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	Kommentare zu: Ein Text über das, was gerade (nicht) los ist.	</title>
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		<title>
		Von: Lina		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 15:38:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Nike, danke!! Ich fühle mich gleich ein bisschen besser, nur weil ich erfahren habe (nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal so deutlich), dass es nicht nur mir so geht in dieser sumpfigen Pandemietrostlosigkeit. Was gäbe ich nicht auch für einen &quot;normalen&quot; Geburtstag auf dem Feld! Und, obwohl meine Clubphase sich vor der Pandemie schon beinahe selbst erledigt hatte - wie gern würde ich wieder in einem miefigen, piefigen Elektroclub zu guter Musik tanzen und schwitzen. Tatsächlich fehlt mir gerade für alles die Kraft und wenn jetzt eine Party anstünde, wüsste ich nicht einmal, ob ich mich dafür überhaupt noch von der Couch bewegen könnte. Ich habe mir aus Motivationsgründen ein wunderschönes, schickes Fahrrad gekauft, das aber seitdem die vier Wochen fast ausschließlich als Dekoartikel in meinem Schlafzimmer verbracht hat. Zu Wohnzimmer-Yoga bringe ich mich allerdings tatsächlich  noch, damit ich nicht in sitzender Position erstarre. Danke dir für deine ehrlichen, aufbauenden Gedanken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nike, danke!! Ich fühle mich gleich ein bisschen besser, nur weil ich erfahren habe (nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal so deutlich), dass es nicht nur mir so geht in dieser sumpfigen Pandemietrostlosigkeit. Was gäbe ich nicht auch für einen &#8222;normalen&#8220; Geburtstag auf dem Feld! Und, obwohl meine Clubphase sich vor der Pandemie schon beinahe selbst erledigt hatte &#8211; wie gern würde ich wieder in einem miefigen, piefigen Elektroclub zu guter Musik tanzen und schwitzen. Tatsächlich fehlt mir gerade für alles die Kraft und wenn jetzt eine Party anstünde, wüsste ich nicht einmal, ob ich mich dafür überhaupt noch von der Couch bewegen könnte. Ich habe mir aus Motivationsgründen ein wunderschönes, schickes Fahrrad gekauft, das aber seitdem die vier Wochen fast ausschließlich als Dekoartikel in meinem Schlafzimmer verbracht hat. Zu Wohnzimmer-Yoga bringe ich mich allerdings tatsächlich  noch, damit ich nicht in sitzender Position erstarre. Danke dir für deine ehrlichen, aufbauenden Gedanken!</p>
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		<title>
		Von: Annika		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annika]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 10:40:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034612&quot;&gt;Ulrike&lt;/a&gt;.

Liebe Ulrike, meine Äußerung bezog sich nicht auf die Corona-Impfung. Langzeitfolgen sind dort natürlich noch nicht abzusehen. Die Schnelligkeit der Entwicklung bedeutet jedoch keinerlei Einschränkungen in den Prüfverfahren. Diese sind identisch zu jedem anderen Impfstoff. Es wurde nur mehr Geld und Zeit für die Entwicklung investiert, sodass es schneller ging als sonst. Die in den Testverfahren aufgetretenen Nebenwirkungen scheinen ja bisher gering, aber klar, da können noch andere Dinge auftreten. In Abwägung der Einschränkungen, die uns das Virus abverlangt, denke ich trotzdem, dass die Impfung ein Segen ist. Und auch hier gilt, wie Nike schrieb: Von der Bereitschaft vieler, sich impfen zu lassen, profitieren nachher auch diejenigen, die - warum auch immer - dazu nicht bereit sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034612">Ulrike</a>.</p>
<p>Liebe Ulrike, meine Äußerung bezog sich nicht auf die Corona-Impfung. Langzeitfolgen sind dort natürlich noch nicht abzusehen. Die Schnelligkeit der Entwicklung bedeutet jedoch keinerlei Einschränkungen in den Prüfverfahren. Diese sind identisch zu jedem anderen Impfstoff. Es wurde nur mehr Geld und Zeit für die Entwicklung investiert, sodass es schneller ging als sonst. Die in den Testverfahren aufgetretenen Nebenwirkungen scheinen ja bisher gering, aber klar, da können noch andere Dinge auftreten. In Abwägung der Einschränkungen, die uns das Virus abverlangt, denke ich trotzdem, dass die Impfung ein Segen ist. Und auch hier gilt, wie Nike schrieb: Von der Bereitschaft vieler, sich impfen zu lassen, profitieren nachher auch diejenigen, die &#8211; warum auch immer &#8211; dazu nicht bereit sind.</p>
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		<title>
		Von: Ulrike		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 06:00:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034586&quot;&gt;Annika&lt;/a&gt;.

Liebe Annika, so einfach ist das nicht und es streiten hier die Fachärzte und Wissenschaftler wenn man mal genauer lesen würde .Ich arbeite im Krankenhaus und dort sind viele nicht bereit sich impfen zu lassen mit einem Impfstoff der so schnell hergestellt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034586">Annika</a>.</p>
<p>Liebe Annika, so einfach ist das nicht und es streiten hier die Fachärzte und Wissenschaftler wenn man mal genauer lesen würde .Ich arbeite im Krankenhaus und dort sind viele nicht bereit sich impfen zu lassen mit einem Impfstoff der so schnell hergestellt wurde.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Steffi		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 22:20:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Großartig, liebe Nike. Einfach großartig. Besonders das mit der Mülltüte und dem Gemüt. Von Fahrstuhl zu Fahrstuhl liebste Grüße, Steffi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großartig, liebe Nike. Einfach großartig. Besonders das mit der Mülltüte und dem Gemüt. Von Fahrstuhl zu Fahrstuhl liebste Grüße, Steffi</p>
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		<title>
		Von: Annika		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034586</link>

		<dc:creator><![CDATA[Annika]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 13:11:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034549&quot;&gt;Alina&lt;/a&gt;.

Liebe Alina, ich schätze deine ruhige Art zu diskutieren. Und genau darum sollte es beim Diskutieren ja gehen: verschiedene Meinungen auszutauschen, dem anderen zuzuhören. Was Corona betrifft, nimmt die individuelle Lebenssituation sicherlich unteschiedlich Einfluss auf die jeweiligen Ängste, wie du sagst. Und zu jedem Thema lassen sich unterschiedliche Sichtweisen/Literatur finden. Dennoch gibt es hier wie auch beim Thema Impfen wissenschaftliche Fakten, das, was du als übereinstimmende Meinung von Fach-Ärzt*innen, Wissenschaftler*innen, Impfkommission, freier Presse (was sollen Staatsmedien sein?) etc. erlebst. Was man darüber hinaus in Ratgeberliteratur oder im Internet von selbst ernannten Expert*innen liest, hat damit oft nichts zu tun. Am Beispiel Impfungen ist es ganz einfach: Die tatsächlich vorkommenden Impfschäden (wie bei jedem Medikament gibt es Nebenwirkungen) sind ungleich geringer als der Nutzen der Impfung. Liebe Grüße und alles Gute für dich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034549">Alina</a>.</p>
<p>Liebe Alina, ich schätze deine ruhige Art zu diskutieren. Und genau darum sollte es beim Diskutieren ja gehen: verschiedene Meinungen auszutauschen, dem anderen zuzuhören. Was Corona betrifft, nimmt die individuelle Lebenssituation sicherlich unteschiedlich Einfluss auf die jeweiligen Ängste, wie du sagst. Und zu jedem Thema lassen sich unterschiedliche Sichtweisen/Literatur finden. Dennoch gibt es hier wie auch beim Thema Impfen wissenschaftliche Fakten, das, was du als übereinstimmende Meinung von Fach-Ärzt*innen, Wissenschaftler*innen, Impfkommission, freier Presse (was sollen Staatsmedien sein?) etc. erlebst. Was man darüber hinaus in Ratgeberliteratur oder im Internet von selbst ernannten Expert*innen liest, hat damit oft nichts zu tun. Am Beispiel Impfungen ist es ganz einfach: Die tatsächlich vorkommenden Impfschäden (wie bei jedem Medikament gibt es Nebenwirkungen) sind ungleich geringer als der Nutzen der Impfung. Liebe Grüße und alles Gute für dich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alina		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 20:26:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo liebe Nike,

nein, wir müssen da auch garnicht übereinkommen. Aber es ist wichtig, dass man reflektiert damit umgeht, dass man sich in beide Richtungen belesen kann und es für die Argumente, die du nennst in entsprechender Literatur auch Gegenargumente gibt. Oder Beleuchtungen, die die Sinnhaftigkeit einiger Impfziele infrage stellen (beispielsweise das &quot;Ausrotten&quot; von Krankheiten.) Und es wird auch deutlich, dass die Sachverhalte deutlich komplexer sind. Es, um eine bewusste Entscheidung bezüglich der Impfung des Kindes zu ermöglichen, Aufklärung und Diskussion über pro und contra geben müsste. Zum Beispiel von seiten des Arztes, der eigentlich ausführlich informieren sollte, um dann eine Eigenentscheidung zu ermöglichen, Da besteht aber ein deutliches Defizit - die Vorteile einer Impfung werden intensiv verbreitet (Impfstoffhersteller, Ärzteschaft, Krankenkassen, Apotheken, Politiker, staatliche Medien), während Nachteile, wie Impfschäden, heruntergespielt, ignoriert und zerredet werden. Obwohl die Impfung als präventive Therapieform wie selbstverständilich ständig zig Neugeborenen verabreicht wird, gibt es keine Langzeitstudien, die die Folgen von Impfungen aufgeklärt hätten. Es gibt keine Vergleichsstudien zwischen geimpften und ungeimpften Personen. Es gibt aber zahlreiche Eltern, die Unverträglichkeiten und bleibende Schäden bei ihren Kinder beobachten konnten (beispielsweise gibt es Selbsthilfegruppen für Eltern impfgeschädigter Kinder). 
Was ich zeigen will: die Diskussion um Impfungen und deren Verträglichkeit bleibt auf einer emotionalen Ebene, weil die Wissenschaft die Klärung der Frage der Verträglichkeit nicht angeht. Es wird einfach vom Fortschritt gesprochen, den die Medizin historisch hervorgebracht hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Nike,</p>
<p>nein, wir müssen da auch garnicht übereinkommen. Aber es ist wichtig, dass man reflektiert damit umgeht, dass man sich in beide Richtungen belesen kann und es für die Argumente, die du nennst in entsprechender Literatur auch Gegenargumente gibt. Oder Beleuchtungen, die die Sinnhaftigkeit einiger Impfziele infrage stellen (beispielsweise das &#8222;Ausrotten&#8220; von Krankheiten.) Und es wird auch deutlich, dass die Sachverhalte deutlich komplexer sind. Es, um eine bewusste Entscheidung bezüglich der Impfung des Kindes zu ermöglichen, Aufklärung und Diskussion über pro und contra geben müsste. Zum Beispiel von seiten des Arztes, der eigentlich ausführlich informieren sollte, um dann eine Eigenentscheidung zu ermöglichen, Da besteht aber ein deutliches Defizit &#8211; die Vorteile einer Impfung werden intensiv verbreitet (Impfstoffhersteller, Ärzteschaft, Krankenkassen, Apotheken, Politiker, staatliche Medien), während Nachteile, wie Impfschäden, heruntergespielt, ignoriert und zerredet werden. Obwohl die Impfung als präventive Therapieform wie selbstverständilich ständig zig Neugeborenen verabreicht wird, gibt es keine Langzeitstudien, die die Folgen von Impfungen aufgeklärt hätten. Es gibt keine Vergleichsstudien zwischen geimpften und ungeimpften Personen. Es gibt aber zahlreiche Eltern, die Unverträglichkeiten und bleibende Schäden bei ihren Kinder beobachten konnten (beispielsweise gibt es Selbsthilfegruppen für Eltern impfgeschädigter Kinder).<br />
Was ich zeigen will: die Diskussion um Impfungen und deren Verträglichkeit bleibt auf einer emotionalen Ebene, weil die Wissenschaft die Klärung der Frage der Verträglichkeit nicht angeht. Es wird einfach vom Fortschritt gesprochen, den die Medizin historisch hervorgebracht hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nike Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034541</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 18:07:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034529&quot;&gt;Alina&lt;/a&gt;.

Liebe Alina. 
Ich höre, was du sagst und ich verstehe dich teilweise auch. Außerdem DANKE für diesen ausführlichen, reflektierten Kommentar. Beim Thema &quot;Impfen&quot; werden wir dennoch nicht überein kommen. Kinder von Imgegner*innen können ja nun wirklich nur deshalb ungeimpft sein, weil &quot;die anderen&quot; ihre Kinder impfen lassen. Das Impfen ist nämlich nicht nur effektiv und rottet Krankheiten aus - es ist und bleibt eben auch eine soziale Handlung. Ich empfinde diesen Aspekt als unendlich wichtig, zumal das überzeugte Nicht-Impfen häufig auf Fehlinformationen zurückzuführen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034529">Alina</a>.</p>
<p>Liebe Alina.<br />
Ich höre, was du sagst und ich verstehe dich teilweise auch. Außerdem DANKE für diesen ausführlichen, reflektierten Kommentar. Beim Thema &#8222;Impfen&#8220; werden wir dennoch nicht überein kommen. Kinder von Imgegner*innen können ja nun wirklich nur deshalb ungeimpft sein, weil &#8222;die anderen&#8220; ihre Kinder impfen lassen. Das Impfen ist nämlich nicht nur effektiv und rottet Krankheiten aus &#8211; es ist und bleibt eben auch eine soziale Handlung. Ich empfinde diesen Aspekt als unendlich wichtig, zumal das überzeugte Nicht-Impfen häufig auf Fehlinformationen zurückzuführen ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alina		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034529</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 13:23:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo liebe Nike,

Danke für deinen &quot;Lagebericht&quot;. Dieses Teilen eures Inneren ist mitunter einer der Gründe, warum ich immer mal wieder hier vorbeischaue. Es ist toll und mutig und hilft, auch bei sich selbst alles zuzulassen, was eben da ist. Ein wunderbarer Ansatz.
All deine Gefühle - die Frustartion, die Schwere, die Entfremdung von &quot;der Welt&quot;, alles was ich da meine herauslesen zu können, kann ich sehr gut nachvollziehen und hier vielleicht einmal auch für dich - es geht den allermeisten so.
Schade fand ich, dass du im letzten Absatz, zwar als Zitat, eine Äußerung mit der Schublade &quot;Impfgegner&quot; verwendet hast. Ich selber habe meinen Sohn ungeimpft gelassen, er wird bald 2, bin aber natürlich der Impfpflicht für MMRV nachgekommen - sonst hätte er nicht in die Kita gekonnt. Ich habe mich im vorhineine intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und mich belesen, um dann zu meiner persönlichen Entscheidung zu kommen. In Deutschland gibt es- außer der Masernimpfung - diebezüglich eben eine Freiheit der Entscheidung, sowie eben generell eine Therapiefreieheit. Die unterschiedlichen Entschiedungen unterschiedlicher Menschen sollten doch mit Respekt oder zumindest Toleranz behandelt werden. Durch dieses Zitat in deinem Text fühle ich mich aber im ersten Moment abgewertet. Im zweiten Moment kann ich mich davon lösen, weil ich weiß, dass die Abwertung eines anderen immer die Verteidigung der eigenen Position/Haltung zum Urspung hat, sich jemand bedroht fühlt. Das widerum kann ich nachvollziehen, dass sich jeder in der momentanen Krise von unterschiedlichen Dingen starkt bedroht und verängstigt fühlt. Ich zum Beispiel habe weniger Angst vor dem Virus - was nicht heißt, dass ich seine Existenz und seine Gefährlichkeit für bestimmte Personengruppen und in bestimmten Umständen verharmlose oder gar leugne. Nein das tue ich nicht. Aber in mir hat die Situation seit März einfach andere Ängste getriggert. Ich bin Alleinerziehend, Single und habe keinen guten Draht zu meiner Herkunftsfamilie und keinen Kontakt zum Kindsvater. Ich bin also - so wie wir letzlich alle, aber ich vieleicht umso mehr, auf ein soziales Miteinander, auf ein Netzwerk, angewiesen. Im März und April habe ich dann miterlebt, wie plötzlich einige Freunde und Bekannte aus meinem Umfeld zu ihren Ursprungfamilien in die Heimat, auf ihre Datschen und Landsitze oder einfach in ihre Paarbeziehung geflüchtet sind. Das hat mir unheimlich Angst gemacht, ich habe mich zurückgelassen gefühlt. Ich war froh und dankbar, dass sich einige Eltern zumindest noch draußen treffen wollten. Ich weiß nicht, was ich sonst gemacht hätte. Mein Sohn war da 1,5 -  man muss einfach auch Spielplätze oder zumindest nicht immer alleine rausgehen können. Ich hatte in dieser Situation wenig Verständnis für meine Freunde, die eben eine andere Angst stärker hatten. Die Angst sich den Virus einzufangen und daran zu sterben. Oder eltern oder Großeltern anzustecken, die widerum daran sterben könnten. Jetzt sind so viele Monate vergangen und ich hatte den ein oder anderen Konflikt im Freundes-  und Bekanntenkreis, wie das vielleicht viele Leute in den letzten Monaten erlebt haben. Ich war verzeifelt, konnte die anderen nicht verstehen, dass sie mich nicht verstehen undsoweiter...Ich habe gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann, dass Meinungen aneinander clashen und plötzlich Aggressionen und Intoleranz herrschen - das sind doch meine Freunde!? Nach und nach hab ich mir eingestehen müssen, dass jeder ein Recht darauf hat, in seiner Angst gesehen und ernstgenommen zu werden. Dass die unterschiedlichen Meinungen letzlich auf diesen Ängsten aufbauen und man gerade deshalb, solange das nicht bewusst ist, erstmal garnicht daran rütteln kann. Man kann höchstens versuchen, dem anderen mit Respekt zu begegnen. Das heißt nicht, dass ich seine Meinung verstehen muss, gut finden muss. Aber ich kann sehr achtsam mit meiner Sprache umgehen und beispielsweise aufhören, andere abzuwerten, nur weil sie anderer Meinung sind. Das wäre doch ein erster Schritt, die momentan herrschende Spaltung zu überwinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Nike,</p>
<p>Danke für deinen &#8222;Lagebericht&#8220;. Dieses Teilen eures Inneren ist mitunter einer der Gründe, warum ich immer mal wieder hier vorbeischaue. Es ist toll und mutig und hilft, auch bei sich selbst alles zuzulassen, was eben da ist. Ein wunderbarer Ansatz.<br />
All deine Gefühle &#8211; die Frustartion, die Schwere, die Entfremdung von &#8222;der Welt&#8220;, alles was ich da meine herauslesen zu können, kann ich sehr gut nachvollziehen und hier vielleicht einmal auch für dich &#8211; es geht den allermeisten so.<br />
Schade fand ich, dass du im letzten Absatz, zwar als Zitat, eine Äußerung mit der Schublade &#8222;Impfgegner&#8220; verwendet hast. Ich selber habe meinen Sohn ungeimpft gelassen, er wird bald 2, bin aber natürlich der Impfpflicht für MMRV nachgekommen &#8211; sonst hätte er nicht in die Kita gekonnt. Ich habe mich im vorhineine intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und mich belesen, um dann zu meiner persönlichen Entscheidung zu kommen. In Deutschland gibt es- außer der Masernimpfung &#8211; diebezüglich eben eine Freiheit der Entscheidung, sowie eben generell eine Therapiefreieheit. Die unterschiedlichen Entschiedungen unterschiedlicher Menschen sollten doch mit Respekt oder zumindest Toleranz behandelt werden. Durch dieses Zitat in deinem Text fühle ich mich aber im ersten Moment abgewertet. Im zweiten Moment kann ich mich davon lösen, weil ich weiß, dass die Abwertung eines anderen immer die Verteidigung der eigenen Position/Haltung zum Urspung hat, sich jemand bedroht fühlt. Das widerum kann ich nachvollziehen, dass sich jeder in der momentanen Krise von unterschiedlichen Dingen starkt bedroht und verängstigt fühlt. Ich zum Beispiel habe weniger Angst vor dem Virus &#8211; was nicht heißt, dass ich seine Existenz und seine Gefährlichkeit für bestimmte Personengruppen und in bestimmten Umständen verharmlose oder gar leugne. Nein das tue ich nicht. Aber in mir hat die Situation seit März einfach andere Ängste getriggert. Ich bin Alleinerziehend, Single und habe keinen guten Draht zu meiner Herkunftsfamilie und keinen Kontakt zum Kindsvater. Ich bin also &#8211; so wie wir letzlich alle, aber ich vieleicht umso mehr, auf ein soziales Miteinander, auf ein Netzwerk, angewiesen. Im März und April habe ich dann miterlebt, wie plötzlich einige Freunde und Bekannte aus meinem Umfeld zu ihren Ursprungfamilien in die Heimat, auf ihre Datschen und Landsitze oder einfach in ihre Paarbeziehung geflüchtet sind. Das hat mir unheimlich Angst gemacht, ich habe mich zurückgelassen gefühlt. Ich war froh und dankbar, dass sich einige Eltern zumindest noch draußen treffen wollten. Ich weiß nicht, was ich sonst gemacht hätte. Mein Sohn war da 1,5 &#8211;  man muss einfach auch Spielplätze oder zumindest nicht immer alleine rausgehen können. Ich hatte in dieser Situation wenig Verständnis für meine Freunde, die eben eine andere Angst stärker hatten. Die Angst sich den Virus einzufangen und daran zu sterben. Oder eltern oder Großeltern anzustecken, die widerum daran sterben könnten. Jetzt sind so viele Monate vergangen und ich hatte den ein oder anderen Konflikt im Freundes-  und Bekanntenkreis, wie das vielleicht viele Leute in den letzten Monaten erlebt haben. Ich war verzeifelt, konnte die anderen nicht verstehen, dass sie mich nicht verstehen undsoweiter&#8230;Ich habe gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann, dass Meinungen aneinander clashen und plötzlich Aggressionen und Intoleranz herrschen &#8211; das sind doch meine Freunde!? Nach und nach hab ich mir eingestehen müssen, dass jeder ein Recht darauf hat, in seiner Angst gesehen und ernstgenommen zu werden. Dass die unterschiedlichen Meinungen letzlich auf diesen Ängsten aufbauen und man gerade deshalb, solange das nicht bewusst ist, erstmal garnicht daran rütteln kann. Man kann höchstens versuchen, dem anderen mit Respekt zu begegnen. Das heißt nicht, dass ich seine Meinung verstehen muss, gut finden muss. Aber ich kann sehr achtsam mit meiner Sprache umgehen und beispielsweise aufhören, andere abzuwerten, nur weil sie anderer Meinung sind. Das wäre doch ein erster Schritt, die momentan herrschende Spaltung zu überwinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Anya		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/07/ein-text-ueber-das-was-gerade-nicht-los-ist/comment-page-1/#comment-3034493</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 16:39:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank, liebe Nike. Es geht mir gerade ganz genauso! Ich bin sehr gespannt, wie wir auf unsere Gegenwartsbewältigung in ein paar Monaten zurückblicken werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, liebe Nike. Es geht mir gerade ganz genauso! Ich bin sehr gespannt, wie wir auf unsere Gegenwartsbewältigung in ein paar Monaten zurückblicken werden.</p>
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			</item>
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