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	Kommentare zu: Unerhört: Das generische Femininum ist den Herren zu viel des Guten	</title>
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		<title>
		Von: Clarissa		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clarissa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 00:38:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich möchte kein Gendersternchen.
Ich möchte kein Binnen-I.

Ich möchte, dass die deutsche Sprache richtig, korrekt, in all ihrer Fülle benutzt wird.

Neulich in der Vorschule:

MADAME GAZELLE: Liebe Kinder, eute machen wir ein Rätselspiel, und wer alles weiß, gewinnt eine Schallplatte mit dem Bing-Bong-Song drauf. Also, fangen wir an mit einem Satz aus dem Bereich Gebären. &quot;Mensch, männlich, at ein Kind&quot; und &quot;Mensch, weiblich, at ein Kind&quot; gehen dortin, wo Tiere in Käfigen sind, was ist das?
PEPPA: Papa und Mama gehen in den Zoo natürlich! Das war aber ein bisschen einfach.
MADAME GAZELLE: Richtig. Gut, Peppa. Und jetzt aus dem Bereich Berufe? &quot;Menschen, männlich, regieren ein Bundesland&quot; und &quot;Menschen, weiblich, regieren ein Bundesland&quot; beraten mit Frau Merkel. Na, was könnte das sein? Ja, Orst?
HORST S.: Die Ministerpräsidenten beraten mit der Bundeskanzlerin.
MADAME GAZELLE: Ast du nicht jemanden vergessen, Orst?
HORST S.: Wen denn?
MADAME GAZELLE: Und die Papas gehen in den Zoo?
HORST S.: Schwule und Kinder? Nix da!

Wären alle Anhängerinnen und Anhänger des generischen Maskulinums bitte so nett und würden dann auch konsequent die männliche Bezeichnung verwenden und nicht nur dann, wenn Frauen berufstätig sind? &quot;Herzog Kate&quot;, &quot;Der Vater hatte schon Wehen&quot;, &quot;All die Callboys auf dem Straßenstrich&quot;. Sich immer nur dann daran zu erinnern, dass es Frauen gibt, wenn es um Huren und Gebärmaschinen geht, ist ein bisschen arg Saudi-Arabien, hm? Ich sag dann auch Sonnerich und Nachterich, versprochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte kein Gendersternchen.<br />
Ich möchte kein Binnen-I.</p>
<p>Ich möchte, dass die deutsche Sprache richtig, korrekt, in all ihrer Fülle benutzt wird.</p>
<p>Neulich in der Vorschule:</p>
<p>MADAME GAZELLE: Liebe Kinder, eute machen wir ein Rätselspiel, und wer alles weiß, gewinnt eine Schallplatte mit dem Bing-Bong-Song drauf. Also, fangen wir an mit einem Satz aus dem Bereich Gebären. &#8222;Mensch, männlich, at ein Kind&#8220; und &#8222;Mensch, weiblich, at ein Kind&#8220; gehen dortin, wo Tiere in Käfigen sind, was ist das?<br />
PEPPA: Papa und Mama gehen in den Zoo natürlich! Das war aber ein bisschen einfach.<br />
MADAME GAZELLE: Richtig. Gut, Peppa. Und jetzt aus dem Bereich Berufe? &#8222;Menschen, männlich, regieren ein Bundesland&#8220; und &#8222;Menschen, weiblich, regieren ein Bundesland&#8220; beraten mit Frau Merkel. Na, was könnte das sein? Ja, Orst?<br />
HORST S.: Die Ministerpräsidenten beraten mit der Bundeskanzlerin.<br />
MADAME GAZELLE: Ast du nicht jemanden vergessen, Orst?<br />
HORST S.: Wen denn?<br />
MADAME GAZELLE: Und die Papas gehen in den Zoo?<br />
HORST S.: Schwule und Kinder? Nix da!</p>
<p>Wären alle Anhängerinnen und Anhänger des generischen Maskulinums bitte so nett und würden dann auch konsequent die männliche Bezeichnung verwenden und nicht nur dann, wenn Frauen berufstätig sind? &#8222;Herzog Kate&#8220;, &#8222;Der Vater hatte schon Wehen&#8220;, &#8222;All die Callboys auf dem Straßenstrich&#8220;. Sich immer nur dann daran zu erinnern, dass es Frauen gibt, wenn es um Huren und Gebärmaschinen geht, ist ein bisschen arg Saudi-Arabien, hm? Ich sag dann auch Sonnerich und Nachterich, versprochen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maren		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3033578</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maren]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 15:10:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031664&quot;&gt;Yvonne&lt;/a&gt;.

Dein vorgeschlagener Disclaimer &quot;Immer wieder darauf hinzuweisen, dass alle damit gemeint sind, kann genauso sinnvoll sein, wie zu Gendern&quot; muss ja ebenfalls mit dem Einsatz sprachlicher Mittel hinzugefügt werden. Warum dieser Umweg? In der Zeit, die es kostet, das zu sprechen oder zu schreiben, sind blitzschnell beide Formen genannt ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031664">Yvonne</a>.</p>
<p>Dein vorgeschlagener Disclaimer &#8222;Immer wieder darauf hinzuweisen, dass alle damit gemeint sind, kann genauso sinnvoll sein, wie zu Gendern&#8220; muss ja ebenfalls mit dem Einsatz sprachlicher Mittel hinzugefügt werden. Warum dieser Umweg? In der Zeit, die es kostet, das zu sprechen oder zu schreiben, sind blitzschnell beide Formen genannt 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031908</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2020 09:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr lieben Diskutierenden, 
muss man die Debatte als entweder/oder und schwarz/weiß betrachten? Ich benutze das generische Femininum und das Maskulinum gerade so, wie es sich für mich richtig anfühlt. In einer Situation fühlt es sich &quot;richtiger&quot; an, das Femininum zu verwenden, in einer anderen Situation reicht mir das generische Maskulinum. Kann man nicht einfach beides nebeneinander benutzen - und situativ abwägen? Außerdem ist die ganze Diskussion um Sprache/Realität etwas komplizierter als hier von einigen Damen (und Herren) dargestellt (es gibt verschiedeneste Hypothesen in der Linguistik: z.B. die Sapir-Whorf-Hypothese etc.) und noch lange nicht abschließend geklärt. 
Habt einen guten Sonntag alle!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr lieben Diskutierenden,<br />
muss man die Debatte als entweder/oder und schwarz/weiß betrachten? Ich benutze das generische Femininum und das Maskulinum gerade so, wie es sich für mich richtig anfühlt. In einer Situation fühlt es sich &#8222;richtiger&#8220; an, das Femininum zu verwenden, in einer anderen Situation reicht mir das generische Maskulinum. Kann man nicht einfach beides nebeneinander benutzen &#8211; und situativ abwägen? Außerdem ist die ganze Diskussion um Sprache/Realität etwas komplizierter als hier von einigen Damen (und Herren) dargestellt (es gibt verschiedeneste Hypothesen in der Linguistik: z.B. die Sapir-Whorf-Hypothese etc.) und noch lange nicht abschließend geklärt.<br />
Habt einen guten Sonntag alle!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lena		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 14:29:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn in der Tagesschau von Studenten, Erstsemestern oder Urlaubern, Reisenden ... gesprochen wird, will ich mich als Frau dann wirklich hinstellen und behaupten ich fühle mich nicht angesprochen? Will ich wirklich behaupten ich habe keine Ahnung das Studenten auch Frauen sind und mich dann noch darüber beklagen warum mir keine Führungsposition zugetraut wird? Soll das wirklich Feminismus sein? Dann sehe ich leider schwarz. Das war dann auch mein letzter Kommentar zu dem Thema.Versprochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in der Tagesschau von Studenten, Erstsemestern oder Urlaubern, Reisenden &#8230; gesprochen wird, will ich mich als Frau dann wirklich hinstellen und behaupten ich fühle mich nicht angesprochen? Will ich wirklich behaupten ich habe keine Ahnung das Studenten auch Frauen sind und mich dann noch darüber beklagen warum mir keine Führungsposition zugetraut wird? Soll das wirklich Feminismus sein? Dann sehe ich leider schwarz. Das war dann auch mein letzter Kommentar zu dem Thema.Versprochen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Leah		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Leah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 11:27:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031771&quot;&gt;Leah&lt;/a&gt;.

Natürlich ist &quot;hen&quot; nicht das Binnen-I, aber es ging mir darum aufzuzeigen, dass es in Schweden sehr wohl einen Diskurs über den Zusammenhang von Repräsentation und Sprache gibt - denn darum geht es ja hier in diesem Artikel auch. Und nochmal: dort, wo (aus grammatikalischen oder sonstigen Gründen) keine weiblichen und männlichen Formen existieren - so wie in den meisten Fällen im Englischen (oder auch Schwedischen) - wird wohl kaum über ein Binnen-I (in welcher From auch immer) diskutiert werden.
Und natürlich entscheidet das Binnen-I nicht über Abtreibungsgesetze, aber es kann dafür sorgen, dass ich mich dort repräsentiert sehe, wo ich mich sonst nicht mitgemeint fühle (weil ja eben eine *In/ *Innen Form exisitiert, die aber nicht angewandt wird) und mir somit vielleicht Grundsetzlich mehr ermöglichen. Und es gibt da sicherlich noch andere Köpfe in denen sprachliche Veränderungen das Thema Repräsentation beeiflusst, sei es auf persönlicher oder öffentlicher Ebene.
(Tut mir leid, leider gab es nicht die Option auf deinen Kommentar direkt zu antworten, weshalb ich es unter meinen gepackt habe)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031771">Leah</a>.</p>
<p>Natürlich ist &#8222;hen&#8220; nicht das Binnen-I, aber es ging mir darum aufzuzeigen, dass es in Schweden sehr wohl einen Diskurs über den Zusammenhang von Repräsentation und Sprache gibt &#8211; denn darum geht es ja hier in diesem Artikel auch. Und nochmal: dort, wo (aus grammatikalischen oder sonstigen Gründen) keine weiblichen und männlichen Formen existieren &#8211; so wie in den meisten Fällen im Englischen (oder auch Schwedischen) &#8211; wird wohl kaum über ein Binnen-I (in welcher From auch immer) diskutiert werden.<br />
Und natürlich entscheidet das Binnen-I nicht über Abtreibungsgesetze, aber es kann dafür sorgen, dass ich mich dort repräsentiert sehe, wo ich mich sonst nicht mitgemeint fühle (weil ja eben eine *In/ *Innen Form exisitiert, die aber nicht angewandt wird) und mir somit vielleicht Grundsetzlich mehr ermöglichen. Und es gibt da sicherlich noch andere Köpfe in denen sprachliche Veränderungen das Thema Repräsentation beeiflusst, sei es auf persönlicher oder öffentlicher Ebene.<br />
(Tut mir leid, leider gab es nicht die Option auf deinen Kommentar direkt zu antworten, weshalb ich es unter meinen gepackt habe)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lena		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031788</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 20:25:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031771&quot;&gt;Leah&lt;/a&gt;.

Ich spreche schwedisch und kenne das Pronomen hen.
(hon-sie, han-er, hen-neutral )
Hen ist nun mal ein Pronomen und hat ja nichts mit dem Binnen-I oder Berufsbezeichnungen zu tun. Hen ändert ja nichts an der Tatsache, das Nike sich als Redakteur oder Schmied nicht angesprochen fühlt.  In Schweden ist man eben programmledare oder arkitekt egal welches Geschlecht man hat und man muss eben nicht erst diskutieren wer wie angesprochen wird. Das es in der englischen Sprache ähnlich ist fiel mir dann später auch ein.
Außerdem wenn man das System der DDR mit der BRD vergleicht, sieht man doch sehr deutlich, das Sprache nicht das Problem ist, die war ja wohl soweit ich weiss in beiden Ländern gleich. Im DDR System sollte die Frau arbeiten, es wurden entsprechende Vorraussetzungen geschaffen und in der BRD eben nicht. Wer bestimmt denn was eine Krankenschwester oder Altenpflegerin verdient, die Sprache?
In der DDR hatten Frauen das Recht legal abzutreiben, in der BRD ist Abtreibung bis heute illegal. Wer entscheidet das? Das Binnen-I oder die Kirche, der Staat?
Ich persönlich kann sehr gut auf das Binnen-I verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031771">Leah</a>.</p>
<p>Ich spreche schwedisch und kenne das Pronomen hen.<br />
(hon-sie, han-er, hen-neutral )<br />
Hen ist nun mal ein Pronomen und hat ja nichts mit dem Binnen-I oder Berufsbezeichnungen zu tun. Hen ändert ja nichts an der Tatsache, das Nike sich als Redakteur oder Schmied nicht angesprochen fühlt.  In Schweden ist man eben programmledare oder arkitekt egal welches Geschlecht man hat und man muss eben nicht erst diskutieren wer wie angesprochen wird. Das es in der englischen Sprache ähnlich ist fiel mir dann später auch ein.<br />
Außerdem wenn man das System der DDR mit der BRD vergleicht, sieht man doch sehr deutlich, das Sprache nicht das Problem ist, die war ja wohl soweit ich weiss in beiden Ländern gleich. Im DDR System sollte die Frau arbeiten, es wurden entsprechende Vorraussetzungen geschaffen und in der BRD eben nicht. Wer bestimmt denn was eine Krankenschwester oder Altenpflegerin verdient, die Sprache?<br />
In der DDR hatten Frauen das Recht legal abzutreiben, in der BRD ist Abtreibung bis heute illegal. Wer entscheidet das? Das Binnen-I oder die Kirche, der Staat?<br />
Ich persönlich kann sehr gut auf das Binnen-I verzichten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Leah		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031771</link>

		<dc:creator><![CDATA[Leah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 11:18:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=249960#comment-3031771</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031728&quot;&gt;Lena&lt;/a&gt;.

Liebe Lena, ich frage mich, ob der Vergleich mit Schweden nicht ein wenig hinkt? Schließlich gibt die Sprache meines Erachtens gar nicht her, dass man immer gendern kann - zumindest ist es aber in den meisten Fällen überhaupt nicht üblich. So wie es im Englischen zwar die Bezeichnungen &quot;actor&quot; und &quot;actress&quot; gibt, diese aber nicht für alle Berufsbezeichnungen zur Verfügung stehen. Für eine Veränderung der Sprache, die auch in Schweden greift, steht zudem, dass es schon seit 2015 ein offizielles genderneutrales Pronomen (hen) gibt, das zwischen &quot;er&quot; (han) und &quot;sie&quot;(hon) liegt, welches viele Problematiken umgeht und deutlich inklusiver ist. Zudem gibt es doch auch eine Diskussion um die Bezeichnung für das Wort &quot;man&quot; (das auch so im Schwedischen existiert und dieselbe Konnotation hat) und ob es hierfür nicht auch eine genderneutralere Version geben kann (eine Diskussion, die - das kann ich aus eigener Erfahrung berichten - auch bei Kindern angekommen ist, die sich weigern &quot;man&quot; zu nutzen, wenn sie von etwas erzählen). 
Auch verhält es sich mit der Elternzeit doch so, dass die Regierung den Familien, in denen die Väter zuhause bleiben, Steuervorteile einräumt. Auf diese Weise wird versucht einen gerechteren Arbeitsmarkt für Frauen zu schaffen, indem die Kindeserziehung aus dem vermeintlichen Verantwortungsfeld &quot;der Frau&quot; eliminiert werden soll. Das hat natürlich erst mal nichts mit Sprache zu tun muss aber doch im Vergleich zu Deutschland auch etwas differenzierter dargestellt werden. Und trotz aller Versuche von &quot;oben&quot; ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt: Gender Pay Gap gibt es trotzdem, da viele der weiblich konnotierten Berufsfelder wie Pflege, Grundschule und Kindergarten auch weiterhin größtenteils weiblich* besetzt sind und es hier oft nur halbe/ 75% Stellen gibt (von der Bezahlung mal ganz abgesehen)...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031728">Lena</a>.</p>
<p>Liebe Lena, ich frage mich, ob der Vergleich mit Schweden nicht ein wenig hinkt? Schließlich gibt die Sprache meines Erachtens gar nicht her, dass man immer gendern kann &#8211; zumindest ist es aber in den meisten Fällen überhaupt nicht üblich. So wie es im Englischen zwar die Bezeichnungen &#8222;actor&#8220; und &#8222;actress&#8220; gibt, diese aber nicht für alle Berufsbezeichnungen zur Verfügung stehen. Für eine Veränderung der Sprache, die auch in Schweden greift, steht zudem, dass es schon seit 2015 ein offizielles genderneutrales Pronomen (hen) gibt, das zwischen &#8222;er&#8220; (han) und &#8222;sie&#8220;(hon) liegt, welches viele Problematiken umgeht und deutlich inklusiver ist. Zudem gibt es doch auch eine Diskussion um die Bezeichnung für das Wort &#8222;man&#8220; (das auch so im Schwedischen existiert und dieselbe Konnotation hat) und ob es hierfür nicht auch eine genderneutralere Version geben kann (eine Diskussion, die &#8211; das kann ich aus eigener Erfahrung berichten &#8211; auch bei Kindern angekommen ist, die sich weigern &#8222;man&#8220; zu nutzen, wenn sie von etwas erzählen).<br />
Auch verhält es sich mit der Elternzeit doch so, dass die Regierung den Familien, in denen die Väter zuhause bleiben, Steuervorteile einräumt. Auf diese Weise wird versucht einen gerechteren Arbeitsmarkt für Frauen zu schaffen, indem die Kindeserziehung aus dem vermeintlichen Verantwortungsfeld &#8222;der Frau&#8220; eliminiert werden soll. Das hat natürlich erst mal nichts mit Sprache zu tun muss aber doch im Vergleich zu Deutschland auch etwas differenzierter dargestellt werden. Und trotz aller Versuche von &#8222;oben&#8220; ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt: Gender Pay Gap gibt es trotzdem, da viele der weiblich konnotierten Berufsfelder wie Pflege, Grundschule und Kindergarten auch weiterhin größtenteils weiblich* besetzt sind und es hier oft nur halbe/ 75% Stellen gibt (von der Bezahlung mal ganz abgesehen)&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Yvonne		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031768</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yvonne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 10:32:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031740&quot;&gt;Sarah&lt;/a&gt;.

Für mich bedeutet das generische Maskulinum durchaus nicht, dass ich die ganzen toxischen Männlichkeitsideale als Katze im Sack dazu kaufe. Von Brüllen im Büro oä war keine Rede. 
Was ich aber eigentlich nur ergänzen wollte: 
Ich sehe das Femininum nicht als minderwertige Form! Das habe ich weder gesagt oder gemeint. In der Darstellung meiner Sichtweise ging es um etwas anderes. Das ist mir wirklich wichtig, rüberzubringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031740">Sarah</a>.</p>
<p>Für mich bedeutet das generische Maskulinum durchaus nicht, dass ich die ganzen toxischen Männlichkeitsideale als Katze im Sack dazu kaufe. Von Brüllen im Büro oä war keine Rede.<br />
Was ich aber eigentlich nur ergänzen wollte:<br />
Ich sehe das Femininum nicht als minderwertige Form! Das habe ich weder gesagt oder gemeint. In der Darstellung meiner Sichtweise ging es um etwas anderes. Das ist mir wirklich wichtig, rüberzubringen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sarah		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sarah]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 22:18:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=249960#comment-3031740</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031715&quot;&gt;Yvonne&lt;/a&gt;.

Ich störe mich an dem Gedanken; es wirkt, als wollen einige Frauen einfach das, was Männer haben für Frauen umsetzten (&quot;Doktor&quot;, nicht &quot;Doktorin&quot;; &quot;ich will quasi als gleichwertig anerkannt werden, nicht als Sonderform gewertschätzt&quot;; &quot;ich halte es beim Ziel von Gleichstellung für abträglich, Frauen von Männern durch Sondertitel abzugrenzen. Als Frau mit dem gleichen Begriff gemeint zu sein bzw sich selbst tatsächlich darunter zu begreifen, bedeutet gleichauf zu sein.&quot;). Ich möchte das nicht, sondern durchaus einen &quot;Sondertitel&quot;. Also im Büro nicht mit Hosenanzug kommen, da es als seriöser gilt, nur weil es das ist, was der Mann seit Jahrzehnten im Büro trägt. Als Chefin laut und aggressiv werden, weil man es eben so vorgelebt bekam (kann man natürlich werden, wenn man es von Natur aus möchte oder sich damit wohl fühlt), keine Emotionen zeigen, weil Männer es bei der Arbeit eben auch seltener tun (alles, was allgemein als seriös oder erstrebenswert gilt, sind männliche Eigenschaften), und eben auch Doktor sein zu wollen, &quot;wie die Männer&quot;. Ich wünsche mir, Doktorin zu sein, und mich ganz und gar nicht dem männlich Vorgelebtem unterzuordnen und anzupassen, sondern dass ich als Frau und auch als Doktorin eben absolut gleichwertig und gleich angesehen bin! Und vielleicht der Mann eben auch Doktorin wird, oder es sich zumindest wünscht, weil es eben so sehr etabliert und respektiert wird, wie sich jetzt von Frauen das Maskulinum gewünscht wird... Allein dass jemand sagt, sie bevorzuge das Maskulinum und sehe das Femininum als minderwertige Form, sagt alles. Yvonne, dir mache ich persönlich überhaupt keinen Vorwurf, mir geht es tatsächlich sehr ähnlich wie dir; ich finde nur, dass es ein Argument dafür ist, dass sich in der Sprache was ändern muss (stimme Nikes Artikel zu), während du es als Argument dagegen siehst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/13/unerhoert-das-generische-femininum-ist-den-herrn-zu-viel-des-guten/comment-page-1/#comment-3031715">Yvonne</a>.</p>
<p>Ich störe mich an dem Gedanken; es wirkt, als wollen einige Frauen einfach das, was Männer haben für Frauen umsetzten (&#8222;Doktor&#8220;, nicht &#8222;Doktorin&#8220;; &#8222;ich will quasi als gleichwertig anerkannt werden, nicht als Sonderform gewertschätzt&#8220;; &#8222;ich halte es beim Ziel von Gleichstellung für abträglich, Frauen von Männern durch Sondertitel abzugrenzen. Als Frau mit dem gleichen Begriff gemeint zu sein bzw sich selbst tatsächlich darunter zu begreifen, bedeutet gleichauf zu sein.&#8220;). Ich möchte das nicht, sondern durchaus einen &#8222;Sondertitel&#8220;. Also im Büro nicht mit Hosenanzug kommen, da es als seriöser gilt, nur weil es das ist, was der Mann seit Jahrzehnten im Büro trägt. Als Chefin laut und aggressiv werden, weil man es eben so vorgelebt bekam (kann man natürlich werden, wenn man es von Natur aus möchte oder sich damit wohl fühlt), keine Emotionen zeigen, weil Männer es bei der Arbeit eben auch seltener tun (alles, was allgemein als seriös oder erstrebenswert gilt, sind männliche Eigenschaften), und eben auch Doktor sein zu wollen, &#8222;wie die Männer&#8220;. Ich wünsche mir, Doktorin zu sein, und mich ganz und gar nicht dem männlich Vorgelebtem unterzuordnen und anzupassen, sondern dass ich als Frau und auch als Doktorin eben absolut gleichwertig und gleich angesehen bin! Und vielleicht der Mann eben auch Doktorin wird, oder es sich zumindest wünscht, weil es eben so sehr etabliert und respektiert wird, wie sich jetzt von Frauen das Maskulinum gewünscht wird&#8230; Allein dass jemand sagt, sie bevorzuge das Maskulinum und sehe das Femininum als minderwertige Form, sagt alles. Yvonne, dir mache ich persönlich überhaupt keinen Vorwurf, mir geht es tatsächlich sehr ähnlich wie dir; ich finde nur, dass es ein Argument dafür ist, dass sich in der Sprache was ändern muss (stimme Nikes Artikel zu), während du es als Argument dagegen siehst.</p>
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