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	Kommentare zu: Unbequeme Wahrheiten: Sprecht ihr über euren finanziellen Hintergrund?	</title>
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		<title>
		Von: Sophie		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 14:38:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir vorgenommen z.b. auch mit meinem Kind mehr über Geld zu sprechen als es meine Eltern mit mir gemacht haben. Es soll einfach normal sein, über Geld zu sprechen. Kann da auch das echt tolle Wimmelbuch von Monkee dazu empfehlen. Konnte sogar ich noch was daraus lernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir vorgenommen z.b. auch mit meinem Kind mehr über Geld zu sprechen als es meine Eltern mit mir gemacht haben. Es soll einfach normal sein, über Geld zu sprechen. Kann da auch das echt tolle Wimmelbuch von Monkee dazu empfehlen. Konnte sogar ich noch was daraus lernen.</p>
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		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3042291</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 08:48:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Eierfleck ist übrigens nicht rausgegangen. Egal, ich habe aus der Decke kleine Waschlappen nähen lassen und ans Personal verschenkt. Außerdem ist Nerz sooooo viel kuscheliger.... Liebe Anna jetzt singen wir gemeinsam &quot;Völker hört die Signale&quot;, chillen danach ein wenig und legen die ideologische Brille beiseite. Diese Seite hat einen exorbitant hohen moralischen Anspruch. Ihr könnt doch nicht ernsthaft für jede noch so kleine Minderheit Sensibilität einfordern, um dann auf die andere Seite mit dem Holzhammer einzuschlagen. Nennt man so etwas nicht bigott oder heuchlerisch?? Genau deswegen befinden sich die Umfragewerte von Frau Baerbock derzeit im Sturzflug. Links labern und rechts kassieren. Kommt beim Wahlvolk nicht besonders gut an. Wem ist es noch nicht passiert, dass man in der Innentasche einer Jacke an der Garderobe € 40.000,- vergessen hat?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Eierfleck ist übrigens nicht rausgegangen. Egal, ich habe aus der Decke kleine Waschlappen nähen lassen und ans Personal verschenkt. Außerdem ist Nerz sooooo viel kuscheliger&#8230;. Liebe Anna jetzt singen wir gemeinsam &#8222;Völker hört die Signale&#8220;, chillen danach ein wenig und legen die ideologische Brille beiseite. Diese Seite hat einen exorbitant hohen moralischen Anspruch. Ihr könnt doch nicht ernsthaft für jede noch so kleine Minderheit Sensibilität einfordern, um dann auf die andere Seite mit dem Holzhammer einzuschlagen. Nennt man so etwas nicht bigott oder heuchlerisch?? Genau deswegen befinden sich die Umfragewerte von Frau Baerbock derzeit im Sturzflug. Links labern und rechts kassieren. Kommt beim Wahlvolk nicht besonders gut an. Wem ist es noch nicht passiert, dass man in der Innentasche einer Jacke an der Garderobe € 40.000,- vergessen hat?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3042278</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:29:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3042232&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Genau, Thomas, &quot;ungeniert&quot;. Um endlich mal mit den Geschichten aufzuräumen, die Wohlhabenden allein hätten sich ihren Wohlstand hart erarbeitet, während allen anderen eingetrichtert wird, sie würden sich nur nicht genug anstrengen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3042232">Thomas</a>.</p>
<p>Genau, Thomas, &#8222;ungeniert&#8220;. Um endlich mal mit den Geschichten aufzuräumen, die Wohlhabenden allein hätten sich ihren Wohlstand hart erarbeitet, während allen anderen eingetrichtert wird, sie würden sich nur nicht genug anstrengen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3042232</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2021 19:28:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da ist mir beim Lesen des Artikels und der Kommentare vor lauter Schreck der goldene Eierlöffel auf meine Hermelindecke gefallen. Und Ei geht doch so schlecht raus...... Wenn man einen Menschen nach seiner Herkunft fragt ist das rassistisch. Aber ungeniert nach dem finanziellen Hintergrund zu fragen und &quot;für die Nutzung der Privilegien anzuklagen&quot; ist völlig ok. Echt saukomisch, ich schmeiss mich weg. Kann man nicht erfinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist mir beim Lesen des Artikels und der Kommentare vor lauter Schreck der goldene Eierlöffel auf meine Hermelindecke gefallen. Und Ei geht doch so schlecht raus&#8230;&#8230; Wenn man einen Menschen nach seiner Herkunft fragt ist das rassistisch. Aber ungeniert nach dem finanziellen Hintergrund zu fragen und &#8222;für die Nutzung der Privilegien anzuklagen&#8220; ist völlig ok. Echt saukomisch, ich schmeiss mich weg. Kann man nicht erfinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: K.		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041987</link>

		<dc:creator><![CDATA[K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 07:40:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich frage mich gerade, ob diese Debatte nicht vielleicht eher nur auf Leute zutrifft, die ganz neu in ein Umfeld kommen? 
Durch Umzug, Job oder vielleicht sogar durch steigende Bekanntheit? Oder auf Leute, die man halt nicht (gut) kennt? 
Bekannte von Bekannten, Instagram...
Eigentlich weiss man doch (oder kann es zumindest gut einschätzen) was seine Freunde so machen, wie deren Eltern leben und wer wie unterstützt wird/wurde. Vielleicht verstehe ich den Text aber auch falsch. :-(]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich gerade, ob diese Debatte nicht vielleicht eher nur auf Leute zutrifft, die ganz neu in ein Umfeld kommen?<br />
Durch Umzug, Job oder vielleicht sogar durch steigende Bekanntheit? Oder auf Leute, die man halt nicht (gut) kennt?<br />
Bekannte von Bekannten, Instagram&#8230;<br />
Eigentlich weiss man doch (oder kann es zumindest gut einschätzen) was seine Freunde so machen, wie deren Eltern leben und wer wie unterstützt wird/wurde. Vielleicht verstehe ich den Text aber auch falsch. 🙁</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sarah Jane		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041985</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 06:45:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041967&quot;&gt;Mona&lt;/a&gt;.

Liebe Mona, ich glaube, die Frage habe ich dem Artikel nach dem Redigieren hinzugefügt als eine Art &quot;Privilegien-Check&quot;, die als Diskurs fördernd verstanden werden sollte. Ich selbst habe meine eigenen Privilegien in diesem Zusammenhang auch ganz lange nicht erkannt, stattdessen immer meine Errungenschaften in den Vordergrund gestellt, die ich ach so allein aufgebaut hatte. Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich verstand, dass ich zwar selbst einen Kredit für mein Studium aufgenommen habe, aber dass ich im Grunde doch immer weich gefallen wäre: In mein Kinderzimmer, um mit der Unterstützung meiner Eltern einen Weg für die Zukunft zu finden. Nur als Beispiel. Ich arbeite seit meinem 16. Lebensjahr und war da immer stolz drauf, aber warum tat ich das? Weil es mir Spaß machte und um mir mehr leisten zu können, aber sicher nicht zur Grundsicherung. Ich glaube, es fühlt sich einfach immer jede*r angegriffen. Jede*r denkt, man* wolle ihm etwas absprechen, aber darum geht es in dieser Idee nach mehr Transparenz ja gar nicht. Es geht auch nicht darum, herauszufinden, wem es schlechter oder besser geht, wer härter oder weniger hart gearbeitet hat, mehr Zeit für die Freizeit hatte oder nicht. Es geht einfach um einen ehrlichen Austausch. Aber wenn das nicht im Freundeskreis funktioniert, wie soll es dann in der Gesellschaft funktionieren, ohne wieder auf Neiddebatten, Unwohlsein und Hass zu stoßen? Ich verstehe mittlerweile dein Problem mit der Frage und werde sie noch einmal umändern. Danke dir!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041967">Mona</a>.</p>
<p>Liebe Mona, ich glaube, die Frage habe ich dem Artikel nach dem Redigieren hinzugefügt als eine Art &#8222;Privilegien-Check&#8220;, die als Diskurs fördernd verstanden werden sollte. Ich selbst habe meine eigenen Privilegien in diesem Zusammenhang auch ganz lange nicht erkannt, stattdessen immer meine Errungenschaften in den Vordergrund gestellt, die ich ach so allein aufgebaut hatte. Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich verstand, dass ich zwar selbst einen Kredit für mein Studium aufgenommen habe, aber dass ich im Grunde doch immer weich gefallen wäre: In mein Kinderzimmer, um mit der Unterstützung meiner Eltern einen Weg für die Zukunft zu finden. Nur als Beispiel. Ich arbeite seit meinem 16. Lebensjahr und war da immer stolz drauf, aber warum tat ich das? Weil es mir Spaß machte und um mir mehr leisten zu können, aber sicher nicht zur Grundsicherung. Ich glaube, es fühlt sich einfach immer jede*r angegriffen. Jede*r denkt, man* wolle ihm etwas absprechen, aber darum geht es in dieser Idee nach mehr Transparenz ja gar nicht. Es geht auch nicht darum, herauszufinden, wem es schlechter oder besser geht, wer härter oder weniger hart gearbeitet hat, mehr Zeit für die Freizeit hatte oder nicht. Es geht einfach um einen ehrlichen Austausch. Aber wenn das nicht im Freundeskreis funktioniert, wie soll es dann in der Gesellschaft funktionieren, ohne wieder auf Neiddebatten, Unwohlsein und Hass zu stoßen? Ich verstehe mittlerweile dein Problem mit der Frage und werde sie noch einmal umändern. Danke dir!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lara		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041981</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 05:00:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Fabienne :),

danke für diesen wichtigen Artikel.

Nur auf eine Sache komme ich so gar nicht klar, nämlich dieses „olle Neidargument“. 

Ich empfinde es als ganz gefährliches Instrument von Privilegierten (neoliberalen) Menschen, um die Umgerechtigkeiten dieser Welt zu legitimieren.

Meiner Meinung nach ist es vollkommen berechtig, Menschen, die viel Erben bzw. ungleich viel verdienen anzuklagen für die entsprechende Nutzung von Privilegien. 

Kannst du meine Position verstehen? Bzw. mir erklären, warum das Neidargument (das eigentlich keins ist) für dich zählt? :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Fabienne :),</p>
<p>danke für diesen wichtigen Artikel.</p>
<p>Nur auf eine Sache komme ich so gar nicht klar, nämlich dieses „olle Neidargument“. </p>
<p>Ich empfinde es als ganz gefährliches Instrument von Privilegierten (neoliberalen) Menschen, um die Umgerechtigkeiten dieser Welt zu legitimieren.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist es vollkommen berechtig, Menschen, die viel Erben bzw. ungleich viel verdienen anzuklagen für die entsprechende Nutzung von Privilegien. </p>
<p>Kannst du meine Position verstehen? Bzw. mir erklären, warum das Neidargument (das eigentlich keins ist) für dich zählt? 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Noa		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041974</link>

		<dc:creator><![CDATA[Noa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 22:06:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für diesen Text, das Thema und die damit zusammenhängen Faktoren was soziale Ungleichheiten angeht ist so wichtig und wird wirklich viel zu wenig privat als auch öffentlich besprochen, ich bin in der Arbeiterschicht großgeworden, studierte auch als erste innerhalb der Familie und habe erst jetzt mit Anfang 30 realisiert, wie tief diese Sozialisierung immer noch sitzt und wie schwer das Gefühl sich in akademischen Kreisen und auch in der Mittelschicht nicht zugehörig zu fühlen manchmal immer noch wiegt, selbst mit Diplom, Doktortitel etc. 

Bei dem Thema habe ich bisher im Freundeskreis sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, zum Beispiel dass Privilegien der Mittelschicht nicht als diese wahrgenommen werden, auch Verständnis und sehr gute Diskussionen, aber manchmal auch dass soziale Ungleichheiten heruntergespielt wurden nach dem Motto »du hast es doch geschafft, so stark kann der Unterschied ja nicht sein und überhaupt schau dir mal die Studiengebühren in anderen Ländern im Gegensatz zu Deutschland an«, was dabei jedoch völlig vernachlässigt wird, sind die sozialen Faktoren wie Anna es auch oben schon beschrieben hat. Für viele meiner Freundinnen aus der Schulzeit, die in Akademikerfamilien und der Mittelschicht aufwuchsen war es völlig selbstverständlich zu reisen, in einem Haus mit Garten zu leben statt einer Drei-Zimmer-Wohnung, mit der Familie ins Theater oder ins Museum zu gehen, beim Abendessen waren oft Freunde der Eltern dabei, ebenfalls Akademiker und es war auch völlig normal, dass sie irgendwann studieren würden, die Frage stellte sich überhaupt nicht, was ein großer Unterschied zu der Wirklichkeit ist, in der ich aufgewachsen bin. 

Ich bin mir sicher, dass das einerseits für jeden sehr individuell ist, andererseits war ich umso überraschter als ich letztes Jahr im Gespräch mit anderen, die einen ähnlichen Hintergrund wie ich haben, feststellte, dass viele der Gefühle von Unsicherheit, Scham aufgrund der sozialen Herkunft, diesem zwischen den sozialen Schichten hängen oder der Angst durch seinen Habitus oder die Sprache aufzufallen plötzlich sehr universell waren, jeder hatte diese Erfahrungen gemacht und mitunter jahrelang geglaubt, es läge an ihm*ihr selbst, obwohl es Teil eines strukturellen Problems ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Text, das Thema und die damit zusammenhängen Faktoren was soziale Ungleichheiten angeht ist so wichtig und wird wirklich viel zu wenig privat als auch öffentlich besprochen, ich bin in der Arbeiterschicht großgeworden, studierte auch als erste innerhalb der Familie und habe erst jetzt mit Anfang 30 realisiert, wie tief diese Sozialisierung immer noch sitzt und wie schwer das Gefühl sich in akademischen Kreisen und auch in der Mittelschicht nicht zugehörig zu fühlen manchmal immer noch wiegt, selbst mit Diplom, Doktortitel etc. </p>
<p>Bei dem Thema habe ich bisher im Freundeskreis sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, zum Beispiel dass Privilegien der Mittelschicht nicht als diese wahrgenommen werden, auch Verständnis und sehr gute Diskussionen, aber manchmal auch dass soziale Ungleichheiten heruntergespielt wurden nach dem Motto »du hast es doch geschafft, so stark kann der Unterschied ja nicht sein und überhaupt schau dir mal die Studiengebühren in anderen Ländern im Gegensatz zu Deutschland an«, was dabei jedoch völlig vernachlässigt wird, sind die sozialen Faktoren wie Anna es auch oben schon beschrieben hat. Für viele meiner Freundinnen aus der Schulzeit, die in Akademikerfamilien und der Mittelschicht aufwuchsen war es völlig selbstverständlich zu reisen, in einem Haus mit Garten zu leben statt einer Drei-Zimmer-Wohnung, mit der Familie ins Theater oder ins Museum zu gehen, beim Abendessen waren oft Freunde der Eltern dabei, ebenfalls Akademiker und es war auch völlig normal, dass sie irgendwann studieren würden, die Frage stellte sich überhaupt nicht, was ein großer Unterschied zu der Wirklichkeit ist, in der ich aufgewachsen bin. </p>
<p>Ich bin mir sicher, dass das einerseits für jeden sehr individuell ist, andererseits war ich umso überraschter als ich letztes Jahr im Gespräch mit anderen, die einen ähnlichen Hintergrund wie ich haben, feststellte, dass viele der Gefühle von Unsicherheit, Scham aufgrund der sozialen Herkunft, diesem zwischen den sozialen Schichten hängen oder der Angst durch seinen Habitus oder die Sprache aufzufallen plötzlich sehr universell waren, jeder hatte diese Erfahrungen gemacht und mitunter jahrelang geglaubt, es läge an ihm*ihr selbst, obwohl es Teil eines strukturellen Problems ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Judith		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/06/08/unbequeme-wahrheiten-sprecht-ihr-ueber-euren-finanziellen-hintergrund/comment-page-1/#comment-3041973</link>

		<dc:creator><![CDATA[Judith]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 21:19:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thisisjanewayne.com/?p=276409#comment-3041973</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Anna, deine Situation ist keine individuelle Geschichte, sondern beschreibt die Machtdifferenz zwischen Ostdeutschland und einer weißen Westdeutschen Merheitsgesellschaft: Über 90% des Erbes in Deutschland werden in Westdeutschland vererbt. Bei all den Nazierbedebatten fehlt finde ich oft die Dimension, welche beschreibt wie sich der Westen auch am Osten bereichert hat...

Danke liebe Fabienne für diesen Text, ich finde das sehr bereichernd, neben all den hübsch eingerichteten NK-Eigentumswohnungen... Allerdings frage ich mich welche Konsequenz aus dem Sichtbarmachen der eigenen Situation folgt und warum bei so vielen Ungleichheitsdebatten über Solidarität besprochen wird, beim Thema Geld aber kaum jemand einen progressiven Umgang im eigenen Freund*innenkreis zu pflegen scheint...

Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Anna, deine Situation ist keine individuelle Geschichte, sondern beschreibt die Machtdifferenz zwischen Ostdeutschland und einer weißen Westdeutschen Merheitsgesellschaft: Über 90% des Erbes in Deutschland werden in Westdeutschland vererbt. Bei all den Nazierbedebatten fehlt finde ich oft die Dimension, welche beschreibt wie sich der Westen auch am Osten bereichert hat&#8230;</p>
<p>Danke liebe Fabienne für diesen Text, ich finde das sehr bereichernd, neben all den hübsch eingerichteten NK-Eigentumswohnungen&#8230; Allerdings frage ich mich welche Konsequenz aus dem Sichtbarmachen der eigenen Situation folgt und warum bei so vielen Ungleichheitsdebatten über Solidarität besprochen wird, beim Thema Geld aber kaum jemand einen progressiven Umgang im eigenen Freund*innenkreis zu pflegen scheint&#8230;</p>
<p>Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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