<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kopfchaos Archive - Jane Wayne News</title>
	<atom:link href="https://www.thisisjanewayne.com/news/category/kopfchaos/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/category/kopfchaos/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Jan 2017 10:16:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Perlen aus knappen Kisten // Scalamari’s Woche: Der Weihnachtscountdown</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Scalamari Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 09:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfchaos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=151588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei gute Nachrichten vorab: Ein Mal schlafen noch, dann werden die Tage schon wieder länger. Danke Sommersonnenwende. Dann noch zwei Mal schlafen, bis das Christkind anklopft und dann, ja dann ist dieses rätselhafte 2016 auch endlich bald mal durch. Fakt: Ich habe in der letzten Woche wirklich niemanden mehr getroffen, der von sich ausnahmslos behaupten<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/">Perlen aus knappen Kisten // &lt;br/&gt;Scalamari’s Woche: Der Weihnachtscountdown</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-151639" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/scalamari.jpg" alt="scalamari" width="1000" height="900" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/scalamari.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/scalamari-150x135.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/scalamari-513x462.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/scalamari-800x720.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/scalamari-624x562.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>Zwei gute Nachrichten vorab: Ein Mal schlafen noch, dann werden die Tage schon wieder länger. Danke Sommersonnenwende. Dann noch zwei Mal schlafen, bis das Christkind anklopft und dann, ja dann ist dieses rätselhafte 2016 auch endlich bald mal durch. Fakt: Ich habe in der letzten Woche wirklich niemanden mehr getroffen, der von sich ausnahmslos behaupten würde: &#8222;Boah, mir geht&#8217;s so gut wie nie &#8211; Bäume, könnt ich ausreißen&#8220;. Im Gegenteil, jeder &#8222;krocht nurnoch ufn Zahnflesch&#8220;, würde mein Papa sagen. Das hat verschiedenste Gründe und auch meine Jahresendspurte, haben schon bessere Abgänge gesehen. Kiste auf, Lokbuch raus, alles zusammenkneifen was geht &#8211; und so siehts aus: <span id="more-151588"></span></p>
<p><strong>Heute, 22. Dezember 2016 &#8211; Danke für die Einladung<br />
</strong></p>
<p>Diese anis- und zimtgeschwängerte Weihnachts-Suppe, die hab ich mir eingebrockt, und nun, muss ich sie auch selbst wieder auslöffeln. Allerdings, wer hätte das denn nun wieder ahnen sollen, was für ein insgesamt aufwendiger und überambitionierter Einfall es ist, drei Tage vor Heiligabend noch ein Dinner mit den lieben Freunden aus der Hood veranstalten zu wollen. Eben, niemand.</p>
<p>Noch vier Stunden bis alle kommen. Liege im Bett. Vorausruhen – wichtig! Auf der ganz klaren Haben-Seite stehen da die Vorspeise und das Dessert, von fast Freiwilligen Freunden zubereitet und mitgebracht &#8211; die Guten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Lediglich noch zu besorgen:</span><br />
Leckeres Rezept für Hauptgang, Lebensmittel für Hauptgang, Dekoration (Florale Elemente mit Nadeln – vielleicht doch noch ein Last-Minute Baum? Nordmann, Fichte? Ach komm, lass stecken), Stühle, Kerzen, Kleid, Nervenkostüm, Weihnachtskassette, Softgetränke.</p>
<p>Das wird ein Fest! Katze Lily ahnt natürlich nichts.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151633 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/IMG_5951.jpg" alt="Processed with VSCO with e1 preset" width="1000" height="750" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5951.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5951-150x113.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5951-513x385.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5951-800x600.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5951-624x468.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Und das war auch noch…</p>
<p><strong>14. Dezember &#8211; auf Google Trip hängengeblieben</strong></p>
<p>Im Weltkulturerbe Soho-House Berlin, stellt mir das Startup Google jetzt auch endlich mal sein neues Google Pixel Phone vor. Zusammenfassend würde ein armer irrer Laie sagen: Eigentlich genauso wie das iPhone, macht nur bessere Photos und hat eine viel, viel längere Akkulaufzeit. Was für mich eigentlich schon ein Totschlagargument sein müsste. Ich stelle mir so oft vor, wo unsere Netzteil-Abhängigkeit noch hinführen wird. Kriege um den letzten Stromplatz. Last Batteriehorn. Inzwischen ist auch mir nicht mehr der Platz am Fenster oder Kamin der Attraktivste, sondern stets der an der Steckdose, da wo’s elektronisch und warm ist &#8211; schade.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151636 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/sarah-2.jpg" alt="Processed with VSCO with a2 preset" width="1000" height="1000" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah-2.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah-2-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah-2-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah-2-800x800.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah-2-624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah-2-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p><strong>15. Dezember – So geht das nicht weiter</strong></p>
<p>Brauche dringend ein Automobil, oder zumindest eine neue Drive-Now Karte – dafür müsste ich aber erst den verlorenen Führerschein neu beantragen – ok, und mich auch endlich ummelden. Bis dahin: Taxi Taxi Taxi, egal wohin – Taxi – wie so eine Drogenbössin in Dahlem durch alle Bezirke. Huiiii. Der Wunsch nach einem opulenten (KUNST) Pelzmantel wird größer und größer. Nerz, Biber, Dax, Katze – miez egal, der soll schwer an mir hängen und mit mir durch Berlin rollen. Rollen ist Leben. Ich schraube schon seit Wochen am passenden Beat. Die Tage auch irgendwo gelesen: Aktiv irgendwo hinzugehen macht zufriedener, als es zu sich kommen zu lassen.</p>
<p><strong>16. Dezember – Mal wieder Hamburg </strong></p>
<p>Mein lieber Freund <a href="http://www.fabianhart.com/" target="_blank">Fabian Hart </a>lädt zum gediegenen Weihnachtsdinner. Never ending Weihnachtsdinner. Aber man freut sich ja doch irgendwie immer. Jedenfalls: Ein nicht unerheblicher Teil der geladenen Gäste missinterpretiert das gesetzte Dinner als Amateur Pole-Dance Klasse und gibt sich weihnachtlichem Rotlicht und Rotwein hin. Während des Rauchens vor der Tür (das ist wieder so Hamburg) einen waschechten Käfigkämpfer und Call-Boy kennengelernt – faszinierende Begegnung, und aber auch traurig. Dabei: Zwei neue Selbstverteidigungstechniken gelernt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151637 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/sarah1.jpg" alt="Processed with VSCO with a6 preset" width="1000" height="1333" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah1.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah1-150x200.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah1-385x513.jpg 385w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah1-600x800.jpg 600w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah1-624x832.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p><strong>17. Dezember – Findet Nemo, der vielleicht beste Film aller Zeiten?!?</strong></p>
<p>Immer noch Hamburger Bett. Kater. Anna ist seit morgens los, sie wird Patentante oder sowas. Mir gefiel ihre dunkelgrüne Samtkombi, mit der sie vor Stunden abrauschte. Will mir eigentlich die neue Elbphilharmonie ansehen. Flanieren, kalte Fische streicheln &#8211; sowas. Draußen ist&#8217;s aber saumäßig irre ekelhaftig. Also den ganzen Tag <em>Findet Nemo</em> und Weihnachtskracher zum Heulen und Lachen reinziehen, bis der Arzt kommt – oder der Zug zurück nach Berlin. Findet Nemo: Jeder Mensch auf der Welt sollte den gesehen haben. Eine Perle der Animationsfilmkunst. Auf dem Rückweg nach Berlin EC Karte das zweite Mal in zwei Wochen verloren.</p>
<p><strong>18. Dezember &#8211; Saisonalwitz</strong></p>
<p>Was ist ein Keks unterm Baum?<br />
Ein schattiges Plätzchen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151631 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/IMG_5593.jpg" alt="Processed with VSCO with c2 preset" width="1000" height="1000" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5593.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5593-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5593-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5593-800x800.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5593-624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5593-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p><strong>19. Dezember &#8211; der wird jetzt maximal unbeeindruckt ausgesüffelt, Froillein!<br />
</strong></p>
<p>Ich, hier in Berlin, trinke meinen scheiß Glühwein heute aus, morgen auch, selbst wenn er schal und bitter schmeckt. Vielleicht erzähle ich dann sogar einen Witz: Was ist ein Keks unterm Baum?</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151632 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/IMG_5952.jpg" alt="Processed with VSCO with q2 preset" width="1000" height="1333" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5952.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5952-150x200.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5952-385x513.jpg 385w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5952-600x800.jpg 600w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/IMG_5952-624x832.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p><strong>20. Dezember &#8211; Jahresendblindheit</strong></p>
<p>Irgendwann musste es ja passieren &#8211; aber wann genau bin ich komplett nachtblind geworden? Setze Augenarzt (Fokus geiles Brillenmodell finden) auf die Vorsatzliste 2017, die niemals, niemals, niemals aber vielleicht doch umgesetzt wird. Gleich neben einigermaßen zufrieden einschlafen, durchschlafen, aufwachen und Drive-Now Karte suchen. Gott sei Dank ist superbald Sommersonnenwende und die Tage werden wieder länger. Es ist nicht mehr zum aushalten. Solange genieße ich jetzt die letzten Tage von 2016 und halte es unpolitisch atheistisch, wie die Bürger der ehemaligen DDR: Es war nicht alles schlecht.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151638 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/sarah2.jpg" alt="sarah" width="547" height="380" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah2.jpg 547w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah2-150x104.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/sarah2-513x356.jpg 513w" sizes="(max-width: 547px) 100vw, 547px" /></p>
<p>Fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr, ihr geknickten Schneeflocken. Lasst euch nach dieser Schockstarre die Festtage bitte auf gar keinen Fall und zwar von niemandem verderben: Weiter geht&#8217;s, jetzt erstrecht, verteilt Liebe und Mitgefühl, genießt und schätzt, was ihr habt &#8211; deal?!</p>
<p><em><span class="st">Das alte Jahr ist schon sehr alt. Das alte Jahr nimmt seinen Hut. Das alte Jahr verschwindet bald. Im neuen Jahr wird alles gut</span></em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-151634 size-full" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/FullSizeRender.jpg" alt="FullSizeRender" width="1000" height="1333" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender-150x200.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender-385x513.jpg 385w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender-600x800.jpg 600w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender-624x832.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/">Perlen aus knappen Kisten // &lt;br/&gt;Scalamari’s Woche: Der Weihnachtscountdown</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/22/perlen-aus-knappen-kisten-scalamaris-woche-der-weihnachtscountdown/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kolumne // Warum weint es sich eigentlich schöner im Taxi?</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Scalamari Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2016 15:37:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfchaos]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=134946</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wir bedanken uns für 46 Fahrten mit uns im April!“ &#8211; Steht in der Email an mich mit beigefügter Monster-Rechnung des Taxiunternehmens, welches sich als meine neue kreischende Hauptgeldausgabestelle entpuppt. Was läuft denn hier falsch &#8211; oder eben gar nicht? Eine Taxirechnung in Höhe eines klapperigen Gebrauchtwagens ist zumindest ein Anlass, sich darüber mal ein paar<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/">Kolumne // Warum weint es sich eigentlich &lt;br/&gt;schöner im Taxi?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-135021" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/05/taxitaxi.jpg" alt="taxitaxi" width="1000" height="792" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/taxitaxi.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/taxitaxi-150x119.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/taxitaxi-513x406.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/taxitaxi-800x634.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/taxitaxi-624x494.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>„Wir bedanken uns für 46 Fahrten mit uns im April!“ &#8211; Steht in der Email an mich mit beigefügter Monster-Rechnung des Taxiunternehmens, welches sich als meine neue kreischende Hauptgeldausgabestelle entpuppt.</p>
<p><strong>Was läuft denn hier falsch &#8211; oder eben gar nicht?</strong></p>
<p>Eine Taxirechnung in Höhe eines klapperigen Gebrauchtwagens ist zumindest ein Anlass, sich darüber mal ein paar Gedanken und des Pudels Kern ausfindig zu machen. Wann und warum habe ich denn aufgehört in die Tram zu steigen? Wieso erzeugt das Wort U-Bahn senkrechte Nackenhaare? Steckt da womöglich noch was Größeres hinter, als zum Himmel stinkende Faulheit? Bin ich das Problem oder die Menschen? Oder sehe ich mein Geld statt in einer neue Gucci Tasche, ganz einfach lieber in geile Fahrten von A nach B investiert? <span id="more-134946"></span></p>
<p>Es hat sich tatsächlich eingeschlichen, dass inzwischen selbstverständlich, auch dank bargeld- und  sprachloser App, meine Routine&#8220;gänge&#8220; mit dem Taxi erledigt werden. Nicht mehr nur zu hohen Feiertagen oder wenn der Nachtbus nicht mehr fährt, geht der Griff zum Mobiltelefon. Neulich habe ich mich dabei ertappt, wie ich mich von Ümit zum Supermarkt hin und auch wieder zurück kutschieren hab lassen. Geht’s eigentlich noch, Scalamari?!</p>
<p>Ich versuche mir mit einem Zitat von Marcel Reich Ranicki zu helfen &#8211; der sagte nämlich: <strong>„Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn“</strong></p>
<p>Zwar galt hier der Fokus nicht dem Akt des Taxifahrens selbst, trotzdem zeigt er mit seinem Vergleich zwei Punkte auf, die auch mir scheinbar gerade zum verführerischen Verhängnis werden:</p>
<p><strong>Erstens</strong>: Die unendliche Leichtigkeit der unverbindlichen Anonymität des Taxifahrens nämlich, und das in jeder Lebenssituation. Der Wunsch nach eigenen kleinen Räumen, Kreativzellen, Rückzugsorten innerhalb dieser vollgepackten Stadt, wird immer größer. Ein fahrbarer Noteingang, eine gelbe Gedankensammelbox auf Rädern, immer zur Stelle, ohne Fragen, ohne Rechtfertigung. Platz zum Atmen, Schminken, Schweigen, Tippen, Gucken, Rasten oder Ausrasten &#8211; und das unter Abschirmung der Öffentlichkeit. Ein Segen: Das Ichmobil mit Fahrer.</p>
<p><strong>Zweitens:</strong> Wenn endlich ein geregelter Geldfluss im Haus Einzug gehalten hat, ist das super, bedarf aber auch starken Charakter, um damit verhältnismäßig umgehen zu können. Die Folge des Geldverdienens ist ja, dass man meist wertvolle Freizeit gegen Arbeit einbüßen muss. Das bringt uns zum akribischen Zusammenklauben wertvoller Qualitätsminuten, und zwar mit Hilfe von Wegersparnissen und Selbstoptimierung. Für den wahren Luxus, dem echten Glück unserer Zeit, nämlich Privatsphäre und Intimität mit Lieblingsmenschen &#8211; oder eben mit uns selbst. Dafür braucht man aber Schotter.</p>
<p><b>Und dann war da noch der Seelentrost von Unbekannt: &#8222;Dit macht Acht Euro Fuffzich&#8220;</b></p>
<p>In den letzten Wochen haben sich zahlreiche neue StammfahrerInnen in meine Kurzwahl-Herzensliste geshuttlet. Dabei möchte ich mich besonders für souveränen Umgang mit ab und zu möglicherweise vorgekommenen Krokodilstränen oder derangierten Gesamtzuständen auf der Rückbank bedanken. Beim Holger mit dem Benz, zum Beispiel, der mir die Klopapierrolle nach hinten reichte, beim Adem, der sagte, dass ich froh sein kann, dass ich den Idioten endlich los sei &#8211; obwohl er nicht die Bohne wusste, weswegen da hinter ihm Landunter ist. Dirk, der mir die Zigaretten aus der Tanke holte und Jutta, mit ihrer beruhigenden Aura und schlimmen Fahrstil, die mir ihren Seelentrost mit &#8222;Acht Euro Fuffzich&#8220; in Rechnung stellen wird (knickknack &#8211; schon gelächelt). Glück, dass man sich noch gradeso leisten könnte.</p>
<p>Sagen wir mal so: Es ist definitiv ein weniger schlimmes Gefühl, nicht in der Öffentlichkeit weinen zu müssen &#8211; und es ist noch ein viel besseres Gefühl, auf dem Weg nach Hause, oder wohin auch immer, nicht ganz allein zu sein, sondern jemanden am Steuer zu haben, der dich da sicher und, Gott lob, bargeldlos hin bringt &#8211; mit offenem Ohr und wenigen Fragen &#8211; so als unbeteiligter Dritter, quasi &#8211; der manchmal besser wirkt, als ein enger Freund.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> Werde mir wohl ein Hollandrad zulegen, mit Körbchen vorne &#8211; so schwer kann das ja nicht sein. Tipps?</p>
<p>P.M.B hat da übrigens noch folgendes zu zu sagen:</p>

<p><strong>Wie dem auch sei: Ich bin wieder da, und roll&#8216; auch wieder.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/">Kolumne // Warum weint es sich eigentlich &lt;br/&gt;schöner im Taxi?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/19/kolumne-warum-weint-es-sich-eigentlich-schoener-im-taxi/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Sache mit den Neidhammeln.</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 07:33:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfchaos]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
		<category><![CDATA[Neid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=56476</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als ich klein war, da sagte meine Oma gerne: &#8222;Ach, Nikchen, du kannst dich glücklich schätzen, wenn du später mal nicht allzu hübsch wirst und auch nicht sehr erfolgreich. Das macht es nämlich nicht einfacher.&#8220; In meinem Kopf kollidierten sämtliche Züge noch bevor sie überhaupt den Bahnhof erreichen konnten. Meine Mutter fand: &#8222;Wenn du eine<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/">Die Sache mit den Neidhammeln.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2013/08/komkurrenz.jpg"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-56479" alt="komkurrenz" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2013/08/komkurrenz.jpg" width="612" height="612" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/08/komkurrenz.jpg 612w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/08/komkurrenz-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/08/komkurrenz-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/08/komkurrenz-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></a></a>Als ich klein war, da sagte meine Oma gerne: &#8222;Ach, Nikchen, du kannst dich glücklich schätzen, wenn du später mal nicht allzu hübsch wirst und auch nicht sehr erfolgreich. Das macht es nämlich nicht einfacher.&#8220; In meinem Kopf kollidierten sämtliche Züge noch bevor sie überhaupt den Bahnhof erreichen konnten. Meine Mutter fand: &#8222;Wenn du eine Handvoll guter Freunde hast, dann bist du schon ziemlich reich&#8220;. Das verstand ich mindestes genau so wenig. Ich hatte doch 50 Freunde. Oder 60. Oder noch mehr. Über all das dachte ich schließlich nie wieder nach. Ich fand mich niemals allzu hübsch, dachte immer, ich könne noch viel erfolgreicher sein und habe, seit ich denken kann, die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Menschen, die mich erden und lieben, obwohl die meisten von ihnen nicht verstehen, was ich hier überhaupt treibe. &#8222;Irgendwas mit Mode und dem Internet eben.&#8220; Und ich würde sagen, es sind durchaus mehr als fünf. </p>
<p>Dann traf ich Lena wieder. Lena ist so alt wie ich, bildschön und sehr, sehr erfolgreich. Nach der Rechnung meiner Oma dürfte sie also ein ziemlich einsames Leben führen. &#8222;Wie geht es dir?&#8220;, frage ich. &#8222;Gut, gut. Wenn Frauen nur nicht solche Biester wären.&#8220;<span id="more-56476"></span> </p>
<p>Lena legte mit ihrem Satz einen Schalter in meinem Hirn um, den ich mich niemals getraut hatte, anzufassen. Sie sprach aus, was ich mich bisher nur bei einer Zigarette und Rotwein zu denken wagte. Nur ein einziges Mal faselte ich etwas wie &#8222;Naja, es ist kein Wunder, dass so viele Männer Chefs sind. Die denken sowieso, sie seien die besten Hengste im Stall und stellen sich super Teams zusammen, um das Projekt voran zu treiben. Sie haben keine Angst um ihre Position. Frauen nehmen tendenziell die Bewerberin, die ein bisschen weniger talentiert ist &#8211; aus Angst vor Konkurrenz.&#8220; </p>
<p>Das ist natürlich keine Regel, aber ein durchaus existentes Problem. &#8222;Was ist denn passiert?&#8220;, frage ich Lena nach dem zweiten Glas Prickel-Schorle mit Pfiff. &#8222;Ich bin traurig&#8220;, sagt sie. </p>
<p>Nach weiteren drei Stunden muss ich mir eingestehen, dass ich weiß, wovon sie spricht. Dass überhaupt nicht alles so rosarot ist wie ich mir einzureden pflege. Verlorene Freundinnen in den vergangenen zwölf Monaten: Zwei. Geflossene Tränen: Null. Weil der Mensch zum Mauernbauen neigt. Ich auch. </p>
<p>Natürlich verfolge ich die Kommentare auf meinem eigenen Blog. Die meisten sind lieb, aufrichtig oder geprägt von konstruktiver Kritik. Ich mag das. Was ich nicht mag: Gemeinheiten, die ich nicht auseinander klamüseln kann, Seitenhiebe, für die ich keine logische Erklärung finde. Oft finde ich dann Antworten anderer Leser, die für uns in die Bresche springen: &#8222;Ihr seid doch bloß neidisch.&#8220; Es wäre gelogen, würde ich nun behaupten, noch nie selbiges getippt und wieder gelöscht zu haben. Aber sowas darf man nicht denken, so etwas zeugt vom berühmt berüchtigten Höhenflug. Und ich bin wahrlich kein Fan vom verschwindenden Boden unter den Füßen und schon gar nicht von schwammigen Erklärungen. Ich finde, man macht es sich mit dem Verweis auf &#8222;Neidhammel&#8220; ziemlich einfach.</p>
<p>Bin ich nicht selbst Schuld daran, wenn ich mich im Internet auf eine Art und Weise präsentiere, die manch einem schlichtweg missfällt? Wohlwissend, dass ich niemals die Chance auf einen Kaffee mit den sogenannten &#8222;Trollen&#8220; haben werde, um ihnen zeigen zu können, dass mit mir gut Kirschen essen ist und dass meine Berufsbezeichnung und mein arbeitsbedingter Fokus auf Mode keinesfalls auf eine chronischen Gehirnamputation meinerseits schließen lässt? Klar. Deshalb ist Jammern auch nicht erlaubt. Aber was ist mit dem echten, wahren Leben? Mit den realen Menschen, die mir in die Augen sehen und glühen vor unterschwelliger Aggression? </p>
<p>Die machen mich traurig. Lena sagt: &#8222;Das Schlimme ist ja, dass du nichts richtig machen kannst. Es ist egal, was du sagst &#8211; am Ende kommt genau das dabei heraus, was es dieses Leuten erlaubt Spiritus in die Flamme ihres Gräuels zu kippen.&#8220; &#8222;Bist du böse auf sie?&#8220;, frage ich. &#8222;Manchmal. Aber ich weiß, dass mich nicht jeder mögen kann. Ich weiß, dass ich vieles falsch mache und wenn man mir sagt, was schief gelaufen ist, dann kann ich mich entschuldigen. Aber manchmal ist es nicht so einfach. Ich finde dann einfach nichts, für das ich mich entschuldigen könnte. Und dann weiß ich, dass ich keine Schuld an der Leere zwischen uns habe. Genau so wenig wie mein Gegenüber.&#8220; </p>
<p><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Lena wischt sich am Ende doch noch eine kleine Träne von der Wange. Weil nichts so schlimm ist wie machtlos zu sein gegen den Lauf der Dinge.<em> &#8222;Und dann weiß ich, dass ich keine Schuld an der Leere zwischen uns habe. Genau so wenig wie mein Gegenüber.&#8220;</em> Vielleicht ist das ja die Antwort. Freunde können sich auseinander leben, so etwas passiert schließlich auch mit Beziehungen. Aber darf ich deswegen sauer sein? Vielleicht fällt es tatsächlich schwer, sich für jemanden zu freuen, wenn man selbst etwas unglücklich ist. Noch schwerer wird es, wenn zwei Welten aufeinander prallen. Wenn du nicht bemerkst, dass dein Leben von Außen betrachtet ganz anders wirkt, als es ist. </span></p>
<p>Bisher war ich gut darin, Dinge zu überhören. &#8222;Und, wie ist dein prominentes Leben in Berlin?&#8220;. Ich lache nur, aber spüre, dass das nicht nett gemeint war, obwohl man mir das schönste Lächeln zeigt. Und weil ich müde werde, zu erklären, dass diese Gästelisten-Veranstaltungen zu meinem Job gehören, dass ich auch lieber Bier am Späti trinken würde, dass diese &#8222;tollen Internetmenschen&#8220;, mit denen ich letztens auf der Straße stand, meine Freunde sind, keine dämlichen Hipster, sondern Herzmenschen. Dass ich mir die neuen Schuhe nur deshalb leisten kann, weil ich drei Jobs parallel mache. Und darum bleibt das miese Gefühl dann ganz einfach in der Luft stehen.</p>
<p>&#8222;Ich war letzte Woche mit A. feiern, den kennst du bestimmt, der ist total toll, und dann sind wir noch zu einem geheimen Konzert und später plus 1 auf der After Show Party.&#8220;  Ich merke, dass die Freundin, die mir das erzählt, all das nicht sagt, um mir von einer guten Zeit zu berichten. Ich merke, dass sie das tut, weil sie denkt, sie müsse mithalten. Ich sage trotzdem &#8222;schön&#8220;. Weil ich bisher gut darin war, Dinge zu überhören. Weil ich wie eine Mutti reagiere, die so tut, als wisse sie nicht, was Dope ist. Damit der Haussegen nicht schief hängt und die Illusion der heilen Welt weiter existieren kann.</p>
<p>Und dann kommt der Punkt, an dem du aufgibst. An dem du merkst, dass es kein Zurück mehr gibt. An dem du dir eingestehen musst, dass alles seine Zeit hat. Du verschweigst Erfolge und buhlst um die Liebe der Freundin, die längst eine Freindin ist. Tust alles, damit sie wieder sieht, wer du bist, statt ausschließlich das, was du tagsüber machst. Mauerbauen. Aber irgendwann stützt alles ein. Denn es gibt keine Lösung für all das. Du kannst niemanden fragen, ob er ein Problem mit deinem Erfolg habe, außer du willst, dass aus Missgunst Hass wird. Lena sagt: &#8222;Ich verstehe jetzt, was deine Oma meint. Wenn du Mittelmaß bist, musst du dich für nichts rechtfertigen. Wieso wundert man sich überhaupt noch darüber, dass man entweder Freunde hat, die auf Augenhöhe stehen, oder eben Freunde, die ganz andere Ziele im Leben verfolgen? Ist das die natürliche Selektion, der ganz normale Schwund von Beziehungen, von dem unsere Eltern sooft reden?&#8220; &#8222;Vielleicht&#8220;, sage ich. Ich zünde mir eine Zigarette an und denke: <em>Das ist jetzt wie die Kippe nach dem One-Night-Stand. Noch ein Zug und dann ist alles vorbei. Denn irgendwann muss man loslassen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/">Die Sache mit den Neidhammeln.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/08/26/die-sache-mit-den-neidhammeln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>31</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Du Hipster, Ich Hipster, Wir alle Hipster &#8211; Warum ich die Diskussion nicht mehr ertrage.</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/03/19/du-hipster-ich-hipster-wir-alle-hipster-warum-ich-die-diskussion-nicht-mehr-ertrage/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/03/19/du-hipster-ich-hipster-wir-alle-hipster-warum-ich-die-diskussion-nicht-mehr-ertrage/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 12:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kopfchaos]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
		<category><![CDATA[Hipster-Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hipster]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=49471</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nike Air Max. Beanies. Bomberjacken. Jutebeutel. Wasauchimmer. &#8222;Oah, das ist so hipster.&#8220; &#8211; Wirklich und wahrhaftig: Ich ertrage diese Diskussion nicht mehr. Der Grund dafür ist einfach: Wer um alles in Welt entscheidet denn gerade, was ein Hipster ist? Und wer ein Hipster ist? Und überhaupt? Ich weiß schon grob, was damit gemeint ist, so<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/03/19/du-hipster-ich-hipster-wir-alle-hipster-warum-ich-die-diskussion-nicht-mehr-ertrage/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/03/19/du-hipster-ich-hipster-wir-alle-hipster-warum-ich-die-diskussion-nicht-mehr-ertrage/">Du Hipster, Ich Hipster, Wir alle Hipster &#8211; Warum ich die Diskussion nicht mehr ertrage.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nike Air Max. Beanies. Bomberjacken. Jutebeutel. Wasauchimmer. &#8222;Oah, das ist so hipster.&#8220; &#8211; Wirklich und wahrhaftig: Ich ertrage diese Diskussion nicht mehr. Der Grund dafür ist einfach: Wer um alles in Welt entscheidet denn gerade, was ein Hipster ist? Und wer ein Hipster ist? Und überhaupt? Ich weiß schon grob, was damit gemeint ist, so groß ist der Nagel in meinem Kopf schließlich auch nicht. Damals, Mitte des 20. Jahrhunderts war das Hipstertum eine in den USA verbreitete Subkultur, quasi die amerikanische Antwort auf die Boheme, ausgelebt von der Beat Generation und Bebop-Anhängern, also vornehmlich schwarzen Musikern, sowie Künstler-Gruppen. Aber der &#8222;moderne Hipster&#8220; von heute ist ein seltsames Gespenst, das heute kaum mehr definierbar ist. Da hilft auch der 100. ZEIT-Artikel nicht. Langsam könnten wir also vielleicht alle mal mit der Scheiße aufhören. Es wird anstrengend. Und inzwischen weiß ich auch wirklich nicht mehr, ob Hipster oder Hipster-Hasser nun die nervigeren Zeitgenossen sind.<span id="more-49471"></span></p>
<p>Wir, die wir zum Beispiel diesen Blog hier schreiben oder lesen, sind die allergrößten Hipster, wenn es nach allen anderen da draußen geht. Arrogante Säcke wie wir sehen das selbst aber natürlich ganz anders: Wir haben den Stil ja schließlich mit Löffeln gefressen, sind bloß sowas wie Vorbilder, brauchen keine Inspiration, die ganzen Ideen kommen nämlich einzig und allein von all den privaten Underground-Raves in unseren Hirnen. Wir kaufen den ganzen heißen Scheiß nur aus Spaß an der Freude, ohne uns darüber im Klaren zu sein, dass es sich hier um wirklich heißen Scheiß handelt. Nein, eigentlich wird der Scheiß erst durch uns so richtig heiß. Ein großer Ärger, dass dann diese ganzen depperten Mitläufer-Kiddies  mit ihren hässlichen Kopien nachrücken, in geschmacklos-bunten Turnschuhen erbärmlich aussehen und unser aller Image runieren. Man selbst ist ja nie der Hipster, es sind immer nur die anderen.</p>
<p>Merkt ihr noch was? Wer diesen Gedankengang für voll nimmt oder gar Parallelen zu eigenen Ansichten ziehen kann, gehört schon mal konsequent wach gerüttelt. Aber auch jene, die über den abgefuckten Berlin-Style herziehen, über diese homogene Masse, sind kein Stück besser. Wir können ja auch nichts dafür, dass es hier verdammt nochmal arschgeil ist. Das heißt aber nicht, dass es woanders auf der Welt weniger arschgeil wäre.</p>
<p>Schon alleine das demonstrative Niedermachen diverser Menschen-Gruppen, die einen Hang zu einer bestimmten Optik oder einem oberflächlich betrachtet hedonistischen Lebensstil pflegen, zeugt von ekelhafter Intoleranz. Wer über Hipster schimpft, der tut das häufig, weil es für ihn selbst den sozialen Niedergang bedeuten würde, als selbiger bezeichnet zu werden. Wieso, das verstehe ich bis heute nicht.</p>
<p>Sollte es den Hipster tatsächlich noch geben, komme ich nicht um die Annahme umher, dass eine Deckungsgleichheit zwischen genau jenem und dem Hipster-Hasser vorhanden ist. Es ist, als würden Hipster unterschiedlichster Ausprägung gegeneinander in den Kampf ziehen. Blöd ist nur, dass am Ende niemand gewinnen kann. <em>Ich darf das, weil ich hab das zuerst gemacht. Und der da hinten, der darf diese Musik nicht hören, der hat nämlich keine Ahnung und wieso trägt der eigentlich Vinyl mit sich herum? Und alle anderen sind grundsätzlich eh erst einmal beschränkt, wenn sie besser aussehen als ich oder einfach anders. </em>Hallo? Das ist dann wohl die größere Kirsche auf der Torte der Lachhaftigkeit.</p>
<p>Vielleicht kleidet sich  A. sich wie die ultimative Kunststudentin, kauft gern Second-Hand-Platten und klebt sich funkelnde Bindis auf die Stirn. Vielleicht tut sie das, weil sie die ultimative Kunststudentin <em>ist</em>. Weil sie Musik mehr liebt als alles andere und auf der Suche nach Erleuchtung ist. Vielleicht hat sie aber auch schlichtweg platten Spaß an den schönen Dingen des Lebens und dem Anziehen an sich und vielleicht findet sie den Inhalt ihres Kleiderschranks richtig klasse, vielleicht ist es ihr schnurzpiepegal, wer noch so aussieht, oder wer nicht. NA UND? Dann lasst sie doch, herrgott nochmal. Für die Gründe interessiert sich so oder so keine Sau, man schaut den Menschen ja viel zu gern vor den Kopf, statt mitten rein.</p>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">B. mag meinetwegen dicke, glaslose Brillen. Das sieht scheiße aus, aber was kümmert es euch? C. fühlt sich sowieso ziemlich fresh, während er auf seinem Fixie Rad durch Berlin heizt, natürlich. Und du bist besser, weil du ein Holland-Rad besitzt? Come on. Lasst den Menschen doch einfach ihren Spaß und die einzige wirkliche Freiheit, die ihnen noch bleibt: Die Entscheidung für einen ganz bestimmten Lifestyle, für oder gegen eine Jugendkultur, die Entscheidung so auszusehen, wie sie sich selbst gefallen. Hört auf, euch das Leben gegenseitig schwer zu machen, lasst das Schubladendenken sein und vor allem: Werft euer Ego endlich weg. Es geht nicht darum, wer cooler ist, wer was zuerst entdeckt hat, darum, wer &#8222;echter&#8220; ist oder beschissener in der Birne. </span></p>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Es geht darum, sich selbst gut zu finden. Und wie auch immer ichduersiees das anstellt, sollte uns im Jahr 2013 doch wirklich nicht mehr schockieren.</span></p>
<p>Herzlichst,</p>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Nike v.D. aka Who- &amp; Whatevs.</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/03/19/du-hipster-ich-hipster-wir-alle-hipster-warum-ich-die-diskussion-nicht-mehr-ertrage/">Du Hipster, Ich Hipster, Wir alle Hipster &#8211; Warum ich die Diskussion nicht mehr ertrage.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/03/19/du-hipster-ich-hipster-wir-alle-hipster-warum-ich-die-diskussion-nicht-mehr-ertrage/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>76</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein ziemlich subjektiver Bericht über die Fashion Week Berlin.</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/</link>
					<comments>https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 12:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfchaos]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion Week Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz Fashion Week Berlin SS 2013]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thisisjanewayne.com/?p=39705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Fashion Week ist vorbei. Das heißt aber nicht, dass auch wir schon mit ihr abgeschlossen haben. Eine Hand voll Designer warten noch auf ihren verdienten Beitrag, aber in meinem Kopf herrscht ein totaler Overdose an Eindrücken. Seit gestern findet man in jedem großen Magazin, in jeder relevanten Zeitung ein Resümee über die vermeindlich aufregendsten<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/">Ein ziemlich subjektiver Bericht über die Fashion Week Berlin.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-39711" title="Fashion Week Berlin SS 2013" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/0ea7e9c6c8f211e19b0622000a1e8a4f_7.jpg" width="612" height="612" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/0ea7e9c6c8f211e19b0622000a1e8a4f_7.jpg 612w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/0ea7e9c6c8f211e19b0622000a1e8a4f_7-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/0ea7e9c6c8f211e19b0622000a1e8a4f_7-513x513.jpg 513w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Die Fashion Week ist vorbei. Das heißt aber nicht, dass auch wir schon mit ihr abgeschlossen haben. Eine Hand voll Designer warten noch auf ihren verdienten Beitrag, aber in meinem Kopf herrscht ein totaler Overdose an Eindrücken. Seit gestern findet man in jedem großen Magazin, in jeder relevanten Zeitung ein Resümee über die vermeindlich aufregendsten Tage der Saison.</strong> Was aber, wenn mich selbst jemand fragt, wie es denn so war, das &#8222;bunte Treiben&#8220;? Mein Geist befand sich während der gesamten Zeit unter einer dumpfen Glasglocke. Vollgepumpt mit Bildern aus den Schauen, von den Präsentationen und Parties, liegt er jetzt irgendwie zusammengefallen in der Ecke. Nichts funktioniert mehr. Und mit jeglichem Thema, was die MBFWB betrifft, treibt man mir derzeit Schweißperlen auf die Stirn. Natürlich hatte ich Spaß, rosarote Momente und ab und an auch Glückskribbeln im Bauch. Und trotzdem wünsche mir ganz einfach mehr Zeit für die Dinge. Aber diese Vorstellung ist für unsere rasante Gesellschaft schlichtweg zu romantisch. Der Schauen-Kalender war diesmal so vollgepackt wie noch nie.</p>
<p>Alles beginnt, natürlich, mit einem Facebook-Status: &#8222;<em><strong>Liebe Nicht-Modefreunde, wir sind dann mal weg. Geistig. Seid nicht böse.</strong></em>&#8220; Tatsache. Vier Tage bleibt für nichts Zeit, was etwas mit wahrhaftiger Freizeit zu tun hätte (Gut, da sind noch die wirklich phantatsischen Parties am Abend, aber selbst die werden nach gefühlten hundert getippten Artikeln und Bildschirm-verstrahlten Augen ein klein wenig anstrengend). Das klingt erstmal ziemlich erträglich, denn vier Tage, was ist das schon. Außerdem wartet die große Liebe, die Mode, auf etlichen Laufstegen auf unsere Zuneigung und Bewunderung. Will man aber im Zweier-Team all das einfangen, was interessant für den Leser sein könnte, dann verformt sich die Fashion Week vom lustigen Zirkus zur Härteprobe für die Nerven. Wir Armen, richtig? Ich verstehe jeglischen Zynismus hinsichtlich unserer Jammerei durhaus sehr gut. Aber ich bestehe auf das Recht zu jammern, weil dieser Blog ein persönlicher ist. Ich muss nicht so tun, als fände ich alles, was mit Mode zu tun hat, immer allererste Sahne. Was nicht bedeutet, dass ich ich sie nicht über alles liebe. Aber es gibt Zeiten, in denen muss man sich dazu zwingen, 24 Stunden am Tag euphorisch sein.<span id="more-39705"></span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-39721" title="fashion week zelt " alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/7f9a950cc6a411e181bd12313817987b_7.jpg" width="612" height="612" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/7f9a950cc6a411e181bd12313817987b_7.jpg 612w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/7f9a950cc6a411e181bd12313817987b_7-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/7f9a950cc6a411e181bd12313817987b_7-513x513.jpg 513w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></p>
<p>Es ist ein Trugschluss zu denken, wir Blogger hätten nichts weiter zu tun als in der ersten Reihe zu sitzen und Häppchen und Drinks for free abzustauben. Es mag sie geben, diese Art von Internetmenschen, aber es gibt eben auch die Anderen. Selbstlob stinkt, aber wir wollen euch wirklich auf dem Laufenden halten. Und das klappt nicht, wenn man morgens um 10 mit Schampus anstößt. Deshalb läuft das Ganze eher so ab: Schau angucken, tippen, zur nächsten Location laufen, wieder gucken, tippen. Bilder ordnen, tippen, zu spät zur nächsten Veranstaltung kommen, mit fremden Menschen reden, zwischendurch mit sehr netten Menschen reden, um Energie zu tanken. Gut, manchmal gibt es auch kostenlose Verpflegung, aber von Baby-Tomaten werde ich auch nicht satt. Dann alles von vorn. Und wofür? <strong>Um später feststellen zu können, dass man sich wieder die Hälfte hätte sparen können.</strong></p>
<p>Nicht, weil wir denken, die Fashion Week zeige zu viel schlechte Mode, sondern weil eben doch nicht so viele Stücke dabei sind, die wir gern im eigenen Schrank hängen sehen würden. Oder die uns zu neuem Denken beflügelt uns inspirieren würden. Dabei ist es doch genau das, was wir an Paris, Mailand und Co so lieben: Das Geflasht werden, das Kopfschütteln oder Sprachlos sein, die nicht enden wollende Reizüberflutung an Schönem, Neuem und Begehrenswertem. Man darf aber die Wirtschaftlichkeit des Trubels hier nicht vergessen: Es gibt Brands, die machen richtig viel Geld mit dem, was sie da tun. <strong>Laurèl, Esacada Sport</strong>, und: <strong>Schumacher</strong> zum Beispiel. Was der hippe Modeblogger als eher langweilig betitelt, ist am Ende das, was den Einkäufer und Konsumenten glücklich stimmt &#8211; zurecht, denn der Mensch an sich kleidet sich eben nicht wie der letzte bunte Hund auf Ibiza. Wir brauchen solche Brands auch weiterhin im Zelt, daran besteht kein Zweifel. Aber ein spannender Ausgleich wäre wünschenswert.</p>
<p>Über jedes untragbare Outfitt freue ich mich hier in Berlin wie über den Wehnachtsmann. Denn Begeisterung rufen nur zwei verschiende Arten von Mode in mir hervor: Die, die irgendwelche Schranken im Kopf aufbricht, die Ideengeberin und Muse zugleich ist. Und jene, die so schön ist, dass ich sie beistzen will, sofort. <strong><a title="MBFWB: Vladimir Karaleev Spring Summer 2013 – Perfektion?" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/05/mbfwb-vladimir-karaleev-spring-summer-2013-perfektion/">Vladmimr Karaleev</a> und <a title="Aufgespürt: Die Sommerkollektion für 2013 von Hien Le" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/05/aufgespurt-die-sommerkollektion-von-hien-le/">Hien Le</a>, Achtland, Augustin Teboul, Mongrls in Common </strong>und<strong> <a title="MBFWB // MALAIKARAISS für den Sommer 2013 „A Bigger Splash“ – Beverly Hills 90210, Pooltime &amp; Palmenprints" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/mbfwb-malaikaraiss-fur-den-sommer-2013-%e2%80%9ea-bigger-splash%e2%80%9c-beverly-hills-90210-pooltime-palmenprints/">Malaikaraiss</a> </strong>gehören ausnahmslos zur letzteren Kategorie. Im Zelt hat keiner von ihnen präsentiert. <a title="MBFWB 2013: Perret Schaad schwebt über den Laufsteg" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/07/mbfwb-perret-schaad-schwebt-uber-den-laufsteg/"><strong>Perret Shaad</strong></a> ist da die wunderbarste Ausnahme. Man spricht hier vom langsam ziemlich deutlich werdenden &#8222;Generationswechsel&#8220; innerhalb der deutschen Modelandschaft.</p>
<h5><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-39725" title="higo boss ss 13" alt="" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/b5da2a98c6bc11e18cf91231380fd29b_7.jpg" width="612" height="612" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/b5da2a98c6bc11e18cf91231380fd29b_7.jpg 612w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/b5da2a98c6bc11e18cf91231380fd29b_7-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2012/07/b5da2a98c6bc11e18cf91231380fd29b_7-513x513.jpg 513w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" />Zeigt auch nicht im Zelt: Hugo Boss.</h5>
<p>Und an dieser Stelle bereue ich es kein Bisschen, dass die Berliner Morgenpost meinen Kommentar zum Zelt ohne weitere Erklärung gedruckt hat: &#8222;<strong><em>Das Fashion Week Zelt hat einen gewissen Muff. Off Side ist spannender.</em></strong>&#8220; In Berlin muss man eben eine kleine Stadtrundfahrt auf sich nehmen, um zu den wirklichen Highlights zu gelangen. Bloß der Muff, den sollte ich nicht so stehen lassen. Denn irgendwas war diesmal anders. <a href="http://www.zeit.de/lebensart/mode/2012-07/modewoche-berlin-junge-designer" target="_blank"><strong>Tillmann Prüfer</strong></a> hat Recht, wenn er grundsätzlich vom Wegbleiben jeglicher Geschmacksverirrungen spricht. Es gab schlichtweg keine. Jedenfalls keine dieser ganz schockierenden Entgleisungen. Spannender macht diese Vorsichtigkeit im Umgang mit der Mode das Ganze allerdings nicht. Und was ist eigentlich mit den Outfit-Bloggern los? Wo sind sie hin? Wo sind die schimmernden Outfits, wo ist die Blogger-Uniform und wieso trägt denn niemand Jeffrey Campbells Litas? Weshalb knubbeln sich plötzlich keine modisch gekleideten Schüler mehr auf den weißen Sofas im Zelt? Stirbt die Modeblogger-Generation langsam aus oder ist man mittlerweile eben einfach &#8222;raus aus dem Alter&#8220;? Vielleicht hat der Veranstalter aber auch einfach viel weniger Akkreditierungen zugelassen. Um den richtigen Modejournlaisten nicht auch noch den letzten Spaß an der Sache zu verderben. Ich bedauere die offensichtlich unmögliche Coexistenz beider Welten. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Was wir lernen ist, dass die Modewelt sich niemals einig sein wird. Zu viele unterschiedliche Bedürfnisse prallen aufeinander. Und doch kann es keine Lösung sein, die etwas unkommerzielleren Schauen in der kompletten Stadt zu zerstreuen, sodass wirklich jeder von uns am Ende der Fashion Week keuchend am Boden liegt. Ich plädiere für eine zusätzliche Location, einen weiteren festen Standort, in der diese etwas andere Art von Berliner Designern gesammelt präsentieren kann. Aber wer entscheidet, welches Label dazu gehört? Wollen die &#8222;Frischen&#8220; selbst von den großen, kommerziellen Brands abgegerenzt werden? Und vor allem: Woher kommt das Geld?</p>
<p>Berlin, da muss noch einiges passieren. Gut so, denn wer nicht mehr an sich arbeitet, der rostet irgendwann ein.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/">Ein ziemlich subjektiver Bericht über die Fashion Week Berlin.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.thisisjanewayne.com/news/2012/07/09/ein-ziemlich-subjektiver-bericht-uber-die-fashion-week/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>22</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
