Schlagwort-Archiv: Top 10 Alben 2010

Gastblogger Christian: Unsere Lieblingsalben 2010 Teil IV – MGMT „Congratulations“

16.12.2010 um 20.11 – Allgemein Musik

Text: Christian Breitkreutz

Nanu? „Song for Dan Treacy“? „Flash Delirium“? „Siberian Breaks“ – ein ZWÖLFminütiges Monstrum, das immer wenn es sich dem Ende zuneigt wieder neu beginnt!? Was soll das? Wo sind die Hits? Wo die Beats? Nun, die gibt es auf Congratulations nicht. Das Album knüpft nicht an die Synth-Pop Hymnen aus dem Jahre 2008 an. Vielmehr verfolgen die Brooklyner Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser den auf der zweiten Seite des Debütalbums Oracular Spectacular (2008) eingeschlagenen Kurs.

Sie dekonstruieren ihre Songs in Bausteine und verzichten auf klassische Strukturen. Es gibt keine Refrains. Immer wenn der Eindruck eines Refrains beginnt sich herauszukristallisieren (wie beispielsweise in den wunderschönen Balladen „Someone’s Missing“ oder „I Found a Whistle“), beeilen sich MGMT, diesen Eindruck schnell wieder zu zerstören. „Flash Delirium“ ist eine Reise durch die Musiklandschaft. Denn auch wenn dieses Album auf den ersten Blick wie ein hippieskes Psych-Pop Album zweier Freaks aussieht, ist es doch vielmehr ein Potpourri verschiedenster Musikeinflüsse. weiterlesen

Gastblogger Christian: Unsere Lieblingsalben 2010 Teil III – Beach House „Teen Dream“

15.12.2010 um 15.51 – Allgemein Musik

Text: Christian Breitkreutz

Mit Devotion (2008) haben Beach House schon ein außergewöhnlich gutes Album veröffentlicht. Mit Teen Dream legten sie ein fantastisches hinterher! Spätestens hier haben sie ihren ganz eigenen, unverkennbaren Sound gefunden. Das liegt vor allem an der stimmlichen Präsenz von Sängerin Victoria Legrand (die hier noch mysteriöser und mystischer klingt als auf dem Vorgänger) aber auch an der niemals aufdringlichen, sich zurückhaltenden Begleitung von Gitarrist Alex Scally.

Nicht zuletzt sind die hervorragenden Arrangements von Produzent Chris Coady, der zuvor u.a. mit TV on the Radio, Grizzly Bear oder auch den Yeah Yeah Yeahs zusammengearbeitet hat, zu nennen. Das Album verliert nie an Spannung. Es scheint schwerelos durch die Luft zu gleiten. Beach House nehmen sich alle Zeit der Welt für jeden einzelnen Song. weiterlesen