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	Kommentare zu: 5 Gründe zuhause zu bleiben, oder: Zum Teufel mit dem Präsentismus!	</title>
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		<title>
		Von: Linda		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Linda]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 09:32:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Nike,
Meine letzte Festanstellung endet nach vier Monaten in der Probezeit. Vorlauf war meine 5 jährige Tochter, die einen Infekt nach dem anderen aus der Kita angeschleppt hat, die wir dann aber wirklich nur jeweils mit viel Fieber zu Hause ließen, die restlichen Tage in Absprache mit der Kita unter Ibuprofen dort ablieferten. Ich selbst habe mich krank und auch mit Fieber zu Arbeit geschleppt, denn es gab schon spitze Bemerkungen zu hauf, über meine vier Kinder-krank-Tage. Zuletzt würde ich zu Meetings aus meinem Themenbereich im Kalender nicht mehr eingetragen, mit dem Kommentar, man wisse ja nicht, ob ich dann mal da sei... danach hässlich mein Immunsystem gänzlich verabschiedet und ich habe von einem auf den anderen Tag Ekzeme am ganzen Körper bekommen, Kortison-Hochdosis-Therapie und die Empfehlung mindestens drei Wochen zu Hause zu bleiben. Meinen Arzt habe ich dann auf eine Woche runtergehandelt und hatte dann auch direkt per Kurier die Kündigung auf dem Tisch.
Mein Chef rief noch an, sagte, es sei das beste für uns beide und ich hätte sicherlich Verständnis für ihn.
Präsentismus ist wahrlich zum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nike,<br />
Meine letzte Festanstellung endet nach vier Monaten in der Probezeit. Vorlauf war meine 5 jährige Tochter, die einen Infekt nach dem anderen aus der Kita angeschleppt hat, die wir dann aber wirklich nur jeweils mit viel Fieber zu Hause ließen, die restlichen Tage in Absprache mit der Kita unter Ibuprofen dort ablieferten. Ich selbst habe mich krank und auch mit Fieber zu Arbeit geschleppt, denn es gab schon spitze Bemerkungen zu hauf, über meine vier Kinder-krank-Tage. Zuletzt würde ich zu Meetings aus meinem Themenbereich im Kalender nicht mehr eingetragen, mit dem Kommentar, man wisse ja nicht, ob ich dann mal da sei&#8230; danach hässlich mein Immunsystem gänzlich verabschiedet und ich habe von einem auf den anderen Tag Ekzeme am ganzen Körper bekommen, Kortison-Hochdosis-Therapie und die Empfehlung mindestens drei Wochen zu Hause zu bleiben. Meinen Arzt habe ich dann auf eine Woche runtergehandelt und hatte dann auch direkt per Kurier die Kündigung auf dem Tisch.<br />
Mein Chef rief noch an, sagte, es sei das beste für uns beide und ich hätte sicherlich Verständnis für ihn.<br />
Präsentismus ist wahrlich zum &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Nike Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/01/15/krank-bleibt-doch-bitte-einfach-liegen-oder-zum-teufel-mit-dem-praesentismus/comment-page-1/#comment-3012408</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 13:33:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/01/15/krank-bleibt-doch-bitte-einfach-liegen-oder-zum-teufel-mit-dem-praesentismus/comment-page-1/#comment-3012407&quot;&gt;Sarah&lt;/a&gt;.

Mensch. Genau so einen Mist meine ich ja - ob in deiner Situation und auch wie oben bei Nicky. Es kann ja eigentlich nicht sein, dass so unendlich viel zu tun ist, dass ein kurzer Krankheitsausfall von einem Menschen zu so viel Trubel führt. Da ist natürlich grundlegend etwas an der ganzen Arbeitswelt verrückt - dass zu wenige Menschen angestellt werden und der*die Einzelne dadurch viel zu viel Last trägt oder das rein gar nichts mehr warten kann, sondern alles stets PRONTO geschehen muss. Herrje.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/01/15/krank-bleibt-doch-bitte-einfach-liegen-oder-zum-teufel-mit-dem-praesentismus/comment-page-1/#comment-3012407">Sarah</a>.</p>
<p>Mensch. Genau so einen Mist meine ich ja &#8211; ob in deiner Situation und auch wie oben bei Nicky. Es kann ja eigentlich nicht sein, dass so unendlich viel zu tun ist, dass ein kurzer Krankheitsausfall von einem Menschen zu so viel Trubel führt. Da ist natürlich grundlegend etwas an der ganzen Arbeitswelt verrückt &#8211; dass zu wenige Menschen angestellt werden und der*die Einzelne dadurch viel zu viel Last trägt oder das rein gar nichts mehr warten kann, sondern alles stets PRONTO geschehen muss. Herrje.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sarah		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/01/15/krank-bleibt-doch-bitte-einfach-liegen-oder-zum-teufel-mit-dem-praesentismus/comment-page-1/#comment-3012407</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sarah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 13:29:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nike, Du hast ja absolut recht. Aber was ist mit den in Teilzeit arbeitenden Müttern auf Vollzeitjobs, die eh schon ständig wegen der kranken Kinder fehlen? Jeder Tag, den ich wegen Krankheit ausfallen würde, ist ein für mich nach zu arbeitender Tag - der Stress, alles aufzuholen macht mich am Ende nur kränker. So geht es mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nike, Du hast ja absolut recht. Aber was ist mit den in Teilzeit arbeitenden Müttern auf Vollzeitjobs, die eh schon ständig wegen der kranken Kinder fehlen? Jeder Tag, den ich wegen Krankheit ausfallen würde, ist ein für mich nach zu arbeitender Tag &#8211; der Stress, alles aufzuholen macht mich am Ende nur kränker. So geht es mir.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: sarah		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sarah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 09:34:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Genau so ist es. Ich habe eine Kollegin, die vorbeugend ständig irgendwelche Tablettchen nimmt, um nicht so oft krank zu werden. Und jetzt der Witz: sie fühlt sich ständig matt, abgeschlagen, ist alle zwei, drei Wochen einen Tag krank. 
Ähnlich verhält es sich mit einer Freundin, die sich wirklich permanent damit auseinandersetzt, was sie essen sollte, auf was sie verzichten sollte, wieviel Säure ihre Base angreift und wann sie schon wieder in größter mentaler Schwäche wohl welche eine sündhafte Zutat aufgenommen hat, die diesen Zustand ausgelöst hat, oder an welchem Türgriff der nächste Keim lauern könnte. Das Ergebnis: genau, sie ist ständig krank. 
Der Geist wirkt sich erheblich auf den Körper aus. Ich glaube, man sollte sich generell einfach mal ein bisschen entspannen, genießen, es sich gut gehen lassen. Dazu gehört für mich auch unbedingt, zuhause zu bleiben, wenn man erkältet ist und alle Knochen wehtun.  Ich habe eine chronische Krankheit, mit der ich sehr gut leben kann, auf die sich Stress allerdings befördernd auswirkt, was ich in sehr unangenehmer Weise zu spüren bekommen habe. Bei einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt bin ich mit vielen Menschen im Rentenalter ins Gespräch gekommen, die an ähnlichem und gleichem litten, und wirklich alle haben mir gesagt, dass sie sich wünschen, sie hätten nicht so viel gearbeitet, sich nicht so einen Stress gemacht. Wären früher auf die Bremse getreten. Ich will das für mich beherzigen. Arbeit ist Arbeit, und damit ist auch gut. Gibt noch tausend andere Dinge, die schöner sind.
Man sollte sich einfach freuen, wenn man gesund ist. Und sich nicht mit irgendeinem Quatsch maltretieren. Und man sollte sich auch schonen, wenn man krank ist. Denn selbst bei einer kleinen Erkältung merkt man doch, wie man einige Dinge, die sonst im Leben so selbstverständlich sind, plötzlich nicht mehr tun kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau so ist es. Ich habe eine Kollegin, die vorbeugend ständig irgendwelche Tablettchen nimmt, um nicht so oft krank zu werden. Und jetzt der Witz: sie fühlt sich ständig matt, abgeschlagen, ist alle zwei, drei Wochen einen Tag krank.<br />
Ähnlich verhält es sich mit einer Freundin, die sich wirklich permanent damit auseinandersetzt, was sie essen sollte, auf was sie verzichten sollte, wieviel Säure ihre Base angreift und wann sie schon wieder in größter mentaler Schwäche wohl welche eine sündhafte Zutat aufgenommen hat, die diesen Zustand ausgelöst hat, oder an welchem Türgriff der nächste Keim lauern könnte. Das Ergebnis: genau, sie ist ständig krank.<br />
Der Geist wirkt sich erheblich auf den Körper aus. Ich glaube, man sollte sich generell einfach mal ein bisschen entspannen, genießen, es sich gut gehen lassen. Dazu gehört für mich auch unbedingt, zuhause zu bleiben, wenn man erkältet ist und alle Knochen wehtun.  Ich habe eine chronische Krankheit, mit der ich sehr gut leben kann, auf die sich Stress allerdings befördernd auswirkt, was ich in sehr unangenehmer Weise zu spüren bekommen habe. Bei einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt bin ich mit vielen Menschen im Rentenalter ins Gespräch gekommen, die an ähnlichem und gleichem litten, und wirklich alle haben mir gesagt, dass sie sich wünschen, sie hätten nicht so viel gearbeitet, sich nicht so einen Stress gemacht. Wären früher auf die Bremse getreten. Ich will das für mich beherzigen. Arbeit ist Arbeit, und damit ist auch gut. Gibt noch tausend andere Dinge, die schöner sind.<br />
Man sollte sich einfach freuen, wenn man gesund ist. Und sich nicht mit irgendeinem Quatsch maltretieren. Und man sollte sich auch schonen, wenn man krank ist. Denn selbst bei einer kleinen Erkältung merkt man doch, wie man einige Dinge, die sonst im Leben so selbstverständlich sind, plötzlich nicht mehr tun kann.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Nicky		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/01/15/krank-bleibt-doch-bitte-einfach-liegen-oder-zum-teufel-mit-dem-praesentismus/comment-page-1/#comment-3012395</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicky]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 06:53:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=215883#comment-3012395</guid>

					<description><![CDATA[Ich stimme dir voll zu, finde mich aber leider selbst im Präsentismus wieder.
Ich bin seit einigen Jahren Ärztin im Krankenhaus und habe beide Situationen erlebt: selbst krank zu sein und kranke KollegInnen zu haben. Aufgrund der knappen Besetzung im Krankenhaus bedeutet das für die Anwesenden, in jedem Fall die doppelte Arbeit machen zu müssen (das heißt 32 statt 16 PatientInnen zu betreuen) oder aus dem (im Zweifelsfall einzigen) freien Wochenende zum Nachtdienst geholt zu werden. Die Option, dass niemand da ist, gibt es einfach nicht. Weil wir im Kollegium alle wissen, dass alle auch so schon genug arbeiten, schleppen wir uns dann eben doch oft zum Dienst (und stecken potentiell alle anderen an). 
Bislang hat auch noch niemand dafür eine gute Lösung gefunden. Bis auf eine bessere Besetzung, für die wiederum die Gelder nicht gestellt werden. 
Ideas, anyone? Habt einen wundervollen gesunden Tag &#060;3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme dir voll zu, finde mich aber leider selbst im Präsentismus wieder.<br />
Ich bin seit einigen Jahren Ärztin im Krankenhaus und habe beide Situationen erlebt: selbst krank zu sein und kranke KollegInnen zu haben. Aufgrund der knappen Besetzung im Krankenhaus bedeutet das für die Anwesenden, in jedem Fall die doppelte Arbeit machen zu müssen (das heißt 32 statt 16 PatientInnen zu betreuen) oder aus dem (im Zweifelsfall einzigen) freien Wochenende zum Nachtdienst geholt zu werden. Die Option, dass niemand da ist, gibt es einfach nicht. Weil wir im Kollegium alle wissen, dass alle auch so schon genug arbeiten, schleppen wir uns dann eben doch oft zum Dienst (und stecken potentiell alle anderen an).<br />
Bislang hat auch noch niemand dafür eine gute Lösung gefunden. Bis auf eine bessere Besetzung, für die wiederum die Gelder nicht gestellt werden.<br />
Ideas, anyone? Habt einen wundervollen gesunden Tag &lt;3</p>
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