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	Kommentare zu: Meinung // Ihr seid nicht besorgt, ihr seid Nazis.	</title>
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		<title>
		Von: Monique		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Monique]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2018 21:41:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Kind verstand ich nicht, dass wir Müll nicht einfach auf die Straße werfen durften. Die Hauptsache war doch, dass ich ihn los war und es nicht mit nach Hause nehmen musste. Weil zu Hause schmeißt man ja keinen Müll auf den Boden. Dort müsste man es ja selbst wieder aufheben. Dort möchte man es ordentlich, sauber und schön haben.
Dass &quot;Draußen&quot; aber unser aller Zuhause ist und Müll, der auf der Straße und dann im Meer und dann im Fisch und dann auf unserem Teller und dann in uns landet, unser aller Problem ist, habe ich erst später verstanden. Angesichts schmelzender Pole, Klimawandel, Waldrodungen, aussterbender Tierarten, verbrauchten Ressourcen... die uns als Menschheit bedrohen und das Ländergrenzen überschreitend, wirken diese Unterscheidungen zwischen Menschen doch absolut absurd. Als ob es noch Sinn hätte über offene oder geschlossene Grenzen zu sprechen. Man möchte laut darüber lachen, dass das tatsächlich noch jemand glaubt, wenn es nicht so tragisch wäre, dass das noch jemand glaubt. Oder geht es da nur mir so? Man möchte diesen Menschen in Chemnitz, den Trumps und Klimawandelleugnern nur zurufen: Hallo!!! Wir könnten hier Eure Hilfe gebrauchen - gemeinsam! Sonst gibt es bald nicht mehr viel, um das man sich streiten könnte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind verstand ich nicht, dass wir Müll nicht einfach auf die Straße werfen durften. Die Hauptsache war doch, dass ich ihn los war und es nicht mit nach Hause nehmen musste. Weil zu Hause schmeißt man ja keinen Müll auf den Boden. Dort müsste man es ja selbst wieder aufheben. Dort möchte man es ordentlich, sauber und schön haben.<br />
Dass &#8222;Draußen&#8220; aber unser aller Zuhause ist und Müll, der auf der Straße und dann im Meer und dann im Fisch und dann auf unserem Teller und dann in uns landet, unser aller Problem ist, habe ich erst später verstanden. Angesichts schmelzender Pole, Klimawandel, Waldrodungen, aussterbender Tierarten, verbrauchten Ressourcen&#8230; die uns als Menschheit bedrohen und das Ländergrenzen überschreitend, wirken diese Unterscheidungen zwischen Menschen doch absolut absurd. Als ob es noch Sinn hätte über offene oder geschlossene Grenzen zu sprechen. Man möchte laut darüber lachen, dass das tatsächlich noch jemand glaubt, wenn es nicht so tragisch wäre, dass das noch jemand glaubt. Oder geht es da nur mir so? Man möchte diesen Menschen in Chemnitz, den Trumps und Klimawandelleugnern nur zurufen: Hallo!!! Wir könnten hier Eure Hilfe gebrauchen &#8211; gemeinsam! Sonst gibt es bald nicht mehr viel, um das man sich streiten könnte&#8230;</p>
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		<title>
		Von: Yasmin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yasmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 12:51:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[... was man auch nicht vergessen darf, ist die oft geäußerte Rechtfertigung oder Sichtweise, das Ausländer &quot;uns&quot; etwas wegnehmen. (Denke Nikes &quot;Weil es leichter ist, die Verantwortlichkeit für das eigene Elend munter auszulagern, statt dessen Ursprung in der eigenen Existenz zu suchen.&quot; könnte man auch in diese Richtung einordnen) Ich komme ursprünglich aus dem teilweise maroden, sehr sozialschwachen Ruhrgebiet, bin schon immer das Ansicht gewesen, das Dortmund es seinem Fußballverein zu verdanken hat, das es eher für selbigen als für seine extremen Rechtsradikalen bekannt ist. Im Ruhrgebiet folgte dem Wegbrechen der Zechenkultur ein nicht zu verachtender Identitäts- und Selbstwertverlust, Vielen Leuten geht es &quot;schlecht&quot; dort, wer kann, wandert ab. Im ehemaligen Gebiet der DDR ist es mitunter ähnlich - wie fühlt es sich an, sich als eigener Staat &quot;verwirklichen zu wollen&quot;, was macht es mit der Bevölkerung, wenn dieser wegbricht und die Menschen dort fortan in Verruf geraten, belächelt werden? Auch dort, teilweise sehr einfache Menschen, denen es schlecht geht, die evtl. dem Fehler unterlaufen, zu glauben, es wäre überhaupt möglich, das ihnen was weggenommen würde, das es ihnen besser ginge, wenn dieses oder jenes wegfiele. Menschen, die nicht wollen, das &quot;ihnen jemand die Arbeit wegnimmt.&quot; Natürlich fehlt das nötige Wissen, eine gewisse Aufklärung, ein Verständnis und eine Wahrnehmung dafür, das die Gründe des eigenen Elends vielleicht in der sozial-wirtschaftlichen Struktur vor Ort, meinetwegen in der eigenen nicht vorhandenen oder mangelhaften Qualifikation liegen. Es ist sowohl im Individuellen als auch im Kollektiven immer schon so gewesen, das es leichter fällt, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, als sich selbst zu kritisieren. (wie oft werden internationale Konflikte genutzt um von inneren Schwierigkeiten abzulenken, das war bereits in der Antike so) Dazu kommt, das Identität bzw. Menschen, Gegenüber, häufig eindimensional wahrgenommen werden, es fehlt das Verständnis für die Multidimensionalität und Entwicklung. Die Mehrheit der Probleme in unserer globalen Gesellschaft sind im Grunde auf ein grundlegendes Kommunikationsproblem zurückzuführen, dem ein simpler, daher umso tragischer Denkfehler zu Grunde liegt. Der Mensch – sowohl als Individuum, infolgedessen auch im Kollektiv – ist sich der vorgefertigten, stereotypischen Bildhaftigkeit seines Denkens und dessen beschränkter Gültigkeit in alarmierendem Maße unbewusst, das Unvermögen, die Komplexität der Identität des Gegenübers zu erkennen, und die Neigung zur eindimensionalen Wahrnehmung führen unweigerlich zum Missverständnis. Mag hier gar nicht unnötig fachsimpeln, denke nur das etwas geschehen muss, nicht nur in der Politik, in den Medien, sondern auch im Bereich der Bildung. AKTIV. 

Was ich an den Vorfällen der letzten Jahre besonders erschreckend finde, ist, das man auf einmal ein ganz anderes &quot;Verständnis&quot; der Situation um 1933 bekommt ... in der Schule wurde oft die Frage gestellt, &quot;Wie so etwas passieren konnte&quot;, wieso niemand etwas gesagt oder gemacht hat. Auf einmal kann man die Überforderung, die Fassungslosigkeit darüber, das es Menschen gibt, die die &quot;einfachsten Grundsätze&quot; nicht nachvollziehen können, nicht verstehen wollen. Wie überzeuge ich jemanden von etwas, was doch im Grunde &quot;selbstverständlich&quot; sein sollte? Wie erkläre ich jemandem, das man Menschen nicht ertrinken, nicht verhungern, nicht stehen lassen kann, wie erkläre ich, das es nicht &quot;deren Problem dahinten/ am anderen Ende der Welt&quot; ist, sondern unser aller Zuständigkeit? Wie erkläre ich unsere Beteiligung an solchen Konflikten/ Kriegen im Nahen Osten (als Beispiel)? Wie erkläre ich, das mir persönlich keine Patentlösung für alles einfällt, ich aber nicht der Meinung bin, das man sich raushält, nur weil man keine hat? Wie ermutige ich jemanden, der Angst vor dem Fremden hat, sich dieser zu stellen und den Mut aufzubringen, das Gemeinsame, das Menschliche zu sehen? (- das sind einige meiner Gedanken, ich hoffe, sie verständlich gemacht zu haben, es ist schwer, zu formulieren, aber Schweigen geht nicht mehr)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; was man auch nicht vergessen darf, ist die oft geäußerte Rechtfertigung oder Sichtweise, das Ausländer &#8222;uns&#8220; etwas wegnehmen. (Denke Nikes &#8222;Weil es leichter ist, die Verantwortlichkeit für das eigene Elend munter auszulagern, statt dessen Ursprung in der eigenen Existenz zu suchen.&#8220; könnte man auch in diese Richtung einordnen) Ich komme ursprünglich aus dem teilweise maroden, sehr sozialschwachen Ruhrgebiet, bin schon immer das Ansicht gewesen, das Dortmund es seinem Fußballverein zu verdanken hat, das es eher für selbigen als für seine extremen Rechtsradikalen bekannt ist. Im Ruhrgebiet folgte dem Wegbrechen der Zechenkultur ein nicht zu verachtender Identitäts- und Selbstwertverlust, Vielen Leuten geht es &#8222;schlecht&#8220; dort, wer kann, wandert ab. Im ehemaligen Gebiet der DDR ist es mitunter ähnlich &#8211; wie fühlt es sich an, sich als eigener Staat &#8222;verwirklichen zu wollen&#8220;, was macht es mit der Bevölkerung, wenn dieser wegbricht und die Menschen dort fortan in Verruf geraten, belächelt werden? Auch dort, teilweise sehr einfache Menschen, denen es schlecht geht, die evtl. dem Fehler unterlaufen, zu glauben, es wäre überhaupt möglich, das ihnen was weggenommen würde, das es ihnen besser ginge, wenn dieses oder jenes wegfiele. Menschen, die nicht wollen, das &#8222;ihnen jemand die Arbeit wegnimmt.&#8220; Natürlich fehlt das nötige Wissen, eine gewisse Aufklärung, ein Verständnis und eine Wahrnehmung dafür, das die Gründe des eigenen Elends vielleicht in der sozial-wirtschaftlichen Struktur vor Ort, meinetwegen in der eigenen nicht vorhandenen oder mangelhaften Qualifikation liegen. Es ist sowohl im Individuellen als auch im Kollektiven immer schon so gewesen, das es leichter fällt, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, als sich selbst zu kritisieren. (wie oft werden internationale Konflikte genutzt um von inneren Schwierigkeiten abzulenken, das war bereits in der Antike so) Dazu kommt, das Identität bzw. Menschen, Gegenüber, häufig eindimensional wahrgenommen werden, es fehlt das Verständnis für die Multidimensionalität und Entwicklung. Die Mehrheit der Probleme in unserer globalen Gesellschaft sind im Grunde auf ein grundlegendes Kommunikationsproblem zurückzuführen, dem ein simpler, daher umso tragischer Denkfehler zu Grunde liegt. Der Mensch – sowohl als Individuum, infolgedessen auch im Kollektiv – ist sich der vorgefertigten, stereotypischen Bildhaftigkeit seines Denkens und dessen beschränkter Gültigkeit in alarmierendem Maße unbewusst, das Unvermögen, die Komplexität der Identität des Gegenübers zu erkennen, und die Neigung zur eindimensionalen Wahrnehmung führen unweigerlich zum Missverständnis. Mag hier gar nicht unnötig fachsimpeln, denke nur das etwas geschehen muss, nicht nur in der Politik, in den Medien, sondern auch im Bereich der Bildung. AKTIV. </p>
<p>Was ich an den Vorfällen der letzten Jahre besonders erschreckend finde, ist, das man auf einmal ein ganz anderes &#8222;Verständnis&#8220; der Situation um 1933 bekommt &#8230; in der Schule wurde oft die Frage gestellt, &#8222;Wie so etwas passieren konnte&#8220;, wieso niemand etwas gesagt oder gemacht hat. Auf einmal kann man die Überforderung, die Fassungslosigkeit darüber, das es Menschen gibt, die die &#8222;einfachsten Grundsätze&#8220; nicht nachvollziehen können, nicht verstehen wollen. Wie überzeuge ich jemanden von etwas, was doch im Grunde &#8222;selbstverständlich&#8220; sein sollte? Wie erkläre ich jemandem, das man Menschen nicht ertrinken, nicht verhungern, nicht stehen lassen kann, wie erkläre ich, das es nicht &#8222;deren Problem dahinten/ am anderen Ende der Welt&#8220; ist, sondern unser aller Zuständigkeit? Wie erkläre ich unsere Beteiligung an solchen Konflikten/ Kriegen im Nahen Osten (als Beispiel)? Wie erkläre ich, das mir persönlich keine Patentlösung für alles einfällt, ich aber nicht der Meinung bin, das man sich raushält, nur weil man keine hat? Wie ermutige ich jemanden, der Angst vor dem Fremden hat, sich dieser zu stellen und den Mut aufzubringen, das Gemeinsame, das Menschliche zu sehen? (- das sind einige meiner Gedanken, ich hoffe, sie verständlich gemacht zu haben, es ist schwer, zu formulieren, aber Schweigen geht nicht mehr)</p>
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		<title>
		Von: Yasmin		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976895</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yasmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 12:25:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976884&quot;&gt;Milli&lt;/a&gt;.

&quot;Das eine ist der brutale Mord an einen Mitbürger durch 2 Menschen welchen hier Schutz geboten wird da sie aus aus dem Krieg nach Deutschland geflohen sind. Diese Ungeheuerlichkeit ist die eine Sache. Niemand möchte so jemanden in seinem Land haben oder so etwas in Zukunft tolerieren. Den Krieg den diese Flüchtlinge erlebt haben darf nicht in das land gebracht werden in dem Schutz und Zuflucht gewährt wird.&quot; – wenn ich dazu Stellung nehmen darf (ohne damit sagen zu wollen &quot;du liegst falsch &#038; ich liege richtig&quot;) Ich kann diesen Gedankengang sehr gut nachvollziehen, sehe aber eine große Gefahr darin. Diese Gewalttat ist von zwei INDIVIDUEN verübt worden, das sie hier Schutz suchten ist sekundär. Ihre Handlung bringt auch nicht den Krieg hierher, sie haben aus mannigfaltigen Gründen so gehandelt, letzten Endes halte ich es für ratsam, nicht diese zwangsläufige Äußerung zu tätigen, da sie suggeriert, das grundsätzlich von Asylsuchenden die Gefahr ausgeht, das Gewaltaufkommen steigen. Wir haben genug &quot;eigene&quot; schwarze Scharfe, solche Bedrohungen sind charakterlicher/ sozialpsychologischer Ursache und nicht mit der Herkunft gleichzusetzen. (ich hoffe, man versteht meinen Ansatz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976884">Milli</a>.</p>
<p>&#8222;Das eine ist der brutale Mord an einen Mitbürger durch 2 Menschen welchen hier Schutz geboten wird da sie aus aus dem Krieg nach Deutschland geflohen sind. Diese Ungeheuerlichkeit ist die eine Sache. Niemand möchte so jemanden in seinem Land haben oder so etwas in Zukunft tolerieren. Den Krieg den diese Flüchtlinge erlebt haben darf nicht in das land gebracht werden in dem Schutz und Zuflucht gewährt wird.&#8220; – wenn ich dazu Stellung nehmen darf (ohne damit sagen zu wollen &#8222;du liegst falsch &amp; ich liege richtig&#8220;) Ich kann diesen Gedankengang sehr gut nachvollziehen, sehe aber eine große Gefahr darin. Diese Gewalttat ist von zwei INDIVIDUEN verübt worden, das sie hier Schutz suchten ist sekundär. Ihre Handlung bringt auch nicht den Krieg hierher, sie haben aus mannigfaltigen Gründen so gehandelt, letzten Endes halte ich es für ratsam, nicht diese zwangsläufige Äußerung zu tätigen, da sie suggeriert, das grundsätzlich von Asylsuchenden die Gefahr ausgeht, das Gewaltaufkommen steigen. Wir haben genug &#8222;eigene&#8220; schwarze Scharfe, solche Bedrohungen sind charakterlicher/ sozialpsychologischer Ursache und nicht mit der Herkunft gleichzusetzen. (ich hoffe, man versteht meinen Ansatz)</p>
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		<title>
		Von: Yasmin		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976893</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yasmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 12:04:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen, VIELEN Dank für diesen Artikel. Sowohl beim Lesen, als auch beim Thema an sich, kommen die Tränen, der Hals schnürt sich zu und das Innere verkrampft sich. Besonders der letzte Absatz bringt es auf den Punkt: Das optimale Rezept zur Lösung fehlt, aber worauf es ankommt, ist eine generelle Reaktion, den Mund auf zu machen. Den Anfängen wehren, für ein MITEINANDER eintreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen, VIELEN Dank für diesen Artikel. Sowohl beim Lesen, als auch beim Thema an sich, kommen die Tränen, der Hals schnürt sich zu und das Innere verkrampft sich. Besonders der letzte Absatz bringt es auf den Punkt: Das optimale Rezept zur Lösung fehlt, aber worauf es ankommt, ist eine generelle Reaktion, den Mund auf zu machen. Den Anfängen wehren, für ein MITEINANDER eintreten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: maja		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976887</link>

		<dc:creator><![CDATA[maja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 09:12:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976884&quot;&gt;Milli&lt;/a&gt;.

Sorry, ich kann da nur wenig Konstruktives in deinem Beitrag erkennen und find Nike hat in ihrem Beitrag das einzig Richtige getan: sie hat die Dinge endlich beim Namen genannt. Und das vermisse ich momentan sehr stark bei allen Politikern und auch den Medien. Wer da am Montag demonstriert hat und wer zu der Demo aufgerufen hat (Pro Chemnitz) sind NAZIS, ganz einfach, die sind nicht rechts-konservativ, die sind nicht besorgt und die sind auch nicht Opfer von was auch immer (Merkel, Westdeutschland, Flüchtlinge...). Es sind gewaltbereite Nazis, die die Flüchtlingskrise als Aufhänger für ihren offenen Hass vereinnahmen und jeder Mensch, der da mitmarschiert und die Demo nicht verlässt, sobald er merkt was da vor geht, trägt Schuld. 
&quot;Niemand möchte so jemanden in seinem Land haben oder so etwas in Zukunft tolerieren.&quot; Ich möchte bitte mal erklärt bekommen, was der große Unterschied ist zwischen einem Ausländer/Flüchtling der eine Straftat begeht und einem Deutschen? Mord bleibt Mord, egal ob Hans oder Ali ihn begeht, wieso bekommen Opfer von deutschen Mördern/Schlägern/usw. nicht die gleiche mediale Aufmerksamkeit? Stattdessen werden nun Straftaten, die normalerweise in der Regionalzeitung stehen und die es schon immer gab, bundesweit breitgetreten, weil von &quot;Nicht-Deutschen&quot; verübt. Dies ist einerseits das Ergebins des Rechtsrucks, den dieses Land seit Pegida/AfD vollzogen hat und es schürrt gleichzeitig den Hass, das es die Starftaten von Ausländern in einen anderen Kontext stellt. Wenn ich es mir aussuchen darf, dann möchte ich auf dieser Welt gar keine Mörder, Nazis, Rassisten, Sexisten usw. haben, aber wo sollen die denn alle hin? Wir leben (noch) in einem Rechtsstaat, unter anderem regelt dieser das Miteindander und das ist gut so. Wir brauchen keine Schlägertruppen und Menschenfeinde, um Recht und Ordnung durchzusetzen, nirgendwo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976884">Milli</a>.</p>
<p>Sorry, ich kann da nur wenig Konstruktives in deinem Beitrag erkennen und find Nike hat in ihrem Beitrag das einzig Richtige getan: sie hat die Dinge endlich beim Namen genannt. Und das vermisse ich momentan sehr stark bei allen Politikern und auch den Medien. Wer da am Montag demonstriert hat und wer zu der Demo aufgerufen hat (Pro Chemnitz) sind NAZIS, ganz einfach, die sind nicht rechts-konservativ, die sind nicht besorgt und die sind auch nicht Opfer von was auch immer (Merkel, Westdeutschland, Flüchtlinge&#8230;). Es sind gewaltbereite Nazis, die die Flüchtlingskrise als Aufhänger für ihren offenen Hass vereinnahmen und jeder Mensch, der da mitmarschiert und die Demo nicht verlässt, sobald er merkt was da vor geht, trägt Schuld.<br />
&#8222;Niemand möchte so jemanden in seinem Land haben oder so etwas in Zukunft tolerieren.&#8220; Ich möchte bitte mal erklärt bekommen, was der große Unterschied ist zwischen einem Ausländer/Flüchtling der eine Straftat begeht und einem Deutschen? Mord bleibt Mord, egal ob Hans oder Ali ihn begeht, wieso bekommen Opfer von deutschen Mördern/Schlägern/usw. nicht die gleiche mediale Aufmerksamkeit? Stattdessen werden nun Straftaten, die normalerweise in der Regionalzeitung stehen und die es schon immer gab, bundesweit breitgetreten, weil von &#8222;Nicht-Deutschen&#8220; verübt. Dies ist einerseits das Ergebins des Rechtsrucks, den dieses Land seit Pegida/AfD vollzogen hat und es schürrt gleichzeitig den Hass, das es die Starftaten von Ausländern in einen anderen Kontext stellt. Wenn ich es mir aussuchen darf, dann möchte ich auf dieser Welt gar keine Mörder, Nazis, Rassisten, Sexisten usw. haben, aber wo sollen die denn alle hin? Wir leben (noch) in einem Rechtsstaat, unter anderem regelt dieser das Miteindander und das ist gut so. Wir brauchen keine Schlägertruppen und Menschenfeinde, um Recht und Ordnung durchzusetzen, nirgendwo.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Magdalena		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976886</link>

		<dc:creator><![CDATA[Magdalena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 08:55:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen wurde ein chinesischer Student in Jena von einem vietnanisischen Kommilitonen ermordet, stand als Notiz in der Lokalpresse. Und: wo ist die besorgte Demo in Jena (auch Osten)? Ich bin selbst zum Teil im Osten aufgewachsen, den Leuten hier geht es so schlecht nicht - wenn auch weniger Wohlstand vorhanden ist gemessen an z.B. Baden-Württemberg. Nike, du hast meine volle Unterstützung in deiner Wut auf die Leute, die den demokratischen, den Menschenrechten verpflichteten Staat zerstören wollen - und das wollen die nämlich. Da schaut man in Abgründe, im Gespräch mit alten Bekannten und sogar Verwandten, eher im Osten, aber nach meiner Erfahrung durchaus auch im Westen. Ich habe große Angst und ich glaube, die Bedrohung ist real und sie geht von einer Gruppe der Bevölkerung und einer Partei aus, denen nicht am Kompromiss gelegen ist.  Wir werden uns wehren müssen, in kürzester Zeit und ich für meinen Teil weiß gar nicht, ob ich das können werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen wurde ein chinesischer Student in Jena von einem vietnanisischen Kommilitonen ermordet, stand als Notiz in der Lokalpresse. Und: wo ist die besorgte Demo in Jena (auch Osten)? Ich bin selbst zum Teil im Osten aufgewachsen, den Leuten hier geht es so schlecht nicht &#8211; wenn auch weniger Wohlstand vorhanden ist gemessen an z.B. Baden-Württemberg. Nike, du hast meine volle Unterstützung in deiner Wut auf die Leute, die den demokratischen, den Menschenrechten verpflichteten Staat zerstören wollen &#8211; und das wollen die nämlich. Da schaut man in Abgründe, im Gespräch mit alten Bekannten und sogar Verwandten, eher im Osten, aber nach meiner Erfahrung durchaus auch im Westen. Ich habe große Angst und ich glaube, die Bedrohung ist real und sie geht von einer Gruppe der Bevölkerung und einer Partei aus, denen nicht am Kompromiss gelegen ist.  Wir werden uns wehren müssen, in kürzester Zeit und ich für meinen Teil weiß gar nicht, ob ich das können werde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mike		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976885</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 08:44:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, vielleicht ist vieles von dem was ich hier gelesen habe aus tiefsten Herzen geschrieben und interpretiert worden, und doch fühle ich, dass es nicht alles ist, was gesagt wurde.
&quot;Jeder Mensch hat nur ein Leben&quot;, sinnierte einst ein großer griechischer Feldherr, doch was war sein Denken bei diesem so einfachen Ansinnen?
Mir scheint, Ihr habt alle recht und es muss etwas geschehen, dass Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen, mit Respekt, Freundschaft und Großherzigkeit, mit einer Mischung aus geben und nehmen.
Doch zurück zu dem Feldherr, er wusste, dieses &quot;eine&quot; Leben jedes einzelnen Kriegers konnte jederzeit zu Ende sein, und doch befahl er den Weg zu &quot;seinem&quot; Ziel.
Wie schaffe ich den Übergang, der in meinen Gedanken so klar erscheint, doch in Worten nicht einfach ist. 
Jeder, jeder Mensch hat das Recht Ziele (edle oder niederträchtige) zu verfolgen, ein jeder Mensch darf sich auch jeglicher Mittel bedienen (ethisch oder unmoralisch) um diese zu erreichen, die Frage was jeder für sich selbst verantworten kann, ist nicht die Frage der Allgemeinheit, es die Frage an das eigene Gewissen.
Hinter diesem Gewissen stecken Erfahrungen, Erziehung, Umgebung, soziale Hintergründe, Bildung, Charakter und Wille.
Ihr habt natürlich Recht, Nazi zu sein ist niemals die Lösung, doch was muss passieren, um diese Gedanken voller Hass, Selbstverliebtheit, Angst, Wut und Abhängigkeit zu verstehen?
Warum gibt es Nazis, warum gibt es AfD, warum Rassismus, Ausgrenzung von Frauen, Schwulen, Lesben, warum haben alle Menschen Vorurteile und Abneigungen?
Ich weiß es nicht!
Doch habe ich für mich entschieden: Ich muss nicht jeden Menschen lieben, doch ich darf niemals einen Menschen hassen!

Einige werden sich fragen, was will er?

Reden!

Denn auch ich habe nur ein Leben, in dem ich meine Familie und meine Freunde liebe und Position als Mensch beziehe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, vielleicht ist vieles von dem was ich hier gelesen habe aus tiefsten Herzen geschrieben und interpretiert worden, und doch fühle ich, dass es nicht alles ist, was gesagt wurde.<br />
&#8222;Jeder Mensch hat nur ein Leben&#8220;, sinnierte einst ein großer griechischer Feldherr, doch was war sein Denken bei diesem so einfachen Ansinnen?<br />
Mir scheint, Ihr habt alle recht und es muss etwas geschehen, dass Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen, mit Respekt, Freundschaft und Großherzigkeit, mit einer Mischung aus geben und nehmen.<br />
Doch zurück zu dem Feldherr, er wusste, dieses &#8222;eine&#8220; Leben jedes einzelnen Kriegers konnte jederzeit zu Ende sein, und doch befahl er den Weg zu &#8222;seinem&#8220; Ziel.<br />
Wie schaffe ich den Übergang, der in meinen Gedanken so klar erscheint, doch in Worten nicht einfach ist.<br />
Jeder, jeder Mensch hat das Recht Ziele (edle oder niederträchtige) zu verfolgen, ein jeder Mensch darf sich auch jeglicher Mittel bedienen (ethisch oder unmoralisch) um diese zu erreichen, die Frage was jeder für sich selbst verantworten kann, ist nicht die Frage der Allgemeinheit, es die Frage an das eigene Gewissen.<br />
Hinter diesem Gewissen stecken Erfahrungen, Erziehung, Umgebung, soziale Hintergründe, Bildung, Charakter und Wille.<br />
Ihr habt natürlich Recht, Nazi zu sein ist niemals die Lösung, doch was muss passieren, um diese Gedanken voller Hass, Selbstverliebtheit, Angst, Wut und Abhängigkeit zu verstehen?<br />
Warum gibt es Nazis, warum gibt es AfD, warum Rassismus, Ausgrenzung von Frauen, Schwulen, Lesben, warum haben alle Menschen Vorurteile und Abneigungen?<br />
Ich weiß es nicht!<br />
Doch habe ich für mich entschieden: Ich muss nicht jeden Menschen lieben, doch ich darf niemals einen Menschen hassen!</p>
<p>Einige werden sich fragen, was will er?</p>
<p>Reden!</p>
<p>Denn auch ich habe nur ein Leben, in dem ich meine Familie und meine Freunde liebe und Position als Mensch beziehe.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Milli		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976884</link>

		<dc:creator><![CDATA[Milli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 08:28:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=189655#comment-2976884</guid>

					<description><![CDATA[Also ich muss sagen ich war bzw. bin auch erschrocken über diesen Artikel. Und auch über das was Du in den letzten Stunden in Deinen InstaStories gepostet hast. Du gehst das Thema sehr emotional an, Stichwort &quot;Verrohung&quot; der Sprache. Mich stösst das ab, auch wenn es für eine gute Sache ist. &quot;Nazis zum Frühstück essen&quot; und so.&quot;F*ck Nazis&quot; etc. 

Das Problem ist dass bei diesem Thema 2 Sachen vermischt werden. Das eine ist der brutale Mord an einen Mitbürger durch 2 Menschen welchen hier Schutz geboten wird da sie aus aus dem Krieg nach Deutschland geflohen sind. Diese Ungeheuerlichkeit ist die eine Sache. Niemand möchte so jemanden in seinem Land haben oder so etwas in Zukunft tolerieren. Den Krieg den diese Flüchtlinge erlebt haben darf nicht  in das land gebracht werden in dem Schutz und Zuflucht gewährt wird. Ich weiss sehr einfach geschrieben! Aber genau da sollte die Regierung ansetzen. Wer Refugees welcome auf die Flagge schreibt muss sich mit genau diesen PRoblematiken auseinander setzen. Nicht einfach nur aufnehmen und dann vergessen.. oder Probleme ignorieren. So. Das ist Punkt 1. Und die Tatsache dass dieses Verbrechen gerade wenig thematisiert wird und das Opfer medial gesehen keine Rolle zu spielen scheint lässt vielen Menschen - auch in der MITTE- die Hutschnur platzen. WEIL nicht wirklich differenziert werden kann. 

Punkt 2 ist dass in meinen Augen die wenigstens wirklich aus Trauer und Wut über diese Tag bei den Demos dabei sind. DAs ist Ärger Frust Hass Unzufriedenheit welcher sich gerade entzündet. 
Wie schrecklich für die Familie des Opfers dass der Verlust eines mit Sicherheit geliebten Menschen Auslöser von soviel Hass wird. Und der Tod für all das instrumentalisiert wird. 

Ich vermisse bei all der Empörung und Berichterstattung eine klare differenzierte kluge Meinung. Eine Stimme der Vernunft welche das was passiert entwirren kann. Kann das wirklich keiner? Ist das nicht möglich? 

Ich sehe nur Ablehnung und Hass. Auf beiden Seiten. So wie hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich muss sagen ich war bzw. bin auch erschrocken über diesen Artikel. Und auch über das was Du in den letzten Stunden in Deinen InstaStories gepostet hast. Du gehst das Thema sehr emotional an, Stichwort &#8222;Verrohung&#8220; der Sprache. Mich stösst das ab, auch wenn es für eine gute Sache ist. &#8222;Nazis zum Frühstück essen&#8220; und so.&#8220;F*ck Nazis&#8220; etc. </p>
<p>Das Problem ist dass bei diesem Thema 2 Sachen vermischt werden. Das eine ist der brutale Mord an einen Mitbürger durch 2 Menschen welchen hier Schutz geboten wird da sie aus aus dem Krieg nach Deutschland geflohen sind. Diese Ungeheuerlichkeit ist die eine Sache. Niemand möchte so jemanden in seinem Land haben oder so etwas in Zukunft tolerieren. Den Krieg den diese Flüchtlinge erlebt haben darf nicht  in das land gebracht werden in dem Schutz und Zuflucht gewährt wird. Ich weiss sehr einfach geschrieben! Aber genau da sollte die Regierung ansetzen. Wer Refugees welcome auf die Flagge schreibt muss sich mit genau diesen PRoblematiken auseinander setzen. Nicht einfach nur aufnehmen und dann vergessen.. oder Probleme ignorieren. So. Das ist Punkt 1. Und die Tatsache dass dieses Verbrechen gerade wenig thematisiert wird und das Opfer medial gesehen keine Rolle zu spielen scheint lässt vielen Menschen &#8211; auch in der MITTE- die Hutschnur platzen. WEIL nicht wirklich differenziert werden kann. </p>
<p>Punkt 2 ist dass in meinen Augen die wenigstens wirklich aus Trauer und Wut über diese Tag bei den Demos dabei sind. DAs ist Ärger Frust Hass Unzufriedenheit welcher sich gerade entzündet.<br />
Wie schrecklich für die Familie des Opfers dass der Verlust eines mit Sicherheit geliebten Menschen Auslöser von soviel Hass wird. Und der Tod für all das instrumentalisiert wird. </p>
<p>Ich vermisse bei all der Empörung und Berichterstattung eine klare differenzierte kluge Meinung. Eine Stimme der Vernunft welche das was passiert entwirren kann. Kann das wirklich keiner? Ist das nicht möglich? </p>
<p>Ich sehe nur Ablehnung und Hass. Auf beiden Seiten. So wie hier.</p>
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		<title>
		Von: Philip W		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/08/29/ihr-seid-nicht-besorgt-ihr-seid-nazis/comment-page-1/#comment-2976882</link>

		<dc:creator><![CDATA[Philip W]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 07:18:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So leid es mir tut, aber der gesamte Artikel ist wie durch eine rosarote Brille geschrieben.

All die Leute, die dort zu einem Protest, einer Gedenkveranstaltung für einen Ermordeten gehen - das sind also alles Nazis? Die Tatsache, dass womöglich auch einfache Bürger dabei sind, die erschrocken und entgeistert darüber sind, dass so etwas am hellichten Tag mitten in einer Großstadt passieren kann, das scheint hier gar nicht erst als Gedanke aufzukommen. Wie hat denn Pegida angefangen? Das waren nicht alles &quot;nur Nazis&quot;, das waren die sozial Benachteiligten, die Leute, die in der Scheiße stecken und aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen; die Aufgegebenen und die, die sich daraufhin selbst aufgegeben haben.

Aber nein, es ist natürlich erheblich einfacher, alles auf die bösen Nazis zu schieben. Das sind immerhin Leute, die nachweislich unbelehrbar sind, und mit Unbelehrbaren braucht man sich nicht so richtig abzugeben, das macht ja die Bezeichnung schon klar. Wie wäre es, stattdessen wirklich mal auf eine solche Demonstration zu gehen und einfach zuzuhören, was die Leute dort sagen? Den angeblichen und tatsächlichen Fremdenhass als das zu entschlüsseln, was es eigentlich ist? Ich möchte offen behaupten, dass die meisten dieser Protestanten weder rechts noch fremdenfeindlich sind. Aber sie sehen ein Problem darin, in Deutschland arme und hilfsbedürftige Menschen noch und nöcher aufzunehmen, wenn es ihnen selbst so schlecht geht. Anders gesagt: Wenn das eigene Volk hungert, warum nimmt man dann noch mehr hungernde Menschen auf?

Dafür gibt es selbstredend mehr als genügend Argumente, die auch durchaus einleuchtend sind und von Menschlichkeit zeugen. Sie widerlegen allerdings nicht die vielen Argumente, die auch dagegen sprechen - und im Umkehrschluss dafür, sich erst einmal um die eigene Bevölkerung zu kümmern, bevor man noch mehr Probleme durch den Zuzug von verarmten, hilfsbedürftigen Menschen schafft. Das mag schroff, bösartig, gar fast schon rechts klingen, aber es ist lediglich knallharte Logik.

Terry Pratchett schrieb einmal von der &quot;dreadful algebra of necessity&quot;. Das Konzept beschreibt eine gefühlt unmenschliche Tat, die im Nachhinein aber das Überleben und somit auch die nacheilende Hilfe gewährleistet. Nichts anderes sehe ich hier. Man kann nicht Probleme anderer Menschen, Nationen, sogar der ganzen Welt lösen, wenn man nicht vorher im eigenen Haus aufgeräumt hat.

In diesem Sinne möchte ich sagen: Redet mit diesen Leuten. Das sind nicht alles bösartige Nazis. Das sind nicht alles gewaltbereite Schläger. Das sind zum Großteil stark verunsicherte, politikverdrossene Leute, die sich alleine gelassen fühlen und die man zu oft auch alleine gelassen hat. Diese Leute haben eine andere Meinung als ihr, aber das ist in einer Demokratie in Ordnung. Diese Leute wollen gehört werden, und wenn ihr ihnen das verwehrt...

Tja, dann wird das Pulverfass eben in die Luft fliegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So leid es mir tut, aber der gesamte Artikel ist wie durch eine rosarote Brille geschrieben.</p>
<p>All die Leute, die dort zu einem Protest, einer Gedenkveranstaltung für einen Ermordeten gehen &#8211; das sind also alles Nazis? Die Tatsache, dass womöglich auch einfache Bürger dabei sind, die erschrocken und entgeistert darüber sind, dass so etwas am hellichten Tag mitten in einer Großstadt passieren kann, das scheint hier gar nicht erst als Gedanke aufzukommen. Wie hat denn Pegida angefangen? Das waren nicht alles &#8222;nur Nazis&#8220;, das waren die sozial Benachteiligten, die Leute, die in der Scheiße stecken und aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen; die Aufgegebenen und die, die sich daraufhin selbst aufgegeben haben.</p>
<p>Aber nein, es ist natürlich erheblich einfacher, alles auf die bösen Nazis zu schieben. Das sind immerhin Leute, die nachweislich unbelehrbar sind, und mit Unbelehrbaren braucht man sich nicht so richtig abzugeben, das macht ja die Bezeichnung schon klar. Wie wäre es, stattdessen wirklich mal auf eine solche Demonstration zu gehen und einfach zuzuhören, was die Leute dort sagen? Den angeblichen und tatsächlichen Fremdenhass als das zu entschlüsseln, was es eigentlich ist? Ich möchte offen behaupten, dass die meisten dieser Protestanten weder rechts noch fremdenfeindlich sind. Aber sie sehen ein Problem darin, in Deutschland arme und hilfsbedürftige Menschen noch und nöcher aufzunehmen, wenn es ihnen selbst so schlecht geht. Anders gesagt: Wenn das eigene Volk hungert, warum nimmt man dann noch mehr hungernde Menschen auf?</p>
<p>Dafür gibt es selbstredend mehr als genügend Argumente, die auch durchaus einleuchtend sind und von Menschlichkeit zeugen. Sie widerlegen allerdings nicht die vielen Argumente, die auch dagegen sprechen &#8211; und im Umkehrschluss dafür, sich erst einmal um die eigene Bevölkerung zu kümmern, bevor man noch mehr Probleme durch den Zuzug von verarmten, hilfsbedürftigen Menschen schafft. Das mag schroff, bösartig, gar fast schon rechts klingen, aber es ist lediglich knallharte Logik.</p>
<p>Terry Pratchett schrieb einmal von der &#8222;dreadful algebra of necessity&#8220;. Das Konzept beschreibt eine gefühlt unmenschliche Tat, die im Nachhinein aber das Überleben und somit auch die nacheilende Hilfe gewährleistet. Nichts anderes sehe ich hier. Man kann nicht Probleme anderer Menschen, Nationen, sogar der ganzen Welt lösen, wenn man nicht vorher im eigenen Haus aufgeräumt hat.</p>
<p>In diesem Sinne möchte ich sagen: Redet mit diesen Leuten. Das sind nicht alles bösartige Nazis. Das sind nicht alles gewaltbereite Schläger. Das sind zum Großteil stark verunsicherte, politikverdrossene Leute, die sich alleine gelassen fühlen und die man zu oft auch alleine gelassen hat. Diese Leute haben eine andere Meinung als ihr, aber das ist in einer Demokratie in Ordnung. Diese Leute wollen gehört werden, und wenn ihr ihnen das verwehrt&#8230;</p>
<p>Tja, dann wird das Pulverfass eben in die Luft fliegen.</p>
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