<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Vollzeit-Nanny Lise Scott im Gespräch über die Entscheidung, keine Kinder zu bekommen &#038; was ihr Beruf damit zu tun hat	</title>
	<atom:link href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Jun 2022 07:50:29 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>
		Von: Jessica		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3080535</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jessica]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 12:09:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3080535</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er/sie mit diesem Thema umgeht. Es ist eine individuelle Entscheidung des Einzelnen. Ich selbst habe eine mittlerweile erwachsene Tochter. Habe aber nie einen ,,klassischen“ Kinderwunsch verspürt. Obwohl oder gerade weil ich aus einer kinderreichen Familie komme. Man sollte sich auch nicht dem gesellschaftlichen Druck unterwerfen. Das ist auch eine typsache . Mache ich da mit oder nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er/sie mit diesem Thema umgeht. Es ist eine individuelle Entscheidung des Einzelnen. Ich selbst habe eine mittlerweile erwachsene Tochter. Habe aber nie einen ,,klassischen“ Kinderwunsch verspürt. Obwohl oder gerade weil ich aus einer kinderreichen Familie komme. Man sollte sich auch nicht dem gesellschaftlichen Druck unterwerfen. Das ist auch eine typsache . Mache ich da mit oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Judith		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3030644</link>

		<dc:creator><![CDATA[Judith]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 16:57:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3030644</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag. Ich weiß schon sehr lange, dass ich keine eignen Kinder möchte. Und auch jetzt mit 40 Jahren wird mir bei so einer Aussage dann gesagt, dass ich ja noch Zeit hätte. Und ja, Dating ist dadurch auch komplizierter. Aber lieber mit offenen Karten spielen als Herzschmerz. Keine Kinder zu wollen wird immer noch sehr tabuisiert und stigmatisiert. Danke für diesen facettenreichen Beitrag!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag. Ich weiß schon sehr lange, dass ich keine eignen Kinder möchte. Und auch jetzt mit 40 Jahren wird mir bei so einer Aussage dann gesagt, dass ich ja noch Zeit hätte. Und ja, Dating ist dadurch auch komplizierter. Aber lieber mit offenen Karten spielen als Herzschmerz. Keine Kinder zu wollen wird immer noch sehr tabuisiert und stigmatisiert. Danke für diesen facettenreichen Beitrag!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029970</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2020 07:44:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029970</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029497&quot;&gt;Aylin&lt;/a&gt;.

Hallo Aylin, ich wünsche dir unbekannter Weise viel Kraft für deine Situation und möchte dir gut zusprechen! Lass dich nicht beirren. Ich denke es gibt viele Frauen (meine Erfahrungswerte) die sind selbst unzufrieden mit ihrer Mutterschaft (keine Generalisierung) und haben ein Problem damit wenn andere Frauen ihres Alters von den negativen Seiten (die es auch gibt) der Mutterschaft verschont geblieben sind.... lg Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029497">Aylin</a>.</p>
<p>Hallo Aylin, ich wünsche dir unbekannter Weise viel Kraft für deine Situation und möchte dir gut zusprechen! Lass dich nicht beirren. Ich denke es gibt viele Frauen (meine Erfahrungswerte) die sind selbst unzufrieden mit ihrer Mutterschaft (keine Generalisierung) und haben ein Problem damit wenn andere Frauen ihres Alters von den negativen Seiten (die es auch gibt) der Mutterschaft verschont geblieben sind&#8230;. lg Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Elflein		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029969</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Elflein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2020 07:37:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029969</guid>

					<description><![CDATA[Toll, dass dieses Thema einfach mal als Normalität angesehen wird. Danke für den Artikel.... er spricht mir aus der Seele. 
Frauen sollten Frauen unterstützen, egal ob mit oder ohne Kind. Dieses ständig Bewertung und Etikettierung in unserer Gesellschaft  muss ein Ende haben. Alles ist normal, solange es frei entschieden ist und niemanden einschränkt oder schadet!!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toll, dass dieses Thema einfach mal als Normalität angesehen wird. Danke für den Artikel&#8230;. er spricht mir aus der Seele.<br />
Frauen sollten Frauen unterstützen, egal ob mit oder ohne Kind. Dieses ständig Bewertung und Etikettierung in unserer Gesellschaft  muss ein Ende haben. Alles ist normal, solange es frei entschieden ist und niemanden einschränkt oder schadet!!!!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sam		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029649</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sam]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 10:02:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029649</guid>

					<description><![CDATA[Mir hat dein Text sehr gefallen, ich kann die Argumentation gut nachvollziehen. Ja, es ist in unserer Gesellschaft mehrheitlich so, dass man nunmal  nicht allen gleich gerecht werden kann. Als Alleinerziehende wie ich ( meine sind 19 und 11) musste ich so viel zurückstecken, ich habe praktisch mein Leben nur meinen Kindern und meiner Arbeit gewidmet. Und als Oberstufenlehrerin sehe ich tagtäglich Kinder aus gutbürgerlichen Haushalten, in denen die Eltern arbeiten und in denen häusliche Kommunikation auf ein Minimum beschränkt ist- aus Zeitmangel, Stress vonseiten der Eltern usw. Denn ehrlicherweise ist es auch für z.B. 12jährige nicht so prickelnd, wenn Mami/Papi erst um 18 Uhr völlig erledigt aus der Kanzlei/Praxis kommen... Ich liebe meine Kinder, fühle mich aber gänzlich unfrei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir hat dein Text sehr gefallen, ich kann die Argumentation gut nachvollziehen. Ja, es ist in unserer Gesellschaft mehrheitlich so, dass man nunmal  nicht allen gleich gerecht werden kann. Als Alleinerziehende wie ich ( meine sind 19 und 11) musste ich so viel zurückstecken, ich habe praktisch mein Leben nur meinen Kindern und meiner Arbeit gewidmet. Und als Oberstufenlehrerin sehe ich tagtäglich Kinder aus gutbürgerlichen Haushalten, in denen die Eltern arbeiten und in denen häusliche Kommunikation auf ein Minimum beschränkt ist- aus Zeitmangel, Stress vonseiten der Eltern usw. Denn ehrlicherweise ist es auch für z.B. 12jährige nicht so prickelnd, wenn Mami/Papi erst um 18 Uhr völlig erledigt aus der Kanzlei/Praxis kommen&#8230; Ich liebe meine Kinder, fühle mich aber gänzlich unfrei &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Diana		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029593</link>

		<dc:creator><![CDATA[Diana]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 14:16:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029593</guid>

					<description><![CDATA[Hmmm... ganz ehrlich? Ich war nie der Typ, der sich irrsinnig gerne mit Kindern beschäftigt hat. Und wäre das mein Maßstab gewesen, wäre ich bestimmt kinderlos geblieben! Mein Sohn wird allerdings 12 und ich weiß, der Satz ist total abgedroschen, aber: Beim eigenen Kind empfindet man sehr viel komplett anders! Ich würde so einiges bei fremden Kindern nicht für Geld machen wollen, was mir bei meinem Kind aber überhaupt nichts ausmacht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm&#8230; ganz ehrlich? Ich war nie der Typ, der sich irrsinnig gerne mit Kindern beschäftigt hat. Und wäre das mein Maßstab gewesen, wäre ich bestimmt kinderlos geblieben! Mein Sohn wird allerdings 12 und ich weiß, der Satz ist total abgedroschen, aber: Beim eigenen Kind empfindet man sehr viel komplett anders! Ich würde so einiges bei fremden Kindern nicht für Geld machen wollen, was mir bei meinem Kind aber überhaupt nichts ausmacht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lanelite		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029574</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lanelite]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 09:38:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029574</guid>

					<description><![CDATA[Zusätzlich finde ich es relativ nervig, dass man als kinderlose Frau doch nun wenigstens eine &quot;Karriere&quot; vorantreiben sollte. So nach dem Motto: wenn du doch eh keine &quot;Karriere&quot; hast, dann kannst du ja auch ein Kind bekommen, spricht doch nichts dagegen. Es gibt sicherlich auch Frauen, die nicht CEO oder Premierministerin werden (wollen) und sich trotzdem gegen Kinder entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusätzlich finde ich es relativ nervig, dass man als kinderlose Frau doch nun wenigstens eine &#8222;Karriere&#8220; vorantreiben sollte. So nach dem Motto: wenn du doch eh keine &#8222;Karriere&#8220; hast, dann kannst du ja auch ein Kind bekommen, spricht doch nichts dagegen. Es gibt sicherlich auch Frauen, die nicht CEO oder Premierministerin werden (wollen) und sich trotzdem gegen Kinder entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marie		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029503</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 11:23:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029503</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde es wichtig, dass wir alle Lebensmodelle akzeptieren und tolerieren. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich an dieser Stelle meine Gedanken schreibe, die sich vom eigentlichen Thema des Artikels entfernen.

Was ich an dem Interview schwierig finde, ist die Argumentation zu Elternschaft, Job/Karriere und Zeit mit dem Kind. Hier würde ich mir ein sehr viel differenzierteres Bild wünschen. Was bedeutet für uns Elternschaft und was Job/Karriere? Will ich wirklich CEO sein, will ich die Familien managen? Auf mich als werdende Mutter trifft beides nicht zu, warum auch? Ich muss auch nicht bei den ersten Schritten meines Kindes dabei sein, ich kann mich auch mit dem Kind freuen, wenn ich es aus der Kita abhole. Anstatt uns in Diskussionen immer wieder Definitionen zu liefern und mit der Prämierministerin von Neuseeland zu argumentieren, können wir hier doch wirklich Nuancen ausloten und für alle Lebensmodelle entsprechende Möglichkeiten finden oder zumindest ansprechen. 

Ein letzter Gedanke: Können wir über den Begriff und unsere Vorstellung von &quot;Freiheit&quot; sprechen? Was kann Freiheit in einem gesellschaftlichen Gefüge überhaupt bedeuten? &quot;Ich mag es, frei zu sein.&quot; Ich kann diesen Satz gut nachvollziehen und gleichzeitig so gar nicht (insbesondere im Zusammenhang mit den Sätzen davor: &quot;Manchmal sind während meiner Arbeit Dinge passiert, bei denen ich einfach froh war, dafür bezahlt zu werden. Und meist lief es immer wieder darauf hinaus, dass man mit Kindern nicht frei ist.&quot;). Freiheit ist für uns ein &quot;geflügeltes Wort&quot; geworden, aber es ist sehr schwer zu sagen, was es eigentlich sein soll – und ich denke, wir sind uns einige, dass es über die &quot;freie&quot; Entscheidungsmacht hinausgeht bzw. diese auch immer von anderen Faktoren geprägt ist. 

Danke für das Interview, aber lasst uns drüber reden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es wichtig, dass wir alle Lebensmodelle akzeptieren und tolerieren. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich an dieser Stelle meine Gedanken schreibe, die sich vom eigentlichen Thema des Artikels entfernen.</p>
<p>Was ich an dem Interview schwierig finde, ist die Argumentation zu Elternschaft, Job/Karriere und Zeit mit dem Kind. Hier würde ich mir ein sehr viel differenzierteres Bild wünschen. Was bedeutet für uns Elternschaft und was Job/Karriere? Will ich wirklich CEO sein, will ich die Familien managen? Auf mich als werdende Mutter trifft beides nicht zu, warum auch? Ich muss auch nicht bei den ersten Schritten meines Kindes dabei sein, ich kann mich auch mit dem Kind freuen, wenn ich es aus der Kita abhole. Anstatt uns in Diskussionen immer wieder Definitionen zu liefern und mit der Prämierministerin von Neuseeland zu argumentieren, können wir hier doch wirklich Nuancen ausloten und für alle Lebensmodelle entsprechende Möglichkeiten finden oder zumindest ansprechen. </p>
<p>Ein letzter Gedanke: Können wir über den Begriff und unsere Vorstellung von &#8222;Freiheit&#8220; sprechen? Was kann Freiheit in einem gesellschaftlichen Gefüge überhaupt bedeuten? &#8222;Ich mag es, frei zu sein.&#8220; Ich kann diesen Satz gut nachvollziehen und gleichzeitig so gar nicht (insbesondere im Zusammenhang mit den Sätzen davor: &#8222;Manchmal sind während meiner Arbeit Dinge passiert, bei denen ich einfach froh war, dafür bezahlt zu werden. Und meist lief es immer wieder darauf hinaus, dass man mit Kindern nicht frei ist.&#8220;). Freiheit ist für uns ein &#8222;geflügeltes Wort&#8220; geworden, aber es ist sehr schwer zu sagen, was es eigentlich sein soll – und ich denke, wir sind uns einige, dass es über die &#8222;freie&#8220; Entscheidungsmacht hinausgeht bzw. diese auch immer von anderen Faktoren geprägt ist. </p>
<p>Danke für das Interview, aber lasst uns drüber reden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Aylin		</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/04/04/vollzeit-nanny-lise-scott-im-gespraech-ueber-die-entscheidung-keine-kinder-zu-bekommen-was-ihr-beruf-damit-zu-tun-hat/comment-page-1/#comment-3029497</link>

		<dc:creator><![CDATA[Aylin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 08:23:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=245712#comment-3029497</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für diesen Artikel!

Ich leide unter Endometriose und Pco Syndrom. Beide Krankheiten führen zur Unfruchtbarkeit und an jedem Tag bin ich aufgrund der Krankheiten auf irgendeineweise eingeschränkt (viele hormonelle ups and downs sowie schreckliche Schmerzen). Ich bin die Enkelin eines Gastarbeiters, bin 32 und habe was meine berufliche Laufbahn angeht eine Achterbahnfahrt hinter mir. Was - und davon bin ich überzeugt, da es mir oft knallhart ins Gesicht geklatscht wurde, viel mit Diskriminierung und Rassismus (&quot;aus ihren Kulturkreisen hätte man in ihrem Alter ja schon 3 Kinder&quot; bis hin zu von der weiblichen Chefin immer wieder gehört zu bekommen &quot;jetzt sag mir nicht du bist schwanger&quot;) zu tun hat.

Nach jahrelanger Therapie, künstlicher Versetzung in die Wechseljahre mit 23 sowie 2 Operationen habe ich mich entschieden keine Kinder zu bekommen. Zum einen weil meine Anxiety verbunden mit Kinder kriegen (was wenn es nicht klappt oder ich eine Eileiterschwangerschaft - nicht selten bei Endometriose Patienten, habe usw) mittlerweile zu groß ist sowie finanziell einfach nicht machbar wäre. Zumindest nicht in meiner Vorstellung.

Nun bekomme ich natürlich auch häufig gesagt, dass ich das später sicher bereuen würde (obwohl jeder in meinem Umfeld weiß dass ich zwei Krankheiten habe die zur Unfruchtbarkeit führen und ich zu 99% zitiere sämtliche Ärzte unfruchtbar sei) und dass man auch mit wenig Geld Kinder groß ziehen könne und das schlimmste von allem ist hören zu bekommen, dass ich erst erfahren würde was Liebe sei wenn ich ein Kind bekäme. Also die Liebe zum eigenen Kind die wahre Liebe sei.
Als ob es nicht schon reicht, dass ich mit meinem Krankheiten klar kommen muss, als POC-Frau noch mehr unter gesellschaftlichem Druck leide als weiße Frauen, kommen Freundinnen (v. A. Mütter, die alles aufgegeben haben für ihre Kinder also auch nicht mehr arbeiten oder können) mit solchen Aussagen.
Das ist einfach nicht auszuhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen Artikel!</p>
<p>Ich leide unter Endometriose und Pco Syndrom. Beide Krankheiten führen zur Unfruchtbarkeit und an jedem Tag bin ich aufgrund der Krankheiten auf irgendeineweise eingeschränkt (viele hormonelle ups and downs sowie schreckliche Schmerzen). Ich bin die Enkelin eines Gastarbeiters, bin 32 und habe was meine berufliche Laufbahn angeht eine Achterbahnfahrt hinter mir. Was &#8211; und davon bin ich überzeugt, da es mir oft knallhart ins Gesicht geklatscht wurde, viel mit Diskriminierung und Rassismus (&#8222;aus ihren Kulturkreisen hätte man in ihrem Alter ja schon 3 Kinder&#8220; bis hin zu von der weiblichen Chefin immer wieder gehört zu bekommen &#8222;jetzt sag mir nicht du bist schwanger&#8220;) zu tun hat.</p>
<p>Nach jahrelanger Therapie, künstlicher Versetzung in die Wechseljahre mit 23 sowie 2 Operationen habe ich mich entschieden keine Kinder zu bekommen. Zum einen weil meine Anxiety verbunden mit Kinder kriegen (was wenn es nicht klappt oder ich eine Eileiterschwangerschaft &#8211; nicht selten bei Endometriose Patienten, habe usw) mittlerweile zu groß ist sowie finanziell einfach nicht machbar wäre. Zumindest nicht in meiner Vorstellung.</p>
<p>Nun bekomme ich natürlich auch häufig gesagt, dass ich das später sicher bereuen würde (obwohl jeder in meinem Umfeld weiß dass ich zwei Krankheiten habe die zur Unfruchtbarkeit führen und ich zu 99% zitiere sämtliche Ärzte unfruchtbar sei) und dass man auch mit wenig Geld Kinder groß ziehen könne und das schlimmste von allem ist hören zu bekommen, dass ich erst erfahren würde was Liebe sei wenn ich ein Kind bekäme. Also die Liebe zum eigenen Kind die wahre Liebe sei.<br />
Als ob es nicht schon reicht, dass ich mit meinem Krankheiten klar kommen muss, als POC-Frau noch mehr unter gesellschaftlichem Druck leide als weiße Frauen, kommen Freundinnen (v. A. Mütter, die alles aufgegeben haben für ihre Kinder also auch nicht mehr arbeiten oder können) mit solchen Aussagen.<br />
Das ist einfach nicht auszuhalten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
