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	Kommentare zu: Wir haben 5 getrennte Mütter nach den größten Herausforderungen gefragt	</title>
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		<title>
		Von: juli		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[juli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 08:37:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tatsächlich sind die Frauen, die hier porträtiert werden zum Thema Alleinerziehend sehr undifferenziert dargestellt, das stimmt. Die Situation für Menschen und ja, in der Regel und prozentual gesehen, sind es im allermeisten Falle Frauen, ist mehr als belastend. Als ich vor 15 Jahren allein schwanger und allein  ein Kind zur Welt gebracht habe, bin ich die soziale Leiter komplett hinten runter gefallen. Das System sieht nicht vor, das eine Frau alleingestellt ein Kind auf die Welt bringt. Der Ernährer fehlt. Ich saß  also zu Beginn des Mutterschutzes dem Sozialamt gegenüber, später begann ich ergänzende H4-Bezüge. Was ich mit Jugendamt und Behörden damals erlebt habe, hat mich nachhaltig erschüttert. Die Entscheidung, das Kind, was ich durch eine unbedachte Situation empfangen habe, nicht abzutreiben, sondern auf die Welt zu bringen, hatte uinglaubliche Konsequenzen für mich. Das &quot;Erzeuger&quot; wollte das Kind nicht, drängte mit aller Macht und auch Aggression zur Abtreibung und hat die Entscheidung, die ihn ja auch betrifft, nicht akzeptiert. Natürlich konnte ich damals sein Sicht verstehen, es zerriss mich - und ja, ich fühlte mich sogar lange lange Zeit schuldig - aber, ihm zu liebe abzutreiben konnte ich nicht. Ein Konflikt also, der aus meiner Sicht nicht aufzulösen war.  Und es wurde mir nicht leichtgemacht von dieser nach wie vor patriarchal konstruierten Gesellschaft - bis heute im Übrigen nicht. Jetzt mit zweitem Kind und immer noch alleinverantwortlich für alles, sehe ich die dahinter stehenden ungerechten Strukturen deutlicher. Erst neulich las ich in einem Beitrag, wie nach und nach in den letzten Jahren der Einfluss der Frauen, die in der Regel die Hauptverantwortung übernehmen und die Hauptlast tragen (siehe Einkommen, Rente etc), sukzessive verringert wurde. 
Der Vater meine jüngeren Tochter schiebt seinen Job vor, behält sich jedoch Kontrolle und Macht vor. Dass ich auch arbeite und den Lebensunterhalt als Freiberuflerin mitlerweile ohne jedwede Unterstützung erwirtschafte, fällt gern mal hinten runter, wenn er seine Ansprüche anmeldet. Und ja, auch wenn es einen &quot;Papa&quot; bei meiner jüngeren Tochter gibt, der sich, wenn es sein Job erlaubt, einen Tag in der Woche Zeit für sein Kind nimmt, bin ich diejenige, die den Alltag bestreitet, das Kind erzieht und versorgt. zu 99,9 Prozent. Der Vater möchte seine Zeit mit dem Kind möglichst konfliktfrei und in Harmonie verbringen. Und da ich in der Kommunikation ja in seinen Augen &quot;schwierig&quot; sei, haben wir im vergangenen Jahr eine Mediation absolviert - danach habe ich ihm deutlich gemacht, dass wenn ich die vergangenen acht Jahre nun ja sowieso alles allein gemeistert habe, er seine Tochter, wenn es die Zeit und unsere Pläne erlauben, jederzeit sehen kann, immer frisch, adrett und sauber gekleidet und erzogen sowieso, dann behalte ich mir auch vor, meine Pläne über seine zu stellen! Und es ist ja so, dass, wenn er doch nicht kann wie abgesprochen, ich flexibel sein muss und auch bin. Wurde ich schon einmal gefragt, ob und wie ich Job und KInder vereinbare?  Nein! Und von den steuerlichen Ungerechtigkeiten mal ganz abesehen.... Irgendwann dreht frau sich im Kreis. Ich bin es leid, mich rechtfertigen zu müssen, warum wieso weshalb... Mittlerweile stelle ich mich hin sage, was ich möchte und dass ich bestimme!  Nicht immer, aber immer öfter! Dazwischen gab es Krisen ohne Ende, wie oft dachte ich in den letzten Jahren, ich drehe durch, ich schaffe das alles nicht - immer mit einer Existenzangst im Nacken... und ohne, wirklich ohne irgendeine Unterstützung seitens der Gesellschaft! Und das schreibe ich bewusst, denn ich erziehe hier keine &quot;Klimarisiken&quot;, sondern Menschen, die unserer Gesellchaft auch wieder etwas zurückgeben werden, vor allem da ich alles dafür tue, dass sie sich gut entfalten, sich bilden und interessieren, was um sie herum geschieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich sind die Frauen, die hier porträtiert werden zum Thema Alleinerziehend sehr undifferenziert dargestellt, das stimmt. Die Situation für Menschen und ja, in der Regel und prozentual gesehen, sind es im allermeisten Falle Frauen, ist mehr als belastend. Als ich vor 15 Jahren allein schwanger und allein  ein Kind zur Welt gebracht habe, bin ich die soziale Leiter komplett hinten runter gefallen. Das System sieht nicht vor, das eine Frau alleingestellt ein Kind auf die Welt bringt. Der Ernährer fehlt. Ich saß  also zu Beginn des Mutterschutzes dem Sozialamt gegenüber, später begann ich ergänzende H4-Bezüge. Was ich mit Jugendamt und Behörden damals erlebt habe, hat mich nachhaltig erschüttert. Die Entscheidung, das Kind, was ich durch eine unbedachte Situation empfangen habe, nicht abzutreiben, sondern auf die Welt zu bringen, hatte uinglaubliche Konsequenzen für mich. Das &#8222;Erzeuger&#8220; wollte das Kind nicht, drängte mit aller Macht und auch Aggression zur Abtreibung und hat die Entscheidung, die ihn ja auch betrifft, nicht akzeptiert. Natürlich konnte ich damals sein Sicht verstehen, es zerriss mich &#8211; und ja, ich fühlte mich sogar lange lange Zeit schuldig &#8211; aber, ihm zu liebe abzutreiben konnte ich nicht. Ein Konflikt also, der aus meiner Sicht nicht aufzulösen war.  Und es wurde mir nicht leichtgemacht von dieser nach wie vor patriarchal konstruierten Gesellschaft &#8211; bis heute im Übrigen nicht. Jetzt mit zweitem Kind und immer noch alleinverantwortlich für alles, sehe ich die dahinter stehenden ungerechten Strukturen deutlicher. Erst neulich las ich in einem Beitrag, wie nach und nach in den letzten Jahren der Einfluss der Frauen, die in der Regel die Hauptverantwortung übernehmen und die Hauptlast tragen (siehe Einkommen, Rente etc), sukzessive verringert wurde.<br />
Der Vater meine jüngeren Tochter schiebt seinen Job vor, behält sich jedoch Kontrolle und Macht vor. Dass ich auch arbeite und den Lebensunterhalt als Freiberuflerin mitlerweile ohne jedwede Unterstützung erwirtschafte, fällt gern mal hinten runter, wenn er seine Ansprüche anmeldet. Und ja, auch wenn es einen &#8222;Papa&#8220; bei meiner jüngeren Tochter gibt, der sich, wenn es sein Job erlaubt, einen Tag in der Woche Zeit für sein Kind nimmt, bin ich diejenige, die den Alltag bestreitet, das Kind erzieht und versorgt. zu 99,9 Prozent. Der Vater möchte seine Zeit mit dem Kind möglichst konfliktfrei und in Harmonie verbringen. Und da ich in der Kommunikation ja in seinen Augen &#8222;schwierig&#8220; sei, haben wir im vergangenen Jahr eine Mediation absolviert &#8211; danach habe ich ihm deutlich gemacht, dass wenn ich die vergangenen acht Jahre nun ja sowieso alles allein gemeistert habe, er seine Tochter, wenn es die Zeit und unsere Pläne erlauben, jederzeit sehen kann, immer frisch, adrett und sauber gekleidet und erzogen sowieso, dann behalte ich mir auch vor, meine Pläne über seine zu stellen! Und es ist ja so, dass, wenn er doch nicht kann wie abgesprochen, ich flexibel sein muss und auch bin. Wurde ich schon einmal gefragt, ob und wie ich Job und KInder vereinbare?  Nein! Und von den steuerlichen Ungerechtigkeiten mal ganz abesehen&#8230;. Irgendwann dreht frau sich im Kreis. Ich bin es leid, mich rechtfertigen zu müssen, warum wieso weshalb&#8230; Mittlerweile stelle ich mich hin sage, was ich möchte und dass ich bestimme!  Nicht immer, aber immer öfter! Dazwischen gab es Krisen ohne Ende, wie oft dachte ich in den letzten Jahren, ich drehe durch, ich schaffe das alles nicht &#8211; immer mit einer Existenzangst im Nacken&#8230; und ohne, wirklich ohne irgendeine Unterstützung seitens der Gesellschaft! Und das schreibe ich bewusst, denn ich erziehe hier keine &#8222;Klimarisiken&#8220;, sondern Menschen, die unserer Gesellchaft auch wieder etwas zurückgeben werden, vor allem da ich alles dafür tue, dass sie sich gut entfalten, sich bilden und interessieren, was um sie herum geschieht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Tülay		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996944</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tülay]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 14:29:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996796&quot;&gt;Ellen&lt;/a&gt;.

Liebe Ellen, Frauen wie du sind meiner Meinung nach die wahren Helden dieser Gesellschaft (ich schreibe bewusst nicht Heldinnen, weil ich alle Geschlechter meine)! Ich kenne solche Situationen und wünsche dir von Herzen Kraft und alles Glück der Welt! 
Und den anderen, die hier kommentieren: Seid doch nicht zu streng mit den Autorinnen- die Textreihe &quot;...wir haben X Frauen gefragt...&quot; beinhaltet ja auch viel Fiktives, was sich aber so zutragen könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996796">Ellen</a>.</p>
<p>Liebe Ellen, Frauen wie du sind meiner Meinung nach die wahren Helden dieser Gesellschaft (ich schreibe bewusst nicht Heldinnen, weil ich alle Geschlechter meine)! Ich kenne solche Situationen und wünsche dir von Herzen Kraft und alles Glück der Welt!<br />
Und den anderen, die hier kommentieren: Seid doch nicht zu streng mit den Autorinnen- die Textreihe &#8222;&#8230;wir haben X Frauen gefragt&#8230;&#8220; beinhaltet ja auch viel Fiktives, was sich aber so zutragen könnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Caro		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996802</link>

		<dc:creator><![CDATA[Caro]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 12:32:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996786&quot;&gt;Anna&lt;/a&gt;.

Ich finde das Thema des Artikels total gut und wichtig, verstehe aber auch Peters Kommentar und teile seine Sicht. Die Anmerkungen von Anna und Fabienne finde ich nicht überzeugend. Besonders da dieser Blog sich doch sonst auch sehr für die Sichtweisen von Minderheiten (egal, in welchem Bereich und Kontext) einsetzt, finde ich es schade, dass das hier nicht der Fall ist. Gerade alleinerziehende Väter, die den Großteil der Erziehung wuppen, haben es schwer in unserer Gesellschaft, weil unter Konservativen noch Konsens ist &quot;Ein Kind gehört zur Mutter&quot;. Man hätte diesen Aspekt vielleicht mit wenigstens einem männlichen Beispiel illustrieren können. Exkludieren ist m.E. nie gut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996786">Anna</a>.</p>
<p>Ich finde das Thema des Artikels total gut und wichtig, verstehe aber auch Peters Kommentar und teile seine Sicht. Die Anmerkungen von Anna und Fabienne finde ich nicht überzeugend. Besonders da dieser Blog sich doch sonst auch sehr für die Sichtweisen von Minderheiten (egal, in welchem Bereich und Kontext) einsetzt, finde ich es schade, dass das hier nicht der Fall ist. Gerade alleinerziehende Väter, die den Großteil der Erziehung wuppen, haben es schwer in unserer Gesellschaft, weil unter Konservativen noch Konsens ist &#8222;Ein Kind gehört zur Mutter&#8220;. Man hätte diesen Aspekt vielleicht mit wenigstens einem männlichen Beispiel illustrieren können. Exkludieren ist m.E. nie gut.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ellen		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996796</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 11:16:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin alleinerziehende Mutter einer 4 jährigen Tochter.
Zuerst möchte ich sagen, das Alleinerziehende die wirklich allein sind, deutlich mehr zu stämmen haben.
Ich persönlich habe erfahren, das man als alleinerziehend immer kämpfen muss und kaum bzw. keine Hilfe vom Staat bekommt und man erkennt auch, wer wahre Freunde sind.
Das fing an mit dem Krippenplatz, den ich unbedingt brauchte um wieder arbeiten zu gehen(Ende des Erziehungsgeldes und Beginn des Arbeitsvertrages). Weiter ging es mit der Betreeuung meiner Tochter, als die Krippe komplett geschlossen hatte. Zum Glück hab ich einen Platz bei einer Tagesmutter erhalten, womit ich persönlich nicht wirklich glücklich war. Dann kam das Problem mit dem Kindergartenplatz, um den ich über ein Jahr gekämpft habe( Angst den Job zu verlieren, da die Betreuung nicht gesichert war).
Dann dazu ständig die Anträge und alles offenzulegen beim Amt.
Aufgrund der Trennung vom Kindsvater(der sich nicht kümmern darf und auch nicht zahlt) brauchten wir auch eine neue Wohnung. Hilfe dazu gab es auch nicht. Warteliste bis zu 5-6Jahre. Im Ernst?
Ein Angebot von der Behörde war in ein Obdachlosenheim zu ziehen. Ich war geschockt. Meine Tochter war da 2 Jahre. Unverschämt....
Es war alles so kräftezerrend und ich bin echt an meine Grenzen gekommen. Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt was nicht glatt läuft.
Mittlerweile leide ich an Depressionen und werde in eine Tagesklinik gehen. Natürlich nur, wenn die Betreuung meiner Tochter gesichert ist.
Und zwischen alleinerziehenden Vätern und Müttern gibt es für mich kein Unterschied!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin alleinerziehende Mutter einer 4 jährigen Tochter.<br />
Zuerst möchte ich sagen, das Alleinerziehende die wirklich allein sind, deutlich mehr zu stämmen haben.<br />
Ich persönlich habe erfahren, das man als alleinerziehend immer kämpfen muss und kaum bzw. keine Hilfe vom Staat bekommt und man erkennt auch, wer wahre Freunde sind.<br />
Das fing an mit dem Krippenplatz, den ich unbedingt brauchte um wieder arbeiten zu gehen(Ende des Erziehungsgeldes und Beginn des Arbeitsvertrages). Weiter ging es mit der Betreeuung meiner Tochter, als die Krippe komplett geschlossen hatte. Zum Glück hab ich einen Platz bei einer Tagesmutter erhalten, womit ich persönlich nicht wirklich glücklich war. Dann kam das Problem mit dem Kindergartenplatz, um den ich über ein Jahr gekämpft habe( Angst den Job zu verlieren, da die Betreuung nicht gesichert war).<br />
Dann dazu ständig die Anträge und alles offenzulegen beim Amt.<br />
Aufgrund der Trennung vom Kindsvater(der sich nicht kümmern darf und auch nicht zahlt) brauchten wir auch eine neue Wohnung. Hilfe dazu gab es auch nicht. Warteliste bis zu 5-6Jahre. Im Ernst?<br />
Ein Angebot von der Behörde war in ein Obdachlosenheim zu ziehen. Ich war geschockt. Meine Tochter war da 2 Jahre. Unverschämt&#8230;.<br />
Es war alles so kräftezerrend und ich bin echt an meine Grenzen gekommen. Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt was nicht glatt läuft.<br />
Mittlerweile leide ich an Depressionen und werde in eine Tagesklinik gehen. Natürlich nur, wenn die Betreuung meiner Tochter gesichert ist.<br />
Und zwischen alleinerziehenden Vätern und Müttern gibt es für mich kein Unterschied!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fabienne Sand		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996788</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fabienne Sand]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 08:14:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996771&quot;&gt;Peter Kreher&lt;/a&gt;.

Hallo Peter,

Danke für deinen Kommentar. Ich habe mich ganz bewusst entschieden ausschließlich Frauen zu Wort kommen zu lassen und sehe nicht was daran problematisch ist. Mir war es hier besonders wichtig diese Seite der Medaille aufzuzeigen, was im Umkehrschluss natürlich keineswegs bedeutet, dass männliche alleinerziehende, getrenntlebende Elternteile nicht auch einen unglaublich &quot;guten Job&quot; machen bzw. mit Probleme zu kämpfen haben. Ich sehe jetzt davon ab die Unterschiede in der Rezeption verschiedener Geschlechter in der Gesellschaft aufzuzählen, finde aber, dass abgesehen davon manchmal auch einfach ok sein muss über eine bestimmte marginalisierte Gruppe zu sprechen ohne dabei den anderen irgendetwas abzusprechen. Das steht hier ja auch in keinem Wort.
Ich finde es sehr wichtig auch alleinerziehenden Vätern Raum für Geschichten aus ihren Realitäten zu geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996771">Peter Kreher</a>.</p>
<p>Hallo Peter,</p>
<p>Danke für deinen Kommentar. Ich habe mich ganz bewusst entschieden ausschließlich Frauen zu Wort kommen zu lassen und sehe nicht was daran problematisch ist. Mir war es hier besonders wichtig diese Seite der Medaille aufzuzeigen, was im Umkehrschluss natürlich keineswegs bedeutet, dass männliche alleinerziehende, getrenntlebende Elternteile nicht auch einen unglaublich &#8222;guten Job&#8220; machen bzw. mit Probleme zu kämpfen haben. Ich sehe jetzt davon ab die Unterschiede in der Rezeption verschiedener Geschlechter in der Gesellschaft aufzuzählen, finde aber, dass abgesehen davon manchmal auch einfach ok sein muss über eine bestimmte marginalisierte Gruppe zu sprechen ohne dabei den anderen irgendetwas abzusprechen. Das steht hier ja auch in keinem Wort.<br />
Ich finde es sehr wichtig auch alleinerziehenden Vätern Raum für Geschichten aus ihren Realitäten zu geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fabienne Sand		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996787</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fabienne Sand]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 08:06:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996763&quot;&gt;Judith&lt;/a&gt;.

Hallo Judith,
Vielen Dank für deinen wichtigen Hinweis. Ich gebe dir recht und möchte mich dafür entschuldigen, hier nicht ausreichend differenziert zu haben. Die Verwendung des Begriffs erlebe ich in meiner Lebenswelt relativ hybrid was natürlich nicht weniger problematisch ist. Ich hatte zudem den Anspruch, dass die Protagonistinnen abgesehen von ihrem jetzigen Status vor allem über die Probleme des &quot;auf sich allein gestellt seins&quot; in verschiedenen Kontexten besprechen, was sie meines Erachtens alle erfüllen. Trotzdem ist &quot;Alleinerziehend&quot; als Überbegriff hier nicht passend.

Ich bin mir der Unterschiede durchaus bewusst und bedanke mich bei allen aufmerksamen Leser*innen. Meine Intention war keineswegs ein Gleichzeichen zu ziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996763">Judith</a>.</p>
<p>Hallo Judith,<br />
Vielen Dank für deinen wichtigen Hinweis. Ich gebe dir recht und möchte mich dafür entschuldigen, hier nicht ausreichend differenziert zu haben. Die Verwendung des Begriffs erlebe ich in meiner Lebenswelt relativ hybrid was natürlich nicht weniger problematisch ist. Ich hatte zudem den Anspruch, dass die Protagonistinnen abgesehen von ihrem jetzigen Status vor allem über die Probleme des &#8222;auf sich allein gestellt seins&#8220; in verschiedenen Kontexten besprechen, was sie meines Erachtens alle erfüllen. Trotzdem ist &#8222;Alleinerziehend&#8220; als Überbegriff hier nicht passend.</p>
<p>Ich bin mir der Unterschiede durchaus bewusst und bedanke mich bei allen aufmerksamen Leser*innen. Meine Intention war keineswegs ein Gleichzeichen zu ziehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996786</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 07:44:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996771&quot;&gt;Peter Kreher&lt;/a&gt;.

Hallo Peter, ich verstehe deinen Ansatz. Man muss aber auch sehen, dass alleinerziehende Väter die sehr seltene Ausnahme sind (9% soweit ich weiß). Daher verstehe ich auch, dass hier die Mütter eher zu Wort kommen und denke auch, dass diese mit anderen Problemen kämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996771">Peter Kreher</a>.</p>
<p>Hallo Peter, ich verstehe deinen Ansatz. Man muss aber auch sehen, dass alleinerziehende Väter die sehr seltene Ausnahme sind (9% soweit ich weiß). Daher verstehe ich auch, dass hier die Mütter eher zu Wort kommen und denke auch, dass diese mit anderen Problemen kämpfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Esmeralda		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996785</link>

		<dc:creator><![CDATA[Esmeralda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 07:43:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich stimme Peter zu und auch sollte man die Tatsache berücksichtigen, dass nur ein Teil der sogenannten &quot;Alleinerziehenden&quot; das wirklich ist. Der Begriff wird sehr schwammig gebraucht. Es gibt sehr viele Getrennterziehende, gerade in Berlin und anderen Großstädten, die sich die Verantwortung teilen, immer mehr zu 50%, aber auch zu anderen Anteilen wie 30/70% und ähnliches. Leider wird gar nicht erwähnt, inwie weit die Väter in die Erziehung und Betreuung eingebunden sind. Natürlich gibt es auch &quot;echte&quot; Alleinerziehende, wo der andere Elternteil tot ist, am anderen Ende der Welt lebt oder sich nicht kümmern möchte oder darf. Es wäre schön gewesen, diese Aspekte differenzierter zu beleuchten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Peter zu und auch sollte man die Tatsache berücksichtigen, dass nur ein Teil der sogenannten &#8222;Alleinerziehenden&#8220; das wirklich ist. Der Begriff wird sehr schwammig gebraucht. Es gibt sehr viele Getrennterziehende, gerade in Berlin und anderen Großstädten, die sich die Verantwortung teilen, immer mehr zu 50%, aber auch zu anderen Anteilen wie 30/70% und ähnliches. Leider wird gar nicht erwähnt, inwie weit die Väter in die Erziehung und Betreuung eingebunden sind. Natürlich gibt es auch &#8222;echte&#8220; Alleinerziehende, wo der andere Elternteil tot ist, am anderen Ende der Welt lebt oder sich nicht kümmern möchte oder darf. Es wäre schön gewesen, diese Aspekte differenzierter zu beleuchten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Kreher		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/14/wir-haben-haben-mit-5-alleinerziehenden-muettern-ueber-die-schlimmsten-huerden-gesprochen/comment-page-1/#comment-2996771</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Kreher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 19:19:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo!  Es ist ein sehr interessanter Artikel dem ich nur zustimmen ksnn. 
Warum wurden aber nur Alleinerziehende Mütter danach gefragt, was die größten Herausforderungen sind im alltäglichen Leben? Ist in unserer Gesellschaft noch immer nicht angekommen das es auch alleinerziehende Väter gibt? Auch diese haben die gleichen HerrAufforderungen im Alltag zu meistern. Leider wird diese Gruppe von manchen Zeitgenossen mitleidig belächelt und nicht akzeptiert in unserer Zeit. 
Ich bin alleinerziehender Papa und habe eine 8 jährige Tochter. 
Von Seiten meiner Mitmenschen konnte ich sehr viel Unterstützung erfahren, gerade vom Arbeitgeber, als es im Teilzeit ging zum arbeiten und das in einem Betrieb wo rund um die Uhr im Schichtdienst gearbeitet wird. 
Wenig Verständnis erfuhr ich dafür von den Kollegen, fiel sich aber wieder beruhigt haben UND einsehen mussten, das sich die Zeit geändert hat. 
In Zukunft würde ich es sehr begrüßen, solche Artikel auf ALLEINERZIEHENDE MÜTTER UND VÄTER auszuweiten. 
Mit Freundlichen Grüßen 
Peter Kreher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!  Es ist ein sehr interessanter Artikel dem ich nur zustimmen ksnn.<br />
Warum wurden aber nur Alleinerziehende Mütter danach gefragt, was die größten Herausforderungen sind im alltäglichen Leben? Ist in unserer Gesellschaft noch immer nicht angekommen das es auch alleinerziehende Väter gibt? Auch diese haben die gleichen HerrAufforderungen im Alltag zu meistern. Leider wird diese Gruppe von manchen Zeitgenossen mitleidig belächelt und nicht akzeptiert in unserer Zeit.<br />
Ich bin alleinerziehender Papa und habe eine 8 jährige Tochter.<br />
Von Seiten meiner Mitmenschen konnte ich sehr viel Unterstützung erfahren, gerade vom Arbeitgeber, als es im Teilzeit ging zum arbeiten und das in einem Betrieb wo rund um die Uhr im Schichtdienst gearbeitet wird.<br />
Wenig Verständnis erfuhr ich dafür von den Kollegen, fiel sich aber wieder beruhigt haben UND einsehen mussten, das sich die Zeit geändert hat.<br />
In Zukunft würde ich es sehr begrüßen, solche Artikel auf ALLEINERZIEHENDE MÜTTER UND VÄTER auszuweiten.<br />
Mit Freundlichen Grüßen<br />
Peter Kreher</p>
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