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	<title>Politik Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Warum Mutterschaft in der Politik normalisiert werden muss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 08:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mutterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Annalena Baerbock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Wochenende erschien in der Bild am Sonntag ein Interview mit der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, das direkt mit der Frage danach losging, wie Baerbock sich das denn vorstelle, Kanzlerin und Mutter zu sein: „Sie und Ihr Mann sind Eltern von zwei Töchtern (5 und 9). Wie organisieren Sie im Kanzler-Wahlkampf und danach Ihr Leben?“ Immerhin<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/05/19/warum-mutterschaft-in-der-politik-normalisiert-werden-muss/">weiterlesen…</a></p>
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<p>Am Wochenende erschien in der <em>Bild am Sonntag</em> ein Interview mit der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, das direkt mit der Frage danach losging, wie Baerbock sich das denn vorstelle, Kanzlerin und Mutter zu sein: „Sie und Ihr Mann sind Eltern von zwei Töchtern (5 und 9). Wie organisieren Sie im Kanzler-Wahlkampf und danach Ihr Leben?“ Immerhin wird Baerbocks Partner, der Vater ihrer Kinder, überhaupt erwähnt – oft hat man ja den Eindruck, Mütter seien ganz allein für Kindererziehung und -betreuung zuständig. Und natürlich auch dafür, das Ganze irgendwie mit ihrem Beruf zu „vereinbaren“.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/05/19/warum-mutterschaft-in-der-politik-normalisiert-werden-muss/">Warum Mutterschaft in der Politik normalisiert werden muss</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>&#8222;Das Private ist politisch&#8220; &#038; was dieser Slogan mit der Fetischisierung persönlicher Erlebnisse zu tun hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2020 08:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit habe ich viel über den feministischen Slogan „Das Private ist politisch“ nachgedacht. Eine Parole, die scheinbar mühelos durch Zeit und Raum gereist ist, und heute noch genauso aktuell klingt wie damals. Weil sie an etwas rührt, eine Wahrheit in Worte fasst. Der Grund für meine Überlegungen ist, natürlich, Corona: Ein Virus, durch<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/08/26/das-private-ist-politisch-was-dieser-slogan-mit-der-fetischisierung-persoenlicher-erlebnisse-zu-tun-hat/">weiterlesen…</a></p>
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<p>In letzter Zeit habe ich viel über den feministischen Slogan „Das Private ist politisch“ nachgedacht. Eine Parole, die scheinbar mühelos durch Zeit und Raum gereist ist, und heute noch genauso aktuell klingt wie damals. Weil sie an etwas rührt, eine Wahrheit in Worte fasst. Der Grund für meine Überlegungen ist, natürlich, Corona: Ein Virus, durch das wir alle zurückgeworfen waren auf das Private, Häusliche – und das uns nach und nach realisieren ließ, wie politisch das Private tatsächlich ist. Wir sahen Mütter, die im Lockdown plötzlich wieder als Rundumversorgerin für Kinder und Haushalt zuständig waren. Und Väter, <a href="https://www.protocol.com/parents-working-from-home-survey">die im Home Office signifikant produktiver waren.</a> Anders als sonst ließ sich das Ganze nicht mit der „natürlichen“ weiblichen Tendenz zu Teilzeitarbeit und Kinderbetreuung wegerklären. Corona zeigte in aller Deutlichkeit, wie sehr vermeintlich persönliche Entscheidungen von Frauen das Ergebnis gesellschaftlicher Machtstrukturen, Denk- und Handlungsweisen sind.&nbsp;</p>
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		<title>Politik: Schon wieder muss eine Frau gehen &#8211; der Fall Linda Teuteberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 13:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Teuteberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Natürlich muss ein Mann ran. Natürlich. In so einer Situation – Corona, drohende Wirtschaftskrise, Umfragetief – da kann es nur ein Mann. Also heißt es Tschüß, Linda Teuteberg. Natürlich.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/08/19/politik-schon-wieder-muss-eine-frau-gehen-der-fall-linda-teuteberg/">Politik: Schon wieder muss eine Frau gehen &#8211; der Fall Linda Teuteberg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
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<p>Natürlich muss ein Mann ran. Natürlich. In so einer Situation – Corona, drohende Wirtschaftskrise, Umfragetief – da kann es nur ein Mann. Also heißt es Tschüß, Linda Teuteberg. Natürlich.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/08/19/politik-schon-wieder-muss-eine-frau-gehen-der-fall-linda-teuteberg/">Politik: Schon wieder muss eine Frau gehen &#8211; der Fall Linda Teuteberg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Politische Gleichgültigkeit // Warum wir immer weiter abstumpfen</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/09/05/politische-gleichgueltigkeit-warum-wir-immer-weiter-abstumpfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 08:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonntagabend. In Sachsen und Brandenburg wurde gewählt und als ich um 18 Uhr den Fernseher einschaltete, bot sich ein nicht unerwartetes Bild: SPD und CDU verlieren, die Linke auch, die Grünen gewinnen dazu, die FDP schafft es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Große Siegerin der Wahl ist die AfD: 27,5 Prozent in Sachsen, 23,5 Prozent in<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/09/05/politische-gleichgueltigkeit-warum-wir-immer-weiter-abstumpfen/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sonntagabend. In Sachsen und Brandenburg wurde gewählt und als ich um 18 Uhr den Fernseher einschaltete, bot sich ein nicht unerwartetes Bild: SPD und CDU verlieren, die Linke auch, die Grünen gewinnen dazu, die FDP schafft es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Große Siegerin der Wahl ist die AfD: 27,5 Prozent in Sachsen, 23,5 Prozent in Brandenburg. Das reicht nicht, um in einem der beiden Länder stärkste Kraft zu werden – aber nur so gerade eben. Und: In Sachsen haben viele junge Menschen für die AfD gestimmt, nicht nur ältere, weiße Männer, so wie es das Klischee doch eigentlich will.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schaute mir all das an, hörte zu, wie Journalist*innen der Öffentlich-Rechtlichen den AfD-Sprech und die damit einhergehende Inszenierung als „bürgerliche Partei“ nicht nur <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/afd-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-wahlberichterstattung-1.4584530?reduced=true" target="_blank" rel="noopener">akzeptierten, sondern auch übernahmen</a>. Ich verschickte ein paar empörte Nachrichten an Familienmitglieder und Freund*innen. Doch die Empörung, die aus diesen Nachrichten sprach, spürte ich gar nicht. Stattdessen: Leere, Erschöpfung, Müdigkeit. In den letzten Monaten, Jahren, ist mit mir etwas passiert, von dem ich nie gedacht hätte, dass es möglich ist: Ich bin gleichgültig geworden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Schleichende Abgestumpftheit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Oder vielleicht nicht gleichgültig. Ich bin immer noch interessiert an Menschen, Nachrichten, daran, was in der Welt geschieht. Vielleicht bin ich nicht gleichgültig, sondern schlicht abgestumpft. Ich konsumiere Nachrichten so wie früher, ich nehme nicht weniger an der Welt teil. Aber die Nachrichten, die Welt, haben sich verändert. Sie haben mich verändert. Sie erreichen mich nicht mehr auf die gleiche Weise. Ich fühle mich weniger berührt, weniger betroffen. Ich registriere diese zunehmende, schleichende Abgestumpftheit – bei mir selber, bei anderen – und denke: Aber müsste ich nicht gerade jetzt empört sein? Wütend? In irgendeiner Art betroffen? Wann, wenn nicht jetzt?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/09/05/politische-gleichgueltigkeit-warum-wir-immer-weiter-abstumpfen/">Politische Gleichgültigkeit // Warum wir immer weiter abstumpfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Politische Gleichgültigkeit // Warum wir immer weiter abstumpfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 08:02:08 +0000</pubDate>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Sonntagabend. In Sachsen und Brandenburg wurde gewählt und als ich um 18 Uhr den Fernseher einschaltete, bot sich ein nicht unerwartetes Bild: SPD und CDU verlieren, die Linke auch, die Grünen gewinnen dazu, die FDP schafft es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Große Siegerin der Wahl ist die AfD: 27,5 Prozent in Sachsen, 23,5 Prozent in Brandenburg. Das reicht nicht, um in einem der beiden Länder stärkste Kraft zu werden – aber nur so gerade eben. Und: In Sachsen haben viele junge Menschen für die AfD gestimmt, nicht nur ältere, weiße Männer, so wie es das Klischee doch eigentlich will.</p>
<p style="text-align: justify">Ich schaute mir all das an, hörte zu, wie Journalist*innen der Öffentlich-Rechtlichen den AfD-Sprech und die damit einhergehende Inszenierung als „bürgerliche Partei“ nicht nur <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/afd-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-wahlberichterstattung-1.4584530?reduced=true" target="_blank" rel="noopener">akzeptierten, sondern auch übernahmen</a>. Ich verschickte ein paar empörte Nachrichten an Familienmitglieder und Freund*innen. Doch die Empörung, die aus diesen Nachrichten sprach, spürte ich gar nicht. Stattdessen: Leere, Erschöpfung, Müdigkeit. In den letzten Monaten, Jahren, ist mit mir etwas passiert, von dem ich nie gedacht hätte, dass es möglich ist: Ich bin gleichgültig geworden.</p>
<p style="text-align: center"><strong>Schleichende Abgestumpftheit</strong></p>
<p style="text-align: justify">Oder vielleicht nicht gleichgültig. Ich bin immer noch interessiert an Menschen, Nachrichten, daran, was in der Welt geschieht. Vielleicht bin ich nicht gleichgültig, sondern schlicht abgestumpft. Ich konsumiere Nachrichten so wie früher, ich nehme nicht weniger an der Welt teil. Aber die Nachrichten, die Welt, haben sich verändert. Sie haben mich verändert. Sie erreichen mich nicht mehr auf die gleiche Weise. Ich fühle mich weniger berührt, weniger betroffen. Ich registriere diese zunehmende, schleichende Abgestumpftheit – bei mir selber, bei anderen – und denke: Aber müsste ich nicht gerade jetzt empört sein? Wütend? In irgendeiner Art betroffen? Wann, wenn nicht jetzt?</p>
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		<title>Politische Gleichgültigkeit // Warum wir immer weiter abstumpfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 08:02:08 +0000</pubDate>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Sonntagabend. In Sachsen und Brandenburg wurde gewählt und als ich um 18 Uhr den Fernseher einschaltete, bot sich ein nicht unerwartetes Bild: SPD und CDU verlieren, die Linke auch, die Grünen gewinnen dazu, die FDP schafft es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Große Siegerin der Wahl ist die AfD: 27,5 Prozent in Sachsen, 23,5 Prozent in Brandenburg. Das reicht nicht, um in einem der beiden Länder stärkste Kraft zu werden – aber nur so gerade eben. Und: In Sachsen haben viele junge Menschen für die AfD gestimmt, nicht nur ältere, weiße Männer, so wie es das Klischee doch eigentlich will.</p>
<p style="text-align: justify">Ich schaute mir all das an, hörte zu, wie Journalist*innen der Öffentlich-Rechtlichen den AfD-Sprech und die damit einhergehende Inszenierung als „bürgerliche Partei“ nicht nur <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/afd-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-wahlberichterstattung-1.4584530?reduced=true" target="_blank" rel="noopener">akzeptierten, sondern auch übernahmen</a>. Ich verschickte ein paar empörte Nachrichten an Familienmitglieder und Freund*innen. Doch die Empörung, die aus diesen Nachrichten sprach, spürte ich gar nicht. Stattdessen: Leere, Erschöpfung, Müdigkeit. In den letzten Monaten, Jahren, ist mit mir etwas passiert, von dem ich nie gedacht hätte, dass es möglich ist: Ich bin gleichgültig geworden.</p>
<p style="text-align: center"><strong>Schleichende Abgestumpftheit</strong></p>
<p style="text-align: justify">Oder vielleicht nicht gleichgültig. Ich bin immer noch interessiert an Menschen, Nachrichten, daran, was in der Welt geschieht. Vielleicht bin ich nicht gleichgültig, sondern schlicht abgestumpft. Ich konsumiere Nachrichten so wie früher, ich nehme nicht weniger an der Welt teil. Aber die Nachrichten, die Welt, haben sich verändert. Sie haben mich verändert. Sie erreichen mich nicht mehr auf die gleiche Weise. Ich fühle mich weniger berührt, weniger betroffen. Ich registriere diese zunehmende, schleichende Abgestumpftheit – bei mir selber, bei anderen – und denke: Aber müsste ich nicht gerade jetzt empört sein? Wütend? In irgendeiner Art betroffen? Wann, wenn nicht jetzt?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/09/05/politische-gleichgueltigkeit-warum-wir-immer-weiter-abstumpfen-3/">Politische Gleichgültigkeit // Warum wir immer weiter abstumpfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Europawahl &#8211; und (fast) alle so: Was wollen denn die Jungen Leute?</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/05/28/europawahl-und-fast-alle-so-was-wollen-denn-die-jungen-leute/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 12:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europa hat gewählt und die deutschen Parteien reagieren mit Schnappatmung: Die Grünen vor lauter Freude über das noch-besser-als-erwartete Ergebnis, der Rest vor lauter Schock angesichts mittelmäßiger bis schlechter Ergebnisse. Im Fernsehen wechseln sich die besorgten Mienen der Parteiprominenz ab (Ausnahme, klar: die Grünen), die Problemanalyse hat begonnen. Und diese Analyse ist parteiübergreifend erstaunlich einheitlich: Man<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/05/28/europawahl-und-fast-alle-so-was-wollen-denn-die-jungen-leute/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/05/28/europawahl-und-fast-alle-so-was-wollen-denn-die-jungen-leute/">Europawahl &#8211; und (fast) alle so: Was wollen denn die Jungen Leute?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Europa hat gewählt und die deutschen Parteien reagieren mit Schnappatmung: Die Grünen vor lauter Freude über das noch-besser-als-erwartete Ergebnis, der Rest vor lauter Schock angesichts mittelmäßiger bis schlechter Ergebnisse. Im Fernsehen wechseln sich die besorgten Mienen der Parteiprominenz ab (Ausnahme, klar: die Grünen), die Problemanalyse hat begonnen. Und diese Analyse ist parteiübergreifend erstaunlich einheitlich: Man hat die jungen Leute nicht erreicht. <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/europawahl-2019-rezo-effekt-union-verliert-vor-allem-junge-waehler-a-1269383.html"><span class="s2">Denn das junge Deutschland wählt grün</span></a>: Ganze 33% der Wähler*innen unter 30 gaben den Grünen ihre Stimme. Danach kommt lange nichts, dann die Union mit 13%, die SPD mit 10%, Die Partei und FDP mit 8% und Die Linke mit 7%. </span></p>
<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Und so überlegen CDU, SPD &amp; Co nun, wie man sie denn erreicht, diese junge Leute. Viel wurde in den diversen Wahlsendungen und Medienstatements über die „Ansprache“ fabuliert. Denn die jungen Leute, weiß ja jede*r, verbringen viel Zeit online, und sie dort mit dem Wahlprogramm „abzuholen“ ist wichtig. Es klingt, als bestünde die Herausforderung vor allem darin, den richtigen Hashtag oder Instagram-Filter für die eigenen politischen Botschaften zu finden. Dabei besteht die eigentliche Herausforderung darin, dass die meisten der großen Parteien junge Menschen als Wähler*innen immer noch nicht ernst nehmen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/05/28/europawahl-und-fast-alle-so-was-wollen-denn-die-jungen-leute/">Europawahl &#8211; und (fast) alle so: Was wollen denn die Jungen Leute?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Die politische Macht der Poesie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 09:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rupi Kaur]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Nayyirah Waheed]]></category>
		<category><![CDATA[Hala Mohammad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am letzten Samstag saß ich in einem Raum des politikwissenschaftlichen Instituts in Aix-en-Provence. Neben mir am Tisch: vier erstaunliche Frauen aus Syrien, Tunesien, Ägypten und dem Iran. Frauen, die alle auf ihre eigene Art mit Schreiben und Sprache zu tun haben, Frauen, die Sprache nutzen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, um Machtverhältnisse zu untersuchen,<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/06/12/die-politische-macht-der-poesie/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Am letzten Samstag saß ich in einem Raum des politikwissenschaftlichen Instituts in Aix-en-Provence. Neben mir am Tisch: vier erstaunliche Frauen aus Syrien, Tunesien, Ägypten und dem Iran. Frauen, die alle auf ihre eigene Art mit Schreiben und Sprache zu tun haben, Frauen, die Sprache nutzen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, um Machtverhältnisse zu untersuchen, um sich als Frauen einen Platz in der Öffentlichkeit zurückzuerobern. Was uns alle zusammengebracht hatte, war <a href="http://sublimesportes.com/?p=3430"><span class="s2">eine Podiumsdiskussion</span></a> zum Thema Bloggen und Literatur aus weiblicher Sicht, zwischen Poesie und Politik, moderiert von mir. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wir hatten noch 20 Minuten bis zum Beginn der Veranstaltung und diskutierten einige der Fragen, die wir später thematisieren wollten. Ich machte mir Notizen, strich Fragen, stellte sie um. Einen Satz schrieb ich auf, markierte ihn: „Die präziseste Sprache hat momentan die Poesie.“ Gesagt hat diesen Satz Nisrine al Zahre, eine syrische Linguistin und Übersetzerin, und Teilnehmerin der Podiumsdiskussion.</span></p>
<h1 class="p1" style="text-align: center;"><span class="s1"><b>Beschwichtigendes Wispern, wütende Parole</b></span></h1>
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		<title>Wie Donald Trump mit Blut und Brustmilch Frauen diskreditiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 08:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Periode]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester!“ heißt es im Film Manche mögen’s heiß von 1959. Der Witz an der Szene ist natürlich, dass dieser Satz von Jack Lemmon geäußert wird, der sich in seiner Rolle zusammen mit Tony Curtis als Frauen verkleidet – Daphne und Josephine – in eine Damenkapelle eingeschlichen hat. Die Ärzte sampelten dieses<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/07/11/wie-donald-trump-mit-blut-und-brustmilch-frauen-diskreditiert/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/07/11/wie-donald-trump-mit-blut-und-brustmilch-frauen-diskreditiert/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-163782" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/07/turmp.jpg" alt="" width="664" height="653" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp.jpg 664w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp-150x148.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp-513x505.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/07/turmp-624x614.jpg 624w" sizes="(max-width: 664px) 100vw, 664px" /></a>Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester!“ heißt es im Film <i>Manche mögen’s heiß</i> von 1959. Der Witz <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lYxrkoBwgfw"><span class="s2">an der Szene</span></a> ist natürlich, dass dieser Satz von Jack Lemmon geäußert wird, der sich in seiner Rolle zusammen mit Tony Curtis als Frauen verkleidet – Daphne und Josephine – in eine Damenkapelle eingeschlichen hat. Die Ärzte sampelten dieses Zitat dann Jahrzehnte später in ihrem Hit <i>Männer sind Schweine</i>: Genüsslich zählen sie auf, warum Männer igitt und pfui sind und meinen das Ganze natürlich nicht so richtig ernst. Was sich nicht allein an dem Songtext zeigt („Männer sind Ratten/sie wollen alles begatten“), sondern auch an der Tatsache, dass hier Männer über Männer singen.</span></p>
<p class="p1">Würden stattdessen Frauen in so einer Art und Weise über Männer singen, wäre das vermutlich weniger komisch. Ebenso, wenn Männer so über Frauen sängen. Nun ist <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/tag/donald-trump/" target="_blank">Donald Trump</a> kein Sänger – darüber, wie igitt und pfui manche Frauen sind, hat er trotzdem eine Menge zu sagen.<span id="more-163779"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Vor einigen Wochen lieferte der US-Präsident einen seiner üblichen Rants, diesmal gegen das Moderator*innen-Duo der Sendung <i>Morning Joe</i>. Die läuft auf dem eher linken Sender MSNBC, gehört also zu jenen Medien, die Trump im Verdacht hat, quasi minütlich <i>Fake News</i> zu produzieren. <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/880408582310776832"><span class="s2">In mehreren Tweets</span></a> schrieb Trump über die Moderator*innen Joe Scarborough und Mika Brzezinski: </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„I heard poorly rated @Morning_Joe speaks badly of me (don’t watch anymore). The how come low I.Q Crazy Mika, along with Psycho Joe, came&#8230; to Mar-a-Lago 3 nights in a row around New Years Eve, and insisted on joining me. She was bleeding badly from a face-lift. I said no.”</span></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p dir="ltr" lang="en">I heard poorly rated <a href="https://twitter.com/Morning_Joe">@Morning_Joe</a> speaks badly of me (don&#8217;t watch anymore). Then how come low I.Q. Crazy Mika, along with Psycho Joe, came..</p>
<p>— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/880408582310776832">29. Juni 2017</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die ganze Geschichte nochmal auf Deutsch: Trump guckt (natürlich) <i>Morning Joe</i> nicht mehr, hat aber mitbekommen, dass da schlecht über ihn geredet wird. Also begibt er sich flugs zu Twitter, um Scarborough und Brzezinski zu diskreditieren. Die hätten ihn nämlich auf seinem Anwesen in Mar-a-Lago in Florida besuchen wollen, und zwar an drei aufeinanderfolgenden Abenden. Er, Trump, hätte aber angelehnt. Außerdem hätte Brzezinski aufgrund eines Facelifts stark im Gesicht geblutet.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Widerliche Fleischhüllen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">An der Geschichte, so wie Trump sie präsentiert, <a href="http://www.businessinsider.de/mika-brzezinski-joe-scarborough-trump-mar-a-lago-2017-6?r=US&amp;IR=T"><span class="s2">stimmt offenbar mal wieder gar nichts</span></a>. Dass der US-Präsident lügt, daran hat man sich – leider – gewöhnt. Und leider auch an seine offensichtliche Frauenfeindlichkeit und Abneigung gegenüber allem, was irgendwie mit weiblichen Körperflüssigkeiten zu tun hat. Es ist kein Zufall, dass Trumps Attacke sich vor allem auf den weiblichen Teil von <i>Morning Joe</i> richtet, auf Mika Brzezinski: Routinemäßig diskreditiert Trump Frauen, indem er auf eine von ihm als negativ empfundene Weiblichkeit reduziert. Gute Weiblichkeit, die repräsentieren für Trump Frauen wie seine Tochter Ivanka oder seine Frau Melania. Schlechte Weiblichkeit, die repräsentieren für Trump alle Frauen, die nicht seiner Meinung sind und es wagen, ihm öffentlich zu widersprechen. Diese Frauen sind für Trump nicht mehr als widerliche, blutende Fleischhüllen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">So wie Megyn Kelly: Die Fox-Moderatorin stellte dem Präsidentschaftskandidaten Trump während einer TV-Debatte 2015 ein paar unbequeme Fragen. Trump verbreitete nachher: „You could see there was blood coming out of her eyes, blood coming out of her wherever. In my opinion, she was off base.” Dass Kelly offensichtlich nicht aus Augen und Nase blutete – das wäre ein medizinischer Notfall gewesen – war Trump egal. Ihm ging es nicht um Tatsachen, sondern um Standpunkte: Kelly, so seine Logik, ist eben eine Frau und dadurch ihrem (monatlich) blutenden Körper hilflos ausgeliefert. Wie soll sie da vernünftig denken können? Obwohl Trumps Formulierung ‚out of her whatever‘ sich angeblich auf Kellys Nase bezog (als ob das die Sache besser machen würde), fest steht: Blut, in welcher Weise auch immer abgesondert von Frauen, ist für Trump schlicht widerlich und abstoßend. Etwas, für das Frauen sich schämen müssen. In Mika Brzezinskis Fall präsentiert Trump Brzezinskis angebliches Facelifting als etwas Peinliches, etwas, was frau nicht macht. Donald Trump, ein Fan natürlicher weiblicher Schönheit – wer hätte das gedacht? </span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Keine Menschen, sondern ein abstoßendes Naturspektakel</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der amerikanische Präsident hat aber nicht nur mit weiblichem Blut ein Problem, sondern generell mit allen weiblichen Körperflüssigkeiten. <a href="http://edition.cnn.com/2015/07/29/politics/trump-breast-pump-statement/index.html"><span class="s2">Stillende Mütter zum Beispiel findet er genauso ‚disgusting‘</span></a>. Die Tatsache, dass Frauen Flüssigkeiten verschiedenster Art ausscheiden bedeutet für Trump ganz selbstverständlich, dass Frauen deshalb irrational, unberechenbar und verrückt sind. Sie sind für Trump schlicht keine Menschen, sondern eine Art abstoßendes Naturspektakel. Für die Frauen, die seinem weiblichen Schönheits- und Verhaltensideal entsprechen, gilt übrigens das gleiche: Auch sie sind für ihn keine Menschen, sondern nur attraktives Zubehör. Diese – seine – Sicht der Dinge hält Trump für völlig normal, sonst würde er sie nicht so dermaßen selbstverständlich und immer wieder herausposaunen. Und das ist, neben dem Inhalt seiner Aussagen, das eigentlich Erschreckende.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Frauen? Diese schrecklichen, blutenden Biester!“ Donald Trump mag kein Sänger sein – seinem Lied über Frauen, die wild in der Gegend herumbluten, müssen wir aber wohl trotzdem noch eine Weile zuhören. Und hängen so in Sachen trumpscher Frauenfeindlichkeit einmal mehr in der Endlosschleife fest. </span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/07/11/wie-donald-trump-mit-blut-und-brustmilch-frauen-diskreditiert/">Wie Donald Trump mit Blut und Brustmilch Frauen diskreditiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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