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	<title>Karriere Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Female Founders: Von mundgeblasenen Vasen &#038; handgefertigten Kerzen: &#8222;ZENZI Objects&#8220; by Teresa Köster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 14:14:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Foto © Joanna Legid. Ich kenne so viele Menschen, die Dinge anders machen wollen. Die im Sinne der Nachhaltigkeit so viel vorhaben, um am Ende doch wieder auf getrampelten Pfaden festzustecken. Die &#8222;man müsste mal&#8220; fest in ihren Wortschatz integrieren, aber dem Konjunktiv keine Taten folgen lassen. Ich kenne so viele Menschen, und zähle mich<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/08/19/female-founders-von-mundgeblasenen-vasen-handgefertigten-kerzen-zenzi-objects-by-teresa-koester/">weiterlesen…</a></p>
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<p>Foto © <a href="https://joannalegid.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Joanna Legid</a>. Ich kenne so viele Menschen, die Dinge anders machen wollen. Die im Sinne der Nachhaltigkeit so viel vorhaben, um am Ende doch wieder auf getrampelten Pfaden festzustecken. Die &#8222;man müsste mal&#8220; fest in ihren Wortschatz integrieren, aber dem Konjunktiv keine Taten folgen lassen. Ich kenne so viele Menschen, und zähle mich ebenfalls oft dazu, die so viele Pläne schmieden und nie einen davon wahr werden lassen. Aus Gemütlichkeit, Trägheit oder einfach aus Angst. Dabei könnte es doch manchmal vielleicht so einfach sein, seinen Träumen zu folgen, wenn man wirklich an etwas glaubt, oder?</p>



<p><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/teresakrescentia/" target="_blank">Teresa Köster</a></strong> macht genau das. Sie redet nicht, sie packt an und unterstützt und hat sich längst dem vergessenen Handwerk und der Kunst verschrieben. Vor elf Jahren schrieb sie noch über Kultur- und Lifestylethemen, bevor es sie für eine kurze Zeit ins Agenturleben und nach Hamburg verschlug. Mittlerweile arbeitet Teresa für verschiedenste nachhaltige Labels, und berät und unterstützt diese neben ihrem Hauptjob beim dem Fair Fashion Label <a href="https://folkdays.de/">Folkdays</a>. Und weil das alles offensichtlich nicht genug ist, ihr Herz unaufhörlich weiter schlägt und nach noch ein wenig mehr strebt, hat sie jetzt ihr eigenes Label gegründet: <strong><a href="https://www.zenziobjects.com/">ZENZI Objects</a></strong>. Und wir verraten euch, was es damit auf sich hat!</p>
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		<title>Female Founders: Cloudy Zakrocki über ihr Interior Label &#8222;Hand in Hand&#8220; und den Mut, aufzubrechen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 10:59:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interior]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist doch erstaunlich: Erst Jahre nach dem Beginn der medienwirksamen Kritik an Fast Fashion Unternehmen befinden wir uns nun in einer Phase des Bewusstwerdens darüber, dass auch die Einrichtungsbranche wirtschaftlich stetig daran gewachsen ist, dass wir vergessen wollten, danach zu fragen, wo all die schönen Dinge und Produkte in den Regalen überhaupt her kommen.<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/04/female-founders-cloudy-zakrocki-ueber-ihr-interior-label-hand-in-hand-und-den-mut-aufzubrechen/">weiterlesen…</a></p>
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<p>Es ist doch erstaunlich: Erst Jahre nach dem Beginn der medienwirksamen Kritik an Fast Fashion Unternehmen befinden wir uns nun in einer Phase des Bewusstwerdens darüber, dass auch die <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/category/wohnen/">Einrichtungsbranche</a> wirtschaftlich stetig daran gewachsen ist, dass wir vergessen wollten, danach zu fragen, wo all die schönen Dinge und Produkte in den Regalen überhaupt her kommen. Dass sie nicht auf magische Art und Weise dort landen, im Gegenteil. Das knackfrische Brand <em><strong><a href="https://handinhand.store/">Hand in Hand</a></strong> </em>stellt sich dem nun mit handverlesenen, ethisch produzierten Produkten &#8222;made on demand&#8220; entgegen. Den Anfang machen wunderschöne Teppiche, nach denen sich gerade vor allem die Internetwelt die Finger leckt. Ein saukluger Schachzug also – hinter dem eigentlich nur eine Tausendsasserin wie <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/08/10/der-urlaubs-fragebogen-mit-cloudy-chefredakteurin-bei-refinery29/">Cloudy Zakrocki</a> stecken kann. Man könnte auch sagen: Win win für alle Beteiligten. Und das ist kein Zufall.</p>



<p>Cloudy Zakrocki kennt die digitale Medienwelt wie ihre Hosentasche. Nach ihrer Zeit bei &#8222;Les Mads&#8220; und  dem „Interview“ Magazin wurde sie schließlich Vice President von Refinery 29 und Vice. Bis heute ist mir kaum jemand begegnet, der so viel unterwegs und zu jedem Zeitpunkt dermaßen Feuer und Flamme für eine Position war, die den meisten Menschen wohl schnell über den Kopf gewachsen wäre. Wegen der Verantwortung, wegen des Pensums und des Drucks. Aber nichts da. Cloudy macht Konzern-Karriere. Und wie. Immer weiter, dachte ich – bis sie entschied, aufzubrechen und ihr eigenes Interior Brand zu gründen, das heute etwa eine Woche jung ist. </p>



<p></p>
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		<title>Warum &#8222;WorkingMum&#8220; &#038; &#8222;Powerfrau&#8220; problematische Begriffe sind</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/15/labels-wie-workingmum-powerfrau-machen-uns-nicht-staerker-sondern-winzig-klein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
		<category><![CDATA[#WorkingMum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag erschien erstmals im Februar auf This is Jane Wayne. Vor wenigen Jahren, vermutlich war ich da gerade selbst Mutter geworden, schrieb ich ein paar Zeilen über das damals schon beliebte Jonglieren mit Begriffen, mithilfe derer die Menschheit seit geraumer Zeit versucht, das Frausein in bedeutungsschwangere Hashtags zu verpacken. Überall Powerfrauen. Und Karrierefrauen! Mir kam<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/15/labels-wie-workingmum-powerfrau-machen-uns-nicht-staerker-sondern-winzig-klein/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Dieser Beitrag erschien erstmals im Februar auf This is Jane Wayne. </strong></em></p>
<p>Vor wenigen Jahren, vermutlich war ich da gerade selbst Mutter geworden, schrieb ich ein paar Zeilen über das damals schon beliebte Jonglieren mit Begriffen, mithilfe derer die Menschheit seit geraumer Zeit versucht, das Frausein in bedeutungsschwangere Hashtags zu verpacken. Überall <em>Powerfrauen</em>. Und <em>Karrierefrauen</em>! Mir kam das zunächst nur etwas komisch, aber wenig problematisch vor, dieser unbedingte Drang danach, ein Label zu finden, meine ich &#8211; für die eigene Existenz. Über Luftpumpenfrauen hätte ich mich vielleicht geärgert, aber so? Klingt doch nett. Nein, Moment: Nach <em>Empowerment</em>.</p>
<p><strong>Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann aber begriff ich, dass es tragischerweise oft Falsches mit scheinbar richtigen Beschreibungen befeuern. Der charmante Versuch, Frauen mitsamt ihren sehr individuellen Lebensrealitäten durch &#8222;Etiketten&#8220; sichtbar(er) zu machen, führt am Ende etwa zum Verschwinden etlicher wunderschöner Zwischennuancen. Dazu, dass all jene, für die bisweilen (noch) keine hippe Schublade vorgesehen ist, verbal und emotional über die Klippe gejagt, ja ausgeschlossen werden. Auch, weil unsere Gehirne da einfach nicht mitkommen. Zuweisungen wie <em>Powerfrau, Karrierefrau, Workingmum oder Mumpreneur</em> sind schließlich schon allein aufgrund unserer Sozialisation  wertender Natur. Sie erzählen nicht die Geschichten vielfältiger Lebensmodelle oder unterschiedlicher Frauen* mit mannigfaltigen Zielen und Träumen – sondern suggerieren: Es gibt ausschließlich solche &#8211; und den ganzen Rest. Die einen, die alles richtig und krass, also richtig krass machen, und: Alle anderen. Die, die weder Power noch eine berufliche Karriere vorzuweisen haben. Wer nicht dazugehört, wird unsichtbar. Genau wie die Wertschätzung für das, was jene leisten, die es ein bisschen oder komplett anders machen. Die beispielsweise halbtags erwerbstätig sind oder unbezahlte Care-Arbeit leisten. <em>Aber</em>, werden jetzt einige arbeitende Mütter unter uns sagen,<em> wo bleibt denn die Wertschätzung dafür, dass ICH keine Zeit habe, vormittags auf dem Tennisplatz zu stehen oder Dinkelsenfknusperstangen zu backen? Es ist ja schon etwas &#8222;anderes&#8220;. </em>Das stimmt und das darf es auch. Bloß folgt nun schon wieder ein <em>aber</em>.</p>
<p><strong>Vom Privileg, die Wahl zu haben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Diskurs darf es nämlich zunächst einmal keine Rolle spielen, wie wir persönlich gewisse Umstände oder fremde Lebensentwürfe beurteilen. Ich zum Beispiel bin bekanntlich keine Freundin von finanzieller Abhängigkeit. Auch, weil sämtliche Ursachen von Altersarmut, die faktisch vermehrt Frauen betrifft, vor allem im klassischen Rollenbild und patriarchalen Machtstrukturen zu finden sind. Das bereitet mir natürlich Sorge. Aber es veranlasst mich nicht die Bohne dazu, mich für etwas Besseres zu halten. Im Gegenteil: Gerade <em>weil</em> ich arbeite, denke ich hin und wieder: Scheiße, wie schaffen <em>Full-Time-Eltern</em> das? Den ganzen Tag für die Kinder da zu sein, sie zu bespaßen und zu fördern? Gut möglich, dass ich aufgrund des Dauer-Spagats zwischen Familie und Job vielleicht nicht weniger erschöpft bin. Aber ich habe erstens das Privileg, überhaupt die Wahl zu haben und noch dazu gern ins Büro zu gehen und bin zweitens ernsthaft beeindruckt von Menschen, die so gut wie niemals Zeit für sich allein haben.</p>
<p><strong>Wir sind alle Working Mums</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen davon, stellt sich mir eine große Frage: Wo um alles in der Welt ordnen wir aus unserer überprivilegierten Blase heraus denn all die Über-Mütter (seht ihr, jetzt mache ich es auch schon) ein, die sich tagtäglich oder auch nachts den Arsch abarbeiten, im Schichtdienst oder sonst irgendwo, die sicher keine Karriere, aber mehr am Hals haben, als die meisten hier Mitlesenden zusammen &#8211; weil sie gar keine andere Chance haben? Wie erklären wir unser stolzes Label-Gehabe Eltern, die tatsächlich schrecklich gerne mehr Zeit mit ihren Neugeborenen verbringen würden, es aber aus ökonomischen Gründen schlichtweg nicht können? Würden wir ihnen tatsächlich erhobenen Hauptes gegenübertreten (ohne dabei unsere eigene Würde und jeden Respekt zu verlieren) und Dinge sagen wie: <em>Hi, ich bin eine stolze #WorkingMum &#8211; und du so?  </em>Oder würden wir uns, der Empathie sei dank, am Ende doch ein bisschen sehr komisch dabei vorkommen? Wie Elefantinnen im Porzellanladen? Aha.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kann Mensch natürlich behaupten, <em>sämtliche</em> arbeitende Mamas wären ja wohl in den Begriff #WorkingMum inkludiert. Ich bezweifle das jedoch. Stark. Es gehört doch schon ein wenig neumodische <em>instagramibility</em> dazu, wage ich zu behaupten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufrichtiger und reflektierter wäre es folglich, anzuerkennen, dass wir alle unser Bestes geben. Dass manch eine Mutter oder Frau überhaupt keine Wahl hat. Dass wir dennoch alle Mütter sind, die arbeiten. Oder eben keine Mütter! Aber alle Frauen. Keine besser, keine schlechter. Nur werden die einen tatsächlich besser bezahlt, andere schlechter und viele auch gar nicht. Weil Care-Arbeit bis heute lieber belächelt statt vergütet wird (mehr dazu bei <a href="https://editionf.com/jede-mutter-ist-eine-working-mom/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Edition F</a>). Wer kann im Angesicht dieses Kuddelmuddels also ernsthaft noch mehr Zündstoff für sogenannte &#8222;Mum-Wars&#8220;, die doch sowieso permanent wüten, wollen? Mehr Futter, das zur Abgrenzung beiträgt? Tja, die Macht der Sprache. Wir können sie gern weiter ignorieren. Oder endlich schlauer werden, um respektvoller zu handeln.</p>
<p><span style="font-weight: 600;">Wir sagen nicht immer, was wir meinen</span></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich meine eigene Mutter neulich fragte, ob sie sich je als <em>WorkingMum</em> bezeichnet hätte, antwortete sie nur sehr knapp: &#8222;Wen interessiert das? Was hat denn meine Arbeit mit meiner Familie zu tun und anders herum? Auf der Arbeit möchte ich ja auch gern mit meinem Vornamen und nicht mit<em> Frau Mutter</em> angesprochen werden.&#8220; Aber ich weiß schon. Wir wollen im Grunde doch nur sagen: Ich arbeite<em> und</em> bin Mutter. Bloß tun wir uns selbst überhaupt keinen Gefallen damit. In Wahrheit füttern wir wieder nur marode Stereotype &#8211; das macht allein das fehlenden Pendant #WorkingDad (funktioniert übrigens auch bei Power<em>mann</em>) sehr deutlich. Haha, denkt man da doch. Klasse, ein <em>Working Dad</em>, wie neu. Was das kollektive Ohr der Gesellschaft nach 2000 Jahren Patriarchat also hört, ist: Ich bin stark, <em>obwohl</em> ich eine Frau bin. Ich arbeite <em>obwohl</em> ich Mutter bin. Ich bin eine <em>Ausnahme</em>. Da lacht der Sozialismus. Und es besteht, wie gesagt, kaum Zweifel daran, dass bei nicht wenigen Empfänger*innen schlicht eines ankommt: Ich bin <em>besser</em> als du. Ich schaffe <em>mehr</em>. Ich <em>bin</em> mehr. Eine weitere, komische Krux ergibt das folglich, denn obwohl wir uns mithilfe verschiedener <em>Frauen*typen</em> ja eigentlich erhobenen Hauptes platzieren und etablieren wollen, machen wir uns in Wahrheit ganz klein. Wir beugen uns mit all diesen Definitionsversuchen im Grunde nur konservativen Denkweisen, in denen zwischen Frausein und Muttersein ohnehin überhaupt kein Unterschied besteht, in denen Mütter für gewöhnlich eben keineswegs arbeiten, weshalb eine berufliche Tätigkeit unbedingt als Attribut oder Merkmal erwähnt gehört, weil: hört, hört!</p>
<p><strong>Wir sind: Frauen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Führen wir den Gedanken schließlich konsequent weiter, wird &#8222;Powerfrau&#8220; oder eben &#8222;WorkingMum&#8220; plötzlich zum genauen Gegenteil von gut gemeint, nämlich zu einer Art Diminutiv von allen &#8222;Frauen&#8220; (mehr dazu bei <a href="https://www.littleyears.de/blog/mompreneur-power-frau-und-co-warum-wir-diese-begriffe-nicht-mehr-horen-konnen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Little Years</a>). Da mache ich nicht mit. Schon lange nicht mehr. Denn irgendwann einmal, da war es vielleicht wichtig, mithilfe eindeutiger Begrifflichkeiten am Muttermythos zu rütteln, sich als Teil von etwas  Größerem betrachten zu können. Vielleicht hat das eine Zeit lang sogar ganz gut funktioniert und mit Sicherheit hat es uns Gehör verschafft, unser Bewusstsein geschärft. Aber es ist Zeit, weiter zu ziehen. Schließlich hielten wir es noch vor wenigen Jahren für wichtig, längst erwachsen gewordene Frauen mit<em> Girl Power</em> zu übergießen. Bis wir lernten, beobachteten und schließlich begriffen: Wir sind ja gar keine Mädchen mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute sind wir bitte, bitte keine Powerfrauen mehr. Und auch keine Working Mums. Sondern: Frauen*. Jede mit einer ganz eigenen Geschichte. Wir brauchen nämlich keine Schubladen, sondern endlich neue Perspektiven.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/10/15/labels-wie-workingmum-powerfrau-machen-uns-nicht-staerker-sondern-winzig-klein/">Warum &#8222;WorkingMum&#8220; &#038; &#8222;Powerfrau&#8220; problematische Begriffe sind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Warum wir Frauen endlich mehr über Geld sprechen müssen!</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/07/22/warum-vor-allem-wir-frauen-endlich-mehr-ueber-geld-sprechen-muessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2019 11:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe ein Problem. Ich stecke in einer kleinen, finanziellen Sackgasse und weiß nicht so recht, wie ich weitermachen soll &#8211; also mache ich das, was ich seit ein paar Jahren schon mache: Ich mache gar nichts. Es ist nicht so, als hätte ich kein Geld, ganz im Gegenteil, ich bin sparverliebt und lege jeden<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/07/22/warum-vor-allem-wir-frauen-endlich-mehr-ueber-geld-sprechen-muessen/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe ein Problem. Ich stecke in einer kleinen, finanziellen Sackgasse und weiß nicht so recht, wie ich weitermachen soll &#8211; also mache ich das, was ich seit ein paar Jahren schon mache: Ich mache gar nichts. Es ist nicht so, als hätte ich kein Geld, ganz im Gegenteil, ich bin sparverliebt und lege jeden übrig gebliebenen Penny auf mein Tagesgeld-Konto &#8211; und noch mehr: Gleich zu Beginn des Monats übertrage ich sogar eine selbstbewusste Summe darauf und versuche, mit dem realistischen Rest zu haushalten. Wenn dann am Ende des Monats etwas übrigen bleibt, dann wieder: Zack, rüber damit &#8211; aus den Augen, aus dem Sinn. Das funktioniert so gut, dass ich mich mittlerweile riesig über angehäufte Summen erfreue &#8211; bloß einfach nicht weiß, welcher nächste Schritt als nächstes folgt. Wie kann ich mein Geld zumindest stabil anlegen, ohne jeden Monat einen kleinen Bruchteil davon zu verlieren? Welche sicheren Anlageformate helfen vielleicht sogar beim Thema Wertsteigerung? Eine Sorge schwingt nämlich immer mit: Wovon sollte ich gehörigst die Finger lassen, um mein hart erspartes Geld nicht zu verlieren oder um in ewigen Laufzeiten zu stecken und handlungsfähig zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Warum ich euch das alles erzähle? Aus vielerlei Gründen. Zum einen, weil wir Frauen noch immer (!) viel zu selten über Geld sprechen und vor allem dann bei unseren Einkommen ins Stottern kommen, vor allem dann, wenn wir überdurchschnittlich viel verdienen, was an dieser Stelle nicht ganz sooft vorkommt, denn Frauen verdienen im Monat noch immer deutlich weniger als Männer. Macht keinen Sinn? Doch! Wenn ich wenig verdiene, kann ich darüber noch jammern. Wenn ich viel verdiene, geniere ich mich eventuell, gelte als hochmütig oder etwas besseres oder will vor meinen Freundin nicht in irgendeine besser gestellte Rolle gedrängt werden. Dabei sollten wir all die Frauen unter uns feiern, die monatlich richtig viel Geld verdienen, die unabhängig sind und vielleicht heute schon an morgen denken. Und genau das bringt mich auch schon zu meinem anderen Grund, warum wir endlich die Karten auf den Tisch legen sollten: Auch wenn wir uns noch jung fühlen und an die große Liebe an unserer Seite glauben, sollten wir die zukünftige Realität nicht außen vor lassen. Wie sieht unsere Rente aus, die in Teilzeit eben nicht so üppig ausfällt, weil wir beispielsweise die Kinderbetreuung nach der KiTa übernehmen. Wir müssen uns über Ausgleichszahlungen informieren, die der eine Teil des Teams gerade in einer unverheirateten Beziehung übernimmt, weil der andere Teil finanziell zurücksteckt. Wir sollten uns aber auch dem Thema Geldvermehrung widmen, Schulden begleichen und endlich mit all unseren Bekannten und Freundinnen über unsere finanzielle Lage plaudern, um uns auszutauschen und stark zu werden, um das Hobby &#8222;Finanzverwaltung&#8220; endlich zu entstauben und um zu einer mündigen, aufgeklärten Person heranzuwachsen. Bloß, wie fangen wir nur damit an und legen den Grundstein? Mit Aufklärung und der Hilfe von Menschen, die uns durch Parallelen nahe sind: Und hier kommen wir ganz ohne Umwege zu den Finanzbloggerinnen!</p>
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