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Shopping // Budget Buys
– die schönsten Früh-Herbst-Schuhe

22.09.2016 um 10.49 – Schuhe Shopping

budget buys shoesIch brauche hier ja nicht flunkern, in meinem Schrank stehen mehr als eine Handvoll Designerschuhe und jedes einzelne Paar hüte ich wie meinen Augapfel. Ich plädiere auch immer noch für Qualität statt Quantität, aber, so ehrlich muss ich auch sein: Manches Mal, wenn ich loszog, um mir einen kleinen materiellen Fuß-Wunsch zu erfüllen, kam ich mit leeren Händen und hängenden Mundwinkeln zurück, denn wer Kleidung kann, kann noch längst nicht automatisch Schuhwerk. Schön anzusehen mögen all die Kreationen der großen Markennamen ja sein und meist steht die Qualität der Optik ebenfalls in nichts nach, aber manchmal eben schon. Und das für Preise, die einem die Ohren schlackern lassen. Besonders in Hinsicht auf solche Modelle, die nicht permanent durch den Alltag getragen werden, sollte man also abwägen. Und gleichzeitig darauf achten, der Verlockung des Überflusses nicht auf den Leim zu gehen. Da bin ich selbst nämlich auch sehr gut drin.

Gerade jedenfalls finden wir bei & other storiesBabies“ wie wir sie von Saint Laurent kennen, H&M Studio hat sich dem Vetements-Stiefel angenommen und Mango schaut sich ein paar Winterboots bei Céline ab. Immerhin kopiert man nicht so frech, dass es weh tut. Trotzdem: Ob wir es hier mit Unverschämtheiten oder der legitimen Demokratisierung der Mode zutun hab, bleibt ein anderes, ewiges Streit-Thema. Entscheiden müsst ihr das selbstredend ganz allein. Wenn es aber um die obigen Schuhe geht, gehöre ich persönlich Team #erlaubt an; in meinem eigenen Einkaufskorb tummeln sich gerade schon die schwarzen Laofer samt runder Schnalle von Mango und in Gedanken trage ich bereits dicke Socken und Karo-Hose wie im Lookbook dazu. Trotzdem wichtig: Noch eine Nacht über die Entscheidung schlafen, dann kann (fast) nichts schief gehen. weiterlesen

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Das Kleid à la Céline von H&M Trend

01.08.2016 um 11.00 – Mode Shopping

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Was Phoebe Philo da über die Jahre als Chefdesignerin von Céline erschaffen hat, lässt sich kaum erklären und schwer in Worte fassen. Nennen wir dieses sagenhafte Phänomen rund um ein neues, starkes Frauenbild, um Makel, die Schönheit bedeuten und edle Stoffe vielleicht einfach „modische Hypnose.“ Keine Ahnung nämlich, ob das, was die in Paris geborene Britin anpackt, wirklich ausnahmslos so magisch und schön sein kann, wie es mir und ganz offensichtlich auch dem Rest der Welt vorkommt. Beim Betrachten des obigen Kleides aus der aktuellen Saison schwant mir jedoch einmal mehr, dass dem tatsächlich so ist.

Es grenzt nun zwar an Blasphemie, ein weißes Stück Stoff aus der Schmiede des Fast Fashion Riesen H&M als ebenbürtig zu bezeichnen, aber immerhin lässt sich doch erahnen, bei wem da abgeschaut wurde. Fest steht außerdem: So ein Sommerkleid zu schwarzen Boots und knallrotem Lippenstift ist ohnehin eine Wahnsinns-Idee. Ich schwöre derzeit übrigens auf Lippenfarbe von Topshop: weiterlesen

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Ports 1961 vs. Asos Slip Ons

10.02.2016 um 14.24 – Schuhe

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Das kanadische Label Ports 1961 hat sich spätestens mit seiner Resort 2016 Kollektion einen ganz schön großen Platz auf unserem Mode-Radar gesichert. Zu den prominentesten Fans zählen derzeit etwa Jeanne Damas oder Patricia Manfield und das wohl nicht zuletzt aufgrund anbetungswürdiger Prinz-Blusen aus Seide. Aber vor allem die extrem einprägsamen und Céline-esque geknoteten Slip On-Sneaker sah man schon lange vor dem eigentlichen Release-Datum durch etliche Social Media Kanäle schleichen. Anfangs war ich skeptisch, Schuhe dieser Art lösen in mir für Gewöhnlich eher Jeezy-Assoziationsketten inklusive passendem Bling-bling-Rap-Soundtrack aus. Jetzt hingegen ahne ich langsam, dass ich auf mein Herz aufpassen sollte, sonst verliere ich es am Ende noch an das dreißigste Paar Turnschuhe.

Wie sooft kommt es nämlich auch diesmal auf das richtige Kombinationsgeschick an. Und das hat Ports 1961 selbst schon ganz schön gut raus – wenn der Stil einer klugschönen Galerie-Besucherin auf straßentaugliches Laissez-Faire trifft, habe ich nichts mehr zu meckern. Ganz im Gegenteil sogar. Wie schön, dass wir dank Amèlie nun von einer überaus erschwinglichen Asos-Alternative wissen: weiterlesen