Schlagwort-Archiv: Shoeshibar

Outfit: Ein Abend in Cannes im Kleid von Stefanel & Muubaa Lederjacke

22.05.2013 um 10.11 – Allgemein Outfit



Bis vor einiger Zeit war das Tragen von hohem Schuhwerk und allzu adretter Kleidung für mich ein richtig fieser Dorn im Auge.
Weil ich überhaupt nicht wusste, wie man das überhaupt anstellt: Sich in Schale werfen, aber trotzdem nicht auszusehen wie eine fremde Person, die im Grunde nichts mit dem eigenen Charakter zu tun hat. Bloß hab‘ ich mir für so viel Intoleranz gegenüber festlicher Kleidung den absolut falschen Beruf ausgesucht. „Augen zu und durch, du schaffst das“, ermutigte ich mich also kurz vor dem Auftakt zum Reisemarathon quer durch Zürich, New York und Cannes.

Nach knapp zwei Wochen auf hohen Hacken musst ich mir dann tatsächlich eingestehen: So schlimm ist’s gar nicht. Und irgendwie fühlt man sich sogar ein bisschen erwachsener als auf Turnschuhen. Was nicht bedeuten soll, dass ich nun zur Barbie mutieren will. Aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich kann, wenn ich muss. Ein klein wenig erleichtert bin ich sogar, denn andernfalls hätte ich die Uni-Bank vielleicht sogar noch ein weiteres Mal hätte drücken müssen. Zur Umorientierung. weiterlesen

New York: Outfit – Im Kleid von Hien Le zum MoMA Dinner

14.05.2013 um 12.06 – Allgemein Outfit Wir



Immer und immer wieder stehe ich vor dem gleichen Problem: Was zum Teufel ziehe ich an, wenn es heißt „Cocktail Attire“? Ich bin die meisten Jahre meines Lebens schlichtweg kein „Cocktail-Attire“-Mädchen gewesen und plötzlich bleibt mir nichts anderes mehr übrig. Die Zeiten, in denen ich es als überaus rebellisch empfand, in Dr. Martens und Fetzenjeans zum glamourösen Abend anzutreten, sind gezählt. Nicht etwa, weil ich mich grundsätzlich verändert hätte, sondern vielmehr, weil mir der Sinn gerade nach ein klein wenig mehr Geradlinigkeit steht, vielleicht auch, weil ich erschreckender Weise etwas erwachsener werde. Es fällt mir momentan nämlich ehrlich gesagt leichter, ein hübsches Kleid und dazu passende Schuhe auszuwählen, als das Über-Outfit der bewussten Provokation zu kreieren. Das halten meine Nerven gerade nicht aus. Und trotzdem: Mein Kleiderschrank muss sich auf diesen Wandel erst langsam einstellen.

Glücklicherweise hatte ich mir für eine bevorstehende Hochzeit schon hohes Schuhwerk zugelegt, eine feine Tasche mit meinen Initialen bescherte mir im vergangenen Jahr netterweise das Team von Zalando Collection – was also noch fehlte, war das Kleid. weiterlesen

Tagesoutfit: Mit Shoeshibar-Plateaus in Zürich

09.05.2013 um 8.26 – Allgemein Outfit Wir

Dass Sarah Jane und ich die vergangenen zwei Tage in Zürich verbracht haben, das erwähnten wir bereits, aber soeben ist uns ein Schlamassel passiert. Die komplette SD-Karte voll mit Bildern hat sich selbst den Gnadenschuss gegeben. Wir konnten gerade noch ein paar Schnappschüsse von meiner Sackhose samt High Heels sichern, dann ging nichts mehr – Dabei sah Sarah doch so zauberhaft aus. Nunja, Wir versuchen das Problem noch irgendwie zu fixen, bis dahin müsst ihr leider mit mir allein vorlieb nehmen.

Wer sich jetzt fragt, wieso denn schon wieder ein persönlicher, statt ein informativer Post folgt: Die Zeit ist gerade zu knapp für geistreiche Inhalte, aber nicht mehr lange! Während wir nämlich in der Welt herum tingeln, machen wir‘s ausnahmsweise wie klassische Modeblogger, damit hier überhaupt etwas passiert – morgen wird dann übrigens das New York Geheimnis gelüftet (auf dem Weg dorthin bin ich längst!). Vorher aber die Bilder zum Halsbrecher-Schuhe-Experiment: weiterlesen

Entdeckt: Plateauschuhe vom dänischen Brand Shoeshibar – kaufen oder sein lassen?

13.04.2012 um 12.40 – Allgemein Schuhe

Bei der lieben Fiona stolperte ich gestern über diese Monsterplateaus dort unten im Bild. Weil oftmals kein Zusammenhang besteht zwischen dem, was man sich gerne anschaut und dem, was man tatsächlich am eigenen Körper tragen würde, blieben meine Augen natürlich glatt an Selbigen kleben. Eigentlich, dachte ich, sind diese Schuhe ganz hübsch. Das Material gefällt (zumindest auf den ersten Blick), ebenso die goldenen Akzente. Eine eindeutige Stine Goya-Schuh-Assoziation blieb natürlich auch nicht aus. Wenn sie doch bloß ein bisschen niedriger wären und den längst vergessenen Buffalo Towern mit diesen Brocken unter der Sohle nicht sogar Konkurrenz machen würden. Aber vielleicht gibt es ja sogar dezente Variationen dieser Riesenflitzer?, dachte ich noch recht hoffnungslos.

Ein kurzer Abstecher auf die Shoeshibar-Webseite brachte Licht ins Dunkel: Es gibt sie tatsächlich, die Monster in abgeschwächter Form. Und ja, in den Farben Grau, Pink und Schwarz gefallen sie mir sogar außerordentlich gut. Mir einem Preis von 120 € im Onlineshop (der jenen für die Stine Goya Schuh-Version natürlich um Einiges unterbietet) wäre die Sache dann ja eigentlich so gut wie geritzt. Zumal ich mich mit der komplett güldenen Sohle des „Originals“ am Ende noch nicht wirklich anfreunden konnte. Lieber Gott, lass Goldesel vom Himmel regnen. weiterlesen