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	<title>Kranksein Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>5 Gründe zuhause zu bleiben, oder: Zum Teufel mit dem Präsentismus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 18:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich kann gar nicht glauben, dass ich diese Zeilen überhaupt tippe. Eigentlich scheint die Sachlage nunmal wirklich keine Fragen offen zu lassen: Wer krank ist, möge bitte gesund werden. Und wo wird man gesund? Genau, im Bett. Und wie? Indem man sich Ruhe gönnt. Klar wie Kloßbrühe. Bloß hält sich kaum jemand daran. Eine interne<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/01/15/krank-bleibt-doch-bitte-einfach-liegen-oder-zum-teufel-mit-dem-praesentismus/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich kann gar nicht glauben, dass ich diese Zeilen überhaupt tippe. Eigentlich scheint die Sachlage nunmal wirklich keine Fragen offen zu lassen: Wer krank ist, möge bitte gesund werden. Und wo wird man gesund? Genau, im Bett. Und wie? Indem man sich Ruhe gönnt. Klar wie Kloßbrühe. Bloß hält sich kaum jemand daran. Eine interne Befragung meines Freundeskreis ergibt in der fast dritten Januarwoche: Vier Erkältungsfälle. Jedoch säuft nur ein einziger der von Bazillen und Viren Flachgelegten deshalb Tee und verpennt wichtige Meetings. Alle anderen sitzen mit viel Schnodder in der Nase und schmerzenden Gliedern in ihren Büros, trinken Aspirin Complex statt heiße Zitrone, leiden lautlos oder motzen leise und verteufeln den Vitamin D-armen Winter. Dabei sollten sie lieber sich selbst verfluchen. Und die wahnsinnig gewordene Arbeitswelt, die ihnen die Last des ewigen Präsentismus überhaupt erst eingeheimst hat. Präsentawas?</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Freundin Wiki weiß: &#8222;Mit Präsentismus (von <i>Präsenz</i> – Anwesenheit) bezeichnen Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin das Verhalten von Arbeitnehmer*innen, die insbesondere in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit&nbsp;trotz Krankheit am Arbeitsplatz sind (&#8230;). Ich weiß nicht, aus welcher Zeit dieser Eintrag stammt, aber selbst ohne Konjunkturschwäche trauen sich offenbar nur wenige, einfach mal &#8222;Nein&#8220; zu sagen. Zu Kolleg*innen, Vorgesetzten und dem Job, der wohl auch nach der Grippe noch existent sein würde. Letzteres scheint für unsere Ratio jedoch nicht so leicht greifbar zu sein. Vielleicht, weil wir im Digitalen Zeitalter ohnehin permanent erreichbar sein müssen und vergessen haben, dass es tatsächlich möglich ist, sich für einen Augenblick von der Außenwelt abzunabeln, ganz bewusst. Aber auch, weil wir ständig in Sorge sind, man könne uns für faul halten, für wenig zuverlässig oder im schlimmsten Fall sogar für Arschlöcher, die wegen zu wenig Bock lieber die anderen ackern lassen. Und wohin mit all dem dem erlernten Verantwortungsbewusstsein? Kaum jemand fällt schließlich gern anderen zur Last.</p>
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