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	Kommentare zu: Unbequeme Wahrheiten: Das Virus und die Freundschaft	</title>
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		<title>
		Von: Verena		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Verena]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 12:42:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Fabienne

ein interessanter Artikel, in dem ich mich in Teilen wieder finde. Bei mir ist auch eine Freundschaft entschwunden, die ich seit vielen Jahren pflegte. Allerdings muss ich im Nachhinein zugeben, es war die letzten Jahre mehr Gewohnheit als tatsöchliche Freundschaft. Ich glaube daher nicht, dass diese verblichene Freundschaft sich wiederbeleben wird, aber es waren schöne Zeiten dabei, auf die ich gern zurücksehe.

Irritiert hat mich die Formulierung: sich Arbeit machen, die Freundschaften bzw. Bekanntschaften wieder zusammenzuflicken. Wenn man dies schon als Arbeit empfindet: ist das dann tatsächlich Freundschaft? Ist das nicht eher ein berufliches Netzwerk (aka Kontakte, die mir etwas nutzen).

Eigentlich ist dieser Lockdown auch eine Chance, was persönliche Beziehungen angeht: was nicht vermisst wurde MUSS man ja gar nicht mehr aufnehmen! Menschen in Liebe ziehen zu lassen schaft auch Raum für neue Eindrücke.

liebe Grüße

Verena]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Fabienne</p>
<p>ein interessanter Artikel, in dem ich mich in Teilen wieder finde. Bei mir ist auch eine Freundschaft entschwunden, die ich seit vielen Jahren pflegte. Allerdings muss ich im Nachhinein zugeben, es war die letzten Jahre mehr Gewohnheit als tatsöchliche Freundschaft. Ich glaube daher nicht, dass diese verblichene Freundschaft sich wiederbeleben wird, aber es waren schöne Zeiten dabei, auf die ich gern zurücksehe.</p>
<p>Irritiert hat mich die Formulierung: sich Arbeit machen, die Freundschaften bzw. Bekanntschaften wieder zusammenzuflicken. Wenn man dies schon als Arbeit empfindet: ist das dann tatsächlich Freundschaft? Ist das nicht eher ein berufliches Netzwerk (aka Kontakte, die mir etwas nutzen).</p>
<p>Eigentlich ist dieser Lockdown auch eine Chance, was persönliche Beziehungen angeht: was nicht vermisst wurde MUSS man ja gar nicht mehr aufnehmen! Menschen in Liebe ziehen zu lassen schaft auch Raum für neue Eindrücke.</p>
<p>liebe Grüße</p>
<p>Verena</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Pia		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 08:29:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich gehöre zu den übermütigen Regelbrechern (dabei beschränke ich mich aber auf ein Treffen pro Woche) Ich kann nicht gut damit umgehen, wenn Leute sich auf den Moralposten verziehen und auch während eines Spaziergangs 2m Abstand halten. Dabei die ganze Lage so bierernst sehen, dass einem das Lachen komplett vergeht und es nichtmal wagen die Maßnahmen bzw. über Fehler in der Impfkampagne zu reden. Bei mir haben sich auch einige Freundschaften aufgelöst. Mir ist es rätselhaft, wie diese Menschen das 1 1/2 Jahre durchhalten wollen/ können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre zu den übermütigen Regelbrechern (dabei beschränke ich mich aber auf ein Treffen pro Woche) Ich kann nicht gut damit umgehen, wenn Leute sich auf den Moralposten verziehen und auch während eines Spaziergangs 2m Abstand halten. Dabei die ganze Lage so bierernst sehen, dass einem das Lachen komplett vergeht und es nichtmal wagen die Maßnahmen bzw. über Fehler in der Impfkampagne zu reden. Bei mir haben sich auch einige Freundschaften aufgelöst. Mir ist es rätselhaft, wie diese Menschen das 1 1/2 Jahre durchhalten wollen/ können.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Paula		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3036193</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paula]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 09:43:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was mir diese Pandemie deutlich gemacht hat, dass mein Einfluss auf die Zukunft gar nicht besteht oder allenfalls sehr gering ist. Das Einzige, das ich selbst bestimmt wählen kann, wer in dieser Zukunft an meiner Seite ist. Und die in Betracht kommenden Freund*innen, Angehörige, etc.  gehören sicherlich nicht zu der Gattung „Superspreading“. 
Da ich nicht unfehlbar bin, ging ich anfänglich noch davon aus, dass diese Personen aus Unachtsamkeit so agieren wie sie agieren. Mittlerweile bin ich es leid, Verständnis aufzubringen. Auch nach der Pandemie will ich nichts mehr mit diesen Leuten zu tun haben. 
Was mich diese Pandemie noch gelehrt hat: welche miserablen Menschenkenntnisse ich habe, wie naiv ich war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mir diese Pandemie deutlich gemacht hat, dass mein Einfluss auf die Zukunft gar nicht besteht oder allenfalls sehr gering ist. Das Einzige, das ich selbst bestimmt wählen kann, wer in dieser Zukunft an meiner Seite ist. Und die in Betracht kommenden Freund*innen, Angehörige, etc.  gehören sicherlich nicht zu der Gattung „Superspreading“.<br />
Da ich nicht unfehlbar bin, ging ich anfänglich noch davon aus, dass diese Personen aus Unachtsamkeit so agieren wie sie agieren. Mittlerweile bin ich es leid, Verständnis aufzubringen. Auch nach der Pandemie will ich nichts mehr mit diesen Leuten zu tun haben.<br />
Was mich diese Pandemie noch gelehrt hat: welche miserablen Menschenkenntnisse ich habe, wie naiv ich war.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Liz		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033671</link>

		<dc:creator><![CDATA[Liz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 09:53:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den guten Text. Ich bin dir dankbar für den Mut auch hier solche unbequemen Wahrheiten Raum zu geben und deine Gedanken und Sorgen und vielleicht das Unbehagen zu teilen - es ist zu vertraut. Schon seit Beginn der Pandemie spüre ich Enttäuschung, Misstrauen oder auch echt Entsetzen bis Wut darüber, dass Menschen in Familie oder Freundeskreis sich teilweise so durch Corona durchmogeln wollen. Ich bin lange davon ausgegangen, dass es ziemlich klar ist, wie wir uns alle zu verhalten hätten. Aber es ist schwer. Es ist anstrengend: allein der Mental Load der durch die Planung von sozialen Events und dann die Abstimmung und das Herantasten und das Abwägen (ab wann sag ich was, worüber sehe ich beim Gegenüber hinweg) noch on top kommmt, zehrt aus. Und Scheiße man, mein Radius ist so fucking klein. Ich spüre, dass es leider auch ein verlorenes Jahr sein wird für alle die Begegnungen, Kontakte, Freundschaften und Ideen und Möglichkeiten, die nicht geboren werden konnten. Und darüber möchte ich auch traurig sein dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den guten Text. Ich bin dir dankbar für den Mut auch hier solche unbequemen Wahrheiten Raum zu geben und deine Gedanken und Sorgen und vielleicht das Unbehagen zu teilen &#8211; es ist zu vertraut. Schon seit Beginn der Pandemie spüre ich Enttäuschung, Misstrauen oder auch echt Entsetzen bis Wut darüber, dass Menschen in Familie oder Freundeskreis sich teilweise so durch Corona durchmogeln wollen. Ich bin lange davon ausgegangen, dass es ziemlich klar ist, wie wir uns alle zu verhalten hätten. Aber es ist schwer. Es ist anstrengend: allein der Mental Load der durch die Planung von sozialen Events und dann die Abstimmung und das Herantasten und das Abwägen (ab wann sag ich was, worüber sehe ich beim Gegenüber hinweg) noch on top kommmt, zehrt aus. Und Scheiße man, mein Radius ist so fucking klein. Ich spüre, dass es leider auch ein verlorenes Jahr sein wird für alle die Begegnungen, Kontakte, Freundschaften und Ideen und Möglichkeiten, die nicht geboren werden konnten. Und darüber möchte ich auch traurig sein dürfen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sarah B.		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033555</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sarah B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 10:46:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033491&quot;&gt;Lea&lt;/a&gt;.

Das ist so ein wahrer und kluger Text, der wirklich gut versprachlicht, was gerade auch mit mir so los ist. Es ist schön, dass es so feinfühlige Autorinnen mit Sensor zu sich selbst und anderen gibt, die solche diffusen Stimmungbilder greifbarer machen. Das gibt ein bisschen Halt im ganzen AusdenFugengeraten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033491">Lea</a>.</p>
<p>Das ist so ein wahrer und kluger Text, der wirklich gut versprachlicht, was gerade auch mit mir so los ist. Es ist schön, dass es so feinfühlige Autorinnen mit Sensor zu sich selbst und anderen gibt, die solche diffusen Stimmungbilder greifbarer machen. Das gibt ein bisschen Halt im ganzen AusdenFugengeraten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michi		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 08:14:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den Text! Ich bewege mich auch ständig zwischen schlechtem Gewissen (Melde ich mich genug? Muss ich mich mal wieder melden? Spaziergang vorschlagen etc.) und kompletter Überforderung und Anstrengung. Auf der einen Seite brauche ich irgendwie so viel mehr Ruhe in diesem Jahr und gleichzeitig fehlt mir aber auch so viel und diese konkreten Treffen mit planen und allem kosten einfach viel mehr Kraft, als am Wochenende in die Kneipe zu gehen und mit ein paar Menschen ein Bier zu trinken. Und bei der Familie ist es noch schlimmer? Muss ich jetzt anfangen mehr zu telefonieren? Ich habe sonst auch nicht mit Person XY telefoniert. fühle jetzt aber diesen permanenten Druck es tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Text! Ich bewege mich auch ständig zwischen schlechtem Gewissen (Melde ich mich genug? Muss ich mich mal wieder melden? Spaziergang vorschlagen etc.) und kompletter Überforderung und Anstrengung. Auf der einen Seite brauche ich irgendwie so viel mehr Ruhe in diesem Jahr und gleichzeitig fehlt mir aber auch so viel und diese konkreten Treffen mit planen und allem kosten einfach viel mehr Kraft, als am Wochenende in die Kneipe zu gehen und mit ein paar Menschen ein Bier zu trinken. Und bei der Familie ist es noch schlimmer? Muss ich jetzt anfangen mehr zu telefonieren? Ich habe sonst auch nicht mit Person XY telefoniert. fühle jetzt aber diesen permanenten Druck es tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033503</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 14:41:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für diesen Text - und für&#039;s Aussprechen, dass es sicher Spuren hinterlassen wird, dass vielleicht wirklich nicht alles zu kitten ist und dass es eben auch Arbeit sein kann, alles irgendwie trotzdem am Laufen zu halten. Das tröstet sehr, wenn man nicht immer nur die Zoompartys und Familien im Homeschooling betrachtet, sondern eben auch Freundschaften. Andererseits finde ich es aber oft auch bewundernswert, wie wir alle das permanent verhandeln und miteinander irgendwie abstimmen, auch wenn&#039;s zum Schreien kompliziert ist. Jedenfalls ein großes Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Text &#8211; und für&#8217;s Aussprechen, dass es sicher Spuren hinterlassen wird, dass vielleicht wirklich nicht alles zu kitten ist und dass es eben auch Arbeit sein kann, alles irgendwie trotzdem am Laufen zu halten. Das tröstet sehr, wenn man nicht immer nur die Zoompartys und Familien im Homeschooling betrachtet, sondern eben auch Freundschaften. Andererseits finde ich es aber oft auch bewundernswert, wie wir alle das permanent verhandeln und miteinander irgendwie abstimmen, auch wenn&#8217;s zum Schreien kompliziert ist. Jedenfalls ein großes Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ninotschka		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033502</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ninotschka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 13:23:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, genau! Transparenz ist so wichtig, aber auch so schwierig. Ich erlebe das Problem in der Familie: Meine Eltern gehören zur Risikogruppe, wünschen sich aber dennoch Besuch, auf den ich  lieber verzichte, weil ich in einem Hotspot lebe und es mir nicht verzeihen könnte, sie anzustecken. Im Sommer habe ich sie nach umfangreicher Planung besucht: Bei niedrigen Infektionszahlen, im großen Garten und ohne Umarmungen ging das. Seit die Zahlen steigen, bleibe ich hart, obwohl es mir sehr schwerfällt.
Meine Geschwister sehen das teilweise anders, obwohl sie deutlich mehr Kontakte haben als ich und z.B. im Herbst auch Flugreisen unternommen haben, die m.E. wirklich nicht hätten sein müssen. Dazu habe ich damals nichts gesagt, aber in Bezug auf meine Eltern bin ich deutlich geworden und habe sie gebeten, sich genau zu überlegen, ob sie sie derzeit besuchen sollten. Ich befinde mich damit in einer Rolle, die mir gar nicht gut gefällt, aber für mich ist der pandemische Imperativ &quot;Handle in einer Pandemie stets so, als seist du selbst positiv getestet, und ein Gegenüber gehörte einer Risikogruppe an&quot; (https://www.sueddeutsche.de/kultur/schillerrede-drosten-coronavirus-1.5108272) wichtiger als das eigene Wohlgefühl. Aber moralische Überlegenheit hilft in Familienbelangen eben auch nicht immer weiter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, genau! Transparenz ist so wichtig, aber auch so schwierig. Ich erlebe das Problem in der Familie: Meine Eltern gehören zur Risikogruppe, wünschen sich aber dennoch Besuch, auf den ich  lieber verzichte, weil ich in einem Hotspot lebe und es mir nicht verzeihen könnte, sie anzustecken. Im Sommer habe ich sie nach umfangreicher Planung besucht: Bei niedrigen Infektionszahlen, im großen Garten und ohne Umarmungen ging das. Seit die Zahlen steigen, bleibe ich hart, obwohl es mir sehr schwerfällt.<br />
Meine Geschwister sehen das teilweise anders, obwohl sie deutlich mehr Kontakte haben als ich und z.B. im Herbst auch Flugreisen unternommen haben, die m.E. wirklich nicht hätten sein müssen. Dazu habe ich damals nichts gesagt, aber in Bezug auf meine Eltern bin ich deutlich geworden und habe sie gebeten, sich genau zu überlegen, ob sie sie derzeit besuchen sollten. Ich befinde mich damit in einer Rolle, die mir gar nicht gut gefällt, aber für mich ist der pandemische Imperativ &#8222;Handle in einer Pandemie stets so, als seist du selbst positiv getestet, und ein Gegenüber gehörte einer Risikogruppe an&#8220; (<a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/schillerrede-drosten-coronavirus-1.5108272" rel="nofollow ugc">https://www.sueddeutsche.de/kultur/schillerrede-drosten-coronavirus-1.5108272</a>) wichtiger als das eigene Wohlgefühl. Aber moralische Überlegenheit hilft in Familienbelangen eben auch nicht immer weiter&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fabienne Sand		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033499</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fabienne Sand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 13:02:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033498&quot;&gt;Nora&lt;/a&gt;.

Hey Nora! Danke dir und ich will dir recht geben. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich wollte viel eher sagen, dass ich das Verhallten einer engen vertrauten innerhalb einer Pandemie viel eindeutiger gegen meine bzw. die allgemeinen Regeln und Auflagen verstößt. So nach dem Motto: &quot;Ich sehe, du bist Regelbrecherin. Das finde ich scheiße. Ich bin sauer.&quot; Es fällt mir hier leichter konsequent mit meinen Emotionen oder Reaktionen zu sein, als wenn jemand sich in anderen Lebensbereichen mies verhält. Aber vielleicht bin ich damit auch alleine....
Danke für deinen Kommentar! &lt;3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/11/17/unbequeme-wahrheiten-das-virus-und-die-freundschaft/comment-page-1/#comment-3033498">Nora</a>.</p>
<p>Hey Nora! Danke dir und ich will dir recht geben. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich wollte viel eher sagen, dass ich das Verhallten einer engen vertrauten innerhalb einer Pandemie viel eindeutiger gegen meine bzw. die allgemeinen Regeln und Auflagen verstößt. So nach dem Motto: &#8222;Ich sehe, du bist Regelbrecherin. Das finde ich scheiße. Ich bin sauer.&#8220; Es fällt mir hier leichter konsequent mit meinen Emotionen oder Reaktionen zu sein, als wenn jemand sich in anderen Lebensbereichen mies verhält. Aber vielleicht bin ich damit auch alleine&#8230;.<br />
Danke für deinen Kommentar! &lt;3</p>
]]></content:encoded>
		
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