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	<title>Zweifel Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Die Sache mit den Zweiflern, die niemals richtig glücklich sind.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 15:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die sind niemals richtig glücklich. Weil sie nach dem Haar in der Suppe suchen, weil sie nicht loslassen können und Angst haben vor dem Fall. Wenn es gut läuft, kann es nur schlechter werden. Wenn es schlecht ist, wird es nie mehr besser sein. Meine Freundin A. ist so jemand. A ist<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/10/17/die-sache-mit-den-zweiflern-die-niemals-richtig-glucklich-sind/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/10/17/die-sache-mit-den-zweiflern-die-niemals-richtig-glucklich-sind/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27805" title="leben" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/tumblr_l9e2zyYiZw1qbs2x5o1_500.jpg" width="570" height="379" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/tumblr_l9e2zyYiZw1qbs2x5o1_500.jpg 500w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/tumblr_l9e2zyYiZw1qbs2x5o1_500-150x99.jpg 150w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></a></p>
<p><strong>Es gibt Menschen, die sind niemals richtig glücklich. Weil sie nach dem Haar in der Suppe suchen, weil sie nicht loslassen können und Angst haben vor dem Fall. Wenn es gut läuft, kann es nur schlechter werden. Wenn es schlecht ist, wird es nie mehr besser sein.</strong><br /> Meine Freundin A. ist so jemand. A ist vielleicht nicht bloß diese eine Person, A sind wir alle. Oder zumindest viele von uns. Wer B ist, hat Glück.</p>
<p>Mein Name ist A., mein Alter ist egal. Ich lebe, weil ich muss. Ich bin gern hier, aber es könnte schöner sein. Dass alles gut wird, daran glaube ich nicht. Früher oder später wird alles zusammenbrechen und dann bin ich die, die Recht behalten hat.</p>
<p>Euch allen geht es schlecht, aber mir geht es immer ein bisschen schlechter. Ich muss mich selbst ertragen, meine Gedanken, das Chaos in Herz und Hirn. Ich bin das Mädchen mit dem grauen Schatten. Wenn ich nicht aufpasse, erschlägt er mich. Es ist egal, wohin ich gehe, egal, wer bei mir ist und wie lange. Ich bin ich. Bis zu diesem einen Moment, in dem sich alles dreht und wendet, in dem plötzlich alles dunkel wird. Die Welt, die ich erlebe, formt sich zu einem schwarzen Loch im Bauch, einem Krater, der all mein Gefühl verschluckt und es verdaut, bis es als Gedankenscheiße aus meinen Ohren quillt. Ich mache mir Sorgen. Immer.<span id="more-27804"></span></p>
<p>Es ist Sonntagabend und ich sitze allein in meinem Zimmer. Das Radio rauscht, das Badewasser plätschert leise vor sich hin.. Ich will untergehen, versinken, nichts mehr hören und sehen. Weil ich mich bleischwer fühle, weil ich Angst habe, dass alles anders wird. Weil die Steine in meinem Bauch mich auf den Boden drücken und darauf warten, mir ins Gesicht zu schlagen. Dort drüben, lässig an die Wand gelehnt, steht mein Schatten. Er beobachtet mich närrisch, während ich nichts mache, bloß zerfließen. In Selbstmitleid und Ängsten. Er überwältigt mich und stülpt sich am Ende ganz über meinen Körper &#8211; denn Grau steht mir heute ganz besonders gut.</p>
<h5><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27827" title="HIDE" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59.png" width="696" height="466" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59.png 696w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59-150x100.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.19.59-513x343.png 513w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" />Foto: Nike van Dinther</h5>
<p>Ich sitze nur da und merke, dass es wieder anfängt. Nach dem Himmel kommt die Hölle, nach der Liebe folgt meist Leid. Gestern war alles noch rosarot, heute ziehen sich schwere dunkle Streifen über dich und mich, über uns. Der, der mich gestern noch geliebt hat, scheint mich aufrichtig zu hassen. Kein Lächeln, als er neben mir aufgewacht ist, keine Umarmung am Mittag, kein Wort. Ich bin selbst schuld, weil ich nicht bin, was er gerade am meisten braucht. Weil er Besseres verdient, jemanden der schöner ist und schlauer und lustig und niemals schlecht gelaunt. Zweifel bohren sich durch meine Nasenflügel, mit jedem Atemzug.  Da ist er, der Schatten und er hat schon wieder gewonnen, hat die Macht über alles was sich sage, mache, denke. A, denke ich. Was ist passiert? Ich weiß es nicht, Nach Gründen suche ich vergebens, denn plötzlich war einfach alles anders.</p>
<p>Ich sitze in meinem Zimmer, starre an die Wände und den Schatten. Hässlich ist es hier und gar nicht warm. Gestern noch war alles noch so vertraut, heute farblos und leer. Der Tisch mag nicht mehr zu den Stühlen passen, das Bett wird zum Monster, das den ganzen Raum verschluckt. Heute sieht alle anders aus als gestern, weil sich alles gedreht hat, weil alles den Bach hinunter geht. Ich habe keine Lust aufzustehen und raus zu gehen, alles ist anstrengend, weil sich der Knoten aus Gedanken zu einer fiesen Laus formt, die mir im Minutentakt über die Leber läuft. Unzufriedenheit und Zweifel treten gemeinsam in die Arena, prügeln sich windelweich bis am Ende beide heulen. Kapitulation. Die miese Laune ist nicht da, weil die Welt mies ist, sondern weil ich selbst mies bin. Weil ich mich immer weiter hinein katapultiere in diesen Teufelskreis aus &#8222;Alles Doof Finden &#8211; ein unangenehmer Zeitgenosse sein &#8211; auf weniger Zuneigung als zuvor stoßen &#8211; sich deshalb ungeliebt fühlen &#8211; dadurch noch unsicherer werden &#8211; sich selbst scheiße finden &#8211; deshalb scheiße zu anderen sein &#8211; Angst davor haben, dass andere einen scheiße finden, weil man ja gerade scheiße zur ganzen Welt ist &#8211; aus Trotz alles noch scheißiger als vorher finden &#8211; an allem zweifeln &#8211; verzweifeln&#8220;.</p>
<p>Schwappschwapp. Der Kopf läuft über, wie das Badewasser am Beckenrand. Ich mache das Licht aus, dann töte ich Schatten, einfach so. Mein Kopf wird nass, meine Ohren werden nass, alles wird nass. Plötzlich kann ich wieder denken: Ich habe wirklich einen Schatten &#8211; denn eigentlich ist alles gut und das Leben liegt in trockenen Tüchern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27829" title="bath" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27.png" width="586" height="564" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27.png 586w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27-150x144.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-17-um-17.35.27-513x493.png 513w" sizes="(max-width: 586px) 100vw, 586px" /></p>
<p>Foto oben <a href="http://cass-ie.tumblr.com/" target="_blank">via</a>.</p>
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		<title>Die Sache mit den verlorenen Prinzipien.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:27:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zweifel schmerzen in deinen angespannten Schultern, zerknautschen deine Stirn und zerfetzen das Hirn. Immer dann, wenn dein Leben nach Sicherheit riecht, nach Ankommen und süßem Selbstbewusstsein. Wenn die Straße dir zulächelt, statt dir ins Gesicht zu schlagen. Sorgen aus, Kopf an. Und dann kommt alles anders. Statt wie üblich zu verdrängen, suchst du nach dem<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/30/die-sache-mit-den-verlorenen-prinzipien/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/30/die-sache-mit-den-verlorenen-prinzipien/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27066" title="lost principles" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.24.23.png" width="634" height="498" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.24.23.png 594w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.24.23-150x117.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.24.23-513x403.png 513w" sizes="(max-width: 634px) 100vw, 634px" /></a><br /> <strong></strong></p>
<p><strong>Zweifel schmerzen in deinen angespannten Schultern, zerknautschen deine Stirn und zerfetzen das Hirn. Immer dann, wenn dein Leben nach Sicherheit riecht, nach Ankommen und süßem Selbstbewusstsein. Wenn die Straße dir zulächelt, statt dir ins Gesicht zu schlagen. Sorgen aus, Kopf an. Und dann kommt alles anders. Statt wie üblich zu verdrängen, suchst du nach dem Riss in der Fassade, nach dem Haken, weil du Zeit hast. Du atmest ein und atmest aus, alles ist gut, solange du du bist. Aber was bist du? <span style="text-decoration: underline;">Bist du gut oder böse?</span></strong></p>
<p>Als du klein warst, hast du sie verabscheut. Die großen Leuten mit ihren noch größeren Köpfen, mit den bösen Worten und überflüssigen Floskeln. Heute bist du einer von ihnen, redest mehr als gesund ist und weniger als du solltest, zu viel Unwichtiges, zu wenig Wichtiges. Deine Stimme quietscht, wenn du mit Kindern redest, so als stünde ein Hundewelpen vor dir. Als seien sie dumm, diese kleinen Geschöpfe. Dabei verstehen sie oft viel mehr vom Leben als du.<br /> Früher, da hattest du noch Prinzipien, heute tust du bloß noch so. Weil Existieren anstrengend ist, weil Zeit Geld und Bequemlichkeit so verlockend ist.</p>
<p>Als du sechs warst hast du mal ein Nummernschild aufgeschrieben von dem alten Mann, der im Auto vor euch fuhr. Er hatte Müll aus dem Fenster geworfen und eine Zigarette. Du hattest Angst, dass der Wald anfängt zu brennen. Heute kaufst du Dosenbier und Knicklichter um im Park zu tanzen, du rauchst Kette, wirfst die Glut auf die Blätter und Papier auf den Boden. Es ist dir egal, denn irgendwer räumt morgen schon auf.<span id="more-27065"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27067" title="smile" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.25.33.png" width="585" height="566" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.25.33.png 585w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.25.33-150x145.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-17.25.33-513x496.png 513w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Früher hat dich der schöne Schein nicht täuschen können, Labels waren dir egal und schöne Schnitte sowieso. Was teuer war, hast du verabscheut, weil du es nicht dreckig machen durftest, weil es dich eingeengt hat wie die Zwangsjacken aus Comics. Du hast gelacht über all die Zicken mit ihren hässlichen Taschen und darüber, dass sie der Illusion erlagen, etwas besseres zu sein, weil sie teureres tragen. Heute fühlst du dich fad, wenn bloß ein H&amp;M Teil in deinem Beutel landet, du kaufst Marken, weil du dich größer fühlst, schmückst dich mit teuren Etiketten und schreist, wenn deine Schwester Eis auf deine Bluse spuckt.</p>
<p>Vor ein paar Jahren fandest du Liese doof, weil sie so eingebildet war, so durchaus überzeugt von sich und ihren Freunden, weil sie unhöflich war zu Johannes und all den anderen uncoolen in der Schule, die nicht so schöne Schuhe hatten wie sie. Heute läufst du über die Straße und schmeißt mit verwerflichen Blicken um dich, fühlst dich überlegen und irgendwie gestört von all dem schlechten Geschmack. Deine Freunde sehen aus wie du, weil das die beste Entscheidung ist und ihr genießt die neidischen Blicke. Letztens noch hast du an Anne gedacht, aber sie ist längst nicht mehr deine Freundin. Das letzte Mal, als du sie sahst, trug sie schreckliche Jeans, ausgewaschen, aber nicht gut ausgewaschen, sondern schlimm ausgewaschen. Du hast deine Sonnenbrille aufgesetzt, weil sie dir peinlich war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-27068" title="tumblr_lsbuizIZEc1qdxgvq" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/tumblr_lsbuizIZEc1qdxgvq.png" width="529" height="351" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/tumblr_lsbuizIZEc1qdxgvq.png 529w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/tumblr_lsbuizIZEc1qdxgvq-150x99.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/tumblr_lsbuizIZEc1qdxgvq-513x340.png 513w" sizes="(max-width: 529px) 100vw, 529px" /><br /> Vor ein paar Jahren hast du dich dazu entschieden, keine toten Tiere mehr zu essen, Spenden zu sammeln und Kühe zu streicheln, statt sie auf dein Brot zu schmieren. Du hast mit Eiern auf Pelzträger geschmissen und mit deiner Oma gestritten wegen der Bärenmütze aus Russland. Heute bist du dir zu gut für kratzige, synthetische Stoffe, fettest deine Lieblingsschuhe ganz sorgsam ein, die schönen aus echtem, zarten Babyschaf-Leder. Im Supermarkt kaufst du Billigmilch, weil das Geld sonst nicht mehr für Weißwein reicht, für den guten, den aus Übersee. Und auf dem Kopf trägst du Haarspray. Weil Laborratten so oder so zu hässlich sind für diese Welt.</p>
<p>Als Kind fandest du die Welt ungerecht, konntest nie verstehen, warum die Erwachsenen mit ihren großen Häusern dachten, sie seien klüger als die armen und irgendwie netter. Du hast nie begriffen, wieso ein Mensch mehr wert ist, wenn er mehr im Kopf hat, warum man über andere lacht und schimpft, bloß weil sie nicht wissen, wie man unsere Sprache richtig benutzt. Vorgestern saßt du im Cafe, deine Nase zeigte irgendwo gen Himmel, du hast gelacht, fast Tränen geweint, weil sie so niedlich naiv und strohdumm sind. Die Idioten im Fernsehn, diese lächerlichen, asozialen Kreaturen, die noch nicht einmal merken, dass sie alles falsch machen im Leben, dass sie ein Leben leben, das wertlos ist. Die sind nur glücklich weil sie nicht denken können, sagst und du lachst immer lauter.</p>
<p>Plötzlich wird es ganz still, deine Augen sind rot und nass und dick. Ich hoffe, du wirst an deinem Kotzbrocken ersticken.</p>
<p>Menschen sind scheiße. Ich bin einer von ihnen.</p>
<p>Alle Bilder gefunden bei <a href="http://pearlwisdom.tumblr.com/" target="_blank">pearl widsom</a>.</p>
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		<title>Der Massenmord an Entscheidungen &#8211; Was wäre, wenn?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Foto: Nike van Dinther Das Leben könnte so bequem und einfach sein. Wenn man sieben Arme zum Aufräumen messi-mäßiger Schlafzimmer hätte und zwei Gehirne, die sich gegenseitig an Geburtstage, Namen, Nummern und schlaue Floskeln erinnern würden. Wenn man einen Bauch hätte, der aus süßer Zuckerwatte wohl verträglichen Möhrensalat macht und eine Blase, die nie voll<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/02/der-massenmord-an-entscheidungen-was-ware-wenn/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/02/der-massenmord-an-entscheidungen-was-ware-wenn/nike_van_dinther/" rel="attachment wp-att-25366"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/02/der-massenmord-an-entscheidungen-was-ware-wenn/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-25366" title="nike_van_dinther" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther-800x600.jpg" width="800" height="600" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther-800x600.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther-150x112.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther-513x384.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther.jpg 1200w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></a>Foto: Nike van Dinther</h5>
<p><strong>Das Leben könnte so bequem und einfach sein. Wenn man sieben Arme zum Aufräumen messi-mäßiger Schlafzimmer hätte und zwei Gehirne, die sich gegenseitig an Geburtstage, Namen, Nummern und schlaue Floskeln erinnern würden. Wenn man einen Bauch hätte, der aus süßer Zuckerwatte wohl verträglichen Möhrensalat macht und eine Blase, die nie voll wird. Wenn man immer das sagen würde, was meint meint, statt zu reden, bevor man denkt. Wenn man überhaupt viel geordneter und entschlossener wäre und sich nicht ständig fragen müsste: Was zum Teufel wäre, wenn.</strong></p>
<p>Hätte, hätte Fahrradkette und wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Es gibt Phasen in jedem jungen Leben, in dem das marode Phrasenschwein überdurchschnittlich häufig gefüttert wird &#8211; morgensmittagsabends wird gejammert, manchmal geweint und immer verzweifelt. Unsere sonst so vitale Generation scheint vor der totalen Überforderung zu kapitulieren. Wir sind quieschfidel und munter, trainieren unsere Körper und verballern sinnlos Gedanken wie Rotgeld. Erst zermürbt die Frage nach dem passenden Brotaufstricht unsere Schädel, später wissen wir nicht, was wir anziehen sollen und schließlich bezweifeln wir, dass es überhaupt eine gute Idee war, aufzustehen. Denn wir begehen tageintagaus Morde. An Möglichkeiten, Chancen und Ideen. Der Zeiger der Uhr dreht sich immer schneller, das Ticken wird lauter und schreit nach Entscheidungen. In jeder Sekunde. Gehe ich rechts lang oder links, bin ich gut oder böse, lasse ich das Duschen heute ausfallen, weil ich gelähmt bin vor lauter Wahnsinn und Zukunftsillusionen. Probleme, nennt man das. Alltagsprobleme, Luxusprobleme und jeder nimmt sich vom großen Haufen seinen ganz persönlichen Anteil. Und das hat einen Grund. Wenn nämlich die wichtigste aller Fragen ganz unten in Hirn und Herz brodelt, eine Frage, die über alles entscheidet, aber nicht beantwortet werden kann, dann steckt der Kopf sich selbst in den Sand und verstrickt Gedankengänge zu gewaltigen Knoten, die immer knuddeliger und dicker werden, bis sie uns schließlich erschlagen. Damit das da unten nicht zum Vorschein kommt, damit der allergrößte Zweifel verteckt bleibt zwischen all der geistigen Scheiße: <em>Will ich das, was ich mache, wirklich?</em><span id="more-25362"></span></p>
<h5><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/02/der-massenmord-an-entscheidungen-was-ware-wenn/nike_van_dinther-2/" rel="attachment wp-att-25381"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-25381" title="nike_van_dinther" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther1-800x535.jpg" width="800" height="535" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther1-800x535.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther1-150x100.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther1-513x343.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Foto: Nike van Dinther</h5>
<p>Ich habe sie immer beneidet, diese ruhigen Fische im wirbelnden Meer, diese geerdeten Menschen mit Plan. In der Grundschule kauen sie während der Unterrichtszeit kein Kaugummi, halten sich an Regeln und sind niemals laut. Auf dem Gymnasium werden sie zu Stufensprechern oder Klassenstrebern, wollen, dass bloß niemand aus der Reihe fällt. Sie interessieren sich vielleicht für Wirtschaft oder Recht, schon mit 14 wissen sie, was die Welt für sie bereithält, sie wissen genau, was sie erreichen wollen und wo und wie und wann. Dann steckt das Abitur in uniformen Jeanshosen, sie beginnen zu studieren, tragen mit 25 Anzug und machen genau das, was sie immer wollten. Krass. Schon immer gewusst zu haben, was man will, und am Ende genau das zu bekommen. Das muss sich gut anfühlen, phantastisch, erfüllend. Unsereins kennt diese Befriedigung noch heute nicht. Bloß temporär, aber die Konstante fehlt. Irgendwo am Grund liegt sie, vermodert und mit Grünzeug bewachsen, nur ab und an fällt ein kleines Licht darauf und dann ahnen wir, dass es anders sein könnte.</p>
<p>Es gibt sie nunmal, die anderen Menschen, die, die so sind wie du und ich, die Umherirrenden, die Unsteten, die noch niemals wussten, was wohl aus ihnen werden wird und heute noch keinen Schimmer haben. Jeder macht und schafft nicht was, sondern einiges und alles macht Spaß, aber der Gedanke daran, dass all das nun für immer ist, treibt Schweißperlen auf feuchte Gesichter, Angst in klitschnasse Augen und Wut in den Bauch. Verkackt nochmal, woher sollen wir wissen, was uns in zehn Jahren glücklich macht? Wir leben hier und jetzt und fühlen und sehen und denken, aber was später kommt, das weiß doch niemand. Wieso zwingt man uns, Entscheidungen zu treffen, wieso müssen wir funktionieren und es ihnen gleichtun? Wir sind nicht rebellisch oder träge, faul oder wirr. Wir haben bloß Angst vor der Zukunft. Angst davor, alles falsch gemacht zu haben. Wir sind Zweifler, die größten. Denn was, verdammt, wäre wenn?</p>
<h5><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/09/02/der-massenmord-an-entscheidungen-was-ware-wenn/nike_van_dinther_foto/" rel="attachment wp-att-25386"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-25386" title="nike_van_dinther_foto" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther_foto-800x600.jpg" width="800" height="600" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther_foto-800x600.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther_foto-150x112.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther_foto-513x384.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/09/nike_van_dinther_foto.jpg 2016w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Foto: Nike van Dinther</h5>
<p>Wenn wir nicht A, sondern B gesagt, nicht C, sondern D geknutscht, nicht E, sondern F studiert und nicht G, sondern H unsere Liebe gestanden hätten. Was wenn wir  in I geboren wären und nicht in J, ein K wären, statt ein L, was wenn wir uns immer anders entschieden hätten? Dann wäre alles beim alten, alles wie jetzt. Das ist der Fluch und der Segen, alles in einem.</p>
<p>So ist das Leben, das Leben ist schön, nur wer wagt, gewinnt. Nichts ist sicher, nur der Tod, jede Entscheidung bleibt ein Massenmord an Möglichkeiten. Aber genau diese Entscheidungen machen aus Existenz Leben, aus klarem Wasser umhertanzende Sprudelblubberblasen. Wir alle zweifeln, fallen tief und stehen wieder auf, wir alle sitzen im selben, wackeligen Boot. Es ist egal, wie es ausgeht, es muss bloß weitergehen und wir ab und an neu anfangen. Kein Vertrag bindet uns an einen geraden Weg, gar nichts und niemand, wir allein sind es, die uns in enge Kisten packen und knebeln und quälen und wollen, dass immer alles richtig war. Es ist nicht schlimm, nicht zu wissen, was man will, nicht schlimm, sich Fehler einzugestehen. Was wäre bloß, wenn wir tatsächlich immer zur rechten Zeit exakt wüssten, was wir wollen? Dann würden wir uns selbst nicht mehr finden, Erlebnisse verkommen lassen, den Tellerrand nur aus weiter Ferne betrachten und ein verdammt langweiliges Leben fristen.</p>
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		<title>Warum dürfen Männer hässlich sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 15:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Unperfekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ist der Typ da drüben heiß?&#8220; -&#8222;Whää, nee. Viel zu glatt.&#8220; Ein typisches Szenario im Leben einer jungen Frau, die ab und an mal um sich schaut. Beim Bäcker: Männer. In der Stadt: Männer. Auf dem Konzert: Männer so weit das Auge reicht. Schöne Männer, aalglatt und perfekt, an den Füßen schneeweiße Sneaker. Interesse? Nein.<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/04/18/warum-durfen-manner-hasslich-sein/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-16487" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/04/18/warum-durfen-manner-hasslich-sein/bild-1-50/"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2011/04/18/warum-durfen-manner-hasslich-sein/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-16487" title="männer" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/Bild-113.png" alt="" width="544" height="409" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/Bild-113.png 515w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/Bild-113-150x113.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/Bild-113-513x386.png 513w" sizes="(max-width: 544px) 100vw, 544px" /></a></a></p>
<p><strong>&#8222;Ist der Typ da drüben heiß?&#8220; -&#8222;Whää, nee. Viel zu glatt.&#8220; </strong></p>
<p>Ein typisches Szenario im Leben einer jungen Frau, die ab und an mal um sich schaut. Beim Bäcker: Männer. In der Stadt: Männer. Auf dem Konzert: Männer so weit das Auge reicht. Schöne Männer, aalglatt und perfekt, an den Füßen schneeweiße Sneaker. Interesse? Nein. Denn Männer dürfen nicht schön sein, jedenfalls nicht Abziehbild-schön. Eher unterschwellig schön und irgendwie sexy &#8211; die Babypo-Fraktion mit ihren perfekten Gesichtern und den kleinen Näschen fristet ein relativ sexappealloses Leben, zieht an uns vorbei wie eine ultraviolette Ameisenkaravane &#8211; gänzlich unbemerkt. Ein richtiger Mann, der muss im Wald überleben können, in der Natur zu Hause sein. Zumindest wollen wir uns diese Traumsvorstellung in Anbetracht seines Aussehens herbeispinnen können. Ein Dreibeiner, der nach Stadtluft duftet und entsprechende Attitüden an den Tag legt, ist in etwa so attraktiv wie König Triton.<span id="more-16486"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-16488" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/04/18/warum-durfen-manner-hasslich-sein/tumblr_ljt60cvtey1qdxaq4o1_500/"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-16488 aligncenter" title="tumblr_ljt60cvtEY1qdxaq4o1_500" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/tumblr_ljt60cvtEY1qdxaq4o1_500.jpg" alt="" width="465" height="700" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/tumblr_ljt60cvtEY1qdxaq4o1_500.jpg 465w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/tumblr_ljt60cvtEY1qdxaq4o1_500-150x225.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2011/04/tumblr_ljt60cvtEY1qdxaq4o1_500-340x513.jpg 340w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" /></a></p>
<p>Natürlich, der junge Herr an meiner Seite ist der Schönste von allen. Komisch, denn genau das behauptet meine Mutter auch von meinem Vater, und meine Freundinnen haben, nach eigener Aussage, allesamt Traummänner an Land gezogen. In eine Modelkartei passt allerdings kein einziger von ihnen. Gott sei Dank. Genau das sollte uns nämlich Mut machen. Die mediale Verkackeierung unsere Hirne ist eben machtlos, wenn&#8217;s um Hormone und Herzkram wie Liebe geht. Ein Mann in rosa Polohemd erfüllt glücklicherweis nur die wenigsten Frauenträume. Ebenso wie das &#8222;Male Model Face&#8220;, das sich tageintagaus mit Seetang einschmiert. Ein Mann kann auf den ersten Blick durchaus unhübsch sein und dann, wenn man ein zweites Mal hinschaut, entdeckt man das Besondere.</p>
<p>Das Schöne liegt im Unperfekten. In kleinen Makeln, die jeden einzelnen von uns liebenswert und einzigartig machen. Ein Sixpack kann nicht kuscheln, ein Abziehbild nicht denken. Optischer Perfektionismus ist ein Trugschluss, ein Irrtum der Gesellschaft. Denn Angucken und Gernhaben-Müssen sind zweierlei Schuhe. Schön ist, was keiner sieht, der dich nicht kennt. Mich zum Beispiel erinnert meine Nase an eine eigenartig dreinschauende Vogelart. Mein Mitbewohner pflegt allerdings zu sagen: &#8220; Deine Nase gehört zu dir, genau so wie sie ist. Sie macht dich schön, macht dich zu dir, denn wäre sie anders, könnte ich dich nicht mehr vom Rest der Welt unterscheiden.&#8220;</p>
<p>Fehler sind da, um geliebt zu werden. Und um aus einem Menschen eine Persönlichkeit zu machen.</p>
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