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	<title>Nina kraviz Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Editorial // Ray-Ban x Nina Kraviz &#8222;Nina&#8220; Limited Capsule Collection</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 08:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Ray-Ban]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenbrillen]]></category>
		<category><![CDATA[JW Editorial]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 1rem;">Mit Mitte Zwanzig war ich noch eine von denen, die nicht viel für die Abstinenz von Texten und Instrumenten in der Musik übrig hatten. Vielleicht weil ich mir nie ausreichend Mühe und Zeit gegeben hatte, zu verstehen, dass ich selbst diese vermeintliche Lücke füllen musste, mit meinem eigenen Körper. Weil ich verpasst habe, auf Entdeckungsreise zu gehen, weil mich niemand an die Hand genommen und das Richtige gesagt hat, in diesen Nächten, in denen es eigentlich nur Techno gab. Nämlich: Lass doch endlich los. Mehr muss man eigentlich gar nicht tun, um zu begreifen. Die elektronische Musik meine ich, die dich zwar nicht ablenkt, aber davon trägt. Stattdessen stand ich immer nur da und wippte zaghaft herum, während ich mich fragte, wie viel Monotonie und Wiederholungen die Ohren eigentlich aushalten können. Bis ich begriff, dass ich womöglich einfach taub war für meinen eigenen Beat. Wenn man den nicht fühlt, fühlt man eben auch sonst nicht viel. </span></p>
<h1 style="text-align: center;">“Close your eyes and listen carefully. Can you feel the beat? That is your heart, your own internal drum. That is your personal rhythm that has been leading your life since even before you opened your eyes onto the world.”</h1>
<p style="text-align: justify;">Mehr bedarf es im Grunde gar nicht, den Rest machen die Töne schon ganz von allein, man muss es bloß zulassen. Sich drauf einlassen. Und loslassen, vor allem die Gedanken. Es war jedenfalls eine kalte Winternacht, in der mir plötzlich ganz warm ums Herz wurde, genau in dem Moment, in dem ich begann, den Klang des Clubs zu begreifen und nicht nur zuzuhören so wie sonst, ihn zu fühlen, mit allen Sinnen. Vor mir eine ganze Masse an Menschen, die sich im Takt bewegte, zu allem, was Nina Kraviz auflegte, wie lauter kleine Wellen und Wirbelstürme, denn jeder machte ja etwas anderes, jeder war zwar Teil von etwas, aber vor allem auch mit sich allein, nein für sich dort. Und das ist es glaube ich, was ich mittlerweile am meisten mag an diesen Nächten, die nicht da sind, um andere zu beeindrucken, sondern um gemeinsam mit anderen in sowas wie Freiheit zu versinken. Nur mithilfe von ein bisschen Musik. Großer Musik. Von Nina Kraviz zum Beispiel, die als DJ, Sängerin und Produzentin seit geraumer Zeit dazu beiträgt, eine ganze Branche umzukrempeln.</p>
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