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	<title>My Life is a Mixtape Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>My Life is a Mixtape // 21 Lieder von damals bis heute mit&#8230; Sarah Jane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 09:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtape]]></category>
		<category><![CDATA[My Life is a Mixtape]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In My Life is a Mixtape nehmen wir euch mit auf eine ganz persönliche Reise durch unser Leben, ein Blick in unser Tagebuch quasi, denn in wirklich jedem Song steckt irgendeine wunderbare bis schmerzliche Erinnerung. Als Nike Jane vor wenigen Wochen startete und euch ihr Mixtape kredenzte, fielen mir auf anhieb 40 Lieder ein, die ich<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/01/my-life-is-a-mixtape-20-lieder-von-damals-bis-heute-mit-sarah-jane/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/01/my-life-is-a-mixtape-20-lieder-von-damals-bis-heute-mit-sarah-jane/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-161576" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne.jpg" alt="" width="1000" height="926" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne-150x139.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne-513x475.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne-768x711.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne-800x741.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/mixtape_sarah-thisisjanewayne-624x578.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>In <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/tag/my-life-is-a-mixtape/" target="_blank"><strong>My Life is a Mixtape </strong></a>nehmen wir euch mit auf eine ganz persönliche Reise durch unser Leben, ein Blick in unser Tagebuch quasi, denn in wirklich jedem Song steckt irgendeine wunderbare bis schmerzliche Erinnerung. Als Nike Jane vor wenigen Wochen startete und euch <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/08/my-life-is-a-mixtape-1-20-lieder-von-damals-bis-heute-mit-nike-jane/" target="_blank">ihr Mixtape</a> kredenzte, fielen mir auf anhieb 40 Lieder ein, die ich vom Fleck weg mit euch teilen wollte: Seit gestern Nachmittag sitze ich nun schon an meinem ganz persönlichen Mixtape und fahre eine emotionale Achterbahn, die ihr glücklicherweise nicht nachvollziehen müsst. Aber dennoch: Irgendetwas reinigendes, großartiges und magisches steckt in dieser Auflistung sämtlicher Song von damals bis heute und ich kann nur jedem ans Herz legen, es uns gleich zu tun und einmal genau zu notieren, welches Lied wann was auslöste, welche Momente ihr damit verbindet und wie verrückt die Zeit doch war. Wie Nike schon sagte:</p>
<p><em>Jeder von uns trägt schließlich eine ganz persönliche Speicherplatte mit sogenannten Life-Hits mit sich herum. Die müssen gar nicht alle schön sein, Ehrlichkeit zählt viel mehr.</em> Deshalb schließe ich mich hier fix an und kredenze euch Mixtape #2, das irgendwie zu lang ist, indem trotzdem so viel fehlt:<span id="more-161517"></span></p>
<p><strong>1. Die Kindheitserinnerung</strong></p>
<p>Mein Vater klopft mit seinen Händen aufs Bein und pfeifft. Zugegeben, das tat er eigentlich immer, wenn ihm ein Lied gefiel. Aber bei diesem Song ist die Erinnerung daran besonders stark. Meine Schwester dreht die Anlage auf und ich sehe <em>Phil Collins</em> mit seinen Band-Kollegen durch einen weißen Raum marschieren &#8211; weiter reicht die bildliche Vorstellung der Situation nicht mehr. Ich weiß bloß, dass mein Papa später immer betonte, dass er den Song gar nicht so sehr möge. &#8222;I can&#8217;t dance&#8220; von <em>Genesis</em> ist das Lied, das mir so sehr im Gedächtnis geblieben ist, wie sonst nur <em>Pink Floyd</em> mit &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=uEPVqJjMiAc" target="_blank">Wish you were here</a>&#8222;. Ich war 4.</p>

<p><strong>2. Der erste große Auftritt</strong></p>
<p>Hachen, 1993. Meine Familie und ich leben im Sauerland und ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen. <em>4 Non Blondes</em> schaffte es auf die Best-Of-Doppel-CD der Bravo Hits 93 und lief bei mir rauf und runter in der Doppelgarage meines Vaters, die zugleich Werkelraum war. Es hallte dort besonders gut und hatte eine Mikrophon-artige Power. Trotzdem schrie ich mir natürlich die Seele aus dem Leib und performte, was das Zeug hielt. Es war zugleich das Jahr des Umbruchs, denn in dem Jahr trennten sich meine Eltern und wir zogen ins Rheinland. Was ich damals nicht ganz verstand, gar schlimm fand, sollte der Soundtrack für eine große Veränderung werden.</p>

<p><strong>3. Ach, Viva!</strong></p>
<p>Bei uns daheim gab&#8217;s bloß eine Handvoll Sender, aber in der Junggesellenbude meines Vaters gab es alles: Einen PC, ein riesiges Wohnzimmer zum Performen, zum &#8222;Mila Superstar mit Luftballon&#8220;-Nachahmen, prickelnden Eistee aus Dosen &#8211; und Viva! Ein wahr gewordener Traum also. Und im Fernseher lief<em> Donna Lewis</em> mit &#8222;I love you alway forever&#8220;. Ich singe das Lied heute übrigens noch immer so, wie damals: Denglisch deluxe.</p>

<p><strong>4. Höher!!!</strong></p>
<p>Ein My First Sony Kassetten-Rekorder samt Mikro und ein Dachfenster, in dem ich mich bei Dunkelheit spiegeln konnte, reichten meiner Schwester damals aus, um die perfekte Performance mit mir zu üben. Es lag <em>Mariah Carey</em>s Album im CD-Player und &#8222;Hero&#8220; lief rauf und runter, mit Ausnahmen von &#8222;Stopp, nochmal&#8220;- und &#8222;Höher&#8220;-Einwänden von Kristin. Ich weiß nicht genau, wie meine Mutter diese gesanglichen Höllenqualen ertragen hat, aber es tut mir bis heute aufrichtig leid. Wir jedenfalls waren fest davon überzeugt, dass meine Schwester noch eine ganz große Sängerin aus mir machen könnte.</p>

<p><strong>5. 1997 schon wissen, wie der Mann der Träume aussieht</strong></p>
<p><em>Isaac Hanson</em>, der <em>Mann</em> meiner Träume mit 10. Was war da los? Entweder die Jungs trugen Pottschnitt oder die erste Gel-Helikopter-Frisur. Aber lange Haare? Hach, Isaac. Ich war zum ersten Mal schwer verliebt. Offensichtlich hat sich schon damals mein !Männer-Typ&#8220; manifestiert, denn auch der Liebste von heute trägt langes Haar.</p>

<p><strong>6. Von Star-Schnitten, Deo-Dosen und &#8222;Ghetto Superstar&#8220;</strong></p>
<p>Ich teilte mir lange Zeit das Zimmer mit meiner älteren Schwester. Ein Zimmer voller <em>Caught in the Act</em> und <em>Britney Spears-</em>Postern. Es gab keinen Setzkasten, dafür sammelte meine Schwester Impuls-Deodosen und reihte die verschiedenen Sorten sorgsam auf. Ein Zimmer, zwei Aiwa-CD-Spieler. Meiner war immer aus. Dafür lief ihrer immer. Und dank ihr kam 1998 DAS Lied in meine Ohren: <em>Pras featuring Mya &amp; Ol&#8216; Dirty Bastard</em> &#8222;Ghetto Superstar&#8220;. Den Hype um <a href="https://www.youtube.com/watch?v=N6voHeEa3ig" target="_blank">Coolio</a> verstand ich damals allerdings nicht. Mya&#8217;s Part singe ich auch heute noch falsch.</p>

<p><strong>7. Das liebste Mixtape voller Erinnerungen</strong></p>
<p>Eine meiner besten Freundinnen (bis heute!) schenkte mir nach der 6. Klasse ein Mixtape auf Kassette mit all unseren Liedern. Ziska verließ die Schule und damit ich sie nicht vergessen sollte, gab&#8217;s die volle Ladung <em>Dirty Dancing-</em>Soundtracks und dieses Lied hier:</p>

<p><strong>8. Himmel, was sind wir erwachsen!</strong></p>
<p>Und auf natürlich war da Nike Jane und die neue Schule war gar nicht mehr so ungewohnt und neu und groß und anders. Mit ihr wurde fast alles zum ersten Mal gemacht: Wir spuckten vom ersten, zweiten und dritten Mal Alkohol, ließen uns heimlich Bauchnabel-Piercings stechen oder verreisten mit <em>Ruf Jugendreisen</em> in unseren ersten, eigenen Sommerurlaub. Ich könnte jetzt zig Lieder spielen, aber dieses eine, das kommt mir gerade in den Sinn. Warum? Sie wird mich wahrscheinlich schlagen, wenn sie das jetzt liest &#8211; aber: Erinnerst du dich noch? Wir, in Krefeld, auf einem Silbermond-Konzert? Waren wir 14?</p>

<p><strong>9.</strong> <strong>2001 Aaliyah &#8222;Try again&#8220;</strong></p>
<p>Es ist 2001 und wir fühlen uns alle so cool. Girl Power wird auch nach den <em>Spice Girl</em> groß geschrieben, zum Beispiel dank <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aRcAvsZgjXA" target="_blank">Aaliyah</a> und <em>TLC</em>. Ich war unendlich traurig, als zwei meiner liebsten Sängerinnen kurz hintereinander starben.</p>

<p><strong>10. Der erste Freund!</strong></p>
<p>&#8230; und dann war da Michi. Mein erster richtiger Freund. Und selbst wenn unsere gemeinsame Zeit nur acht Monate lang hielt (ich beendete das Ganze hochdramatisch und ziemlich tränenreich), waren wir noch wahnsinnig lange dickste Buddies, verschlangen Döner zusammen und passten aufeinander auf. Im Radio lief hoch und runter: Maroon 5.</p>

<p><strong>11. Das Gefühl von Freiheit</strong></p>
<p>2005: Mein Lupo und ich, wir waren das Dreamteam schlechtin. Wer dort, wo ich herkomme, keinen fahrbaren Untersatz will, mag entweder isoliert leben oder ist übermäßig sportlich. Zumindest empfand ich das immer so. Deswegen war mein gelber Lupo auch mein ein und alles. Und mit ihm fuhr ich überall hin. Mit runtergekurbeltem Fenster und Zigarette zwischen den Fingern lief lautstark <em>Tracy Chapman</em> &#8222;Talkin&#8216; bout a Revolution&#8220;. Ich fühlte mich so frei, so erwachsen und so jung zugleich.</p>
<p><strong>12. Abitur!</strong></p>
<p>Eigentlich müsste jetzt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uOqSC3MGYd0" target="_blank">Mousse T mit Pop Muzak</a> kommen, denn irgendwann verließ mich offensichtlich jeder Musikgeschmack. Ein Lied, das aber noch viel wichtiger war, wurde zur Hymne der besten Stufe der Welt: <em>Angels</em> von<em> Robbie Williams</em>. Egal wann die Schnulze lief, unsere Stufe fand zusammen, bildete einen Kreis und jaulte auf. Man, man, man: 10 Jahre ist das her. Es fühlt sich an wie gestern.</p>

<p><strong>13. Die große Welt aka die erste eigene Wohnung:</strong></p>
<p>2007. Die erste eigene Wohnung. Das Studium. W.H.A.O.W! Ich sehe mich noch heute mit meinem <em>American Apparel-</em>Komplett-Outfit und extra hohem Dutt in der Küche sitzen und ganz bezaubernd von dieser Lykke Li sein. Ich fand diese Frau so unglaublich toll, dass ich nicht aufhören konnte, alles über sie zu recherchieren. Alles war so leicht und tanzend. Ein bisschen wünsch ich mir die alte Lykke Li manchmal zurück.</p>

<p><strong>14. Jet &#8222;Are you gonna be my Girl&#8220;</strong></p>
<p>Es gab eine Zeit, da wurden Musiklieder als Handy-Klingeltöne missbraucht und auch mein Wecker weckte mich jeden morgen schrill mit &#8222;Are you gonna be my girl&#8220; von Jet. Ein paar Jahre später holte mich die Band wieder ein, denn auch mein Fallschirmsprung-Video in Australien wurde mit diesem Song unterlegt. Ein Zeichen, davon bin ich überzeugt. V E R R Ü C K T, oder?</p>

<p><strong>15. Abschlussarbeit &#8211; und dann? Selbstständigkeit!</strong></p>
<p>Mein Praktikum endete in einer täglichen Frustration: WAS STUDIERE ICH DENN HIER? Ein paar Tränen später bei Nike auf dem Sofa und schon stand fest: Ok, wir machen uns einfach selbstständig. Nike hatte damals bei ArtschoolVets! in Berlin gearbeitet, erste Online-Magazin-Erfahrungen gesammelt und so war klar: So etwas wie das Urban Culture Magazin für Jungens machen wir einfach selbst. Alles ging ganz schnell. Bevor wir Jane Wayne gründeten, gab&#8217;s allerdings noch eine kleine &#8222;Prüfung&#8220; für mich: Denn es galt natürlich auch die Macher des Magazin zu überzeugen und so übernahmen wir eine Woche lang die Urlaubsvertretung für die damalige Redakteurin. Unsere Musikvorstellung der Woche: <em>Mayer Hawthorne</em>s &#8222;Your Easy Lovin&#8216; Aint&#8216; Pleasin&#8216; Nothing&#8220;.</p>

<p><strong>16. Dog Days are Over.</strong></p>
<p>Und dann kam Berlin. Ach du scheiße, was mache ich denn hier. Ich zog in die Stadt, in die ich eigentlich niemals wollte. Dabei wollte jeder nach Berlin. Auf einer Karte in &#8222;Pretty Vacant&#8220; fand ich kurz vor meinem Umzug passenderweise eine Postkarte auf der stand &#8222;Berlin mich nicht voll&#8220; &#8211; und ich fühlte mich komplett verstanden. Rein ins Abenteuer und raus aus der Comfort Zone. Weg von Mami und in die <em>weite</em> Welt. Alles ging schnell. Alles. Und bloß einen Monat später kam Single-Sarah auch schon mit ihrem heutigen Freund zusammen. Dog Days are Over!</p>

<p><strong>17. Von 9 Uhr bis 24 Uhr arbeiten: So fing alles an.</strong></p>
<p>Wir tippten uns die Finger wund und produzierten 8 News am Tag, sprangen auf allen Events rum, um genügend Content zu gestalten und überall &#8218;Hallo&#8216; zu sagen. Wir waren nur im Büro. Zwischendurch aber, wenn David von <a href="http://www.highsnobiety.com/" target="_blank">Highsnobiety</a> und die Truppe von ASV nicht da waren, gab&#8217;s kleine Powerauszeiten mit Miley Cyrus und lautem Gegröle. <em>Party in the USA</em>, ich würde sagen, das Lied läuft noch in 30 Jahren bei uns. Das beste Video kommt aus <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=9&amp;v=4669ozY4faQ" target="_blank">Atlanta</a>. Dort fand nämlich ein Hardcore Konzert statt &#8211; ausnahmslose alle Kids tanzten!</p>

<p><strong>18. Mit Johnny Cash in den Urlaub</strong></p>
<p>No Money, no Holidays! Wir hatten nicht viel. Außer Luft und Liebe und unseren Laptop. Ich bin noch immer wahnsinnig dankbar für diese Erfahrung, stolz auf uns, dass wir uns durchgebissen haben und bin selbst rückwirkend wahnsinnig hibbelig, wenn ich daran denke, was wir alles erlebt haben. Meine Güte: 7 Jahre Selbstständigkeit mit allen Höhen und Tiefen. Einen Kurzurlaub gönnten wir uns trotzdem: Ein Wochenende auf Rügen im Dezember. Ich kann mich eigentlich nur noch an die Hin- und Rückfahrt erinnern, den Rest haben wir einfach fast komplett verschlafen. Im Duett auf der Autobahn mit Johnny Cash. Er Johnny, ich June.</p>

<p><strong>19. Von California Sunrise über Nantes bis Home</strong></p>
<p>Ich liebe Berlin mittlerweile sehr. Berlin ist mein zuhause, was nicht bedeutet, dass das Herz nicht immer noch im Rheinland weilt. Zurückkommen? Ich weiß es noch immer nicht. Aber Berlin ist seit langem so viel für mich. Und sollte sich das irgendwann ändern, wird mein Innerstes mir schon sagen, wohin es gehen soll. <em>Home is where the heart is</em> &#8211; ihr kennt das Spiel!</p>

<p><strong>20. Wilma Filippa &amp; das Elternsein</strong></p>
<p>Das erste Jahr mit Baby war hart für mich, da bin ich ganz ehrlich. Die viele Arbeit, der Verlust meines Papas und das Durcheinander in meinem Kopf. Trotzdem stark sein, das Wunderbarste der Welt glücklich machen und dabei selbst die größte Liebe der Welt spüren. Alles war anders. Alles ist anders. Aber heute ist alles entspannt und ausgeglichen. Es gibt noch immer Baustellen. Aber ohne die, wäre es auch ganz schön langweilig, non? Ich würde wahrscheinlich selbst anfangen zu graben, damit was passiert.</p>

<p><strong>21. Für immer in meinem Herzen: Paps.</strong></p>

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		<title>My Life is a Mixtape #1 // 20 Lieder von damals bis heute mit &#8230; Nike Jane</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/08/my-life-is-a-mixtape-1-20-lieder-von-damals-bis-heute-mit-nike-jane/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 13:07:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mixtape]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich nichts anderes, als ein kleines Nike-Mixtape anlegen, für mich ganz allein, weil ich nunmal mit beinahe jeder Erinnerung ein ganz bestimmtes Lied verknüpfe und manchmal ein wenig Angst habe, zu vergessen. Nicht alles, aber kleine Momente, die in Wahrheit ganz groß waren. Herausgekommen sind ganz genau 75 Lieder, die sich zumindest von<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/08/my-life-is-a-mixtape-1-20-lieder-von-damals-bis-heute-mit-nike-jane/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/08/my-life-is-a-mixtape-1-20-lieder-von-damals-bis-heute-mit-nike-jane/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-160175" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/05/my-life-is-a-mixtape-1.jpg" alt="" width="1100" height="1100" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1.jpg 1100w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1-768x768.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1-800x800.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1-624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/my-life-is-a-mixtape-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></a></p>
<p>Eigentlich wollte ich nichts anderes, als ein kleines Nike-Mixtape anlegen, für mich ganz allein, weil ich nunmal mit beinahe jeder Erinnerung ein ganz bestimmtes Lied verknüpfe und manchmal ein wenig Angst habe, zu vergessen. Nicht alles, aber kleine Momente, die in Wahrheit ganz groß waren. Herausgekommen sind ganz genau 75 Lieder, die sich zumindest von meinem eigenen Hirn wie ein audiovisuelles Tagebuch quer durch ein jetzt 29-jähriges Leben lesen lassen. Und genau daraus wurde dann auch schon die Idee zu unserer neuen Kategorie <span style="color: #ff0000;"><strong>My Life is a Mixtape</strong></span> geboren. Jeder von uns trägt schließlich eine ganz persönliche Speicherplatte mit sogenannten Life-Hits mit sich herum. Die müssen gar nicht alle schön sein, Ehrlichkeit zählt viel mehr.</p>
<p>Deshalb mache ich heute den Anfang mit Mixtape #1, das wegen der akkuraten Vorarbeit viel zu lang geraten ist. Weniger ging jetzt aber nicht mehr und es fühlt sich trotzdem an, als fehle ein ganzer Mount Everest an Retrospektive. Und falls ihr gerade Zeit habt: Wessen Leben hättet ihr denn eigentlich gern als Mixtape präsentiert?<span id="more-154291"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1. Gute-Nacht-Lied</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das erste Lied, an das ich mich erinnere. Meine Mama musste es mir jahrelang auf der Gitarre vorspielen und immer wieder singen &#8211; vor dem Schlafengehen, beim Frühstück und auch zwischendurch.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>2. Vorbilder und Geschmacksverirrungen.</strong></p>
<p>Mein Papa ist schon immer Musiker gewesen, Schlagzeuger um genau zu sein. Irgendwann einmal richtig professionell, aber dann kam ihm das Erwachsenwerden dazwischen. Er entschied sich also für die Uni, hörte aber niemals auf, Platten zu sammeln. Und CDs. Und so kam es, dass das erste Album, das ich in der Grundschule rauf und runter hörte, von Aerosmith stammte. Natürlich weil ich dachte: Was Papa hört, muss cool sein. Ich erfuhr erst Jahre später, dass er Steven Tyler in Wahrheit überhaupt nicht leiden konnte.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>3. Kein Busen, dafür Lidstrich.</strong></p>
<p>Jede musste damals ein Spice Girls sein, um dazuzugehören, jedenfalls war das in meiner Klasse so. Ich sogar Posh Spice, dabei hatte ich Sporty Spice viel lieber und Mel Bs Haar war das schönste von allen. Irgendwann muss ich dann wohl derart eingeschnappt von meiner Fehlbesetzung gewesen sein, dass ich fest entschlossen war, mich schnurstracks neuen Musikerinnen zu widmen. Vornehmlich Shakira. Fortan stand ich also beinahe jeden Nachmittag  im Bauchtanzkostüm vor einer Videoaufnahme von &#8222;Whenever Wherever&#8220;, um parallel darauf zu warten, dass meine Brüste endlich wachsen würden.Taten sie noch Jahre nicht. Dafür kam ich aber Shakiras Vergangenheit auf die Schliche, weshalb ich mir eines Nachts mit Filzstift den ersten Lidstrich meines Lebens zog und mein Haar ganze fünfzehn Minuten lang erfolglos in Rote Beete Saft tunkte.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>4. Und plötzlich war da Sarah Jane:</strong></p>
<p>In der 5. Klasse bekam ich auf der neuen Schule einen Platz neben Sarah zugewiesen. Zwei kleine Mädchen zwischen vielen großen Oberstufenmenschen, die wir für richtig, richtig alt hielten. HDGDLFIUE, BEST FRIENDS 4-EVA und so weiter, stand fortan auf unseren Federmäppchen geschrieben. Und dann war da noch Simon, der zwei Jahre älter war als wir und auf einer Schulfeier &#8222;I&#8217;m a big, big girl&#8220; auf dem Klavier trällerte. Wir hatten Herzen in den Augen, aber bloß aus der Ferne.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>5. Höhenflüge, Polohemden und Miss Sixty:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Schon bald ereilte uns die Pubertät. Wir trugen weiße Mokkassins, Miss Sixty Jeans, mit denen man im Prinzip nur stehen konnte, den Tanga bis unter die Achselhöhlen gespannt und sehr enge Polohemden in den Farben Pink, Pistazie und Zitronengelb. In den Pausen teilten wir nicht nur das Brot, sondern auch den Discman. Jeder hatte also einen Stöpsel im Ohr stecken während wir im Takt zu &#8222;Superstar&#8220; unsere hochnäsigen Runden über den Pausenhof drehten. Wir hatten großen Glück, dass sich niemand für unsere Balz zu interessieren schien, vielleicht auch, weil gerade alle irgendwie balzten. Die erste Fete im Partykeller von Christine aus der 7b nahte genauso wie das erste Achselhaar. Eine schwierige Phase im Leben eines Mädchens, zweifelsohne.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>6.  Das erste Mal Knutschen, ohne Zunge:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Sofaplanet haben wir nur draußen gehört, mit dem Ghettoblaster auf einer Wiese neben unserer Straße und zwar ganz leise, damit die Erwachsenen uns nicht dabei erwischen konnten. Meine Ohren waren schon allein vom Lauschen der Liebficken-Zeilen so knallrot, dass jeder, der mit war, irgendwann laut lachen musste. Bloß einer hat an diesem Tag nur kurz gelächelt und mir zum Abschied einen Kuss auf den Mund gegeben. Ich war so erschrocken über die nahenden Lippen, dass ich beim Ausweichversuch mit meinem Flip Flop in eine geöffnete Tupperdose mit Kartoffelsalat trat, erst stecken blieb und meinen gefangenen Fuß schließlich so doll schüttelte, dass Dose samt Schuh im hohen Bogen gemeinsam durch die Luft flogen, während ich im selben Moment ganz ungalant das Gleichgewicht verlor und mich mit dem jetzt nackenden Fuß auf einer Wespe abstützte. Umwort des Jahres: Petting.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>7. Richtig doll Verliebtsein:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">In den einen oder keinen oder vielleicht doch in den da drüben:</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>8. Volle Pulle Pubertät und Piercings:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Dann war das Wundenlecken und Wimperntuschen auch ganz schnell wieder vorbei. Betty, unsere beste Freundin, hatte gleich vier ältere Geschwister, die uns nicht nur mit guten Filmen, sondern auch mit Musik versorgten. Ich war 16 als ich mir mit gefälschter Unterschrift einen Lippenring stechen ließ. Zwei Jahre später folgte ein Nasenring. Meine Mutter wurde beinahe ohnmächtig, von Papa ganz zu schweigen, Oma lachte aber nur und regelte die Situation: &#8222;Ist doch nur ein Pinn in de Nos!&#8220;. Weil ich fortan nur noch &#8222;Krach&#8220; hörte, durfte ich außerdem endlich ins Dachgeschoss-Zimmer umziehen. Meine Schwestern dankten es meinen Eltern und ich genauso, denn jetzt fühlte ich mich erwachsen und richtig groß. Wenn keiner da war, hörte ich aber heimlich No Doubt. Gepunktete Kleider, Netzstrumpfhose und Bindis aus dem Walli-Walla-Shop passten hervorragend zu meinen Räucherstäbchen und Heilsteinen. Der Beginn meiner spirituellen Karriere:</p>
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<p style="padding-left: 30px;"><strong>9. Das Herbarium.</strong></p>
<p>Ein kurzer Ausflug in die Welt des deutschen Hip Hops bescherte mir Yannick, der bis heute mein bester Freund ist. Zwei Jahre älter als ich und schon Herbarium-erfahren, bot er mir Hilfe beim Suchen der Blätter für den Biounterricht an, was mich hoch erfreute und meine Eltern schwer verunsicherte: Suchen die jetzt wirklich Blätter im Wald? Ich glaube, ich musste es zehn Mal schwören und kam am Ende mit einer neuen CD nach Hause, die bis heute zu meinen liebsten gehört. Achja, und mit einem besten Freund, der für mein Seelenheil wichtiger nicht sein könnte. Danke:</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>10. Der Proberaum und Rosa, das Leopardensofa</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Es gab an unserer Schule eine Band, die sich &#8222;Borrachos&#8220; nannte und für den besten Punkrock der Umgebung sorgte, weshalb ich mich recht schnell in einen der Jungs verguckte und jedes Mal mit Herzrasen und hochrotem Kopf in den Proberaum schlich, den wir uns mit selbigen teilten. Ein bisschen war das auch andersherum so, der Rest bleibt ein Geheimnis. Die Zeitung titelte damals jedenfalls: &#8222;Fünf Schülerinnen des Gymnasiums Korschenbroich sind &#8222;Not Addicted&#8220;. Zu Deutsch: Nicht abhängig. Und zwar von Männern.&#8220; Nunja.</p>
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<p style="padding-left: 30px;"><strong>11. Die erste eigene Band:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Man mag kaum glauben, wie viele wunderbare Vorbilder wir hatten und wie groß unsere Träume waren und unser Selbstbewusstsein und wie sehr wir uns mit der Riot Grrrl Bewegung identifizieren konnten und wie sehr wir all die Zines aus den 90ern und Haarspangen, auf denen Totenköpfe aus Blumenblättern heraus ragten, vergötterten &#8211; wenn man heute hört, was wir damals auf der Bühne zum Besten gaben. Eine eindeutige Jugendsünde, aber die beste meines Lebens. Irgendwann kam uns dann das Leben dazwischen, oder eher: Die unterschiedlichen Städte, in die es uns zog. Kackescheiß.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>12. Augentropfen, Mathenachhilfe und Dreadlocks:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich weiß nicht mehr, wieviele Summerjam-Bändchen ich irgendwann ums Handgelenk trug, aber es waren viele. Da wurden Black Uhuru, Fela Kuti und Peter Tosh rauf und runter gehört. Das allererste Album von Seeed liebte ich auch, bloß wollte diese Musikfreude keiner meiner Freunde so richtig teilen. Selbst Schuld. Ich weiß im Nachhinein nicht mehr, ob meine eigentlich super strengen Eltern (sie hatten das Hippie-Dasein irgendwann einfach sein gelassen) rochen und voller Vertrauen ignorierten, was ich da in meiner Freizeit trieb, oder ob sie das Ausmaß meiner Begeisterung für die positiven Aspekte der Rastafari-Kultur schlichtweg nicht ernst nahmen. Mein Zeugnis-Schnitt sank kurzweilig jedenfalls von einer eins vor dem Komma auf eine Beinahe-Drei. Ich bekam zwar keinen Ärger, aber Mathenachhilfe.</p>
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<p style="padding-left: 30px;"><strong>13. Abitur </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Oberstufenzeit war eine der allerschönsten meines Lebens, eine Feststellung, die für viele andere mit Wahnsinn einher geht. Kann ja gar nicht sein. Und ob! Die erste große Liebe (über vier Jahre lang &#8211; ich sollte mir vielleicht ein Beispiel an meinem jüngeren Ich nehmen) und die besten Freunde der Welt (vier davon leben heute sogar ganz in meiner Nähe, eine davon ist Sarah Jane, ein anderer ist jetzt mein fester Freund, die Dritte im Bunde wohnt nur einen Steinwurf entfernt und der Vierte ist vor zwei Jahren nachgezogen), gepaart mit langen Sommern und so vielen ersten Malen. Sogar unsere Lehrer mochten wir &#8211; und genau die sangen beim Abiball dieses eine Lied für uns, bei dem sich jahrelang 90 junge Menschen in den Arm nahmen und vom Erwachsenwerden träumten, am liebsten auf Klassenfahrten, etwa in die Toskana:</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>14. Die erste WG</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Oh du schönes Düsseldorf. Meine erste Mitbewohnerin und ich, wir ernährten uns quasi zwei Jahre lang ausschließlich von Miracoli und Musik. Und mussten lernen, wie man Spülmaschinen entkalkt. Und Toaster entkrümelt. Und WG-Parties zumindest optisch ungeschehen macht.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>15. Indiekeller-Parties</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das &#8222;Pretty Vacant&#8220; wurde zu unserem Wohnzimmer und Eser unser liebster Dj, dessen Playlist ein ganzes Semester auswendig kannte. Lief irgendwann in der Morgendämmerung ein Klassiker von <em>The Smiths</em>, wurden wir alle gemeinsam ganz selig und trippelten unseren Indiekellermädchentanz. Das Pretty war wirklich Zeitzeuge großer Dramen, kleiner Affären und dicker Freundschaften. R.I.P., du güldene Oase meiner Jugend.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>16. Hallo Berlin, hallo neues Zuhause</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">2010 ging es dann nach Berlin und vor allem alles ganz schnell. Wir gründeten Jane Wayne, hatten weder Geld noch die leiseste Ahnung davon, was es bedeutet, selbstständig zu sein. Den Master schenkten wir uns beinahe ausschließlich aus Leichtsinn und entgegen jedes gut gemeinten Rates. Zum Glück &#8211; ist ja alles gut gegangen. Als ich meiner Mama nach einem Oster-Besuch zum ersten Mal sagte, dass ich wirklich gern länger geblieben wäre, aber nun wirklich <em>nach Hause</em> müsse, wusste ich, dass der Drops gelutscht war. Angekommen, juhu!</p>
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<p style="padding-left: 30px;"><strong>17. Sonnenallee</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich an meine Sonnenallee-WG denke, werde ich immer ganz furchtbar nostalgisch. Vielleicht auch, weil mein Leben damals zwar nicht besser, aber ganz anders war. Beinahe alles drehte sich ausschließlich ums Musikmachen, Musikhören und Musikfinden &#8211;  &#8222;Awesome Tapes from Africa&#8220; zum Beispiel. Wir waren meist zu sechst und nie allein, es gab Biokisten, Glitzer und viele bunte Stifte, keine Designermöbel, aber viel Platz für das wilde Leben, eine Liebe, ganz viel Abenteuer und niemals was zu motzen.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>18. Ab New York wird alles anders</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Als ich zum ersten Mal in New York war, lud mich das MoMa ein und am Flughafen hielt ein Fahrer ein großes Schild mit meinem Namen in die Luft. Das kam mir seltsam vor und gleichzeitig wie eine Reifeprüfung. Bloß nicht verkacken, dachte ich. Eines Abends irgendwo in Brooklyn lauschte ich Ariel Pinks &#8222;Baby&#8220; live und realisierte vielleicht zum ersten Mal seit meiner Volljährigkeit, dass sich irgendetwas verändert hatte. Ich wohnte nicht mehr auf der Sonnenallee, weil ich aus Naivität darüber nachgedacht hatte, für einen Mann nach Sizilien zu ziehen, der mich nicht halb so gern hatte wie seine große Brille, ich arbeitete lange und viel statt viel zu feiern, und gab mein Geld plötzlich für schicke Stühle statt für vegetarischen Döner aus. Eine kleine persönliche Quater Life Crisis bahnte sich an, aber die war schnell vorüber. Es dauerte eben einen Moment, bis ich begriff, dass alles seine Zeit hat. Und dann bricht irgendwann die nächste an. &#8222;If you are depressed you are living in the past / If you are anxious you are living in the future / If you are at peace you are living in the present.&#8220;</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>19. Lio Jonathan</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Und dann kam auch schon Lios Papa in mein Leben gestolpert und kurz darauf Lio selbst &#8211; Das größte Glück von allen, die größte Veränderung von allen. Plötzlich war alles noch viel besser denn je. Was nicht heißt, dass es ruhig wurde, ganz im Gegenteil, ein Sturm brach los! Aber einer, der am Ende sogar noch die letzten kleinen Stolpersteine fort blies.</p>

<p style="padding-left: 30px;"><strong>20. Für immer.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Heute! Der Status Quo. Zum ersten Mal seit Langem fühle ich mich ganz bei mir, komplett, voll innerer Ruhe trotz Trippel-Spagat zwischen all den Welten, die ich so sehr liebe, mit der Vergangenheit im Rücken und der Zukunft vor Augen. Und das Beste ist: &#8222;Als wir jung waren&#8220; ist noch immer jetzt. Und &#8222;wir&#8220; heißt diesmal vielleicht wirklich &#8222;für immer&#8220;.</p>

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