Short News // Mit Cocktailinspirationen zum Erntedankfest*, neuen Bildern von Moschino x H&M & Bridal Couture 2019 von Kaviar Gauche

10.10.2018 Allgemein

Unsere Short News der Woche: Mit Aufregern, Bildern fürs Herz, mit schönen Dingen und natürlich Skurrilem sowie Verrücktem der vergangenen Woche – wie immer kurz und knackig für euch serviert:

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Erntedankfest mit Ketel One & lokalen Helden

Vergangenen Sonntag schielte ich via Instagram ein klein wenig neidisch gen Berlin, denn einen Termin sollte ich im weiter entfernten Rheingau ganz sicher verpassen: Den Erntedank-Brunch mit Ketel One im Arabica und einer kleinen, aber feinen Auswahl liebster Kolleginnen. Und was stand auf dem Menü-Plan dieses gemütlichen Sonntags-Get-Together? Saisonale und frische Zutaten, die in Kombination mit dem Gastgeber-Wodka zu köstlichen Pflaumen-Bloody-Marys oder Esspresso-Martini Kreationen verschmilzen sollten und uns gemeinsam mit feinen Eggs-Benedict-Türmchen klar machen, dass es noch weit mehr gibt, außer Prosecco und Kaviarbrötchen, um ein fulminantes Sonntagsfrühstück aus dem Boden zu stampfen.

 

Eine wunderbare Erinnerung daran, seinen Freundeskreis dieser Tage mal wieder öfter zu sich nachhause einzuladen, um das Wochenende an seinem gemütlichsten Tag zu zelebrieren – gerade jetzt im Herbst. Dem Erntedankfest zu ehren können wir an dieser Stelle also auch ruhig noch häufiger auf regionale Erzeugnisse setzen und die Avocado vorbeirollen lassen – und genau dafür liefert Ketel One jetzt auch die passenden Rezepte zu den Drinks. Genau jene beruhen nämlich auf der Philiosophie des traditions- und zutatenbewussten Familienunternehmens, das sich längst eines auf die Fahnen geschrieben hat: Drinks are made with care. Für das Wiederaufleben des Erntedankfestes will Ketel One ein neues Verständnis von deutscher Esskultur etablieren, die faire und lokale Produkte wertschätzt und die essenzielle Bedeutung der Landwirtschaft für das Endprodukt in den Vordergrund stellt. Um auch selbst nachhaltiger voranzuschreiten, hat die Wodkamarke sich übrigens längst dazu verpflichtet, den Wasserverbrauch in seiner eigenen Produktion massiv zu reduzieren und engagiert sich für den „Sustainable Bar Award“ bei „The World’s Best 50 Bars“, bei dem es um Nachhaltigkeit und Plastikreduktion in der Gastronomie und hinter der Bar geht.

Und wie schmeckt nun diese ungewöhnlich klingende Bloody Mary? 

Yvonne Rahm (Schwarze Traube, Berlin) wurde beim World Class Global Final unter die Top 20 der weltbesten Bartender ausgezeichnet. Die größte und bedeutendste Bartender Competition der Welt hat letztes Wochenende zum zehnten Jubiläum nach Stationen wie Miami und Mexico-City Halt in Berlin gemacht hat und die Cocktailszene aufgemischt wie nie zuvor!

Das weiß die beste Bartenderin Deutschlands 2018, Yvonne Rahm (Schwarze Traube, Berlin), die beim World Class Global Final als eine der 20 weltbesten BartenderInnen ausgezeichnet wurde (diese größte und bedeutendste Bartender Competition der Welt hat vergangenes Wochenende anlässlich des 10. Jubiläums nach Stationen wie Miami und Mexico-City auch Halt in Berlin gemacht ). Yvonne Rahm jedenfalls verwendet ausschließlich lokale und saisonale Zutaten und hat gemeinsam mit dem besten Bartender Österreichs 2018, Damir Bušic, ihre ganz eigenen Bloody-Mary-Kreationen entwickelt: Bunt, nicht zu kräftig und mit einer ausgewogenen Balance.

Evil Yve von Yvonne Rahm (Best Bartender Germany 2018)

4,5 cl Ketel One
15 cl Rote-Bete-Saft
1,5 cl Balsamico di Mondena
2 cl Apfelsaft naturtrüb
2 Teelöffel Pflaumenmus
Prise Salz
1/2 Teelöffel Pickled Green Peppercorn Past

Pickled Green Peppercorn Paste:
Einfach einen halben Teelöffel der Pfefferkörner und einen Teelöffel Gewürzgurkenwasser in einen Mixer geben und zur Paste verarbeiten.

Pflaumenmus, Balsamico und Salz hinzufügen und gut verrühren. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen, den Shaker mit Eis füllen, fest verschließen und für ca. 15 bis 20 Sekunden gut shaken. Das Teesieb über ein mit Eis befülltes Longdrinkglas halten und den Inhalt des Shakers durch das Teesieb in das Glas füllen. Die Zitronenzeste über dem Drink leicht andrücken, sodass die Öle an der Oberfläche schwimmen. Mit großen Petersilienstielen und gemahlenem oder zerstoßenem grünen Pfeffer servieren.

 

Coffee Coctail von Bartender Sven Goller (Newcomer of 2018 / Mixology)

4 cl Ketel One
6 cl Cold Brew
2 Barlöffel Zwetschgenmarmelade – erst shaken und dann fine strainen.

In ein Martiniglas gießen.

Und für die Garnitur: Zimt über den Drink reiben.

Fertig!

Gemeinsame Sache //
7 for all Mankind x Marques’Almeida

Ohlala, welch hübsche Liaison: Das in LA ansässige Label 7 For All Mankind hat sich mit dem britischen Duo um Marques’Almeida zusammengetan, um eine Capsule Collection auf den Markt zu bringen, die die DNA beider Marken vereint: Raw Denim, hochwertiges Leder und starke Farben.

Inspiriert von den Fotografien Joseph Szabos, kredenzt uns die Marques’Almeida x 7FAM eine 60er und 70er Jahre angelehnte Linie, die ewige Jugend zelebriert und in Anlehnung an Szabos Fotografien einfangen will. Das Ergebnis? Elf komplette Looks, die uns ab dem 15. November durch die Saison bringen wollen.

Der Schuh!
Jimmy Choo „Samantha“

1960 Perlen zieren den Hochzeitsschuh der Saison, der auf einem 3,5 cm hohen Kittenheel dafür sorgt, dass wir auch bequem durch die Nacht kommen. Die Rede ist vom allgegenwärtigen „Samantha“ Schuh aus dem Hause Jimmy Choo, der in gleich vier Ausführungen daher kommt. Wir sind trotz des hohen Preises schwer verliebt!

Bridal Couture von Kavia Gauche 

Und die passende Robe zum Schuh? Die serviert uns Kaviar Gauche! Vergangene Woche war es nämlich soweit und unser liebstes Berliner Hochzeitsduo lancierte die neue Bridal Couture Linie für 2019. Ein Besuch in einer ihrer schönen Boutiquen wird angesichts dieser Bilder von Herzen empfohlen. Auf die Liebe!

Fair Fashion //
„A BETTER BLUE“ by Closed

Mit A BETTER BLUE führt Closed in diesem Sommer eine umweltfreundliche Denim-Linie ein, die die Jeansproduktion dank modernster Verfahren sauberer und nachhaltiger machen soll. Das Closed Credo: Traditionen bewahren, Innovationen vorantreiben, neue Maßstäbe setzen. Aus dieser Philosophie heraus ist die Jeanslinie A BETTER BLUE entstanden, die seit August 2018 erhältlich ist. Im Zentrum stehen dabei ökologischere Wasch- und Färbemethoden, die dafür sorgen, dass bei der Herstellung 50 Prozent weniger Wasser, 25 Prozent weniger Energie und 65 Prozent weniger Chemikalien verbraucht werden als bei herkömmlichen Verfahren.

Nach der „Fair“-Kampagne und der umweltfreundlichen „The Limited“-Capsule Collection geht Closed mit seinem Engagement für die Natur nun also einen Schritt weiter. Jede Waschung der A BETTER BLUE-Linie wird von dem unabhängigen Bewertungssystems EIM (Environmental Impact Measuring Software) der Firma JEANOLOGIA analysiert und muss dabei in die Kategorie „Low Impact“ (geringe Umweltbelastung) fallen. Um dies zu erreichen, verzichtet Closed bei A BETTER BLUE auf Chlor, auf die Wäsche mit Steinen, Kaliumpermanganat und andere umweltbelastende Verfahren und setzt stattdessen auf naturschonende Alternativen: Laser- und Ozon-Behandlungen, Bio-Enzym-Wäschen und Eisstrahlen. Für die Färbung wird die neue, patentierte Technologie Kitotex® von Closed-Partner Candiani angewandt, die auf einem natürlichen Polymer aus den Schalen von Shrimps basiert und deutlich wassersparender ist. Und schon bei der Rohstoffgewinnung wird an die Umwelt gedacht: 40 Prozent der Baumwolle, die für eine A BETTER BLUE-Jeans verwendet wird, stammt von nachhaltig bewirtschafteten Baumwollplantagen. Ganz in der „Made in Italy“-Tradition von Closed sind übrigens auch die A BETTER BLUE-Jeans komplett in Italien hergestellt. Gewebt werden sie in Robecchetto in der Lombardei, gefertigt in Ostra in den Marken und gewaschen in Piombino Dese in Venetien. So sind die kurzen Transportwege innerhalb Europas ein weiterer Schritt in eine bessere, grünere Zukunft.

Neues von Folkdays

„Falling for Fall“ – so lautet das neueste Folkdays mit dem der Berliner Store für Fair Fashion uns um den Finger wickeln will: Im Fokus der Inszenierung? Die aktuellen Schmuck- und Interior-Lieblinge von Folkdays. Mit dabei: Ohrringe, Armreifen und Ringe aus Costa Rica, Kambodscha, Kenia wie auch Peru, in denen sich das spätsommerliche Licht ganz besonders schön reflektieren lässt, Glasperlenkreationen aus Tansania und Rattan-Klassiker, die in Indonesien handgefertigt werden.

Und für alle, die sich nach monatelangen Sommernächten draußen wieder besonders auf die Zeit zu Hause freuen, für die gibt’s im zweiten Teil des Editorials eine Auswahl ihrer Keramik-Produkte aus Kenia und Nepal. Das neueste FOLKDAYS EDITORIAL 10/18 „Falling for Fall“ übrigens zum wiederholten Mal in Zusammenarbeit mit der Berliner Fotografin Joanna Catherine Schröder entstanden. Hach <3

Brustkrebsmonat-Aktion //
ba&sh Pink October

Das Pariser Modelabel ba&sh setzt sich auch in diesem Jahr für die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs ein. Den Gründerinnen Barbara und Sharon liegt die Organisation aus persönlichen Gründen sehr am Herzen. Genau aus diesem Grund startet ba&sh eine ganz öffentliche Aktion mit ihrer Community: Für jedes Foto, das auf Instagram veröffentlicht oder geteilt wird und die beiden Hashtags #bashpinkoctober und #sayitloudwithbash enthält, spendet ba&sh 1€ an die Brustkrebsorganisation. Ebenso geht der gesamte Erlös aus den Verkäufen der „Say it Loud“ T-Shirts an die Organisation Le cancer du Sein, Parlons-en!.

Neues von Womom //

Das Berliner Label Womom hat sich mit seinen Entwürfen längst auf die Fahnen geschrieben, dass die gesellschaftliche Trennung von Mutterschaft und Frau-Sein nicht nur völlig überflüssig ist, nicht bloß einfach in eine Schublade gesteckt werden darf, sondern vor allem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden muss.

Ihre neueste Kollektion ist unter anderem eine Ode an den Schlaf, ganz egal, ob Kinder für schlaflose Nächte sorgen, Liebeskummer uns um den Schlaf bringt oder ob uns der wolkenverhangene Winterhimmel in schläfrige Stimmung versetzt. Aber was wäre das Leben ohne Gefühle? Don’t fight the Feelings – egal ob man müde, wütend, überfordert oder überglücklich ist! Lasst euren Gefühlen freien Lauf! Außerdem mit von der Partie: La Famiglia – don´t mess with family. Und Familie ist nicht nur Mann – Frau – Kind. La Famiglia ist so viel mehr! Mit allen Facetten und verschiedensten Konstrukten die dein Leben bereichern. Ab sofort online <3

I am what I am // 
Das neue Lookbook von Violeta by Mango

Ashley Graham ist das Testimonial der neuen Herbst-/Winterkampagne von VIOLETA by Mango und die beweist einmal mehr, wie Kleidung zum Wohlfühlen aussehen kann: Mal adrett mit Turnschuhen, wieder mit farblich ganz schön knallig – aber vor allem: Auffallend und ganz schön betonend!

Topshop für den Oktober 2018 //

Und noch mehr Looks: Nach unserem Topshop Boutique Update vergangener Woche geht es diese Woche zurück zum Mutterschiff: Topshop! Und präsentiert sich ganz schön bohème, elegant und ganz schön feminin. Weiter und vor allem lange Kleider, Schlaghosen, Animal Prints und Fake Fur-Kreationen. Aber seht selbst: 

Benettons Comeback

Benetton macht Jean-Charles de Castelbajac zum künstlerischen Direktor und dürfte damit eine kleine Punktlandung hinlegen, liebt Castelbajac die Stärke der Farben und Muster doch mindestens genauso, wie das italienische Label, das angeblich seit Jahren in einer tiefen Krise steckt. Wir sind jedenfalls gespannt auf Castelbajacs Output für das Label. 

Moschino x H&M

Huch, da hätten wir ja fast etwas vergessen! Richtig, ab November ist es doch wieder soweit: H&M lanciert seine neueste Designkollaboration mit Partner Jeremy Scott aka Moschino. Und auf Instagram wird das Ganze jetzt natürlich auch ordentlich beworben, immerhin ist es ab dem 8. November so weit. Hilft leider nix, hilft alles nix: Wir sind diesmal wohl leider einfach raus aus der Nummer. Schadeschokolade.

 

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Bye bye, frisch ersteigertes Kunstwerk!

„The urge to destroy is also a creative urge“
– Picasso

“Girl with Balloon” von Banksy zerschredderte sich sofort nach der beendeten Auktion. Jetzt erklärt der Künstler selbst, wie es dazu kam. 

 

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3 Kommentare

  1. Nina

    Ich bashe ja wirklich ungern, weil ich immer viel lieber positiv bin, aber wenn es um etwas Wichtiges geht, muss man auch mal kritisch sein dürfen. Also los: Bitte macht keine Werbung für Benetton. Das ist wirklich eines der schlechtesten Unternehmen im Einzelhandel. Ich habe lange dort während meines Studiums gejobbt und kann nichts Gutes darüber sagen. Mal abgesehen davon, dass die Bezahlung wirklich miserabel war, ist das Schlimmste, wie Benetton produzieren lässt und sich gleichzeitig politische Korrektheit auf die Fahne schreibt. Benetton lässt auch in Bangladesch produzieren und ist sogar das einzige beteiligte Unternehmen, dass nicht für die Entschädigung der Opfer aufkommt. Siehe diesen Link: https://rankabrand.de/premium-marken/Benetton Außerdem ist die Qualität für den Preis wirklich mehr als schlecht. Image ist eben nur Bild und Projektionsfläche. Deswegen bitte Benetton BOYKOTTIEREN!

    Antworten
    1. Carola

      Auf jeden Fall! Jeder sollte außerdem von der teils gewaltsamen Vertreibung der Mapuche in Patagonien gehört haben. Dies begann schon vor Jahrzehnten, als Benetton dort große Produktionsstätten errichten ließ und die Mapuche gehen mussten. Moderner Kolonialismus! Bitte werbt nicht einerseits für Closed, die ja anscheinend wirklich einiges besser machen wollen und im gleichen Atemzug für Benetton..

      Antworten

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