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	<title>Kommentar Archive - Jane Wayne News</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 05 May 2017 11:26:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum ich &#8222;Style The Bump&#8220; nicht mehr hören kann.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 11:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[.]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich möchte nicht gehässig klingen, wirklich nicht, aber wenn ich irgendwo den Hashtag #Stylethebump lese, möchte ich mir ein blickdichtes Brett vor den Kopf schnallen. Eines, das ebenso robust und beständig ist wie die allseits verbreitete Annahme, eine gut gekleidete Schwangere sei etwas Aufsehenerregend. Etwas Besonderes. Als hätte man eine Art Auszeichnung dafür verdient, wenn<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/09/warum-ich-style-the-bump-nicht-mehr-hoeren-kann/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/09/warum-ich-style-the-bump-nicht-mehr-hoeren-kann/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-156678" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/03/output_aWsDHv.gif" alt="" width="640" height="640" /></a>Ich möchte nicht gehässig klingen, wirklich nicht, aber wenn ich irgendwo den Hashtag #Stylethebump lese, möchte ich mir ein blickdichtes Brett vor den Kopf schnallen. Eines, das ebenso robust und beständig ist wie die allseits verbreitete Annahme, eine gut gekleidete Schwangere sei etwas Aufsehenerregend. Etwas Besonderes. Als hätte man eine Art Auszeichnung dafür verdient, wenn man in der Lage dazu ist, sich trotz Babybauch ein hübsches Kleid überzuwerfen, dafür, dass man im Angesicht der Hormondusche nicht verlernt hat, Lippenstift aufzutragen.</p>
<p>Böse Zungen könnten mir jetzt unterstellen, ich würde all den werdenden Müttern da draußen auf die Füße treten wollen, ihnen den wohlverdienten Lob nicht gönnen. Dabei geht es mir um das Gegenteil. Darum, dass mir viele der medialen Huldigungen in Wahrheit wie Hohn vorkommen. Überall liest man Headlines wie &#8222;Stylish <em>und</em> schwanger &#8211; diese Promimütter zeigen wie es geht&#8220;. Als würde das eine das andere <em>normalerweise</em> ausschließen.<span id="more-156600"></span></p>
<p>Ich mag da sehr sensibel und pingelig sein, vielleicht auch, weil ich mich als Schwangere selbst stets über Bemerkungen bezüglich meiner Garderobe gewundert habe. Komplimente sind schön und lieb gemeint, gar keine Frage. Aber neulich, da saß ich in der Ubahn und lauschte mehr unfreiwillig als freiwillig einem Gespräch, das zwei junge Frauen gleich nebenan führten. Offenbar hatten beide eine gemeinsame Freundin, die nun in siebten Monat war, was sehr schnell zu im Grunde höchst freundlichen Beobachtungen führte; &#8222;Für eine Schwangere sieht Julia echt super aus&#8220; hieß es etwa, oder &#8222;und sie zieht sich auch noch echt gut an und ist total normal drauf&#8220;. Das klingt ja beinahe, als seien Schwangere normalerweise kugelrunde Pyjama-tragende Motztanten. Natürlich gibt es auch solche, das möchte ich gar nicht anzweifeln. Ich glaube aber, sie sind die Ausnahme. Deshalb finde ich es wichtig, daran zu erinnern, dass Schwangere eben einfach schwanger und nicht krank sind. Dass Schwangere vor allem Frauen sind, und zwar irgendwie dieselben wie zuvor auch, ganz ohne Baby im Bauch. Wer vorher nett war, wird auch schwanger nett bleiben, mit ein paar kleinen umstandsbedingten Aussetzern natürlich, und wer stets Muße in sein Äußeres investiert hat, der wird nicht plötzlich damit aufhören. Meistens jedenfalls. Und wenn, dann ist das auch ok. Nein, Moment: Es ist egal.</p>
<p>Irgendwann geht einem dann vielleicht nämlich doch die Puste aus und die Lust am Ankleiden verloren, weil der Körper plötzlich ganz anders aussieht und man überhaupt keine Ahnung hat, wie man das alles überhaupt noch unter Kleidung quetschen soll. Ja aber gerade deshalb braucht man doch all die #Stylethebumps, werdet ihr jetzt sagen. Ich frage mich aber: Wirklich? Macht einen der Hype um dieses &#8222;formidable aussehen müssen&#8220; nicht mehr Banane in der Birne als dass es wirklich hilft? Hier kommen wir nämlich zum nächsten Knackpunkt besagter Headlines. Suggerieren sie nicht vielmehr, dass jede Schwangere, die es aus ganz persönlichen Gründen nicht schafft oder für nötig hält, permanent wie aus dem Ei gepellt das Haus zu verlassen, ein sich gehen lassender Lappen ist? Müsste man nicht eher dafür sorgen, dass Schwangere nicht weiter an ihrer Garderobe und dem Druck von Außen verzweifeln und stattdessen lernen, sich wohl und schön zu fühlen mitsamt aller schrägen und neuen Dinge, die in dieser Zeit mit dem Körper passieren?</p>
<p>Es bleibt kompliziert und mein Hirn verknotet sich gerade ehrlich gesagt ob dieses im Grunde nichtigen Themas. Vielleicht macht einfach der Ton die Musik. Die Absicht unterschiedlichster Style-Posts ist ja eine interessante, bloß bleibt die Umsetzung schwierig. <span style="font-size: 1rem;">Was ich als Schwangere jedenfalls gebraucht hätte, sind weder perfekte Abziehbilder noch Stilikonen oder Druck von Außen und auch keine Sonderbehandlung, sondern praktische Tipps. <em>Wie kann ich meine Lieblingshose möglichst lange tragen?</em> zum Beispiel. (Mit Haargummi, das wie ein ∞-Zeichen vom Knopfloch zum Knopf führt). Ich hätte mir zudem wirklich gewünscht, dass mein Aussehen überhaupt keine größere Rolle als sonst auch gespielt hätte, dass es zumindest nicht permanent um den Bauch gegangen wäre, den man so toll versteckt oder in Szene gesetzt hat. Ganz unabhängig davon, ob ich denn nun gerade einen glamourösen Sophia-Loren-Tag gehabt hätte oder wie Rumpelstilzchen über den Bordstein geknattert wäre. Manchmal sieht man eben super aus und manchmal richtig, richtig scheiße. So ist das als Mensch doch immer.</span></p>
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		<title>Kommentar // Herr Trump, der größenwahnsinnige Donald.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 13:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Clown zieht ins weiße Haus ein, so schreibt es der Postillon, nur dass so etwas wie Satire diesmal kaum spürbar ist. Wer Trump als Narr mitsamt weißem Haar, teigigem Gesicht und roter Nase bezeichnet, entledigt sich automatisch jeder Übertreibung, der vergisst bei aller Oberflächlichkeit nicht das Wesentliche, weil es ohnehin kaum Wesentliches und insbesondere<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-148393" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/11/trump.jpg" alt="trump" width="655" height="576" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump.jpg 655w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump-150x132.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump-513x451.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump-624x549.jpg 624w" sizes="(max-width: 655px) 100vw, 655px" /></a>Ein Clown zieht ins weiße Haus ein, so schreibt es der <a href="http://www.der-postillon.com/2016/11/erster-clown.html" target="_blank">Postillon</a>, nur dass so etwas wie Satire diesmal kaum spürbar ist. Wer Trump als Narr mitsamt weißem Haar, teigigem Gesicht und roter Nase bezeichnet, entledigt sich automatisch jeder Übertreibung, der vergisst bei aller Oberflächlichkeit nicht das Wesentliche, weil es ohnehin kaum Wesentliches und insbesondere nur ein verschwindend unauffälliges Maß an Intellekt zu erwähnen gibt, der bedient sich weniger des Pamphlets als vielmehr reiner, schmerzlicher Wahrheit.</p>
<p>Der 9. November 2016 ist ein Schlag in den verwundeten Magen des gesunden Verstandes, ein tragischer Witz auf Kosten der Menschenrechte, eine plötzlich reale Dystopie für jeden Freund der Demokratie, für das denkende Individuum an sich. So schnell abzusehen der fatale Ausgang der US-Wahlen schien, so irrsinnig und unglaublich hallt er nach. Aus &#8222;Make America Great Again&#8220; ist &#8222;Make America Vote Again&#8220; geworden, Studierende protestieren, Journalist*innen schimpfen und Lena Dunham wähnt sich laut Twitternachricht nur noch in Lady Gagas Vagina in Sicherheit. Sicher vor dem Donald Duck der republikanischen Vollpfosten. Dabei hätte wohl niemand außer der Trump&#8217;schen Jünger selbst an den Sieg eines hundsgemeinen Obskuranten, machtgeilen Größenwahnsinnigen, sexistischen Rassisten und strunzdummen Lügners geglaubt.<span id="more-148373"></span></p>
<p>So ist das häufig &#8211; bis es dann doch passiert. Wenn nicht aus dumpfer Unwissenheit, Frustration oder schwerwiegenden Irrglauben heraus, dann geschieht das Setzen eines derart falschen Kreuzchens meist als Folge von Protest. Gegen den vermeintlichen Stillstand, das Establishment oder für das Zurückerobern vermeintlich wichtiger, wenn auch hundert Jahre alter Werte. Aus Langeweile und Neugier. Weil sich Menschen mit Stimmrecht vom Rest des Landes und der Politik vergessen oder durch Fremdes bedroht fühlen. Oder ganz einfach weil man <em>gegen</em> irgendetwas und nunmal auch nicht <em>für</em> die Alternative is, die diesmal <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2015/10/12/us-wahlen-vote-for-hillary-oder-doch-nicht/" target="_blank">Hillary</a> hieß.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass sich im Falle der amerikanischen Präsidentschaft &#8222;nicht mal eben so schauen&#8220; lässt, wie der Hase mit einem Clown an der Spitze wohl so an der Freiheitsstatue vorbei hüpfen wird. Vermutlich stirbt der Hase, wenn er denn nur einen Funken Empathie in sich trägt, bereits überaus zeitnah an einem gebrochenen Herzen. Sofern er nicht schon auf den ersten Metern vom gigantischen Ego des neuen Präsidentenclowns platt gewalzt wird. Verhandlungen über den Verbleib des Hasen, der nicht nur Amerika verkörpert, sondern im schlimmsten Fall die ganze Welt, scheinen ohnehin unmöglich, denn wer am liebsten sich selbst reden hört, dem sind auch Leichen schnell egal. Der führt Kriege, weil darum. Der ist verrückt danach, endlich ein unbesiegbarer Hulk Hogan der Politik sein zu dürfen, der feiert den Triumph von Muskelpaketen und Geldeseln über komplizierte Gehirne und liebt das Allerlei aus Hass und Macht mehr als jede Wonne des Friedens. Genau so einer ist dieser Herr Trump, der olle Donald, der sie nun wirklich alle haben kann. Nicht nur die vermeintlich Willigen, die seinem Proleten-Glanz erliegen, nein ganze Wählerherrschaften. Aber was bedeutet dieser republikanische Spaziergang im Land der offenbar wahrhaft unbegrenzten Möglichkeiten jetzt für die Realpolitik? Für unsere Welt?</p>
<p>Womöglich wird sich das Ausmaß der verbrannten Erde erst nach der Amtszeit dieses pathologischen Selbstdarstellers zeigen, wir kennen das Szenario in abgeschwächter oder sogar maximierter Form bereits aus der Vergangenheit. Unterdessen könnte es zu einem Pakt mit Russland kommen, zu einem Handeslkrieg mit China, zu weiteren Scherzen auf Kosten des Klimawandels, zu Steuerbegünstigungen für Reiche, zu einem Bruch mir der Nato, zu weiteren Einmärschen in Länder, denen der Westen längst alles genommen hatte, zu Abschiebungen, zu gewaltvollen Eingriffen, wo doch Aufklärung und Bildung nötig wären, zu mehr Folter, zu der Einrichtung eines eigenen politischen Komitees, zur Einschränkung der Pressefreiheit und vielleicht sogar zum Ende der Demokratie. Wie es überhaupt zu alldem kommen konnte, hätten wir ganz sicher viel früher fragen müssen. Und auch zuhören, nämlich vor allem denen, die irgendwo am Rande der Gesellschaft stehen und fluchen und sich bis heute von niemand anderem als dem lauten Onkel verstanden fühlen. Ebenjene zu belächeln bringt jetzt niemandem mehr etwas. Zu spät kommt auch jede Einsicht, auf beiderlei Seiten, nicht nur die der Wählenden, sondern auch die der bis dato Tauben. Wir können also nur noch hoffen, dass der Clown noch bevor er weiter wüten kann, über seine eigenen viel zu großen Schuhe stolpern und sich das Genick brechen möge. Unwahrscheinlich ist das glücklicherweise nicht, also ruhig Blut. Denn der Dumme bleibt vorerst vor allem eins: Dumm.</p>
<p class="paragraph article__item"><em>Unsere Bundestagswahlen stehen übrigens voraussichtlich im September 2017 an und weil Deutschland sich bei Weitem nicht von den Trumps, Erdogans, Putins, Le Pens oder FPÖs dieser Erdkugel freisprechen kann, sondern sich ganz <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/03/15/afd-pflichtexkursion-in-deutschlands-politischen-abgrund/" target="_blank">ähnlichen Gefahren</a> ausgesetzt sieht, sollten wir womöglich schon frühzeitig unsere Feinde, die Rechten in den eigenen Reihen, umarmen und versuchen, ihnen die Liebe zu geben, an denen es ihnen so häufig mangelt. Ihr wisst, was ich meine. Dialoge. Streitgespräche. Appelle! Immer und immer wieder. Für mehr Wahlbeteiligung und gegen eine Welt voll trauriger Clowns.</em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/">Kommentar // &lt;br/&gt;Herr Trump, der größenwahnsinnige Donald.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Kommentar // Von der Schwierigkeit, Raum einzunehmen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 09:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens saß ich im Zug neben einem Mann der, ohne zu zögern, die mittlere Armlehne für sich beanspruchte. Innerlich ärgerte ich mich maßlos darüber (ich wollte die blöde Armlehne gar nicht, aber es hätte ja sein können), äußerlich lächelte ich nett und las weiter in einem Buch. Nachher war ich dann sauer auf mich selbst,<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/10/17/kommentar-von-der-schwierigkeit-raum-einzunehmen/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/10/17/kommentar-von-der-schwierigkeit-raum-einzunehmen/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-146323" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/10/julia-korbik-feminismus-heute.jpg" alt="julia korbik feminismus heute" width="664" height="784" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/10/julia-korbik-feminismus-heute.jpg 664w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/10/julia-korbik-feminismus-heute-150x177.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/10/julia-korbik-feminismus-heute-434x513.jpg 434w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/10/julia-korbik-feminismus-heute-624x737.jpg 624w" sizes="(max-width: 664px) 100vw, 664px" /></a></p>
<p>Letztens saß ich im Zug neben einem Mann der, ohne zu zögern, die mittlere Armlehne für sich beanspruchte. Innerlich ärgerte ich mich maßlos darüber (ich wollte die blöde Armlehne gar nicht, aber es hätte ja <i>sein können</i>), äußerlich lächelte ich nett und las weiter in einem Buch. Nachher war ich dann sauer auf mich selbst, weil ich nichts gesagt hatte.</p>
<p>Solche Situationen passieren mir immer wieder. Es ist nicht nur der Mann, der die Armlehne in Besitz nimmt. Es ist auch der Mann, der sich in der U-Bahn über drei Sitzplätze ausbreitet, weil Sitzen ohne weit geöffnete Beine eben nicht lässig-männlich ist. Es ist die Frau, die mir auf dem schmalen Gehweg entgegenkommt und von mir zu erwarten scheint, dass ich diejenige bin, die ausweicht. Was ich dann auch mache. Manchmal bin ich kurz davor, etwas zu sagen – lasse es dann aber doch. Das ist es nicht wert, denke ich.<span id="more-146321"></span></p>
<p><b>Die Höflichkeit zu weit getrieben</b></p>
<p>Die Wahrheit ist ja: Diese Menschen ärgern mich, sie irritieren mich durch ihr Verhalten. Ich möchte mein Medusa-Gesicht aufsetzen und sie in Angst und Schrecken versetzen. Aber: Ich bewundere sie auch irgendwie. Für ihre Art, Platz zu beanspruchen. Ihn sich selbstverständlich zu nehmen, ohne darüber nachzudenken. Wenn ich hingegen in der Öffentlichkeit unterwegs bin, denke ich immer darüber nach, ob ich nicht zu viel Platz einnehme. Das ist einigermaßen komisch, weil ich durchaus selbstbewusst bin: Ich rede meistens eher laut und mit dramatischen Handbewegungen, ich bin nicht schüchtern und habe bei Vorträgen und Diskussionen kein Problem damit, wenn ein ganzer Raum voller Leute mir zuhört. Ich spreche oft und gerne über Feminismus und darüber, wie wichtig es ist, Raum einzunehmen. Warum fällt es mir also so verdammt schwer, in so vielen Situationen selber Platz zu beanspruchen?</p>
<p>Viel hat wahrscheinlich mit der Erziehung zu tun. Meine Eltern sind höfliche Menschen und so wurden meine Schwester und ich auch erzogen: zuvorkommend, freundlich, hilfsbereit. Vielleicht haben wir es mit der Höflichkeit einfach etwas zu weit getrieben. Man kann sich theoretisch auch höflich beschweren – aber ich beschwere mich lieber gar nicht. Das könnte ja zu einer Konfliktsituation mit einem mir völlig fremden Menschen führen. Interessanterweise ist meine Mutter in den letzten Jahren in dieser Hinsicht selbstbewusster geworden. Wenn jemand ihr im wahrsten Sinne des Wortes Platz wegnimmt, sagt sie etwas. Früher hätte sie, wie ich, geschwiegen. Das ist natürlich gut für meine Mutter, aber ich will nicht erst die 50 überschreiten müssen, um dem in meinen Nacken atmenden Mann sagen zu können: „Sie stehen ZU NAH!“</p>
<p><b>Kein Männerthema?</b></p>
<p>Viel hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass ich eine Frau bin. Was nicht heißen soll, dass Frausein automatisch bedeutet, sich in oben genannten Situationen so aufzuführen, wie ich es tue. Ich kenne tatsächlich einige Frauen, die überhaupt kein Problem damit haben, Platz einzunehmen. Die selbstbewusst sind und sich nie die Armlehne klauen lassen würden. Aber: Mir fällt auf Anhieb kein einziger Mann aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis ein, der dieses Platz-Problem hat. Es ist kein Thema, über das Männer sich groß Gedanken zu machen scheinen.</p>
<p>Vielleicht kommen hier Erziehung und Geschlecht zusammen: Mädchen wird beigebracht, dass sie zurückhaltend sein, keinen Platz einnehmen sollen. Jungs lernen genau das Gegenteil. Ob den Eltern das jetzt bewusst ist oder nicht. Zumindest war es in meiner Kindheit so. Heute haben sich die Dinge geändert: Eine Kinder- und Jugendbuchautorin erzählte mir mal, dass Mädchen heute unfassbar selbstbewusst seien. Ich wünsche mir wirklich, dass das stimmt. Dass da eine Generation von Mädchen herangewachsen ist (und es noch tut), die sich ihren Platz nicht wegnehmen lassen. Die ihre Klappe aufmachen und was sagen.</p>
<p><b>Einfach mal „Ja“ sagen</b></p>
<p>Ich lese gerade <i>The Year of Yes</i> von Shonda Rhimes, was genauso brilliant und lustig ist, wie man es von Shonda Rhimes erwarten würde. Weil ihre Schwester feststellt, dass Rhimes immer zu allem „Nein“ sagt, beschließt Rhimes, von nun an zu allem „Ja“ zu sagen – „Ja“ zu allem, was ihr Angst einjagt und sie herausfordert. Ich möchte laut „Ja“ sagen zum Raumeinnehmen. „Ja“ dazu, die Armlehne zu beanspruchen. „Ja“ dazu, den Typen in der U-Bahn nicht nur mit genervten Blicken zu traktieren sondern ihn zu fragen, ob er wirklich drei Sitze braucht. „Ja“ dazu, nicht immer als Erste auszuweichen. In den nächsten Wochen stehen einige Zugfahrten an – ich freue mich jetzt schon.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.vogue.com/slideshow/13470854/street-style-ways-to-wear-gucci-fall-fashion#48" target="_blank">Vogue.com</a> // Collage: This is Jane Wayne </em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/10/17/kommentar-von-der-schwierigkeit-raum-einzunehmen/">Kommentar // Von der Schwierigkeit, &lt;br/&gt;Raum einzunehmen.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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