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	<title>Sexuelle Belästigung Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: “Grauzonen gibt es nicht”</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/03/29/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-grauzonen-gibt-es-nicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vogue Community]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 14:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Journalistin Sara Hassan hat einen Guide mitgeschrieben, der Betroffenen und Zeug*innen von sexueller Belästigung (am Arbeitsplatz) dabei helfen soll, zu erkennen, wann Grenzen überschritten werden. Hier erklärt sie, worauf es ankommt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/03/29/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-grauzonen-gibt-es-nicht/">Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: “Grauzonen gibt es nicht”</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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<p>Die österreichische Journalistin Sara Hassan hat einen Guide mitgeschrieben, der Betroffenen und Zeug*innen von sexueller Belästigung (am Arbeitsplatz) dabei helfen soll, zu erkennen, wann Grenzen überschritten werden. Hier erklärt sie, worauf es ankommt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/03/29/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-grauzonen-gibt-es-nicht/">Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: “Grauzonen gibt es nicht”</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Der Fall Ryan Adams &#8211; oder auch: Das Problem mit männlichen „Genies“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 08:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box3]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Adams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun also Ryan Adams. Ryan Adams, bei dem man doch immer irgendwie davon ausging, dass er zu den „Guten“ gehört: Weil er so gefühlvolle Songs schreibt und in Interviews offen über Emotionen spricht, seine psychischen Probleme thematisiert. Weil er Indie-Musiker ist und als solcher ja grundsätzlich progressiver, pro-feministischer eingestellt ist als Musiker*innen anderer Musikrichtungen. Nun<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/02/27/der-fall-ryan-adams-oder-auch-das-problem-mit-maennlichen-genies/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun also Ryan Adams. Ryan Adams, bei dem man doch immer irgendwie davon ausging, dass er zu den „Guten“ gehört: Weil er so gefühlvolle Songs schreibt und in Interviews offen über Emotionen spricht, seine psychischen Probleme thematisiert. Weil er Indie-Musiker ist und als solcher ja grundsätzlich progressiver, pro-feministischer eingestellt ist als Musiker*innen anderer Musikrichtungen. Nun stellt sich heraus: Ryan Adams ist eben keiner von den „Guten“ – er hat seine Macht und Stellung im Musikbusiness missbraucht, um sich an junge Frauen heranzumachen. <a href="https://www.nytimes.com/2019/02/13/arts/music/ryan-adams-women-sex.html">Wie die <em>New York Times</em> letzte Woche berichtete</a>, soll Adams mehrere Musikerinnen, darunter Phoebe Bridgers und seine Ex-Frau Mandy Moore, psychisch unterdrückt und sexuell belästigt haben. Adams nahm sich ihrer Karrieren an, stellte Erfolg in Aussicht. Doch sobald die Frauen nicht mehr wollten, sich von ihm trennten, oder auch nur eigene Vorstellungen von ihrer Karriere hatten, wurde Adams kontrollierend, bedrängte und beschimpfte sie, drohte und manipulierte. Mandy Moore, die während ihrer sechsjährigen Ehe mit Adams kein einziges Album veröffentlichte, sagt: „Musik war für ihn ein Mittel der Kontrolle.“</p>
<p><strong>Völlig normal für einen Rock-Star</strong></p>
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		<title>Asia Argento &#038; der Mythos vom &#8222;perfekten Opfer&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2018 06:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Bennett]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwürfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[#MeToo]]></category>
		<category><![CDATA[Asia Argento]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist eines der prominentesten Gesichter der #MeToo-Bewegung: Asia Argento. Als eine der Ersten machte die italienische Schauspielerin und Regisseurin ihre Vorwürfe gegen Harvey Weinstein öffentlich, unermüdlich war sie für #MeToo im Einsatz, hielt eine beeindruckende Rede auf dem Filmfestival von Cannes („1997 wurde ich hier in Cannes von Harvey Weinstein vergewaltigt. Ich war 21<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/09/09/asia-argento-der-mythos-vom-perfekten-opfer/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sie ist eines der prominentesten Gesichter der <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/17/short-news-mit-metoo-babylon-berlin-guccis-fakefur-versprechen/" target="_blank" rel="noopener">#MeToo-Bewegung</a>: <strong>Asia Argento</strong>. Als eine der Ersten machte die italienische Schauspielerin und Regisseurin ihre Vorwürfe gegen Harvey Weinstein öffentlich, unermüdlich war sie für #MeToo im Einsatz, hielt eine beeindruckende Rede auf dem Filmfestival von Cannes („1997 wurde ich hier in Cannes von Harvey Weinstein vergewaltigt. Ich war 21 Jahre alt. Dieses Festival war sein Jagdrevier“). Und nun das:</p>
<p style="text-align: justify;">Argento, das Opfer, soll selbst Täterin sein. Der Schauspieler und Musiker Jimmy Bennett wirft der 42-Jährigen vor, sie habe ihn 2013 in einem kalifornischen Hotelzimmer zum Sex genötigt. Bennett war damals 17, sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen sind in Kalifornien strafbar. Argentos Vorwürfe gegen Weinstein, so Bennett, hätten ein Trauma wachgerufen.</p>
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		<title>Sexuelle Belästigung // Man(n) hat es nicht leicht!</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 17:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Harvey Weinstein]]></category>
		<category><![CDATA[#MeToo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man(n) hat es nicht leicht. Vor allem jetzt, wo sich durch #MeToo das Leben so dermaßen verkompliziert hat! Man(n) weiß nun überhaupt nicht mehr, wie er sich verhalten soll, schließlich drohen an jeder Ecke Anzeigen wegen sexueller Belästigung. Associate Press zufolge fragen Männer sich ängstlich, ob es noch okay ist, die Kollegin zu umarmen oder<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Man(n) hat es nicht leicht. Vor allem jetzt, wo sich durch #MeToo das Leben so dermaßen verkompliziert hat! Man(n) weiß nun überhaupt nicht mehr, wie er sich verhalten soll, schließlich drohen an jeder Ecke Anzeigen wegen sexueller Belästigung. <a href="https://apnews.com/61132b41eb624f4eb0ebba88a3f6dec9/In-wake-of-Weinstein,-men-wonder-if-hugging-women-still-OK"><span class="s2"><i>Associate Press</i> zufolge</span></a> fragen Männer sich ängstlich, ob es noch okay ist, die Kollegin zu umarmen oder sie danach zu fragen, wie ihr Wochenende war. Steve Wyardm beispielsweise, ein langjähriger Angestellter eines in Los Angeles ansässigen Unternehmens, dachte „er wüsste, wie sexuelle Belästigung aussieht“. Jetzt ist er sich nicht mehr so sicher und sorgt sich, dass man(n) nun nicht einmal mehr sagen könnte: „Das ist ein schönes Kleid“ oder „Hast du was mit deinen Haaren gemacht?“.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Andere Männer sorgen sich nicht mehr, sie handeln bereits. Mike Pence, seines Zeichens Vize des Mannes, der trotz zahlreicher Vorwürfe der sexuellen Belästigung und einer nachweisbar problematischen Haltung gegenüber Frauen die USA regiert, <a href="https://www.vogue.com/article/harvey-weinstein-mike-pence-women-in-the-workplace-sexual-harassment"><span class="s2">hat eine einfache Lösung parat</span></a>: Er hält sich einfach nie alleine mit einer Kollegin in einem Raum auf. Gefahr gebannt! So einfach, so clever! Applaus bekam der schlaue Mike von Sebastian Gorka, einem ehemaligen Berater Donald Trumps. Der befand in einem Tweet:</span></p>
<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-174529" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27.png" alt="" width="629" height="746" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27.png 629w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27-150x178.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27-433x513.png 433w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27-624x740.png 624w" sizes="(max-width: 629px) 100vw, 629px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/">Sexuelle Belästigung // Man(n) hat es nicht leicht!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>&#8222;Meiner ist so groß&#8220; Schon wieder bin ich belästigt worden und habe nichts gesagt</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/21/meiner-ist-so-gross-schon-wieder-bin-ich-belaestigt-worden-und-habe-nichts-gesagt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 09:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagssexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mal wieder ist es passiert. Und mal wieder stelle ich mir Fragen. Letzte Woche stand ich abends mit zwei männlichen Freunden an einer Berliner U-Bahn-Station. Die Jungs verabschiedeten sich und stiegen in ihre Bahn, ich wartete auf meine. Stöpsel im Ohr, Musik auf den Ohren, nur noch zwei Minuten Warten. Dann schob sich ein Mann<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/21/meiner-ist-so-gross-schon-wieder-bin-ich-belaestigt-worden-und-habe-nichts-gesagt/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/21/meiner-ist-so-gross-schon-wieder-bin-ich-belaestigt-worden-und-habe-nichts-gesagt/">&#8222;Meiner ist so groß&#8220; &lt;br/&gt;Schon wieder bin ich belästigt worden und habe nichts gesagt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p3"><span class="s1"><i><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/21/meiner-ist-so-gross-schon-wieder-bin-ich-belaestigt-worden-und-habe-nichts-gesagt/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-157380" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/03/belaestigng.jpg" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/03/belaestigng.jpg 640w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/03/belaestigng-150x150.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/03/belaestigng-513x513.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/03/belaestigng-624x624.jpg 624w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/03/belaestigng-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>Mal wieder ist es passiert. Und mal wieder stelle ich mir Fragen.</i></span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Letzte Woche stand ich abends mit zwei männlichen Freunden an einer Berliner U-Bahn-Station. Die Jungs verabschiedeten sich und stiegen in ihre Bahn, ich wartete auf meine. Stöpsel im Ohr, Musik auf den Ohren, nur noch zwei Minuten Warten. Dann schob sich ein Mann in mein Blickfeld. Er stand direkt vor mir und redete auf mich ein. Musik sei Dank verstand ich kein Wort, wollte aber nicht unhöflich sein – vielleicht hatte der Mann ja eine Frage – und nahm die Stöpsel aus den Ohren. Der Mann sprach und ich verstand ihn nicht. „Bitte?“, sagte ich und diesmal war seine Antwort klar verständlich: „Ich will dich ficken.“ Und: „Meiner ist so groß“, untermalt von entsprechenden Handbewegungen. </span></p>
<p class="p3"><span class="s1">In diesem Augenblick hatte ich keine Angst, ich fühlte mich nicht eingeschüchtert – in Rufnähe warteten mehrere Leute ebenfalls auf die U-Bahn. Aber ich war unglaublich wütend. Erst auf den Mann, der seltsam weggetreten und teilnahmslos wirkte (Drogen? Alkohol?). Dann auf mich, weil ich einfach nichts sagte, meine Stöpsel zurück ins Ohr stopfte und stur vor mich hinstarrte, bis die Bahn kam. In der Bahn schickte ich eine Nachricht an meine Schwester, schilderte ihr, was geschehen war. Ihre Empörung konnte ich förmlich durchs Handy spüren. Und ich? Ich war nicht empört. Nur irgendwie… leer. </span><span id="more-157362"></span></p>
<p class="p3"><strong><span class="s1">Nichts passiert, eigentlich</span></strong></p>
<p class="p3"><span class="s1">Denn ich kenne das ja. Ich bin es gewohnt, wie so viele andere Frauen. Als ich im nordfranzösischen Lille studierte, ein doch recht hartes Pflaster, wurde ich nachts auf dem Nachhauseweg einmal von einer Gruppe junger Männer umringt. Sie redeten auf Französisch auf mich ein und ich hatte keine Ahnung, was sie von mir wollten. Durch die aufkommende Panik vergaß ich sämtliche Sprachkenntnisse, in meinem Kopf war nur noch Platz für einen Gedanken: Wie komme ich hier wieder raus? Irgendwas machte dann in mir „Klick“ und Französisch-Fragmente kehrten zu mir zurück. Ich plauderte also mit diesen Männern, die mich umringten, sicher ein paar Minuten lang, bis ich es wagte, ein „Bonne nuit“ in die Runde zu werfen und weiterzugehen. Meter für Meter, immer in dem Bewusstsein, dass sie mir nachkommen könnten. Und dann? Es kam mir niemand nach.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Vor zwei Jahren wurde ich am hellichten Tag auf dem Berliner Mehringdamm angegriffen. Ich fuhr auf meinem Rad an <i>Mustafa’s Gemüsekebab</i> vorbei, als mir plötzlich ein Mann entgegenkam. Auf dem Fahrradweg. Ich klingelte. Der Mann sah mich direkt an, irgendetwas an ihm stimmte nicht. Er schien dreckig, aggressiv, der Blick verhangen. Dann packte er mein Fahrrad, griff in den Lenker und schrie mich an. Er versuchte, mein Rad mitsamt mir darauf gegen eine nahestehende Laterne zu werfen. Er schrie immer weiter, ich verstand ihn nicht. Ich war so perplex, dass ich nur sagte: „Hey, hey“. Immer wieder. Die 20 Menschen in der Schlange vor Mustafa’s Gemüsekebab guckten. Und guckten. Irgendwann ließ der Typ mein Fahrrad los, ich fuhr weiter, über die nächste Ampel – und brach in Tränen aus. Dabei war ja nichts passiert. Eigentlich.</span></p>
<p class="p3"><strong><span class="s1">Nicht normal, eigentlich</span></strong></p>
<p class="p3"><span class="s1">Denn eigentlich ist eben doch eine Menge passiert und passiert immer wieder. Und ich bin wütend über mich selbst, dass ich das meistens so hinnehme. Weil ich eben daran gewöhnt bin. Weil es so „normal“ ist. Und manchmal frage ich mich: Was wäre, wenn <i>ich</i> es nicht so hinnehmen würde? Wenn <i>wir</i> es nicht so hinnehmen würden? Wenn sich in unserer Gesellschaft endlich die Erkenntnis durchsetzen würde, dass solche Vorfälle nicht „normal“ sind – weder für mich, noch für so viele andere. Dass man sie nicht einfach „akzeptieren“ muss. Dass sich grundlegend etwas ändern muss, weil es hier nicht um vereinzelte, individuelle Vorfälle geht, sondern um ein strukturelles Problem. Ja, was wäre wenn?</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/21/meiner-ist-so-gross-schon-wieder-bin-ich-belaestigt-worden-und-habe-nichts-gesagt/">&#8222;Meiner ist so groß&#8220; &lt;br/&gt;Schon wieder bin ich belästigt worden und habe nichts gesagt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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