Von Blumenprints, Minikleidern und Fahrradhelmen – Unsere Woche in Outfits

11.06.2019 Mode, Outfit

Nach einem 3-tägigen Wochenende, das – zumindest dem Wetter nach zu urteilen – abwechselnd Pullover und Eiscreme einforderte, sitzen wir nun bei angekündigten 30 Grad bereits wieder hinter den Schreibtischen. Im Gepäck, wie auch an den vergangenen Dienstagen, einen kleinen Rückblick auf all die Outfits, in denen wir uns bei Hitze, Regen und Sturm vor die Tür gewagt haben oder schlicht und ergreifend auf dem Sofa kleben blieben. Denn, das muss man ja mal sagen, manchmal darf auch das an einem freien Tag nicht fehlen. Hier kommen sie nun also, die Sommerkleider, Shorts und Sandalen.

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Sarah

Kleid von Ganni, Tasche von & Other Stories, Schuhe von Mango (alt), Ohrringe von Folkdays x Jane Wayne

Es ist ein ganz schön großartiges Gefühl, mit seinen „alten“ und geliebten Möbeln umzuziehen und dann auch noch festzustellen, dass alles passt. Das ist gar nicht so selbstverständlich wie man meinen könnte, denn schließlich richten wir uns in ganz anderen vier Wänden ein, versuchen, es passend zu gestalten – und brauchen manchmal sogar Jahre, um die fehlenden Puzzleteile zueinander zu bringen. Diesmal klappte aber irgendwie alles auf Anhieb: Die alte Küche, die wir einst von unseren Vormietern abkauften, erstrahlt mit neuer Arbeitsplatte in einem ganz neuen Licht und funtktioniert so grandios gut, dass ein neues Modell wirklich ziemlich unnötig gewesen wäre. Und glaubt mir eines: Die meisten in unserem Freundeskreis konnten es wahrlich nicht verstehen, dass wir uns nicht auch in Unkosten stürzten und ein ganz neues Modell mit allem Pipapo kauften. Wirklich wahr.

Auch in unserem Schlafzimmer gab es eine Veränderung ohne große Veränderung: Unsere PAX Schränke wurden einfach nur getrennt, „entklotzt“ wie ich so schön sage, und wieder neu zusammengestellt – und ermöglichen uns dort nun mehr Luft zum Atmen. Und Wilmas Zimmer? Kinderzimmer wurde praktisch 1 zu 1 so wieder aufgebaut, genauso wie es in der alten Wohnung vorzufinden war. Es ist ein schönes, gutes und wunderbar befreiendes Gefühl, die alten Möbel nur durch wenige Kniffe, einen neuen Kühlschrank und eine neue Spülmaschine (die leider bitter nötig waren) ergänzt zu wissen und macht eines für mich ganz klar: Die Befriedigung liegt nicht in neu erworbenen Dingen, sondern darin, sich mit dem „Alten“ neu anzufreunden und nicht in den Konsumstrudel zu fallen, sondern sich bewusst dagegen zu entscheiden. Hach, was macht mich diese kleine Sache gerade glücklich.

Kleid von Stine Goya, Schuhe von Aeyde (leider alt), Tasche von Ganni

Shirt von Lacoste (Männer), Radler von & Other Stories, Slides von Miu Miu (alt)

Helm von Thousand Helmets, Kleid von Ganni

 

Shirt von Acne Studios (alt), Radler von & Other Stories, Slides von Edited the Label, Tasche von & Other Stories

Nike

Ich bin gerade ehrlich gesagt so voll mit Liebe, dass mein Kopf mir nicht selten irgendwo zwischen den Wolken hängt. Statt aber weiter pausenlos darüber zu meckern, dass es durchaus Zeiten gab, in denen mein Hirn produktiver war, versuche ich gerade vielmehr, alles zu genießen. Das Leben, die Tage, die Nächte. Und auch alles, was ich früher so gern vernachlässigt habe. Meine Liebe zur Musik etwa. Weshalb ich jetzt gleich auch ganz spontan mit ein paar Freundinnen nach London düse – für ein Konzert von Bikini Kill, die Band, ohne die meine Jugend erstens eine andere und zweitens viel langweiliger geworden wäre. Und die außerdem mein Erwachsenenleben prägen wie kaum etwas anderes, bis heute. Ohne Bikini Kill hätte ich vor neun Jahren nicht im Traum daran gedacht, über Feminismus zu reden. Geschweige denn zu schreiben. DANKE. 

Vintage Kleid via NeuZwei, Tasche von Ganni

Mantel (älter) von Intro/Muse, Kleid von Ganni, Tasche von Ganni, Schuhe von Aeyde

Kleid von & other stories

Badeanzug: Arket, Seidentuch von Stine Goya Studio

Shirt von Esprit x Craig & Karl, Hose von Esprit x Craig & Karl, Schuhe von Timberland 

Vintage Kleid, Tasche von Mansur Gavriel

Vintage Bluse, Shirt von Weekday, Gürtel von Saint Laurent, Tasche von Stine Goya, Jeans von Closed, Ohrringe von Folkdays x Jane Wayne 

Julia

Das verlängerte Wochenende verbrachte ich zum Großteil in der Horizontalen, denn mein Körper konnte sich offensichtlich keinen besseren Zeitpunkt vorstellen, um krank zu werden. Entsprechend spärlich fällt meine Outfit-Repräsentation auch aus. Noch dazu trage ich auf einem der Bilder schon wieder das gleiche Kleid wie letzte Woche, was daran liegt, dass sich mein Kleiderschrank nur mäßig an den Sommer anpasst und es noch dazu mein absoluter Favorit ist. Mit so einem Kleid ist man nämlich in Nullkommanix angezogen, was meiner „ich werf mir mal schnell was über“-Mentalität nur gelegen kommt.

Jeansjacke von Acne Studios (ausverkauft, ähnlich hier), Kleid von COS, Schuhe von Adidas, Tasche von Loeil (ausverkauft), Sonnenbrille von Alexa Chung x Sunglasses Hut

Tasche von Staud

Weiter, langer Pullover von Ganni (ausverkauft), Brustbeutel (Sonnenbrillenschutz) von Alexa Chung x Sunglasses Hut)

5 Kommentare

  1. Aglaja

    Daumen hoch, liebe Sarah, für deine Gedanken (und Taten) zum Thema Nachhaltigkeit! Was mich (und vielleicht auch andere LeserInnen) interessieren würde, ist, wie ihr das im Bezug auf euren Kleiderschrank umsetzen könnt als Blogger? Fände es spannend zu erfahren, ob ihr Stücke im Schrank habt, die schon jahrelang gute Arbeit leisten?

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    1. Sarah Jane

      Du Liebe, wir gut, dass du mich daran erinnerst, das gibt es doch wirklich nicht! Ich wollte euch längst von meinen „alten“ Schätzen berichten. Das mache ich noch mal gesondert, versprochen <3
      Es gibt tatsächlich ganz viele Kleidungsstücke, die ich schon ewig besitze - und bei Nike sind es sogar noch mehr. Ich glaube, weil sie viel früher angefangen hat, auf besondere Stücke zu setzen. Aber es ist tatsächlich so, dass ich meine Vintage-Funde fast am allermeisten mag. Ich überlege mir mal ein Spezial dazu <3

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  2. Anne

    Liebe Sarah, ich glaube du hast gerade das Geheimnis des Lebens geknackt:
    „Die Befriedigung liegt nicht in neu erworbenen Dingen, sondern darin, sich mit dem „Alten“ neu anzufreunden“ – das gilt wahrscheinlich für alle Lebenssituationen, nicht nur fürs Konsumverhalten. Danke fürs auf den Punkt bringen hoch 1000!

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