Schlagwort-Archiv: AGL Shoes

OUTFIT //
Blumen für die Füße von AGL Shoes

07.07.2016 um 12.23 – Outfit Wir

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Bevor hier jetzt jemand in Schockstarre ob des reichlich kurzen Rocks gerät – ist beim Rumturnen vor dem Garagentor hoch gerutscht und niemand hats beim schnellen Schnappschuss vor der Mittagspause gemerkt. Im echten Leben ist der Minirock zwar trotzdem noch mini, aber durchaus tragbar. Jedenfalls erfreue ich mich heute so oder so viel mehr an meinen neuen Schuhen, der Fußkleid-Tick hält ganz offensichtlich also weiter an und auch von meinem „Mehr-ist-mehr“-Credo komme ich nicht los, jedenfalls sofern wir über Boots reden. Ich bin fast im Dreieck getanzt als das Paar von AGL Shoes plötzlich in meinem Vestiaire Collective Feed aufloppte, seit dieser geblümten Winter-Stiefel, die ich mir im letzten Jahr dank eines Sales zulegte, schaue ich nämlich immer mal wieder nach, was das italienische Label und so kredenzt. Die Herbstsaison wird jedenfalls schön, sehr schön sogar, offline kann das Ganze zum Beispiel schon in den Galeries LaFayette in Berlin bestaunt werden.

Ansonsten habe ich mich heute ein wenig mit dm Wetter vertan, bevor ich Lio von der Kita abhole, muss ich mich aber ohnehin noch in gemütliche Jeans schmeißen, heute wird nämlich getobt. Bis dahin weichen die obigen Boots allerdings nicht mehr von meiner Seite, das ist ganz große Liebe! weiterlesen

OUTFIT // Into the woods

13.01.2016 um 10.29 – Outfit Wir

and other stories kart kleid Alles in meinem Leben ist gerade das, was man unter normalen Umständen wohl als stürmisch bezeichnen würde, viele Dinge, die jahrelang wie selbstverständlich zu meinem Alltag gehörten, sind plötzlich nicht mehr da, Gewohnheiten mussten über Bord geworfen werden, die Routine hat sich verändert. „Things that don’t change die“, sagt man und womöglich ist was Wahres dran. Die Vorstellung des Loslassens vom liebgewonnenen Stillstand und des unbekannten Neuen haben mir eine Scheißangst eingejagt – bis ich plötzlich mittendrin stand im wilden Leben, das mich wider aller Erwartungen nicht umzubringen, sondern entspannter zu machen scheint. Und mutiger. Vor ein paar Monaten war es Henry David Thoreau, der mir mir seinem Buch „Walden“ einen ersten Schubs verpasste. Die unaufhörliche Aufregung und Sorge vieler Menschen ist eine fast unheilbare Krankheitsform. Wir übertreiben die Wichtigkeit von allem, was wir tun, und wie vieles geschieht doch ohne uns.“ Ich habe mir nach über 300 Seiten in den Wäldern mehr als diesen Satz hinter die Ohren geschrieben. Aber dazu später mehr.

Ulkig ist jedenfalls die Tatsache, dass sich meine Kleidung  häufig meinen Gedanken anpasst, aber das kennen wahrscheinlich die meisten von euch. Heute also Holzfällerin – vielleicht schaffen Sarah Jane und ich es 2016 sogar endlich, auf Pilzjagd zu gehen. weiterlesen