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	<title>Giulia Becker Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Die besten Bücher im April // Was heißt es, frei zu sein? Warum ist das Leben eins der Härtesten? Und wie geht Liebe im Digitalen Zeitalter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 14:16:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während der vergangenen Wochen versuchte ich vehement mit etlichen Büchern gegen die bettlägerige Tristesse vorzugehen, auch meine spitzfindigen Freundinnen und Freunde haben mich mit Lesestoff der allerersten Sahne überhäuft. Ganz besonders begeistert war ich, aber das wisst ihr vielleicht schon längst, von Sheila Hetis neuestem Werk &#8222;Motherhood&#8222;, das nun außerdem ins Deutsche übersetzt wurde. Diese<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/04/09/die-besten-buecher-im-april-was-heisst-es-frei-zu-sein-warum-ist-das-leben-eines-der-haertesten-und-wie-geht-liebe-im-digitalen-zeitalter/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während der vergangenen Wochen versuchte ich vehement mit etlichen Büchern gegen die bettlägerige Tristesse vorzugehen, auch meine spitzfindigen Freundinnen und Freunde haben mich mit Lesestoff der allerersten Sahne überhäuft. Ganz besonders begeistert war ich, aber das wisst ihr vielleicht schon längst, von Sheila Hetis neuestem Werk &#8222;<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2019/04/02/was-ich-von-sheila-hetis-roman-mutterschaft-gelernt-habe/" target="_blank" rel="noopener">Motherhood</a>&#8222;, das nun außerdem ins Deutsche übersetzt wurde. Diese ganze Kinderthematik scheint, womöglich altersbedingt, gerade grundsätzlich von allen Seiten an mir zu knuspern, vor allem, weil ich eigentlich gar nicht vorhatte, überhaupt ein zweites Mal Mutter zu werden. Vielen Frauen in meinem Umfeld geht es da ähnlich, aber wer doch drüber nachdenkt, empfahl jüngst immer wieder einen kleinen Exkurs in Eva Corinos &#8222;Das Nacheinander-Prinzip&#8220;, denn auch das ahnten wir längst: <a href="https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2012/07/why-women-still-cant-have-it-all/309020/" target="_blank" rel="noopener">Women still can&#8217;t have it all.</a> Oder vielleicht doch? </p>
<p style="text-align: justify;">Virginia Woolf hätte zu Lebzeiten wahrscheinlicher heftiger mit dem Kopf geschüttelt als ein Hund mit dem Schwanz wedelt wenn&#8217;s um die Wurst geht. Das weiß ich aber erst wieder seit ich es endlich geschafft habe, ihr brilliantes Werk &#8222;Ein eigenes Zimmer&#8220;, das längst als Klassiker der Frauenbewegung gilt, endlich mit Sinn und Verstand zu lesen. Die wichtigste Quintessenz dieser mittlerweile 90 Jahre alten Worte lautet wohl: <em>Nutze deine Chancen</em>! Klingt profan, ist aber oft gar nicht so einfach umzusetzen. Fragt doch mal Silke, die sich mit ihrem depperten Exmann herumschlagen muss, Willy-Martin und seinen sabbernden Hund, Renate mit der eingefleischten Teleshopping-Sucht oder Frau Goebel, die sehr wahrscheinlich bald tot sein wird. Was die Vier eint ist nicht nur die Gesamtscheiße am Schuh, ein Haufen Tragik aber eben auch Komik (<em>in Spiegelschrift</em>), sondern vor allem ihre literarische Mutter, die grandiose Giulia Becker, <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/07/sexismus-satire-sorry-sie-haben-leider-eine-scheide-von-giulia-becker/" target="_blank" rel="noopener">die trotz ihrer Scheide</a> scheiße gut schreibt &#8211; &#8222;Das Leben Ist Eins Der Härtesten&#8220; macht, dass man sich vor Lachen fast übergeben muss. Sehr speziell und irgendwie auch zum Liebhaben ist zudem der manipulative Charakter des Geistesgestörten Eva in Angela Lehners &#8222;Vater Unser&#8220; gezeichnet. Ganz anders als alles andere, was ich letzter Zeit gelesen habe, kommt diese kurzweilige Reise in ein Wiener Spital daher &#8211; einen besseren Grund dafür, sich über den eigenen Tellerrand zu schmeißen, gibt es derzeit wohl kaum. Höchstes das sprachliche Feuerwerk &#8222;Was dann nachher so schön fliegt&#8220; oder Max Porters Roman &#8222;Lanny&#8220;, der eine einzige Warnung ist: <em>Davor, was wir zu verlieren haben </em>etwa. Wer stattdessen gewinnen will, zum Beispiel an Wissen und Durchblick und Poesie, der sollte im April außerdem etwas von Audre Lorde lesen, die sich selbst stets als <em>‘Black, lesbian, mother, warrior and poet’ </em>zu umschreiben versuchte und uns bis heute dringend dazu auffordert, zu handeln &#8211; weil Schwiegen nunmal niemandem irgendetwas bringt. So oder so, am Ende bleibt uns ohnehin nur dieses eine Leben und das kostet bekanntlich mächtig was. Was, das weiß Deborah Levy. Die britische Schriftstellerin fragt sich in &#8222;The Cost of Life&#8220; außerdem: <em>Was heißt es, frei zu sein &#8211; als Künstlerin, als Frau, als Mutter oder Tochter? Und was ist der Preis dieser Freiheit? </em>Das wüssten wir auch wirklich, wirklich gern.</p>
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		<title>&#8222;Sorry, Sie haben leider eine Scheide&#8220; &#8211; Wie Giulia Becker Sexismus mit Satire bekämpft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 11:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Giulia Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Böhmenmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jan Böhmermann mag vielleicht  Polizei haben, aber seine Mitarbeiterin Giulia Becker hat etwas viel phänomenaleres: eine waschechte Scheide. Die bringt ihr jedoch nicht nur Freude und Freunde, sondern vor allem Probleme. Das wissen wir spätestens, seit Böhmi das Musikperformance-Zepter im Neo Magazin Royale vor etwa einer Woche freiwillig aus der Hand gab, um die Bühne erstmals einem weiblichen Mitglied<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/07/sexismus-satire-sorry-sie-haben-leider-eine-scheide-von-giulia-becker/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/07/sexismus-satire-sorry-sie-haben-leider-eine-scheide-von-giulia-becker/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-150509" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/12/eine-scheide-boehmermann.jpg" alt="eine scheide boehmermann" width="780" height="618" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/eine-scheide-boehmermann.jpg 780w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/eine-scheide-boehmermann-150x119.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/eine-scheide-boehmermann-513x406.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/12/eine-scheide-boehmermann-624x494.jpg 624w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></a></p>
<p>Jan Böhmermann mag vielleicht  Polizei haben, aber seine Mitarbeiterin Giulia Becker hat etwas viel phänomenaleres: eine waschechte Scheide. Die bringt ihr jedoch nicht nur Freude und Freunde, sondern vor allem Probleme. Das wissen wir spätestens, seit Böhmi das Musikperformance-Zepter im Neo Magazin Royale vor etwa einer Woche freiwillig aus der Hand gab, um die Bühne erstmals einem weiblichen Mitglied seines Autoren-Teams zu überlassen. <em>Es liegt an meiner Scheide / Es ist egal wie viel ich leide / Schuld ist meine Scheide </em>– Mit ihrem Song „Verdammte Schei*e“ hat die Komikerin, die auf Twitter als <a class="external-link" href="https://twitter.com/hashcrap" target="_blank">„Schwester Ewald“</a> für Furore und intelligente Unterhaltung sorgt, den Feminismus mit einer längst verdienten Portion Lässigkeit beglückt und obendrein ganz nonchalant eine neue Bewegung gegen Benachteiligung ins Leben gerufen:</p>
<p>„Wenn ihr mit mir seid, dann schwingt jetzt eure Scheide“, singt sie uns im dazugehörigen Video entgegen, mit der Unterstützung von Ina Müller, Hazel Brugger, Nora Tschirner, Olivia Jones und einem ganzen Protestmarsch im Rücken. Hunderte Frauen legen Daumen und Zeigefinger bestimmt aneinander, um der Welt zu zeigen: Wir haben eine Scheide. Es mag Zufall sein, dass das auserwählte Symbol unweigerlich an die Merkel-Raute erinnert. Herrlich pathetisch und zwar genau im richtigen Maße, ist es allemal. Denn was zunächst als typische Übertreibung im ehrwürdigen Stil glasklarer Satire anmutet, ist im Kern für viele von uns Alltag. Noch immer.<span id="more-150503"></span><span id="more-150503"></span></p>
<h3><em>Was ist so schlecht an mir? Eine Scheide. Was mach ich falsch? Eine Scheide. Warum werde ich so schlecht bezahlt? Eine Scheide. Worüber wurde noch nie ein Witz gemacht? Eine Scheide. Woher haben die alten, weißen Männer im Fernsehen Angst? Eine Scheide. Wer hat den dritten Teil von Bridget Jones geschrieben? Eine Scheide. Wer hat John F. Kennedy erschossen? Eine Scheide. Wer hat an der Uhr gedreht? Eine Scheide. Was reimt sich auf eine Weide? Eine Scheide. Wer hat das Gras weggerraucht? Eine Scheide. Unsere Erde ist? Eine Scheide.</em></h3>
<p>„Verdammte Schei*e“ thematisiert in gerade einmal vier Minuten und 53 Sekunden etliche aktuelle Debatten über Gleichberechtigung, Sexismus, Body Shaming, Frauenrechte und den respektlosen Umgang mit im Ursprung überaus degradierenden Wörtern wie – ja tatsächlich – „Scheide“. Zwar ohne Fakten und Zahlen, dafür aber mit viel Witz. Zum Glück. Vielleicht vermag es Giulia Beckers überspitzter musikalischer Beitrag samt starker Stimme ja genau deshalb, die vierte Welle des Feminismus noch ein kleines Stückchen mehr vom angesammelten Schwermut und fortwährenden Vorurteilen zu befreien. Damit auch der letzte Realitätsverweigerer endlich begreift, dass das Patriarchat nicht nur in Geschichtsbüchern, sondern wirklich und wahrhaftig noch heute in unserer Gesellschaft steckt, dass Feminismus, oder wie auch immer man die Forderung nach Gleichheit persönlich auch nennen mag, existentiell und keineswegs nichtig ist, und dass es trotz des gesunden Galgenhumors im Grunde gar nicht viel zu lachen gibt. Deshalb: <a href="https://www.facebook.com/scheiderevoltee/?fref=ts" target="_blank">#teamscheide</a>. Und danke, Giulia.</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/12/07/sexismus-satire-sorry-sie-haben-leider-eine-scheide-von-giulia-becker/">&#8222;Sorry, Sie haben leider eine Scheide&#8220; &#8211; Wie Giulia Becker Sexismus mit Satire bekämpft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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