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	Kommentare zu: Kolumne: Eine Spritztour durch die Woche Richtung Frauenfeindlichkeit	</title>
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		<title>
		Von: Verena		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Verena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 09:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Lara

ist Frau Kladden keine Frau? Wo fängt frau an, das System zu kritisieren, wer legt die Grenzen fest? Gäbe es auch Eigentumswohnungen in anderen Systemen, von Kooperationen mit Waschmaschinen ganz zu schweigen? 

Ich finde es schwierig, auf der einen Seiten den Erfolg anderer Frauen zu würdigen, und auf der anderen Seite gegen Kapitalismus zu sein. Es widerspricht sich einfach. Auch eine Plattform wie diese hier ist ein Produkt des Kapitalismus, schließlich finanziert sie sich zumindest teilweise von Kooperationen (schlicht Werbung).

Mir gefällt der Artikel samt Aufruf zu mehr Support anderer Frauen. Persönlich muss ich leider sagen, dass die wesentlichen Unterstützungen in meinem Leben von Männern gekommen sind und der größte Hass/Neid von Frauen. Es freut mich, wenn es anderen anders ergangen ist.

herzliche Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Lara</p>
<p>ist Frau Kladden keine Frau? Wo fängt frau an, das System zu kritisieren, wer legt die Grenzen fest? Gäbe es auch Eigentumswohnungen in anderen Systemen, von Kooperationen mit Waschmaschinen ganz zu schweigen? </p>
<p>Ich finde es schwierig, auf der einen Seiten den Erfolg anderer Frauen zu würdigen, und auf der anderen Seite gegen Kapitalismus zu sein. Es widerspricht sich einfach. Auch eine Plattform wie diese hier ist ein Produkt des Kapitalismus, schließlich finanziert sie sich zumindest teilweise von Kooperationen (schlicht Werbung).</p>
<p>Mir gefällt der Artikel samt Aufruf zu mehr Support anderer Frauen. Persönlich muss ich leider sagen, dass die wesentlichen Unterstützungen in meinem Leben von Männern gekommen sind und der größte Hass/Neid von Frauen. Es freut mich, wenn es anderen anders ergangen ist.</p>
<p>herzliche Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lara		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036517</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 11:52:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo :) Fritzis Kommentar möchte ich unbedingt supporten, ganz wichtig! :) Noch eine kleine Anmerkung von mir: Madeleine (Daria Daria) hat vollkommen Recht damit, auf das unangemessene Verhalten, Unrecht hinzuweisen, dass ihr widerfahren ist. Da sollte es eigentlich gar keine Diskussion geben, tolle Frau, die unseren Planeten zu einem besseren Ort macht.

Davon mal abgesehen, muss es aber möglich sein, dass System zu kritisieren. Wenn eine Frau Milliardärin/ Multimillionärin ist, dann ist das nicht ihr persönlicher Erfolg, sondern ein Fehler des Systems, der dazu führt, dass einige Menschen sehr reich werden und viele weitere dafür ausgebeutet werden. Punkt. Nun kommt dann oft das sogenannte &quot;Neid-Argument&quot; - man gönnt ihr/ihm den Erfolg nicht usw. - und dieses Argument ist ein ganz schlimmes Totschlag-Argument, welches ich in ähnlicher Form auch schon auf thisisjanewayne.de gelesen habe. 
Bin also sehr für Differenzierung: (Erfolgreiche) Frauen supporten absolut, Missstände des Kaptialismus aber deutlich benennen. Und dieses verflixte Neid-Argument für immer hinter uns lassen. 

Herzliche Grüße! :)

P.S. Habe ich sehr über den Artikel von Fabienne zum Thema Klassismus gefreut. Weiter so! :) :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo 🙂 Fritzis Kommentar möchte ich unbedingt supporten, ganz wichtig! 🙂 Noch eine kleine Anmerkung von mir: Madeleine (Daria Daria) hat vollkommen Recht damit, auf das unangemessene Verhalten, Unrecht hinzuweisen, dass ihr widerfahren ist. Da sollte es eigentlich gar keine Diskussion geben, tolle Frau, die unseren Planeten zu einem besseren Ort macht.</p>
<p>Davon mal abgesehen, muss es aber möglich sein, dass System zu kritisieren. Wenn eine Frau Milliardärin/ Multimillionärin ist, dann ist das nicht ihr persönlicher Erfolg, sondern ein Fehler des Systems, der dazu führt, dass einige Menschen sehr reich werden und viele weitere dafür ausgebeutet werden. Punkt. Nun kommt dann oft das sogenannte &#8222;Neid-Argument&#8220; &#8211; man gönnt ihr/ihm den Erfolg nicht usw. &#8211; und dieses Argument ist ein ganz schlimmes Totschlag-Argument, welches ich in ähnlicher Form auch schon auf thisisjanewayne.de gelesen habe.<br />
Bin also sehr für Differenzierung: (Erfolgreiche) Frauen supporten absolut, Missstände des Kaptialismus aber deutlich benennen. Und dieses verflixte Neid-Argument für immer hinter uns lassen. </p>
<p>Herzliche Grüße! 🙂</p>
<p>P.S. Habe ich sehr über den Artikel von Fabienne zum Thema Klassismus gefreut. Weiter so! 🙂 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Nina		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036511</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 10:25:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036507&quot;&gt;Marion&lt;/a&gt;.

Hallo Marion,
ich habe bis jetzt fast ausschließlich irgendwo gearbeitet, wo es fast nur Frauen gab. Ich habe diese „Stutenbissigkeit“ nie erlebt. Ich finde es viel angenehmer!!!!!! Viel Spaß bei deiner neuen Arbeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036507">Marion</a>.</p>
<p>Hallo Marion,<br />
ich habe bis jetzt fast ausschließlich irgendwo gearbeitet, wo es fast nur Frauen gab. Ich habe diese „Stutenbissigkeit“ nie erlebt. Ich finde es viel angenehmer!!!!!! Viel Spaß bei deiner neuen Arbeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marion		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 08:04:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo ihr Lieben, ich fange demnächst eine Stelle an - in einem Team das komplett aus Frauen besteht und (das auch noch!) mit Mädchen in der Pubertät arbeitet. Die Reaktionen darauf, die meist von Frauen kommen, sind: &quot;Oh mein Gott, viel Spaß beim Zickenkrieg!&quot; oder: &quot;Oh Frauenteams sind richtig krass - das wird krachen, garantiert!&quot;. Ich verteidige das dann, nicht immer, aber denke mir auch - dieser Konkurrenzgedanke wurde uns so früh &quot;eingeimpft&quot; (stichwort &quot;Stutenbissigkeit&quot;) - So ein Quatsch! Ich hoffe eher darauf, dass es möglich sein wird Dinge anzusprechen, Gefühle zu reflektieren und die Weiblichkeit zu feiern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben, ich fange demnächst eine Stelle an &#8211; in einem Team das komplett aus Frauen besteht und (das auch noch!) mit Mädchen in der Pubertät arbeitet. Die Reaktionen darauf, die meist von Frauen kommen, sind: &#8222;Oh mein Gott, viel Spaß beim Zickenkrieg!&#8220; oder: &#8222;Oh Frauenteams sind richtig krass &#8211; das wird krachen, garantiert!&#8220;. Ich verteidige das dann, nicht immer, aber denke mir auch &#8211; dieser Konkurrenzgedanke wurde uns so früh &#8222;eingeimpft&#8220; (stichwort &#8222;Stutenbissigkeit&#8220;) &#8211; So ein Quatsch! Ich hoffe eher darauf, dass es möglich sein wird Dinge anzusprechen, Gefühle zu reflektieren und die Weiblichkeit zu feiern!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marion		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 19:14:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ganz wunderbarer Text, vielen lieben Dank! Ich bin jedes Mal erschüttert, wenn ich dieses Frauen bashing durch Frauen mitbekomme oder schlicht anerzogene Vorurteile gegen Frauen von Frauen geäußert (aus meiner bubble!!! Gruselig....). Jedenfalls möglicherweise auch radikal - mir aber völlig egal: ich folge auf Instagram zu 99% Frauen, ich fördere und unterstütze im beruflichen Kontext bewusst zuerst Frauen (es gibt überall tolle Kandidatinnen, erzählt mir nichts!) und ich werde alles daran setzen, meinen Sohn zu einem Feministen zu erziehen. Und Widerspruch! Immer wieder Widerspruch, wenn Frauen klein gemacht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz wunderbarer Text, vielen lieben Dank! Ich bin jedes Mal erschüttert, wenn ich dieses Frauen bashing durch Frauen mitbekomme oder schlicht anerzogene Vorurteile gegen Frauen von Frauen geäußert (aus meiner bubble!!! Gruselig&#8230;.). Jedenfalls möglicherweise auch radikal &#8211; mir aber völlig egal: ich folge auf Instagram zu 99% Frauen, ich fördere und unterstütze im beruflichen Kontext bewusst zuerst Frauen (es gibt überall tolle Kandidatinnen, erzählt mir nichts!) und ich werde alles daran setzen, meinen Sohn zu einem Feministen zu erziehen. Und Widerspruch! Immer wieder Widerspruch, wenn Frauen klein gemacht werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Nina		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 18:22:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Nike, 
toller Text. Ich praktiziere schon seit Jahren Frauen nicht als Konkurrenz zu betrachten. Das ist extrem befreiend. Auf allen Seiten. 
Ich finde es auch schade, dass Menschen anderen Menschen nicht ihre Zufriedenheit gönnen können, aber das sagt meistens mehr über den Kritiker aus als über den Kritisierten. 
Dabei frage ich mich, was Menschen für einen Content auf Instagram sehen wollen. Der Umgang mit diesen Medien sollte auch gelernt sein und wenn der nicht gut für einen ist, dann sollte man eben das Handy zur Seite legen und dreimal tief einatmen. Nicht dass ich konstruktive Kritik nicht als sinnvoll und erweiternd empfinde, Bashing jeder Art ist allerdings sehr kontraproduktiv. 
In diesem Sinne: 
THINK BEFORE YOU SPEAK. READ BEFORE YOU THINK. (Fran Leibovitz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nike,<br />
toller Text. Ich praktiziere schon seit Jahren Frauen nicht als Konkurrenz zu betrachten. Das ist extrem befreiend. Auf allen Seiten.<br />
Ich finde es auch schade, dass Menschen anderen Menschen nicht ihre Zufriedenheit gönnen können, aber das sagt meistens mehr über den Kritiker aus als über den Kritisierten.<br />
Dabei frage ich mich, was Menschen für einen Content auf Instagram sehen wollen. Der Umgang mit diesen Medien sollte auch gelernt sein und wenn der nicht gut für einen ist, dann sollte man eben das Handy zur Seite legen und dreimal tief einatmen. Nicht dass ich konstruktive Kritik nicht als sinnvoll und erweiternd empfinde, Bashing jeder Art ist allerdings sehr kontraproduktiv.<br />
In diesem Sinne:<br />
THINK BEFORE YOU SPEAK. READ BEFORE YOU THINK. (Fran Leibovitz)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rachel		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036485</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rachel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 16:43:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thisisjanewayne.com/?p=264006#comment-3036485</guid>

					<description><![CDATA[Danke danke danke für dieses Text! Du triffst da grad in ne kerbe von mir persönlich (Frauen nicht als Konkurrenz sehen, Eifersucht, ) aber beschreibst es auch sehr treffend allgemeiner. Ich liebe immer wieder wie du was beschreibst. Mercie :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke danke danke für dieses Text! Du triffst da grad in ne kerbe von mir persönlich (Frauen nicht als Konkurrenz sehen, Eifersucht, ) aber beschreibst es auch sehr treffend allgemeiner. Ich liebe immer wieder wie du was beschreibst. Mercie 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fritzi		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/01/kolumne-eine-spritztour-durch-die-woche-bei-der-ich-auf-viel-frauenfeindlichkeit-stiess/comment-page-1/#comment-3036483</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fritzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 16:22:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thisisjanewayne.com/?p=264006#comment-3036483</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Nike, danke für den schönen Text. Mir sind dabei zwei Gedenken gekommen, weil ich das Gefühl habe, dass der Text in zwei verschiedene Richtungen weist: Zum einen teile ich deine Kritik an dem ständigen Gegenseitig-fertig-Machen voll und ganz. Dennoch denke ich, dass es auch einen Mittelweg zwischen Bashing und Sich-füreinander-Freuen geben sollte, und zwar den der konstruktiven, wohlmeinende Kritik. Das schließt natürlich Beschimpfungen, moralische Diffarmiereungen und Abwertungen aus. Aber ich halte es - gerade unter Frauen* - für absolut wichtig, dass wir uns nicht nur miteinander und für einander freuen, sondern uns gegenseitig auf die Finger klopfen, unser Handeln immer wieder gegenseitig hinterfragen, kritisch nachfragen, um so gemeinsam zu wachsen. Persönlich finde ich es eine Frage des Respekts, dass mir auch Kritik entgegengebracht wird, denn nur so fühle ich mich als intelligentes Wesen ernstgenommen. 
Und zum anderen geht es um die veränderte Wahrnehmung des &quot;struggles&quot;. Ich bin eigentlich selbst nicht in sozialen Medien unterwegs, aber kann das auch in anderen Medien beobachten. Und eigentlich ist es ja ein ganz logisches Phänomen, denn schließlich einverleibt sich der Kapitalismus ja bekanntlich seine eigenen Gegner (These von Luc Boltanski und Eve Chiapello) und so ist es wenig verwunderlich, dass das, was als kritischer Kampf mit und gegen ökonomisch-politisch-legale Verhältnisse begann, nun auch symbolisches Kapital bringt. Das heißt natürlich nicht, dass gewisse Kämpfe weniger wichtig und das Leiden dahinter weniger real wäre, aber trotzdem scheint hier eine Komodifizierung stattzufinden, die es sicherlich kritisch zu beobachten gilt. Vielleicht ist es auch genau diese Dynamik, die dann so eine Wut entstehen lässt, wie die Madeleine erfahren hat (das ist nicht als Entschuldigung dieser gemeint, sondern ein Versuch, dieses Phänomen zu verstehen).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nike, danke für den schönen Text. Mir sind dabei zwei Gedenken gekommen, weil ich das Gefühl habe, dass der Text in zwei verschiedene Richtungen weist: Zum einen teile ich deine Kritik an dem ständigen Gegenseitig-fertig-Machen voll und ganz. Dennoch denke ich, dass es auch einen Mittelweg zwischen Bashing und Sich-füreinander-Freuen geben sollte, und zwar den der konstruktiven, wohlmeinende Kritik. Das schließt natürlich Beschimpfungen, moralische Diffarmiereungen und Abwertungen aus. Aber ich halte es &#8211; gerade unter Frauen* &#8211; für absolut wichtig, dass wir uns nicht nur miteinander und für einander freuen, sondern uns gegenseitig auf die Finger klopfen, unser Handeln immer wieder gegenseitig hinterfragen, kritisch nachfragen, um so gemeinsam zu wachsen. Persönlich finde ich es eine Frage des Respekts, dass mir auch Kritik entgegengebracht wird, denn nur so fühle ich mich als intelligentes Wesen ernstgenommen.<br />
Und zum anderen geht es um die veränderte Wahrnehmung des &#8222;struggles&#8220;. Ich bin eigentlich selbst nicht in sozialen Medien unterwegs, aber kann das auch in anderen Medien beobachten. Und eigentlich ist es ja ein ganz logisches Phänomen, denn schließlich einverleibt sich der Kapitalismus ja bekanntlich seine eigenen Gegner (These von Luc Boltanski und Eve Chiapello) und so ist es wenig verwunderlich, dass das, was als kritischer Kampf mit und gegen ökonomisch-politisch-legale Verhältnisse begann, nun auch symbolisches Kapital bringt. Das heißt natürlich nicht, dass gewisse Kämpfe weniger wichtig und das Leiden dahinter weniger real wäre, aber trotzdem scheint hier eine Komodifizierung stattzufinden, die es sicherlich kritisch zu beobachten gilt. Vielleicht ist es auch genau diese Dynamik, die dann so eine Wut entstehen lässt, wie die Madeleine erfahren hat (das ist nicht als Entschuldigung dieser gemeint, sondern ein Versuch, dieses Phänomen zu verstehen).</p>
]]></content:encoded>
		
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