<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hijab Fashion Archive - Jane Wayne News</title>
	<atom:link href="https://www.thisisjanewayne.com/news/tag/hijab-fashion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/tag/hijab-fashion/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Jun 2016 10:28:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Politik &#038; Mode //  Wie sich die Geister an &#8222;Islamic Fashion&#8220; scheiden</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 14:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hijab Fashion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=131758</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als im vergangenen Jahr erste Bilder der Hijab- und Abayas-Kollektion aus dem Hause Dolce &#38; Gabbana im Netz auftauchten, schoss mir ehrlich gesagt nichts weiter als &#8222;aha, ganz schön clever!&#8220; durch den Kopf. Der Nahe Osten gab bereits 2014 mehr als 8,7 Milliarden Dollar für Luxusmode aus, rund ein Drittel der weltweiten Haute-Couture-Kundinnen kommt von dort. Domenico Dolce und Stefano<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/">Politik &#038; Mode //  Wie sich die Geister an &#8222;Islamic Fashion&#8220; scheiden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-131762" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/04/islamic-fashion-hijab-mode-.jpg" alt="islamic fashion hijab mode" width="846" height="1023" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/04/islamic-fashion-hijab-mode-.jpg 846w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/04/islamic-fashion-hijab-mode--150x181.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/04/islamic-fashion-hijab-mode--424x513.jpg 424w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/04/islamic-fashion-hijab-mode--662x800.jpg 662w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/04/islamic-fashion-hijab-mode--624x755.jpg 624w" sizes="(max-width: 846px) 100vw, 846px" /></a>Als im vergangenen Jahr erste Bilder der Hijab- und Abayas-Kollektion aus dem Hause Dolce &amp; Gabbana im Netz auftauchten, schoss mir ehrlich gesagt nichts weiter als &#8222;aha, ganz schön clever!&#8220; durch den Kopf. Der Nahe Osten gab bereits 2014 mehr als 8,7 Milliarden Dollar für Luxusmode aus, rund ein Drittel der weltweiten Haute-Couture-Kundinnen kommt von dort. Domenico Dolce und Stefano Gabbana würden mit ihrer Mode für muslimische Frauen, den prachtvollen Kopftüchern und edlen Gewändern, also zweifelsohne den Nagel auf den Kopf und den Zeitgeist treffen, auch im wirtschaftlichen Sinne. Wo die einen ganz optimistisch von Kulturverständigung sprechen und auch das Auftauchen einer Kopftuchträgerin in der zuletzt <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/" target="_blank">viel diskutierten H&amp;M Kampagne</a> von 2015 als fortschrittlich und richtig bewerten, beginnt für andere der ganz große Diskurs. Die Guardian-Autorin <a class="tone-colour" href="http://www.theguardian.com/profile/ruqaiya-haris" rel="author" data-link-name="auto tag link">Ruqaiya Haris</a> etwa bemängelt im Fall D&amp;G vor allem den Umstand, dass eine (westliche) Gesellschaft, die immer wieder mit Islamfeindlichkeit hadere, offensichtlich nur dann für die muslimisch geprägte Kultur zu schwärmen scheine, wenn ihr ein weißer, kapitalistischer Stempel aufgedrückt wird, wenn es um Geld geht. Und auch die britische Bloggerin <a class="u-underline" title="" href="http://www.dinatorkia.co.uk/style/designer-abbayas-whats-new/" data-link-name="in body link" data-component="in-body-link">Dina Torkia</a> weiß nicht recht, was sie vom neuen Interesse der Modekonzerne an ihrer Religion halten soll: “I dreamed of being included in the mainstream of haute couture, &amp; whilst D&amp;G have managed to recognise us with this collection, they’ve also managed to exclude us.”</p>
<p>Dabei hatten sämtliche Medien doch gerade erst von diesem neuen Geschäftsmodell als wichtigem Schritt hin zu mehr Toleranz samt Vorreiter-Funktion berichtet; Uniqlo zog mit einer  Kopftuch-Kreationen in Kooperation mit Designerin Hana Tajima nach, Marken wie DKNY, Tommy Hilfiger oder Mango launchen bereits seit 2014 regelmäßig festliche Ramadan-Kollektionen. Und zwar ganz zum Leidwesen von Sozialistin Laurence Rossignol.<span id="more-131758"></span></p>
<p>Die französische Ministerin für Familie, Kinder und Frauenrechte empörte sich erst vergangene Woche über Marken, die parallel zur Hauptlinie &#8222;Islamic Fashion&#8220; anbieten &#8211; sie entzögen sich ihrer sozialen Verantwortung und würden in gewisser Weise für das Einsperren des weiblichen Körpers werben. Dass moderne, muslimische Frauen sich mitunter eigenständig dazu entscheiden, Kopftuch zu tragen, kommt der 58-Jährigen offenbar nicht in den Sinn, was durch einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/stil/paris-frankreich-streitet-ueber-islamic-fashion-1.2929124" target="_blank">beeindruckend diskriminierenden Vergleich</a> schnell deutlich wurde. Ohnehin zeigt sich Frankreichs Regierung durch das längst eingetretene Kopftuch-Verbot erschreckend radikal. Ganz so, als gäbe es da nichts zwischen &#8222;bejubeln&#8220; und &#8222;dagegen sein&#8220;. So etwas wie Toleranz oder Respekt zum Beispiel.</p>
<p>Für Gegner von &#8222;Islamic-Fashion&#8220; bleibt das Verhüllen des Körpers und des Haars schlussendlich ein Zeichen von Unterdrückung. Für viele selbstbestimmte Musliminnen hingen ist es ein Bekennen zur eigenen Spiritualität. Statt sich das Gesicht zu verschleiern, haben sie etwas zu sagen. Nicht umsonst boomen <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/" target="_blank">Hijab-Mode-Tutorials und -Blogs</a>, die vor allem eine junge Zielgruppe bedienen. Dennoch ist das Kopftuch kein Accessoire, sondern ein Politikum. Es steht, jedenfalls <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hidschāb" target="_blank">ursprünglich</a>, für die Kleinhaltung der Frau, die bis heute nachwirkt.</p>
<p>Da liegt die Vermutung nahe, dass dieses ganze Für und Wider ohnehin längst überholt wäre, müssten laut Koran auch Männer Kopftuch tragen. Zumindest wäre es dann einfacher, das Kopftuch als Mode mit spirituellem Hintergrund zu begreifen, statt sich davor zu fürchten, mit dessen Glorifizierung ein veraltetes, frauenfeindliches Diktat aufrecht zu erhalten. Das Phänomen europäischer Firmen, die separate Kollektionen für den Nahen Osten entwerfen, verknotet also weiterhin Gehirnwindungen und scheidet sämtliche Geister, auch in der Modebranche selbst. Pierre Bergé, der einstige Mit-Begründer von Yves Saint Laurent Couture erklärte jüngst: &#8222;Ich dachte immer, dass ein Modeschöpfer dazu da sei, Frauen schöner zu machen, ihnen Freiheit zu geben, und nicht Komplize dieser Diktatur zu sein, die Frauen dazu zwingt, sich zu verstecken (&#8230;). Verzichtet auf Geld, habt Überzeugungen!&#8220; Gemeint waren auch Dolce und Gabbana. Die Frage ist bloß: Gibt es überhaupt die eine, richtige Überzeugung?</p>
<p>Es ist doch so: Vor knapp drei Jahren bezwang Raha Moharrak als erste saudische Frau den Mount Everest, aber bis heute hat die christliche Kirche noch &#8222;keine Vollmacht zur Gleichstellung der Frau vom Herrn erhalten.&#8220; Vielleicht muss sich die Gesellschaft zunächst als globales Ganzes weiter öffnen, auf beiden Seiten der Weltkugel. Dann gehören Hijabs und Abayas für selbstbestimmte, praktizierende Musliminnen vielleicht irgendwann wie ganz selbstverständlich zur Hauptlinie von Luxusmodemarken und zwar ohne bitteren Beigeschmack.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/">Politik &#038; Mode //  Wie sich die Geister an &#8222;Islamic Fashion&#8220; scheiden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/04/07/politik-mode-wie-sich-die-geister-an-islamic-fashion-scheiden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>14</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hijab Fashion //  Mode mit Kopftuch</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jane Wayne Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Hijab Fashion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=120416</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerade einmal zwei Sekunden ist sie zu sehen. Weite schwarze Hose, ein altrosaner Mantel, die große Sonnenbrille im Gesicht. Und ein Kopftuch verdeckt ihre Haare &#8211; Millionenfach wurde H&#38;Ms Video „Close The Loop“ angesehen und geteilt. Aber nicht etwa wegen der Recycling-Botschaft, sondern weil endlich einmal eine große Modekette Muslimas direkt als Kundinnen anspricht. Für die<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/">Hijab Fashion // &lt;br/&gt; Mode mit Kopftuch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-120426" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/11/hijab-fashion.jpg" alt="hijab fashion" width="1000" height="881" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/11/hijab-fashion.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/11/hijab-fashion-150x132.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/11/hijab-fashion-513x452.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/11/hijab-fashion-800x705.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/11/hijab-fashion-624x550.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a>Gerade einmal zwei Sekunden ist sie zu sehen. Weite schwarze Hose, ein altrosaner Mantel, die große Sonnenbrille im Gesicht. Und ein Kopftuch verdeckt ihre Haare &#8211; <span class="s1">Millionenfach wurde H&amp;Ms Video „Close The Loop“ angesehen und geteilt. Aber nicht etwa wegen der Recycling-Botschaft, sondern weil endlich einmal eine große Modekette Muslimas direkt als Kundinnen anspricht. Für die 23-jährige Mariah Idrissi, die in dem Spot als Model zu sehen ist, schließen sich ihr Interesse an Mode und ihre islamischen Überzeugungen nicht aus: Lippenstift und Nasenpiercing sind okay, Kopftuch Pflicht und ihre Füße möchte sie lieber nicht zeigen.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Nach und nach wächst die Nische, in der Mode und der Islam vereinbar sind. Was in Großbritannien schon längst dazugehört, steckt in Deutschland noch ein bisschen in den Kinderschuhen. In England sind Modebloggerinnen wie <a href="https://www.youtube.com/channel/UC_KQKeg7kNrlvrIXPnpwgEA" target="_blank">Dina Tokio</a> oder Amena Khan längst zu Designerinnen avanciert, die ihre nicht immer muslimischen Kundinnen mit weiter Kleidung, auffälligem Schmuck und modernen Tüchern versorgen.</span><span id="more-120416"></span></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 658px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-version="5">
<div style="padding: 8px;">
<div style="background: #F8F8F8; line-height: 0; margin-top: 40px; padding: 50.0% 0; text-align: center; width: 100%;"></div>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://instagram.com/p/8Y93xLtnfx/" target="_blank">Ein von D I N A T O K I O (@dinatokio) gepostetes Foto</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2015-10-03T21:13:05+00:00">3. Okt 2015 um 14:13 Uhr</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js" async="" defer="defer"></script><span class="s1">Damit treffen sie genau den Nerv der Zeit, in der junge, muslimische Mädchen sich eigenständig dazu entscheiden, den Hijab, das Kopftuch, zu tragen. Für sie ist das Verhüllen kein Zeichen von Unterdrückung, sondern ein Bekennen zur eigenen Spiritualität. Ihn nicht zu tragen wäre hingegen eine Art Verstecken: Das Verstecken der eigenen Religion. Die Hijabistas (Hijab + Fashionistas) wandeln zwischen zwei Identitäten, zwischen zwei Kulturen. Auf der Straße werden sie kritisch angesehen, werden gefragt, wie sie in Europa als selbstbestimmte Frau ein Kopftuch tragen können. Auf Seiten der Muslime hält man ihre Kleidung für zu bunt, zu eng, zu auffällig.</span> <span class="s1">Leicht ist es sowieso nicht, sich als gläubige Muslima modebewusst zu kleiden, da die westliche Bekleidungsindustrie erst nach und nach entdeckt, dass sie Kundinnen haben, die weder Transparenz noch tiefe Ausschnitte wollen. Nachdem im letzten Jahr zwei arabische Modeexpertinnen eine Kollektion aus langen Kleidern, Overalls und langärmligen Oberteilen für Donna Karan designten, zogen in diesem Jahr Mango, DKNY und Hilfiger nach und präsentierten pünktlich zum Ramadan ihre Interpretation von Mode, die halal, also nach islamischem Recht erlaubt, ist. Auch die britische Designerin <a href="http://nkapucu.tumblr.com/" target="_blank">Barjis Chohan</a> baut mit ihrem Label eine Brücke zwischen westlicher und östlicher Welt und zeigte sogar auf der London Fashion Week.</span>   </p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 658px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-version="5">
<div style="padding: 8px;">
<div style="background: #F8F8F8; line-height: 0; margin-top: 40px; padding: 50.0% 0; text-align: center; width: 100%;"></div>
<p><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://instagram.com/p/9atkmJsBHr/" target="_blank">Ein von <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3a8.png" alt="🎨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />✏️<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3ac.png" alt="🎬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3b5.png" alt="🎵" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3a4.png" alt="🎤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f4f7.png" alt="📷" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3a5.png" alt="🎥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f338.png" alt="🌸" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f33b.png" alt="🌻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f457.png" alt="👗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f460.png" alt="👠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f451.png" alt="👑" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@indahnadapuspita) gepostetes Foto</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2015-10-29T10:00:32+00:00">29. Okt 2015 um 3:00 Uhr</time>
</div>
</blockquote>
<p><script src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js" async="" defer="defer"></script></p>
<p class="p3"><span class="s1">Hierzulande hinkt der Zeitgeist noch ein bisschen hinterher, doch die Onlinecommunity wächst stetig. Bloggerinnen wie Indah Nada Puspita aus Hannover erreichen mehr als 300.000 Follower bei Instagram, Neslihan Kapucu designt Kleidung, die von ihren türkischen Wurzeln inspiriert ist und Illustratorin Ayse Kilic zeichnet Kopftuch tragende Models. In sozialen Netzwerken tauschen sich junge Muslima über ihre Begeisterung für Mode aus, auf Youtube finden sie Tutorials zum Binden des Hijab in den verschiedensten Variationen und Online-Shops bieten genügend Auswahl, wenn bei der Modekette um die Ecke mal wieder nichts Passendes dabei war.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"></span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Diesen jungen Frauen, die oftmals schon zur 3. Einwanderergeneration gehören, mangelnde Selbstbestimmung vorzuwerfen, das wäre nicht richtig. Sie vermitteln ein neues Bild, verstecken sich nicht hinter langen, dunklen Gewändern, mit denen ihnen der Mund verhangen wird. Sie haben etwas zu sagen, entscheiden sich manchmal erst mit 30 dazu, den Hijab zu tragen oder kombinieren ihn mit rotem Lippenstift, Flip-Flops und engen Hosen.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Nur eines wollen sie alle nicht. Dass vergessen wird, dass jede von ihnen sie selbst ist, ihren eigenen Stil und eigene Interessen hat. Dass auch wenn ihre Religion sie prägt, sie nicht ihre ganze Identität ausmacht. Und dass sie eben nicht nur dieses Stück Tuch sind, das sie um den Kopf tragen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1" style="color: #f013aa;"><strong>Von Judith Brachem.</strong></span></p>
<p><span style="color: #f013aa;">Judith Brachem, 23-jährige Wahlhamburgerin, die in einem früheren Leben mal Landei war. Wenn sie nicht gerade Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften studiert, steckt sie Models als Ausgleich zum eigenen All-Black-Everything-Stil in möglichst helle Klamotten, gibt ungefragt ihren feministischen Senf dazu oder schreibt über das coolste Pärchen der Welt: Mode und Kunst.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2" style="color: #f013aa;">Mehr von ihr gibt’s hier: <a style="color: #f013aa;" href="http://instagram.com/judithbrachem/"><span class="s3">http://instagram.com/judithbrachem/</span></a></span></p>
<p class="p1"><span class="s1" style="color: #f013aa;">Und manchmal auch hier: <a style="color: #f013aa;" href="http://www.judica.org/"><span class="s4">http://www.judica.org</span></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/">Hijab Fashion // &lt;br/&gt; Mode mit Kopftuch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/02/hijab-fashion-mode-mit-kopftuch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>23</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
