Schlagwort-Archiv: Single

Blog-Tipp:
“IM GEGENTEIL” – Single in Berlin
(und bald auch in anderen Städten!)

– 15.11.2013 um 16.08 – Allgemein Berlin

im gegenteil Blog Tipp: <br/> IM GEGENTEIL   Single in Berlin <br/> (und bald auch in anderen Städten!)

Wenn man Jules und Annis neuesten Meisterstreich betrachtet, nämlich eine Single-Börse für Berlin, die das Gegenteil von sozialem Abstieg bedeutet, dann ist man als Nicht-Single kurz davor, heimlich den eigenen Beziehungsstatus zu verfluchen. Weil man nicht dabei sein darf, weil das Suchen nach dem allseits bekannten Deckel so schön sein kann und Verliebtsein noch besser. Und genau hier klinken sich die fleißigen Kuppel-Feen hinter “Im Gegenteil” ein –  mithilfe von Bild & Text sorgen sie nämlich für’s Gefunden-werden. 

Liebevolle Texte über Eins-A-Alleinstehende und dazu Home Stories samt ausstellungswürdiger Fotografien, die statt des gewohnten Einheitsbreis Menschen portraitieren, die mehr im Kopf haben als den zwanzigsten Eames-Stuhl: “Wir zeigen Menschen in ihrer heimischen Umgebung auf ehrliche Weise. Massenware ist out, handverlesene Porträts sind in.”  weiterlesen

Neues von Erlend Øye
“La Prima Estate”

– 30.07.2013 um 12.47 – Allgemein Musik

erlend oye la prima estate 800x600 Neues von Erlend Øye <br/> La Prima Estate Foto: Nike van Dinther

Im Prinzip kann man Erlend Øyes Musik überhaupt nicht aus dem Weg gehen, jedenfalls ist das hier in Berlin so. Es ist quasi schnurzpiepegal, ob man nun bei Tee und Kuchen in einem x-beliebigen Café herum lümmelt, ob man gerade dabei ist, auf der Tanzfläche im Chalet durchzudrehen oder das Frühstücksei aufzuschlagen. Kings Of Convenience oder The Whitest Boy Alive – eine der beiden Bands des Norwegers wird mit Sicherheit aufgedreht. Vielleicht, weil Erlends Handschrift geprägt ist von dieser Leichtigkeit, die alles zulässt. Weil du selber entscheiden kannst, was die Töne, die da aus den Boxen kommen, mit dir machen. 

Zuletzt konnten wir Signore Øye durch die Jungs von Kakkmaddafakka sprechen hören – an deren Album tüftelte er nämlich fleißig mit. Im Video zu Denas Track “Cash Diamond Rings Swimming Pools” gab’s außerdem heiße Tanz-Moves zu bestaunen und jetzt folgt schließlich das nächste Solo-Ding: Ein Track auf italienisch. Wieso? Weil Berlin längst als Wahlheimat ausgedient hat. Erlend lebt inzwischen auf Sizilien – an einem der schönsten Orte der Welt. Dank “La Prima Estate” können wir uns ab sofort auch in den Süden träumen. Cheezy? Klar. Aber auch zauberschön. weiterlesen

Musik: Neuer Track von M.I.A – “Bring The Noize”

– 19.06.2013 um 11.22 – Allgemein Musik

Bildschirmfoto 2013 06 19 um 11.10.13 Musik: Neuer Track von M.I.A   Bring The Noize

Als M.I.A. ihr Mixtape für die vergangene KENZO-Show veröffentlichte, litten wir an Schnappatmung. Vor lauter Wahnsinn, vor Aufregung, Begeisterung und Vorfreude. Das Album “Matangi” ist längst in der Mache, ein paar Snippets konnten wir uns im besagten Mix schon zu Gemüte führen, jetzt wird’s ernst: Mathangi „Maya“ Arulpragasam aka M.I.A veröffentlicht den ersten Track vom neuen Baby. “Bring The Noize” ist allerdings harter Tobak und ich weiß auch nach dem zehnten Durchlauf nicht, was ich davon halten soll,

Mit Zeilen wie ”truth is like a rotten tooth, you got to spit it out” gelingt zwar ein textlich starkes Stück, das die politische Lage schlau zusammenfasst, allerdings kann der Titel-Name recht wörtlich genommen werden. Ist das Lärm, oder ist das genial? Ihr entscheidet diesmal besser selbst:

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Video-Premiere & neue Single: Woodkid “I love you”

– 04.02.2013 um 18.15 – Allgemein Musik

Ich sitze am Flughafen in Köln/Bonn, mir ist, so wie allen anderen um mich herum, sterbenslangweilig, weil Warten eben überhaupt keinen Spaß macht, und außerdem wird mich nachher der Schlag treffen, sobald ich die Tür zu meiner Wohnung öffne. Chaos. Ich hatte es beinahe verdrängt. Keine guten Aussichten also, aber immerhin Zuhausesein. Das Einzige, was mich nachher am Leben halten wird, ist vermutlich ein Kaffee aus meiner neuen Kaffeemaschine und hoffentlich Woodkid. Denn soeben feierte sein neuer Track “I love you” inklusive Video Weltpremiere, also sehet und staunet.

Weil das Aufbauen jeder Internetverbindung hier allerdings langsamer von statten geht als die Schwangerschaft einer Elefantendame, habe ich keinen blassen Schimmer wie das Ergebnis nun aussieht oder klingt. Ich vermute aber, dass es gut ist. Yoann Lemoine aka Woodkid, ich zähle nachher auf dich.

Musik: MS MR – “Fantasy”

– 25.01.2013 um 13.02 – Allgemein Musik

mrms fantasy Musik: MS MR   Fantasy

MS MR haben mit “Hurricane” den Soundtrack zum vergangenen Sommer geliefert, jedenfalls wenn ihr uns fragt. Weshalb wir diesem “Tumblr-Glitch-Pop” so verfallen sind, können wir uns trotzdem nicht erklären. Kein unerwarteter Sound, nichts wirklich Neues, weder Ecken, noch Irritationen, alles ist aalglatt, ein bisschen sphärisch, die Visuals zum Sound dadaistisch collagiert – alles ist im Grunde  genau so, wie man es gerade von Hype-Bands erwartet. Sogar einen Farbverlauf trägt Lizzy Plapinger im Haar. Gegen die eingängigen Töne und Texte sind wir trotzdem machtlos. Vielleicht, weil das, was wir da hören schlichtweg schön ist. Beruhigend, ein bisschen tragisch, ein bisschen romantisch. Und vor allem unangestrengt.

Gegen den Vorwurf, MS MR würden exakt wie Florence and the machine klingen, wollte ich mich bisweilen noch wehren, doch mit dem neusten Track “Fantasy” ist’s damit vorbei. In meinen Ohren klingt das tatsächlich sehr Florence Welch-ish. Das macht aber nichts – wir freuen uns trotzdem auf das kommende Debütalbum, denn irgendwann ist auch mal die schönste EP, in diesem Falle Candy Bar Creep Show, tot gehört. weiterlesen

Musik: “GIRLS” von Santigold (Soundtrack zur Serie)

– 22.01.2013 um 12.13 – Allgemein Musik

santigold girls 800x516 Musik: GIRLS von Santigold (Soundtrack zur Serie)

Vergangene Woche ist des modernen Mitt-Zwanziger-Mädchens liebste Serie, nämlich “Girls” von Lena Dunham, in die zweite Runde gegangen. Episode 1 der Staffel Nummer 2 wurde bei HBO ausgestrahlt und wir flippten so ein klein wenig aus vor lauter Freude nach der ganzen Warterei. 

Santigold scheint nicht minder angetan zu sein von dem gerade mit zwei Golden Globes ausgezeichneten Gegenentwurf zu all den surrealen Blingbling und Sex-and-City’esken 30-Minütern. Mit ihrem ziemlich passenden Song “Girls” steuert die amerikanische Musikerin ihren Anteil zum offiziellen Soundtrack der Serie bei, den wir hier bereits angekündigt hatten. Diesmal haben wir allerdings auch das dazugehörige Video in petto, dessen visueller Ausdruck sich in zwei einfache Worte fassen lässt: GIRL POWER. weiterlesen

Reunion: Destiny’s Child sind zurück! | Neue Single noch im Januar

– 11.01.2013 um 13.57 – Allgemein Musik

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Es gibt nicht viele Girlbands, die mich wirklich glücklich machen. Heutzutage schafft das im Grunde nur noch LCMDF (wenn man denn hier überhaupt von Girlband sprechen kann, aber zumindest der neue Sound des finnischen Duos hat diese wunderbare Ästhetik der späten 90er Jahre inne). Als es hieß, dass die Spice Girls sich für einen kurzen Moment wiedervereinen würde, bekam ich es mit Herzrasen zu tun. Wenn TLC wieder gemeinsam Musik machen würden, wär’s ein Herzinfarkt. Besser ginge es einfach nicht. Gleich an zweiter Stelle kommt bei mir allerdings Destiny’s Child.

Gestern war demnach einer der glücklichsten Tage des bisherigen Jahres. Breaking News: Reunion nach acht langen Jahren. Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams bringen ein Album raus und zwar noch diesen Monat. “Lovesongs“. weiterlesen

Musik: WZRD – “Teleport 2 Me, Jamie”

– 23.11.2012 um 15.50 – Allgemein Musik

Ich weiß überhaupt nicht, was mit mir los ist. Erst Macklemore und jetzt das. Der Track “Teleport 2 Me, Jamie“, der auf dem aktuellen Album von WZRD, bestehend aus Kid Cudi und Dot Da Genius, erschienen ist, läuft bei mir gerade urplötzlich in Dauerschleife. Dabei präferiert mein Ohr eigentlich ganz andere Töne. Es muss am Herbst liegen, an der frühen Dunkelheit und randalierenden Hormonen.

So viel Schnulz und Herzschmerz, so viel Liebe für diesen Song. Wieso, das weiß kein Mensch. Ich bin jedenfalls ganz rosarot im Gesicht und würde nun am liebsten in die Flitterwochen abdüsen, mit Mr. Right. Ain’t gonna happen. weiterlesen

Montags-Musik: Sky Ferreira – “Everything is embarassing”

– 15.10.2012 um 14.02 – Allgemein Musik


Maybe if you let me be your lover
Maybe if you tried then I would not bother
Telling me that basically you’re not looking out for me
Everything is true to me

Ich bin mir nicht sicher, ob viele beim Namen “Sky Ferreira” inzwischen nicht längst an das Model, statt an die Sängerin denken. Dabei ist die 20-jährige Amerikanerin in erster Linie zweiteres, nämlich Musikerin. Oder haben sich die Dinge doch anders entwickelt? Schließlich kippte Sky ihre Pläne zur Veröffentlichung eines neuen Albums im vergangenen Jahr vorerst und präsentierte stattdessen die EP “As If!”. Wie auch immer, es ist kein Zufall, dass wir den neuen Track der blonden, eher ungewöhnlichen Schönheit, nämlich “Everything is Embarassing“, erst jetzt, zwei Wochen nach dem eigentlichen Release, vorstellen (die dazugehörige EP Ghost rückt morgen nach). Es brauchte nämlich seine Zeit, bis er sich in diesem gewissen Hirnbereich festsetzte, der für das Wohlwollen und Ohrwürmer zuständig ist. Irgendwann aber führt kein Weg mehr dran vorbei -  Seit gestern Abend läuft der Popsong samt 80er Jahre Vibe  bei uns rauf und runter. Wobei das Video in schwarz-weiß-Optik mindestens genau so viel Aufmerksamkeit verdient. weiterlesen

Neue Single: Mumford & Sons – “I will wait” vom Album “Babel”

– 08.08.2012 um 10.37 – Allgemein Musik

Ich verfluche Mumford & Sons ein klein wenig. Die Jungs rund um Marcus Mumford sollen endlich damit aufhören, Verse und Töne rauszuhauen, die wie spitze Pfeile in den Magen treffen. Und mich zum mädchenhaftesten Mädchen aller Zeiten zu machen. Ich weiß überhaupt nicht, wie man richtig freudig gestimmt sein soll, während man älteren Stücke der Briten lauscht. Stichwort “Bewusstes Leiden”. Das muss schließlich auch manchmal sein, sogar grundlos. Bloß das Banjo, das bringt ein bisschen Euphorie mit ins Spiel. Mit dem kommenden AlbumBabel“, das am 24. September erscheinen wird, ändern sich daran offenbar überhaupt nichts. Gott sei Dank.

Für den Kopf ist es nämlich durchaus gesund, gedanklich ab und an in andere Gefühls-Sphären abzutauchen. “I will wait” ist ein Frühstücks-Track, der bei Kerzenschein ebenso funktioniert. Wir träumen vom endlosen Meer, hohen Bergen und taufeuchten Wiesen. I will wait for you. Und dann ist da doch ein bisschen Glück – schließlich gibt es kaum Worte, die schöner sind. weiterlesen

Angehört: Of Montreal – “Wintered Debts”

– 23.11.2011 um 9.15 – Allgemein Musik

of montreal Angehört: Of Montreal   Wintered Debts
of Montreal – Wintered Debts by Hypetrak

Of Montreal gehört zu den Bands, die ich höre, wenn ich mal wieder auf der Vergangenheits-verliebten Welle schwimme. “The Sundlanic Kings” war nämlich ein ganz großartiges Album, das mich damals, 2005, irgendwie sphärisch durch den Raum schweben ließ. Die Kombo rund um Sänger Kevin Barnes neigt seit ihrer Gründung 1997 nicht bloß zu Phantastereien hinsichtlich des eigenen Kostümbilds, sondern auch zu teils Indielastigen (wie ich dieses Wort doch hasse), teils synthetisch-verquerten Tönen. Techno-Pop nennt man das, was die Damen und Herren aus den USA da immer häufiger verzapften, ich hingegen kann’s beim besten Willen nicht einordnen, sondern einfach nur gut finden.

Der brandneue Track “Wintered Depts” vereint diesmal sogar noch mehr Genres, jedenfalls meinen meine Ohren und mein Hirn das zumindest ausmachen zu können. Techno höre ich da nicht. Aber ein bisschen Fahrtwind von den Beatles, ein einen Funken Trauer von Damien Rice, plötzlich kommt noch ein bisschen Funk dazu und auch ein wenig schreckliche Kooks-Attitüde. Alles zusammen genommen mündet jedoch in einem herrlichen Track, der zwischen Gras rauchen und in den Himmel starren und Trampolin springen auf dem eigenen Bett changiert.

Video Premiere: BOY – “Waitress”

– 26.10.2011 um 15.14 – Allgemein Musik

Wir müssen sicher nicht zum wiederholten Male betonen, dass wir ganz kopflos auf den Hype-Zug Richtung BOY aufgesprungen sind. Das deutsch-schweizerische Duo bestehend aus Valeska Steiner und Sonja Glass hat sich nämlich spätestens mit “Little Numbers” vom aktuellen Album Mutual Friends durch unser Trommelfell geknabbert und ist inzwischen mitten im Herzen angelangt.Von Null auf Hundert also – nein, die beiden hübschen Damen sind kaum mehr wegzudenken aus unserem Musikminikosmos. Sympathisch klingen sie, natürlich, ungezwungen und mädchenhaft, aber mit der nötigen Portion Reife. Langeweile ist trotz seichter Töne fehl am Platz, denn wir hangeln uns beim Durchhören der Scheibe vom Akustikhimmel rüber zum beschwingenden Pop und landen zwischendurch auf kurzen Indiequerstraßen – Drums und ab und an ein Banjo, gerne getrommelt von Phoenix-Mitglied Thomas Hedlund, setzen diesem musikalischen Mahl die obligatorische Kirsche auf.

Nun sollte nach “Little Numbers” endlich auch Boys “Waitress” visualisiert werden, und zwar in gewohnt naturalistischer Bildsprache. Dank Tape.tv dürfen wir offiziell einen allerersten Blick auf das brandneue Prachtstück werfen und uns ein Loch in den Bauch freuen. Wir wollen euch natürlich Teil haben lassen: Diesmal geht’s um das romantische Schicksal einer Kellnerin – gut, dem Bandnamen zum Trotz darf ja ruhig auch mal das Mädchen in den beiden zum Vorschein kommen. weiterlesen

Video: Coldplay – Paradise

– 19.10.2011 um 17.27 – Allgemein Musik


Coldplay – Paradise von news-de-stars

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich noch gemeckert, was das Zeug hält. Coldplays neuestes Schmankerl stellte für mich nämlich überhaupt kein Schmankerl da, sondern bloß einen faden Schatten all dessen, was die Kombo hinter Chris Martin einst für mich war: Eine Band, die machte, dass ich mir das Herz aus der Brust reißen wollte.

Um nicht alles doppelt zu sagen, verweise ich also nun auf diesen Artikel, den ich anlässlich des ersten Höreindrucks von “Paradise” verfasst habe. Seither ist jedoch ein wenig Zeit ins Land gegangen und der Track wurde dann doch öfter gespielt, als mir anfangs lieb war. Und ja, verdammt. Jajaja. Ich habe keinen Ohrschaden, sondern einen Ohrwurm im Kopf festsitzen und das jüngst veröffentlichte Video ist auch nicht von schlechten Eltern. Ich mag Elefanten, die aus dem Zoo ausbrechen eben. Und Coldplay anscheinend auch. weiterlesen

Musik: Florence + The Machine – Shake it out.

– 14.09.2011 um 17.31 – Allgemein Musik

florence machine shake out Musik: Florence + The Machine   Shake it out.
Florence + The Machine – Shake it Out by Artur Cunha

Meine Güte, sie leidet so, diese Frau Welch. Beim Anhören ihrer Lieder kann ich mir förmlich vorstellen, wie sich beim Singen ihr Gesicht ganz schmerzverzerrt. Ich frage mich deshalb allen ernstes, weshalb sie es vermag, auf diese Art und Weise eine ganze Generation zu fesseln. Ich meine, Brigth Eyes oder Damien Rice, über die wurde geschimpft, weil sie so todtraurig klingen, aber sie tun’s zumindest mit enormer Konsequenz und bis am Ende wirklich einer weint.

Bei Florence und der Maschine stößt man aber immer wieder auf so viel Lebenslust und Energie, dass man vor lauter emotionalem Hin- und Her – Gewerfe in gar keine klar defnierbare Stimmung kommt. Vielleicht liegt genau hier ihr kleines Gehemnis, vielleicht fühlt man sich genau deshalb so verwirbelt und umgepustet, nachdem der Track vorrüber ist. Wie auch immer, in meinem Zimmer ertrage ich sie trotzdem nicht, die neuen Töne vom kommenden Album “Ceremonials“, das Ende Oktober erscheinen wird. Ich mag euch sehr, aber ihr werdet für mich immer ausschließlich eine Live-Band bleiben. (via soundcloud)

Musik: Neues von Coldplay “Paradise” und wir wissen nicht, wie wirs finden.

– 13.09.2011 um 16.42 – Allgemein Musik

Ich wollte mir das Herz aus der Brust reißen, um es ganz fest in den Arm zu nehmen. Ich wollte, dass mein Kopf platzt, damit die Tränen nicht so sehr gegen meinen Augen drücken und dann wollte ich umfallen, einfach so, und liegen bleiben. Erschlagen von zu viel Gefühl und nervenzerrend-schönen Melodien. So ging es mir, als ich zum allerersten Mal “Fix You” von Coldplay hörte.

Lange Zeit ist kein richtiger Funke mehr übergesprungen, und die fünf Briten werden bloß noch hervorgekramt, wenn nicht mal mehr Eiscreme hilft. Neues Spiel, neues Glück, heißt es doch und so gab ich der neuen Single von Chris Martin und Konsorten heute Mittag eine weitere Chance mich emotional vom Erdball zu schießen. “Paradise” heißt der Track stibitzt vom kommenden und 5. Studioalbum “Mylo Xylotound ich stehe auch nach dem Hören noch mit beiden Beinen auf dem Boden. Nach 4.38 Minutem kam erst einmal die Ernüchterung, dann wieder “play“. Und nochmal und nochmal. Und ganz langsam verliere ich den Halt unter den Füßen und schwebe zumindest ein paar Zentimeter weit über unserem Bürosteinboden. Im Coldplay-Paradies bin ich leider nicht angekommen, aber ich kann zumindest erahnen, wie es sich anfühlen könnte – wenn alles ein klein wenig mehr Tiefgang hätte. Das hier ist schöner Pop. Nicht mehr und nicht weniger, finde ich. (Mylo Xyloto erscheint am 24.10.2011) weiterlesen