Schlagwort-Archiv: Miranda July

Neues von Miranda July //
Kurzfilm & “SOMEBODY APP” feat. Miu Miu

– 29.08.2014 um 10.03 – box2 Technik

mirandy july somebody app Neues von Miranda July // <br/> Kurzfilm & SOMEBODY APP feat. Miu Miu Dass man mich irgendwann einmal für eine App begeistern könnte, schien mir bis gestern Abend in etwa so absurd wie damals zu Schulzeiten eine Eins in Mathe. Was ich bei meiner Rechnung allerdings nicht bedacht hatte, waren unvorhersehbare Faktoren, wie beispielsweise das Treiben von Menschen wie Allround-Künstlerin Miranda July, die ja durchaus imstande sind, die Dinge dann und wann heftig auf den Kopf zu stellen. Und genau so ist es jetzt passiert: In Zusammenarbeit mit der Luxusmarke Miu Miu entwickelte Miss July eine App, die nur bedingt praktisch, dafür aber überaus herzerwärmend daher kommt.

“Texting is tacky. Calling is awkward. Email is old. Next time try…” … SOMEBODY – Kunstprojekt, Sozialstudie, App. Ein Nachrichtendienst, der auf Fremde setzt. Und Mut. Und diese kleine Portion “Miteinander”, die wir sonst sooft vermissen. weiterlesen

Neues Projekt von Miranda July: “We think alone”

– 09.07.2013 um 15.37 – Allgemein box3 Kunst

mirandajuly 554x396 Neues Projekt von Miranda July: We think alone

Miranda July war in den vergangenen Jahren so derart aktiv und geniehaft unterwegs, dass wir langsam kaum mehr mitkommen. Erst präsentiert die Künstlerin, Autorin und Produzentin während der Berlinale 2011 ihren zweiten Langfilm “The Future” und toppte damit beinahe “Me and you and everyone we know“, dann faszinierte sie mich mit ihrer Kurzgeschichten-Sammlung “No one belongs here more than you“, das zum gleichnamigen Kunstprojekt gehörende Buch “Learning to love you more” liegt inzwischen ebenfalls auf meinem Wohnzimmertisch und im feministischen Video-Beitrag “You Don’t Own Me” ist Miranda ebenfalls zu sehen.

Diesmal gibt’s einen Newsletter als Kunstprojekt. Natürlich keinen x-beliebigen, sondern einen, der die Dinge in Zeiten der Datensammlung durch den US-Geheimdiesnt NSA und der Jagd auf Edward Snowden auf eine ganz eigene Art und Weise beleuchtet: Die wöchentliche Mailings von “We think alone” befriedigen unsere Lust am Voyeurismus, spielen mit Privatsphäre-Regeln und stellen uns vor die große Frage: Interessiert uns das, was fremde Menschen treiben wirklich? Ja, leider. Denn mit der Newsletter-Anmeldung erhalten wir künftig ein Mal pro Woche eine Nachticht aus dem privaten Mailfach diverser Promis. Mit dabei sind unter anderem Lena Dunham oder Kirsten Dunst. weiterlesen

Video: Miranda July, Tavi, Alexa Chung, Lena Dunham und Co – “You don’t own me”

– 26.10.2012 um 12.59 – Allgemein Kultur Menschen

“You Don’t Own Me” PSA -Official from You Don’t Own Me on Vimeo.

Am 6. November wird in den USA gewählt. Oder eher: Es sollte gewählt werden. Damit die Wahlbeteiligung möglichst hoch ausfällt, wird gewohnt heftig an der Werbetrommel gedreht, was uns im Fall der Demokraten natürlich erfreut. Schließlich dreht sich derzeit alles um die Frage: Romney oder Obama? Für wen unsere Lieblings-Ladies (Lena Dunham, Miranda July, Tavi Gevinson, Alexa Chung, undundund) einstehen, ist spätestens nach dem Anschauen des obigen Videos unschwer zu erraten. Girl Power it is (again). weiterlesen

Buch-Tipp: Miranda July – “No One Belongs here more than you”

– 29.06.2012 um 13.55 – Allgemein Buch

Image 800x800 Buch Tipp: Miranda July   No One Belongs here more than you

Nachdem ich meinen Sartre-Hunger nun vorerst gestillt habe und euch mit meiner Euphorie bezüglich dieses literarischen Superheldens schon zu Genüge auf den Wecker gegangen bin, begebe ich mich nun in den Sog von Miranda July. Dieses kulleräugige Multitalent schreibt in ihrem Kurzgeschichtenband “No one belongs here more than you”  (zu deutch”Zehn Wahrheiten“) über das echte Leben. Es ist bloß so, dass wir anfangs gar nicht begreifen können, dass das, was da passiert, wirklich jeden Tag passiert und nicht bloß in Mademoiselles Lockenkopf.

Weltfremde Protagonisten befördern sich in komischste Situationen und erzählen abstruse Geschichten. Irgendwann, nach den ersten 20 Seiten vielleicht, da dämmert uns plötzlich, dass all die Zeilen wohlmöglich überhaupt kein Ergebnis stundenlanger Tagträumereien sind, keine sorgfältig durchdachte Fiktion, sondern bloß das Tor in eine Welt, die genau so existiert – für Menschen wie Miranda July, für Menschen, die jedes noch so kleine Detail des Lebens bestaunen, die ihre kindliche Begeisterung für die Dinge niemals verloren haben und Gedankenwürste mit einem kleinen Hauch erwachsener Intelligenz garnieren. weiterlesen

Buch-Tipp: “Learning to love you more” by Miranda July & Harrel Fletcher

– 04.06.2012 um 12.54 – Allgemein Buch

learning to love you more 800x533 Buch Tipp: Learning to love you more by Miranda July & Harrel Fletcher

TAKE A PICTURE OF YOUR PARENTS KISSING. GIVE ADVICE TO YOURSELF IN THE PAST. MAKE A PROTEST SIGN AND PROTEST. WRITE THE PHONE CALL YOU WISH YOU COULD HAVE. REREAD YOUR FAVORITE BOOK FROM 5TH GRADE. TAKE A PICTURE OF THE SUN. DRAW A CONSTELLATION FROM SOMEONE’S FRECKLES. LEARN TO LOVE YOU MORE.

Mit ihren Filmen entführt uns Miranda July in Welten zwischen Traumtänzerei und skurrilem Realismus, ihre Kunst scheint nahbar und außerirdisch zugleich und ihre Kurzgeschichten prägen eine neue Generation von Schriftstellern – schon jetzt gilt die Amerikanerin als Ikone der heutigen Popkultur. Diesem Lockenkopf samt Smarties-Augen, der selbst gern die Hauptrolle in eigenen Werken spielt, kann man sich nur schwerlich entziehen, ja, man verliebt sich beinahe ein wenig in Mademoiselle July – ganz egal ob Männlein oder Weiblein, mit ihrer Amélie-Attitüde wickelt sie uns der Reihe nach um den Finger. So kam es am Ende auch, dass ich das obige Buch vergangene Woche kaufte, ohne einen einzigen Blick hinein geworfen zu haben. “Miranda July” in Kombination mit dem Titel “Learning to love you more“? Oh ja. Gute Entscheidung – denn wer schon mal von der dazugehörigen Website learningtoloveyoumore.com gehört hat, der kann sich in etwa vorstellen, was uns im Buchinneren erwartet. weiterlesen

Vorgemerkt: Das neue Fräulein Magazin erscheint am 28. März!

– 23.03.2012 um 18.50 – Allgemein Buch Magazin

fräulein magazin issue6 800x548 Vorgemerkt: Das neue Fräulein Magazin erscheint am 28. März!

Ich glaube, alle Worte des Lobes an die grandiosen Macher des Fräulein Magazins sind an dieser Stelle quasi überflüssig – so oft schon haben wir euch an unserer aufrichtigen Liebe zum Magazin der etwas intelligenteren Art teilhaben lassen. Und daran hat sich auch mit dieser Ausgabe nichts geändert. Bloß das Fräulein selbst scheint sich ein klein bisschen weiterentwickelt zu haben. 

In die Riege der Cover-Power-Ladies wie Charlotte Gainsbourg oder Miranda July reiht sich diesmal Star-Architektin Sophie Hicks ein, als Anti-Fräulein wurde diesmal Nervensäge Naomi Campbell gekürt. Während die Bestseller-Autorin Judith Rotem sich nach 20 Ehejahren und einer Trennung sicher ist, dass Männer schwach sind, hätte Redakteurin Doris Hardt dem perfekten Penis von Schauspieler Michael Fassbender gerne einen Oscar verliehen. Außerdem stolpern wir über eine Hommage an unsere schnieken Hintern, wir dürfen ein Schnittmuster von Ulknudel Henry Holland zum Schneidern benutzen und uns lauter schöne Dinge aus den Bereichen Mode, Kunst, Kultur und Fotografie ansehen. Santigold plaudert über globale Katastrophen und Beth Jeans Houghton kennt anscheinende Menschen, die beim Anhören von Beethovens Musik Schlagsahne schmecken können.

Die erste Regel im Umgang mit dem Fräulein Magazin lautet: Nicht nur gucken, auch lesen. Denn in diesem Magazin verbergen sich weitaus mehr Skurrilitäten als man zu vermuten wagt. Eines ist uns aber doch schon beim schnellen Durchblättern aufgefallen: Das Fräulein wird mehr und mehr zur Madame – allerdings zu einer, die es faustdick hinter den Ohren hat.  weiterlesen

Trailer: Miranda July “The Future”

– 11.05.2011 um 13.19 – Allgemein Film

thefuture Trailer: Miranda July “The Future”

Wir hatten euch den Film “The Future” von und mit Miranda July anlässlich der diesjährigen Berlinale bereits schon einmal ans Herz gelegt, und können heute nun endlich mit dem dazugehörigen Trailer aufwarten. Und der ist zugegeben ein bisschen schräg, aber glücklicherweise auch echt witzig. Denn passend zum Inhalt sind wir mittendrin in einer öden Beziehung, die ihr liebloses Leben in einer Einzimmerwohnung fristet, ständige Frustrationen ausgesetzt ist und einfach nur skurril zu sein scheint. Neue Aufgabe: Eine Katze adoptieren.

Klingt im ersten Moment ebenfalls passend bescheuert, ist es auch. Denn die Katze ist nicht normal. Ganz im Gegenteil: es ist ein recht labiles, krankes Kätzchen, welches rund um die Uhr nach Aufmerksam schreit. Allmählich bekommen Sophie und Jason, das glücklose Pärchen, es aber mit der Angst zu tun, sehen ihre Freiheit angesichts des bevorstehenden “Eltern-Glücks” untergehen wie eine zentnerschwere Bleiente. Doch bevor es also so weit ist, schmeißen sie ihre Jobs und beschließen noch einmal alles zu tun, was sie schon immer machen wollten. weiterlesen

Film-Tipp: Miranda July “The Future” – Berlinale 2011

– 10.02.2011 um 17.09 – Allgemein Film

sundancefuture2 513x288 Film Tipp:  Miranda July “The Future” – Berlinale 2011

Am liebsten spielt Miranda July selbst die Hauptrolle ihrer Filmen. Diesmal an der Seite des braungelockten Hamish Linklater. Bekannt geworden als Performancekünstlerin, begeistert July bereits im Jahr 2005 mit ihrem Filmdebut “Me and You and Everyone We Know”. Mit “The Future” präsentiert die Künstlerin, Autorin und Produzentin ihren nunmehr zweiten Film auf der diesjährigen Berlinale.

Sophie und Jason sind Anfang 30 und ein Paar. Ein vom Leben angewidertes Paar, das eine lieblose, eintönige und ziemlich öde Beziehung führt. In einer mickrigen Einzimmerwohnung hocken die beiden permanent aufeinander und verschwenden ihre Zeit im Internet, ganz zu schweigen von ihren scheiß Jobs. Die letzte Hoffnung der frustrierten Sinnsuchenden scheint eine gemeinsame Aufgabe zu sein: Die Adoption einer Katze.

Eine ganz normale Katze wäre natürlich keine Herausforderung, nein, es muss schon ein recht labiles, krankes Kätzchen sein, welches rund um die Uhr nach Aufmerksam schreit. Allmählich bekommen Sophie und Jason es aber mit der Angst zu tun, sehen ihre Freiheit angesichts des bevorstehenden “Eltern-Glücks” untergehen wie eine zentnerschwere Bleiente. Doch bevor es so weit ist, schmeißen sie ihre Jobs und beschließen noch einmal alles zu tun, was sie schon immer machen wollten.

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