Marken-Hype und Co: Sind Blogger reich? Gehirnamputiert? Oder woher kommt das Geld für all die teuren Sachen?

– 10.02.2012 um 13.22 – Allgemein Leben Wir

Foto © Nike van Dinther

Ein paar ehrliche Worte sind das hier. Ein bisschen zu faktisch, zu platt. Aber ihr sollt informiert sein. Bis wir gestern diese eigentlich sehr erfreuliche Diskussion bei les mads entdeckten, war uns nämlich gar nicht wirklich bewusst, dass sich in euren Köpfen natürlich dann und wann auch Fragen festsetzen, die auch uns betreffen:

„Wieso können sich viele Blogger so derart teure Labels leisten, werden Prioritäten falsch gesetzt, haben diese Mädchen reiche Papis oder ticken sie ganz einfach nicht mehr sauber? Geht es ausschließlich darum, sich in Prestige-Objekten zu kleiden, um das Etikett „teuer“? Kauft man hochpreisig der Qualität wegen oder einzig und allein aufgrund des dahinter stehenden Namens?“ Es wäre  geradezu vermessen anzunehmen, auf all das eine allgemein gültige Antworten liefern zu können. Ganz gewiss kann ich hier nur für uns sprechen, für Sarah und mich. Und bei uns sieht es so aus:

Auch wir sind Modebloggerinnen. Zwei Mädchen also, die Mode sehr lieben und das geschriebene Wort. Deshalb gestehen wir uns an dieser Stelle auch zu allererst ein: Ganz bestimmt sprechen wir der Kleidung an sich eine größere Bedeutung zu als manch anderer, als jene, für die Mode bloß ein funktionales Mittel ist. Natürlich drehen sich unsere Gedanken sehr intensiv um Stoffe und Farben und Materialien – aber nicht ausschließlich, weil wir eben selbst so vernarrt sind, sondern durchaus auch, wiel genau das unser Beruf ist. Mode ist der Mittelpunkt unseres Lebens, tagsüber, während der Arbeit. Glücklicherweise bleibt aber auch noch viel Platz für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, für andere Künste und Musik und Liebe und gutes Essen. Also: Nein, Modeblogger haben nicht nur Mode im Kopf. Das wäre bestimmt auch ein ganz fürchterlich langweiliges Leben, so ein reines Modekopfleben.

Wieso aber tendieren wir dazu, irgendwann einmal von preiswert auf teuer umzusatteln? Von H&M auf Stine Goya zum Beispiel oder auf des Kritikers liebstes Beispiel: Acne? Und hier müssen wir ein wenig zurückrudern in der Zeit. Denn natürlich war das nicht immer so und meinte man es böse, könnte man ganz einfach sagen: Wir fangen irgendwann damit an, weil wir Opfer sind. Opfer der Konsumgesellschaft, Nachmacher. Weil wir infiltriert wurden, beeinflusst von den Medien und anderen Bloggern, oder einfach weil wir furchtbar hip sein wollen. Die Warheit ist: Schuld ist ein ganz menschlich-natürlicher Mix aus verschiedensten Faktoren, auch den obigen.

Ketten wie H&M und Zara wurden während des Studiums zu meinen besten Freunden. Und Omis Kleiderschrank, Secondhand-Läden. Ich arbeitete nebenher als Bartante auf Festivals, für Jägermeister und schreib hie und da Texte. Hatte ich am Ende des Sommers mein Sparschwein gefüllt, kaufte ich vom Ersparten massenhaft Teile von H&M, weil ich dachte, ich würde das brauchen. Weil ich Mode studierte und mir Mode am Herzen lag. So wie Platten. Wie andere eben Modelleisenbahnen sammeln oder Tupper-Ware, so war es bei mir eben lustige Kleidung. Dann erkannte ich, dass das nicht vernünftig sein kann: 30 T-Shirts im Schrank liegen zu haben, sich aber an keinem einzigen länger als 3 Wochen erfreuen zu können. Ich fing an, auf Lieblingsstücke zu sparen. Kaufte mir nicht drei Mal im Monat irgendetwas von der Stange, sondern nur noch einmal und dafür alle drei Monate etwas, das eigentlich außer Reichweite schien. Etwas, auf das gespart werden musste. Kein einziges Mal habe ich es bereut, denn als ich nach Berlin gezogen bin, ließ ich etliche Müllsäcke voll mit Kleidung zurück – Alles, was verwaschen war, eingelaufen, verfusselt oder einfach nicht mehr meinem Geschmack entsprach. Die „Lieblingsstücke“ wohnen noch heute bei mir. So falsch kann diese Rechnung also gar nicht sein.

Nun schimpfen viele: „Die finden alle die gleichen Marken schön, kaufen bloß, weil da der Name drauf steht“. Stimmt nicht. Ich bin durchaus auch gern in  Mecker-Stimmung, wenn’s um die Wurst geht. Ich würde beispielsweise niemals einen Isabel Marant Schuh für 500 Euronen an meine Füße lassen. Kein Sneaker kann das wert sein. Wer ihn aber trägt, den verurteile ich nicht. Denn jeder darf mit seinem eigenen Geld anstellen, was auch immer er für richtig hält. Wie viel etwas wert sein darf, auch das ist eine ganz persönliche Meinung, die jeder äußern darf. Grundsätzlich finde ich: Lieber einen Traumschuh besitzen und alles dafür zusammen kratzen, als zehn preiswerte Schuhe, die im Regal verschimmeln und niemals so richtig glücklich machen. Was allerdings glücklich macht, ist auch ganz verschienden: Meine Vans, 50 €-Treter, liebe ich viel mehr als die 400€- Minimarket-Schuhe, die Sarah und ich uns damals in Schweden aussuchen durften.

Warum aber muss es immer Stine Goya, Wood Wood oder was vom Voo Store sein? Muss es gar nicht immer, das ist falsch. Es werden noch immer Basics gekauft und wir achten auch stark auf Preise. Aber wenn ein Stine Goya Kleid aus Seide mit „traumhaften“ Print im Sale nur noch so viel kostet wie ein Kleid von Zara und einfach nicht kopierbar ist, dann schlage ich zu. Und dieses Kleid bekommt dann einen ganz sorgsamen Platz auf der Stange. Vielleicht freuen sich meine Enkelkinder sogar irgendwann darüber. Und dann ist da natürlich auch der Belohnungsfaktor: Ich kann nicht abstreiten, dass es sich anders anfühlt, nach harter Arbeit oder einem geschafften Auftrag loszuziehen und sich selbst zu belohnen. In einem aufgeräumten Store, in dem alles ganz hübsch ausschaut und nicht wie Massenware. Es ist so wie mit hübscher Unterwäsche oder Chanel-Lippenstift: Es kommt auf dein eigenes Gefühl an, nur auf dich. Du weißt, wie viele Arbeitsstunden in diesem einzigen Stück stecken, dass du dir richtig was gegönnt hast. Und das fühlt sich gut an. Scheiß auf’s Ego, ganz egal. Es geht nicht darum, andere neidisch zu machen, sondern darum, dass du dir selbst was Gutes tust. Männer würden sich vielleicht eine Super-Granaten-Stereoanlage kaufen. Ich eben einen Pulli aus Cashmere oder Angora. Weil er sich weich anfühlt. Gehört das vielleicht zum Erwachsen-Werden dazu? Keine Ahnung. Die Qualität steht dabei jedenfalls nicht immer im Vordergrund, das wäre gelogen. Manche Dinge sind einfach hübsch, haben eine bestimmte Form, ein bestimmtes Muster oder die Farbe, nach der wir so lange suchten. Und zum Thema Marken-Wahn: Ja, natürlich sind wir beeinflussbar! Klar, wir sind Modeopfer! Zumindest ein Stück weit. Stine Goya ist schön, so lautet die allgemeine Meinung. Bedeutet das jetzt, dass ich die Sachen nur deshalb schön finde? Nein, ich kann auch vieles hässlich finden. Aber sicher gefallen mir ein paar  Stücke noch ein bisschen mehr, weil ich weiß, dass  eine dänische Designerin dahinter steckt und kein Riesenkonzern. Ist doch so. Kein Mensch der Welt, dem das alles nicht irgendwie wichtig ist, würde so viel Geld für ein einziges Teil ausgeben.

Und was ist mit der Nachhaltigkeit? Mit der Produktion der Stücke? Darüber haben wir hier schon in etlichen Texten geredet, deshalb folgt nun keine breite Ausführung. Grundsätzlich gilt aber: Als Modeblogger wie wir es sind wäre es geradezu heuchlerisch darauf zu pochen, dass wir Teures, wenn wir es denn kaufen, bloß wegen der fairen Produktionsweise, etc. kaufen würden. Natürlich nicht. Wir versuchen darauf zu achten, in einem Rahmen der uns möglich ist, was bedeutet: In einem Rahmen, in dem wir trotzdem nicht auf alles verzichten müssen, was nicht hundert Prozent „korrekt“ ist. Es ist ein mühseliger Akt, bei jedem Brand nachzuforschen, woher die Stoffe nun wirklich stammen. Teilweise ist das sogar unmöglich. Man könnte es tun, aber dafür fehlt auch uns die Muße, wir sind keine Gutmenschen. Wir unterstützen alles Gute wo wir können, boykottieren aber nicht alles Schlechte, falls damit Billigketten wie Zara und Co gemeint sind.

Wie aber können wir uns all das leisten? Sind Blogger etwa reich? Nein und Ja. Es gibt sicher reiche Blogger, wir sind es aber nicht. Am Hungertuch nagen wir allerdings auch nicht. Natürlich, meine Eltern haben Berufe und sie verdienen auch Geld. Aber das ist nicht mein Geld. Ich verdiene mein eigenes. Und vielleicht habe ich auch ein bisschen Glück: Für meine geliebtes WG-Zimmer zahle ich nämlich nur sehr, sehr wenig, weil ich es mir sogar mit meinem Freund teile. Weil wir uns so gern haben, dass das super funktioniert und unsere Mitbewohner diesen Wahnsinn auch noch erlauben. Da bleibt dann schon mal ein bisschen mehr übrig als bei den meisten. Wie eben aber schon gesagt: Außerdem sind Sarah und ich Sale-Fans. Ein schwarzes Acne-Kleid für 500 Euro? Nein, danke, kein Bedarf. Ein schwarzes Acne Kleid für 50 € im Sale? Klar, so viel hätte ich auch bei COS bezahlt. Was viele aber nicht wissen: Ein Blog ist nicht die einzige Einnahmequelle eines Bloggers. Über dieses Medium ergeben sich im besten Fall auch weitere Aufträge und Kollaborationen: Trend Forecasts für Modemessen, die Planung von Pop Up Store Eröffnungen, usw. Hier agieren wir dann im Hintergrund, ganz heimlich quasi. Und: Wir sind eben auch nicht nur Blogger, sondern auch Redakteurinnen/ Autoren für ein paar andere Online- und Printmedien, kümmern uns um den Online-Auftritt eines deutschen Labels. Das alles passiert, nachdem wir unsere Jane gefüllt haben. Das alles ist kein lustig-verdientes Bloggerleben, sondern harte Arbeit, die uns mindestens sechs Tage die Woche kostet und Arbeitsstunden bis spät in die Nacht. Das ist kein Job, der es ermöglicht, um 17 Uhr Feierabend zu machen. Man ist so sehr eins mit all dem, dass es sogar nur wenige Momente gibt, in denen man nicht arbeitet. Nervenzerrend ist das oft, aber dafür auch unsagbar schön. Jedenfalls wenn man mit so viel Herzblut in die ganze Sache hereingewachsen ist wie wir, wenn aus Träumen Lebensentwürfe werden.Und ja, dann mag man sich auch mal was gönnen.

Und trotzdem kaufen wir uns nicht alles selbst. Natürlich gibt es Brands, die uns gern in ihrer Kleidung sehen. Wir werden nicht mit Outfits überhäuft, aber ab und an dürfen wir uns ein paar Teile aussuchen. Ist das der Fall, haben wir kein Problem damit, euch das auch zu verraten. Wir freuen uns über Geschenke schließlich genau so sehr wie ihr.

40 Kommentare

  1. Marlen

    Was für ein toller, ehrlicher, wahrer Artikel. Ich kann eure Einstellung absolut nachvollziehen und hoffe für mich, dass ich das mit dem auf Lieblingsstücke sparen noch ein wenig mehr verinnerlichen kann.

    Auf diesem Wege noch vielen Dank für den zuckersüßen Kommentar. :)

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  2. corinna

    Danke, danke, danke für diesen Artikel, ich wüsste nichts, was ich dem noch hinzuzufügen hätte. Liebe Grüße und ein großartiges Wochenende für Euch Zwei!

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  4. Lia

    toller Text.

    Jeder muss selber entscheiden wo seine Prioritäten liegen, wie er mit seinem Geld umgeht und was er dafür kauft. Dafür sollte man sich eigentlich nicht rechtfertigen müssen.

    :)

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  5. Alma

    DANKE!
    So halte ich es auch :-)!
    1. Wer billig kauft, kauft 2x.
    2. Irgendwo gibt es immer eine Grenze.
    3. Durch das Sparen bekommt Kleidung wieder mehr Wert.
    Das ist wichtig, denn Kleidung wird auch produziert. Von Menschen und sollte auch als solche wertgeschätzt werden!

    Lieben Gruß und ein herrliches Wochenende.
    Alma

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  6. Ann

    Ich fand es auch sehr interessant diesen Artikel zu lesen. Ich denke auch, dass das kaufen „teurer Marken“ etwas mit dem Erwachsen werden und natürlich dem Job zu tun hat. Man ist wirklich mehr an Kleidung interessiert von der man lange was hat und über die man sich lange freut, gerade wenn man sich so viel mit Mode beschäftigt. Man ist etwas übersättigt von günstiger Massenware….Ich merk das selber. Habe bei mir z.B. auch COS gegen H&M getauscht, einfach weil ich es länger schön finde und mir wenige Teile reichen um mich jeden Tag richtig gern an meinem Schrank zu bedienen. Ich gönn Euch jedes geschenkte Teil, und hoff ihr verliert den Spass an der Mode wegen kleinen neidischen Mädchen nicht… Jeder soll doch so leben und sich so anziehen wie er will und kann. Und wenn das bei euch die Stine Goya ist, dann freu ich mich weil ich mir das gern ansehe 😉

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  7. Ola

    Ach Nike Super, Daumen hoch für diesen Post! Ein Artikel ganz nach meinem Geschmack. Einer der Gründe warum ich diesen Blog so lieb gewonnen hab- ehrliche authentische und ungekünstelte Worte. Die „Wie können die sich das leisten?“ Frage schwirrte gestern sogar tatsächlich durch meinen Bekanntenkreis. Ich bleibe vorerst H&M Zara und Co treu aber ich seh mich schon in einem Jahr auf ein paar Isabel Marant Pants sparen. Dieses Modezeugs verführt einen doch zu sehr, wenn man sich dem Wahnsinn intensiv genug aussetzt.
    Subba!

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  8. Eva

    schöner Artikel, der Fragen beantwortet, die sich einem als Leser tatsächlich gelegentlich stellen.
    Ich finde die Preisfrage gar nicht so problematisch und kann es nur befürworten von h&m und Zara so gut es geht Abstand zu nehmen. Ich würde mich trotzdem sehr freuen, in Outfits – von euch oder an anderen Modebloggern – öfter mal auf neue junge Labels zu stoßen. Man hat mittlerweile doch oft das Gefühl, dass sich vieles im Stine Goya, Acne, WoodWood, Sabrina Dehoff usw. Kosmos bewegt. Klar, mögen diese eurem Geschmack gerade am ehesten entsprechen, dennoch find ich es spitze, auch mal auf neue Namen zu stoßen und nicht nur Designer, die eh an allen Ecken gefeiert werden immer wieder präsentiert zu bekommen.
    Nichtsdestodrotz verfolge ich mit großer Freude euren Blog. Ein großes Kompliment für den persönlichen Charme und authentische Artikel wie diesen.

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  9. Renate

    Ich finde den Artikel super! Ehrlich und offen! Genau deswegen lese ich hier so gerne die tollen Berichte und Statements. Ihr seid einfach so authentisch. Ich finde es klasse!

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  10. Laura

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Danke für diese Zeilen und die ehrlichen Worte, Nike. Du sprichst mir praktisch aus der Seele. Der große Teil von uns ist tatsächlich nicht reich, sondern arbeitet hart für das, was wir uns da überwerfen. Es macht mich auch nach langer Zeit teilweise noch wirklich wütend, wenn andere mir deshalb das Gefühl verleihen, ich müsse mich dafür rechtfertigen. Und natürlich sind wir alles andere als frei von äußeren Einflüssen in unseren Geschmacksurteilen, wir laufen ja nicht mit Scheuklappen durch die Welt, sondern bewegen uns oft viel intensiver als manch anderer in Mediensphäre und Modewelt. Auch wenn ich zu jenen Bloggern zähle, deren Lebensunterhalt (noch) nicht mit dem Bloggen unmittelbar verknüpft ist, steckt trotzdem nicht minder Arbeit drin. Dieses Hobby, wie es jetzt mal nenne, beansprucht eben einfach eine ganze Menge Zeit, die oft vom nächtlichen Schlaf abgezwackt wird. Bevor ich jetzt aber deine Worte praktisch noch mal wiederholen, fass ich mich kurz: Absolut wahre Worte! Und was das Kaufen angeht, macht Klasse statt Masse, was die eigene Erfahrung gezeigt hat, einfach auf lange Sicht gesehen, mehr Spaß!

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  11. Sue

    Hach, ihr seid so toll! Vielen Dank für den Post, und hoffentlich lesen den auch alle die, die das Thema zur Sprache gebracht haben.

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  12. Anastasia

    Sehr sehr schöner Artikel! Habe auch in den letzten Tagen sehr viel darüber nachgedacht und zum Entschluss gekommen erstmal Konsum-Fasten zu machen. Mehr selber machen, ein Schal selberstricken, ein T-Shirt selber zu designen. Und wenn ich was kaufe, dann einen großen Bogen um H&M und Konsorten zu machen.

    LG, Ani

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  14. Vicky

    Endlich mal ein Artikel in einem Blog, der in einem schönen Deutsch geschrieben ist – hier hat man wirklich das Gefühl, dass das Schreiben als Beruf verstanden wird, während die meisten Blogs, die mir bisher begegneten, mehr peinlich und kleinmädchenhaft sind vom Schreibstil.

    Spannendes Thema ist es allemal. Natürlich fragt sich unser einer als Otto-Normalverbraucher, woher die „großen“ Blogger das Geld für teure Schuhe oder Kosmetik her nehmen. Ist wohl nur individuell zu beantworten – deine Ausführung ist sehr lebensnah und allzu verständlich! Danke dafür.

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  15. Conny

    Die Diskussion bei Les Mads habe ich auch mitgelesen und freue mich jetzt darüber, dass du mit den ganzen Vorurteilen und Anschuldigungen ganz ehrlich und sympathisch aufgeräumt hast. Super Text, hat Spaß gemacht ihn zu lesen – ich schaue hier jetzt definitiv öfter vorbei!

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  16. Maren Wolbeck

    Schöner hätte ich nicht auf die Vorurteile antworten können, die mir so häufig entgegenschwappen. Obwohl keine Modebloggerin, so bin ich doch bekennendes Fashion Victim und Schnäppchenjägerin mit dem Hang zum Besonderen. Wenn mir dafür jemand Vorwürfe macht, während er aus seinem BMW aussteigt, sich abends vor seinen 60“ Flachbildfernseher setzt, die Playstation 3 anmacht und danach Sky schaut, denke ich mir auch, jeder so wie er mag. Diejenigen, die einem die meiste Toleranz abverlangen, sind es meist selbst am wenigsten. Traurig, dass ihr so einen Artikel überhaupt schreiben müsst. Aber gut, dass ihr es gemacht habt.

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  18. Matthias

    Ich denke, das ist alles nur eine Frage der Prioritäten. Freilich sind die individuellen finanziellen Möglichkeiten auch ein Faktor, das ändert jedoch nichts an der Einstellung zum eigenen Konsumverhalten. Für mich stehen neben Mode auch manche anderen Sachen weit oben auf der Prioritätenliste. Dahinter stehen dann aber auch andere Dinge zurück. Geld muss natürlich auch verdient werden, aber dennoch: Ich möchte nicht darauf verzichten, meinen Kleiderschrank weitestgehend frei von finanziellen Zwängen füllen zu können. Auf H&M und Konsorten zu verzichten ist eine Sache, darauf verzichten zu können aber leider auch eine andere.

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  21. Anton

    Konsumverhalten ist individuell und sollte frei von Vorurteilen sein. Jeder hat seine Hobbies und jeder kann selbst entscheiden wofür sie Geld ausgeben.

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