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	<title>Tiny Diary Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>TINY DIARY //  Die ersten 6 Wochen als Mama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 09:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich weiß gar nicht genau, wann ich mir in den vergangenen Wochen überhaupt einmal die Zeit dazu genommen habe, über mein neues Leben nachzudenken: So verrückt schnell ist die Zeit seit Wilmas Geburtstag gerast, so unwirklich ist der gegenwärtige Ist-Zustand und so absurd die Tatsache, dass ich wirklich eine kleine Tochter habe. Eine, die mir und<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/03/tiny-diary-die-ersten-6-wochen-als-mama/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß gar nicht genau, wann ich mir in den vergangenen Wochen überhaupt einmal die Zeit dazu genommen habe, über mein neues Leben nachzudenken: So verrückt schnell ist die Zeit seit <a title="Tiny Jane //  Meet Wilma Filippa" href="http://tinyjane.com/tiny-jane-meet-wilma-filippa/" target="_blank">Wilmas Geburtstag</a> gerast, so unwirklich ist der gegenwärtige Ist-Zustand und so absurd die Tatsache, dass ich wirklich eine kleine Tochter habe. Eine, die mir und ihrem Papa manchmal den letzten Nerv raubt, die so zuckersüß lächelt, dass ich sie pausenlos abknutschen könnte. Eine, die wie viele andere ganz schön mit ihrem Magen-Darm-Trakt zu kämpfen hat, Liebe unendlich aufsaugt und gerade dummerweise bloß bei Mama wirklich zur Ruhe kommt. Eine, die vom Schlafen tagsüber gar nicht so viel hält und auch abends über ihre 3,5 Stunden nicht hinauskommt. Eine, die mich seit sechs Wochen Tag und Nacht begleitet &#8211; und ohne die ich mir mein Leben gar nicht mehr vorstellen kann &#8211; und mag. Aus einer kleinen, zarten Maus, ist eine kräftige Nudel geworden. Aus ihrer vorsichtigen Mami, ein routinierterer Duracellhase &#8211; und ich weiß wirklich nicht, wann das passiert ist.</p>
<p>Wenn man schwanger ist, sprechen alle von der größten Veränderung im eigenen Leben, von schlaflosen Nächten und &#8222;Du kommst zu gar nichts mehr&#8220;-Prophezeiungen. Stimmt gar nicht, kann ich euch sagen. Alles ist natürlich manchmal anders, manchmal aber eben auch nicht. Vergessen ist Gold wert, die eigene Schmerzgrenze noch viel weiter weg als gedacht und jedes Minilächeln in diesem Minigesicht wird zur größten Trophäe des Tages.<span id="more-155144"></span></p>
<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/11/03/tiny-diary-die-ersten-6-wochen-als-mama/"><img decoding="async" loading="lazy" class=" size-full wp-image-955 aligncenter" src="http://tinyjane.com/wp-content/uploads/2015/11/baby.jpg" alt="baby" width="1064" height="1070" /></a></p>
<p>Und das sage ich nicht bloß, weil man das so sagt, und überhaupt, weil alle Mamis das sagen (müssen) &#8211; das meine ich furchtbar ernst. Ich weiß überhaupt gar nicht genau, was für eine Mama ich werden wollte, ich weiß bloß, was ich nicht mochte &#8211; und ich glaube, beides funktioniert ganz gut. Zumindest bin ich ziemlich glücklich damit, irgendwie alles zu wuppen: Mal mehr, mal weniger gut.</p>
<p>Mama sein, selbstständig bleiben und sich als Partnerin neu entdecken: Ganz ehrlich, das alles klappt mal großartigst und an anderen Tagen eben kein bisschen. Der Endgegner ist die eigene Messlatte und wenn die mal wieder nicht erklommen werden kann und Wilma mit ihrer Schreierei alle Pläne zunichte macht, dann fällt das Nervenkostüm ganz schnell ineinander, Sarah, die alte Heule ist zurück und der Satz &#8222;Ich schaffe das alles nicht&#8220; ist omnipräsent. Da helfen bloß der eigene Partner und Neu-Papa, die Mama in der Telefonleitung oder natürlich die Arme der liebsten Freundin. Kinder sind keine Maschinen, schon klar, bloß verdrängt man genau das ganz gern hin und wieder mal.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class=" size-full wp-image-954 aligncenter" src="http://tinyjane.com/wp-content/uploads/2015/11/baby-1.jpg" alt="baby 1" width="804" height="1076" /></p>
<p>Nunja, was soll ich sagen: Es ist eigentlich alles wie vorher, bloß kommt neben dem Job eben noch eine 24/7 Leidenschaft hinzu: Stillen, wickeln, kuscheln, komische Laute von sich geben, ins Büro hasten, Menschen treffen, Pläne schmieden, Freunde treffen, weniger schlafen und überfordert sein &#8211; well hello, neues Leben. Bei jedem neuen Projekt fragte ich mich, wie wir das alles eigentlich schaffen wollen, wie das Plus überhaupt funktionieren kann. Ich will meine eigene Tochter ungern mit einem Job vergleichen, aber die Frage bleibt &#8211; und es gibt wohl bloß eine richtige und ziemlich dusselige Antwort: Man wächst mit seinen Aufgaben &#8211; und die hier neben mir, ist wohl die riesigste von allen.</p>
<p>Dass ich schon wieder voll arbeite, mag für die eine vollkommen normal, für die andere der komplette Wahnsinn sein: Und tatsächlich ist es irgendwas dazwischen. Gerade in diesem Moment zum Beispiel, an einem Tag, an dem mal wieder nichts geklappt hat, geht mir leicht die Puste aus. So sitze ich hier auf meinem Sofa, Wilma endlich schlafend neben mir und tippe diese Zeilen. Vielleicht haben wir manchmal einfach irgendwelche Schrauben locker, unsere tippenden Fingerchen ADHS oder in unserem Hirn fehlt bloß der Aus-Schalter, bloß können wir Zwei einfach nicht anders: Der Anspruch, sich selbst immer und an den verschiedensten Fronten furchtbar glücklich zu machen, hört einfach nicht auf. Und so liegt sie da, diese kleine rotblonde Maus, und lässt ihre Mama endlich arbeiten, E-Mails beantworten, Artikelchen tippen und somit zur Ruhe kommen. Es klingt völlig am Ziel vorbei geschossen, aber erst dann passt der Buchtitel &#8222;<a href="http://www.rowohlt.de/taschenbuch/okka-rohd-voellig-fertig-und-irre-gluecklich.html" target="_blank">Völlig fertig, aber irre glücklich</a>&#8220; auch zu mir. Das neue Leben mit dem alten zu kombinieren, auch wenn es manchmal ziemlich anstrengend ist.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class=" size-full wp-image-953 aligncenter" src="http://tinyjane.com/wp-content/uploads/2015/11/baby-3.jpg" alt="baby 3" width="1072" height="802" /></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mein Rezept, das vielleicht nur mir hilft: Ich mache mich frei von allen Ratgebern und höre stattdessen auf mich selbst und auf die Liebsten um mich herum. Wer soll auch besser wissen, was meine Tochter und mich glücklich macht, als meine innere Stimme und meine Herzmenschen, hm?</span></p>
<p>On top kommt Berlin: Würde es in meinem Bekanntenkreis und auf den Straßen Kreuzbergs nicht so großartige, kinderwagenschiebende Vorbilder geben, ich wäre wohl längst nicht so gelassen, so wenig angreifbar und so optimistisch, wie ich es gerade bin.</p>
<p>Ich dank euch also von Herzen, ihr da Draußen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tiny Diary // Woche 40 &#8211;  Update: Trübsal adé</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2015 09:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tiny Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaftswoche 40]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon ein wenig absurd, auf welch kurioser Achterbahnfahrt sich solch ein Körper während der Schwangerschaft befindet: Gestern durchläuft man noch die allergrößten Katastrophen, jammert ununterbrochen vor lauter Wehwechen und will einfach nicht mehr, während heute alles halb so schlimm ist, Bäume ausgerissen werden könnte und der dicke Bauch glatt in Vergessenheit gerät. Der weibliche Körper<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/09/09/tiny-diary-woche-40-update-truebsal-ade/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein wenig absurd, auf welch kurioser Achterbahnfahrt sich solch ein Körper während der Schwangerschaft befindet: Gestern durchläuft man noch die allergrößten Katastrophen, <a title="Tiny Diary // Woche 39  – und in akuter Jammerstimmung" href="http://tinyjane.com/tiny-diary-woche-39-und-in-akuter-jammerstimmung/" target="_blank">jammert ununterbrochen vor lauter Wehwechen</a> und will einfach nicht mehr, während heute alles halb so schlimm ist, Bäume ausgerissen werden könnte und der dicke Bauch glatt in Vergessenheit gerät. Der weibliche Körper ist ein Mysterium für sich &#8211; das wissen wohl auch alle anderen von euch, die noch keine Schwangerschaft durchlebt haben. Einziger Unterschied:</p>
<p>Der Hormoncocktail scheint in meinen letzten 10 Monaten eben ganz besonders stark gemischt worden zu sein. Von grundlosem Weinen, kleinen Wutanfällen dem Partner gegenüber, Schlafanfällen, Haaren im Hals und schönstem Sonnenschein: Noch nie hat mich mein Gemüt so in Beschlag genommen wie jetzt. Und das Absurdeste: Schwangerschaftswoche 40 ist fast zu Ende und die Laune steigt auf ihren Höchststand. Mit den Wehwehchen habe ich mich arrangiert, mit der Pünktlichkeit meiner Tochter ebenso und das herbstliche Wetter da draußen sorgt für einen Boost, an den ich schon gar nicht mehr geglaubt habe. <span id="more-155135"></span></p>
<p>Vielleicht weiß ich jetzt, was alle mit &#8222;<a title="Tiny Jane Diary //  5 long Weeks to go." href="http://tinyjane.com/tiny-jane-diary-ich-moecht-dich-endlich-kennen-lernen/" target="_blank">genießen</a>&#8220; meinen: Zwar bleibt die Freude ungehalten, die Alleinzeit steht jetzt merkwürdigerweise allerdings doch noch mal an oberster Stelle. Allerhöchste Zeit, letzte Baustellen noch flott zu beseitigen, wieder mehr Pläne zu schmieden und ein klein bisschen zu relaxen, non?</p>
<p>Alles kann, nichts muss. Und vielleicht war genau das mein allergrößtes Problemchen. Lass dir Zeit, du kleine Maus. Werd&#8216; dick und rund &#8211; und komm&#8216; wann immer du magst. Ich glaub, ich hab&#8216; meine Ruhe gefunden und werde Tante Nike nicht länger anflehen, auf meinem Bauch rumzuhopsen (warum ging sie dieser Bitte eigentlich nicht vor zwei Wochen nach?), noch werde ich weiter jammern. Nützt ja eh alles nix. Nützt gar nichts: Du lässt dich ja doch nicht stressen.</p>
<p>Es scheint jedenfalls, als hättet ihr noch lange keine Ruhe vor mir: Meine wasssergefüllten Wurstfingerchen tippen unermüdlich und der Kopf scheint wieder mit brauchbarer Masse gefüllt zu sein. Welch ein absurder Zustand, ich sag&#8216; es euch.</p>
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		<title>Tiny Diary // Woche 39  &#8211; und in akuter Jammerstimmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2015 09:55:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt sie, diese Tage, an denen alles zusammen kommt &#8211; und jedes noch so kleine bisschen on top für einen innerlichen Vulkanausbruch sorgt. Und was soll ich sagen: In meiner Schwangerschaft gibt es diese Tage scheinbar noch ein kleines bisschen häufiger. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein wird, schwanger zu sein. Habe bloß<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/27/tiny-diary-woche-39-und-in-akuter-jammerstimmung/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie, diese Tage, an denen alles zusammen kommt &#8211; und jedes noch so kleine bisschen on top für einen innerlichen Vulkanausbruch sorgt. Und was soll ich sagen: In meiner Schwangerschaft gibt es diese Tage scheinbar noch ein kleines bisschen häufiger.</p>
<p>Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein wird, schwanger zu sein. Habe bloß an Umstandsmode gedacht und daran, dass ich sowas eh nie brauche. Pustekuchen. Brauche ich doch. Zumindest ein bisschen. Aber dass mich kleine Wehwehchen treffen könnten, kleine Banalitäten, die den Alltag so mühselig machen &#8211; ich wäre im Leben nicht darauf gekommen. Schließlich bin ich doch so eine Knallharte.<span id="more-155127"></span></p>
<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/27/tiny-diary-woche-39-und-in-akuter-jammerstimmung/"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-632" src="http://tinyjane.com/wp-content/uploads/2015/08/kaktustage.jpg" alt="kaktustage" width="1000" height="1000" /></a></p>
<p>Meine Schwangerschaft ist im Vergleich höchstwahrscheinlich ein Spaziergang, und manch eine von euch wird sich angesichts meiner Wehwehchen ins Fäustchen lachen. Vielleicht ist die Sache mit der Schwangerschaft aber auch einfach nichts für mich. Vielleicht gehöre ich einfach nicht zu dieser Sorte Frau, die diesen Zustand unendlich genießt, tagtäglich ihren Bauch streicheln möchte, die Füße rechtfertigend hochlegen mag und sich so wunderbar weiblich fühlt, wie noch nie. Vielleicht freue ich mich bloß auf den kleinen Drops da in meinem Bauch &#8211; und der Weg dahin ist ein kleines Muss, an dem eben kein Weg dran vorbei führt.</p>
<p>Kaum ein Schuh passt mehr, die Finger gleichen Tatzen und zwei meiner Fingerkuppen sind bereits taub. Der Grund: Wasseransammlungen wohin das Auge reicht. Ja, das sieht nicht nur richtig blöd aus, das ist es auch. Aber gut, irgendwas ist ja immer.</p>
<p>Wenn dann allerdings zarte Sodbrennen die Nacht rauben, das Gefühl, man hätte einen Büschel Haare verschluckt, omnipräsent ist und jeder Gang so langsam aber sicher schmerzt, dann wird das Nervenkostüm ganz dünn. Und da macht es die Tatsache und die viel beliebte Aussage &#8222;Es ist doch nicht mehr lang&#8220; auch nicht besser. Sarah Jane befindet sich in akuter Jammerstimmung &#8211; und wenn ich nicht so goldige Menschen um mich rum hätte, ich wäre wahrscheinlich schon längst geplatzt.</p>
<p>Nicht zuletzt übrigens wegen des neuesten Herpes und Aphthen-Zuwachses. Mir schwant: Die Immunschwächevorboten haben kurz vor Schluss noch ganz anderes mit mir vor.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-631" src="http://tinyjane.com/wp-content/uploads/2015/08/sarah.jpg" alt="sarah" width="1000" height="763" /></p>
<p>Mein Körper war bislang eigentlich ein ganz friedvoller und verlässlicher Partner &#8211; doch damit ist scheinbar Schluss. Und für mich gibt&#8217;s derzeit nichts anderes, als blöd grinsend vorm Spiegel zu stehen und mir einzureden, dass diese Wehwehchen bald wirklich alle vorbei sind &#8211; und bloß hoffentlich nicht von Schlimmerem abgelöst werden. Da kann man an meiner Stelle derzeit also wirklich nur von Glück sprechen, dass ich noch arbeiten darf. Hätte ich noch mehr Zeit mit mir selbst, ich würde höchstwahrscheinlich im Minutentakt in Selbstmitleid ausbrechen.</p>
<p>Warum ich heute die Mimi-Keule auspacke? Weil uns an dieser Stelle ja nur zu gern vorgeworfen wird, stets zu den ganz Harten zu gehören, den Glückskindern, bei denen immer alles paletti läuft. Pustekuchen, alles andere ist der Fall. Und nicht nur heute. Bloß sind wir hier ja nicht der öffentliche Jammerkasten, sondern versuchen eigentlich zu gern Powerstärke zu beweisen, die mitziehen soll. Aber wisst ihr was: Zwei Wochen liegen noch vor mir (und auch hier schwant mir, es könnte noch länger dauern) und die Toleranzgrenze braucht ein klein wenig Dehnungsübungen.</p>
<p>So, nun aber genug Zeit mit dem eigenen Krams auseinander gesetzt. Morgen sieht die Welt sicher wieder ganz anders aus.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-630 size-full" src="http://tinyjane.com/wp-content/uploads/2015/08/good-things.jpg" alt="good things" width="908" height="1192" /></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/27/tiny-diary-woche-39-und-in-akuter-jammerstimmung/">Tiny Diary // Woche 39  &#8211; und in akuter Jammerstimmung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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