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Angeschaut: Christian Ulmen in „Jonas“ – STELL DIR VOR, ES IST SCHULE UND DU MUSST WIEDER HIN!

21.11.2011 um 14.58 – Allgemein Film

© Delphi Filmverleih

Jonas ist 18, ein bisschen groß gewachsen und bereits zweimal sitzen geblieben. Seine letzte Chance für einen Schulabschluss: eine neue Schule, genauer gesagt: 10. Klasse der  Brandenburger Gesamtschule Paul-Dessau. Leicht dusselig, verplant, manchmal echt daneben, irgendwie doch wahnsinnig sympathisch und voller Ideen versucht sich Jonas in seiner sechs-monatigen Probezeit, in der viel jüngeren Klasse und auf dem Pausenhof mitsamt seiner Noten und seinem Verhalten durchzuschlagen. Dass Jonas sich noch dazu in seine Musiklehrerin verliebt und eine Schulband gründet, macht die schulische Herausforderung nicht unbedingt leichter – schwer wird’s für ihn, soviel darf verraten werden.

Jonas ist kein normaler Film, wie wir ihn anfangs erwartet hätten – der Film „Jonas“ ist eine Mockumentary, eine fiktive Doku, die vor allem eines zeigt: den 36-jährigen Christian Ulmen in seiner beliebtesten Rolle. Denn was lieben wir sie, die vielen facettenreichen Persönlichkeiten des Herrn Ulmen, in die er chamäleonartig und mit solch einer Authentizität hineinschlüpft, dabei andere auf die Schippe nimmt und so bei fast jedem Lachtränen rauspressen lässt. Wir erinnern uns an seine beliebteste TV-Serie „Mein neuer Freund” und rufen nun am 5.01.2012 zum Kinobesuch auf weiterlesen

Heute Abend: Mein vorpubertärer Filmgeschmack

16.09.2011 um 15.28 – Allgemein Film

Ich mag deutsche Filme. Weiß der Geier, wieso. Kammerflimmern, Die fetten Jahre sind vorbei, Absolute Giganten… könnte ich tatsächlich alle immer wieder schauen, in Dauerschleife. Und wenn mich jemand fragt, welche meine liebsten sind, dann liste ich meist auch zuallerst die gerade genannten auf.

Dabei schlägt das Herzchen insbesondere für folgende drei Filme meiner Jugend: Schule, Lammbock und Crazy. Bisher habe ich mir das, aus Angst vor dem sicherlich direkt auf meine Antwort folgenden Durchschnitts-Stempel, immer verkniffen. Jetzt bin ich’s aber leid. Ich war damals in Daniel Brühl verknallt, später in Tom Schilling und heute noch in Moritz Bleibtreu. Ich mag Filme, die mich mit Kribbeln im Bauch zurücklassen, weil sie mich an meine Abizeit erinnern, an eigene Eskapaden und frühe Träume. Filme, die mir bei aller Ernsthaftigkeit im Leben, den inneren, niemals sterbenden Teenie vor Augen führen und mich gedanklich in die glorreichen 2000er katapultieren. Ich mache heute Abend einen Filmabend. Oder morgen, mal schauen. Und ich werde auf Godard, Lynch, Kubrick und Co scheißen, versprochen. Denn wenn man genau hinschaut und auch hinhört, dann steckt in vermeindlich platten Geschichten jede Menge Weisheit, mitten aus dem Leben. weiterlesen