Kategorie-Archiv: Lovely Lovelies

Joy Denalane & ihre ganz persönliche Session

– 17.05.2011 um 13.27 – Lovely Lovelies

Joy Denalane 2 800x533 Joy Denalane & ihre ganz persönliche Session

Lovely Lovelies können uns glücklich machen, sie können uns nachdenklich stimmen oder reflektieren lassen. Sie können sowohl für viele Menschen eine große Bedeutung haben oder nur einem selbst wichtig sein. Was wir aber alle mit den persönlichen Schätzen verbinden? Eine einzigartige Beziehung zu ihnen. Etwas zu schaffen, andere glücklich stimmen zu wollen und darauf mächtig stolz zu sein, kann also genauso zum Lieblingsstück avancieren wie Kindheitserinnerungen oder unsere ständigen Begleiter. Und somit Trommelwirbel und ein lautes Hallo an unsere wunderhübsche Jane No 7: Joy Denalane, die ihr selbstgemachtes Lieblingsstück gleich mit im Gepäck hat!

Man könnte schon fast sagen, ein Teenager-Wunsch der Janes geht in Erfüllung: Unsere Faszination zu der Sängerin begann nämlich bereits im Jahr 1999 als unsere geliebte Truppe um Max Herre für ihr Duett den richtigen Gegenpart aussuchten: Joy Maureen Denalane. „Mit Dir“ sollte nicht nur der absolute Sommerhit werden, er sollte sich auch für ewig in unsere Herzen singen. Nicht nur verträumte Mädchenherzen wurden berührt, allerorts wollten Mädels auch ausschauen wie Joy, ihre hübschen Korkenzieherlocken auf dem Kopf tragen und Typen wie Max Herre mit einer solchen Stimme bezirzen – aber es passierte mehr im Sommer ’99: auch Jungens konnten dem lässigen Liebeslied etwas abgewinnen, zumindest Max’ Part mitsingen und „Time of My Life“ bekam ernstzunehmende Konkurrenz.

Heute, 12 Jahre später, ist es noch immer diese Magie, die uns umgibt, wenn wir Musik von Joy Denalane hören und umso mehr haben wir uns gefreut, ein kleines Date in ihrem straffen Promo-Zeitplan zu ergattern und die Frau kennenzulernen, die uns schon mit 13 Jahren so verzauberte. Am vergangenen Freitag erschien Joys lang ersehnte Single “Niemand (Was Wir Nicht Tun)” aus dem mit Spannung erwarteten Album Maureen, dass am 20. Mai die Plattenläden stürmt. Hier findet ihr ein weiteres Mini-Interview von uns mit ihr und erste Infos zu ihrer musikalischen Reise. Heute aber soll es mal vordergründig nicht um die Arbeit gehen, sondern um die Person Joy Denalane. weiterlesen

Mia Bühler und ihr kleines Schwarzes

– 27.04.2011 um 14.43 – Lovely Lovelies

Mia BBB interview 20.01.2011 9 Mia Bühler und ihr kleines Schwarzes

Omas edle Broschen, die verranzten Turnschuhe, die uns schon durch so manch durchtanztes Festival begleitet haben oder das auf ewig geliebte Kuscheltier – jeder von uns hat sein ganz persönliches Lovely Lovely. Manchmal sind unsere Lieblingsstücke einfach nur schön anzusehen, andere hingegen können gar unsagbar praktisch sein und dürfen sich deshalb mit dem Prädikat „Persönlicher Schatz“ schmücken. Heute hat Mia Bühler die Wahl getroffen: Ihr Schatz ist das Kleine Schwarze.

Immer unterwegs. Immer mit einem riesig großen Lächeln im Gepäck und jede freie Minute beschäftigt. Wenn wir das Treiben von dem blonden Lockenkopf Mia Bühler beobachten, sind wir fest davon überzeugt, dass diese Lady niemals, ja wirklich niemals, schläft. Nicht nur, dass sie 2008 ihr Blog Uberding aus dem Boden stampfte und seither mit ihrer Truppe deutschlandweit unterwegs ist und uns dabei tagtäglich Stuttgart ein bisschen schmackhafter macht -nein, sie tippt auch fleißig auf ihrem zweitem Blog What’s heart, bei unseren Jungs von ArtSchoolVets! und neuerdings bei Jadicted. Obendrein modelt das hübsche Ding außerdem für Magazine und Kampagnen und hat sich ganz nebenbei auch noch selbstständig gemacht (hab ich noch was vergessen?!). Eine moderne Powerfrau, immer mit dem Ziel vor Augen, ihr eigenes Glück zu finden, Herzprojekte auf die Beine zu stellen und schneller zu sein als jede Internetverbindung. Denn das Netz ist ihre Leidenschaft und sicherlich ein Stück weit auch ihre Heimat. Gut für uns, denn ohne die zauberhafte Mia Bühler wäre die tägliche Dosis Internet sicherlich nur halb so schön.

„Mein Lovely Lovely ist mein kleines Schwarzes. In diesem Fall: Das typische Notizbuch von Moleskine und hier in meinen Händen, die Ausgabe ‘Berlin’. Ich habe hier drin also nicht nur U-Bahn-Pläne und den gesamten Stadtplan, sondern auch ganz viel Platz für Notizen – für tolle Restaurants, gute Hotels und Dinge, die mir besonders gefallen! Ich hab’ das Notizbuch, weil ich zwar recht oft in Berlin bin, aber hier einfach nie so richtig durchchecke. Es war ein kleines Geschenk zu Weihnachten und nun kann ich mich so langsam in dieser Stadt zurechtfinden und Wichtiges sofort niederkritzeln. Ich mach das nicht gerne mit dem iPhone, weil ich es einfach immer noch bevorzuge, von Hand zu schreiben – ich finde es persönlicher und es liegt mir einfach mehr am Herzen. Bei Verlust würde natürlich die absolute Orientierungslosigkeit eintreten und mein Herz würde bluten, aber upgedatet wird das Wichtigste natürlich meist noch digital“. weiterlesen

Alina von Frida Gold und ihre Wollmütze

– 01.04.2011 um 10.40 – Lovely Lovelies

Frida Gold 1 Alina von Frida Gold und ihre Wollmütze

Lieblingsstücke beherbergen wir gar nicht so viele, wenn wir mal genauer darüber nachdenken. Natürlich liegt uns vieles am Herzen, aber den Status „Nicht ohne leben können“ verleihen wir nur wenigen Dingen. Manchmal sind es besondere Gebrauchsgegenstände, in Ehren gehaltene Erbstücke oder Lieblingsplätze, die uns irgendetwas geben, was andere eben nicht schaffen. Oft haben wir zig Sachen, die wir schätzen und lieben, aber dieses eine ist das ganz wichtige, welches wir nicht mehr hergeben mögen. Genauso geht es auch unserer Jane No. 5, die ihr Lovely Lovelies gleich auf ihrem Kopf trägt: Ihre Lieblingsmütze.

Alina Süggeler ist Frontfrau, Songtexterin und hübscher Mittelpunkt ihrer Band Frida Gold. Die 25jährige fiel uns nicht erst auf der Fashion Week in Berlin auf und vor die Linse, sondern tappste bereits für die H&M und Lanvin Kollaboration für Highsnobiety über unseren Bildschirm. Mit ihrer Band, deutschen Texten und ganz viel Pop lässt sie gerade das ein oder andere Tanzbeinchen zappeln und startet mit ihrem ersten Album Juwel durch. Und während Frida Gold geradewegs dabei ist, das Pop-Himmelchen zu erklimmen, treffen wir uns mit der Frontfrau in der wunderhübschen Lounge des Michelberger Hotels in Friedrichshain, trinken munter Kaffee und mümmeln die noch warmen Croissants. Denn hier geht’s heute ausnahmsweise mal nicht um die Arbeit und die Band, sondern um die Musikerin Alina und darum, mehr von ihrer Person zu erfahren und zu sehen, was ihr liebstes Lieblingsstück ist.

„Mein Lovely Lovelies ist definitiv meine Mütze! Ich bin einfach mützensüchtig. Ich liebe es, etwas auf dem Kopf zu tragen und habe schon wirklich fast ein Problem damit, wenn ich ohne Kopfbedeckung das Haus verlasse. Ich fühl’ mich dann schon fast nackt! Ich habe auch wirklich fast ausnahmslos nur Bad Hair Days – ein Tag, an dem ich mich mit meinen Haaren so vollkommen gut fühle, ist wirklich selten. Dementsprechend brauche ich diese Mützen und bin schon quasi auf sie angewiesen! Und diese, die ich trage, ist einfach ein ganz wunderbares Exemplar, wie ich finde. Ich habe sie schon seit fast zehn Jahren, und habe sie damals auf einer Party im Jugendzentrum einfach irgendjemandem abgeluchst. Sie ist sogar selbstgestrickt – ich kenn den Typen zwar nicht mehr, aber das ist mir noch in Erinnerung geblieben. Seitdem trage ich sie aber auch in Ehren. Es ist speziell diese Mütze, die mir so sehr am Herzen liegt und es fällt mir fast schwer, andere Mützen zu tragen. Schnitt ist toll, Farbe großartig – sie ist einfach nur perfekt für mich. Ich habe einfach so ein großes Glück mit dieser Mütze gehabt!“ weiterlesen

Joko Winterscheidt & sein Fußballtrikot

– 16.02.2011 um 16.50 – Lovely Lovelies

Joko5 Kopie 513x384 Joko Winterscheidt & sein Fußballtrikot

Manchmal ist uns gar nicht mehr bewusst, wie viel uns unsere Lieblingsstücke, diese kleinen gut verstauten Schätze, bedeuten. Weil wir sie längst als selbstverständlich erachten, weil sie uns seit Kindertagen begleiten, weil wir sie manchmal gar nicht mehr auf dem Schirm haben. Aber keine Sorge, dafür sind die Janes ja da. Immer wieder erinnern wir unsere Lieben an ihre wunderbarsten Lovely Lovelies und bitten um Erklärung. So auch diesmal, im Interview mit unserem ersten John!

Joachim aka „Joko“ Winterscheid gehört seit 2005 zum festen Inventar von MTV und moderierte sich von dort an mit seinem Charme und einer besonders großen Portion Ironie in unsere Herzen. Und obwohl er immer wieder betont, dass er einen ganz stinknormalen Beruf ausübt, klingt sein Werdegang fast wie der perfekte Lebenslauf: Zuerst steht er bei Fernsehkoch Tim Mälzer hinter der Kamera, später landet er über Markus Kafka bei MTV und heute ist der 32jährige neben Klaas und Palina festes WG-Mitglied der MTV Home-Crew. Hin und wieder nimmt er aber auch dort Reißaus und tingelt auf Pro7 rum. In erster Linie geht es hier aber nicht um den Moderator Joko, sondern um ihn, den Menschen Joko und um das, was ihm lieb ist: Sein allererstes Fußball-Trikot.

Joko sammelt uns auf der Straße ein, um gemeinsam mit uns ein ruhiges Plätzen zum Quatschen zu finden. Wir nehmen Platz in einem Café, um bei Kaffee und Kakao mal genau zu erfahren, was unser erster John für uns bereithält.

„Mit sechs Jahren habe ich dieses weiße T-Shirt, auf das irgendjemand mehr oder weniger selbstständig Borussia Mönchengladbach gedruckt hat, von meiner Schwester geschenkt bekommen, weil sie unbedingt einen Fußballer aus mir machen wollte. Leider musste sie irgendwann feststellen, dass aus ihrem Plan nichts wird. Obwohl sie mich beim Fußball spielen immer gewinnen ließ und mir somit wahnsinniges Talent bescheinigte, wurde ich im Verein nur als Torwart eingesetzt. Für’s Feld war ich einfach zu schlecht. Im Training lief’s da ganz gut, im ersten Spiel habe ich dann auch nur 18 Tore durchgelassen. Nichtsdestotrotz ist die Bindung unheimlich groß zu diesem “Trikot”. Allein, dass ich es mit 32 noch habe, zeigt das wohl am besten – das Teil ist mindestens 25 Jahre alt! Meine Neffen haben es schließlich bekommen, weil sie beide Bayern München Fans waren, wie das eben bei Menschen so ist, die keine Ahnung von Fußball haben, und ich musste es ihnen schenken, damit sie was vom Onkel haben. Und glücklicherweise sind sie jetzt auch Gladbach Fans.

Das Trikot wartet natürlich jetzt auch auf einen neuen Träger. Da ich ja seit sieben Monaten stolzer Vater einer Tochter bin wird die das natürlich auch ständig tragen – sehr zur Freude meiner Freundin, die davon noch nichts weiß! Und sobald dann mal ein Sohnemann am Start ist, wird er das natürlich auch ständig tragen. Es ist das Erbstück der Familie!“ weiterlesen

Susanne Wuest & ihre Marillenmarmelade

– 03.01.2011 um 11.53 – Lovely Lovelies

SusanneWuest4 Susanne Wuest & ihre Marillenmarmelade

Wenn wir mit kleinen Dinge mehr verbinden, als bloß irgendeine Erinnerung. Wenn diese zu Schätzen avancieren, in die wir Herzblut und Liebe stecken und die uns Kraft und Ruhe schenken, dann können wir von unseren ganz besonderen Lovelies sprechen. Jeder hegt und pflegt seine ganz persönlichen Lieblingsstücke – und wir wollen sie euch vorstellen!

Wir kennen die junge Schauspielerin Susanne Wuest aus Filmen wie Max Schmeling neben Henry Maske oder im Film Carlos der Schakal. Schon ganz früh wusste die blonde Österreicherin, die 2005 als Nachwuchsschauspielerin für den Undine Award nominiert wurde, was sie einmal werden möchte: Schauspielerin. Und um diesen Traum durchzusetzen, war ihr keine Mauer zu hoch, keine Entfernung zu weit und kein Weg zu steil. Stärke beweisen und hinter seinen Träumen stehen. Zielgerichtet nach vorne Blicken und sich von keiner noch so schroffen Erschütterung vom Kurs abbringen lassen – so könnten wir ihr Lebensmotto beschreiben. Selten haben wir eine Frau getroffen, die so viel Stärke, Persönlichkeit und gleichzeitig Herzblut und Leidenschaft ausstrahlt wie Susanne Wuest. Um ihren Beruf geht es heute aber ausnahmsweise mal nicht direkt, sondern um die Person und um das, was sie uns mitgebracht hat: Symbolisch für ihren Obstgarten – ein Gläschen selbstgemachte Marillen-Rum-Marmelade und gleichzeitig ein Geschenk für die Janes!

„Es ist dieser Garten, indem ich so viel Zeit verbringe, selber Obst und Gemüse anpflanze und sozusagen auftanke. Ich wollte euch etwas Persönliches mitbringen, nicht irgendetwas, was nur irgendwie daher kommt, sondern etwas, womit ich wirklich was verbinde und wo viel Zeit und Leidenschaft verbracht habe – daher das Gläschen Marmelade. Ich kenne quasi jede kleine Marille selber, die dort drin steckt, habe sie bio gezüchtet und mit Liebe gehegt und gepflegt. Dieses kleine Gläschen ist symbolisch zu betrachten. Es macht mich ein Stück weit aus und ich liebe es, Zeit im Garten und in der Küche zu verbringen. Wir leben in einer Zeit, in der es einen Überfluss an Dingen gibt und du einfach nicht weißt, was noch gut für dich ist. Ich habe dieses kleine Gläschen aber selber befüllt und weiß, was darin ist – eine gute Marillenmarmelade.“ weiterlesen

Romina Mann & ihr Mops

– 10.12.2010 um 10.11 – Lovely Lovelies


Rominaneu Romina Mann & ihr Mops

Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die es so besonders machen. Gegenstände, Personen oder Orte, mit denen wir tolle Momente verbinden und die schöne Erinnerungen in uns wach rufen. Dann gibt es wiederum alltägliche Begegnungen und Lovelies, die wir manchmal als selbstverständlich erachten, uns aber gerade deswegen jeden Tag aufs Neue bereichern. Dürfen wir vorstellen: Amadeus. Der kleine Schatz von Romina Mann.

Seit 2008 ist die junge Berlinerin Romina Mann im Auftrag von Berlin Fashion TV auf der Suche nach neuen Shops in Berlin, die sich in unscheinbaren Hinterhöfen verstecken, neu aufgemacht wurden oder mit ganz viel Herzblut betrieben werden und kleine Schätze beherbergen. Neben ihrer Moderation “Shop of the Week” bei Berlins wunderbaren Internet und Mode TV studiert die 25jährige noch Modejournalismus an der AMD Berlin – immer mit dabei: Ihr kleiner Mops Amadeus.

„Warum der Kleine mein Lovely Lovelies ist? Ganz einfach, weil er der beste Begleiter und gleichzeitig ein wunderbarer Kumpel ist. Viele Leute denken immer, Hunde sind so etwas wie ein Kinderersatz, aber das ist ja auch vollkommen Bullshit – für mich ist es einfach eine Art Weggefährte. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und wollte auch schon immer einen Mops haben – und durch die Loriot Sketche über diese kleinen Hunde stand für mich schon als 5jährige fest: ich will genau so einen Mops! Als ich Amadeus bekommen habe, passte er auf meine Hand und war höchstens ein paar Zentimeter groß, konnte sich kaum bewegen und ist auf meiner Hand eingeschlafen – da war’s auch schon um mich geschehen. Es war zauberhaft ihn aufwachsen zu sehen und gleichzeitig so toll, festzustellen, was da für eine Bindung heranwächst. Ich sehe das alles natürlich mit einem Augenzwinkern, denn es ist immer noch ein Hund. Und so wird er auch behandelt: Ein Begleiter eben. Es dreht sich also nicht alles um ihn, sondern: er geht mit mir meinen Weg.“ weiterlesen

Julia Stelzner & ihr Eddie

– 12.11.2010 um 8.56 – Lovely Lovelies


julia+katze Julia Stelzner & ihr Eddie

Jeder von uns hat ein Lovely Lovely – und aus diesem Grund machen wir uns weiter auf die Suche nach bedeutenden Fundstücken, Herzensdingen und anderen Schätzen. Und so auch dieses Mal: Julia Stelzner stellt uns ihr persönliches Lovely vor.

Neben ihrem Blog, arbeitet die 29-Jährige in einer Werbeagentur, schreibt seit Februar freiberuflich für das Mode-Mag Achtung und interviewt regelmäßig interessante Menschen für Freunde von Freunden und ist dort ebenfalls für die Modethemen zuständig.
Nach dem Abi in der Kleinstadt findet sich Julia Stelzner in Düsseldorf wieder, um dort Politik und Geschichte zu studieren. Ein kleiner Zwischenstopp in Berlin soll nicht ihr letzter sein, denn kurz nach ihrem halbjährigen Abenteuer New York zieht es sie in Deutschlands lebhafteste Stadt zurück: Berlin.

Und dort treffen wir sie auch. Draußen vor der Tür wird es immer frostiger, drinnen und mit dem Tritt durch die Tür wird uns gleich muckelig warm. Uns empfängt eine gut gelaunte und herzliche Julia, die uns ihr Lovely zeigen möchte: Ihren Kater Eddie.

„Ich habe mich natürlich vorher in der Wohnung umgesehen, was mir hier am wichtigsten ist. Und ja, es gibt da sicher die Lieblingshandtasche oder die heiß geliebten Schuhe und dürfte ich mich schon glückliche Besitzerin eines „Utensilo“ von Vitra nennen, hätte ich das vielleicht genommen als Lovely Lovely. Aber so entscheide ich mich für Eddie, meinen Kater. Er ist einfach immer da, wenn ich abends nach Hause komme, wenn ich mal alleine bin – vor allem, wenn ich an das vergangene Jahr denke, in dem ich die meiste Zeit von zu Hause aus gearbeitet habe, hat er mir beste Gesellschaft geleistet, auch wenn das nicht immer ganz so komfortabel war, wenn er sich beispielsweise beim Schreiben halb über die Tastatur gelegt hat, sodass ich kaum tippen konnte…“ weiterlesen

Jessica Weiß & ihre Kinderschuhe

– 29.09.2010 um 16.00 – Lovely Lovelies

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Die  Plattensammlung, das geliebte Schmuckkästchen von Oma, oder die alte Bank im Stadtpark – Jeder von uns hat ein Lovely Lovely. Einen Ort, an den wir immer wieder zurück kehren, kleine Schätze, die wir niemals hergeben würden. Ein Lieblingsstück, dass uns so sehr am Herzen liegt, dass wir ihm große Krokodilstränen nachweinen würden.

2007 gründete Jessica Weiß den heute erfolgreichsten deutschen Modeblog Les Mads. Aber die Arbeit schieben wir an dieser Stelle für einen kurzen Moment beiseite. Es geht um Jessie. Nicht um das Gesicht von Les Mads, sondern um den Menschen dahinter. Und um das, was sie gern hat: ihre allerersten Kinderschuhe.

“Eigentlich habe ich keine Gegenstände, an denen ich extrem hänge oder denen ich nachheulen würde, wenn sie abbrennen würden. Alles, was mir wichtig ist, liegt auf anderen Ebenen. Meine Kinderschuhe sind das einzige, was ich wirklich immer mitgenommen hab, wenn ich umgezogen bin. Ich glaube, irgendwo noch meine Milchzähne aufbewahrt zu haben… aber das war es dann auch schon und eigentlich braucht die ja auch kein Mensch. Die Elefanten-Schühchen, die hab ich immer mitgenommen und sie bekommen auch immer ihren eigenen Platz.  Ich habe sie bei Umzügen mitgenommen, weil das etwas ist, was man nicht wegschmeißen kann. Normalerweise kann ich mich von Dingen trennen… Vielleicht weil meine Mutter auch nie viel aufbewahrt hat von sich. Schade, denn wenn ich jetzt daran denke, welche Klamotten ich jetzt noch von ihr tragen könnte! Aber die Schuhe,  die hat sie aufbewart. Da muss ich meinen Eltern danken – und das muss ja auch honoriert werden. ” weiterlesen