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	Kommentare zu: Interview mit Kirsten Becken: &#8222;Seeing Her Ghosts&#8220; über seelische Verletzungen in Familien, Unausgesprochenes &#038; Verdrängung	</title>
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		<title>
		Von: Kirsten Becken		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Becken]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 07:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2977482&quot;&gt;Julia&lt;/a&gt;.

Liebe Julia, 

Danke Dir!

Die Dynamik, die ein sexueller Missbrauch in einem Familiensystem nach sich zieht hängt eng mit emotionalem Missbrauch zusammen. Die Täter und Mittäter sind, sofern sie jahrelang untätig schweigen und die Tat decken, mitschuldig.

Ich glaube, dass es sehr wichtig ist Geschichten zu teilen.

Das hätte auch mir sehr geholfen.

Herzlich,
Kirsten (nicht Kerstin ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2977482">Julia</a>.</p>
<p>Liebe Julia, </p>
<p>Danke Dir!</p>
<p>Die Dynamik, die ein sexueller Missbrauch in einem Familiensystem nach sich zieht hängt eng mit emotionalem Missbrauch zusammen. Die Täter und Mittäter sind, sofern sie jahrelang untätig schweigen und die Tat decken, mitschuldig.</p>
<p>Ich glaube, dass es sehr wichtig ist Geschichten zu teilen.</p>
<p>Das hätte auch mir sehr geholfen.</p>
<p>Herzlich,<br />
Kirsten (nicht Kerstin 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2977482</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2018 21:49:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Kerstin,

in dem Interview klang es für mich sehr ausschließlich sexuellen Missbrauch bezogen, insofern mag da ein falscher Eindruck bei mir entstanden sein.

Alles andere, was du mir in deiner Antwort geschrieben würde ich sofort ausnahmslos unterschreiben.

Herzliche Grüße

Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kerstin,</p>
<p>in dem Interview klang es für mich sehr ausschließlich sexuellen Missbrauch bezogen, insofern mag da ein falscher Eindruck bei mir entstanden sein.</p>
<p>Alles andere, was du mir in deiner Antwort geschrieben würde ich sofort ausnahmslos unterschreiben.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kirsten Becken		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Becken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2018 18:02:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2977391&quot;&gt;Julia&lt;/a&gt;.

Liebe Julia,

Ich beschreibe Missbrauch (seelischen/emotionalen/gewalttätige Übergriffe/Vernachlässigung/sexuellen-) im Ganzen und beziehe mich auf das Vorwort von Paul Hammersley. 

Ich erkläre hier schlimme Dynamiken und Machtverhältnisse innerhalb der Familie (die auffangen sollte), die großen Schaden anrichten.

Das ist bei sehr vielen Schicksalen in der darunterliegenden Tiefe der Fall und zu oft wird davon abgelenkt. Zu nennen sind: Scham, Schuldzuweisungen, zurechtgelegte Unwahrheiten im engsten Umfeld, meist also - der Familie.

All das ist, genauso wie Verdrängung und Verheimlichung, keine einfache Lösung und schadet allumfassend.

Über den fehlenden Austausch habe ich in diesem Interview auch bereits etwas gesagt.

Herzlich,
Kirsten Becken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2977391">Julia</a>.</p>
<p>Liebe Julia,</p>
<p>Ich beschreibe Missbrauch (seelischen/emotionalen/gewalttätige Übergriffe/Vernachlässigung/sexuellen-) im Ganzen und beziehe mich auf das Vorwort von Paul Hammersley. </p>
<p>Ich erkläre hier schlimme Dynamiken und Machtverhältnisse innerhalb der Familie (die auffangen sollte), die großen Schaden anrichten.</p>
<p>Das ist bei sehr vielen Schicksalen in der darunterliegenden Tiefe der Fall und zu oft wird davon abgelenkt. Zu nennen sind: Scham, Schuldzuweisungen, zurechtgelegte Unwahrheiten im engsten Umfeld, meist also &#8211; der Familie.</p>
<p>All das ist, genauso wie Verdrängung und Verheimlichung, keine einfache Lösung und schadet allumfassend.</p>
<p>Über den fehlenden Austausch habe ich in diesem Interview auch bereits etwas gesagt.</p>
<p>Herzlich,<br />
Kirsten Becken</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 15:12:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe das tolle Interview mit Kirsten Becken erst jetzt gelesen und es hat mich sehr berührt. Trotzdem muss ich Franni eigentlich in allen Punkten ihrer Kritik Recht geben. Es gibt keinen generellen Kausalzusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Psychosen, was natürlich nicht bedeutet, dass das durch den sexuellen Missbrauch erlittene Trauma in eine Psychose münden kann. Dass die Ursachen von Psychosen auch in dysfunktionalen Familien zu finden sind mag ich überhaupt nicht bestreiten aber dysfunktional bedeutet eben nicht immer sexueller Missbrauch. Familien können auf verschiedene Arten dysfunktional sein. Es gibt Vernachlässigung, Lieblosigkeit, emotionalen Missbrauch etc. Ebenfalls sind die Folgen für Kinder, die in stark dysfunktionalen Familien aufgewachsen sind, vielfältig. So individuell wir Menschen sind, so individuell sind auch unsere Bewältigungsstrategien hinsichtlich schwieriger Lebensereignisse. Einige mögen eine Psychose bekommen, andere schwere Depressionen, eine posttraumatische Belastungsstörungen oder oder oder. Und nicht alle werden im Sinne des ICD 10 psychisch auffällig. Und damit möchte ich auf keinen Fall das Leid dieser Kinder bagatellisieren. Auch wenn Kerstin Becken sich nicht ausschließlich auf ihre Mutter konzentriert hat, so hat sie sich doch auf die Diagnose Psychose in Kombination mit Stimmen hören konzentriert und das ergibt natürlich ein einseitiges Bild.  Allein aus Erfahrungen in meiner eigenen Familie und meinem sozialen Umfeld kann ich sagen, dass eine Generalisierung falsch ist. Und trotzdem glaube ich Kerstin Becken, dass sie gegen Wände gerannt ist: Ich selbst habe in einer psychiatrischen Klinik in einem Aufklärungsblatt für Angehörige gelesen, dass die Ursachen von Psychosen definitiv nicht in der Familie liegen. Da hat es mich geschüttelt und ich bin der festen Überzeugung, dass dies grober Unfug ist. Eine generelle Verteufelung von Psychopharmaka halte allerdings auch ich für grob fahrlässig. Es gibt durchaus kompetente Ärzte, die diese Medikamente sinnvoll und sparsam einsetzen. Dann können sie definitiv eine zusätzliche Hilfe und ein Segen sein. Wir sollten über psychische Erkrankungen viel offener reden können und dürfen ohne uns blöd zu fühlen, zu schämen oder ähnliches. Nur dann ist ein breiteres Verständnis möglich. Ohnehin ist für mich eine Trennung von Psyche und Soma fraglich. Kerstin Becken hat mit ihrem Buch einen wichtigen Beitrag geleistet und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass möglichst viele Menschen dieses Buch lesen, die mit diesem Thema bisher noch nicht oder kaum in Berührung gekommen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das tolle Interview mit Kirsten Becken erst jetzt gelesen und es hat mich sehr berührt. Trotzdem muss ich Franni eigentlich in allen Punkten ihrer Kritik Recht geben. Es gibt keinen generellen Kausalzusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und Psychosen, was natürlich nicht bedeutet, dass das durch den sexuellen Missbrauch erlittene Trauma in eine Psychose münden kann. Dass die Ursachen von Psychosen auch in dysfunktionalen Familien zu finden sind mag ich überhaupt nicht bestreiten aber dysfunktional bedeutet eben nicht immer sexueller Missbrauch. Familien können auf verschiedene Arten dysfunktional sein. Es gibt Vernachlässigung, Lieblosigkeit, emotionalen Missbrauch etc. Ebenfalls sind die Folgen für Kinder, die in stark dysfunktionalen Familien aufgewachsen sind, vielfältig. So individuell wir Menschen sind, so individuell sind auch unsere Bewältigungsstrategien hinsichtlich schwieriger Lebensereignisse. Einige mögen eine Psychose bekommen, andere schwere Depressionen, eine posttraumatische Belastungsstörungen oder oder oder. Und nicht alle werden im Sinne des ICD 10 psychisch auffällig. Und damit möchte ich auf keinen Fall das Leid dieser Kinder bagatellisieren. Auch wenn Kerstin Becken sich nicht ausschließlich auf ihre Mutter konzentriert hat, so hat sie sich doch auf die Diagnose Psychose in Kombination mit Stimmen hören konzentriert und das ergibt natürlich ein einseitiges Bild.  Allein aus Erfahrungen in meiner eigenen Familie und meinem sozialen Umfeld kann ich sagen, dass eine Generalisierung falsch ist. Und trotzdem glaube ich Kerstin Becken, dass sie gegen Wände gerannt ist: Ich selbst habe in einer psychiatrischen Klinik in einem Aufklärungsblatt für Angehörige gelesen, dass die Ursachen von Psychosen definitiv nicht in der Familie liegen. Da hat es mich geschüttelt und ich bin der festen Überzeugung, dass dies grober Unfug ist. Eine generelle Verteufelung von Psychopharmaka halte allerdings auch ich für grob fahrlässig. Es gibt durchaus kompetente Ärzte, die diese Medikamente sinnvoll und sparsam einsetzen. Dann können sie definitiv eine zusätzliche Hilfe und ein Segen sein. Wir sollten über psychische Erkrankungen viel offener reden können und dürfen ohne uns blöd zu fühlen, zu schämen oder ähnliches. Nur dann ist ein breiteres Verständnis möglich. Ohnehin ist für mich eine Trennung von Psyche und Soma fraglich. Kerstin Becken hat mit ihrem Buch einen wichtigen Beitrag geleistet und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass möglichst viele Menschen dieses Buch lesen, die mit diesem Thema bisher noch nicht oder kaum in Berührung gekommen sind.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Flo		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2974567</link>

		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 11:36:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Niemand ist normal oder unfehlbar. Schön wäre auch, wenn man davon ausgehen würde, dass „jeder ein Päckchen zu tragen hat“ und die Dinge nicht besser werden, wenn man sie totschweigt.&quot; - genau das! 

Als jemand, der aus einer Familie kommt, die grundsaetzlich ziemlich &quot;normal&quot; und recht &quot;gluecklich&quot; ist, aber jegliche tiefergehende Themen konsequent totschweigt (und ich rede hier noch nicht einmal von solchen Verbrechen, sondern &quot;nur&quot; Krebserkrankungen, Essstoerungen, Depression, Alkoholabhaengigkeit...), spricht mir das sehr aus dem Herzen. Leider konnte ich diese Stille nie durchbrechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Niemand ist normal oder unfehlbar. Schön wäre auch, wenn man davon ausgehen würde, dass „jeder ein Päckchen zu tragen hat“ und die Dinge nicht besser werden, wenn man sie totschweigt.&#8220; &#8211; genau das! </p>
<p>Als jemand, der aus einer Familie kommt, die grundsaetzlich ziemlich &#8222;normal&#8220; und recht &#8222;gluecklich&#8220; ist, aber jegliche tiefergehende Themen konsequent totschweigt (und ich rede hier noch nicht einmal von solchen Verbrechen, sondern &#8222;nur&#8220; Krebserkrankungen, Essstoerungen, Depression, Alkoholabhaengigkeit&#8230;), spricht mir das sehr aus dem Herzen. Leider konnte ich diese Stille nie durchbrechen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kirsten Becken		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2974224</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Becken]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 20:11:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2974211&quot;&gt;franni&lt;/a&gt;.

Liebe Franni, ich möchte Dir diesen Link ans Herz legen - eine wichtige Dokumentation, in der auch Dr. Dorothea von Häbler spricht, die mich zur Buchpräsentation innerhalb der DDPP Kongresses an der Charité eingeladen hat. Arte Dokumentation &quot;Stimmen hören&quot; - https://www.youtube.com/watch?v=wieddsBr0s8&#038;t=609s Mir erging es so, dass ich gegen eine Wand althergebrachter Meinung ankämpfen musste. Es geht doch so oft um dysfunktionale Familien oder Missbrauch. Bei der Bucherstellung habe ich nicht nur unsere Geschichte bearbeitet, sondern auch viele andere angehört, die diese Muster trugen. Es geht schließlich darum offen mit den Hintergründen umzugehen. Herzlich, Kirsten Becken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2974211">franni</a>.</p>
<p>Liebe Franni, ich möchte Dir diesen Link ans Herz legen &#8211; eine wichtige Dokumentation, in der auch Dr. Dorothea von Häbler spricht, die mich zur Buchpräsentation innerhalb der DDPP Kongresses an der Charité eingeladen hat. Arte Dokumentation &#8222;Stimmen hören&#8220; &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wieddsBr0s8&#038;t=609s" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=wieddsBr0s8&#038;t=609s</a> Mir erging es so, dass ich gegen eine Wand althergebrachter Meinung ankämpfen musste. Es geht doch so oft um dysfunktionale Familien oder Missbrauch. Bei der Bucherstellung habe ich nicht nur unsere Geschichte bearbeitet, sondern auch viele andere angehört, die diese Muster trugen. Es geht schließlich darum offen mit den Hintergründen umzugehen. Herzlich, Kirsten Becken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: franni		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2974211</link>

		<dc:creator><![CDATA[franni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 17:51:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hey, danke für diesen Beitrag zu diesem tollen Werk von Kirsten Becken. Ich möchte gern anmerken, dass ich einiges doch kritisch sehe, allen voran die Aussage, &quot;Missbrauch in der frühesten Kindheit ist als Auslöser für Psychosen und Stimmenhören verantwortlich.&quot; Das mag für Fr. Beckens Mutter zutreffen, suggeriert aber einen eindeutigen Zusammenhang zwischen psychotischen Erkrankungen und Missbrauch, den es so nicht gibt. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit, an einem psychischen Leiden zu erkranken, wenn Krisen und Traumata erlebt wurden, dies bezieht sich aber nicht exklusiv auf Missbrauch und/oder psychotische Erkrankungen.
Auch habe ich als Psychologin, die u.a. mit schizophren erkrankten Menschen arbeitet, Schwierigkeiten bei der pauschalen Verdammung von antipsychotischer Medikation. Ich habe viele akut erkrankte Menschen erlebt in ihrem Leid, die durch behutsame und fachkundige Gabe von Medikation zusätzlich zu Psycho- und Soziotherapie profitiert haben, dass ich es geradezu fahrlässig finde, hier Psychopharmaka in Bausch und Bogen als &quot;zerstörerisch&quot; abzutun, zumal Haldol zurecht nicht mehr das Mittel der Wahl ist.
Ich bin ganz bei der Autorin, immer auch die individuelle Krise zu ergründen und therapeutisch aufzuarbeiten, da hat die Psychiatrie wie ich sie kennen gelernt habe einiges dazu gelernt in den letzten Jahren, aber sicher noch lange nicht genug. So individuell wie Fr. Beckens Geschichte und der familiäre Umgang damit ist, so individuell sind auch andere Lebensläufe erkrankter Menschen und hier zu viele Parallelen zu ziehen, halte ich bei einer so vielseitigen Erkrankung für kritisch und irreführend. Mir ist bewusst, dass Fr. Becken sich lange und intensiv mit ihrem Thema beschäftigt hat, doch gerade weil hier noch viel Unwissen herrscht, sollte mit pauschalen Aussagen sehr vorsichtig umgegangen werden und eine individuelle, kunstvoll und beeindruckend aufgearbeitete Geschichte nicht als allumfassend repräsentativ aufgefasst werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, danke für diesen Beitrag zu diesem tollen Werk von Kirsten Becken. Ich möchte gern anmerken, dass ich einiges doch kritisch sehe, allen voran die Aussage, &#8222;Missbrauch in der frühesten Kindheit ist als Auslöser für Psychosen und Stimmenhören verantwortlich.&#8220; Das mag für Fr. Beckens Mutter zutreffen, suggeriert aber einen eindeutigen Zusammenhang zwischen psychotischen Erkrankungen und Missbrauch, den es so nicht gibt. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit, an einem psychischen Leiden zu erkranken, wenn Krisen und Traumata erlebt wurden, dies bezieht sich aber nicht exklusiv auf Missbrauch und/oder psychotische Erkrankungen.<br />
Auch habe ich als Psychologin, die u.a. mit schizophren erkrankten Menschen arbeitet, Schwierigkeiten bei der pauschalen Verdammung von antipsychotischer Medikation. Ich habe viele akut erkrankte Menschen erlebt in ihrem Leid, die durch behutsame und fachkundige Gabe von Medikation zusätzlich zu Psycho- und Soziotherapie profitiert haben, dass ich es geradezu fahrlässig finde, hier Psychopharmaka in Bausch und Bogen als &#8222;zerstörerisch&#8220; abzutun, zumal Haldol zurecht nicht mehr das Mittel der Wahl ist.<br />
Ich bin ganz bei der Autorin, immer auch die individuelle Krise zu ergründen und therapeutisch aufzuarbeiten, da hat die Psychiatrie wie ich sie kennen gelernt habe einiges dazu gelernt in den letzten Jahren, aber sicher noch lange nicht genug. So individuell wie Fr. Beckens Geschichte und der familiäre Umgang damit ist, so individuell sind auch andere Lebensläufe erkrankter Menschen und hier zu viele Parallelen zu ziehen, halte ich bei einer so vielseitigen Erkrankung für kritisch und irreführend. Mir ist bewusst, dass Fr. Becken sich lange und intensiv mit ihrem Thema beschäftigt hat, doch gerade weil hier noch viel Unwissen herrscht, sollte mit pauschalen Aussagen sehr vorsichtig umgegangen werden und eine individuelle, kunstvoll und beeindruckend aufgearbeitete Geschichte nicht als allumfassend repräsentativ aufgefasst werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elli		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/07/11/interview-mit-kirsten-becken-seeing-her-ghosts-ueber-seelische-verletzungen-in-familien-unausgesprochenes-verdraengung/comment-page-1/#comment-2974204</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 16:35:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=187373#comment-2974204</guid>

					<description><![CDATA[So ein wertvoller Beitrag- wie so oft von dir, Julia. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein wertvoller Beitrag- wie so oft von dir, Julia. Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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