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	<title>Donald Trump Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Das politische Erwachen der Taylor Swift &#8211; Müssen Stars überhaupt politisch sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 10:19:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eine durch und durch politische Woche: In Berlin gingen fast 250.000 Menschen für Demokratie und Menschenrechte auf die Straße (#unteilbar), in Brüssel scheiterten vorerst die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU, in Italien verabschiedete die Regierung ein hochumstrittenes Budget, in Bayern wurde gewählt. Und dann auch noch das: Popstar Taylor Swift meldete sich<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/15/das-politische-erwachen-der-taylor-swift-muessen-stars-ueberhaupt-politisch-sein/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Es war eine durch und durch politische Woche: In Berlin gingen fast 250.000 Menschen für Demokratie und Menschenrechte auf die Straße (#unteilbar), in Brüssel scheiterten vorerst die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU, in Italien verabschiedete die Regierung ein hochumstrittenes Budget, in Bayern wurde gewählt. Und dann auch noch das: Popstar Taylor Swift meldete sich mit einer politischen Botschaft zu Wort! Taylor Swift, die sich weder vor, noch nach der US-Wahl 2016 zur politischen Situation der USA äußerte. Taylor Swift, die sich nicht einmal gegen die Glorifizierung ihrer selbst als eine Art arischer Göttin durch die extreme Rechte wehrte.</span></p>
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		<title>Oprah Winfrey for President 2020 &#8211; warum wir erst einmal ruhig bleiben sollten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 16:17:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorgestern habe ich den Begriff &#8222;Anti-Amerikanismus&#8220; gegoogelt, weil mir aufgefallen war, dass meine Freunde und ich während der vergangenen Monate kaum ein gutes Haar an den U.S.A. ließen (und weil ich gerade &#8222;Gegen den Hass&#8220; lese und mich fragte, ob wir vielleicht ein wenig übers Ziel hinaus schossen). Das hat vor allem mit der schon<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/01/09/oprah-winfrey-for-president-2020-warum-wir-erst-einmal-ruhig-bleiben-sollten/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern habe ich den Begriff &#8222;Anti-Amerikanismus&#8220; gegoogelt, weil mir aufgefallen war, dass meine Freunde und ich während der vergangenen Monate kaum ein gutes Haar an den U.S.A. ließen (und weil ich gerade &#8222;Gegen den Hass&#8220; lese und mich fragte, ob wir vielleicht ein wenig übers Ziel hinaus schossen). Das hat vor allem mit der schon viel weiter zurückliegenden und bis heute andauernden systematischen &#8222;Zerstörung&#8220; verschiedenster Länder und Regionen zu tun und auch mit dem daraus resultierenden Terrorismus. Dass ebenjener überhaupt in diesem Maße keimen konnte, sollte in Anbetracht all der kruden Machenschaften der Vergangenheit und Gegenwart nicht weiter verwundern und manch einen Staatsmann im besten Fall zum &#8222;an die eigene Nase fassen&#8220; bewegen. Jedenfalls war der Trump-Sieg 2016 schließlich das Sahnehäubchen aus Scheiße auf einer ohnehin reichlich verdreckten Torte. Ja, was haben wir anfangs gelacht, als es hieß: Der <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/" target="_blank" rel="noopener">Doofdonald</a> tritt an! Kann ja gar nicht funktionieren, kann ja wohl keiner ernst meinen. Wie ernst es nicht nur dem Milliardär selbst, sondern auch vielen Republikanern war, sahen wir einen Wahlkampf später. Dass Charlie Brooker mit seinen Serien-gewordenen Dystopien am Ende allerdings derart realitätsnah phantasiert hatte, bzw in die Zukunft sehen würde, tja, wer hätte das schon ahnen können. In &#8222;Black Mirror&#8220; ließ er Jahre zuvor eine nervtötende, polemische, sexistische Comicfigur zum Star der Politik avancieren. Bingo. 2017 war gar nicht so anders als diese erste Folge der ersten Staffel dieser Gesellschaftskritik.</p>
<p>Es ist aber trotzdem an der Zeit für mehr Optimismus, für Hoffnung. Denn es gibt eine (das wünschen sich gerade jedenfalls nicht wenige), die 2020 womöglich einiges verändern wird: Oprah Winfrey. Die 63-Jährige, die gerade als erste schwarze Frau für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, ist nämlich nicht nur reicher und beliebter als Trump, sondern offenbar auch, und das sollte der ausschlaggebendste Faktor sein, über die Maßen klüger als ihr Mister &#8222;Grab her by the pussy&#8220; President. Das bewies sie während der Golden Globes mit einer berührenden Gewinner-Rede, mit der sie den Abend wie viele andere ihrer Kolleginnen und Kollegen unter das Thema <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/" target="_blank" rel="noopener">#MeToo</a> bzw. <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2018/01/09/short-news-timesup-bei-den-golden-globes-rassismusvorwuerfe-gegen-hm-ikea-x-tom-dixon/" target="_blank" rel="noopener">#TimesUp</a> setzte. Und den die Medien mitunter als &#8222;Wahlkampf-Auftakt&#8220; werteten.</p>
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		<title>Wie Donald Trump mit Blut und Brustmilch Frauen diskreditiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 08:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Periode]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester!“ heißt es im Film Manche mögen’s heiß von 1959. Der Witz an der Szene ist natürlich, dass dieser Satz von Jack Lemmon geäußert wird, der sich in seiner Rolle zusammen mit Tony Curtis als Frauen verkleidet – Daphne und Josephine – in eine Damenkapelle eingeschlichen hat. Die Ärzte sampelten dieses<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/07/11/wie-donald-trump-mit-blut-und-brustmilch-frauen-diskreditiert/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/07/11/wie-donald-trump-mit-blut-und-brustmilch-frauen-diskreditiert/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-163782" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/07/turmp.jpg" alt="" width="664" height="653" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp.jpg 664w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp-150x148.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp-513x505.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp-624x614.jpg 624w" sizes="(max-width: 664px) 100vw, 664px" /></a>Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester!“ heißt es im Film <i>Manche mögen’s heiß</i> von 1959. Der Witz <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lYxrkoBwgfw"><span class="s2">an der Szene</span></a> ist natürlich, dass dieser Satz von Jack Lemmon geäußert wird, der sich in seiner Rolle zusammen mit Tony Curtis als Frauen verkleidet – Daphne und Josephine – in eine Damenkapelle eingeschlichen hat. Die Ärzte sampelten dieses Zitat dann Jahrzehnte später in ihrem Hit <i>Männer sind Schweine</i>: Genüsslich zählen sie auf, warum Männer igitt und pfui sind und meinen das Ganze natürlich nicht so richtig ernst. Was sich nicht allein an dem Songtext zeigt („Männer sind Ratten/sie wollen alles begatten“), sondern auch an der Tatsache, dass hier Männer über Männer singen.</span></p>
<p class="p1">Würden stattdessen Frauen in so einer Art und Weise über Männer singen, wäre das vermutlich weniger komisch. Ebenso, wenn Männer so über Frauen sängen. Nun ist <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/tag/donald-trump/" target="_blank">Donald Trump</a> kein Sänger – darüber, wie igitt und pfui manche Frauen sind, hat er trotzdem eine Menge zu sagen.<span id="more-163779"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Vor einigen Wochen lieferte der US-Präsident einen seiner üblichen Rants, diesmal gegen das Moderator*innen-Duo der Sendung <i>Morning Joe</i>. Die läuft auf dem eher linken Sender MSNBC, gehört also zu jenen Medien, die Trump im Verdacht hat, quasi minütlich <i>Fake News</i> zu produzieren. <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/880408582310776832"><span class="s2">In mehreren Tweets</span></a> schrieb Trump über die Moderator*innen Joe Scarborough und Mika Brzezinski: </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„I heard poorly rated @Morning_Joe speaks badly of me (don’t watch anymore). The how come low I.Q Crazy Mika, along with Psycho Joe, came&#8230; to Mar-a-Lago 3 nights in a row around New Years Eve, and insisted on joining me. She was bleeding badly from a face-lift. I said no.”</span></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p dir="ltr" lang="en">I heard poorly rated <a href="https://twitter.com/Morning_Joe">@Morning_Joe</a> speaks badly of me (don&#8217;t watch anymore). Then how come low I.Q. Crazy Mika, along with Psycho Joe, came..</p>
<p>— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/880408582310776832">29. Juni 2017</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die ganze Geschichte nochmal auf Deutsch: Trump guckt (natürlich) <i>Morning Joe</i> nicht mehr, hat aber mitbekommen, dass da schlecht über ihn geredet wird. Also begibt er sich flugs zu Twitter, um Scarborough und Brzezinski zu diskreditieren. Die hätten ihn nämlich auf seinem Anwesen in Mar-a-Lago in Florida besuchen wollen, und zwar an drei aufeinanderfolgenden Abenden. Er, Trump, hätte aber angelehnt. Außerdem hätte Brzezinski aufgrund eines Facelifts stark im Gesicht geblutet.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Widerliche Fleischhüllen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">An der Geschichte, so wie Trump sie präsentiert, <a href="http://www.businessinsider.de/mika-brzezinski-joe-scarborough-trump-mar-a-lago-2017-6?r=US&amp;IR=T"><span class="s2">stimmt offenbar mal wieder gar nichts</span></a>. Dass der US-Präsident lügt, daran hat man sich – leider – gewöhnt. Und leider auch an seine offensichtliche Frauenfeindlichkeit und Abneigung gegenüber allem, was irgendwie mit weiblichen Körperflüssigkeiten zu tun hat. Es ist kein Zufall, dass Trumps Attacke sich vor allem auf den weiblichen Teil von <i>Morning Joe</i> richtet, auf Mika Brzezinski: Routinemäßig diskreditiert Trump Frauen, indem er auf eine von ihm als negativ empfundene Weiblichkeit reduziert. Gute Weiblichkeit, die repräsentieren für Trump Frauen wie seine Tochter Ivanka oder seine Frau Melania. Schlechte Weiblichkeit, die repräsentieren für Trump alle Frauen, die nicht seiner Meinung sind und es wagen, ihm öffentlich zu widersprechen. Diese Frauen sind für Trump nicht mehr als widerliche, blutende Fleischhüllen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">So wie Megyn Kelly: Die Fox-Moderatorin stellte dem Präsidentschaftskandidaten Trump während einer TV-Debatte 2015 ein paar unbequeme Fragen. Trump verbreitete nachher: „You could see there was blood coming out of her eyes, blood coming out of her wherever. In my opinion, she was off base.” Dass Kelly offensichtlich nicht aus Augen und Nase blutete – das wäre ein medizinischer Notfall gewesen – war Trump egal. Ihm ging es nicht um Tatsachen, sondern um Standpunkte: Kelly, so seine Logik, ist eben eine Frau und dadurch ihrem (monatlich) blutenden Körper hilflos ausgeliefert. Wie soll sie da vernünftig denken können? Obwohl Trumps Formulierung ‚out of her whatever‘ sich angeblich auf Kellys Nase bezog (als ob das die Sache besser machen würde), fest steht: Blut, in welcher Weise auch immer abgesondert von Frauen, ist für Trump schlicht widerlich und abstoßend. Etwas, für das Frauen sich schämen müssen. In Mika Brzezinskis Fall präsentiert Trump Brzezinskis angebliches Facelifting als etwas Peinliches, etwas, was frau nicht macht. Donald Trump, ein Fan natürlicher weiblicher Schönheit – wer hätte das gedacht? </span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Keine Menschen, sondern ein abstoßendes Naturspektakel</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der amerikanische Präsident hat aber nicht nur mit weiblichem Blut ein Problem, sondern generell mit allen weiblichen Körperflüssigkeiten. <a href="http://edition.cnn.com/2015/07/29/politics/trump-breast-pump-statement/index.html"><span class="s2">Stillende Mütter zum Beispiel findet er genauso ‚disgusting‘</span></a>. Die Tatsache, dass Frauen Flüssigkeiten verschiedenster Art ausscheiden bedeutet für Trump ganz selbstverständlich, dass Frauen deshalb irrational, unberechenbar und verrückt sind. Sie sind für Trump schlicht keine Menschen, sondern eine Art abstoßendes Naturspektakel. Für die Frauen, die seinem weiblichen Schönheits- und Verhaltensideal entsprechen, gilt übrigens das gleiche: Auch sie sind für ihn keine Menschen, sondern nur attraktives Zubehör. Diese – seine – Sicht der Dinge hält Trump für völlig normal, sonst würde er sie nicht so dermaßen selbstverständlich und immer wieder herausposaunen. Und das ist, neben dem Inhalt seiner Aussagen, das eigentlich Erschreckende.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Frauen? Diese schrecklichen, blutenden Biester!“ Donald Trump mag kein Sänger sein – seinem Lied über Frauen, die wild in der Gegend herumbluten, müssen wir aber wohl trotzdem noch eine Weile zuhören. Und hängen so in Sachen trumpscher Frauenfeindlichkeit einmal mehr in der Endlosschleife fest. </span></p>
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		<title>Thursday Reads //  #NoBanNoWall &#8211; Was ist hier eigentlich los?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 14:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[#MuslimBan]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[#NoBanNoWall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Amerikanische Demokratie ist gerade nicht nur gefühlt dabei, sich immer eindeutiger einer Diktatur anzunähern, Neu-Präsident Trump selbst träumt, so scheint es zumindest, ohnehin längst von einer Autokratie, in der er allein den Weg bestimmt. Mithilfe seiner Milliardärs-Freunde natürlich. Am Freitag dann, dem 27.Januar, ist die Welt schließlich noch ein bisschen &#8222;vertrumpter&#8220; geworden, aber auch<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/02/02/thurday-reads-zum-thema-us-einreiseverbot-nobannowall/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/02/02/thurday-reads-zum-thema-us-einreiseverbot-nobannowall/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153942" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/02/this-is-fucked-up-.jpg" alt="this is fucked up" width="640" height="640" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/this-is-fucked-up-.jpg 640w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/this-is-fucked-up--150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/this-is-fucked-up--513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/this-is-fucked-up--624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/this-is-fucked-up--120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>Die Amerikanische Demokratie ist gerade nicht nur gefühlt dabei, sich immer eindeutiger einer Diktatur anzunähern, Neu-Präsident <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/" target="_blank">Trump</a> selbst träumt, so scheint es zumindest, ohnehin längst von einer Autokratie, in der er allein den Weg bestimmt. Mithilfe seiner Milliardärs-Freunde natürlich. Am Freitag dann, dem 27.Januar, ist die Welt schließlich noch ein bisschen &#8222;vertrumpter&#8220; geworden, aber auch lauter. Als Reaktion auf das temporäre Einreiseverbot für Staatsbürger*innen von sieben mehrheitlich muslimischen Ländern gingen und gehen Menschen aus aller Welt auf die Straße. <strong>#NoBanNoWall</strong> heißt es seitdem auf Plakaten, aber auch im Netz. Protest kommt von überall her. Gegen die Idee des US-Präsidenten, bis auf Weiteres keine Flüchtlinge aus Syrien mehr ins Land zu lassen. Aber eben auch keine anderen Muslime, mindestens 90 Tage lang. Schlimm fühlt sich außerdem die beunruhigenden Gewissheit an, dass die USA durch überstürzt unterzeichnete Dekrete etlichen besorgniserregenden Prozessen folgt, wie wir sie bereits aus Russland, der Türkei oder Ungarn kennen. Und zwar in einem absurd rasanten Tempo. Mithilfe einer Klage der ACLU konnte zwar eine teilweise Aufhebung des Verbots für Besitzer der doppelten Staatsbürgerschaft, einer Greencard oder eines Visums durchgesetzt werden und selbstredend wehrt Mister President sich auch weiterhin gegen die Vorwürfe eines dennoch ziemlich offensichtlichen <strong>#MuslimBan</strong>s. Eine Frage schwebt dennoch deutlicher denn je über dem herrschenden Wahnsinn, der vom Weißen Haus ausgehend weite Wellen schlägt: <strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-so-ist-eine-absetzung-des-us-praesidenten-moeglich-a-1132858.html" target="_blank">Wie wird man &#8211; mal ganz theoretisch &#8211; einen US Präsiedenten los?</a>  </strong>Dass unsere Europäische &#8222;Flüchtlingspolitik&#8220; <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/14/trump-ist-kein-amerikanisches-problem/" target="_blank">Trumps ausgrenzender Politik</a> allerdings gefährlich nahe kommt, wird dieser Tage hingegen fleißig ignoriert. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, endlich umzudenken. Auch hier.</p>
<p>Wir haben aufgrund von eigener Orientierungslosigkeit eine kleine Leseleiste zusammengesucht und freuen uns auf noch mehr Links.<span id="more-153759"></span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153932" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-15.00.02.png" alt="Bildschirmfoto 2017-02-02 um 15.00.02" width="501" height="598" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-15.00.02.png 501w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-15.00.02-150x179.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-15.00.02-430x513.png 430w" sizes="(max-width: 501px) 100vw, 501px" /></p>
<p><strong>Berlin geht auf die Straße </strong></p>
<p>Am Samstag, den 4. Februar, findet erneut eine <strong>#NoBanNoWall-Demonstration</strong> ab 14 Uhr am Pariser Platz in Berlin statt. Hier lang gehts zum <a href="https://www.facebook.com/events/438908726441101/" target="_blank">Facebook Event</a>.</p>
<p><strong>Reaktionen auf Trumps Einreiseverbot<br />
</strong>&#8222;Während des Holocausts haben wir Flüchtlinge wie Anne Frank nicht in unser Land gelassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt&#8220;, sagte etwa die Senatorin.&#8220; <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-kritik-an-einreisestopp-fuer-fluechtlinge-und-muslime-in-die-usa-a-1132140.html" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong><br />
Protest aus der Musikbranche</strong></p>
<p>Rihanna, Four Tet, John Legend, Public Enemy, Best Coast, Billy Brag oder Sufjan Stevens beziehen Stellung:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153917" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.29.25.png" alt="Bildschirmfoto 2017-02-02 um 14.29.25" width="507" height="610" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.29.25.png 507w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.29.25-150x180.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.29.25-426x513.png 426w" sizes="(max-width: 507px) 100vw, 507px" /></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153918" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.28.42.png" alt="Bildschirmfoto 2017-02-02 um 14.28.42" width="495" height="555" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.28.42.png 495w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.28.42-150x168.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.28.42-458x513.png 458w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" /><br />
<strong>Aber auch US-amerkanische und internationale Firmen wehren sich gegen das temporäre Einreiseverbot. New Balance-Turnschuhe werden derzeit hingegen verbrannt und Amazon gemieden &#8211; beide Firmenchefs sind bekennende Trump-Anhänger.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153920" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/02/Ikea-muslimban-1070x430.jpg" alt="Ikea-muslimban-1070x430" width="1070" height="430" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Ikea-muslimban-1070x430.jpg 1070w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Ikea-muslimban-1070x430-150x60.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Ikea-muslimban-1070x430-513x206.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Ikea-muslimban-1070x430-800x321.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Ikea-muslimban-1070x430-624x251.jpg 624w" sizes="(max-width: 1070px) 100vw, 1070px" />„Wir sind eine Nation, die aus Einwanderern besteht, und wir profitieren alle davon, wenn die besten und klügsten Köpfe der Welt zu uns kommen, um bei uns zu arbeiten und ihren Teil zu unserer Gesellschaft beitragen“ &#8211; Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.</p>
<p>„Twitter wurde von Menschen jeder Herkunft und jeder Religion gegründet. Wir stehen mit ihnen und für sie, immer.“ &#8211; Jack Dorsey, Twitter CEO.</p>
<p>„Trumps Anordnungen greifen Netflix-Mitarbeiter auf der ganzen Welt an und sind so unamerikanisch, dass es wehtut“, so Reed Hastings, CEO Netflix.<br />
„Apple ist offen. Für alle, egal, wo sie herkommen, welche Sprache sie sprechen, wen sie lieben oder zu wem sie beten. Unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen repräsentieren globales Talent und unser Team besteht aus Mitgliedern aus der ganzen Welt.“ &#8211; Tim Cook, CEO von Apple.</p>
<p>„Ganzen Nationen und Geflüchteten die Einreise nach Amerika zu verbieten ist nicht richtig, und wir müssen zu den Betroffenen halten“ &#8211; Airbnb CEO Chesky.</p>
<p><strong>Ein offener Brief an Trump</strong></p>
<p>Initiiert vom internationalen sozialen Kampagnennetzwerks Avaaz, unterzeichneten bereits 4,8 Millionen Menschen den offenen Brief an den Präsidenten der U.S.A:</p>
<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Trump, </em><br />
<em>So nicht. </em><em>Die Welt weist Ihre Angstmacherei, Ihre Hetztiraden und Ihre Scheinheiligkeit zurück. Wir lehnen Ihre Unterstützung von Folter, Ihre Aufrufe zur Tötung von Zivilisten und Ihre generelle Anstiftung zu Gewalt ab. Wir lehnen es ab, dass Sie Frauen, Muslime, Mexikaner und Millionen andere Menschen diskriminieren, die nicht so aussehen und reden wie Sie oder nicht zum selben Gott beten. </em><em>Wo Sie Ängste schüren, entscheiden wir uns für Mitgefühl. Wo Sie Verzweiflung verbreiten, entscheiden wir uns für Hoffnung. Wo Sie Ignoranz propagieren, entscheiden wir uns für Verständnis. </em><em>Als Bürger und Bürgerinnen dieser Welt stehen wir geschlossen gegen Ihre Politik der Spaltung.&#8220;  </em><a href="https://secure.avaaz.org/campaign/de/deartrump/" target="_blank">Hier lang</a> geht es zur Unterzeichnung.</p>
<p><strong>Auch die deutsche Modebranche bezieht Stellung:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-153941" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.03.36.png" alt="Bildschirmfoto 2017-02-02 um 14.03.36" width="460" height="570" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.03.36.png 460w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.03.36-150x186.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/02/Bildschirmfoto-2017-02-02-um-14.03.36-414x513.png 414w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" />Die deutsche Designerin Leyla Piedayesh bezieht öffentlich Stellung zum Einreiseverbot. Weil ihre Familie nach der Islamischen Revolution 1979 den Iran verlassen hat, ist ihre Los-Angeles-Reise, die für dieses Jahr geplant war, nun auf Eis. <a href="http://www.refinery29.de/2017/02/138619/kein-kommentar-zu-dt-von-der-modebranche-leilas-statement" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>Betroffene erzählen</strong></p>
<p>Fünf Betroffene erzählen, wie Trumps neue Einwanderungspolitik ihr Leben durcheinanderwirft. Darunter auch unser Freundin Sara, die als <a href="https://twitter.com/yesbutnosara?lang=de" target="_blank">@yesbutnosara</a> twittert. <a href="http://www.jetzt.de/politik/betroffene-sprechen-ueber-das-einreiseverbot-in-die-usa" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>#Trump100 &#8211; eine Instagram Serie der ZEIT<br />
</strong></p>
<p>&#8222;Einreisestopp, Mauerbau, America first: Trump verändert die USA rasant. Wie die Amerikaner die Entwicklungen erleben, schildern wir 100 Tage lang auf Instagram.&#8220; <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-02/100-tage-trump-facebook-instagram-aktion" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong><br />
Die Vertrumpung der Welt </strong></p>
<p>Jetzt empören sich jene Eliten über Trump, die ihn doch selbst ermöglicht haben. Das nervt. Sie sollten sich lieber fragen: Was, wenn er Erfolg hat? Eine mitunter gewollt provokante Kolumne von Jakob Augstein. &#8222;Die Vertrumpung der Welt ist die Tragödie unserer Gegenwart. Denn wir lernen nicht. Das Missverständnis geht weiter, die Spaltung wird tiefer.&#8220;<strong> </strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-was-wenn-er-erfolg-hat-kolumne-a-1131826.html" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>Trump und Wir</strong><br />
Die Wogen des öffentlichen Protests schlagen mit jedem Tag höher. Doch bisher wird die Debatte nicht bis in die letzte Konsequenz geführt: &#8222;Wurde die Debatte über diese Thematik in der näheren Vergangenheit im Zusammenhang mit der anonymen Gruppe der Flüchtlinge geführt, dreht sie sich nun um unmittelbar Betroffene von nebenan und Sympathieträger aus der Öffentlichkeit. Von daher rührt die berechtigte Empörung, von daher rührt aber auch die offensichtliche Zwiespältigkeit der aktuellen Debatte, die der Thematik nicht bis in die letzte Konsequenz nachgeht. Für Deutschland und Europa bietet die derzeitige Situation deshalb eine große Chance. Die Frage nach der individuellen Bewegungsfreiheit jedes Menschen kann in Abgrenzung zu Donald Trump und vor dem Hintergrund liberaler Werte neu überdacht werden.&#8220; <a href="https://www.freitag.de/autoren/brussell/trump-und-wir" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>Trumps Muslim Ban und Europas Scheinheiligkeit</strong></p>
<p>Was dieser tage gern unter den Tisch gekehrt wird: Auch in Europa wird eine &#8222;Flüchtlingspolitik&#8220; verfolgt, die Trumps ausgrenzender Politik gefährlich nahe kommt. &#8222;(&#8230;)Doch die Leichen am Grund des Mittelmeers sind unsichtbar. Ein Präsident Trump, der laut und populistisch auftritt, ist sichtbar. Deswegen wird er in den Medien und sozialen Netzwerken mit Spott überschüttet und ihm wird mit Abscheu begegnet. Wer aber mit dem Finger &#8211; richtigerweise &#8211; auf Trump zeigt, muss bei den Zuständen in Nordafrika und Bulgarien, bei dem massenhaften Ertrinken im Mittelmeer mit dem Finger der anderen Hand auf die europäischen Politiker zeigen, die eine ebenso menschenverachtende Flüchtlingspolitik betreiben.&#8220; <a href="https://www.heise.de/tp/features/Trumps-Muslim-Ban-und-Europas-Scheinheiligkeit-3611437.html" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>Social Media Accounts und Adressbücher von Einreisenden sollen kontrolliert werden</strong></p>
<p>Allen Protesten gegen den „Muslim Ban“ zum Trotz, wird jetzt im Weißen Haus diskutiert, ob man in Zukunft von allen Einreisenden die Social Media – Accounts und Telefon-Adressbücher abfragen solle. <a href="http://edition.cnn.com/2017/01/29/politics/donald-trump-immigrant-policy-social-media-contacts/index.html" data-versionurl="http://web.archive.org/web/20170130115607/http://edition.cnn.com/2017/01/29/politics/donald-trump-immigrant-policy-social-media-contacts/index.html" data-versiondate="2017-01-30T11:56:07+00:00" data-amber-behavior="">Das berichtet CNN</a> unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus. <a href="https://netzpolitik.org/2017/weisses-haus-plant-von-einreisenden-social-media-accounts-und-adressbuecher-abzugreifen/" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>Dieser Mann wird uns nicht trennen</strong></p>
<p>&#8222;Ich liebe alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und ihrer Religion. Ich liebe die amerikanischen Menschen, auch die, die für Trump gestimmt haben. Und wenn ich Liebe schreibe, dann meine ich Liebe. <a class="" href="http://www.zeit.de/thema/donald-trump" target="_blank">Dieser Mann</a> wird uns nicht trennen.&#8220; <a href="http://www.zeit.de/campus/2017-01/us-dekret-donald-trump-studenten-muslim-ban" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p><strong>Trump wird an Amerika scheitern</strong></p>
<p>&#8222;Donald Trump wird noch viel mehr Schaden anrichten und vielleicht sogar neue Kriege anzetteln. Am Ende aber wird er scheitern – weil er die Widerstandskraft seiner Bürger unterschätzt hat.&#8220; Ein Gastbeitrag der FAZ von Elliot Cohen. <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/zeitenwende-im-weissen-haus-trump-wird-an-amerika-scheitern-14795524.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p class=" voices-title"><strong>Angela Merkel is now the leader of the free world, not Donald Trump</strong></p>
<p>&#8222;The US President isn’t motivated by protecting liberal democracy or freedom, his sole ideology is Trumpism: corporate autocracy with a populist facade. And he surrounds himself with white nationalists even more hostile to liberal democracy than he is.&#8220; <a href="http://www.independent.co.uk/voices/angela-merkel-donald-trump-democracy-freedom-of-press-a7556986.html" target="_blank">Hier lang</a>!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/02/02/thurday-reads-zum-thema-us-einreiseverbot-nobannowall/">Thursday Reads // &lt;br/&gt; #NoBanNoWall &#8211; Was ist hier eigentlich los?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesellschaft // Trump ist kein amerikanisches Problem</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/14/trump-ist-kein-amerikanisches-problem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 10:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donald Trump mag Amerikaner sein, ein uramerikanisches Problem ist er aber nicht. Auch in Europa verbreiten Menschen wie Le Pen, Petry und Co Hass auf alles, was nicht wie sie ist und denkt. Nun ist es an uns, aktiv zu werden – in der Familie, im Bekannten- und Freundeskreis. Zum zweiten Mal in diesem Jahr<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/14/trump-ist-kein-amerikanisches-problem/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/14/trump-ist-kein-amerikanisches-problem/">Gesellschaft // Trump ist kein amerikanisches Problem</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/14/trump-ist-kein-amerikanisches-problem/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-148547" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/11/populismus-2016.jpg" alt="populismus 2016" width="1000" height="1058" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/populismus-2016.jpg 1000w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/populismus-2016-150x159.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/populismus-2016-485x513.jpg 485w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/populismus-2016-756x800.jpg 756w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/populismus-2016-624x660.jpg 624w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a>Donald Trump mag Amerikaner sein, ein uramerikanisches Problem ist er aber nicht. Auch in Europa verbreiten Menschen wie Le Pen, Petry und Co Hass auf alles, was nicht wie sie ist und denkt. Nun ist es an uns, aktiv zu werden – in der Familie, im Bekannten- und Freundeskreis.</i></p>
<p>Zum zweiten Mal in diesem Jahr bin ich mit einem okayen Gefühl ins Bett gegangen, mit einem Gefühl des „Wird schon“. Um dann am nächsten Tag aufzuwachen und festzustellen: Wird eben nicht. Das erste Mal war der Tag nach dem Brexit-Referendum am 23. Juni. Das zweite Mal war <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/" target="_blank">der 9. November</a>, für Deutsche sowieso ein historisches Datum – und nun auch für die USA. <i>Love trumps hate</i> hieß es noch nach dem Amoklauf in einem LGBT-Club in Orlando diesen Sommer. Nun hat der Hass gesiegt, die Angst vor Veränderungen, das Misstrauen. Donald Trump wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.</p>
<p>Zum zweiten Mal in diesem Jahr fragte ich mich, wie ich und so viele andere uns so täuschen konnten. Ich bin Politikwissenschaftlerin und Journalistin, eigentlich eine ganz gute Mischung, um Fakten zu analysieren, einzuordnen und vor allem Umfragen kritisch zu betrachten. Trotzdem habe ich nicht mit dem gerechnet, was nun passiert ist und stehe ratlos da: Wie konnte das passieren? Und was kommt jetzt? Was kann ich tun?<span id="more-148543"></span></p>
<p><b>Unangenehme Auseinandersetzungen</b></p>
<p>Denn Donald Trump mag zwar als ein uramerikanisches Problem erscheinen, <i>home made</i> quasi. Er ist es aber nicht. Auch hier, in Deutschland, in Europa, verbreiten Menschen wie Marine Le Pen, Viktor Orbán und Frauke Petry Hass auf alles, was nicht wie sie ist und denkt. Oft klopfen wir uns auf die Schulter, sagen uns, dass wir auf der richtigen Seite stehen – wir wählen nicht AfD, wir sind Feminist*innen, wir sind für die Rechte von LGBT. Nach der Wahl in den USA denke ich: Vielleicht reicht das einfach nicht. Vielleicht müssen wir noch mehr tun, noch politischer werden. Und vor allem: Uns Meinungen, die nicht die unseren sind, aussetzen. Nicht nur mit und zu den bereits Bekehrten sprechen.</p>
<p>Zu oft leben wir in unserer kleinen Blase. Wir umgeben uns mit Leuten, die ähnlich denken wie wir, ob im Internet oder im sogenannten „wirklichen“ Leben. Manchmal platzt die Blase aber ganz unerwartet – und das führt zu unbequemen, jedoch interessanten Einsichten. Meine Oma zum Beispiel: einer meiner absoluten Lieblingsmenschen. Aber beim Thema Flüchtlinge kommen wir nicht zusammen. Meine Oma kann oder will nicht verstehen, dass Menschen ihr Land verlassen „und dann lassen die auch noch ihre ganze Familie nachkommen!“ Argumente wie „Aber Oma, du würdest doch auch deine Familie um dich haben wollen“ wischt sie weg. Meine Oma, so sieht sie es, war ja damals im Krieg auch ein Flüchtling: aus dem Ruhrgebiet wurden sie und viele andere Kinder per „Kinderlandverschickung“ zu Familien aufs Land geschickt, fernab von den stetig fallenden Bomben. „Uns ging es damals auch schlecht, aber wir haben es geschafft“, sagt sie. Sie sagt nicht: „Die Flüchtlinge von heute sollen sich mal nicht so anstellen“. Aber so klingt es. Will ich diese Diskussionen mit meiner Oma führen? Nein. Tue ich es trotzdem? Ja. Weil so wie meine Oma viele denken.</p>
<p><b>Raus aus der Komfortzone</b></p>
<p>Für meine Freundin Leonie, Halb-Walisin, kam nach dem Brexit-Referendum der Moment, in dem ihre Blase plötzlich platzte. Wie sich herausstellte, hatte ein Großteil ihrer Familie in Wales für den Brexit gestimmt, völlig unbeeindruckt von der Tatsache, dass ein Teil der Familie – unter anderem Leonies Vater – in Deutschland und somit der EU lebt. Nigel Farages Aufruf „to take back control“ hatte sie eben überzeugt. Was der Brexit nun genau bedeuten würde, das konnten Leonies Verwandte ihr leider nicht sagen.</p>
<p>Sich in einer Blase zu bewegen ist manchmal notwendig, kann ein Schutzmechanismus sein. Viele feministische und antirassistische Aktivist*innen beispielsweise könnten ihre Arbeit gar nicht machen, wenn sie sich nicht vor bestimmten Meinungen und Personen schützen würden. Und sich mit überzeugten Frauenhassern/Rassisten/Rechtsextremisten zu unterhalten, hat tatsächlich keinen Sinn. Viele Menschen fallen aber eben nicht in diese Kategorien und es lohnt sich, zumindest den Versuch zu machen, mit ihnen zu reden. Denn wir müssen wieder mehr reden, vor allem mit den Menschen, die wir eigentlich nicht so gerne in unserer Blase haben möchten. Die ganz anderer Meinung sind als wir. Oft sind diese Menschen nämlich nicht anonyme Pöbler im Netz oder auf Pegida-Demos, sie sind Freund*innen, Verwandte, Bekannte. Wir müssen mit ihnen reden, uns anhören, was sie zu sagen haben – und dann für unsere Positionen kämpfen. Im schlechtesten Fall kommt dabei nichts heraus als die Einsicht, dass man bei diesem Thema meilenweit auseinanderliegt und auch nie zusammenkommen wird. Im besten Fall überzeugen wir unser Gegenüber davon, seine oder ihre Position doch mal zu überdenken. In beiden Fällen aber haben wir dazugelernt: Wir haben uns aus unserer Komfortzone begeben und nun zumindest eine Ahnung davon, was in den Köpfen Andersdenkender vorgeht. Und ja, das ist oft frustrierend.</p>
<p><b>Für die Demokratie werben</b></p>
<p>Reden und Zuhören allein reicht natürlich nicht, sie verhindern keinen Trump, keine Le Pen. Nein, wir müssen enthusiastisch für unsere europäischen Demokratien werben. Die Demokratie ist ein Geschenk, aber auch sie wurde erkämpft. Und wie man gerade in der Türkei beobachten kann, ist sie nichts, das wir als selbstverständlich hinnehmen sollten. Das tun wir aber viel zu oft. Wir konzentrieren uns darauf, unzufrieden zu sein, auf die Politik zu schimpfen, statt selbst anzupacken und unsere Rolle als mündige Bürger*innen wahrzunehmen. Wir haben eine Stimme, und die sollten wir für konstruktive Kritik nutzen.</p>
<p>Mit Donald Trump wurde in einer demokratischen Wahl ein Präsident gewählt, der selbst keinerlei Respekt für die Demokratie, ihre Institutionen und gewählten Vertreter*innen hat. Trotzdem, Demokratie bedeutet eben auch das: Damit fertig zu werden, wenn der politische Gegner gewinnt; Bürger*in eines Landes zu sein, das von einem Menschen regiert wird, den man aus tiefster Seele ablehnt. Meine Freund*innen in Polen, Ungarn und der Türkei wissen, wie sich das anfühlt. Was die Lehren aus der Trump-Wahl sind, werden wir erst in einigen Monaten, Jahren wissen. Bis dahin können wir aber schon mal anfangen: Damit, uns aus unserer Komfortzone herauszubewegen, zuzuhören. Darüber zu reden, wofür wir stehen und warum, mit Freund*innen, Verwandten, Bekannten. Enthusiastische Demokrat*innen zu sein. Es sind kleine Schritte, frustrierend kleine. Aber wenn wir nicht bei uns selbst anfangen – wo dann?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommentar // Herr Trump, der größenwahnsinnige Donald.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 13:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Clown zieht ins weiße Haus ein, so schreibt es der Postillon, nur dass so etwas wie Satire diesmal kaum spürbar ist. Wer Trump als Narr mitsamt weißem Haar, teigigem Gesicht und roter Nase bezeichnet, entledigt sich automatisch jeder Übertreibung, der vergisst bei aller Oberflächlichkeit nicht das Wesentliche, weil es ohnehin kaum Wesentliches und insbesondere<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/">Kommentar // &lt;br/&gt;Herr Trump, der größenwahnsinnige Donald.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/09/brain-blah-herr-trump-sie-eitler-donald/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-148393" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/11/trump.jpg" alt="trump" width="655" height="576" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump.jpg 655w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump-150x132.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump-513x451.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/trump-624x549.jpg 624w" sizes="(max-width: 655px) 100vw, 655px" /></a>Ein Clown zieht ins weiße Haus ein, so schreibt es der <a href="http://www.der-postillon.com/2016/11/erster-clown.html" target="_blank">Postillon</a>, nur dass so etwas wie Satire diesmal kaum spürbar ist. Wer Trump als Narr mitsamt weißem Haar, teigigem Gesicht und roter Nase bezeichnet, entledigt sich automatisch jeder Übertreibung, der vergisst bei aller Oberflächlichkeit nicht das Wesentliche, weil es ohnehin kaum Wesentliches und insbesondere nur ein verschwindend unauffälliges Maß an Intellekt zu erwähnen gibt, der bedient sich weniger des Pamphlets als vielmehr reiner, schmerzlicher Wahrheit.</p>
<p>Der 9. November 2016 ist ein Schlag in den verwundeten Magen des gesunden Verstandes, ein tragischer Witz auf Kosten der Menschenrechte, eine plötzlich reale Dystopie für jeden Freund der Demokratie, für das denkende Individuum an sich. So schnell abzusehen der fatale Ausgang der US-Wahlen schien, so irrsinnig und unglaublich hallt er nach. Aus &#8222;Make America Great Again&#8220; ist &#8222;Make America Vote Again&#8220; geworden, Studierende protestieren, Journalist*innen schimpfen und Lena Dunham wähnt sich laut Twitternachricht nur noch in Lady Gagas Vagina in Sicherheit. Sicher vor dem Donald Duck der republikanischen Vollpfosten. Dabei hätte wohl niemand außer der Trump&#8217;schen Jünger selbst an den Sieg eines hundsgemeinen Obskuranten, machtgeilen Größenwahnsinnigen, sexistischen Rassisten und strunzdummen Lügners geglaubt.<span id="more-148373"></span></p>
<p>So ist das häufig &#8211; bis es dann doch passiert. Wenn nicht aus dumpfer Unwissenheit, Frustration oder schwerwiegenden Irrglauben heraus, dann geschieht das Setzen eines derart falschen Kreuzchens meist als Folge von Protest. Gegen den vermeintlichen Stillstand, das Establishment oder für das Zurückerobern vermeintlich wichtiger, wenn auch hundert Jahre alter Werte. Aus Langeweile und Neugier. Weil sich Menschen mit Stimmrecht vom Rest des Landes und der Politik vergessen oder durch Fremdes bedroht fühlen. Oder ganz einfach weil man <em>gegen</em> irgendetwas und nunmal auch nicht <em>für</em> die Alternative is, die diesmal <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2015/10/12/us-wahlen-vote-for-hillary-oder-doch-nicht/" target="_blank">Hillary</a> hieß.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass sich im Falle der amerikanischen Präsidentschaft &#8222;nicht mal eben so schauen&#8220; lässt, wie der Hase mit einem Clown an der Spitze wohl so an der Freiheitsstatue vorbei hüpfen wird. Vermutlich stirbt der Hase, wenn er denn nur einen Funken Empathie in sich trägt, bereits überaus zeitnah an einem gebrochenen Herzen. Sofern er nicht schon auf den ersten Metern vom gigantischen Ego des neuen Präsidentenclowns platt gewalzt wird. Verhandlungen über den Verbleib des Hasen, der nicht nur Amerika verkörpert, sondern im schlimmsten Fall die ganze Welt, scheinen ohnehin unmöglich, denn wer am liebsten sich selbst reden hört, dem sind auch Leichen schnell egal. Der führt Kriege, weil darum. Der ist verrückt danach, endlich ein unbesiegbarer Hulk Hogan der Politik sein zu dürfen, der feiert den Triumph von Muskelpaketen und Geldeseln über komplizierte Gehirne und liebt das Allerlei aus Hass und Macht mehr als jede Wonne des Friedens. Genau so einer ist dieser Herr Trump, der olle Donald, der sie nun wirklich alle haben kann. Nicht nur die vermeintlich Willigen, die seinem Proleten-Glanz erliegen, nein ganze Wählerherrschaften. Aber was bedeutet dieser republikanische Spaziergang im Land der offenbar wahrhaft unbegrenzten Möglichkeiten jetzt für die Realpolitik? Für unsere Welt?</p>
<p>Womöglich wird sich das Ausmaß der verbrannten Erde erst nach der Amtszeit dieses pathologischen Selbstdarstellers zeigen, wir kennen das Szenario in abgeschwächter oder sogar maximierter Form bereits aus der Vergangenheit. Unterdessen könnte es zu einem Pakt mit Russland kommen, zu einem Handeslkrieg mit China, zu weiteren Scherzen auf Kosten des Klimawandels, zu Steuerbegünstigungen für Reiche, zu einem Bruch mir der Nato, zu weiteren Einmärschen in Länder, denen der Westen längst alles genommen hatte, zu Abschiebungen, zu gewaltvollen Eingriffen, wo doch Aufklärung und Bildung nötig wären, zu mehr Folter, zu der Einrichtung eines eigenen politischen Komitees, zur Einschränkung der Pressefreiheit und vielleicht sogar zum Ende der Demokratie. Wie es überhaupt zu alldem kommen konnte, hätten wir ganz sicher viel früher fragen müssen. Und auch zuhören, nämlich vor allem denen, die irgendwo am Rande der Gesellschaft stehen und fluchen und sich bis heute von niemand anderem als dem lauten Onkel verstanden fühlen. Ebenjene zu belächeln bringt jetzt niemandem mehr etwas. Zu spät kommt auch jede Einsicht, auf beiderlei Seiten, nicht nur die der Wählenden, sondern auch die der bis dato Tauben. Wir können also nur noch hoffen, dass der Clown noch bevor er weiter wüten kann, über seine eigenen viel zu großen Schuhe stolpern und sich das Genick brechen möge. Unwahrscheinlich ist das glücklicherweise nicht, also ruhig Blut. Denn der Dumme bleibt vorerst vor allem eins: Dumm.</p>
<p class="paragraph article__item"><em>Unsere Bundestagswahlen stehen übrigens voraussichtlich im September 2017 an und weil Deutschland sich bei Weitem nicht von den Trumps, Erdogans, Putins, Le Pens oder FPÖs dieser Erdkugel freisprechen kann, sondern sich ganz <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2016/03/15/afd-pflichtexkursion-in-deutschlands-politischen-abgrund/" target="_blank">ähnlichen Gefahren</a> ausgesetzt sieht, sollten wir womöglich schon frühzeitig unsere Feinde, die Rechten in den eigenen Reihen, umarmen und versuchen, ihnen die Liebe zu geben, an denen es ihnen so häufig mangelt. Ihr wisst, was ich meine. Dialoge. Streitgespräche. Appelle! Immer und immer wieder. Für mehr Wahlbeteiligung und gegen eine Welt voll trauriger Clowns.</em></p>
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