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	<title>Schambehaarung Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>In was für einer Welt Leben wir eigentlich // Waxing für 12-Jährige &#8211; ein offener Brief</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/11/in-was-fuer-einer-welt-leben-wir-eigentlich-waxing-fuer-12-jaehrige-ein-offener-brief/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 15:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schambehaarung]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Haare haben wir schon häufiger diskutiert. Nicht nur über solche, die auf dem Kopf wachsen, sondern auch über jene, die im Intimbereich und unter den Achselhöhlen sprießen. Wir empfinden den Diskurs darüber, dass ausnahmslos jede selbstbestimmte Frisur als prachtvoll gelten dürfen muss, nach wie vor als wichtig. Wenngleich es einem Tränen in die Augen<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/11/in-was-fuer-einer-welt-leben-wir-eigentlich-waxing-fuer-12-jaehrige-ein-offener-brief/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/05/11/in-was-fuer-einer-welt-leben-wir-eigentlich-waxing-fuer-12-jaehrige-ein-offener-brief/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-134585" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/05/waxing-.jpg" alt="waxing" width="635" height="635" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/waxing-.jpg 635w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/waxing--150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/waxing--513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/waxing--624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/waxing--120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 635px) 100vw, 635px" /></a>Über Haare haben wir schon häufiger diskutiert. Nicht nur über solche, die auf dem Kopf wachsen, sondern auch über jene, die im <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/21/american-apparel-und-das-schamhaar/" target="_blank">Intimbereich</a> und unter den Achselhöhlen sprießen. Wir empfinden den Diskurs darüber, dass ausnahmslos jede selbstbestimmte Frisur als prachtvoll gelten dürfen muss, nach wie vor als wichtig. Wenngleich es einem Tränen in die Augen treiben sollte, dass die Öffentlichkeit sich in Anbetracht der Natur des Körpers noch immer geniert als sprächen wir von Verwahrlosung, dass es überhaupt noch vonnöten ist, auf die Schönheit von Diversität aufmerksam zu machen und darauf, dass Natürlichkeit einzig durch die perfide mediale Sozialisierung, der wir unterliegen, als eklig empfunden werden kann. Neben der Periode unterliegt vor allem das Schamhaar einer strengen Zensur. Instagram <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/" target="_blank">sperrte einst den Feed</a> der Künstlerin Petra F. Collins, man sah ein paar Flusen rechts und links aus dem Höschen ragen. Das war zu viel des Guten. Im Grunde ist der weibliche Körper an sich und exakt das, was zu ihm gehört, schon mehr als die meisten ertragen können. Menstruationsblut etwa wird in der Welt der Hygieneartikelhersteller derart abstrahiert, dass man beinahe meinen könne, unser Uterus stoße statt Gebärmutterschleimhaut ein wohlig duftendes babyblaues Gel der Unschuld aus. Es ist ein wahrer Luxus, sich in seinem Körper wohl fühlen zu dürfen. Und nicht aufgrund seiner Beschaffenheit, Optik und Mechanik benachteiligt zu werden. Der oft proklamierte Drang unserer Generation nach Individualität scheint nämlich ähnlich wie der Spaß genau da aufzuhören, wo die Natur vergessen hat, einen Photoshop-Filter anzuwenden. Das ist nicht neu. Neu hingegen ist aber, dass nun offenbar auch Kinder den Schemen der radikalen &#8222;Selbstoptimierung&#8220; unterliegen.</p>
<p>Heute Morgen erreichte uns per Mail die Nachricht einer Leserin. Während ihres letzten Besuchs im Waxing-Studio stolperte Jolki Palki über eine Werbung, die alles übertrifft, was man als denkender Mensch als vertretbar einordnen sollte: Teenies zwischen 12 und 17 Jahren erhalten ab sofort Rabatt auf jede Art der Haarentfernung. Daraufhin schrieb Palki einen offenen Brief, den wir an dieser Stelle mit euch teilen wollen. Auch, um an den Verstand der Betreiber_innen von <em>Wax in the City</em> zu appellieren:<span id="more-134580"></span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-134584" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/05/Wa.jpg" alt="Wa" width="636" height="477" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/Wa.jpg 636w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/Wa-150x113.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/Wa-513x385.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/05/Wa-624x468.jpg 624w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /><em>Liebes <a class="profileLink" href="https://www.facebook.com/WaxintheCity/" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=132084190138491">Wax in the City</a> Marketing-Team,</em></p>
<p><em>heute Morgen war ich in einem eurer Studios in Berlin und mein Blick fiel auf eine Broschüre, die in einem Blumentopf aus Plastiksteinchen lag (dass ich diese Dekoration nicht verstehe, ist eine andere Geschichte). Auf der Rückseite befand sich euer Angebot für Teenies zwischen 12 und 17 Jahren – was genaugenommen nicht einmal ein Teenie ist, denn ein Teenie wird man erst mit 13, davor ist man also noch: Kind!</em><br />
<em> Ein blondes, junges Mädchen, mit Duckface, schaute mich auf der Vorderseite mit gekreuzten Armen an und fragte: „Warum soll ich mich erst mit 18 wohl auf meiner Haut fühlen?“ Ernsthaft, liebes Wax-in-the-City Marketing-Team? Ihr glaubt wirklich, man kann sich nur nach eurem Special Treatment haarlos wohlfühlen?</em><br />
<em> Der Preisunterschied zu einem gewöhnlichen Waxing für über 17-Jährige liegt bei 7 Euro, Brazilian Waxings werden laut Broschüre erst ab 16 Jahren angeboten, vor dem ersten Waxing ist von jedem minderjährigen Kunden eine unterschriebene Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorzulegen. Die Preisliste richtet sich an „teens her“, aber auch an „teens him“.</em><br />
<em> Wie erreicht diese Werbung ihre Zielgruppe? Sehen Mütter und Väter diese Broschüre in einem eurer Studios und denken: ‚Ah, super, ich habe letztens im Schwimmbad gesehen, dass Alexandra (12,5 Jahre alt) Haare da unten bekommen hat, ich bringen ihr das mal mit’ oder ‚Ui, Maximilian (13 Jahre alt) hat jetzt seine erste Freundin, bestimmt wird sie ihn nur mit gewaxtem Bauch lieben, ich werde ihm davon erzählen und vielleicht einfach beide das nächste Mal mitbringen?’ Ich kann mir diese Situation schwer vorstellen. Sollte die Information doch an die Zielgruppe gelangen, stellt sich mir auch schon die nächste Frage: Welcher Junge unter 18 Jahren würde wirklich in eines eurer Studios gehen, wo zwischen Wartebereich und Empfangsschalter nicht einmal eine Schrittlänge Distanz ist und wirklich alle bei der Anmeldung bereits wissen, welches Waxing inkl. Pofalte man heute bekommt? Soweit ich mich erinnern kann, ist alles, was mit Haaren, Pickeln und Gerüchen in der Pubertät zu tun hat, peinlich und wird versteckt. Oder gehen die unter 18-Jährigen gar mit ihren Eltern zum Waxing?</em><br />
<em> Vielleicht liegt diese Altersgruppe so weit von mir entfernt, dass ich nicht weiß, was sie beschäftigt. Und nicht selten liest man über frühpubertäre Kinder und 13-jährige Eltern.</em><br />
<em> Aber brauchen wir heute wirklich Waxing ab 12?</em><br />
<em> Ab einem gewissen Alter verspürte ich den Wunsch, an bestimmten Stellen glatt und haarlos zu sein und sich nicht mehr mit Rasurpickeln und Rasurbrand abzumühen. Aber hätte ich mir während der Schule ein Waxing von 30 Euro leisten können? 30 Euro (wenn nicht noch weniger) waren mein Taschengeld für einen Monat, später habe ich Nachhilfe gegeben und in der Schulbäckerei ausgeholfen. Davon habe ich mir manchmal ein Top von H&amp;M oder einen Nagellack von p2 gegönnt, oder eine Kinokarte oder ein gutes Buch, um dann wieder dem neuen Monat entgegenzufiebern.</em><br />
<em> Gilt dieses Teenie-Angebot also nur für reiche Kids aus Berlin Zehlendorf, Hamburg Eppendorf oder München Schwabing? Ich zumindest habe noch nie einen Teenie im Wartebereich in einem eurer Waxing-Studios gesehen. Schon für mich kostet es Überwindung, vor einer fremden Person die Beine zu spreizen und unter einer Neonröhre jede kleinste Körperfalte freizulegen. Wie empfinden Teenies diese Stellung? Gibt es bald auch Waxing-Sprechstunden, so wie es die – zum Glück – beim Gynäkologen gibt?</em><br />
<em> Liebes Wax-in-the-City Marketing-Team, führt doch lieber Rabatte ein. Für Arbeitslose, Behinderte, Schüler, Studenten, Flüchtlinge, Rentner, Obdachlose. Aber nicht für Kinder zwischen 12 und 17 Jahren.</em><br />
<em> Haare sind etwas Natürliches, lasst Kinder und Teenies selbst – ab einem deutlich höheren Alter! – entscheiden, ob sie ihre Haare behalten möchten oder nicht. Schreibt ihnen doch nicht vor, wie sie sich wohlzufühlen haben. Oder kann man sich als Kind nur ohne Haare wohlfühlen?</em></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=465685116958351&amp;id=416953775164819" target="_blank">Hier lang geht es zum Facebook-Eintrag</a>.</p>
<p>Danke.</p>
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		<title>Stop the Madness &#8211; Warum der Ekel vor zu viel Haar?</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/02/12/haare-im-intimbereich-woher-ruhrt-der-ekel-fotografin-marylin-minter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jane Wayne Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2015 12:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schambehaarung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben in einer Ära der Haarlosigkeit. Das sei an dieser Stelle jetzt einfach mal so dahingestellt. Rasieren, Epilieren, Wachsen. Beinenthaarung, kahle Achseln, Brazilian Wachsing: Methoden, um die Haare loszuwerden gibt es viele. Stellen, an denen es gilt, den Härchen den Kampf anzusagen, mindestens noch mehr. Vorbei die Zeiten, in denen Künstlerinnen wie Nena stolz<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/02/12/haare-im-intimbereich-woher-ruhrt-der-ekel-fotografin-marylin-minter/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/29cqsyh.jpg.gif"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2015/02/12/haare-im-intimbereich-woher-ruhrt-der-ekel-fotografin-marylin-minter/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-100861" alt="29cqsyh.jpg" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/29cqsyh.jpg.gif" width="500" height="275" /></a></a>Wir leben in einer Ära der Haarlosigkeit. Das sei an dieser Stelle jetzt einfach mal so dahingestellt. Rasieren, Epilieren, Wachsen. Beinenthaarung, kahle Achseln, Brazilian Wachsing: Methoden, um die Haare loszuwerden gibt es viele. Stellen, an denen es gilt, den Härchen den Kampf anzusagen, mindestens noch mehr. Vorbei die Zeiten, in denen Künstlerinnen wie Nena stolz auf der Bühne stehen und den dichten Flaum unter den Armen präsentieren oder der ungetrimmte Busch rechts und links aus dem Höschen quillt. Zugegeben, mit dem wilden Wuchs habe auch ich so meine Probleme, schließlich bin ich ein Kind meiner Generation und dementsprechend durch geltende Schönheitsideale geprägt. Mindestens in den Sommermonaten kommt mein Epilierer regelmäßig zum Einsatz, der klassische Rasierer sowieso.</p>
<p>Trotzdem möchte ich mir manchmal einfach nur an den Kopf greifen, wenn Frauen sich einreden lassen, sie müssten jedes noch so kleine Haar von ihrem Körper verbannen, auch die nachgewachsenen Stoppeln, die praktisch noch nicht einmal wieder vorhanden sind. Wer will, kann mich vom Gegenteil überzeugen, aber ich stelle mir bei Weitem angenehmeres vor, als meine feinfühligen Stellen Körperpartien mit heißem Wachs und radialem Ausreißen traktieren zu lassen. – Gleiches gilt im Übrigen auch für Männer, auch wenn Trends wie der „Lumber Sexual“-Look einen ziemlich schmucken Weg bieten, die eigene Haarlosigkeit zu umgehen.<span id="more-100785"></span></p>
<p>Vor allem das Schamhaar ist zum großen Tabu in unserer Kultur geworden. Allein der Gedanke daran löst bei vielen Ekel aus. Instagram <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/" target="_blank">sperrte sogar den Account der kanadischen Künstlerin Petra Collins</a>, nur weil sie ein Foto postete, das ihren Intimbereich bedeckt mit Höschen aber leicht herausquillendem Schamhaar zeigte. Die Nutzer fanden das anstößig.</p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/TITLE.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-100860" alt="petra collins" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/TITLE.jpg" width="580" height="580" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/TITLE.jpg 580w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/TITLE-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/TITLE-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/TITLE-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><br />Ähnlich wild verlief die Debatte, um ihr sogenanntes „<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/09/wieso-regen-sich-eigentlich-alle-uber-das-period-tee-von-american-apparel-auf/" target="_blank">Period Tee</a>“ für American Apparel. Auch wenn hier der eigentliche Stein des Anstoßes eine menstruierenden Vagina war, wartet die Illustration doch auch mit dem ein oder anderen Härchen auf, was bestimmt sein Übriges geleistet haben dürfte. Doch warum haben wir eigentlich so ein Problem mit dem eigenen Körperhaar und vor allem der zwischen unseren Beinen? Schließlich hat das Zeug doch irgendwann in der Evolution eine nicht ganz unpraktische Funktion gehabt. Ist da etwa wirklich nur dieses ganz bestimmte Bild von Schönheit schuld, dass sich nun einmal hartnäckig in unseren Köpfen festgesetzt hat? Zum Vergleich: Nacktaufnahmen aus den 80ern und früheren Jahrzehnten zelebrieren den, nennen wir ihn mal ganz salopp &#8222;Busch&#8220;, zwischen den Beinen nämlich geradezu.</p>
<p>Es ging also auch einmal anders. Genau nach diesem Vorbild hat Künstlerin <a href="http://www.marilynminter.net" target="_blank">Marylin Minter</a> nun die Frau oder sagen wir besser, ihre intimste Stelle in Szene gesetzt. Ursprünglich als Strecke für den Playboy geplant, fotografierte sie Schamhaar aus allen erdenklichen Perspektiven. Dem Herrenblatt waren die Aufnahmen am Ende dann doch zu prekär, sodass aus dem Ganzen inzwischen ein Bildband geworden ist, der in den USA die Debatte um weibliche Körperbehaarung ziemlich angeheizt hat.</p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/7.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-100863" alt="7" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/7.jpg" width="995" height="1500" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/7.jpg 995w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/7-150x226.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/7-340x513.jpg 340w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/7-530x800.jpg 530w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/7-624x940.jpg 624w" sizes="(max-width: 995px) 100vw, 995px" /></a><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/24.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-100864" alt="24" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2015/02/24.jpg" width="1059" height="1500" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/24.jpg 1059w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/24-150x212.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/24-362x513.jpg 362w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/24-564x800.jpg 564w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2015/02/24-624x883.jpg 624w" sizes="(max-width: 1059px) 100vw, 1059px" /></a><br /> „Plush“ will das Schamhaar endlich wieder enttabuisieren und das ästhetisches Auge ein wenig näher an die Natürlichkeit des eigenen Körpers heranführen. Es gibt schließlich vielen Facetten von Weiblichkeit. Denn, auch wenn uns die Werbung gerne das Gegenteil glauben lassen will, sind wir am Ende eben doch keine maßangefertigten Körper von der Stange. Das gilt auch für unser Haar, egal, wo es nun sprießt. Minter selbst hat laut eigener Aussage absolut kein Problem mit dem Trend zur Enthaarung, doch stört es sie, dass die junge Generation nicht einmal mehr ahnt, dass es auch einmal andere Schönheitsideale gab.</p>
<p>Gut, ich will ehrlich sein, auch mich hat es beim ersten Blick auf diese doch sehr detailverliebten Close-ups erst einmal kurz geschüttelt. Doch Irritation verleitet ja bekanntlich zum wiederholten Hinsehen. Und siehe da, schon fängt der Kopf an zu rattern. Woher der kurze Anflug von Ekel? Es sind einfach Haare, nur eben nicht die auf dem Kopf. Spannend und schön inszeniert sind die Bilder allemal. Der Rest ist wohl einzig und allein eine Frage der Gewöhnung. Wir alle tun aber bestimmt ganz gut daran, unserem eigenen Körper samt seiner Behaarung grundsätzlich etwas entspannter gegenüberzutreten – ganz im Sinne der grandiosen Gaby Hofmann, die in GIRLS flux blank zog und und das wuchernde Krausehaar mit selbstverständlicher Nonchalance entblößte.</p>
<p><strong><span style="color: #ff00ff;">von Laura Sodano</span></strong></p>
<p><span style="color: #ff00ff;"><em>Laura Sodano ist 28 Jahre alt und lebt im verschlafenen Bankenstädtchen Frankfurt. Gerade steckt sie mit ihrer Freundin Lola mitten in der Planung für ihr eigenes Onlinemagazin HABITS. Davor hat sie für Supreme Mag geschrieben. Um ihrem Kopfchaos rund um Kultur und Mode sonst noch Ausdruck zu verleihen schreibt sie seit 2007 ihr Blog <em><a href="http://nanatique.de" target="_blank">Nanatique</a></em>, arbeitet als freie Journalistin und werkelt außerdem noch an einer feministischen Doktorarbeit über den weiblichen Körper in der Popkultur.</em></span></p>
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		<title>American Apparel und das Schamhaar.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 14:32:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schambehaarung]]></category>
		<category><![CDATA[American Apparel]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sache mit....]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man hasst die Marke American Apparel gerne. Man hasst sie aufgrund des sagenumwobenen Gründers, wegen sexistischer Werbekampagnen, Scheinheiligkeit oder zu viel schöner Basics, für die man zu viel Geld ausgibt. Nur selten lässt jemand öffentlich ein gutes Haar an dem Konzern. Und wann immer ich selbst AA für irgendetwas lobte, beispielsweise für das Period Power<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/21/american-apparel-und-das-schamhaar/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/21/american-apparel-und-das-schamhaar/">American Apparel und das Schamhaar.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/american-apparel-schaufensterpuppe-schamhaar.jpg"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2014/01/21/american-apparel-und-das-schamhaar/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-65784" alt="american-apparel-schaufensterpuppe-schamhaar" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/american-apparel-schaufensterpuppe-schamhaar.jpg" width="620" height="413" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schaufensterpuppe-schamhaar.jpg 620w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schaufensterpuppe-schamhaar-150x99.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schaufensterpuppe-schamhaar-513x341.jpg 513w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></a>Man hasst die Marke American Apparel gerne. Man hasst sie aufgrund des sagenumwobenen Gründers, wegen sexistischer Werbekampagnen, Scheinheiligkeit oder zu viel schöner Basics, für die man zu viel Geld ausgibt. Nur selten lässt jemand öffentlich ein gutes Haar an dem Konzern. Und wann immer ich selbst AA für irgendetwas lobte, beispielsweise für das <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/09/wieso-regen-sich-eigentlich-alle-uber-das-period-tee-von-american-apparel-auf/" target="_blank"><strong>Period Power Shirt</strong></a>, welches in Zusammenarbeit mit der wunderbaren <strong>Petra F. Collins</strong> entstand, hasste man mich ebenso. Zu Recht? Einmal schlecht, immer schlecht? Wer weiß das schon. Ich jedenfalls bin Fan vom Vagina-Shirt, habe wenig Probleme mit den aktuellen Kampagnenbildern des Hauses uns staunte obendrein nicht schlecht über das neuste Marketing-Wunder der PR-Genies hinter &#8222;der Hipster Marke&#8220; (urgh). </p>
<p>In New York sieht man neuerdings buschige Schaufensterpuppen aus dem Store heraus starren. Das ist erstmal gut, wenngleich es sich hierbei natürlich um einen erneuten Verkaufs-Streich handelt, aber so ist das immer bei Marken, da macht man nichts. Ich bleibe also dabei: Die Schamhaar-Offensive missfällt mir keineswegs. Denn vor allem in den USA hat das Schönheitsideal des weiblichen Körpers wenig mit Behaarung und viel mit Regularien zu tun. <a title="Instagram  mag keine Schambehaarung  und Frauen mögen keine Frauen." href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/" target="_blank">Kahl rasierte Venushügel sind das Nonplusultra</a>, ansonsten wird höchstens noch die klassische Landebahn toleriert. Platz für eigene Entscheidungen bleibt wenig, denn inzwischen sind wir bei Adjektiven wie &#8222;ekelhaft&#8220; angelangt, sobald jemand gesteht, Waxing Studios konsequent zu meiden.<span id="more-65781"></span></p>
<p>Ich werde mich an dieser Stelle hüten, ein gegenteiliges, oder überhaupt irgendein Schönheitsideal zu propagieren. Was mich allerdings an der obigen Meldung schockiert: Natürlichkeit gilt inzwischen als Provokation. Hammer. Und alle schreiben sie darüber, auch wir.</p>
<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/american-apparel-schamhaar.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-65800" alt="american-apparel-schamhaar" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2014/01/american-apparel-schamhaar.jpg" width="635" height="423" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schamhaar.jpg 635w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schamhaar-150x99.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schamhaar-513x341.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2014/01/american-apparel-schamhaar-624x415.jpg 624w" sizes="(max-width: 635px) 100vw, 635px" /></a><br />&#8222;Mit der Aktion wolle das Label zum Valentinstag am 14. Februar auf die &#8222;natürliche Schönheit&#8220; von Frauen hinweisen&#8220;, erklärte Kreativ-Chefin Iris Alonzo dem <a href="http://www.spiegel.de/panorama/debatte-in-new-york-schaufensterpuppen-mit-schamhaaren-a-944225.html" target="_blank">Spiegel</a>. &#8222;Wir wollen die Passanten zum Nachdenken anregen, was sexy ist &#8211; das bedeutet, wie sehr sie sich mit den natürlichen Formen der Frau wohlfühlen&#8220;, heißt es weiter.</p>
<p>Nun darf sicher á la &#8222;AA muss aber auch immer übertreiben, so einen gigantischen Scheidenbart trägt doch wirklich niemand mehr&#8220; gemeckert werden, aber Fakt ist: Immerhin spricht man wieder über den Normungs-Wahn des weiblichen Geschlechtsorgans. Ich kenne nämlich eine ganze Menge junger Damen, denen es vor Rasur-Pickeln und Kaltwachsstreifen graust, und zwar ohne Ende. Trotzdem machen alle mit, <em>schließlich gehört es sich so, und überhaupt, am Ende bricht der One Night Stand dir noch auf den Bauch, wenn er sieht und fühlt, dass du dich da unten eher gehen lässt, und eklig ist das ja auch.</em></p>
<p>Hachja, wir und die Legende von der Individualität. Dabei scheint es mir nur allzu logisch, dass er oder sie oder gendergap im Grunde jede erdenkbare Frisur, ob rasiert oder unrasiert, zwischen den Beinen tragen dürfen sollte, und zwar ohne Angst vor verachtenden Reaktionen.<span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;"> Für all das Gerede ist es jetzt höchstwahrscheinlich aber schon zu spät &#8211; das Brainwashing, das den Körperbau und&#8211;Bewuchs von Pubertisten zum Ideal adelt, hat schließlich längst ganz andere Ausmaße angenommen. </span></p>
<p><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Ich bleibe jedenfalls gespannt auf die nächste Instagram-Zensur, vielleicht erwischt&#8217;s ja American Apparel. Die Schnappschuss-App hatte vor Kurzem nämlich <a title="Instagram  mag keine Schambehaarung  und Frauen mögen keine Frauen." href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/" target="_blank"><strong>das Profil besagter Petra F. Collings gelöscht</strong></a>, weil die Künsterlin ein Foto gepostet hatte, das ein paar Härchen am Rand eines Schlüppis zeigte. Bitte merken: Das ist nicht ok. Titten aber schon. Auch von 13-Jährigen.  </span></p>
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		<title>Instagram  mag keine Schambehaarung  und Frauen mögen keine Frauen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 10:53:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich liegt es an dieser Post-Urlaubs-Resozialisierung-Problematik, aber auf mich wirkt es, als befinde sich die Medienlandschaft gerade in einer Hoch-Zeit frauenverachtender Beitragswellen. Nicht zuletzt sind die Autoren, Macher oder Denker von Pipimädchenartikeln selbst Busenträgerinnen. Mein jüngstes Beispiel: Wäis Kiani, die allseits bekannte Kolumnistin, die ich für ihre scharfe Zunge bisweilen immer auf einem Siegertreppchen positioniert<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2013/10/TITLE.jpg"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-60593" alt="Petra Collins zensiert Instagram" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2013/10/TITLE.jpg" width="580" height="580" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/10/TITLE.jpg 580w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/10/TITLE-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/10/TITLE-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2013/10/TITLE-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></a></p>
<p>Vermutlich liegt es an dieser Post-Urlaubs-Resozialisierung-Problematik, aber auf mich wirkt es, als befinde sich die Medienlandschaft gerade in einer Hoch-Zeit frauenverachtender Beitragswellen. Nicht zuletzt sind die Autoren, Macher oder Denker von Pipimädchenartikeln selbst Busenträgerinnen.</p>
<p>Mein jüngstes Beispiel: Wäis Kiani, die allseits bekannte Kolumnistin, die ich für ihre scharfe Zunge bisweilen immer auf einem Siegertreppchen positioniert hätte. Sie schwadronierte noch kürzlich darüber, weshalb Mädelsabende &#8222;einfach nicht funktionieren&#8220; würden. &#8222;Weil zu viele Frauen auf einem Haufen entweder zu hysterisch oder total langweilig sind&#8220;, zitiert sie dort eine Freundin und macht in etwa genau so weiter: &#8222;Mit Frauen wird es nie richtig lustig, weil sie sich für nichts interessieren (&#8230;), stattdessen wird darüber geredet, wer sich wann und wo hat botoxen lassen und wer zurzeit was aus seinem Diätplan gestrichen hat&#8220;. Wer jetzt meint, das Blatt würde sich zum Ende hin noch wenden, aus Anti-Feminismus würde eventuell doch noch Feminismus werden, der befindet sich auf dem Holzweg. Erstens denke ich, die gute Wäis sucht sich eventuell extrem falsche Freundinnen für falsche Erlebnisse aus, zweitens gratuliere ich an dieser Stelle für diese formidable Stereotypiserung des dümmlichen Weibchens und drittens frage ich mich nun, in welcher Sackgasse der Karren letztendlich wohl vor die Wand gesetzt werden wird. Wie zum Geier uns Frauen (aber bitte im übertragenden Sinne) irgendwann einmal richtig dicke &#8222;Cojones&#8220; wachsen sollen, wenn wir uns doch ständig selbst degradieren und uns immer wieder gegenseitig oder selbst an besagten Karren pissen.<span id="more-60592"></span></p>
<p>Selbst Göttinnen wie Audrey Tautou machen sich mit Aussagen wie &#8222;The thing that is blocking me is a lack of self-confidence&#8220; (via <a href="http://the-talks.com/interviews/audrey-tautou/" target="_blank"><strong>The Talks</strong></a>) zu knetmassenartigen Figuren samt allerhand Komplexen. Natürlich ist das menschlich. Aber mindestens ebenso beängstigend. Ist &#8222;Selbstvertrauen&#8220; vielleicht längst ein Un-Wort, ein Mythos, irgendetwas, das irgendwann einmal existierte, aber inzwischen längst auf dem Friedhof der vergessenen Emotionen verwest?</p>
<p>Und dann wären da kürzlich noch all die vernichtenden Kommentare zu Petra Collins &#8222;Period Power&#8220; Shirt, in denen sich menstruierende Frauen über die Zeichnung einer menstruierenden Vagina, <a title="Wieso regen sich eigentlich alle über das “Period Tee” von American Apparel auf?" href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/09/wieso-regen-sich-eigentlich-alle-uber-das-period-tee-von-american-apparel-auf/" target="_blank">aufgedruckt auf ein T-Shirt</a>, echauffierten. Das Kunst-Projekt inklusive gekonnter Provokation dahinter wollten nur die wenigsten anerkennen. <strong>&#8222;I wasn&#8217;t shocked at the reaction I received from my t-shirt. I&#8217;m used to being told by society that I must regulate my body to fit the norm&#8220;</strong>, sagt Collins. </p>
<p>Um die Thematik des &#8222;Hereinpassens in das das herrschende Schönheitsideal&#8220; und etwaige &#8222;Verstöße&#8220; geht es auch in ihrem neusten Artikel für die <strong><a href="http://www.huffingtonpost.com/petra-collins/why-instagram-censored-my-body_b_4118416.html" target="_blank">Huffington Post</a> &#8211; </strong>denn<strong> </strong>Instagram hat den Account der kanadischen Künstlerin sperren lassen. <a title="Die Sache mit der Schambehaarung." href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2011/06/27/die-sache-mit-der-schambehaarung/" target="_blank">Weil sie sich nicht rasieren will</a>. Und damit offensichtlich die Sehgewohnheiten des Standad-Users vergewaltigt. <br /><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;"> </span></p>
<p><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;"><strong>&#8222;I did nothing that violated the terms of use. No nudity, violence, pornography, unlawful, hateful or infringing imagery. What I did have was an image of MY body that didn&#8217;t meet society&#8217;s standard of &#8222;femininity.&#8220; The image I posted was from the waist down wearing a bathing suit bottom in front of a sparkly backdrop </strong>(siehe oben)&#8220;, kontert Collins ganz richtig. Kein blanker Busen, keine freie Sicht auf neckische Schamlippen, keine Pose der vulgären Art &#8211; dafür aber ein Handvoll sich über den Schlüpfer-Rand hinaus kräuselnder Haare. Grund genug für eine Verbannung &#8211; schließlich schreibt die Beauty-Etikette längst eine strikte &#8222;Baby-Popo-Haptik&#8220; vor (ein übrigens sehr widerliches aber trotzdem häufig in diesem Kontext genanntes Wort für den perfekten Venushügel). </span></p>
<p><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Nähern wir uns etwa einer Welt, die Aldous Huxley in seinem Utopie-Roman &#8222;Brave New World&#8220; schon längst hat kommen sehen? Einer Gesellschaft, die vor lauter künstlicher Sexualisierung jegliches Gefühl für Menschliches verliert, in der selbst das Kindergebähren irgendwann einmal als &#8222;schmutzig&#8220; gelten wird, während Dildos in der Schultüte landen? </span></p>
<p>Um es in <strong><a title="Frédéric Beigbeder" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Beigbeder">Frédéric Beigbeder</a>s</strong> Worten zu sagen: &#8222;Die ganze kleine Welt bumst, vögelt, bläst, leckt Sperma, reibt sich die Klitoris, pumpt an Schwänzen, spritzt auf Gesichter, malträtiert Mösen, peitscht sich die Brüste, bepisst sich, schwuchtelt und wichst in Freude und Entspannung.&#8220;</p>
<p><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Aber bitte genau so, wie es uns die Medien, die Pornoindustrie und vielleicht sogar die beste Freundin vorgeben. Schön clean und &#8222;genormt&#8220; eben. Alles andere schickt sich nicht.</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2013/10/30/warum-instagram-petra-collins-u-a-designerin-des-period-power-shirts-zensiert-hat-und-frauen-sich-selbst-fertig-machen/">Instagram &lt;br/&gt; mag keine Schambehaarung &lt;br/&gt; und Frauen mögen keine Frauen.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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