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	<title>Editor&#039;s Letter Archive - Jane Wayne News</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 22 Aug 2022 10:57:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Editor&#8217;s Letter: Von flachen Lernkurven, dem schonungslosen Ich und einer kleinen Sommerpause.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 10:12:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerpause]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich weiß selbst nicht, warum meine eigene Lernkurve selbst nach 34 Jahre auf diesem Planet Erde immer noch so flach ist. Warum ich mir einfach nicht merken kann, dass die Dinge immer anders kommen, als gedacht und dass mindestes ein Drittel am Ende nicht einmal ansatzweise so aussieht, wie ich es mir anfangs vorgestellt hatte.<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2022/07/08/editors-letter-von-flachen-lernkurven-dem-schonungslosen-ich-und-einer-kleinen-sommerpause/">weiterlesen…</a></p>
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<p>Ich weiß selbst nicht, warum meine eigene Lernkurve selbst nach 34 Jahre auf diesem Planet Erde immer noch so flach ist. Warum ich mir einfach nicht merken kann, dass die Dinge immer anders kommen, als gedacht und dass mindestes ein Drittel am Ende nicht einmal ansatzweise so aussieht, wie ich es mir anfangs vorgestellt hatte. Dabei predige ich selbst doch immer, flexibel mit den eigenen Erwartungen umzugehen, Veränderungen anzunehmen, ihnen etwas Positives abzugewinnen und vor allem nicht selbst zu hart mit sich selbst ins Gericht gehen. </p>



<p>Nun ja, vielleicht habe ich mal wieder nicht all das erfüllt, was ich mir eigentlich zu Anfang auferlegt hatte, vielleicht musste ich umkehren oder sogar kapitulieren. Vielleicht bin ich dafür aber vielleicht ganz wunderbar oft vom Weg abgekommen und durfte so viel mehr lernen – über mich und die Welt und überhaupt. So viel mehr als ganz am Anfang jedes Vorhabens, eben. Vielleicht sollten wir uns letzteres also ganz einfach einmal hinter die eigenen Löffel schreiben, statt immer nur zu bedauern, was wir alles wieder nicht auf die Kette bekommen haben. Was nicht erledigt wurde oder liegen geblieben ist.</p>
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		<title>Editor&#8217;s Letter: Der Anfang vom Ende ist auch nur ein Anfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Janes]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
		<category><![CDATA[This is Jane Wayne]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind zurück, endlich. Im ersten Editor&#8217;s Letter 2022 erzählen wir euch, wie es dazu kam.</p>
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<p>Wir sind zurück, endlich. Im ersten Editor&#8217;s Letter 2022 erzählen wir euch, wie es dazu kam.</p>
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		<title>Editor&#8217;s Letter // Alles, was kommt (schaffen wir gemeinsam).</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/12/24/editors-letter-alles-was-kommt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2019 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[box3]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr lieben Leser*innen,  eigentlich müsste hier ein Team-Foto prangen, denn ohne genau das, das Team, meine ich, ohne all jene, die diese Seite mit vereinten Kräften füllen, wären wir nicht nur in diesem Jahr verloren gewesen. Ist es also zu glauben, dass wir es 2019 schon wieder nicht geschafft haben, ein gemeinsames Bild auf die<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/12/24/editors-letter-alles-was-kommt/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr lieben Leser*innen, </p>
<p style="text-align: justify;">eigentlich müsste hier ein Team-Foto prangen, denn ohne genau das, das Team, meine ich, ohne all jene, die diese Seite mit vereinten Kräften füllen, wären wir nicht nur in diesem Jahr verloren gewesen. Ist es also zu glauben, dass wir es 2019 schon wieder nicht geschafft haben, ein gemeinsames Bild auf die Füße zu stellen, das ganz eindeutig zeigt, dass wir längst nicht mehr alleine sind? Ein Jammer, pardon. Ourania Marmara, Julia Carevic, Julia Korbik, Franziska Giovannini, Fabienne Sand &#8211; ihr seid Heldinnen. </p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich ist es genau diese fehlende Zeit an allen Ecken, in jeder Woche, die auf Dauer so kräftezehrend ist. Nicht immer, aber wenn, dann kommt das Realisieren mit viel Getöse. Das wenige Durchatmen, weil alles permanent im Wandel zu sein scheint, das nie Stillstehen, nie Ankommen, nie Innehalten, weil nach jedem erreichten Ziel, nach jeder Deadline, im Sauseschritt bereits die nächste Aufgabe folgt. Von außen betrachtet mag unsere Seite, die man heute wohl Blogazine nennt, wie ein leichter Federschlag wirken. Eine unendliche Freude ist sie, aber nicht nur. In Wahrheit stecken schon neun Jahre pausenlose Arbeit in diesem Projekt, das aus der Uni heraus geboren wurde und inzwischen zu einem kleinen Unternehmen gewachsen ist, das nicht nur im Internet bespielt wird, sondern auch offline agiert, manchmal beratend, oft unsichtbar und noch häufiger in Form von Events, Panel-Talks oder anderen, immer bereichernden aber keineswegs kleinen Aufgaben. Ein großes Glück ist das, an jedem einzelnen Tag, und auch ein Privileg, das wissen wir, das atmen wir, das fühlen wir &#8211; dank euch zum Beispiel. Und dennoch wiegt die Verantwortung manchmal so schwer, dass wir in diesem Jahr gelegentlich an unsere Grenzen stießen. Bis heute bleiben die ganz großen Fragen sogar ein Stück weit unbeantwortet:</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schaffen wir es, nicht zu vergessen oder besser zu kapieren, was ihr wirklich lesen und sehen wollt? Wie packen wir es, eigene Bedürfnisse dabei nicht zu vergessen? 100% zu geben und trotzdem nicht im sowie überall präsenten Erwartungsdruck zu ersaufen, ja gelassen und furchtlos zu bleiben? Erwachsenzuwerden, während andere dabei zuschauen? Damit umzugehen, angreifbar zu sein? Und gelegentlich sogar Zielscheibe von Anfeindungen zu werden, etwa aufgrund politischer und feministischer Standpunkte, ohne die wir längst herausgewachsen wären aus dieser Branche? Wie ist es möglich, die Balance zu finden zwischen einer Arbeit, die so sehr mit uns verwachsen ist, dass wir selbst kaum mehr eine Grenze wahrnehmen, und der Zeit, die wir brauchen, um mehr zu pflegen als diesen Job? Weil er viel, aber nicht alles sein kann und muss? Wie können wir entstandene Lücken füllen? Potenziale ausschöpfen? Wie viel von uns müssen wir geben? Wem sind wir Rechenschaft schuldig? Werden wir jemals zufrieden sein oder bedeutet gerade diese Gewissheit, dass noch immer massenhaft Luft nach oben ist, im Grunde unsere Freiheit? Und was ist das überhaupt &#8211; Erfolg? </p>
<p style="text-align: justify;">Nichts von alldem kann ich in dieser Minute beantworten, weil alles unvorhersehbar ist, im Leben, aber auch hier. Es gibt keinen Jahresplan, es gibt nur Optimismus, immer wieder, und Vertrauen. Kund*innen kommen und gehen, Menschen mögen dich heute und hassen dich morgen, deshalb bleibt uns ohnehin nichts anderes, als: Weitermachen mit dem, was uns wichtig ist. Und zwar in unendlicher Dankbarkeit dafür, dass es uns noch immer gibt. Dafür, dass ihr hier seid. Dafür, dass wir uns haben. Mit jedem Wort, das ihr wahrnehmt, haben wir doch schon gewonnen. Durch jeden Text, der euch etwas mitgibt, wachsen wir. Aber da ist eben auch die Schönheit der Dinge, die immer ein Teil von uns sein wird. Das alles unter einen Hut zu bekommen, wird 2020 eine größere Herausforderung denn je &#8211; der wir uns mit allem, was wir haben, stellen werden. Alles, was kommt, schaffen wir gemeinsam. Am liebsten auch mit euch. Bis bald. Das wird ein kunterbuntes, aufregendes Abenteuer.</p>
<p>Am 07. Januar sind wir zurück. Mit Antworten und Fragezeichen, Plänen, Rückenwind und hoffentlich viel Schalk im Nacken. Bis dahin wird verschnauft. Kiste aus, Ferien an. </p>
<p>Wir drücken euch aus der Ferne, unbekannterweise. <br />
 Nike + Sarah </p>
<p>forever.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Editor&#8217;s Letter // Weniger Pefektion, mehr Kapitulation, bitte.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 16:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr Lieben. &#8222;Chaos sei das, was wir am meisten fürchten, heißt es oft, aber ich glaube heute, insgeheim ist das Chaos unsere größte Sehnsucht.&#8220;, schreibt Deborah Levy gleich zu Beginn ihres sehr persönlichen Werkes &#8222;Was das Leben kostet&#8220;. Ja, ja, ja, dachte ich beim ersten Lesen. Aber ist das wirklich so?  Eigentlich hoffte ich nämlich,<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/07/editors-letter-mehr-kapitulation-bitte/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ihr Lieben. &#8222;Chaos sei das, was wir am meisten fürchten, heißt es oft, aber ich glaube heute, insgeheim ist das Chaos unsere größte Sehnsucht.&#8220;, schreibt Deborah Levy gleich zu Beginn ihres sehr persönlichen Werkes &#8222;Was das Leben kostet&#8220;. Ja, ja, ja, dachte ich beim ersten Lesen. Aber ist das wirklich so? </p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich hoffte ich nämlich, jetzt, nach fünf Wochen Sommerferien für die Kinder, würde alles wieder in geregelten Bahnen verlaufen, weshalb ich in naivem Optimismus ersaufend zum Beispiel von einem Gehirn träumte, das endlich wieder über Super-Lok-Quartetts hinaus wachsen darf, ich sah mich regelmäßig Frühsport treiben statt Pfannkuchen backen und in aller Ruhe eMails beantworten, für euch Artikel tippen, Ideen spinnen und all die wunderbaren Dinge erledigen, die man an einem ganz stink normalen Arbeitstag zu schaffen in der Lage ist &#8211; sofern denn tatsächlich kein Chaos herrscht, sondern einfach nur: Ruhe. Im Sinne von: Routine. Die ich in den vergangenen Tagen zu vermissen gelernt habe, obwohl sie mir jahrelang doch mitunter der größte Dorn im Auge meiner Angst vor dem Erwachsenwerden war. Vielleicht ist es sogar so, dass ich mich zum allerersten Mal in meinem Leben nicht nach Chaos sehne. Denn Chaos würde Veränderung bedeuten und nach einem Unwetter verlangen, das alles über den Haufen wirft. Damit ich am Ende wieder selbst bei mir ankäme, mich finden könnte, wie in der Vergangenheit schon sooft. Das wäre dann wohl das schöne Chaos, von dem Levy spricht, jenes, das unheimlich schmerzt, aber auch schrecklich nötig ist. Kennt ihr das? Jetzt aber ist es anders: Das Chaos, das ich ohnehin selbst bin, ist schließlich und endlich genug. Kein weiteres vonnöten. Weil sich alles so gut anfühlt. Nach einer Art Insel, für die ich viele, viele Jahre lang durch einen Ozean aus Scheiße segeln musste. Nun ist da plötzlich: Honig. Und meine Güte, was klebe ich hier gern fest. </p>
<p style="text-align: justify;">Auch, weil dieser Honig mir mit viel Geduld beigebracht hat, ganz ruhig zu bleiben. Und loszulassen, wann immer sich sowieso überhaupt rein gar nichts ändern lässt. Wie zum Beispiel vorgestern: Da stand ich erst mächtig auf dem Schlauch und dann sehr ungewohnt gelassen da und lächelte, am allerersten Morgen <span style="font-size: 1rem;">in Lios neuem Kindergarten, zwischen Vorschulkindern und Gummistiefelgeruch, als mir eine herzensgute Erzieherin gerade in aller Seelenruhe erkläre, dass die Eingewöhnungsphase keineswegs zwei bis drei Tage dauern würde, sondern selbstredend ganze zwei bis drei Wochen. </span>Ich lächelte, während ich daraufhin sieben Meetings für die kommenden doch-nicht-vogelfreien Tage absagte und damit auch ein paar Kröten verlor. Ich lächelte, als uns an der Tür versprochen wurde, morgen dürfe Lio schon viel länger bleiben: Bis halb elf nämlich. Hurra. Ich lächelte, noch immer. Obwohl ich auch hätte heulen können. Bloß entschied sich mein neues, gelasseneres Ich einfach dagegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem, weil mich solche Schlamassel inzwischen jedes Mal ein bisschen an die Sache mit den Staus erinnern, die ich wirklich verkackt habe, ein halbes Leben lang. Jahrelang stand ich da mitten drin, wohlwissend, dass ohnehin kein Entkommen ist, mal fluchend und noch häufiger weinend, aus Wut oder weil ich wirklich große Angst hatte, irgendetwas Wichtiges zu verpassen. Heute drehe ich die Musik einfach lauter und lasse los &#8211; jeden unnötigen Ärger und alles, was durch sinnlos verschwendete Energien sowieso weder besser noch schlechter enden würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist sie also, die befreiendste Erkenntnis des Sommers 2019: Was mir so lange fehlte, war weder Perfektion noch Organisation &#8211; sondern mehr Mut zur Kapitulation.</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Und wenn Du denkst,</strong></em><br />
 <em><strong> &#8222;Alles ist zum Speien!&#8220;</strong></em><br />
 <em><strong> Und so wie Du jetzt bist</strong></em><br />
 <em><strong> willst Du überhaupt nicht sein.</strong></em><br />
 <em><strong> Wenn Du Dir sicher bist,</strong></em><br />
 <em><strong> niemand kann Dich je verstehen:</strong></em></p>
<p> <em><strong> Kapitulation.<br />
 </strong> </em><br />
 &#8211; TOCOTRONIC &#8211; </p>
<p style="text-align: center;">Auf einen chaotischen August mit euch und uns. <br />
 Es wird vielleicht verrückt, aber ganz bestimmt schön, sauschlau und interessant:<br />
 Julia und Sarah sammeln gerade Geschichten auf der Copenhagen Fashion Week für euch.<br />
 Fabienne hat mit alleinerziehenden Müttern über die größten Hürden des Alltags gesprochen und Fräulein Korbik ist gerade dabei, den Status Quo in Sachen &#8222;My Body, My Choice&#8220; zusammenzuschreiben.</p>
<p style="text-align: center;">
 Es ist schön, dass es euch gibt.<br />
 Immer. Danke!</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Editor&#8217;s Letter // Krumme Bananen wachsen auch der Sonne entgegen</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/09/04/editors-letter-krumme-bananen-wachsen-auch-der-sonne-entgegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Janes]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe LeserInnen,  vielleicht kennt ihr das ja, dieses vollgestopft sein mit Gefühlen und zwar bis oben hin; man wartet quasi nur darauf, dass sie einem zu den Ohren heraus kommen, die eine Hälfte aus dem linken, alle anderen aus dem rechten Ohr, wie kleine Geister, die dich mit ihren kurzen Armen abwechselnd kuscheln und würgen<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/09/04/editors-letter-krumme-bananen-wachsen-auch-der-sonne-entgegen/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/09/04/editors-letter-krumme-bananen-wachsen-auch-der-sonne-entgegen/">Editor&#8217;s Letter // Krumme Bananen wachsen auch der Sonne entgegen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe LeserInnen, </p>
<p style="text-align: justify;">vielleicht kennt ihr das ja, dieses vollgestopft sein mit Gefühlen und zwar bis oben hin; man wartet quasi nur darauf, dass sie einem zu den Ohren heraus kommen, die eine Hälfte aus dem linken, alle anderen aus dem rechten Ohr, wie kleine Geister, die dich mit ihren kurzen Armen abwechselnd kuscheln und würgen wollen, weil ja alles dabei ist, Gutes und Schlechtes, Euphorie, aber auch ein bisschen Panik. So in etwa lässt sich mein derzeitiger Gemütszustand wohl am besten beschreiben. Ich wache auf und bin wütend, auf Nazis und die Welt, dann trinke ich einen Kaffee und bin glücklich, wegen der Schönheit des Planeten und des Seins, dann bekomme ich Angst, wegen der Liebe, und dann lache ich mir fast wieder ein bisschen Pipi in die Hose über genau diese Liebesangst, weil der Mensch, der da noch mit dran hängt, eine Knalltüte und gar kein Kacka ist. Oder während der Arbeit, da frage ich mich derzeit häufig, warum die Menschen überhaupt arbeiten müssen. Weil gerade wirklich alles sehr sauviel ist: Telefonklingeln hier, Termine da, aber viel zu wenig Texte, New York, neue Projekte und null Stillstand. Was zum Gegenteil führen kann: Bewegungslos wie ein Seestern hänge ich dieser Tage nicht selten am Schreibtisch rum und starre einfach nur, lange. Hilft das alles nicht, setze ich mich vielleicht auf die Bank vor dem Büro, vielleicht auch einfach auf den Boden, wegen der fehlenden Kraft, und dann vermisse ich sie auch schon wieder, nach etwa zehn Minuten, die Tatstatur meine ich, weil das Arbeiten vor allem so sauviel Freude bringt. Es ist, ihr seht, ein Hin und Her, ein Drahtseilakt und Spagat, den ich noch immer nicht beherrsche. Zwischen diesen ganzen Nuancen des Frauseins auch, gepflastert mit komischen Begriffen, die da etwa lauten: Working Mum und Single Mum &#8211; ich bin beides, hurra! Aber man will ja gern noch so viel mehr sein. Freundin, Tochter, Patentante, Partnerin, eine Tausendsassarin, lustig, politisch, nicht allzu kompliziert, raketenstark und klug. Am Ende ist man jedoch oft nur: Banane. Aber eine, die im Turnbeutel verloren gegangen ist, ihr versteht. </p>
<p style="text-align: justify;">Gestern zum Beispiel, da habe ich mich morgens neben meinen Sohn vor das Tipi im Wohnzimmer gesetzt, nach einer wahrhaft atemlosen Woche, zum Lego bauen, irgendwann habe ich mich dann lang gemacht und im Liegen versucht, ein paar Reifen zu montieren. Hat wieder nicht geklappt und zwar, so war das wirklich, weil ich dabei wohl sekundenkurz eingenickt bin, während Hildegard Knef im Hintergrund von Sommersprossen sang. Das Kind hat meine Augen dann schnell wieder aufgeklappt und aufgehalten mit Fingern wie vier Streichhölzer. Besser raus an die frische Luft, habe ich dann gesagt. Später, im Technikmuseum, ist mir der kleine Spielzeugzug von ganz oben, ich glaube, das sind fünf hochhaushohe Etagen, nach ganz unten gefallen und in dreiundsiebzig Teile zersprungen, aber ohne jemanden zu erschlagen, zum Glück. Ich hatte noch eine Notfall-Polizeikelle in der Jackentasche &#8211; Laune gerettet. Bis sie in den Kanal fiel, lautlos, beim Enten beobachten, und für immer versank. Da halfen nur noch Kaiserschmarrn mit Puderzucker und viele Dino-Aufkleber im Gesicht. Heute ist wirklich ein Verlier-Tag, hat Lio da gesagt. Aber kein Verlierer-Tag! Stimmte beides. Abends haben wir es nämlich tatsächlich noch geschafft, die Thermik zu bezwingen, weil wir wie der Teufel in die Fahrrad-Pedale getreten und es deshalb geschafft haben, einen Drachen drei volle Runden um das Tempelhofer Feld fliegen zu lassen, ganz ohne Wind und entgegen aller Zweifel und komischer Blicke. </p>
<p style="text-align: justify;">So ist das ja eigentlich immer. Dass man unbeeindruckt von dem, was die anderen Leute denken könnten, stets versuchen sollte, einfach zu machen und weiter zu träumen und zu scheitern und zu glauben, an sich selbst zum Beispiel, und immer wieder aufzustehen. Nur allzu streng mit sich selbst sollte man dabei nicht sein. Perfekt ist doch panne. Wenn man nämlich vieles mag und vieles will und noch mehr muss, passieren Fehler, dann geht auch mal was schief. Das ist aber nicht schlimm, das ist vor allem besser als öde &#8211; denn, da kann man sich sicher sein, auch die krummste Banane wächst  immerzu der Sonne entgegen. </p>
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<div style="background: #F8F8F8; line-height: 0; margin-top: 40px; padding: 50.0% 0; text-align: center; width: 100%;"> </div>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/BnRYegtFoX6/?utm_source=ig_embed" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von NIKE VAN DINTHER | JANE WAYNE (@nikejane)</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2018-09-03T17:01:35+00:00">Sep 3, 2018 um 10:01 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async defer src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Auf wunderbare Bananentage, ihr besten LeserInnen der Welt.</p>
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		<title>Editor&#8217;s Letter // Alles neu &#8211; der große Relaunch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 11:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
		<category><![CDATA[Wir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Leser*innen, nicht wenige Wochen lang redeten wir jetzt quasi unentwegt von einem ominösen Relaunch, der zwar längst geplant, aber eben noch nicht vollständig umgesetzt sei, wegen all der vielen Ideen und mordsmäßig schwierigen Entscheidungen, die ganz unbedingt getroffen werden mussten, aber nicht immer getroffen werden wollten. Wie zum Beispiel verabschiedet man sich bloß von<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/09/04/editors-letter-alles-neu/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser*innen,</p>
<p>nicht wenige Wochen lang redeten wir jetzt quasi unentwegt von einem ominösen Relaunch, der zwar längst geplant, aber eben noch nicht vollständig umgesetzt sei, wegen all der vielen Ideen und mordsmäßig schwierigen Entscheidungen, die ganz unbedingt getroffen werden mussten, aber nicht immer getroffen werden wollten. Wie zum Beispiel verabschiedet man sich bloß von einem heißgeliebten rosa Layout, das für so Vieles stand, aus dem wir heute, wenn wir mal ganz ehrlich zu uns sind, womöglich ein wenig herausgewachsen sind? Gar nicht so leicht jedenfalls. Wir versprachen immerzu, dass Jane Wayne künftig noch facettenreicher und bunter und schöner werden würde. Wussten hin und wieder aber gar nicht, wie. Ist mehr denn wirklich immer mehr? Ihr wisst schon. Und dann, ganz plötzlich, wurde es kurz sehr still um uns. Bis sich schließlich ein Countdown über die gesamte Seite legte. Weil wir keine Sekunde länger auf die, nein <em>unsere</em> Zukunft (mit euch!) warten wollten.<span id="more-166744"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Editor&#8217;s Letter // Wir sind zurück aus dem Urlaub!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2017 14:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr Lieben, seit heute sind wir zurück aus dem Urlaub. Aber glaubt nicht, dass unsere Hirne sich deshalb vor lauter Entspannung überschlagen, oder gar die Produktivität! Beim Anblick des nach einer Woche Abstinenz zu durchkämmenden Mail-Haufens blieb uns gar die Spucke weg. Zum allerersten Mal in unserer persönlichen Geschichte des Kita-Ferien bedingten Müßiggangs floskelten wir<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/08/09/editors-letter-wir-sind-zurueck-aus-dem-urlaub/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/08/09/editors-letter-wir-sind-zurueck-aus-dem-urlaub/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-165202" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/08/IMG_8438.jpg" alt="" width="1320" height="1600" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8438.jpg 1320w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8438-150x182.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8438-423x513.jpg 423w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8438-768x931.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8438-660x800.jpg 660w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8438-624x756.jpg 624w" sizes="(max-width: 1320px) 100vw, 1320px" /></a>Ihr Lieben,</p>
<p>seit heute sind wir zurück aus dem Urlaub. Aber glaubt nicht, dass unsere Hirne sich deshalb vor lauter Entspannung überschlagen, oder gar die Produktivität! Beim Anblick des nach einer Woche Abstinenz zu durchkämmenden Mail-Haufens blieb uns gar die Spucke weg. Zum allerersten Mal in unserer persönlichen Geschichte des Kita-Ferien bedingten Müßiggangs floskelten wir soeben sogar um die Wette: Und jetzt Urlaub vom Urlaub, bitte! Denn, wer hätte das gedacht, eine Auszeit mit zwei Kleinkindern erweicht das Herz zwar doppelt, ist dafür aber auch nur halb so erholsam, so viel Ehrlichkeit muss sein. Und trotzdem: Wir würden es immer wieder tun, vor allem auf Sardinien, diesem Goldstück von italienischer Insel. Santa Lucia! Amore, amore. Ich hätte mir beinahe vorstellen können, nie wieder heimzukehren. Es gab bloß ein Problem; Zuhause ist und bleibt es (vorerst) am schönsten. Und das liegt (auch) an euch. Internet-Detox ist dennoch wichtig. Genau wie das Überbordwerfen ambitionierter Work-Vacation-Balance-Pläne.<span id="more-165199"></span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-165214" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/08/IMG_8128.jpg" alt="" width="2268" height="2840" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8128.jpg 2268w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8128-150x188.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8128-410x513.jpg 410w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8128-768x962.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8128-639x800.jpg 639w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8128-624x781.jpg 624w" sizes="(max-width: 2268px) 100vw, 2268px" />Jeden Tag ein Artikel pro Kopf, flöteten wir kurz dem Flug noch unseren Partnern entgegen &#8211; auf dass sich bloß niemand beschweren möge. In unseren Koffern warteten außerdem je sieben sorgfältig eingerollte Outfits auf professionell zwischen Abendbrot und Schlafenszeit eingebaute Shootings, aus denen nicht wenige Postings hervor gehen sollten, aber, was soll ich sagen, Pustekuchen. Das Leben kam uns dazwischen. Die Faulheit. Und hin und wieder auch ein kleines Abenteuer. Oder das Meersalz in den Haaren. Panierte Sandkörper. Ein Wellen-verrückter Sohn und eine Muschelkuchen-vernarrte Tochter. Hungrige Männer. Noch hungrigere eigene Bäuche, die Abendsonne, der Ausblick und das kleine Café an der Küste. Glücklicherweise hatten wir noch eine weitere Ausrede parat: Einen W-LAN-Zugang nämlich, so langsam wie der Denkapparat bei 40 Grad im Schatten. Und so kam es, dass wir nach sieben Jahren Jane Wayne doch tatsächlich gleichzeitig die Füße hochlegten und auf alles pfiffen, was dem Ernst des Lebens zu ähnlich war. Jetzt haben wir natürlich den Nachhol-Salat, aber das ist es wirklich fünfzigfach wert. Sogar die Sache mit dem Abschalten hat bis auf miniwenige &#8222;Hier gibt es 3G, juhu, Instagram&#8220;-Momente gefruchtet. War gar nicht so schwer. Vielleicht, weil wir ein wenig unfreiwillig aus unserem Internet-Automatismus-Trott geschubst wurden, aber auch, weil uns die Vorfreude auf die bald anstehenden Neuerungen zur Zeit ohnehin in einer Art Stand-By-Modus gefangen hält. Ihr kennt das bestimmt. Wenn sich alles nach <em>BALDBALDBALD und dann gehts richtig rund! </em>anfühlt.</p>
<p>Am 1. September beziehen wir endlich unser neues Büro im Kiez. Ein charmantes ehemaliges Ladenlokal zum Liebhaben, eines mit roter Markise und einer gemütlichen Sitzbank davor, über der demnächst eine kleine Fahne aus Stoff wehen wird. JANE WAYNE HQ wird darauf stehen. Vielleicht schaffen wir es bei diesem Anblick ja dann endlich mal, so richtig waschecht anzustoßen. Auf euch und uns, auf das (wachsende!) Team, den (nahenden!) Relaunch und spannende neue Projekte, die machen, dass es kribbelt im Bauch. Wir verbleiben also schon wieder vom Glück geküsst und zutiefst dankbar. Zum Beispiel dafür, dass wir zwischen all dem Arbeits-Trubel und Medien-Wahnsinn stets wir selbst bleiben dürfen und können und wollen. Mit Chaos im Rücken und Träumen im Kopf. Unser Steuerberater jammert zwar regelmäßig und fragt: Wann expandiert ihr, wann investiert ihr, wann, wann, wann? Wir aber antworten noch immer mit &#8222;vielleicht ja nie&#8220;. Weil es sich so wie es gerade ist, genau richtig anfühlt. Das Jetzt genießen, sagt man doch. Vielleicht haben wir genau das in unserem Urlaub gelernt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-165216" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/08/IMG_8147.jpg" alt="" width="2268" height="3024" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8147.jpg 2268w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8147-150x200.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8147-385x513.jpg 385w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8147-768x1024.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8147-600x800.jpg 600w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/08/IMG_8147-624x832.jpg 624w" sizes="(max-width: 2268px) 100vw, 2268px" /></p>
<p>Fühlt euch umarmt (echt jetzt!),</p>
<p>eure Janes.</p>
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		<title>Editor&#8217;s Letter aus der Sonne // Warum Kommentare mein Kryptonit sind.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 12:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Leser*innen, manchmal fragen wir uns, wie viel Nähe zu euch gesund ist, welche Gedanken geteilt gehören und wo Privatsphäre unbedingt vonnöten ist. Seit sieben Jahren schon lassen wir euch an Vielem teilhaben, das zu unserem Leben gehört, in Worten und Bildern und nicht immer ist der Drahtseilakt zwischen Nahbarkeit und Seelenstriptease ein leichtes Spiel, es<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/08/editors-letter-aus-der-sonne-warum-kommentare-mein-kryptonit-sind/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/08/editors-letter-aus-der-sonne-warum-kommentare-mein-kryptonit-sind/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-161657" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/06/IMG_5042.jpg" alt="" width="1200" height="1600" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/IMG_5042.jpg 1200w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/IMG_5042-150x200.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/IMG_5042-385x513.jpg 385w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/IMG_5042-768x1024.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/IMG_5042-600x800.jpg 600w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/IMG_5042-624x832.jpg 624w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Liebe Leser*innen,</p>
<p>manchmal fragen wir uns, wie viel Nähe zu euch gesund ist, welche Gedanken geteilt gehören und wo Privatsphäre unbedingt vonnöten ist. Seit sieben Jahren schon lassen wir euch an Vielem teilhaben, das zu unserem Leben gehört, in Worten und Bildern und nicht immer ist der Drahtseilakt zwischen Nahbarkeit und Seelenstriptease ein leichtes Spiel, es wird sogar stetig komplizierter. Anders würden wir es vermutlich gar nicht wollen, denn wo Herz drin steckt, übermannen Gefühle mitunter jede Professionalität. Man müsste nämlich eigentlich meinen, uns seit mittlerweile eine mächtige Elefantenhaut gewachsen. Weil wir aber ganz normale Menschen sind, funktioniert das Aneignen von Mutanten-Kräften nur sehr bedingt und wenn man so will, sind einige Kommentare für uns sowas wie grünes Kryptonit für Superman, mit dem einzigen Unterschied, dass wir keine Heldinnen sind und damit so gut wie ausgeliefert. Dieser Tage bleiben uns also nur ein paar wenige Möglichkeiten: Wir könnten zum Beispiel auf Durchzug schalten, oder Jane Wayne abschalten oder einfach sämtliche Gedankengänge freischalten. Zunächst war ersteres geplant, aber dann kam die Sonne. Und ein guter Freund, der schon zu Schulzeiten mein persönlicher Wolverine war. Er besitzt offenbar die Kraft, mich zu regenerieren und braucht dafür für gewöhnlich nicht mehr als strenge Worte.<span id="more-161647"></span></p>
<p>Ich saß also da, am ersten von drei Tagen Mallorca, einer von uns wurde 30, die Stimmung war genau so warm wie das Wetter, nur meine nicht, die war mehr als mies. Mein Körper hatte mir kurz vor der Abreise den Stinkefinger gezeigt und mich zur Ruhe gezwungen, so sehr wie das erste und letzte Mal nach Lios Geburt. Ich wollte trotzdem mit, aber vor allem weg. Weil ich irgendwann selbst nicht mehr wusste, was richtig ist und was falsch, wo Kritik an dem, was wir mit Jane Wayne geschaffen haben berechtigt und wo sie bescheuert ist. Also habe ich von vorn angefangen und unsere Geschichte von Beginn an erzählt, den wachsamen Ohren des Wolverines, der zwischendurch sehr sauer wurde. Vor allem auf mich, weil ich dem kapitalistischen System unterliege, weil ich Chanel mag und nicht auf Geld scheiße. Wo die Nike sei, die vor Rage beim Reden spuckt, wenn sie über das Sozialsystem schimpft und über Leute lacht, die auf Festivals duschen, fragte er. Die sitzt vor dir, antwortete ich, jetzt selbst erhitzt und dennoch in vollem Bewusstsein darüber, dass diese Provokation beabsichtigt und vielleicht als einzige wirklich hilfreich sein würde. Denn plötzlich war da wieder ein Wille. Und eine Meinung. Es ist nämlich so:</p>
<p>Als wir 2010 Jane Wayne gründeten, waren wir noch grün hinter den Ohren, unbedarft und auch etwas unwissend. Wir wussten bloß, dass man einen Job haben muss, um die Miete zu zahlen, dass wir Mode mögen und das Schreiben, nicht aber, was hinter der Branche steckt, dass Kleidung grün sein kann und der Alltag Gift für die Welt. Dieses Bewusstsein schlich sich erst mit Mitte 20 auf unseren Radar, also änderten wir das Konzept. Weg von reiner Lobhudelei auf den schönen Schein, hin zu mehr Themen-Diversität. Wir wollten mehr sein als ein Abziehbild der Modemagazine, wir wollten eine Stimme haben, Feminismus wieder populär machen und über Literatur und über Liebe reden, über gesunde und gute Alternativen und das Leben. Das wollen wir bis heute. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, Teil eines Systems zu bleiben, das uns nur überleben lässt, wenn zwei Ebenen miteinander vereint werden: Die Kommerzielle auf der einen und die Non-Profit auf der anderen. Heuchlerisch finden manche das &#8211; Kolumnen zu tippen, einen Fair Friday einzuführen und etliche lokale, kleine Labels zu unterstützen, um am Ende freudig Liaisons mit Marken wie Mercedes Benz einzugehen. In erster Instanz verstehe ich die Kritik, womöglich geht sie mir deshalb so nah. Aber diesen Text schreibe ich nicht, um mich dafür zu entschuldigen, sondern um mit aller Kraft für jede Entscheidung einzustehen, die wir getroffen haben und auch in Zukunft treffen. Abgesehen davon, dass dringend klar werden muss, dass ohne profitable Kooperationen weder Geld noch Zeit bliebe, um sich der guten Seite der Medaille anzunehmen und dass ich zudem die streitbare Position vertrete, dass Boykott weniger bringt als Veränderungen von innen heraus (H&amp;M!), ist die Realität, die sich auf Jane Wayne widerspiegelt vor allem meine eigene, unsere Realität. Man kann sich als Leser*in entweder in ihr wiederfinden oder sie, ganz bestimmt auch zurecht, als abstoßend empfinden und ihr den Rücken kehren. Aber hier wird sie bleiben. Warum?</p>
<p>Ich lebe nicht rundum nachhaltig und deshalb ist auch Jane Wayne keine Fair-Alles-Plattform. Ich versuche bloß, vieles, ja sogar mehr denn je, richtig zu machen. Stück für Stück. In meinem Ermessen. Was genau ich mache, um nicht tatenlos dabei zuzusehen, wie die Menschheit in ihrem eigenen Müll ersäuft, tut an dieser Stelle nichts zur Sache. Viel wichtiger ist es gerade, ehrlich mit alldem umzugehen, was mich zu einem typischen Opfer der allgegenwärtigen Doppelmoral macht, getreu dem Motto <em>Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein</em>: Ich fuhr zum Beispiel lange Zeit ein richtig fettes Auto, einen Jeep, in den unser Kanu und auch Zelte passten, während Sarah noch heute von einem Hof und einer G-Klasse träumt, dessen Kofferraum vollgeladen sein soll mit Pflanzen für den eigenen Garten. Nach 18 Jahren Vegetarismus beiße ich mittlerweile etwa alle zwei Monate in einen Guacamole-Ziegenkäse-Burger, der größer ist als meine sowieso schon echt groß gewachsene Hand. Und manchmal, nachdem ich auf der Terrasse dabei zugesehen habe, wie wieder einmal jemand die Freifunk-Antenne neben unserem Solar-Panel neu ausgerichtet hat, zähle ich im Kopf zusammen, wie viel Miete ich spare, weil mir finanzielle Freiheiten wichtiger sind als Dielenböden und Flügeltüren, und lasse das übrig gebliebene Geld ganz anti-idealistisch bei Gucci auf dem Tresen liegen. Hin und wieder aber auch bei Mango. Mein ganzes Leben ist somit ein dilemmatischer Drahtseilakt. Zwischen menschlichem Makel, einem Gehirn, das es eigentlich besser weiß, guten Vorsätzen, regelmäßigen Aussetzern, Realismus und irrationaler Freude über Kleinigkeiten und modische Kinkerlitzchen, über Kooperationen mit Firmen, deren Produkte ich selbst konsumiere und über Unterstützer*innen, die auf den ersten Blick womöglich (wie von euch angeprangert) das Patriarchat befeuern, auf den zweiten aber ganz schön viel dagegen tun.</p>
<p>Die Kernfragen werden dabei immer bleiben: Bin ich lieber Teil der Veränderung, oder warte ich im Stillen auf Besserung? Mache ich mich lieber angreifbar, indem ich kleine Schritte in die nachhaltige Richtung mache oder sonne ich mich in einfacher Egalität, weil ohnehin niemand viel mehr von mir erwartet als Plattitüden und pinke Pumps? Jeweils letzteres natürlich. Aber wie dem auch sei, mit der Summe meines Handelns und Nicht-Handelns bin ich nicht besser oder schlechter als der Durchschnitt, der moralische Appelle in den allermeisten Fällen von einem Apple-Produkt aus ins Internet raus schickt, um sich trotz eklatanter selbstverschuldeter Gräuel an Natur und Mensch zumindest ein bisschen besser zu fühlen. Ich bin damit sozusagen der Stereotyp unserer Generation, die von Heilung träumt, aber das Gegenteil lebt. Fehlbar, gut im Verdrängen, ein Arschloch, wenn man so will. Aber eben ich. Ein Ich, das im besten Fall mit jedem Tag ein wenig genügsamer, gelassener und grüner wird, es aber längst noch nicht ist.</p>
<p>Wir durchlaufen also auch mit Jane Wayne (weil Jane Wayne nunmal eine persönliche Plattform ist) seit Jahren eine Entwicklung. Eine, die manch einem nicht radikal genug ist. Man sollte sich zwar nicht an anderen messen und dennoch frage ich mich dann: Macht ihr Lauten denn wirklich alles richtig? Nein, aber zumindest keine Werbung für das Falsche. Treffer versenkt. Strenge Radikalität widerstrebt mir trotz allem aus vielerlei Gründen auch weiterhin, ganz zu schweigen davon, dass sie uns nicht nur finanziell den Kopf kosten sondern auch den Budget-Hahn für Autorinnen und freie Texte zudrehen würde, so viel Ehrlichkeit muss sein. Jetzt könnte man natürlich sagen: Hört auf zu jammern und lasst Jane Wayne doch einfach sein! Keine kluge Lösung, wenn man mich fragt. Was wäre die Alternative? Realistisch und fernab jeglicher Aussteiger-Träume betrachtet, in einem anderen Hamsterrad mitmischen etwa, an dem dann zwar nicht ich selbst, aber andere drehen würden. Ich will gerade wirklich vieles, aber das ganz bestimmt nicht. Ich will vor allem weiterhin mit Agenturen und Menschen arbeiten, die ich schätze, mit Sarah an allererster Stelle, ich will mit ihr und euch und den großen Brands im Gepäck wachsen, mit Kunden in den Dialog treten, Köpfe von Führungskräften umkrempeln, kleine Labels und gute Projekte unterstützen können, weiter zuhören, eure persönlichen Nachrichten beantworten und über Themen schreiben, die mir am Herzen liegen. Vor allem aber will ich weiterhin auf eigenen Beinen stehen, jeden Tag das womöglich Einzige tun, was ich kann, nämlich tippen, ich will meinem Sohn trotz meiner womöglich naiven Berufswahl Sicherheit bieten, Träume erfüllen und weder auf meine Eltern noch auf irgendeinen Mann angewiesen sein. Das alles ermöglicht mir Jane Wayne. Das ermöglicht ihr uns und dafür ich bin euch zutiefst dankbar.</p>
<p>Gerade erreiche ich nichtsdestoweniger einen Punkt, an dem ich mich zwangsläufig fragen muss, bis zu welchem Grad ich mich dem Donnerwetter von einer Handvoll Fremden, die zwingend nur von Außen bewerten und beurteilen können, überhaupt aussetze, wenn ich selbst, vielleicht auch einzig wegen der Innenperspektive, weiß, dass der Weg, den wir gehen, für uns persönlich der richtige ist? Weil Jane Wayne ohne skeptische Stimmen aus der Vergangenheit heute längst nicht so leuchten würde. Weil es nunmal wichtig ist, dazuzulernen. Ich selbst musste im letzten Jahr vor allem eines lernen: Dass man es nicht allen recht machen kann. Aber dafür all jenen, die ein bisschen so ticken wie wir. Deshalb planen wir gerade einen mittelgroßen Relaunch (ihr merkt es sicher schon an unserem kleinen Sommerloch), der in gewisser Weise auch einen Neuanfang kennzeichnen soll. Unser Abenteuer soll schließlich so wunderbar weitergehen wie bisher und dabei nicht nur uns gefallen. Also her mit den Ideen, Anregungen und Verbesserungswünschen! Nur so viel wird schon verraten: Jane Wayne wird nicht mehr rosa, aber immer noch kunterbunt sein.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-161655" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/06/nike.jpg" alt="" width="1182" height="1576" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/nike.jpg 1182w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/nike-150x200.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/nike-385x513.jpg 385w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/nike-768x1024.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/nike-600x800.jpg 600w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/nike-624x832.jpg 624w" sizes="(max-width: 1182px) 100vw, 1182px" /></p>
<p>Puh, Wolverines, das war lang.<br />
Eure Nike</p>
<h4><span style="color: #ff9900;">Outfit Credits // </span><br />
<span style="color: #ff9900;">1. Bild: Hose: 2nd Hand // Top: <a href="http://www.hm.com/de/product/68807?article=68807-D" target="_blank">H&amp;M</a> // Tasche: <a style="color: #ff9900;" href="http://bit.ly/2se4pWq" target="_blank">Weekend Max Mara<br />
</a>2. Bild: Kleid: <a href="https://www.lalaberlin.com/de/caftan-hanna-kufiya-white-black.html?cat_id=212" target="_blank">Lala Berlin</a></span></h4>
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		<title>Editor&#8217;s Letter // Hello Tiny Jane!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2015 21:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Letter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben es endlich geschafft, Tiny Jane ist online, zumindest ein erster Gehversuch, ganz roh und neu und unaufgeregt, kein großes Tamtam, bloß persönliche Geschichten, Tipps &#38; Tricks von uns für euch, denn unser zweites Online-Baby soll neben This is Jane Wayne und den beiden richtigen (Lio ist jetzt schon zehn Monate alt, Mini-Sarah macht<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/08/02/editors-letter-hello-tiny-jane/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben es endlich geschafft, Tiny Jane ist online, zumindest ein erster Gehversuch, ganz roh und neu und unaufgeregt, kein großes Tamtam, bloß persönliche Geschichten, Tipps &amp; Tricks von uns für euch, denn unser zweites Online-Baby soll neben This is Jane Wayne und den beiden richtigen (Lio ist jetzt schon zehn Monate alt, Mini-Sarah macht sich im September auf den Weg) ganz in Ruhe wachsen und gedeihen dürfen, genau wie wir. Hier sind nämlich auch schon beim Knackpunkt angelangt, beim Grund für die Gründung von Tiny Jane.<span id="more-155116"></span></p>
<p>Sarah und ich, wir werden uns womöglich auf immer und ewig als Frauen verstehen, statt uns allein über das Muttersein zu definieren, das inzwischen ganz einfach wie selbstverständlich dazu gehört, keinesfalls aber mit Horrorvorstellungen einher geht, die davon handeln, dass man sich selbst links liegen lassen muss oder dass das Hirn fortan ausschließlich um Kautschukschnullis kreist. Trotzdem war es uns wichtig, unserem neu gewonnenen Horizont durch Tiny Jane einen eigenen Raum zu geben, auch damit This is Jane Wayne vor lauter Kinderkram nicht irgendwann aus allen Nähten platzt.</p>
<p>Wir sind keine Helikoptermütter, werden mehr von unserem Bauchgefühl als von Ratgebern getrieben, haben noch nie einen Pekip-Kurs besucht und glauben trotzdem daran, dass unsere Kinder auch ohne das Wettrüsten an Frühförderungskursen und Superklamotten glückliche und selbstbestimmte Menschen werden. Womöglich machen wir viel falsch, aber ganz bestimmt noch mehr richtig, so wie die meisten Mamis dieser Erde. Manchmal glauben wir, vor lauter Regeln und Foren und Konkurrenzgehabe haben wir Eltern verlernt, auf unseren eigenen Verstand zu hören. Und auf unsere Kinder. Darauf, was ihnen wirklich gut tut. Möglicherweise ist nämliches vieles von dem, was als unabdingbar propagiert wird, mehr Balsam für die Elternseele als überlebenswichtig für die Kleinen. Was nicht tragisch ist, bloß gilt es, die richtige Balance zu finden, zwischen Fürsorge ohne Selbstaufgabe, Meinungsaustausch ohne Oberlehrerinnen-Attitüde und schönem Klimbim. Diese Grätsche versuchen wir hier zu meistern, zusammen mit euch. Und Jule Pumpe, unserer raketenstarken Freundin, die praktischer Weise selbst drei wilde kleine Kerle daheim hat und noch dazu Hebamme (und noch viel mehr!) ist.</p>
<p>Was wir hier sagen und schreiben, soll im besten Fall inspirieren, keineswegs aber ein Leitfaden sein. Es ist nämlich so: Menschen sind mindestens so verschieden wie Bedürfnisse und Kinder, es gibt also kein falsch, bloß ein anders, auch, wenn es um große Fragen wie clevere Erziehungsmodelle, gesunde Nahrung und jedes andere Heckmeck geht. Wir werden also versuchen, uns möglichst selten auf Glatteis zu begeben, euch aber dennoch an unseren Gedanken zwischen Euphorie und Kackarschlochtagen Teil haben zu lassen.</p>
<p>Was wir von uns geben, gilt dabei ausschließlich für uns und bloß vielleicht für euch. Das ist wichtig.</p>
<p>Denkanstöße und Themenwünsche dürfen ab sofort geäußert werden, wir sind ganz Ohr.<br />
Happy Montag, happy alles.<br />
Eure Janes</p>
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