Woher holt Marc Jacobs wohl seine Inspiration? Vielleicht von Galliano und Yamamoto?

16.02.2012 Allgemein, Mode

Nein, das da oben ist nicht ein und dieselbe Kollektion – jedenfalls erkennt man das am Hintergrund.

Versteht mich nicht falsch, ich mag die Kräuterhexen mit den viel zu großen Hüten und all die Mary Poppins-inspirierten Outfits aus Marc Jacobs jüngst präsentierter Herbstkollektion sehr gern. Einzig und allein die Piratenschuhe wollen mir wirklich überhaupt nicht zusagen. Allerdings würde ich keineswegs so weit gehen, den amerikanischen Designer wegen seiner Einfälle für den kommenden Herbst als besonders kreativ oder bahnbrechend zu betiteln. Natürlich steckt man nicht drin, in den Modemacher-Köpfen dieser Welt. Und ohnehin ist es nicht verwerflich, sich Inspiration bei talentierten Kollegen zu holen – bloß sollten diese dann auch Lorbeeren dafür ernten können. Deshalb weisen wir an dieser Stelle ganz fix darauf hin, dass es zwei ganz bestimmte Designer gibt, bei denen Marc eventuell ein klitzekleines bisschen abgeschaut hat: Nämlich John Galliano und Yohji Yamamoto. Die Reihenfolge oben: John Galliano für den Herbst 2007, Marc Jacobs Herbst 2012, Yohji Yamamoto Men Herbst 2012. Zugegeben: Letzteres Beispiel kommt nicht explizit in Frage, doch ist Yamamoto so oder so bekannt für seine feschen Kopfbedeckungen.

Alle Bilder via style.com – dort könnt ihr euch auch alles noch mal genauer ansehen.
P.S.: Die liebe Claire hat außerdem einen sehr hübschen Artikel über die Kollektion im Allgemeinen geschrieben. Hier lang, bitte. 

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