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	<title>Amber Tamblyn Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Wie Amber Tamblyn gegen Missbrauch und Belästigung in Hollywood kämpft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2017 08:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
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		<category><![CDATA[Harvey Weinstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amber Tamblyn ist sowas wie eine Superheldin. Sie ist seit kurzem Mutter, hat beim Film Paint it black zum ersten Mal Regie geführt und findet auch noch die Zeit, sich politisch zu engagieren – online und offline. Ob es um Politik geht, um Sexismus oder sexuelle Belästigung: Die amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Dichterin macht stets<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/24/wie-amber-tamblyn-gegen-missbrauch-und-belaestigung-in-hollywood-kaempft/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Amber Tamblyn ist sowas wie eine Superheldin. Sie ist seit kurzem Mutter, hat beim Film <i>Paint it black</i> zum ersten Mal Regie geführt und findet auch noch die Zeit, sich politisch zu engagieren – online <a href="https://www.instagram.com/p/BaXFenanzxg/?taken-by=amberrosetamblyn"><span class="s2">und offline</span></a>. Ob es um Politik geht, um Sexismus oder sexuelle Belästigung: Die amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Dichterin macht stets eloquent ihre Position klar. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Offener Brief an James Woods</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Momentan dreht sich alles um Harvey Weinstein (<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/16/der-fall-harvey-weinstein-oder-das-schweigen-der-maenner/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> hatten wir berichtet), doch schon Wochen bevor der Skandal ausbrach, sprach Tamblyn öffentlich über sexuelle Belästigung in Hollywood. Sie warf dem Schauspieler James Woods vor, sie als 16-Jährige angemacht und nach Las Vegas eingeladen zu haben. Als sie ihm gesagt habe, dass sie erst 16 sei, habe seine Antwort gelautet: „Umso besser“. <a href="http://www.vulture.com/2017/09/armie-hammer-calls-out-james-woods-on-creepy-sexual-history.html"><span class="s2">Tamblyn reagierte damit auf einen Twitter-Austausch zwischen Woods und Armie Hammer</span></a>. Letzterer spielt im Drama <i>Call me by your name</i> einen 24-Jährigen, der eine Beziehung mit einem 17-Jährigen hat. Woods fand diesen Altersunterschied so skandalös, dass er sich auf Twitter darüber empörte – woraufhin Hammer antwortete: „Hast du nicht eine 19-Jährige gedatet, als du 60 warst…?“. Tamblyn, die mit Hammer befreundet ist, schaltete sich in das Gespräch ein und bestätigte Woods Vorliebe für sehr junge Frauen. Laut Woods lügt Tamblyn, er habe nie versucht, sie anzumachen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Falls James Woods dachte, damit sei es getan, lag er falsch – Amber Tamblyn hat genug davon, dass Frauen nie geglaubt wird, wenn sie sexuelle Belästigung und Missbrauch öffentlich machen. Also schrieb sie <a href="https://www.teenvogue.com/story/amber-tamblyn-open-letter-james-woods"><span class="s2">in der <i>Teen Vogue</i> einen offenen Brief an Woods</span></a>: </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Der traurigste Teil dieser Geschichte betrifft nicht einmal mich, sondern betrifft die Geschichte der allgemeinen Frau. Der schädliche Narrativ dieses Landes, Frauen vor allem erst einmal nicht zu glauben. Von ihnen zu verlangen [ihre Anschuldigungen] zu untermauern oder Beweise zu liefern oder sicherzustellen, dass wir es nicht falsch in Erinnerung haben oder die Konsequenzen des Sprechens zu bedenken oder zuerst Männer Stellung beziehen zu lassen oder geistige Gesundheit an letzter Stelle kommen zu lassen.“</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Ein lauter Chor</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><a href="https://www.nytimes.com/2017/09/16/opinion/sunday/amber-tamblyn-james-woods.html">In einem Beitrag für die <span class="s3"><i>New York Times</i></span></a></span><span class="s1"> (Titel: <i>I’m done with not being believed</i>) legte Tamblyn wenige Tage später nach:</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Für Frauen in Amerika, die mit Geschichten über Belästigung, Missbrauch und sexuellen Übergriffen an die Öffentlichkeit gehen, gibt es nicht zu jeder Geschichte zwei Seiten, so nobel dieses Prinzip auch scheinen mag. Frauen wird keine Seite zugestanden. Ihnen wird eine Befragung zugestanden. Zu oft werden sie gnadenlos danach befragt, ob ihre Seite berechtigt ist. Insbesondere wenn diese Seite einen berühmten Mann beschuldigt […]. Ich habe jahrelang Angst davor gehabt, mich über Männer in machtvollen Positionen zu äußern oder etwas von ihnen zu verlangen. Was ich als eine Schauspielerin erlebt habe, die in einem Branche arbeitet, dessen Beruf es ist, Frauen zu objektifizieren, ist beängstigend.“</span></p>
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