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	<title>Angst Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Die Sache mit der Panik vor dem Unvorhersehbaren.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Foto: Jillian Marleen Becker. Manchmal hast du Angst davor, dass irgendwann alles zusammen bricht. Dass alles, was du liebst, irgendwann einfach nicht mehr da sein könnte. Deine Freunde, deine Gedanken, das Talent und dein Leben. Deine Gliedmaßen kribbeln als würden tausend Maden auf deinem Körper im Takt des Herzschlags tanzen. Die Stirn heiß, der Nacken<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/02/24/die-sache-mit-der-panik-vor-dem-unvorhersehbaren/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/02/24/die-sache-mit-der-panik-vor-dem-unvorhersehbaren/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-33680" title="Jillian Marleen Becker" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-14-um-13.09.png" alt="" width="640" height="434" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-14-um-13.09.png 640w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-14-um-13.09-150x101.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-14-um-13.09-513x347.png 513w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>Foto: <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2012/02/14/fotografie-jillian-marleen-becker-2/" target="_blank">Jillian Marleen Becker</a>.</h5>
<p><strong>Manchmal hast du Angst davor, dass irgendwann alles zusammen bricht. Dass alles, was du liebst, irgendwann einfach nicht mehr da sein könnte. Deine Freunde, deine Gedanken, das Talent und dein Leben. Deine Gliedmaßen kribbeln als würden tausend Maden auf deinem Körper im Takt des Herzschlags tanzen. Die Stirn heiß, der Nacken feucht. Panik. Weil du weißt, dass du niemanden retten kannst. Sie nicht und dich selbst nicht.</strong></p>
<p>Manchmal zittert deine Stimme und die Knie werden weich. Wie ein krankes Lamm versuchst du dich auf den Beinen zu halten, aber du wirst fallen, egal wie sehr du dich bemühst. Immer dann, wenn das schlechte Gewissen dir mitten ins Gesicht schlägt, wenn dir klar wird, dass nichts vollkommen ist. Weil du nicht da sein kannst, wo man dich braucht, nicht überall zu selben Zeit. Deine Geschwister vermissen dich, während du dich fragst, ob sie dich irgendwann vergessen. Der letzte Besuch in der Heimat ist schon Monate her. Was, wenn jetzt irgendwas passiert, wenn das Schicksal schneller zuschlägt als gedacht oder der Zufall falsche Entscheidungen trifft? Dann schaust du aus der Ferne zu und kannst nichts dagegen tun. In solchen Momenten wünschst du dir, du wärest irgendwann die Erste, die geht; damit du den Schmerz nicht miterleben musst, kein einziges Mal. Wie egoistisch von dir.<span id="more-33670"></span></p>
<p>Zwischen Papiermüll und abgekauten Bleistiften steigt dir wieder die Angst in den Kopf. Diesmal nicht vor dem Ende der Existenz, sondern vor Stillstand. Die Verzweiflung über das Ausbleiben von Ideen, die Wut über den inneren Druck, der jeden guten Gedanken im Keim erstickt. Dann fürchtest du dich vor dem Verlust deiner Phantasie und davor, dass du irgendwann nicht mehr du sein kannst. Leergedacht und ausgesaugt, ohne jegliche Inspiration. Kann der Schlüssel zum Ideenhimmel jemals rosten? Alles ist vergänglich und gar nichts ist sicher. Finde dich damit ab.</p>
<p>Morgen könnte dein Job weg sein, übermorgen dein Lover, nächste Woche deine Freunde. Die Sonne könnte verglühen oder die Welt untergehen. Hör auf dich zu sorgen, sonst bist am Ende du diejenige, die einfach so verpufft.</p>
<p>Denn manchmal weinst du, weil du weißt, dass du nichts tun kannst. Nichts dagegen und nichts dafür. Weil ihr alle doch nicht mehr seid als Seifenblasen in der unendlichen Weite des Universums. Die einen schaffen es bis in den Himmel, andere zerplatzen schon am ersten Windstoß. Die Unvorhersehbarkeit der Dinge macht dir immer wieder Angst. Die Gewissheit, dass nichts kontrollierbar ist, dass der eine, sichere Weg nicht existiert. Schon morgen kann alles ganz anders sein. Ändern kannst du daran nichts. Denn mit jedem Schritt, den du zu vorsichtig gehst, vergeht auch immer ein bisschen Glück.</p>
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		<title>Die Sache mit den Zweiflern, die niemals richtig glücklich sind.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 15:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die sind niemals richtig glücklich. Weil sie nach dem Haar in der Suppe suchen, weil sie nicht loslassen können und Angst haben vor dem Fall. Wenn es gut läuft, kann es nur schlechter werden. Wenn es schlecht ist, wird es nie mehr besser sein. Meine Freundin A. ist so jemand. A ist<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/10/17/die-sache-mit-den-zweiflern-die-niemals-richtig-glucklich-sind/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/10/17/die-sache-mit-den-zweiflern-die-niemals-richtig-glucklich-sind/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27805" title="leben" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/tumblr_l9e2zyYiZw1qbs2x5o1_500.jpg" width="570" height="379" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/tumblr_l9e2zyYiZw1qbs2x5o1_500.jpg 500w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/tumblr_l9e2zyYiZw1qbs2x5o1_500-150x99.jpg 150w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></a></p>
<p><strong>Es gibt Menschen, die sind niemals richtig glücklich. Weil sie nach dem Haar in der Suppe suchen, weil sie nicht loslassen können und Angst haben vor dem Fall. Wenn es gut läuft, kann es nur schlechter werden. Wenn es schlecht ist, wird es nie mehr besser sein.</strong><br /> Meine Freundin A. ist so jemand. A ist vielleicht nicht bloß diese eine Person, A sind wir alle. Oder zumindest viele von uns. Wer B ist, hat Glück.</p>
<p>Mein Name ist A., mein Alter ist egal. Ich lebe, weil ich muss. Ich bin gern hier, aber es könnte schöner sein. Dass alles gut wird, daran glaube ich nicht. Früher oder später wird alles zusammenbrechen und dann bin ich die, die Recht behalten hat.</p>
<p>Euch allen geht es schlecht, aber mir geht es immer ein bisschen schlechter. Ich muss mich selbst ertragen, meine Gedanken, das Chaos in Herz und Hirn. Ich bin das Mädchen mit dem grauen Schatten. Wenn ich nicht aufpasse, erschlägt er mich. Es ist egal, wohin ich gehe, egal, wer bei mir ist und wie lange. Ich bin ich. Bis zu diesem einen Moment, in dem sich alles dreht und wendet, in dem plötzlich alles dunkel wird. Die Welt, die ich erlebe, formt sich zu einem schwarzen Loch im Bauch, einem Krater, der all mein Gefühl verschluckt und es verdaut, bis es als Gedankenscheiße aus meinen Ohren quillt. Ich mache mir Sorgen. Immer.<span id="more-27804"></span></p>
<p>Es ist Sonntagabend und ich sitze allein in meinem Zimmer. Das Radio rauscht, das Badewasser plätschert leise vor sich hin.. Ich will untergehen, versinken, nichts mehr hören und sehen. Weil ich mich bleischwer fühle, weil ich Angst habe, dass alles anders wird. Weil die Steine in meinem Bauch mich auf den Boden drücken und darauf warten, mir ins Gesicht zu schlagen. Dort drüben, lässig an die Wand gelehnt, steht mein Schatten. Er beobachtet mich närrisch, während ich nichts mache, bloß zerfließen. In Selbstmitleid und Ängsten. Er überwältigt mich und stülpt sich am Ende ganz über meinen Körper &#8211; denn Grau steht mir heute ganz besonders gut.</p>
<h5><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27827" title="HIDE" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59.png" width="696" height="466" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59.png 696w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59-150x100.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59-513x343.png 513w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" />Foto: Nike van Dinther</h5>
<p>Ich sitze nur da und merke, dass es wieder anfängt. Nach dem Himmel kommt die Hölle, nach der Liebe folgt meist Leid. Gestern war alles noch rosarot, heute ziehen sich schwere dunkle Streifen über dich und mich, über uns. Der, der mich gestern noch geliebt hat, scheint mich aufrichtig zu hassen. Kein Lächeln, als er neben mir aufgewacht ist, keine Umarmung am Mittag, kein Wort. Ich bin selbst schuld, weil ich nicht bin, was er gerade am meisten braucht. Weil er Besseres verdient, jemanden der schöner ist und schlauer und lustig und niemals schlecht gelaunt. Zweifel bohren sich durch meine Nasenflügel, mit jedem Atemzug.  Da ist er, der Schatten und er hat schon wieder gewonnen, hat die Macht über alles was sich sage, mache, denke. A, denke ich. Was ist passiert? Ich weiß es nicht, Nach Gründen suche ich vergebens, denn plötzlich war einfach alles anders.</p>
<p>Ich sitze in meinem Zimmer, starre an die Wände und den Schatten. Hässlich ist es hier und gar nicht warm. Gestern noch war alles noch so vertraut, heute farblos und leer. Der Tisch mag nicht mehr zu den Stühlen passen, das Bett wird zum Monster, das den ganzen Raum verschluckt. Heute sieht alle anders aus als gestern, weil sich alles gedreht hat, weil alles den Bach hinunter geht. Ich habe keine Lust aufzustehen und raus zu gehen, alles ist anstrengend, weil sich der Knoten aus Gedanken zu einer fiesen Laus formt, die mir im Minutentakt über die Leber läuft. Unzufriedenheit und Zweifel treten gemeinsam in die Arena, prügeln sich windelweich bis am Ende beide heulen. Kapitulation. Die miese Laune ist nicht da, weil die Welt mies ist, sondern weil ich selbst mies bin. Weil ich mich immer weiter hinein katapultiere in diesen Teufelskreis aus &#8222;Alles Doof Finden &#8211; ein unangenehmer Zeitgenosse sein &#8211; auf weniger Zuneigung als zuvor stoßen &#8211; sich deshalb ungeliebt fühlen &#8211; dadurch noch unsicherer werden &#8211; sich selbst scheiße finden &#8211; deshalb scheiße zu anderen sein &#8211; Angst davor haben, dass andere einen scheiße finden, weil man ja gerade scheiße zur ganzen Welt ist &#8211; aus Trotz alles noch scheißiger als vorher finden &#8211; an allem zweifeln &#8211; verzweifeln&#8220;.</p>
<p>Schwappschwapp. Der Kopf läuft über, wie das Badewasser am Beckenrand. Ich mache das Licht aus, dann töte ich Schatten, einfach so. Mein Kopf wird nass, meine Ohren werden nass, alles wird nass. Plötzlich kann ich wieder denken: Ich habe wirklich einen Schatten &#8211; denn eigentlich ist alles gut und das Leben liegt in trockenen Tüchern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27829" title="bath" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27.png" width="586" height="564" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27.png 586w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27-150x144.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27-513x493.png 513w" sizes="(max-width: 586px) 100vw, 586px" /></p>
<p>Foto oben <a href="http://cass-ie.tumblr.com/" target="_blank">via</a>.</p>
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		<title>Mehr Schein als Sein &#8211; deine Angst, du selbst zu sein.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 14:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[du selbst zu sei]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr Schein als Sein - deine Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich möchte dich schütteln. Dir sagen, dass du damit aufhören musst. Aufhören, dieses Spiel zu spielen, dir jeden Tag ein neues Kostüm zu nähen. Jemand zu sein, der du nicht bist. Hör auf. Sonst ist am Ende nichts mehr übrig. Du sitzt in deinem Zimmer und weißt nicht mehr wohin. Was tun, was denken, was<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/08/10/mehr-schein-als-sein-deine-angst-du-selbst-zu-sein/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/08/10/mehr-schein-als-sein-deine-angst-du-selbst-zu-sein/tumblr_lpnx0yjaym1qgatv4o1_500/" rel="attachment wp-att-23909"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/08/10/mehr-schein-als-sein-deine-angst-du-selbst-zu-sein/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-23909" title="ANgst" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lpnx0yjaYM1qgatv4o1_500.jpg" alt="" width="533" height="388" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lpnx0yjaYM1qgatv4o1_500.jpg 500w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lpnx0yjaYM1qgatv4o1_500-150x109.jpg 150w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a></a></p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/08/10/mehr-schein-als-sein-deine-angst-du-selbst-zu-sein/tumblr_lpnu0qwnsj1ql685no1_500/" rel="attachment wp-att-23859"><br />
</a><strong>Ich möchte dich schütteln. Dir sagen, dass du damit aufhören musst. Aufhören, dieses Spiel zu spielen, dir jeden Tag ein neues Kostüm zu nähen. Jemand zu sein, der du nicht bist. Hör auf. Sonst ist am Ende nichts mehr übrig.</strong></p>
<p>Du sitzt in deinem Zimmer und weißt nicht mehr wohin. Was tun, was denken, was fühlen? Kleine Finger berühren die kahle Haut deines Beins, das eben noch im Leben stand. Nach Tod fühlt es sich an. Kalt und leer und irgendwie fremd. Die Tür ist zu, das Spiel ist aus. So lange hast du an deiner Maske gefeilt, sie sorgsam verziert und mit Mühe poliert. Der kleine Riss wird immer größer und langsam dämmert dir, dass du nichts mehr retten kannst. Nicht schon wieder. Kreidige Fetzen bröckeln von deiner Nasenspitze und hinterlassen ein pudriges Kratzen im Hals. Eine trockene Dürre im Magen und Nebel im Hirn. Verleugne dich, so gut es geht.<span id="more-23849"></span></p>
<p>Du bist im Fieber. Das Streben nach Anerkennung, Bewunderung und Neid. Du willst größer sein als er und sie, klüger, besser und immer beschäftigt. Auf deinem Nachttisch stapeln sich Bücher von Baudelaire und all den alten Männern, dessen Namen auf dem Cover dir Respekt verschaffen. Schweißperlen rinnen an deinen Stirnfalten entlang. Weil niemand immer nur erstklassig sei kann. Du nicht und auch nicht die Literatur, die du wälzt. Der Sinn steht dir nach einem kühlen Regen aus leichten Wortfetzen und Bildern, die deine Gedanken Ruhen lassen und all die Sorgen wegspülen. Ein Magazin, ein einfaches Magazin. Du kannst nicht. Nimm eine Zeitung, die nach Intellekt schreit! Zeig keine Schwäche, sei immer perfekt. Gib es vor ihnen nicht zu, gestehe es dir selbst nicht ein. Sie könnten sonst denken, du seist gewöhnlich. Willst du das? Halt fest an deiner Maske, die dir die Luft zum Atmen nimmt. Aber vergiss nicht: Fieber kann tödlich sein.</p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/08/10/mehr-schein-als-sein-deine-angst-du-selbst-zu-sein/tumblr_lorfrblmpu1qc0ckqo1_500/" rel="attachment wp-att-23910"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-23910" title="wasser" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lorfrbLMPU1qc0ckqo1_500.jpg" alt="" width="500" height="332" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lorfrbLMPU1qc0ckqo1_500.jpg 500w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lorfrbLMPU1qc0ckqo1_500-150x99.jpg 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>Du denkst an früher und dann an jetzt. Daran, wie es ist, leicht zu sein und frei. In deinen Händen hältst du ein Foto aus vergangenen Zeiten. Das Glas ist gesprungen und schneidet Wunden in deine Haut. Dummes tun, einfach so, und Dummes denken. Salzstangen in die Nase stecken und Luftschlösser bauen. All das hast du verlernt. Rede niemals kopflos, Nonsense ist dein Feind. Nur Dummköpfe plappern vom Leben und von Einfachheit, von Fehlern und Träumen. Kunst, das ist was. Das hat Substanz. Kunst ist das, was zählt. Kunst ist, was man von dir erwartet. Sei interessiert, sei wissend, sei alles, bloß nicht naiv. Schmücke dich mit Wissen, mit Oberflächligkeit und Sätzen, die nicht du erdacht hast, sondern sie. Die Menschen, die so sind, wie du gern wärst. Bau dir ein Gerüst aus all den Gemälden und stell es unter deine Füße, damit du größer erscheinst. Schau Filme, tiefgründige Filme oder schwarzweiße, Filme, die niemand kennt oder jeder, der viel weiß. Höre nicht auf dich und erst recht keine schlechte Musik, lass dich nicht berieseln von Schönheit ohne Sinn. Spürst du das kleine, schwache Gefühl, das leise Bröckeln der Fassade? Winzige Tropfen auf der Maske und die Farbe verblasst. Genau wie du selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/08/10/mehr-schein-als-sein-deine-angst-du-selbst-zu-sein/tumblr_lpnu0qwnsj1ql685no1_500/" rel="attachment wp-att-23859"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-23859" title="abtauchen" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lpnu0qwnSJ1ql685no1_500.jpg" alt="" width="562" height="381" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lpnu0qwnSJ1ql685no1_500.jpg 500w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/08/tumblr_lpnu0qwnSJ1ql685no1_500-150x101.jpg 150w" sizes="(max-width: 562px) 100vw, 562px" /></a></p>
<p>Sonntag und du liegst am Boden. In deinen Händen weiße Asche. Manchmal fragst du dich, was von dir übrig ist und wer du wirklich bist, wer du wärst, wenn sie nicht wären. Wie sich Glück anfühlt, hast du vergessen, bloß Erfolg und ein bisschen Stolz. Gestern Ekel vor dem Pöbel, heute jede Menge Neid. Denn heute wäre die Zeit gewesen. Zeit für dich, Zeit zu tun, wonach dir ist. Aber du kannst nicht, bist gefangen in deinem Konstrukt aus heuchlerischen Prinzipien und einer wahllos vorgefertigten Meinung. Rennst von A nach B, um Punkte zu sammeln und nichts zu verpassen. Von oben herab behandelst du sie, die in der Normalität Gestrandeten. Weil du gerne wärst wie sie. Erinnerst du dich an dein selbst erbautes Gerüst, die Mauer aus geistreichen Ergüssen, die dich vor dem Mainstream schützt? Winzig kleine Würmer nagen an dem modrigen Holz, Tag für Tag. Ganz langsam verschlingen sie die Splitter des Scheins, bis am Ende alles zusammen bricht. Von dort oben fällt man tief. Du weißt genau, was du vermisst, aber sie wissen, was dir fehlt: Der Mut, du selbst zu sein.</p>
<h6> Fotos <a href="http://fatal-passion.tumblr.com/" target="_blank">via</a> und <a href="http://onelonestar.tumblr.com/" target="_blank">via</a>.</h6>
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