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	Kommentare zu: Rassismus-Debatte // Wir haben ein „Wir haben es nicht so gemeint“-Problem	</title>
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		Von: Unknown		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unknown]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 23:02:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn ich mir dieses Dummgeblabber einiger selbstgerechten &quot;Weltenretter&quot;hier so lese, verspüre ich richtig die Lust beim nächsten polnischen Verkaufsstand eine Swastika zu kaufen, einfach weil ich weiß, dass es bei euch moralinversäuerten Deutschen die sofortige Schnappnatmung einsetzten würde. Und den polnischen Verkäufer kommt das auch zugute und weiß ist er auch.
Dass ihr nicht vor lauter Empörung wegen Sauerstoffmangel noch nicht umgekippt seid kann man schon als Naturwunder nennen.

Dank diesen Affentheater weiß aber eins: Egal was du tust oder sagst, du als Weißer bist du eh böse. Also werde ich mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen ob ich rassistisch bin. Nach eurer Auffassung sind ja Weiße von Natur aus Rassisten, also warum unnötig seine Zeit dafür vergeuden? Das macht ihr ja schon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir dieses Dummgeblabber einiger selbstgerechten &#8222;Weltenretter&#8220;hier so lese, verspüre ich richtig die Lust beim nächsten polnischen Verkaufsstand eine Swastika zu kaufen, einfach weil ich weiß, dass es bei euch moralinversäuerten Deutschen die sofortige Schnappnatmung einsetzten würde. Und den polnischen Verkäufer kommt das auch zugute und weiß ist er auch.<br />
Dass ihr nicht vor lauter Empörung wegen Sauerstoffmangel noch nicht umgekippt seid kann man schon als Naturwunder nennen.</p>
<p>Dank diesen Affentheater weiß aber eins: Egal was du tust oder sagst, du als Weißer bist du eh böse. Also werde ich mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen ob ich rassistisch bin. Nach eurer Auffassung sind ja Weiße von Natur aus Rassisten, also warum unnötig seine Zeit dafür vergeuden? Das macht ihr ja schon.</p>
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		Von: Institutioneller Rassismus jenseits des NSU-Komplex als Herausforderung für das Recht GRUNDUNDMENSCHENRECHTSBLOG		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Institutioneller Rassismus jenseits des NSU-Komplex als Herausforderung für das Recht GRUNDUNDMENSCHENRECHTSBLOG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 08:01:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] dass Rassismus immer noch häufig ausschließlich anhand individueller Äußerungen, Taten und Intentionen verhandelt wird. Diese Koppelung von Rassismus an individuelles Verhalten macht es in [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] dass Rassismus immer noch häufig ausschließlich anhand individueller Äußerungen, Taten und Intentionen verhandelt wird. Diese Koppelung von Rassismus an individuelles Verhalten macht es in [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Julia		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 19:30:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe den Artikel ehrlich gesagt nicht so verstanden, dass es um eine Trennung zwischen den Weißen (rassistisch sozialisiert) und Schwarzen (Leidtragende des ausschließlich weißen Rassismus) geht, sondern dass wir alle von rassistischer Sozialisation, mal etwas mehr, mal vielleicht etwas weniger, infiltriert sind. Es gibt Hautfarben in allen möglichen Abstufungen: weiß, rötlich, gelblich, hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun bzw. schwarz. Sehr nachdenklich hat ein dreimonatiger Aufenthalt in Äthiopien im Rahmen eins Praktikums gestimmt (dort gibt es viele verschiedenen Ethnien von etwas hellerem braun bis schwarz). Und dreimal dürft ihr jetzt raten welche Ethnie dort bei den eigenen Landsleuten am niedrigsten angesehen wurde? Es war diejenige mit dunkelsten Hautfarbe. Und das, was ich dort als wohlmeinende Entwicklungshilfe erlebt habe, hat mir überhaupt nicht gefallen und mich mehr als nachdenklich gestimmt. Es war eine Art der Entwicklungshilfe, die genau das hierarchische System zwischen Weißen und Schwarzen aufrecht erhalten hat. Wir sind alle potenzieller Rassisten, dass wurde mir dort mehr als klar. Lasst uns eine Atmosphäre schaffen, die es uns ermöglicht miteinander in Kontakt zu kommen, in der wir Fragen stellen dürfen, ohne ausgelacht zu werden, wir Verunsicherung und Unwissen zeigen dürfen, ohne dafür beschämt zu werden, wir uns aber auch mal übereinander ärgern und streiten dürfen! Lasst uns gegenseitig neugierig aufeinander sein und kennenlernen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Artikel ehrlich gesagt nicht so verstanden, dass es um eine Trennung zwischen den Weißen (rassistisch sozialisiert) und Schwarzen (Leidtragende des ausschließlich weißen Rassismus) geht, sondern dass wir alle von rassistischer Sozialisation, mal etwas mehr, mal vielleicht etwas weniger, infiltriert sind. Es gibt Hautfarben in allen möglichen Abstufungen: weiß, rötlich, gelblich, hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun bzw. schwarz. Sehr nachdenklich hat ein dreimonatiger Aufenthalt in Äthiopien im Rahmen eins Praktikums gestimmt (dort gibt es viele verschiedenen Ethnien von etwas hellerem braun bis schwarz). Und dreimal dürft ihr jetzt raten welche Ethnie dort bei den eigenen Landsleuten am niedrigsten angesehen wurde? Es war diejenige mit dunkelsten Hautfarbe. Und das, was ich dort als wohlmeinende Entwicklungshilfe erlebt habe, hat mir überhaupt nicht gefallen und mich mehr als nachdenklich gestimmt. Es war eine Art der Entwicklungshilfe, die genau das hierarchische System zwischen Weißen und Schwarzen aufrecht erhalten hat. Wir sind alle potenzieller Rassisten, dass wurde mir dort mehr als klar. Lasst uns eine Atmosphäre schaffen, die es uns ermöglicht miteinander in Kontakt zu kommen, in der wir Fragen stellen dürfen, ohne ausgelacht zu werden, wir Verunsicherung und Unwissen zeigen dürfen, ohne dafür beschämt zu werden, wir uns aber auch mal übereinander ärgern und streiten dürfen! Lasst uns gegenseitig neugierig aufeinander sein und kennenlernen!</p>
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		Von: Julia		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 19:23:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe den Artikel ehrlich gesagt nicht so verstanden, dass es um eine Trennung zwischen den Weißen (rassistisch sozialisiert) und Schwarzen (Leidtragende des ausschließlich weißen Rassismus) geht, sondern dass wir alle von rassistischer Sozialisation, mal etwas mehr, mal vielleicht etwas weniger, infiltriert sind. Es gibt Hautfarben in allen möglichen Abstufungen, weiß, rötlich, gelblich, hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun bzw. schwarz. Sehr nachdenklich hat mich gestimmt, dass ich im während eines dreimonatigen Praktikums in Äthopien (dort gibt es viele verschiedenen Ethnien von etwas hellerem braun bis schwarz), Und dreimal dürft ihr jetzt raten welche Ethnie dort bei den eigenen Landsleuten am niedrigsten angesehen wurde? Es war diejenige mit dunkelsten Hautfarbe. Und das, was ich dort als wohlmeinende Entwicklungshilfe erlebt habe, hat mir überhaupt nicht gefallen und mich mehr als nachdenklich gestimmt. Es war eine Art der Entwicklungshilfe, die genau das hierarchische System zwischen Weißen und Schwarzen aufrecht erhalten hat. Wir sind alle potenzieller Rassisten, dass wurde mir dort mehr als klar. Lasst uns eine Atmosphäre schaffen, die es uns ermöglicht miteinander in Kontakt zu kommen, in der wir Fragen stellen dürfen, ohne ausgelacht zu werden, wir Verunsicherung und Unwissen zeigen dürfen, ohne dafür beschämt zu werden, wir uns aber auch mal übereinander ärgern und streiten dürfen! Lasst uns gegenseitig neugierig aufeinander sein und kennenlernen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Artikel ehrlich gesagt nicht so verstanden, dass es um eine Trennung zwischen den Weißen (rassistisch sozialisiert) und Schwarzen (Leidtragende des ausschließlich weißen Rassismus) geht, sondern dass wir alle von rassistischer Sozialisation, mal etwas mehr, mal vielleicht etwas weniger, infiltriert sind. Es gibt Hautfarben in allen möglichen Abstufungen, weiß, rötlich, gelblich, hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun bzw. schwarz. Sehr nachdenklich hat mich gestimmt, dass ich im während eines dreimonatigen Praktikums in Äthopien (dort gibt es viele verschiedenen Ethnien von etwas hellerem braun bis schwarz), Und dreimal dürft ihr jetzt raten welche Ethnie dort bei den eigenen Landsleuten am niedrigsten angesehen wurde? Es war diejenige mit dunkelsten Hautfarbe. Und das, was ich dort als wohlmeinende Entwicklungshilfe erlebt habe, hat mir überhaupt nicht gefallen und mich mehr als nachdenklich gestimmt. Es war eine Art der Entwicklungshilfe, die genau das hierarchische System zwischen Weißen und Schwarzen aufrecht erhalten hat. Wir sind alle potenzieller Rassisten, dass wurde mir dort mehr als klar. Lasst uns eine Atmosphäre schaffen, die es uns ermöglicht miteinander in Kontakt zu kommen, in der wir Fragen stellen dürfen, ohne ausgelacht zu werden, wir Verunsicherung und Unwissen zeigen dürfen, ohne dafür beschämt zu werden, wir uns aber auch mal übereinander ärgern und streiten dürfen! Lasst uns gegenseitig neugierig aufeinander sein und kennenlernen!</p>
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		<title>
		Von: Rebecca		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 22:34:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984929&quot;&gt;Maria&lt;/a&gt;.

Cool, danke, auch ganz konstruktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984929">Maria</a>.</p>
<p>Cool, danke, auch ganz konstruktiv.</p>
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		<title>
		Von: Maria		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984929</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maria]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 22:28:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984322&quot;&gt;Rebecca&lt;/a&gt;.

https://www.theroot.com/the-five-types-of-becky-1798543210

Sorry aber das bot sich hier einfach zu sehr an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984322">Rebecca</a>.</p>
<p><a href="https://www.theroot.com/the-five-types-of-becky-1798543210" rel="nofollow ugc">https://www.theroot.com/the-five-types-of-becky-1798543210</a></p>
<p>Sorry aber das bot sich hier einfach zu sehr an.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Rebecca		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984927</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rebecca]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 22:15:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984916&quot;&gt;Saskia Josefine&lt;/a&gt;.

Jetzt guck dir doch mal meinen Kommentar noch mal an. Nirgendwo spreche ich mich dagegen aus, dass das Thema nicht wichtig ist. Ganz im Gegenteil, ich gebe Fabienne doch sogar recht, dass alles was sie aufzählt rassistisch ist und GAR NICHT geht. 
(Aktuelles Beispiel kann man gerade in der Volksbühne in Berlin bewundern, wo sich ein Stasi-Offizier ohne Sinn und Verstand einen Warbonnet überstreift. Aber so lange Leander Haußmann ganz im Castorfschen Sinne die Volksbühne wieder zum Leben erweckt, da darf man das alles nicht so eng sehen und ey, die paar zotigen Frauenwitze sind doch nun auch nicht so schlimm. Und ja, dass war genau das linke, intellektuelle Publikum, dass die deutsche Kulturszene beherrscht. Unfassbar.)

Mir geht es um die Art, wie dieses Thema besprochen wird. Denn ich finde es sehr wohl unkonstruktiv, alle Weißen in einen Topf zu werfen, von wegen ihr rafft es eh nicht, ob ihr wollt oder nicht, Rassisten seid ihr sowieso. Damit verprellt man nämlich so einige. Sieht man ja auch an anderen Kommentaren hier, wo es den Schreibenden ähnlich ging. Ich verstehe und respektiere die Wut. Wirklich. Die soll und muss auch raus. Aber es wird auf Dauer nicht zwangsläufig zu einer Verbesserung führen. Denn es gibt sehr wohl Leute, die es kapieren, die sich kritisch mit der Welt in der sie leben (die natürlich rassistisch ist) auseinandersetzen. Bringt nix die Leute mit all den Arschgeigen in einen Topf zu werfen. 

Und ja, es ist ein Unterschied, ob ich Flüchtlinge &quot;klatschen&quot; gehe oder einfach nur gedankenlos - und ja trotzdem rassistisch - indigene Symbole für mein Festival verwende.  Für die Gedankenlosen gibt es nämlich sehr wohl Hoffnung, aber man muss ihnen vielleicht erklären, warum das rassistisch ist, was sie da veranstalten. Das ist anstrengend, das ist frustrierend, das ist &quot;wie können die das nicht raffen???&quot; Wie gesagt, ich verstehe die Wut. 
Deswegen sage ich ja auch klar, dass es vor allem die Weißen, die es kapiert haben, sein sollten, die genau auf solches rassistisches Fehlverhalten aufmerksam machen. Das darf nicht die Aufgabe von PoC sein. Wir haben das Problem verursacht, wir müssen es lösen und uns dafür einsetzen. 
Es hilft aber auch nicht, die &quot;Gedankenlosen&quot; sofort mit Wut zu überschütten und mit AfD-Wählern in einen Topf zu werfen. So frustrierend diese Gedankenlosigkeit auch sein mag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984916">Saskia Josefine</a>.</p>
<p>Jetzt guck dir doch mal meinen Kommentar noch mal an. Nirgendwo spreche ich mich dagegen aus, dass das Thema nicht wichtig ist. Ganz im Gegenteil, ich gebe Fabienne doch sogar recht, dass alles was sie aufzählt rassistisch ist und GAR NICHT geht.<br />
(Aktuelles Beispiel kann man gerade in der Volksbühne in Berlin bewundern, wo sich ein Stasi-Offizier ohne Sinn und Verstand einen Warbonnet überstreift. Aber so lange Leander Haußmann ganz im Castorfschen Sinne die Volksbühne wieder zum Leben erweckt, da darf man das alles nicht so eng sehen und ey, die paar zotigen Frauenwitze sind doch nun auch nicht so schlimm. Und ja, dass war genau das linke, intellektuelle Publikum, dass die deutsche Kulturszene beherrscht. Unfassbar.)</p>
<p>Mir geht es um die Art, wie dieses Thema besprochen wird. Denn ich finde es sehr wohl unkonstruktiv, alle Weißen in einen Topf zu werfen, von wegen ihr rafft es eh nicht, ob ihr wollt oder nicht, Rassisten seid ihr sowieso. Damit verprellt man nämlich so einige. Sieht man ja auch an anderen Kommentaren hier, wo es den Schreibenden ähnlich ging. Ich verstehe und respektiere die Wut. Wirklich. Die soll und muss auch raus. Aber es wird auf Dauer nicht zwangsläufig zu einer Verbesserung führen. Denn es gibt sehr wohl Leute, die es kapieren, die sich kritisch mit der Welt in der sie leben (die natürlich rassistisch ist) auseinandersetzen. Bringt nix die Leute mit all den Arschgeigen in einen Topf zu werfen. </p>
<p>Und ja, es ist ein Unterschied, ob ich Flüchtlinge &#8222;klatschen&#8220; gehe oder einfach nur gedankenlos &#8211; und ja trotzdem rassistisch &#8211; indigene Symbole für mein Festival verwende.  Für die Gedankenlosen gibt es nämlich sehr wohl Hoffnung, aber man muss ihnen vielleicht erklären, warum das rassistisch ist, was sie da veranstalten. Das ist anstrengend, das ist frustrierend, das ist &#8222;wie können die das nicht raffen???&#8220; Wie gesagt, ich verstehe die Wut.<br />
Deswegen sage ich ja auch klar, dass es vor allem die Weißen, die es kapiert haben, sein sollten, die genau auf solches rassistisches Fehlverhalten aufmerksam machen. Das darf nicht die Aufgabe von PoC sein. Wir haben das Problem verursacht, wir müssen es lösen und uns dafür einsetzen.<br />
Es hilft aber auch nicht, die &#8222;Gedankenlosen&#8220; sofort mit Wut zu überschütten und mit AfD-Wählern in einen Topf zu werfen. So frustrierend diese Gedankenlosigkeit auch sein mag.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ruma		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984923</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ruma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 21:06:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Toller Beitrag! Ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit Rassismus und folge viele WOC auf Social Media, die sich mit diesem Thema ausseinandersetzen. Und am Anfang hatte ich an vielen Beiträgen ganz schön zu knabbern, habe es auch jetzt noch. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an den Gedanken, dass man selbst vielleicht noch mehr rassistisches/problematisches Gedankengut mit sich rumträgt, als man es gerne hätte. Und ich habe erkannt, wie unfair und anmaßend es sein kann, wenn Erfahrungen, die gemacht wurden, von denen, die sich auf der Täter-Seite befinden, klein geredet werden und man ständig diesen Gegenwind bekommt. Deshalb: man muss nicht mit allem was jede WOC jemals sagt übereinstimmen. Aber man sollte mindestens das ganze mal sacken lassen, einen Schritt zurück gehen und sich selbst fragen: bin ich grad sauer, weil ich mich angegriffen fühle? Habe ich vielleicht in der Vergangenheit selbst schon so gehandelt? Und selbst wenn man nicht zu diesem Schluss kommt; man muss anderen nicht immer mitteilen, dass man ihnen nicht zustimmt. Vor allem wenn sich endlich!! Gruppen zu Wort melden, die seit Jahrhunderten strukturell benachteiligt und enthumanisiert wurden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Beitrag! Ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit Rassismus und folge viele WOC auf Social Media, die sich mit diesem Thema ausseinandersetzen. Und am Anfang hatte ich an vielen Beiträgen ganz schön zu knabbern, habe es auch jetzt noch. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an den Gedanken, dass man selbst vielleicht noch mehr rassistisches/problematisches Gedankengut mit sich rumträgt, als man es gerne hätte. Und ich habe erkannt, wie unfair und anmaßend es sein kann, wenn Erfahrungen, die gemacht wurden, von denen, die sich auf der Täter-Seite befinden, klein geredet werden und man ständig diesen Gegenwind bekommt. Deshalb: man muss nicht mit allem was jede WOC jemals sagt übereinstimmen. Aber man sollte mindestens das ganze mal sacken lassen, einen Schritt zurück gehen und sich selbst fragen: bin ich grad sauer, weil ich mich angegriffen fühle? Habe ich vielleicht in der Vergangenheit selbst schon so gehandelt? Und selbst wenn man nicht zu diesem Schluss kommt; man muss anderen nicht immer mitteilen, dass man ihnen nicht zustimmt. Vor allem wenn sich endlich!! Gruppen zu Wort melden, die seit Jahrhunderten strukturell benachteiligt und enthumanisiert wurden!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Saskia Josefine		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984916</link>

		<dc:creator><![CDATA[Saskia Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 18:11:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=195239#comment-2984916</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984322&quot;&gt;Rebecca&lt;/a&gt;.

Liebe Rebecca, 
Ich verstehe das es bei dir ein Unwohlsein verursacht sich über einen Kamm geschert zu fühlen. Ich verstehe  dass es dir unangenehm ist ein Festival mit einer Nazi-Versammlung verglichen zu sehen. Doch ich würde dir gern wiedersprechen, dass diese Kritik unkonstruktiv ist. Wir leben in einem rassistischen system. Von klein auf lernen wir rassistische Denkweisen ohne sie als solche zu erkennen. Wir lernen das die bösen weißen gibt (Nazis) und die guten Weißen (uns). Wir lernen das es gut ist &quot;keine Farbe zu sehen&quot; und negieren dabei durch colour-blind-racism die Erfahrungen von poc. Ich finde es super wichtig das jedes rassistisches handeln als solches benannt wird. Gerade innerhalb linker Kreise. Es geht um die spezifische Handlung und macht dich nicht zur bösen Rasistin, sondern es gibt eben dir Möglichkeit dich mit dem gelernten Rassismus auseinanderzu setzen. Was könnte konstruktiver und produktiver sein. Es ist wohltuend sich als die gute weiße Person zu sehen, aber es ist wichtig diese Komfortzone auch zu verlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/13/rassismus-debatte-wir-haben-ein-wir-haben-es-nicht-so-gemeint-problem/comment-page-1/#comment-2984322">Rebecca</a>.</p>
<p>Liebe Rebecca,<br />
Ich verstehe das es bei dir ein Unwohlsein verursacht sich über einen Kamm geschert zu fühlen. Ich verstehe  dass es dir unangenehm ist ein Festival mit einer Nazi-Versammlung verglichen zu sehen. Doch ich würde dir gern wiedersprechen, dass diese Kritik unkonstruktiv ist. Wir leben in einem rassistischen system. Von klein auf lernen wir rassistische Denkweisen ohne sie als solche zu erkennen. Wir lernen das die bösen weißen gibt (Nazis) und die guten Weißen (uns). Wir lernen das es gut ist &#8222;keine Farbe zu sehen&#8220; und negieren dabei durch colour-blind-racism die Erfahrungen von poc. Ich finde es super wichtig das jedes rassistisches handeln als solches benannt wird. Gerade innerhalb linker Kreise. Es geht um die spezifische Handlung und macht dich nicht zur bösen Rasistin, sondern es gibt eben dir Möglichkeit dich mit dem gelernten Rassismus auseinanderzu setzen. Was könnte konstruktiver und produktiver sein. Es ist wohltuend sich als die gute weiße Person zu sehen, aber es ist wichtig diese Komfortzone auch zu verlassen.</p>
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