Stop the Madness – Warum der Ekel vor zu viel Haar?

12.02.2015 box2, Feminismus

29cqsyh.jpgWir leben in einer Ära der Haarlosigkeit. Das sei an dieser Stelle jetzt einfach mal so dahingestellt. Rasieren, Epilieren, Wachsen. Beinenthaarung, kahle Achseln, Brazilian Wachsing: Methoden, um die Haare loszuwerden gibt es viele. Stellen, an denen es gilt, den Härchen den Kampf anzusagen, mindestens noch mehr. Vorbei die Zeiten, in denen Künstlerinnen wie Nena stolz auf der Bühne stehen und den dichten Flaum unter den Armen präsentieren oder der ungetrimmte Busch rechts und links aus dem Höschen quillt. Zugegeben, mit dem wilden Wuchs habe auch ich so meine Probleme, schließlich bin ich ein Kind meiner Generation und dementsprechend durch geltende Schönheitsideale geprägt. Mindestens in den Sommermonaten kommt mein Epilierer regelmäßig zum Einsatz, der klassische Rasierer sowieso.

Trotzdem möchte ich mir manchmal einfach nur an den Kopf greifen, wenn Frauen sich einreden lassen, sie müssten jedes noch so kleine Haar von ihrem Körper verbannen, auch die nachgewachsenen Stoppeln, die praktisch noch nicht einmal wieder vorhanden sind. Wer will, kann mich vom Gegenteil überzeugen, aber ich stelle mir bei Weitem angenehmeres vor, als meine feinfühligen Stellen Körperpartien mit heißem Wachs und radialem Ausreißen traktieren zu lassen. – Gleiches gilt im Übrigen auch für Männer, auch wenn Trends wie der „Lumber Sexual“-Look einen ziemlich schmucken Weg bieten, die eigene Haarlosigkeit zu umgehen.

Vor allem das Schamhaar ist zum großen Tabu in unserer Kultur geworden. Allein der Gedanke daran löst bei vielen Ekel aus. Instagram sperrte sogar den Account der kanadischen Künstlerin Petra Collins, nur weil sie ein Foto postete, das ihren Intimbereich bedeckt mit Höschen aber leicht herausquillendem Schamhaar zeigte. Die Nutzer fanden das anstößig.

petra collins
Ähnlich wild verlief die Debatte, um ihr sogenanntes „Period Tee“ für American Apparel. Auch wenn hier der eigentliche Stein des Anstoßes eine menstruierenden Vagina war, wartet die Illustration doch auch mit dem ein oder anderen Härchen auf, was bestimmt sein Übriges geleistet haben dürfte. Doch warum haben wir eigentlich so ein Problem mit dem eigenen Körperhaar und vor allem der zwischen unseren Beinen? Schließlich hat das Zeug doch irgendwann in der Evolution eine nicht ganz unpraktische Funktion gehabt. Ist da etwa wirklich nur dieses ganz bestimmte Bild von Schönheit schuld, dass sich nun einmal hartnäckig in unseren Köpfen festgesetzt hat? Zum Vergleich: Nacktaufnahmen aus den 80ern und früheren Jahrzehnten zelebrieren den, nennen wir ihn mal ganz salopp „Busch“, zwischen den Beinen nämlich geradezu.

Es ging also auch einmal anders. Genau nach diesem Vorbild hat Künstlerin Marylin Minter nun die Frau oder sagen wir besser, ihre intimste Stelle in Szene gesetzt. Ursprünglich als Strecke für den Playboy geplant, fotografierte sie Schamhaar aus allen erdenklichen Perspektiven. Dem Herrenblatt waren die Aufnahmen am Ende dann doch zu prekär, sodass aus dem Ganzen inzwischen ein Bildband geworden ist, der in den USA die Debatte um weibliche Körperbehaarung ziemlich angeheizt hat.

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„Plush“ will das Schamhaar endlich wieder enttabuisieren und das ästhetisches Auge ein wenig näher an die Natürlichkeit des eigenen Körpers heranführen. Es gibt schließlich vielen Facetten von Weiblichkeit. Denn, auch wenn uns die Werbung gerne das Gegenteil glauben lassen will, sind wir am Ende eben doch keine maßangefertigten Körper von der Stange. Das gilt auch für unser Haar, egal, wo es nun sprießt. Minter selbst hat laut eigener Aussage absolut kein Problem mit dem Trend zur Enthaarung, doch stört es sie, dass die junge Generation nicht einmal mehr ahnt, dass es auch einmal andere Schönheitsideale gab.

Gut, ich will ehrlich sein, auch mich hat es beim ersten Blick auf diese doch sehr detailverliebten Close-ups erst einmal kurz geschüttelt. Doch Irritation verleitet ja bekanntlich zum wiederholten Hinsehen. Und siehe da, schon fängt der Kopf an zu rattern. Woher der kurze Anflug von Ekel? Es sind einfach Haare, nur eben nicht die auf dem Kopf. Spannend und schön inszeniert sind die Bilder allemal. Der Rest ist wohl einzig und allein eine Frage der Gewöhnung. Wir alle tun aber bestimmt ganz gut daran, unserem eigenen Körper samt seiner Behaarung grundsätzlich etwas entspannter gegenüberzutreten – ganz im Sinne der grandiosen Gaby Hofmann, die in GIRLS flux blank zog und und das wuchernde Krausehaar mit selbstverständlicher Nonchalance entblößte.

von Laura Sodano

Laura Sodano ist 28 Jahre alt und lebt im verschlafenen Bankenstädtchen Frankfurt. Gerade steckt sie mit ihrer Freundin Lola mitten in der Planung für ihr eigenes Onlinemagazin HABITS. Davor hat sie für Supreme Mag geschrieben. Um ihrem Kopfchaos rund um Kultur und Mode sonst noch Ausdruck zu verleihen schreibt sie seit 2007 ihr Blog Nanatique, arbeitet als freie Journalistin und werkelt außerdem noch an einer feministischen Doktorarbeit über den weiblichen Körper in der Popkultur.

19 Kommentare

  1. Sabrina

    Also Kritik an Schönheitsidealen ist ja gerechtfertigt, ich denke letztendlich muss jeder selbst entscheiden. Ich muss aber sagen, ohne ist es meiner Meinung nach einfach angenehmer (weniger schwitzen und jucken), vor allem bin ich vom Sugarn begeistert. Und ganz ehrlich, wer möchte beim intimen Zusammensein gerne Haare im Mund haben, deren Struktur auch noch um einiges drahtiger ist. Muss ja nicht alles weg sein, aber dem Haupthaar auf dem Kopf verpasst man ja auch eine Frisur. Außerdem habe ich eine Zeit erotische Massagen gemacht und es war immer so ekelig, wenn die Kunden intimen Wildwuchs hatten… Aber wie gehabt, jeder muss das für sich entscheiden. wenn ich mich aber dafür entscheide, muss es ja nicht jeder wissen (ich sag nur herausguckende Haare beim Bikinihöschen). Ich zeig ja auch nicht jedem im Schwimmbad, dass da nix mehr ist….

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  2. Esa

    Ich selbst rasiere, dank sehr belehrender Cousine, seit ich 15 war Beine, Intimberreich und Achseln. Ich erinnere mich noch als plötzlich Charlotte Roche auf Viva Zwei auftauchte mit unrasierten Achseln und ich vollkommen verstört und gleichzeitig begeistert war. Da gabs dann schonmal diese Phase, als Frauenbehaarung großes Thema in den Medien war, u.a. von dem einen Peaches-Video geprägt, in dem sie das Thema nochmal richtig auf die Spitze treibt. Damals hatte ich sogar Bekannte, die ihre Armhaare rasierten, weil sie diese als unweiblich empfanden. Was für ein großer Scheiss! Heute hab ich, zum GLÜCK, ein paar Freundinnen, die darauf scheissen und auch im Sommer mit unrasierten Beinen im Minirock durch die Weltgeschichte laufen oder im Fitnessstudio mit unrasierten Achseln un Tanktop das Laufband in den Boden stampfen und auf die Blicke der anderen scheissen. Und es gibt da draußen einige wunderschöne Männer – tatsächlich handelt es sich dabei nicht um bekiffte Hippie-Typen – die das richtig richtig großartig finden!

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  3. anna

    Diesen Hype habe ich nicht mal als Teenie verstanden. Meine Güte, ich und mein Körper sind am LEBEN“ Er kann nicht aufhören auszusehen wie er aussieht un dich kann mich nicht ständig darum kümmern, dass er so aussieht, wie er „aussehen sollte“. Mich hat auch noch nie etwas da unten gejuckt und wärmer war mir deshalb auch nicht. Wenn mich jedoch die Lust packt mit einer scharfen Rasierklinge über meine Vagina zu schaben bis sie wieder jung und frisch aussieht, dann tu ich das. Auch ok. Das aber in einen Alltag einzubauen empfinde ich als komplett schwachsinnig und ich frage mich, warum alles was auch nur im Entferntesten mit weiblicher Biologie zu tun hat immer so furchtbar eeeklig ist?

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  4. Samira

    Zunächst mal ist bei diesem Thema zu bemerken, dass dieser besagte Trend keine Erscheinung der letzten paar Jahre ist sondern seit Jahrhunderten in der Kulturen zu finden. In arabischen Kulturen ist es beispielsweise lange schon Tradition, dass Frauen sich unter anderem haarlos ihre Intimzone schmücken, aber das nur am Rande.

    Du sprichst von Problemen und Ekel, die wir mit behaarten Frauen haben. Ich glaube das hat viel damit zu tun, dass herausbildende Schamhaare eben ein Indiz für Sexualität sind und das nun mal ein sehr privates Thema ist. Wenn ich mir das Szenario vorstelle im Sommer einen Mann zu sehen, der seine Hose zu weit runtergezogen hat und da eben seine Schambehaarung herausblitzt, dann würde mich das genauso stören wie bei einer Frau.
    Sicher ist es vielen auch ein Dorn im Auge weil es sich um weibliche Sexualität handelt, was absolut zurecht kritisiert werden sollte.

    Das Evolutionsargument finde ich ziemlich unsinnig. Die Evolution hat vieles im Sinn gehabt was wir heutzutage, dank zivilisatorischem Fortschritt besser und anders machen können.

    Die Verwirrung von Teenagern heutzutage (wie auch in früheren Zeiten und auch in Zukunft), die sich an solchen Trends orientieren finde ich nicht problematisch, das wahre Problem ist doch viel mehr die Reflexion solcher Trends und die Bewusstwerdung von äußeren Einflüssen aus der Schönheitsindustrie, was bei heranwachsenden Mädchen und sicher auch Jungen vielleicht anfangs noch nicht so kritisch abläuft.

    Zu guter letzt finde, dass die Entscheidung der Intimfrisur eine individuelle und private ist.

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    1. Laura

      Liebe Samira,

      danke für den Hinweis, dass andere Kulturen mit dem Thema Intim-Körperbehaarung grundsätzlich anders umgehen. So weit hatte ich in meiner Argumentation tatsächlich nicht gedacht. Das, glaube ich, ist leider tatsächlich eine Art blinder Fleck der eigenen Kultursphäre.
      Ich stimme dir auch auf jeden Fall zu, dass es bei diesem Thema nicht allein um Frauen geht. Auch an Männer wird grundsätzlich (in der westlichen Welt) zunehmend die Forderung gestellt, sich zu enthaaren und deutlich stärker auf ihre äußere Erscheinung zu achten. Wie du aber selbst schon sagst, denke ich auch, dass der weibliche Körper, gerade was den Umgang mit Behaarung und aktuellen Schönheitsidealen angeht, noch ein Stück weit mehr im öffentlichen Fokus zu stehen und dadurch leider auch irgendwie stärker von außen bestimmt scheint.

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  5. Lisa

    Echt gut geschriebener Artikel, der zum nachdenken anregt!das gleiche habe ich mir nämlich auch schon gedacht! Ich finde es auch einfach schade,was für ein tabu aus schmarri gemacht wird. Ne Freundin hat tatsächlich neulich nichts mit nem kerl gehabt,den sie echt gut fand, nur weil sie nicht frisch rasiert war… das ist doch einfach traurig. Als ob sie nicht schön,sexy und weiblich mit schambehaarung ist…
    Was mich ein bisschen erbost,ist die Beschreibung der Autorin oder vielmehr „verschlafenes bankenstädtchen“.weder ist frankfurt verschlafen, noch ist es ein “ Städtchen“. Tatsächlich ist es die 5. größte Stadt in De. Es gibt in De tatsächlich mehr als Berlin 😉

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    1. Laura

      Liebe Lisa,

      nur am Rande: Was das „verschlafene Bankenstädtchen“ angeht, das ist absolut liebevoll gemeint! 😉 Ich lebe praktisch mein ganzes Leben hier und liebe das Gefühl, dass man innerhalb von einer Minute zwischen Großstadttrubel zu uriger Dorfatmosphäre wechseln kann. 🙂 Es ist sozusagen so etwas wie mein liebevoller Kosenamen.

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  6. Anna

    Diese ganzen Kommentare a la „Das muss jeder für sich selbst entscheiden“ verfehlen meiner Meinung nach total das Thema. Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber das Problem ist doch, dass die große Mehrheit der Frauen sich nicht immer schön penibel die Schamhaare entfernt, weil sie es persönlich so angenehmer finden, sondern weil sie sich sonst schämen würden. Und dieses Schamgefühl ist die Schuld des Schönheitsideals um das es hier geht. Dass es keine Wahlfreiheit mehr gibt, sondern ein totales Muss geworden ist, sich komplett zu enthaaren.

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    1. Franziska

      das sehe ich genauso. und nur weil etwas „privatsache“ ist heißt es nicht, dass es nicht von gesellschaftspolitischer relevanz ist. das private ist immer irgendwie auch politisch! ich freue mich sehr über den text und für mich als bekennende haarträgerin ist es eine echte herzensangelegenheit eben diese wahlfreiheit auch wieder als solche erkennen zu lassen. denn obwohl hier in den kommentaren die meisten schreiben es sei eine entscheidung, eklig oder abstoßend und nicht nachahmenswürdig finden die haare dann doch auffallend viele. warum eigentlich? ich rasiere meine schamhaare seit mind. 4 jahren nicht mehr und argumente dagegen wie unhygienisch + jucken kann ich komplett von mir weisen – ich hatte in meinen kahlen zeiten sogar wesentlich mehr probleme mit pilzen, eingewachsenen haaren, rasierpickeln u.ä.
      und ganz wichtig: whatever you do grrrrls, don’t do it for a guy!

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  7. Tatjana

    Super Artikel. Ich sehe in der Enthaarung auch einen großen Hygienefaktor, denn gerade wenn man seine Tage hat, kann es da unten ganz schön..naja, klebrig werden.

    Allerdings reagiere ich allergisch auf Kommentare von Männern bezüglich der Enthaarung. Beschwerden über stoppelige Beine oder Intimbereich finde ich unverschämt und das sage ich auch. Ich finde, diese Erwartungshaltung einer perfekt enthaarten Frau ist ein Problem, das mit enorm stört.

    Genauso übrigens einen BH zu tragen. Bloß keine Nippel sehen….mache ich im Sommer manchmal einfach mit Absicht, einfach weil.

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    1. rosy wilhelmine

      DANKE!…. dieses Nippel-thema ist auch eins meiner absoluten „hass“-themen… alle Mädels scheinen sich für ihre normale Brustform zu schämen… bzw. BH’s kann man fast nur noch ausgeschalt, gepolstert und und und kaufen…. Bikinis!!!! ja jetzt auch…. wenn man irgendwo mal Nippel hindurch erkennt wird gleich halb aufgeschrien und fast schon hingezeigt, so als wäre das unnormal… wir haben nunmal keine glatten kugelförmigen Beulen.

      Das Schamhaarthema, (und ich antworte ich eigentlich nicht mehr auf deinen Beitrag ^^) bzw. Haarthema, ist wohl noch eine Stufe drüber…. aber ich muss sagen, dass das generationentechnisch mit dem Alter entspannter wird, so meine Erfahrung (auch im Bekannten/Freundeskreis), auch die Männer… d.h. früher fand man als kleines Mädchen ja auch den kindlichen Leonardo di Caprio süß, weil er büblich und weicher wirkte und ich fand Männerbrusthaare ganz arg schlimm… und war eh pupertär und mit meinem Körper unentspannt… aber je älter ich werde…. desto entstpannter. Aber nichtsdestotrotz kenne ich mich auch, dass ich irrierte Blicke im Hallenbad auf behaarte Ränder im Schrittbereich von mir gebe. Aber das liegt neben dem „Ekel“ ja auch einfach daran, dass es ungewohnt geworden ist.

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  8. barbarella

    Fällt euch eigentlich nicht auf, dass dieses völlig glattrasierte Idealbild sich am Mädchen und nicht an der erwachsenen Frau orientiert. Wenn ein Mädchen zur Frau wird, dann bekommt sie eben Brüste und ihr wachsen Schamhaare. Im allgemeinen werden Frauen auch etwas rundlicher. – Mir fällt es schwer mich mit diesem Ideal der „reinen“ Kindfrau anzufreunden, die nicht riecht und ganz aseptisch ist. Auch wenn es mal schön ist, – ist das „natürliche“ doch nicht gleich und muss ganz verteufelt werden. An dem Schönheitsideal verdienen eine Menge Leute.

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  9. hellipopelli

    Großartig, dass das endlich mal gesagt wurde. Ich bin ein Verfechter der Abwechslung im Höschen. Ganz ehrlich, immer wieder rasiere ich den Busch ab weil ich mir irgendwie komisch damit vorkomme. Dabei habe ich viel weniger Hautirritationen, Infektionen oder sonstige unhygienische, juckende Angelegenheiten. Sieht außerdem schon weiblicher aus, als so eine kahle Muschi und das fanden die Männer bisher tatsächlich auch. Diese Angst vorm Haar sitzt tatsächlich tief. Dabei muss die Erfindung Schamhaar doch einen tieferen Sinn haben, als die regelmäßige Kahlrasur… also… its cold outside ! Let it grow, let it grow, let it grow !

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  10. Dark Horse

    jaja, diese dumme Haar-Diskussion gab es bei uns im Chor auch. Da wollte sich doch mein unverschämtes Beinhaar nicht komplett unter die Strumpfhosen packen lassen – also wirklich! Ich verweigere mich all dem Rasierscheiß. Die Kosmetikbranche macht ohne mich auch genug Geschäft.
    Es war nicht einfach im Chor, weil ich allein da stand. Warum die Damen – oder soll man lieber von dämlichen Dämchen sprechen- sich vor den Haaren -außer am Kopf – ekeln, können sie nicht mal sagen.
    Wenn wir Frauen keine Haare außer am Kopf tragen dürfen dann dürfen die Männer ab sofort keinerlei Bart mehr haben. Basta. Hahahaha.
    Herrgott, sonst keine Sorgen oder was??

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  11. Iza

    Danke, endlich wird es angesprochen: Dieser „Lumber Sexual Look“ wird oft mit einem Freifahrschein für „echte Männlichkeit“ verwechselt. Ich küsse gerne Männer mit Bart. Ich würde niemals einen Mann küssen der einen Wildwuchs im Gesicht hat den er nicht pflegt, der eventuell riecht (und den er auch noch zelebriert).

    Gleiches gilt für Kopf- und Schambehaarung beider Geschlechter: Lasst wachsen wie ihr wollt, aber kümmert euch ein wenig drum.

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