Fair Friday // 5 Brands, die wir uns merken sollten

Fair Fashion wird zwar bereits seit ein paar Jahren in der einst so engstirnigen Modebranche wahrgenommen, so richtig ernst wurde es aber erst 2018 – und das könnte folgenden Grund haben: Während sich viele der nachhaltigen Labels seit Jahrzehnten auf stimmige und möglichst zeitlose Kollektionen konzentrierten und Basics en masse produzierten, machten sich immer mehr kleinere Instagram-Brands im vergangenen Jahr einen Namen, schoben sich auf unsere Mattscheibe und punkteten vor allem durch die Extravaganz, die wir bei nachhaltigen Kreationen so lange, so schmerzlich vermissten. Und die gute Nachricht? Es werden immer mehr. Grund genug, euch heute mal wieder unsere aktuelle Top 5 der schönsten Fair Fashion Labels herauszusuchen und etwas genauer vorzustellen. 

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ soll hier an dieser Stelle allerdings nicht in die Irre führen: Jedes unserer heute vorgestellten Labels besticht in irgendeiner Form durch eine nachhaltige Herangehensweise, durch extrem geringe Auflagenzahl, durch die Zusammenarbeit und Förderung von Handwerk und Frauen in ärmeren Länder oder durch lokale Verwendung von Ressourcen. Also schaut genau hin, immer und in jedem Fall, ob die Marke zu euch passt und ob sie für euch die Kriterien erfüllt, die ihr als wichtig erachtet.

1. House of Sunny

Dass es sich bei hier um ein nachhaltiges Brand handelt, wird erst auf den zweiten Blick deutlich, denn House of Sunny bietet uns Fair Fashion zu einem deutlich erschwinglicheren Preis an, als üblich in der Branche. 2011 gründete Sunny Williams ihr sonniges Label irgendwo in London und kredenzte uns bisher 13 Kollektionen, die alle einem Ziel folgen: Sie sollen uns durch jeden Tag des Jahres bringen. 

Unterstützung bekommt Sunny übrigens vom British Fashion Council und so hat sie es innerhalb weniger Jahre geschafft, ihre Kollektionen in rund 72 Stores weltweit unterzubringen und ihre Botschaft voranzutreiben.

Zwei mal pro Jahr launcht Sunny neue Kollektionen ihres Labels und genau die werden in London designt, bevor die nachhaltigen Materialien ausgewählt und die Produktionsstätten ausgemacht werden. Die Stückzahl der Kreationen ist übrigens limitiert, um keinen Überschuss und somit keinen unnötigen Müll zu produzieren. Die Fabriken werden regelmäßig persönlich aufgesucht und von Materialien wie Fell, Leder oder Seide distanziert sich House of Sunny komplett. Beim Thema Schafswolle wurden Produzenten ausgewählt, die eine artgerechte Tierhaltung garantieren.

Der Stil: Undone, ein bisschen vintage-verliebt und ziemlich selbstbewusst.

 
 

 

 
 
 
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2. About Ariane

Dass Fair Fashion schon lange mithalten kann und mittlerweile zu einem großartigen Vergnügen für Design-Verliebte geworden ist, wissen wir längst. Bloß wenn es um Schuhkreationen ging, tapsten wir noch sehr oft im dunklen. Schon klar, About Arianne ist kein veganes Schuhlabel, aber dafür gehen sie beim Standort keine Kompromisse ein, denn alles wird zu 100 Prozent in Spanien produziert: Jedes einzelne Paar wird bei Barcelona designt und in Alicante gerfertigt, jedes verwendete Material ist spanischen Ursprungs. Klingt spannend – und rechtfertigt die höheren Preise. 

Bei einer Sache aber kann man sich bei „About Ariane“ ganz sicher sein: Hier steckt ihr eure Füße in ganz besonders schöne Schuhe, die immer ein klein wenig eigenartig sind, manchmal sogar sonderbar und genau deshalb so furchtbar schön!

 
 
 
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3. Tach Clothing

 

 
 
 
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Die Liebe zu Vintage-Kleidung lässt sich auch bei Tach Clothing nicht von der Handweisen, einem Fair Fashion Label, das sowohl in Uruguay designt als auch lokal vor Ort produziert – in einem „faire trade environment“, wie sie selbst sagen. 

Tach Clothing ist übrigens das Gemeinschaftsprojekt von Sabrina und Patricia Tachdjian und wurde 2015, wenige Jahre bevor Sabrina bereits ihre gleichnamige Taschenmarke Sabrina Tach launchte, das übrigens ebenfalls in Uruguay designt und produziert wird, gegründet. Wie die Designerinnen darauf kamen, nach einem Taschenlabel auch noch ein eigenes Modellabel zu gründen? Das lässt sich nur erahnen, denn Sabrina musste für die Kampagnen ihres ersten Brands stets auch die Kleidung fertigen, um ein Ergebnis zu kreieren, das ihr auch am allerbesten gefällt. Win Win!

 

 
 
 
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4. Selva Negra

Selva Negra bedeutet auf deutsch zwar „Schwarzwald“, aber keine Sorge, euch erwarten bei dem nachhaltigen Brand aus LA weder Trachten noch andere Verknüpfung zur deutschen Gebirgsregion. Selva Negra ist ganz einfach ihre Antwort auf schnörkellose Designs, die sich vor allem durch Ausdrucksstärke definieren, hier ein bisschen boyish sein wollen und dort wieder verspielt und lieblich daher kommen. Irgendwann einmal trafen Designerin Kristen Gonzales und Sam Romero aufeinander und beide wussten gleich: Hier schlagen zwei Herzen bei einer Leidenschaft ganz besonders hoch. Grund genug, sich zusammenzutun und Selva Negra zu gründen. Seither versprechen sie „sustainable products made in Los Angeles“ zu kreieren.

 

 
 
 
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5. Suryo Design

Bei funkelnden kleinen Beuteln und Perlentaschen kann ich einfach dieser Tage nicht anders, als ihnen komplett zu verfallen. Und wenn sie dann auch noch in Amsterdam designt und von Frauen in Java handgeknüpft und gefertigt werden, um das dortige Handwerk zu unterstützen und weiter zu fördern, dann klingt das alles doch noch viel fantastischer, oder?

Suryo steht aber keinesfalls nur für Handtaschen, auch feine Ohrringe-Kreationen gibt es ab sofort im Angebot. 

 

 
 
 
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