<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Von Plagiatsvorwürfen, Ehrlichkeit &#038; dem Umgang mit Ideen anderer	</title>
	<atom:link href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/08/02/von-plagiatsvorwuerfen-ehrlichkeit-dem-umgang-mit-ideen-anderer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/08/02/von-plagiatsvorwuerfen-ehrlichkeit-dem-umgang-mit-ideen-anderer/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Aug 2021 10:57:17 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>
		Von: Fritzi		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/08/02/von-plagiatsvorwuerfen-ehrlichkeit-dem-umgang-mit-ideen-anderer/comment-page-1/#comment-3044034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fritzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 10:57:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thisisjanewayne.com/?p=281913#comment-3044034</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Julia, 100% Zustimmung zu diesem Text!!!!
Ich habe vor einigen Jahren anfangen, über das Zitieren und meine eigene Zitierpolitik als Wissenschaftlerin nachzudenken, nachdem ich den Artikel &quot;Thinking with Care&quot; von Maria Puig dela Bellacasa gelesen habe. Er hat mir vor Augen geführt, wie jeder unserer Gedanken, alle unsere Ideen nur auf dem Fundament jener Ideen und Gedanken entstehen können, die andere vor uns vormuliert haben - in Abgrenzung, im Anschluss oder in kritischer Reibung mit diesen. Ich finde diese Beobachtung deshalb so wichtig, weil sie mit dem aufklärerischen Genie-Mythos bricht, also der Vorstellung von einem geistig unabhängigen Individum (natürlich ein Mann!), der allein in seinem Kämmerlein vor sich hinbrütet und schließlich brilliante Erkenntnisse ausspukt. Denken, Weiterdenken, Neues-Entwickeln sind aber doch kollektive Prozesse, sie brauchen die Gedanken anderer und den aktiven Austausch, und durch Zitieren und Verweisen können wir in diesem Gefüge der gegenseitigen Verbundenheit Respekt ausdrücken, oder noch mehr: für einander Sorge tragen. Das schließt, finde ich nicht nur ordentliche Quellenverweise ein, sondern es kann ja auch ganz konkret werwähnt werden, wie frau in welchen Situationen zu welchem Gedanken gekommen ist (&quot;Im Gespräch mit wurde mit bewusst...&quot;, &quot;Ich danke xy für den Gedankenanstoß&quot;). Allerdings stellt sich mir ganz praktisch oft das Problem: Wir organisiere ich all die gelesenen/gehörten Ideen und Gedanken, dass ich sie auch später wiederfinde? Vielleicht magst du mal berichten, wie du das ganz praktisch machst? Danke dir jedenfalls für diesen Diskussionsanstoß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia, 100% Zustimmung zu diesem Text!!!!<br />
Ich habe vor einigen Jahren anfangen, über das Zitieren und meine eigene Zitierpolitik als Wissenschaftlerin nachzudenken, nachdem ich den Artikel &#8222;Thinking with Care&#8220; von Maria Puig dela Bellacasa gelesen habe. Er hat mir vor Augen geführt, wie jeder unserer Gedanken, alle unsere Ideen nur auf dem Fundament jener Ideen und Gedanken entstehen können, die andere vor uns vormuliert haben &#8211; in Abgrenzung, im Anschluss oder in kritischer Reibung mit diesen. Ich finde diese Beobachtung deshalb so wichtig, weil sie mit dem aufklärerischen Genie-Mythos bricht, also der Vorstellung von einem geistig unabhängigen Individum (natürlich ein Mann!), der allein in seinem Kämmerlein vor sich hinbrütet und schließlich brilliante Erkenntnisse ausspukt. Denken, Weiterdenken, Neues-Entwickeln sind aber doch kollektive Prozesse, sie brauchen die Gedanken anderer und den aktiven Austausch, und durch Zitieren und Verweisen können wir in diesem Gefüge der gegenseitigen Verbundenheit Respekt ausdrücken, oder noch mehr: für einander Sorge tragen. Das schließt, finde ich nicht nur ordentliche Quellenverweise ein, sondern es kann ja auch ganz konkret werwähnt werden, wie frau in welchen Situationen zu welchem Gedanken gekommen ist (&#8222;Im Gespräch mit wurde mit bewusst&#8230;&#8220;, &#8222;Ich danke xy für den Gedankenanstoß&#8220;). Allerdings stellt sich mir ganz praktisch oft das Problem: Wir organisiere ich all die gelesenen/gehörten Ideen und Gedanken, dass ich sie auch später wiederfinde? Vielleicht magst du mal berichten, wie du das ganz praktisch machst? Danke dir jedenfalls für diesen Diskussionsanstoß!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Verena		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/08/02/von-plagiatsvorwuerfen-ehrlichkeit-dem-umgang-mit-ideen-anderer/comment-page-1/#comment-3044033</link>

		<dc:creator><![CDATA[Verena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 10:39:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thisisjanewayne.com/?p=281913#comment-3044033</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Julia

Ich finde ein Quellenverzeichnis hat nicht nur mit Respekt zu tun, sondern auch mit Sorgfalt und Seriosität. Das klingt zwar langweilig, sind aber in der Politik wünschenswerte Eigenschaften, zumal dann, wenn man sich als Kanzlerin bewirbt.

Bei Frau Baerbock sind mittlerweile über 50 plagierte Stellen aufgefallen, das sind eine Menge. Das hinterlässt einen Eindruck von einer Person, selbst wenn man einige dieser Stellen als Korinthenkackerei abtun könnte. Möchte man wirklich eine Frau als Kanzlerin haben, die zuerst ihren Lebenslauf aufgebläht hat und dann ein Buch per copy and paste zusammengetackert hat? Wer ist sie wirklich, wenn sie auf eigene Gedanken und Leistungen zurückgeworfen ist?

Darin sehe ich das eigentliche Problem.

Ansonsten ja und nochmals ja zu deinem Artikel, herzliche Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia</p>
<p>Ich finde ein Quellenverzeichnis hat nicht nur mit Respekt zu tun, sondern auch mit Sorgfalt und Seriosität. Das klingt zwar langweilig, sind aber in der Politik wünschenswerte Eigenschaften, zumal dann, wenn man sich als Kanzlerin bewirbt.</p>
<p>Bei Frau Baerbock sind mittlerweile über 50 plagierte Stellen aufgefallen, das sind eine Menge. Das hinterlässt einen Eindruck von einer Person, selbst wenn man einige dieser Stellen als Korinthenkackerei abtun könnte. Möchte man wirklich eine Frau als Kanzlerin haben, die zuerst ihren Lebenslauf aufgebläht hat und dann ein Buch per copy and paste zusammengetackert hat? Wer ist sie wirklich, wenn sie auf eigene Gedanken und Leistungen zurückgeworfen ist?</p>
<p>Darin sehe ich das eigentliche Problem.</p>
<p>Ansonsten ja und nochmals ja zu deinem Artikel, herzliche Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
