Seit einem guten Monat existiert zwischen meinem iPod und meinen Ohren ein Deal: Nur den Tiefgründigsten unter den Nachdenklichen gewähren die beiden Eintritt zu meiner Gedankenwelt. Verträumt klopft Bon Iver mit “Can’t Make You Love Me” an, um Soley mit “Pretty Face” abzulösen. Und ja, ich muss gestehen, mir selbst ist das nicht einmal aufgefallen. Erst ein Freund musste mich mit “Sag mal, hast Du auch was weniger Depressives?” darauf hinweisen, dass ich momentan auf einer recht einseitigen Musikwelle mitschwimme.
Und es scheint kein absehbares Ende in Sicht – denn jetzt flatterte “Travelin’ On” von der neuenNorah Jones Platte rein. Wie eine Kaffeesüchtige auf der Suche nach Koffein drückte ich die Play-Taste. Was soll ich sagen? Sie hat mich. Voll und ganz höre ich den melancholischen Song nun in Dauerschleife. Weiterlesen »
Unser Goldstück Jessie, die hübsche Dame, die uns während ihres Praktikums bei uns eifrig unter die Arme greift, hat für euch die vergangene Woche zusammengefasst:
Die Meisten mögen laue Sommernächte. Ich hingegen mag die milden im Winter. Warm genug, um den Wintermantel lässig offen zu tragen und ausreichend kalt, um beim Atmen den eigenen tanzenden Hauch, der in die Luft aufsteigt, zu beobachten. Du kannst die letzten kalten Nächte richtig genießen, weil sich alles in dir auf den Frühling freut.
Gestern war eine dieser Nächte. Dann gibt es nichts Schöneres, als auf die Bahn zu verzichten und zu Fuß zu gehen. Denn immer dann erwacht der „Großstadtcolumbus“ in mir. Auf dem gefühlte „1000 Mal gegangen Weg“ von der Lieblingskneipe zu mir nach Hause entdecke ich in diesen späten Abendstunden immer wieder was Neues. In dem verglasten Altenheim, an dem ich sonst Tag für Tag vorbei fahre, steht ein neues, olivfarbenes Samtsofa. Der freundlich lächelnde Mann aus dem kleinen Zeitungskiosk verkauft jetzt zusätzlich noch Blumen und das backsteinfarbene Haus gegenüber von der U-Bahn ziert ein neuer Graffiti-Schriftzug.In diesen Nächten bin ich aufmerksamer für das, was um mich herum passiert. Ich atme meine Umgebung regelrecht ein und ein unbeschreibliches „Wohlfühlgefühl“ macht sich in meinem Bauch breit – das Gefühl von vollkommener Zufriedenheit. Zufrieden sind wir auch mit der letzten Woche, denn was an den Tagen vor dieser Nacht in der Jane Wayne Welt passiert ist, könnt ihr jetzt hier lesen:
Es tut uns so leid, dass wir euch immer wieder mit Beirut und Bon Iver vollsülzen, wirklich. Und zwar bei jeder Gelegenheit. Aber beide Bands machen uns mit ihren Melodien einfach nur glücklich. So richtig. Da passt es doch ganz gut, dass wir euch mit dem neuesten Video zum JustinVernon-und-Konsorten-Track “Towers” obendrein auch noch visuell stimulieren können. Deshalb: Feierabend, ihr da draußen. Ab und zu muss man schließlich auch Entspannen. (via testspiel.)
Na was haben die Jungens von Hirngerechte Gestaltung denn da mal wieder Feines für uns herausgekramt? -Die Website “Black Cab Sessions“, auf der Künstler in ein typisch britisches Taxi manövriert werden und auf kleinstem Raum für uns live performen. Authentisch, nah und ungeschminkt – so präsentierten sich kürzlich erst FEIST mit ihrem Lied “Undiscovered First” aus dem erfolgsversprechenden Album Metals im Black Cab – Bon Iver, Lykke Li, The Kooks, Johnny Flynn oder The Cool Kids und viele mehr nahmen schon vor ihnen Platz – und zwar genau hier. One Take und ab dafür.
Schaut mal rein und fahrt eine Runde Taxi mit eurer liebsten Band – schöne Idee und ungekünstelte Umsetzung. Eine Seite, die wir uns merken sollten! Liebsten Dank, Gestalter Mo. Weiterlesen »
… während Nike gerade nach Hamburg tuckert, um sich heute Abend einmal vertrauter mit brauner Brause zu machen und den Jägermeister-Wirtshaus-Tour Gewinner Oli im Schlepptau hat, geht’s für mich gleich samt Gewinnerin Josi erst zum Bershka Opening und anschließend zu einem Magazin Launch, von dem ich euch spätestens morgen berichten werde. Um euch den Abend noch ein bisschen zu versüßen, haben wir tief in der Kiste gegraben und doch was recht Neues gefunden:
James Blake & Bon Iver “Fall Creek Boys Choir” – BBC Radio 1 war so nett es zu veröffentlichen und Sebi so lieb, das nicht für sich zu behalten. Ein bisschen traurig kommt die Liaison zwischen Justin Vernon und James Blake daher, und weckt in uns einmal mehr eine gefühlsduselige Mischung aus Wehmut und Sehnsucht. Ab dem 29. könnt ihr die Single das ganz offiziell erstehen.
Vor gar nicht allzu langer Zeit schwelgten wir in einer Welt voll Sehnsucht und Wehmut und Glück. Justin Vernons Stimme katapultierte uns geradewegs in dermaßen gefühlsbetonte Musiklandschaften, dass sich unsere Armhaare beim Anhören des kompletten Albums “Bon Iver” gegen den Wind stellten.
Nun wurde eines der Stücke, “Holocene” zur neuesten Single auserkoren und noch dazu aufs großartigste visualisiert. Gedreht wurde das Video von niemand geringerem als Nabil Elderkin, der seineszeichens Spezialist für Naturaufnahmen ist und es mit seinem Werk vermag, uns den Sommer vollends aus den Köpfen zu spülen. Island, du bist so schön. Weiterlesen »
Schon beim ersten Track stellen sich meine Armhaare gegen den Wind, in meinem Bauch sammelt sich ein Gefühlsknoten aus Glück, Wehmut und Sehnsucht. Bon Iver, oder eher Justin Vernon, hat sich mit seinem Mischmasch aus extrem emotionaler Kopf- und hoher Bauchstimme bereits 2007 mit der LP “For Emma, Forever Ago” in unsere Ohren und Herzen katapultiert, 2009 folgte die nicht minder gute Platte “Blood Bank“.
Am 21. Januar erschien der lang ersehnte und zugleich neueste Meisterstreich der bärtigen Amerikaner und wir dürfen das gute Stück nun auch online hören. Alles, komplett, in voller Länge. Ich möchte fortan auf einem Floß treiben und den Dingen ihre Zeit geben. Gedanken Wellen schlagen lassen. Ach ja, und knutschen. Ganz viel kutschen. Weiterlesen »
Die beiden bärtigen Gebrüder Cook kennen wir spätestens seit Bon Iver, dem Musikprojekt des anbetungswürdigen Justin Vernon. War es doch bisweilen immer er, dem wir hinterücks am liebsten den Ehering angesteckt hätten, so begeistern uns heute auch Brad und Phil C. plus Kumpane Joe Westerlund. Ihre Band “Megafaun” haut so ganz nebenei nämlich auch den ein oder anderen weiteren Folk-Track raus. Im September des letzten Jahres wurde das Minialbum “Heretofore” veröffentlicht, “Carolina Day” gehört auch dazu und wurde jüngst ganz hervorragend visualisiert.
Was wir sehen ist eine teils geistreich-trashige, teils amüsante Persiflage der Schöpfungsgeschichte, ein Dankesgruß an Adam & Eva und eine Huldigung der süßen Sündereien. “In true Megafaun fashion, the video is quirky as hell, featuring their own version of North Carolina history.” Oder so. Der musikalische Teil ist im Übrigen auch sehr gut! Weiterlesen »
This is Jane Wayne ist ein Herzprojekt. Ein Projekt aus Berlin für die Janes allerorts, das News, Features, Blogs, Interviews und Streetstyles zu einer umfangreichen Präsenz vereint. This is Jane Wayne sind Nike & Sarah. Zwei Autorinnen, die sinnieren und informieren über Mode, Musik und Menschen, Kunst und Kultur und im Eigenversuch Getestetes. Mehr
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TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr