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Doku-Tipp: „TWIGGY, DAS GESICHT DER 60ER“ von Philip Priestley im Stream

„Sie war zu klein, zu dünn und zu lustig“ und wurde doch zu einer Ikone der rebellischen 6oer Jahre und sprengte die Konventionen: Twiggy. Kaum aus dem Urlaub zurück ärgert man sich auch schon wieder, das ein oder andere verpasst zu haben, denn die Doku „Twiggy, das Gesicht der 60er“ flimmerte gestern Abend im Rahmen der neuesten Arte-Serie  „Summer of Rebels“ über die Mattscheibe. Wer die rund 50minütige Zeitreise von Philip Priestley allerdings ebenso verpasst hat wie ich, der muss gar nicht traurig sein, denn wie immer zeigt der liebste Kultursender noch etwa 7 Tage im Stream und weitere zwei Mal speziell für Nachteulen, das Portrait einer Frau, die gleich eine ganze Ära abbildet.

Lesly Hornby aka Twiggy ist und bleibt Kult: Der berühmte Pixie-Haarschnitt, Kulleraugen, dramatische Wimpern, ein ultrakurzer Mini und ihre wahnsinnig zierliche Figur, die ihr ihren niedlich klingenden Spitznamen verpasst hat („Twig“ bezieht sich auf dünner Zweig), avancierte nicht nur zur Stilvorlage einer ganzen Generation, sondern ebenso zu einem rebellischen Gegenentwurf der sonst so üblichen Mannequin-Maße und verkörpert Freiheit in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. weiterlesen

Ausstellung: Zeitgeist & Glamour im NRW Forum | Düsseldorf

07.02.2011 um 12.00 – Allgemein Fotografie

+++ Alle Bilder mussten aus rechtlichen Gründen entfernt werden +++

»Die 60er und 70er Jahre versprühen einen besonderen Zeitgeist. Ein kompletter Wandel des Lebensgefühls und des Stils setzte ein – nicht nur in, sondern auch auf den Köpfen: Vom Twiggy-Bob über die lange Hippie-Mähne bis zur Seventies Föhnwelle, die Frisuren passten sich der revolutionären und aufregenden Zeit an. (…)“

Seit Samstag zeigt das NRW Forum Düsseldorf rund 400 Fotografien, die epische, intime und ikonische Momente der 60er und 70er Jahre für die Ewigkeit festhalten. Wir sehen Brigitte Bardot und Andy Warhol, aber auch Truman Capote oder den jungen Karl Lagerfeld – allesamt portraitiert und geknippst von Größen wie Richard Avedon, David Bailey, William Klein, Robert Mapplethorpe, oder Andy Warhol. Am spannendsten sind aber wohl die privaten Schnappschüsse bekannter Paparazzi – der voyeuristische Nahblick durch fremde Augen ernöglicht uns eine besonders authentische Sichweise auf den Zeigeist von damals. Die Ausstellung ist Abbild einer Gesellschaft, die problemlos den Spagat zwischen Hochkultur und Avantgarde, zwischen Protestkultur und Jet Set, zwischen alternativen Lebensformen und einer Boheme des Wohlstandes schaffte. weiterlesen