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	<title>Jenny Odell Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Von der Schwierigkeit des Nichtstuns im digitalen Zeitalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2019 10:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In regelmäßigen Abständen überkommt mich existentielle Verzweiflung, sobald ich mein Handy zur Hand nehme. Sobald ich auf Instagram rumscrolle, gucke, was auf Twitter los ist, ein paar „Likes“ auf Facebook verteile. Mehrmals am Tag, immer wieder. Dabei würde ich mich selbst nicht als besonders Social-Media-abhängig bezeichnen – weder habe ich tausende von Followern, die ich<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/27/von-der-schwierigkeit-des-nichtstuns-im-digitalen-zeitalter/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In regelmäßigen Abständen überkommt mich existentielle Verzweiflung, sobald ich mein Handy zur Hand nehme. Sobald ich auf Instagram rumscrolle, gucke, was auf Twitter los ist, ein paar „Likes“ auf Facebook verteile. Mehrmals am Tag, immer wieder. Dabei würde ich mich selbst nicht als besonders Social-Media-abhängig bezeichnen – weder habe ich tausende von Followern, die ich bespaßen muss, noch den Eindruck, groß etwas zu verpassen, wenn ich mal ein paar Tage weniger online bin. Und doch. Viel zu oft greife ich zum Handy, einfach so, um mal zu gucken, was los ist. Klicke mich durch. Falle in ein Wikipedia- oder Twitter-Loch. Manchmal frustriert mich das so sehr, dass ich einfach alles hinter mir lassen und alle meine Profile löschen möchte. Ich träume davon, wie viel mehr Raum, vor allem im Kopf, ich dann hätte. Wie viel ruhiger ich wäre und wie weniger abhängig vom Urteil anderer.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es wenig Zweifel daran, dass Smartphones <a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2017.00605/full" target="_blank" rel="noopener">uns und unser Handeln</a> beeinflussen, sich zum Beispiel negativ <a href="https://www.researchgate.net/publication/279457726_The_Attentional_Cost_of_Receiving_a_Cell_Phone_Notification" target="_blank" rel="noopener">auf unsere Aufmerksamkeit auswirken</a> können. So wie ich sind viele zunehmend genervt von ihrer gefühlten Smartphone-Abhängigkeit: Eine repräsentative <a href="https://www2.deloitte.com/de/de/pages/presse/contents/studie-2018-im-Smartphone-Rausch.html" target="_blank" rel="noopener">Online-Umfrage des Wirtschaftsunternehmens Deloitte</a> zeigt, dass gut jede*r Dritte in Deutschland schon einmal bewusst versucht hat, die eigene Smartphone-Nutzung zu reduzieren. Zahlreiche Bücher zum Thema bieten Hilfe an und wollen einen anderen Umgang mit dem Handy, den sozialen Medien, lehren. Oft wird ein sogenannter „Digital Detox“ empfohlen: für einige Tage, Wochen, oder sogar Monate. Ich bin nicht immun gegen diese Art von Büchern und schon gar nicht gegen das darin gemachte Versprechen: ein ruhigeres, konzentrierteres Leben mit weniger Ablenkung und mehr Zeit für das, was mir wirklich wichtig ist. Als ich auf Jenny Odells Buch How To Do Nothing. Resisting The Attention Economy stieß, war ich dennoch skeptisch. Denn Odell betonte in verschiedenen Interviews immer wieder, ihr Buch sei kein Selbsthilfe-Buch – aber das war es doch, was ich wollte! Eine Anleitung, mir selbst zu helfen! Konkrete Lösungen für mein Problem!</p>
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