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	<title>Womensmarch Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Am 8. März ist Weltfrauentag &#8211; Es geht nicht um Sonderrechte, sondern um Menschenrechte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 07:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>
		<category><![CDATA[International Womans Day]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Foto: @theskatekitchen Alle Jahre wieder… kommt der Weltfrauentag. Und mit ihm die stets gleichen Missverständnisse. Letztes Jahr habe ich zum Weltfrauentag Pralinen bekommen. Von Lindt, gute Qualität. Dazu noch eine Rose, weil, Rose geht ja immer. Facebook gratulierte mir: „Alles Gute zum Weltfrauentag, Julia!“. Eine Bekannte berichtete mir, in der politischen Einrichtung, für die sie<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/07/am-8-maerz-ist-weltfrauentag-es-geht-nicht-um-sonderrechte-sondern-um-menschenrechte/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><em><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/07/am-8-maerz-ist-weltfrauentag-es-geht-nicht-um-sonderrechte-sondern-um-menschenrechte/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-156546" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/03/output_sOZAjJ.gif" alt="" width="800" height="800" /></a>Foto: <a href="https://www.instagram.com/theskatekitchen/" target="_blank">@theskatekitchen</a><br />
</em><em><br />
Alle Jahre wieder… kommt der Weltfrauentag. Und mit ihm die stets gleichen Missverständnisse.</em></h4>
<p>Letztes Jahr habe ich zum Weltfrauentag Pralinen bekommen. Von Lindt, gute Qualität. Dazu noch eine Rose, weil, Rose geht ja immer. Facebook gratulierte mir: „Alles Gute zum Weltfrauentag, Julia!“. Eine Bekannte berichtete mir, in der politischen Einrichtung, für die sie arbeitet, hätte man den weiblichen Angestellten zum Weltfrauentag Make-up geschenkt. All das wirft die Frage auf: Wann genau ist der Weltfrauentag eigentlich zu einer Mischung aus Valentinstag („Schenk ihr Pralinen!“) und Muttertag („Sag Mama mal wieder, wie toll sie ist!“) mutiert?<span id="more-156479"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;"><strong>„Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“</strong></span></p>
<p>So hatte sich die deutsche Sozialistin Clara Zetkin das sicher nicht vorgestellt, als sie 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentags vorschlug. Importiert hatte sie diese Idee aus den USA: Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas hatten dort einen nationalen Kampftag initiiert, um die Einführung des Frauenwahlrechts zu fordern. Der erste amerikanische Frauentag fand 1909 statt – mit großem Erfolg, denn bürgerliche und sozialistische Frauenrechtlerinnen taten sich endlich mal zusammen. Clara Zetkin und ihre Kollegin Käte Duncker brachten in Kopenhagen einen Beschluss durch und am 19. März 1911 feierten Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und die Schweiz den ersten Weltfrauentag. Im Mittelpunkt stand dabei der Kampf für das Frauenwahlrecht. Der internationale Frauentag war also von Anfang an eine politische Veranstaltung, mit der konkrete Forderungen und Anliegen verbunden waren, er war fester Bestandteil der sozialistischen Bewegung.</p>
<p>Seit 1917 wird der Weltfrauentag jährlich am 8. März begangen: Damals streikten in Sankt Petersburg Arbeiter- und Soldaten- sowie Bauernfrauen und lösten so die russische Februarrevolution aus. Ganz korrekt heißt der Weltfrauentag heute „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“. In einigen Ländern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag, zum Beispiel in Nepal, Russland und der Ukraine. Aber wer braucht schon einen Feiertag, um zu feiern? Clara Zetkin forderte damals in Kopenhagen „Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“ – das scheint für viele zwischen der ganzen Feierei mit Blumen, Pralinen und Co irgendwie untergegangen zu sein.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Frausein an sich ist keine Leistung</strong></span></p>
<p>Mehrfach – nicht nur von Facebook – wurde mir in den letzten Jahren zum Weltfrauentag gratuliert und jedes Mal stand ich etwas hilflos da: Dass ich eine Frau bin, dafür kann ich ja nichts. Es ist keine Leistung. Ich bin gerne Frau und fühle mich die meiste Zeit wohl damit, aber es nichts, was nach Pralinen und Blumen verlangt. Wenn man es genau bedenkt, ist der Weltfrauentag eigentlich eher ein trauriger Anlass: Er existiert, weil Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern noch lange nicht erreicht ist. Der Weltfrauentag ist eine Erinnerung daran, was alles schiefläuft in Sachen equality, weltweit. Ein Tag der Bestandsaufnahme, ein Tag, um aufmerksam zu machen – darauf, dass Frauen weltweit auf vielfältige Weise benachteiligt werden.</p>
<p>Der Weltfrauentag ist aber auch ein Tag zum Mutmachen: An wohl keinem anderen Tag im Jahr bekommen feministische Anliegen in Deutschland so viel öffentliche Aufmerksamkeit, gibt es so viele feministische Aktionen in verschiedenen deutschen Städten. Ja, der Weltfrauentag – der nicht umsonst auch „Frauenkampftag“ genannt wird – kann Mut machen, weiterzukämpfen. Und weil Kämpfen hungrig macht, finden die Pralinen doch noch eine nützliche Verwendung.</p>
<h2><span style="color: #e61774;"><strong>Aktionen zum Weltfrauentag</strong></span></h2>
<h2>Der Twitter-Account <a href="https://twitter.com/frauenkampftag?lang=de" target="_blank">@Frauenkampftag</a> sammelt Veranstaltungshinweise und Aktionen aus ganz Deutschland.</h2>
<h2>Auch das <a href="http://www.gwi-boell.de/de/2017/02/28/raus-auf-die-strasse-demos-und-veranstaltungen-rund-um-den-internationalen-frauenkampftag" target="_blank">Gunda Werner Institut</a> hat sich die Mühe gemacht, Demos und Veranstaltungen aufzulisten – von Baden-Württemberg bis Thüringen.</h2>
<h2>Das Bündnis Stop Bild Sexism startet auch in diesem Jahr seine Aktion #MehrAlsMeinKörper. Wer mitmachen will, findet alle Infos <a href="https://www.facebook.com/stopbildsexism/photos/a.963695343731435.1073741836.563376743763299/963695450398091/?type=3&amp;__mref=message_bubble" target="_blank">hier</a>.</h2>
<h2>Die Organisator*innen des Women’s March rufen zu einem „<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/02/20/vorgemerkt-aufruf-zum-generalstreikder-8-maerz-a-day-without-a-woman/" target="_blank">Tag ohne Frauen</a>“ auf.</h2>
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		<title>#WomensMarch //  Ein überwältigendes Ereignis &#8211; und jetzt?</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/25/womens-march-on-washington/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 09:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. Januar 2017 gingen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße, um gegen Donald Trump und das, wofür er steht, zu demonstrieren. Ein überwältigendes Ereignis – und jetzt? Am letzten Samstag stieg ich in Paderborn in ein Taxi zum Bahnhof. Ich hatte einen Vortrag zu Feminismus heute gehalten, eine langstielige Dankeschön-Rose klemmte unpraktisch unter<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/25/womens-march-on-washington/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><i><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/25/womens-march-on-washington/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153244" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/01/womensmarch2017.jpg" alt="womensmarch2017" width="650" height="650" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/01/womensmarch2017.jpg 650w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/01/womensmarch2017-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/01/womensmarch2017-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/01/womensmarch2017-624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/01/womensmarch2017-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a>Am 21. Januar 2017 gingen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße, um gegen Donald Trump und das, wofür er steht, zu demonstrieren. Ein überwältigendes Ereignis – und jetzt?</i></strong></p>
<p>Am letzten Samstag stieg ich in Paderborn in ein Taxi zum Bahnhof. Ich hatte einen Vortrag zu Feminismus heute gehalten, eine langstielige Dankeschön-Rose klemmte unpraktisch unter meinem Arm. Der Taxifahrer warf einen Blick auf die Rose. „Was gab’s denn da?“, fragte er „Einen frauenpolitischen Themennachmittag.“ „Na“, sagte er, „heute ist doch auch diese große Demonstration! Dieser <i>Women’s March</i>.“ Innerlich stellte ich mich auf eine dieser üblich Diskussionen ein: Wie, warum und überhaupt, Frauen geht’s doch super, dieses ständige Gemaule, nervige Feministinnen, und so weiter und so fort. Stattdessen: „Gute Sache“, sprach der Taxifahrer, „diesen Trump, den kann man ja nicht so stehen lassen. Furchtbarer Mann.“ Und obwohl ich selbst in Paderborn war und nicht auf dem <i>Women’s March</i> in Berlin sein konnte: In diesem Moment fühlte ich etwas Warmes in mir hochsteigen.<span id="more-153242"></span></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 658px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-version="7">
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<div style="background: #F8F8F8; line-height: 0; margin-top: 40px; padding: 62.4537037037037% 0; text-align: center; width: 100%;"></div>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/BPrl5_MjnRC/" target="_blank">Ein von Courtney Dorland (@poetrybycourtney) gepostetes Foto</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2017-01-25T08:45:44+00:00">25. Jan 2017 um 0:45 Uhr</time></p>
</div>
</blockquote>
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<p>Ein Gefühl, das sich noch verstärkte, als ich Stunden später zu Hause war und auf Instagram den Tag Revue passieren ließ: Fotos von Menschen – vor allem Frauen – rund um die Welt, die für Gleichberechtigung auf die Straße gingen und gegen einen Mann, dessen Einstellung zu Frauen sich mit dem Satz „Grab them by the pussy“ zusammenfassen lässt. Die schiere Masse der Demonstrant*innen war überwältigend, aber auch die Energie, die von ihnen ausging, die Entschlossenheit und der Trotz. Dass Donald Trump am 20. Januar tatsächlich als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wurde, fühlt sich immer noch wie ein schlechter Scherz an – aber die bunten, riesigen Proteste weltweit boten doch so etwas wie Hoffnung und Trost.</p>
<p><strong>Worte, die im Gedächtnis bleiben</strong></p>
<p>Viele bewegende Reden wurden während des <i>Women’s March</i> gehalten, vor allem natürlich auf der Hauptdemonstration in Washington DC. Eine davon stammt von der Fernsehmoderatorin und Autorin Janet Mock:</p>
<p>„I stand here as someone who has written herself onto this stage, to unapologetically proclaim that I am a trans woman writer, activist, revolutionary of color. (&#8230;) I stand here today, most of all, because I am my sisters’ keeper. My sisters and siblings are being beaten and brutalized, neglected and invisibilized, extinguished and exiled. My sisters and siblings have been pushed out of hostile homes and intolerant schools. My sisters and siblings have been forced into detention facilities and prisons and deeper into poverty. And I hold these harsh truths close. They enrage me and fuel me. But I cannot survive on righteous anger alone. Today, by being here, it is my commitment to getting us free that keeps me marching. Our approach to freedom may not be identical, but it must be intersectional and inclusive.”</p>
<p>Worte, die im Gedächtnis bleiben. Genauso wie die Frage: Und jetzt? Wie geht es weiter nach dieser überdimensionalen, weltweiten Solidaritätsbekundung? Reicht eine Massendemonstration, um etwas zu verändern? Schon vor dem 21. Januar gab es Kritik am <i>Women’s March</i>: Es gehe viel eher um <i>Feel Good</i>-Botschaften als um tatsächlichen gesellschaftlichen und politischen Wandel. Gerade in den USA wiesen viele Afroamerikaner*innen zu Recht darauf hin, dass ein Großteil der weißen Demonstrant*innen sich wohl kaum auf einer <i>Black Lives Matter</i>-Veranstaltung sehen lassen würde – mit der so hoch gehaltenen Solidarität, mit der <i>sisterhood</i> sei es nicht weit her. Auch die Tatsache, dass eine Mehrheit der weißen Amerikanerinnen Trump wählten, lässt sich nicht einfach unter den Tisch kehren.</p>
<p><strong>Gleichheit, Freiheit, Solidarität</strong></p>
<p>Trotz aller berechtigter Kritik: Der <i>Women’s March</i> war wichtig. Einen Tag nach Trumps Vereidigung – und seiner unversöhnlichen, aggressiven Rede – haben die friedlichen Demonstrationen einen dringend benötigten Kontrapunkt gesetzt. Statt Hass und Spaltung stand hier die Botschaft von Gleichheit, Freiheit und Solidarität im Mittelpunkt. Trump ist der Katalysator, der all diese Menschen zusammengebracht hat. Und es ist nicht damit zu rechnen, dass er diese Wirkung in den nächsten Monaten verliert: Kaum im Amt hat der Präsident flugs ein Dekret unterzeichnet, das staatliche Finanzhilfen für ausländische Nichtregierungsorganisationen verbietet, die Abtreibungen unterstützen.</p>
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<div style="background: #F8F8F8; line-height: 0; margin-top: 40px; padding: 50.0% 0; text-align: center; width: 100%;"></div>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/BPippqRgzeE/" target="_blank">Ein von Feminist as fuck <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2640.png" alt="♀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> || 161 crew (@no_one_is_born_racist) gepostetes Foto</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2017-01-21T21:25:17+00:00">21. Jan 2017 um 13:25 Uhr</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async defer src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script></p>
<p>Den Amerikaner*innen steht in den nächsten vier Jahren ein fortwährender Kampf an gegen eine republikanische Übermacht, gegen „alternative facts“, gegen den Verlust von Frauen- und Menschenrechten. Der <i>Women’s March</i> macht diesen Kampf nicht einfacher – aber er macht Mut. Die Bürgerrechtlerin Angela Davis forderte zu recht: „Over the next months and years, we will be called upon to intensify our demands for social justice, to become more militant in our defense of vulnerable populations.“ Das gilt nicht nur für die Amerikaner*innen, die ja letztendlich diejenigen sind, die von einem Präsidenten Trump am direktesten betroffen sind. Es gilt ebenso für alle anderen, die am 21. Januar 2017 auf die Straße gegangen sind, für alle, die sich eine gerechtere Welt wünschen, für alle, die Hass, Intoleranz und Sexismus etwas entgegensetzen wollen. Denn die Bilder der Demonstrant*innen, die inspirierenden Worte, das warme Gefühl im Bauch – all das ist gut und wird gebraucht. Aber jetzt muss es weitergehen. Dass Millionen von Menschen weltweit für Gleichberechtigung und Respekt auf die Straße gegangen sind, das kann nicht nichts bedeuten.</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/BPh3GdehwQt/" target="_blank">Ein von Mary Scherpe (@stilinberlin) gepostetes Foto</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2017-01-21T14:03:34+00:00">21. Jan 2017 um 6:03 Uhr</time></p>
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</blockquote>
<p><script async defer src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/25/womens-march-on-washington/">#WomensMarch // &lt;br/&gt; Ein überwältigendes Ereignis &#8211; und jetzt?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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