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	<title>Sheryl Sandberg Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>FEMINISMUS // Sheryl Sandberg: Together Women Can</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 06:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[box3]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Beckham]]></category>
		<category><![CDATA[Sheryl Sandberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lean In]]></category>
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		<category><![CDATA[Lena Dunhman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg möchte, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen. Für ihre neue Kampagne Together Women Can hat sie Unterstützerinnen wie Lena Dunham und Kerry Washington an Bord geholt. Das Ganze ist ehrenwert – aber auch nicht unproblematisch. „In der Hölle ist ein besonderer Platz für Frauen reserviert, die einander nicht helfen“, pflegte die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/07/14/feminismus-sheryl-sandberg-together-women-can/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/07/14/feminismus-sheryl-sandberg-together-women-can/">FEMINISMUS // Sheryl Sandberg: &lt;br/&gt;Together Women Can</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/07/14/feminismus-sheryl-sandberg-together-women-can/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-139409" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/07/together_woman_can.jpg" alt="together_woman_can" width="1000" height="846" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/07/together_woman_can.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/07/together_woman_can-150x127.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/07/together_woman_can-513x434.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/07/together_woman_can-800x677.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/07/together_woman_can-624x528.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>Facebook-Geschäftsführerin <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/09/buch-tipp-lean-in-von-sheryl-sandberg/" target="_blank">Sheryl Sandberg</a> möchte, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen. Für ihre neue Kampagne <strong><a href="http://leanin.org/"><em>Together Women Can</em></a></strong> hat sie Unterstützerinnen wie Lena Dunham und Kerry Washington an Bord geholt. Das Ganze ist ehrenwert – aber auch nicht unproblematisch.</p>
<p>„In der Hölle ist ein besonderer Platz für Frauen reserviert, die einander nicht helfen“, pflegte die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright vor vielen Jahren zu sagen. Die Botschaft war klar: Besser zusammen als alleine. Oder, im heutigen Hashtag-Sprech: #girlpower #girlsquad. Leider wiederholte Albright den Spruch Anfang diesen Jahres nochmal und von Sisterhood war da nichts mehr zu spüren: Demokratische Frauen, die bei den US-Vorwahlen nicht für Hillary Clinton stimmen, so Albright indirekt, seien eben unsolidarische Verräterinnen.<span id="more-139391"></span></p>
<p><strong>Wenn Frauen Frauen helfen</strong></p>
<p>Nun ist das mit der Frauensolidarität so eine Sache. Viele finden den Gedanken, sich nur deshalb mit einer Person zu verbünden, weil diese zufällig das gleiche Geschlecht hat wie Frau selbst, eher abschreckend – andere Faktoren sind manchmal eben viel bestimmender als das Geschlecht. Für andere hingegen ist weibliche Solidarität Ehrensache. Und dazu gehört auch Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. Für ihre neue Initiative <strong><a href="http://leanin.org/"><em>Together Women Can</em></a></strong> hat sie sich Gleichgesinnte wie Emma Watson, Kerry Washington oder Lena Dunham geschnappt. Das Ziel: #LeanInTogether. Seit der Veröffentlichung ihres Buches <em>Lean In. Frauen und der Wille zum Erfolg</em> 2013 ist Sandberg zu einer Art Guru mutiert, wenn es um Frauen und Karriere geht. Bestärkt durch den Erfolg von <em>Lean In</em> hat sie sogenannte <em>Lean In Circles</em> ins Leben gerufen: Lokale Treffen, bei denen berufstätige Frauen sich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Und nun also auch noch <em>Together Women Can</em>. Um was genau es dabei geht, erzählte Sandberg Lena Dunham <a href="http://www.lennyletter.com/work/news/a448/the-lenny-interview-sheryl-sandberg/">im <em>Lenny</em>-Interview</a>:</p>
<p>„The campaign celebrates the power of women supporting each other. There is a myth that women don’t support other women. It’s just not true. The reality is that women accomplish amazing things when we support each other.”</p>

<p>Quasi als Beweis versichern sich Sandberg und Dunham dann auch mehrfach, wie inspirierend und toll sie die jeweils andere finden: „Lena, I learned more about finding my own voice from you more than anyone else.“ Ein bisschen nervig, ja, aber irgendwie auch nett. Sandberg weist außerdem auf die Vorurteile hin, denen Frauen im Berufsalltag begegnen – und von denen selbst sie sich offenbar nicht ganz frei machen kann:</p>
<p>„We expect more kindness from women, and we judge them more harshly. Early in my career there was a senior woman who I was excited to work with, and I thought she would be helpful. When she wasn’t, I was devastated. I expected greater kindness because she was a woman. There are plenty of men who haven’t been helpful in my career and I wasn’t devastated as a result. We have to correct the biases women face. You shouldn’t feel obligated to support a woman because she is a woman, but because you believe in her ideas and capabilities.”</p>
<p><strong>Männer? Spielen keine Rolle</strong></p>
<p>Sheryl Sandberg hat sicher nur die besten Absichten – aber so ganz unproblematisch ist ihre <em>Lean In</em>-Philosophie nicht. Da wären einmal die strukturellen Probleme: Ehrgeiz und der Wille zum Erfolg sind sicher toll, können gegen strukturelle Benachteiligung aber nicht unbedingt was ausrichten. Die Arbeitswelt muss sich radikal ändern, wenn sie gleichberechtigter werden soll – Sandberg setzt jedoch eher auf das Prinzip Anpassung: Wenn Frauen sich ändern und die Strategien der Männer übernehmen, können sie erfolgreich sein. Überhaupt: Männer. Die spielen bei Sandberg im Prinzip keine Rolle, außer als emanzipierte Ehemänner, die der ehrgeizigen Liebsten den Rücken frei halten. Dass es überwiegend Männer sind, die die sexistischen und ungerechten Strukturen aufrechterhalten, unter denen so viele Frauen am Arbeitsplatz leiden, scheint irgendwie nicht so wichtig zu sein. Girl Power ja, aber nicht um den Preis, eventuell ein paar Männern mit Forderungen auf den Keks zu gehen. Wütende Feministinnen mag man(n) schließlich nicht.</p>
<p>Darüber hinaus scheint die <em>Lean In</em>-Philosophie hauptsächlich auf weiße, mehr oder weniger wohlhabende Frauen zugeschnitten zu sein. Dass Rassismus zu den Problemen gehören könnte, denen Frauen auf der Arbeit begegnen, darauf ist Sandberg nicht gekommen. Ja, die Afro-Amerikanerin Kerry Washington unterstützt <em>Women Together Can</em> – gleiches gilt allerdings für <em>Fox News</em>-Moderatorin Megyn Kelly, die nicht nur entschieden anti-feministisch ist, sondern in der Vergangenheit auch durch rassistische Äußerungen auffiel.</p>
<p>Frauen zusammen können vieles – das System, das sie so benachteiligt, allein durch Solidarität und gegenseitiges Anfeuern ändern, können sie nicht. Andererseits: Wann haben Erfahrungsaustausch und Unterstützung jemals geschadet?</p>
<p>Bilder der Collage via: Insagram <a href="https://www.instagram.com/p/BHC5PtjgHo5/" target="_blank">Lena Dunham</a>, <a href="https://www.instagram.com/p/7BBbz4n3E4/" target="_blank">Emma Watson</a>, <a href="https://www.instagram.com/p/BHAoGOSFiOe/?tagged=leanintogether" target="_blank">Victoria Beckham</a></p>
<p><strong>Von Julia Korbik.</strong></p>
<p class="p3"><strong><span class="s2"><a href="http://juliakorbik.tumblr.com/">Julia Korbik</a></span><span class="s1"> (*1988) lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. 2014 erschien ihr Buch <i>Stand Up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene</i> (Rogner &amp; Bernhard). Julia ist Gründerin und zuständige Redakteurin von <a href="http://www.cafebabel.de/mind-the-gap/"><span class="s3"><i>Mind the Gap</i></span></a>, der Gender-Rubrik des sechssprachigen Europa-Onlinemagazins <i>cafébabe</i>l. Auf ihrem Blog <a href="https://eaudebeauvoir.com/"><span class="s3"><i>Oh, Simone</i></span></a> dreht sich alles um die französische Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir.</span></strong></p>
<p class="p3"><strong><a href="http://www.thisisjanewayne.com/?s=julia+korbik" target="_blank">Alle Artikel von Julia auf einen Blick</a>.</strong></p>
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		<title>Buch-Tipp: &#8222;Lean In&#8220; von Sheryl Sandberg  &#8211; Frauen und der Wille zum Erfolg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 11:58:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buch-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sheryl Sandberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lean In]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwann im vergangenen Jahr schrieb ich einen Artikel, der den &#8222;neuen Feminismus&#8220; behandelte, den &#8222;Feminismus mit Titten&#8222;, oder auch das wiederkehrende Bewusstsein für so etwas wie Girl Power. Heute, ein paar Monate und Lektüren später, würde ich aus &#8222;Girl Power&#8220; &#8222;Girl Love&#8220; machen, einiges revidieren und vieles hinzufügen. Was aber bleibt, ist die Gewissheit, dass<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/09/buch-tipp-lean-in-von-sheryl-sandberg/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/sheryl-sandberg-lean-in-.jpg"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/09/buch-tipp-lean-in-von-sheryl-sandberg/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-64543" alt="sheryl-sandberg-lean-in-" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/sheryl-sandberg-lean-in-.jpg" width="1000" height="750" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/sheryl-sandberg-lean-in-.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/sheryl-sandberg-lean-in--150x112.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/sheryl-sandberg-lean-in--513x384.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/sheryl-sandberg-lean-in--800x600.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/sheryl-sandberg-lean-in--624x468.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></a>Irgendwann im vergangenen Jahr schrieb ich einen Artikel, der den &#8222;neuen Feminismus&#8220; behandelte, den &#8222;<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2012/09/26/feminismus-mit-titten-oder-was-haltet-ihr-vom-feminismus/" target="_blank"><strong>Feminismus mit Titten</strong></a>&#8222;, oder auch das wiederkehrende Bewusstsein für so etwas wie Girl Power. Heute, ein paar Monate und Lektüren später, würde ich aus &#8222;Girl Power&#8220; &#8222;Girl Love&#8220; machen, einiges revidieren und vieles hinzufügen. Was aber bleibt, ist die Gewissheit, dass Frauen gut daran täten, weniger den Mann zum Sündenbock zu degradieren, als vielmehr ihr eigenes Handeln zu sanieren. Der Kampf gegen Sexismus gehört zwar weiterhin zum Alltag und jeder frauenverachtende Lehrer, Dozent, Mitarbeiter oder Chef an den Pranger gestellt, dennoch bekommen viele von uns derartige Missstände erst gar nicht zu spüren. Oftmals verschwindet die Thematik der Emanzipation sogar gänzlich von der Agenda. Weil doch im Grunde alles ok ist. Wenn es aber doch mal brennt, ist definitiv der Mensch mit dem Penis das größere Arschloch. Dabei bin ich fest davon überzeugt, dass es meistens Frauen sind, die anderen Frauen im Weg stehen &#8211; und ganz besonders wir selbst. </p>
<p>Darum und um vieles mehr geht es in Sheryl Sandbergs Buch &#8222;<strong>Lean In &#8211; Frauen und der Weg zum Erfolg&#8220;</strong>.<br /><span id="more-64500"></span></p>
<p>&#8222;Wenn eine Frau kompetent ist, ist sie dem Anschein nach nicht nett genug. Wenn eine Frau wirklich nett ist, hält man sie eher für sympathisch als kompetent. Nachdem Menschen aber nur Leute einstellen und fördern wollen, die sowohl kompetent als auch nett sind, wird dies für Frauen zu einer riesigen Hürde&#8220;, schreibt sie auf Seite 63.</p>
<p>Damit bezieht sie sich vor allem auf die sogenannte &#8222;Heide/Howard-Fallstudie&#8220;. An einer amerikanischen Universität präsentierte man Studenten und Studentinnen die Geschichte einer tatsächlich existierenden Heidi, die zu einer einflussreichen Risikokapitalgeberin geworden war. &#8222;Sie machte sich ihr kontaktfreudiges Wesen zu eigen, ihr gigantisches berufliches wie privates Netzwerk&#8220;, hieß es. Anderen Studenten legte man selbige Geschichte nahe, mit einem einzigen Unterschied: Aus Heidi wurde Howard. Respekt hatte man am Ende vor beiden, allerdings beschrieb man Howard als angenehmen Zeitgenossen, Heidi jedoch als egoistisch.</p>
<p>Das Fazit: Ein Mann, der Erfolg hat, strahlt Attraktivität aus, er wird respektiert und gemocht. Ist eine Frau erfolgreich, neigen Menschen beiderlei Geschlechts dazu, sie als einzelkämpferisch, abgehoben und gar unangenehm einzustufen. Ganz zu schweigen vom Konkurrenz- und Neidkampf unter Frauen, umgangssprachlich bekannt als Zickenkrieg oder Bitch Fight. </p>
<p>Das größte Manko der Frau ist laut Sandberg dennoch im eigenen Wesen zu finden. Es mangelt uns an Selbstbewusstsein. Wir unterschätzen uns permanent. Wir haben Angst. Männer hingegen tendieren zur Überschätzung, was im Falle der Aufstiegschancen absolut positiv zu bewerten ist. Selbst die Forschung bestätigt diese &#8222;Durch Schein zum Sein&#8220; Strategie.</p>
<p>&#8222;Mich besorgt nicht nur, dass wir Frauen es nicht schaffen, uns von allein in die erste Reihe zu stellen, sondern vor allem, dass wir dieses Problem nicht erkennen und lösen&#8220;, schreibt Sandberg weiter. Demnach müssen wir im Grunde nur aufhören, an uns zu zweifeln. &#8222;Wegkommen von der Überzeugung &#8222;ich kann das nicht&#8220; und hin zu: &#8222;das will ich machen &#8211; und ich lerne es, indem ich es mache.&#8220; </p>
<p>Shryl Sandberg ist Geschäftsführerin von Facebook, eine der reichsten und, laut Forbes, mächtigsten Frauen der Welt.  Durch ihren Werdegang, unzählige Vorträge und die Veröffentlichung von &#8222;Lean in&#8220; wurde sie zu einer Art Role Model, sie gilt als Vertreterin der neuen amerikanischen Frauenbewegung und setzt sich fortwährend für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. Und trotzdem blieb ich skeptisch, als mir <a href="http://www.metropolitan-circus.de/" target="_blank"><strong>Schlotti</strong></a> Sandbergs &#8222;Manifest&#8220; ans Herz legte. </p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-64562" alt="img-sheryl-sandberg-lean in" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218.jpg 1200w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218-150x100.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218-513x342.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218-800x533.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/img-sheryl-sandberg-holding_204909765218-624x416.jpg 624w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><em><span style="font-size: small;">Sheryl, fotografiert von Norman Jean Roy für Vogue</span></em></p>
<p>Ich las es und war enttäuscht. Zu viel Blabla, zu viel Offensichtliches, wenig neue Erkenntnisse und eine Sprache, die zwar extrem leicht verständlich, aber nicht sonderlich packend ist. Irgendwann erzählte ich Sarah von dem Buch, ich meckerte über die lasche Ausdrucksweise und das ständige Harvard-Streber-Gerede &#8211; bis ich es beim Aufräumen wieder entdeckte und ein zweites Mal durchblätterte. Peinlich berührt und kleinlaut wurde ich nach der letzten Seite dazu gezwungen, mir an die eigene Nase zu packen. Viele der Punkte, die Sharon Sandford in ihrem Buch als Kritik am Umgang mit erfolgreichen Frauen aufzählt, trafen auf mich selbst zu. Weshalb sonst sollte ich an einer Überfliegerin wie ihr auch nur ein einziges böses Haar lassen? Ich war offensichtlich geblendet.</p>
<p>Und damit wären wir auch schon bei der Begründung für meinen Buch-Tipp angelangt. Natürlich wissen wir, dass uns eine große Portion mehr Selbstbewusstsein extrem gut stehen würde, dass wir uns Herausforderungen stellen sollten, statt sie ängstlich beiseite zu schieben, wir wissen, dass wir Männern in nichts nachstehen, außer im Glauben an unsere eigenen Fähigkeiten, dass wir uns gegenseitig unterstützen, statt kleinmachen sollten und dass wir nur durch Entrismus an der mickrigen Prozentzahl der Frauen in Führungspositionen rütteln können. Aber es ist wie sooft: Damit wir die Dinge wirklich begreifen, brauchen wir manchmal jemanden, der das, was wir sowieso schon wissen, klar und deutlich ausspricht. </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Lean-In-Frauen-Wille-Erfolg/dp/3430201551" target="_blank"><strong>Hier</strong></a> kann man das Buch bestellen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/09/buch-tipp-lean-in-von-sheryl-sandberg/">Buch-Tipp: &#8222;Lean In&#8220; von Sheryl Sandberg &lt;br/&gt; &#8211; Frauen und der Wille zum Erfolg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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