Schlagwort-Archiv: Dries van Noten

OUTFIT //
Schief gewickelt.

19.09.2016 um 11.01 – Outfit Wir

weekday press collection

Wer schief gewickelt ist, der befindet sich normalerweise auf dem falschen Dampfer, der liegt daneben und täuscht oder irrt sich gewaltig. Auf mich trifft diesmal allerdings bloß ersteres zu und zwar im haptischen Sinne, jedenfalls wenn es nach mir und meinem persönlichen Geschmack geht, der natürlich durchaus streitbar ist. Ich frage mich im Gegensatz zu vielen anderen zum Beispiel immer wieder, wann und wieso Wickelröcke eigentlich aus der Mode geraten sind, es gibt schließlich kaum ein anderes Kleidungsstück, das so schön-subtil mit zufälligen Bein-Blitzern umgeht. Deshalb liebe ich meinen Vintage-Fund von Dries van Noten womöglich so bedingungslos, nur Radlerhosen sollte man bei mäßigem Wind vorsichtshalber drunter tragen. Auch obenrum könnte es im halbwarmen Spätsommer offenbar kaum gewitzter zugehen, man nannte mich bereits Kermes, der Speerwerfer. Was gefühlt gar nicht so falsch ist, mein rechter Arm ist durch das Einseite Tragen meines geh-faulen Sohnes tatsächlich zum Pfunds-Kerl angewachsen. Ein bisschen Asymmetrie hat ja aber glücklicherweise noch niemandem geschadet. Genau so wenig wie ein Hauch Wickel-Volumen. Achja, und: Tschüssi, New York. Das war schön mit dir. weiterlesen

OUTFIT // Sommer-Nostalgie.

11.07.2016 um 12.01 – box2 Outfit Wir

chanel red bag thisisjanewayneIm Sommer tendiere ich dazu, in Nostalgie zu verfallen und die Vergangenheit bis ins Unermessliche zu romantisieren – was war das schön, damals mit 16, als es nichts wichtigeres als perfekt gedrehte Dreadlocks und eine Woche campen auf dem Summerjam Festival gab. Ganz tief drin in meinem Herzen, weiß ich noch immer, dass Besitz sich für mich immer irgendwie belastend anfühlt, allerdings kollidiert diese Erkenntnis mit zunehmenden Alter immer wieder mit meiner Liebe zu schöner Kleidung, so ist das nunmal. Wenn ich dann aber ein Stück finde, das das Damals zumindest ein Stück weit mit dem Heute verknüpft, dann freue ich mich jedes Mal wie ein Mops im Haferstroh. So geschehen im Vintage-Himmel „Sommerladen“, wo ich den obigen Seiden-Rock von Dies van Noten fand, der durchaus auch schon 12 Jahre zuvor in meinen Kleiderschrank hätte wandern dürfen. Versteht ihr, was ich meine? Und als ich da gestern so in meinem Jeep saß (Achtung, bevor hier jemand die Umwelt-Keule schwingt: Umgerüstet auf Auto-Gas), The Shins liefen und die Sonne schien, da hab ich mich wieder ein bisschen wie 18 gefühlt, vielleicht sogar noch ein bisschen freier, wegen all der neuen Möglichkeiten. Danke, du schöner Sonntag. weiterlesen

Outfit // Tag 3 der Modewoche

06.07.2016 um 9.02 – Outfit

Dries van Noten

Während die Fashion Week längst vorbei ist und ich mich zurzeit auf dem Land und somit bei Mami daheim befinde, gibt’s für euch der Vollständigkeit halber heute selbstverständlich noch Outfit Nummer 3 der Modewoche – die ultra entspannte Version. Manch einer behauptet, weit und weit vertrage sich nicht, ein körperfernes Unterteil brauche immer auch einen engeren Gegenspieler, aber ihr kennt uns: Oversized oben und unten funktioniert ganz hervorragend. Und so zog ich für Tag 3 meine liebste Dries van Noten Hose aus dem Kleiderschrank und vermählte sie ganz einfach mit der feuerroten Carmen und den wohl bequemsten Riemchenschuhen von Mango, die ich je besaß.

Ende gut, alles gut. Fashion Week, du warst so schön unkompliziert in diesem Jahr. Wiederholung, bittesehr <3  weiterlesen

Outfit // Dries van Noten <3

23.05.2016 um 8.50 – Outfit Wir

sarah 6Ich habe eine Schwäche für übergroße Hosen und am Wochenende belohnte ich mich ganz persönlich mit der Kirsche unter den Wide Leg Pants: Mit Dries van Noten. Der Grund? Ein Spontanbesuch bei „The Corner“ und das letzte, übrig gebliebene Modell, das ich seit März und dank dieses Streetstyle Bilds anhimmelte. Liebe auf den allerersten Blick sozusagen: Erst ganz stark geblieben und dann doch soeben eingeknickt. Und so tingelte ich am Wochenende stolz wie Bolle durch Berlin, packte nach langer Winterpause endlich meinen gelben Second Hand Beutel aus (der kurze Henkel ist einfach nicht winterjackengeeignet), garnierte das Ganze mit meiner Clownsbluse und braunem Lippenstift und wusste gleich:

Dieses Denim-Ungetüm wird mich noch ganz lange glücklich machen, zu High Heels eine großartige Figur abgeben und mit Sandalen ein Traumpaar werden. Ich merkt’s: Aus mir purzelt’s nur so vor überschäumender Freude. Ganz große Dries-van-Noten-Liebe, meine Lieben. Und allerliebstes Lieblingsoutfitpotential.  weiterlesen

PFW // Meanwhile in Paris –
mit Rochas, Jacquemus, Dries van Noten & H&M

03.03.2016 um 13.38 – Mode

paris fw

An alle Schluppen-Gegner da draußen: Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Alessandro Micheles Superpower scheint nämlich auch vor Paris kein Halt zu machen – und so sehen wir eben auch hier bei den Defilées für den Winter 2016 nichts anderes außer Schluppen, Pussy Bow Schleifchen und andere Schnürungen um den Hals. Wer anfänglich noch glaubte, es handle sich hier bloß um eine Eintagsfliege, die sich schnell wieder vom Acker machen würde, der wird bitter enttäuscht. Aber – und dieses aber gehört streng genommen in Versalien gesetzt – keine Sorge: Das formschön gebundene Schläufchen muss nicht immer zum 70er Jahre Gedächnislook mutieren: Maison Kitsuné zeigt den adretten Schulmädchen-Look, während wir bei Rochas eher an einen barocken Auftritt denken müssen und wieder Alice-Im-Wunderland-Assoziationen nicht von der Hand weisen können.

Schleife ist eben nicht gleich Schleife. Wem all das trotzdem nicht ganz geheuer ist, der darf weiter auf Socken in den Schuhen setzen, heute boyisch morgen ultrafeminin oder beides durcheinander mixen, Samtlooks weiter huldigen oder dem Wasserfallausschnitt fröhnen. Alles dabei in Paris, alles dabei. weiterlesen

Fashion Tales //
#breastpeace vs. #breastinpeace

28.01.2016 um 11.52 – Mode Wir

breast peaceIch war gerade in Begriff, genüsslich eine 20% Extra-Packung Pomm Bären zu verschlingen und nicht zu duschen, als mein Telefon unerwartet und vibrierend von jenem Sofatisch hopste, auf dem nicht nur meine Füße, sondern auch Josef Kirschners Lebensratgeber „Die Kunst ein Egoist zu sein“ herum lagen. Es geht darin unter anderem um das Erlernen und praktische Anwenden des Wortes „Nein“; das beigefügte Lesezeichen klebt seit Wochen auf Seite sieben fest. Jedenfalls hatten meine Freunde in einem Anfall von gut gemeinter Eskapaden-Gier offensichtlich längst andere Pläne für mich geschmiedet, daran wurde ich jetzt per SMS mit einem aussagekräftigen Zwei-Wort-Satz erinnert: HEUTE STEIL. Ich antwortete „JA“ und konnte Kirschner weinen hören.

Dabei blieb mir gar nichts anderes übrig. An Abenden wie diesen verschenkt man entweder kostbare Lebenszeit an Netflix, fordert das langsam ansetzende Fett auf der Kopfhaut mit einer weiteren Ladung Trocken-Shampoo heraus und erstickt an Erinnerungen daran, wie man einst tänzelnden Schrittes den Lebensdurst jagte – oder aber man holt tief Luft und schlägt der von Faulheit umgarnten Wehmut ein Schnäppchen, indem man sich selbst in einen heißen Fummel und sämtliche Hemmungen in irgendeine Fuck-Off-Ecke schmeißt. In jener eiskalten Nacht entschied ich mich für letzteres. Und für ein Outfit, das unbeabsichtigter Weise einer Art natürlichem Verhütungsmittel glich. weiterlesen

J.W. Anderson & Dries van Noten S/S 16
– All about the titties

01.10.2015 um 10.38 – Mode Trend

dries van noten jw anderson ss16Dries van Noten gehört zu meinen ganz großen Lieben der Modewelt, es kann also durchaus sein, dass ich an dieser Stelle jegliche Objektivitiät an den Nagel hänge, wenn auch unabsichtlich. Der „Antwerp Six„-Sprössling ist ein Meister der delikaten Stoffe; für das Frühjahr 2016 verheiratete er auf dem Pariser Laufsteg Brokat mit Tüll, Jacquard, Satin und Seide, dazwischen Denim, Transparenzen, etliche Codes der 30er und 40er Jahre, bloß befreit von aller Melancholie. Im Fokus der oft körperfernen, aber immer femininen Looks: Möpse. Herr Noten dreht den Lingerie-Spieß keineswegs als erster aller Designer um, aber diesmal verstehe ich zumindest ansatzweise den Sinn dahinter und verspüre beinahe selbst eine minikleine Lust danach, eingemottete Bustiers vom Staub zu befreien. Warum? Weil Brüste zur Frau gehören wie das Knie zum Bein, es ist also an der Zeit, die zwei prächtigen Stücke, die wir da mit uns herum tragen, endlich zu entsexualisieren und sie als das zu nehmen, was sie sind: Schön, weiblich, vorzeigbar, zumindest mit ein bisschen Stoff darüber.  Ich meine damit nicht, dass der Busen im allgemeinen an Sexyness einbüßen sollte, bloß wäre mehr Gleichberechtigung wünschenswert, ebenso wie weniger Stilaugen seitens des anderen Geschlechts – Dann ist das Bandeau des Dekolletees vielleicht irgendwann das Pendant zur Socke am Fuß. Über baunchnabeltiefe Ausschnitte regt sich schließlich auch nur noch der Kleingeist auf.

Unmut kam bei mir hingegen angesichts der von J.W. Anderson präsentierten Nippel-Schmeichler auf, mit Ausnahme der Volant-Schnitte. Winzigkleine Brüste sind ein Traum, aber ein bisschen mehr Größenvielfalt auf dem Runway hätte der gesunden Einstellung vieler Betrachterinnen zum eigenen Körper womöglich gut getan. Und überhaupt: Die Bras schauen nicht nach Freude, sondern nach kleinen Gefängnissen aus, da hilft auch die klügste Inspirationsquelle nicht: “A woman’s odyssey” nennt Anderson seine Kollektion laut VOGUE.  Dahinter steckt “the idea that if you took a date in time and sliced it through and looked at what everyone was doing at that time—would it mean anything? And would it matter if it didn’t?” Gegenfrage: Wann wird aus gut gemeint endlich gut gemacht? weiterlesen

Christmas-Bling: Broschen sind zurück!

20.12.2013 um 10.12 – Accessoire Allgemein box2 Trend

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Bisher habe ich mich im Dezember stets von rauen Mengen Unvernunft leiten lassen, von diesem dringenden Bedürfnis nach einem komplett neuen Weihnachts-Outfit, um am Tag der Tage mit den Christkugeln um die Wette strahlen zu können. In diesem Jahr wird das nichts, keine Chance. Zu wenig Zeit, zu wenig Motivation, zu viel Unlust. Und wenn ich einen ehrlichen Blick in meinen Kleiderschrank werfe, dann komme ich wohl oder übel zu dem Schluss, dass alles, was neu ist, irgendwann alt wird und von letzterem ist wirklich noch allerhand vorhanden. Ich plädiere also für das Kreativwerden und Geldsparen – mit ein paar einfachen Handgriffen wird aus alt am Ende nämlich doch noch neu. Zum Beispiel mithilfe von Broschen

Broschen feiern gefühlt alle zwei Jahre ein Revival und das aus gutem Grund: Nix da altbacken – in diese Saison beweisen vor allem Lanvin, Dries van Noten und Emanuel Ungaro, dass es sich bei den kleinen bis großen Accessoires zum Anstecken um feine Wunderwaffen gegen modische Tristesse handelt. Der klassischste Broschen-Platz bleibt wohl das Schlüsselbein, mir hat es aber besonders die Hals-Variante anstelle einer Kette angetan. Auch nicht zu verachten: Die Brosche als Formgeber von weiten Pullovern oder Schlabberkleidern – einfach raffen und feststecken, et voilà! weiterlesen

Trend: Im Goldrausch mit Dries van Noten, Rochas und Dolce & Gabbana

26.09.2013 um 11.01 – box2 Mode Trend

goldtrend 2014

Nein, nein, wir befinden uns keinesfalls in den Roaring Twenties und auch nicht auf einem Kostümball – denn das hier ist absolut ernst gemeint: GOLD! Dolce & Gabbana, Rochas und Dries van Noten können sich nicht irren, wenn allesamt auf eine Farbe setzen und bei uns damit voll ins Schwarze treffen. Goldene Akzente gibt’s schon länger, aber diese Offensive setzt dem Ganzen das Krönchen auf. Ob obiges alltagstauglich sein wird, werden wir im kommenden Sommer sehen – Editorials dürften demnächst jedenfalls voll und ganz im Goldrausch sein. Während Dolce & Gabbana mit ihrer Kollektion eine Hommage an die Antike zelebrieren, will unser Pariser Liebling, Dries van Noten, die Nacht zum Tag machen und katapultiert den Glitzerfummel also geradewegs in unseren Alltag. Einfach so und ziemlich selbstverständlich. 

Und: Was sagt ihr zur Gold-Invasion? Ich jedenfalls bin begeistert!

Noch mehr Dries? Gibt’s nach dem  weiterlesen

Verliebt in: Braun trifft dunkles Blau!

13.03.2013 um 14.56 – Allgemein Mode

Dass der Sommer eine eher von dunklen Farben dominierte Saison werden dürfte, hatten wir euch bereits erzählt. Dass uns das über alle Maßen gefällt, ist mir tatsächlich erst jetzt schlagartig klar geworden. Normalerweise versuche ich mich nämlich im Sommer stets in die Richtung der hellen Töne und strahlenden Nuancen zu navigieren – dieses Mal soll alles anders sein. Hätte uns sonst Dries van Notens vom Grunge der 90er Jahre inspirierte Kollektion gefallen? Oder würden wir Hien Les Rothko Interpretation andernfalls so schätzen und hätte uns Wood Wood erneut so um den Finger gewickelt?

Wahrscheinlich nicht. Dunkle Nuancen sind wieder da im Sommer 2013 und kommen doch so unbeschwert daher. So sind es zarte Farbverläufe, florale Muster oder psychedellische Prints, die die düstere Stimmung ganz subtil auflockern und Haben-Wollen-Stücke zieren. Allen voran: H&Ms kostengünstigere Alternative, die ich seit Wochen anschmachte. weiterlesen

PFW: Dries van Noten – eine Hommage an die modischen 30er & das Spiel mit den Geschlechterrollen

28.02.2013 um 11.11 – Allgemein Mode

Mit seiner Hommage an die Grunge-Helden Kurt Cobain und Courtney Love feierte ihn die gesamte Fashionbranche vergangene Saison, mit seiner neuesten Interpretation für den Winter 2013 wird es ihm ähnlich ergehen. Dries van Noten ist ein Meister seines Handwerks und unangefochten auf Platz 1 unserer persönlichen Top-Designer-Liste. Warum? Weil er sich von den schönen Dingen inspirieren lässt, sie ins hier uns jetzt übersetzt, die Mode nicht zu ernst nimmt und dabei einfach ein goldenes Händchen beweist. Und gestern, zum Auftakt der Paris Fashion Week, sollten wir wieder einmal nicht enttäuscht werden.

Als bekennender Fan der modischen 20er und 30er ist das, was der belgische Designer uns für die kommende Jahreszeit vorschlägt, ein Fest für’s Auge. Romantisch, feminine Stücke mit Details um Federn, funkelnden Steinchen und Transparenz treffen auf schwere Lagenlooks, die aus uns im handumdrehen eine perfekte Gentlewoman zaubern. Inspirationsquelle? Fred & Ginger, die mit ihrer Tanzshow in den 30er Jahren zu Kult wurden. weiterlesen

Paris Fashion Week: Grunge, Kurt Cobain & florale Muster bei Dries van Noten

27.09.2012 um 13.20 – Allgemein Mode

Es ist doch so: Dries van Noten kreiert eine Kollektion und die gesamte Fashionmeute leckt sich die Fingerchen danach. Warum? Weil dieser Mann einfach gut ist, Kollektionen aus seinem Stift zaubert, die einen innovativen Charakter in sich birgen, Vergangenes aufleben lässt, indem Altes einen neuen Charakter bekommt und so zum Must-Have der kommenden Saison avanciert.

Wer sich die Grunge-Helden Kurt Cobain und Courtney Love als Inspirationsvorlage nimmt, der kann sich sicher sein, dass alle Welt feiert. Wer es noch dazu schafft, das Ganze mit viel Chiffon und Organza, einer Ode an karierte Muster in fast jedem Look, dunklen Farben, floralen Prints und weiblichen Schnitten bis körperfernen Silhouetten zu paaren und das Ergebnis nicht zu verhunzen, der verfolgt einfach über ein unglaublich geschicktes Händchen. Ums kurz zu machen: Wir lieben Dries. Und diese Saison speziell für Blumenprints, die er mit Miuccia Prada abgesprochen haben muss, für den tiefen Hosenbund, für selbstverständlich dunkle Töne und Lagenlooks im Sommer und für das wohl gelungenste und ästhetischste 90er Revival seit langem. Merci, Monsieur. weiterlesen

Das Comeback des Hawaii-Prints: Einfach nur grässlich oder ganz nach eurem Geschmack?

17.04.2012 um 15.45 – Allgemein Mode Shopping Trend

Selbstverständlich muss man nicht jeden Trend mitmachen, aber es sollte durchaus wichtig sein, jedem noch so kleinen Indikator auf den Grund zu gehen und sich selbst zu fragen, ob Gesehenes einen umhaut oder lieber ganz schnell wieder unter den Tisch gefegt werden sollte. Ob wir uns durchaus vorstellen könnten, den Trend mit unserem Stil zu vereinbaren oder in rigoros beiseite zu schieben. Führen wir uns den Trend um das Hawaii-Print doch einen Moment zu Gemüte, stellen wir fest, dass wir diesen Sommer eigentlich keinen Bogen darum machen dürfen. Denn schenken wir Stella McCartney, Proenza Schouler, Dries van Noten oder Givenchy glauben, dann irren und wirren ganz bald schon ganz schöne viele tropische Muster auf unseren Kleidungsstücken.

Was bis vor kurzem also noch als absolutes No-Go galt, als allerliebstes Mitbringsel aus dem Thailandurlaub im Koffer landete und uns vorzugsweise in den 80ern um die Ohren gehauen wurde, scheint auf dem direkten Vormarsch in unsere Herzen zu sein. weiterlesen