Ich weiß überhaupt nicht, wie oft ich jetzt schon über dieses Video gestolpert bin. Jedenfalls waren es einige Male. Bis gerade eben war ich vom Anblick der Produktion eines Chanel Jäckchens allerdings eher gelangweilt als begeistert. Schließlich sind wir alle ja nicht vollends auf den Kopf gefallen – dass ein 1000€ Stück im besten Fall eben sehr detailverliebt und mit äußerster Präzision hergestellt wird, war uns doch zumindest im weitesten Sinne klar. Aber heute, da hat es mich gepackt. Das ist schon wirklich verdammt viel Arbeit. Und bewundernswert obendrein. Oder sagen wir eher: All jenen, die das kleine Filmchen bisher noch nicht gesehen haben, möchten wir es auf keinen Fall vorenthalten.
Da werden sorgfältig Linien gezogen, Nadeln gesetzt, es wird vorgenäht und ausgeschnitten. Und irgendwann ist das kostbare Wunderwerk vollbracht: Das traditionsreiche Jäckchen ist bereit für den Verkauf. Seit Mitte der 20er war es noch Madame Coco höchstselbst, die Hand anlegte an ihren Entwürfen, heute erlernen die talentiertesten Schneiderinnen weltweit das Geheimnis des französischen Luxushauses, so sagt man. Da schließen wir uns doch gleich mal Maries Frage an: Wären wir nach dieser kurzen Einführung in das Handwerk Chanels bereit so viel Geld für eine einzige Jacke auszugeben? Ich fürchte, Nachdenken hilft da nicht. Denn wer ein derartiges Budget in petto hat, den kümmern wohlmöglich auch noch höhere Preise nicht die Bohne. Für alle anderen gilt: Weiterträumen. Was uns aber doch sehr interessiert: Nehmen wir den Machern dieses Clips die uns suggerierte perfekte Atelier-Welt wirklich ab? Ich weiß ja nicht. Aber ich bin auch manchmal viel zu skeptisch. Vertrauen wir dem Medienwirbel heute also einfach mal ganz widerstandslos und erfreuen uns an den unerreichbar schönen Dingen des Lebens. Weiterlesen »
Als das französische Modeunternehmen Chanel im Jahr 1914 geboren wurde, ahnte noch niemand, dass Gründerin Gabrielle Bonheur Chanel, genannt Coco, die Kleiderwelt schon bald auf den Kopf stellen würde. Ihr Ziel war die Befreiung der Frau, deren Unabhängigkeit von einer maskulin dominierten Gesellschaft. Um ihren Traum von der selbstbestimmten Dame des 20. Jahrhunderts umsetzen zu können, benötigte sie kaum mehr als ein cleveres Köpfchen, ein bisschen Geschick und eine Prise Mut.
Statt aber auf extreme Rebellion zu setzen, leitete La Mademoiselle ihren Siegeszug äußerst galant ein: Sie setzte zwar voll und ganz auf eleganten Chic, bediente sich dabei aber an der Garderobe des Mannes. Uniformknöpfe, Tweed und kragenlose Jäckchen – Chanels Look spielte ganz subtil mit den Geschlechterrollen, war bequem und vor allem eins: robust. Die in Cocos Entwürfen gekleidete Frau war zwar höchst attraktiv (und das sollte sie auch sein, schließlich liebte die Modeschöpferin selbst lockere Verbindungen mit diversen Herren sehr), musste ihren Körper dabei aber nicht unter den Scheffel der Fleischbeschauung stellen. Weiterlesen »
Über dem Traditionshaus Chanel liegt dieser magische Schleier, der uns dieses berühmt berüchtigte Whaow immer wieder entlockt. Eine Erfolgsgeschichte einer jungen Frau namens Coco Chanel, deren Klasse und Mythos noch heute in allen Chanel Kollektionen lebt – weiterhin umgesetzt und stetig ikonisiert seit den 80ern von Karl Lagerfeld.
Für sein neuestes Tribut an die Grand Dame fotografierte Lagerfeld mehr als 100 Persönlichkeiten in Coco’s legendärer schwarzen Jacke, die bereits in den 50er Jahren zu einem Must have avancierte. Karl interpretierte sie stets ein bisschen neu – aber immer unter der Prämisse, sie in ihrem Sinne zu designen und den Zauber so weiter am Leben zu halten. In seiner neuesten Hommage also, steht das Jäckchen ganz im Vordergrund der Aufnahmen – hängt mal lässig über Vanessa Paradis‘ Schulter oder wird von Sarah Jessica Parker als lässiger Kopfschmuck ausgeführt. Weiterlesen »
Hättet ihr euch Coco Chanels Appartement so vorgestellt? Wir irgendwie schon, wenngleich ihre Designs alles andere als überladen waren. Ein gemütlicher Rückzugsort war es, dieser Ort in der 31 Rue Cambon in Paris, in dem sie lauter Schätze und Fundstücke speziell aus orientalischen Ländern beherbergte. The Coveteur hat selbstverständlich noch mehr Bilder und ein paar interessante Fakten für euch. Zum Beispiel Karl Lagerfelds Inspirationsquellen für seine Kollektionen für das Traditionshaus, die wir in Gabrielle Bonheur Chasnels Appartement zuhauf aufstöbern können. Hier geht’s lang!
Coco Chanel gilt noch heute, 40 Jahre nach ihrem Tod, als die Grande Dame der französischen Modewelt. Kaum ein Designer beeinflusste die Haute Couture im 20. Jahrhundert so sehr wie das ehemalige Waisenkind, das vom Taugenichts zum Ausnahmetalent wurde, um schließlich ein Imperium immensen Ausmaßes zu schaffen. In den 20ern kreierte die geborene Gabrielle Bonheur Chasnel das “Kleine Schwarze” und brachte Chanel N°5 auf den Markt, nachdem sie bereits einige Jahre zuvor als “Wegbereiterin einer funktionellen Damenmode” agierte, in den 50ern folgten die charakteristischen Tweed-Kostüme. Sie ist und war zweifelsohne eine der ganz Großen. Eine Frau, die von ihrer Nachwelt bewundert und geliebt wird, die als schwarzhaarige Ikone in etlichen Mädchenzimmern hängt. Nun soll es vorbei sein mit dem schönen Schein – führte Coco Chanel ein Doppelleben als Nazi-Spionin?
Die Gerüchteküche ins brodeln gebracht hat dieser Tage Hal Vaughn, seineszeichens amerikanischer Journalist, der in seinem neuesten Werk “Sleeping with the enemy – Coco Chanel’s secret war“ behauptet, Madame Chanel habe nicht nur eine intime Beziehung zu einem Nazi-Spion gehabt, sondern sei zudem auch selbst vom deutschen Geheimdienst rekrutiert worden – eine mögliche Tatsache, über die wohl niemand mehr so recht nachdenken wollte. Bis zu ihrem ihrem Tod 1971 hatte die Grand Dame bereits jegliche Mutmaßung über ihre antisemitische Vergangenheit dementiert, woraufhin es lange Zeit still um derartige Theorien wurde. Weiterlesen »
“Too much may not be enough” – unter diesem Thema wurde am gestrigen Abend im französischen Städtchen Antibes an Riviera, genauer gesagt im luxuriösen Hotel du Cap, die berühmte Chanel Cruise Collection präsentiert. 2012 geht es für Karl Lagerfeld wieder ein Stück zurück zu den Ursprüngen Coco Chanels – denn nicht nur die Einladung zierte das Gesicht der Grand Dame, sondern auch Lagerfelds Stücke besinnen sich auf ihre Anfänge als Modeschöpferin, als sie inspiriert von Männermode sportlichere Kleidung schuf. Lagerfelds persönliche Note, ein Hauch von Sommer und französischer Reviera tun ihr Übriges und heraus kommt eine sehr tragbare und luftige Kollektion – besonders präsent: Sommerkleider und Badeanzüge. Mehr brauchen wir an heißen Tagen ja auch schließlich nicht.
Aber was wäre eine Chanel Präsentation, wenn nicht auch die Namensliste der Gäste schon eine News allein wert wären? Eben, keine Karl Lagerfeld Veranstaltung. Der Meister rief und neben der Modelriege Karolina Kurkova, Siri Tollerød, Julia Saner, Baptiste, Natasha Poly, Abbey Lee Kershaw und Stella Tennant, folgten auch Chanel Gesichter Rachel Bilson, Alexa Chung, Vanessa Paradis, Carine Roitfeld und Blake Lively der Einladung. Weiterlesen »
Als ich heute Nachmittag in die Redaktion geschlendert kam, saß dort eine strahlende Sarah, von der ich meinen Blick gar nicht mehr abwenden wollte. An einem grauen Samstag wie dem heutigen trotzt sie dem Einheitsbrei mit ihrer neusten Errungenschaft, einem brombeerfarbenen Lippenstift von Chanel. Weiterlesen »
This is Jane Wayne ist ein Herzprojekt. Ein Projekt aus Berlin für die Janes allerorts, das News, Features, Blogs, Interviews und Streetstyles zu einer umfangreichen Präsenz vereint. This is Jane Wayne sind Nike & Sarah. Zwei Autorinnen, die sinnieren und informieren über Mode, Musik und Menschen, Kunst und Kultur und im Eigenversuch Getestetes. Mehr
fashionpuppe.com wurde von Anna Frost 2007 ins Leben gerufen und richtet sich an Mode-Süchtige, Beauty-Lover und Schuh-Fanatiker, die nicht das Gewöhnliche suchen. Mit Ecken und Kanten aber immer mit einer gewissen Portion Charme und einem Augenzwinkern. Mehr
Shopping-Guides, Jungdesigner-Portraits, Outfits und Event-Berichte - wenn Katharina Charpian nicht gerade die Seiten von bekannten Modemagazinen wie COUCH, BLONDE oder Material Girl füllt, postet die 26-jährige Modejournalistin auf ihrem Blog I♥PONYS Magazine fast täglich aus ihrem persönlichen, oft skandinavischen, Modekosmos. Mehr
TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr